Bislang einer der größten Werte in meinem Portfolio -der Rest der Position grast weiter als Dividendenkuh.
Diskussion über BP.
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91Intesa Sanpaolo
Nach dem Verkauf einiger Dividenden Werten
Hab ich mir eine 2. Tranche eines italienischen Bank Titel mit Dividende geholt:
intesa sanpaolo
Hier eine kompakte Fundamentalanalyse von Intesa Sanpaolo
## 1. KGV (Trailing & Forward) inkl. Branchenvergleich
| Kennzahl | Intesa Sanpaolo | Typischer EU‑Bankensektor* |
|----------------------------|-----------------|----------------------------|
| Kurs (ca.) | 5,1 € | – |
| KGV Trailing (TTM) | 9–11 ca. 8–10 (große Euro‑Banken, grob) |
| KGV Forward (Schätzung) | etwa im Bereich 7–9 (abgeleitet aus hohem Gewinnwachstum und Dividendenrendite) | ähnlich, teils leicht höher |
| KUV (Price/Sales, ttm) | ca. 3,3–4,1 meist 2–3 |
| KBV (Price/Book, mrq) | ca. 1,5 oft 0,7–1,2 |
Interpretation: Das **KGV** liegt leicht über dem reinen Substanz‑Sektor (viele Banken handeln unter Buchwert), was die hohe Profitabilität und Ausschüttungspolitik widerspiegelt, ist aber absolut betrachtet noch im „günstig bis fair“‑Bereich.
## 2. Gewinn pro Aktie (EPS) & Trend
- Aktuelles EPS (TTM): rund 0,50–0,54 € pro Aktie.
- Nettogewinn 2024: Rekord‑Nettoergebnis 8,7 Mrd. €, +12% gegenüber 2023.
- Gewinnwachstum: Laut Simply Wall St im Schnitt ca. 28% p.a. über mehrere Jahre, Umsatzwachstum ca. 11,5% p.a.
Damit zeigt der **EPS‑Trend** der letzten 3–5 Jahre ein deutlich überdurchschnittliches Wachstum für eine Großbank, getragen von Zinsumfeld, Gebühren und Versicherungsgeschäft.
## 3. EBIT & EBIT‑Marge (operatives Ergebnis)
Banken berichten typischerweise operatives Ergebnis eher als „Operating income/operating margin“ statt klassischem EBIT, aber sinngemäß:
- 2024: Sehr starke operative Profitabilität, getrieben von Zinsengeschäft, Gebühren und Rekord‑Versicherungsergebnis; Cost/Income‑Ratio auf Rekordtief bei 42,7% (eine der besten Quoten in Europa).
- Hohe Net‑Margin: Nettomarge laut Analyseplattform ca. 36,5%, ROE etwa 14,3%.
Fazit: Operative **Ertragskraft** und Margen liegen klar über dem Schnitt europäischer Großbanken, was das etwas höhere Bewertungsniveau rechtfertigt.
## 4. Dividende, Rendite & Ausschüttungsquote
| Kennzahl | Wert (zuletzt) |
|-------------------------------|-------------------------|
| Dividende je Aktie (laufend) | ca. 0,34–0,37 €
| Dividendenrendite (forward) | etwa 6,4–7,7%
| Ausschüttungsquote (Payout) | ca. 67%
| Ausschüttung 2024 gesamt | 6,1 Mrd. € Cash‑Dividenden
| Zusätzlich | geplanter Aktienrückkauf 2 Mrd. €
Die Bank verfolgt eine aktionärsfreundliche Politik mit hoher **Dividendenrendite** plus Buybacks; bei ~2/3 Ausschüttungsquote bleibt noch Puffer für Kapitalaufbau und Wachstum.
## 5. Kurshistorie & Performance
| Zeitraum | Kursinfo / Performance* |
|--------------|--------------------------------------------------------|
| 52‑W‑Range | ca. 3,5–6,2 €
|
| Letzter Kurs | ca. 5,1 € (März 2026, Börse Mailand) |
| 1‑J Performance | ca. +39% (letzte 12 Monate) |
| Volatilität | Beta ca. 0,8 (unter Marktdurchschnitt)
*Gegenüber einem breiten Index wie Euro Stoxx 50 oder S&P 500 hat Intesa Sanpaolo im letzten Jahr sehr stark outperformt; genaue Benchmarkzahlen schwanken je nach Stichtag, liegen aber deutlich unter +39%.
Damit hat die Aktie in den letzten 1–3 Jahren klar überdurchschnittlich performt, ist aber seit dem Hoch (Februar 2026 bei ca. 6,16 €) bereits wieder zweistellig zurückgekommen.
## 6. Gesamtbewertung – günstig / fair / teuer?
Punkte, die für die Aktie sprechen:
- Überdurchschnittliches Gewinn‑ und Umsatzwachstum bei gleichzeitig sehr hoher Profitabilität (ROE, Nettomarge, Cost/Income).
- Hohe und voraussichtlich nachhaltige Dividendenrendite um 6–7% plus Aktienrückkäufe.
- Bewertungskennzahlen (KGV, KBV) eher im „günstig bis fair“‑Bereich gegenüber europäischen Peers, wenn man die hohe Qualität berücksichtigt.
Risiken/Beobachtungspunkte:
- Deutlicher Kursanstieg der letzten Jahre; ein Teil der Verbesserung ist bereits eingepreist.
- Zyklisches Zins‑ und Kreditrisiko im Bankensektor allgemein (Zinswende, Konjunktur in Italien/Eurozone).
Gesamturteil aus Investorensicht: Intesa Sanpaolo erscheint auf Basis der vorliegenden Kennzahlen aktuell **eher günstig bis fair bewertet**, insbesondere für einkommensorientierte Anleger, die Wert auf stabile, hohe Dividenden legen und das Bankensektor‑Risiko akzeptieren.
Quellen:
[1] Intesa Sanpaolo SpA, ISP:MIL summary - FT.com - Markets data

Du verkaufst also BP (Öl) und Verizon (Telekom) – quasi die langweiligsten, aber krisenresistentesten Witwen-und-Waisen-Papiere der Welt – um dir ausgerechnet jetzt eine zyklische südeuropäische Bank ins Depot zu legen? Mutig! Das LIRA-Bild in deinem Post passt da übrigens perfekt: Nostalgie pur, genau wie die Hoffnung, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen ewig auf diesem Rekordniveau hält.
Lass uns deine "Gesamtbewertung" mal kurz durch die kalte AOK-Brille betrachten:
* Der Rückspiegel-Fehler: Du feierst das "überdurchschnittliche Gewinn- und Umsatzwachstum" und die traumhaften Margen. Fakt ist: Das war kein organisches Genie-Wachstum des Managements, sondern ein Milliarden-Geschenk von Christine Lagarde (EZB). Jede Bank druckt bei steigenden Zinsen Geld. Du kaufst hier die Party von gestern.
* Die Zinswende ist kein "Beobachtungspunkt": Du nennst das Zinsrisiko lapidar als Randnotiz. Mein Bester, das ist der Elefant im Raum! Die Zinsen beginnen zu bröckeln. Wenn die Leitzinsen sinken, schmilzt Intesas Nettozinsmarge (NII) schneller als ein Gelato in der römischen Mittagssonne.
* 6-7 % Dividende? Ja, aktuell sieht der Yield saftig aus. Aber Banken-Dividenden am absoluten Peak des Zinszyklus zu kaufen, ist wie der Kauf eines Cabrios im November: Sieht auf dem Papier nach Spaß aus, wird aber erstmal eine Weile ungemütlich. Du hast den "deutlichen Kursanstieg" ja selbst bemerkt. Der Markt preist das Best-Case-Szenario bereits voll ein.
Mein Mr. Prompt-Fazit für dich:
Intesa Sanpaolo ist fundamental eine der besten und bestgeführten Banken Europas (deutlich krisenfester als viele Konkurrenten). Als langjähriger Halte-Wert völlig in Ordnung. Aber jetzt nach der Rallye noch eine Tranche nachzulegen, während die Zinswende vor der Tür steht, riecht verdächtig nach klassischem FOMO (Fear Of Missing Out).
Hoffen wir mal, dass dein Geldspeicher am Ende nicht so alt aussieht wie die Lira auf deinem Bild! 😉
BP-Aktie: Kursdruck nach enttäuschender Bilanz
23. März 2026.
1. Aktueller Wert der Aktie
* Kurs: ca. 6,41 EUR (Xetra) / 562,30 GBp (LSE)
* Stichtag: 23. März 2026
* Marktkapitalisierung: ca. 89 Mrd. EUR
* Kontext: Die Aktie befindet sich aktuell in einer starken Aufwärtsbewegung und notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch, getrieben durch einen signifikanten Anstieg der Ölpreise (Brent über 110 USD).
2. KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)
* Aktuelles KGV (TTM): Das gemeldete KGV schwankt aufgrund von Sondereffekten und volatilen Gewinnen stark. Bereinigte Werte liegen aktuell bei ca. 12,6 bis 14,5.
* Einordnung: * Historisch: Im Vergleich zum 10-Jahres-Schnitt (oft verzerrt durch Verluste in der Pandemie) wirkt das KGV moderat. Gegenüber den extrem günstigen Werten von 2023/24 (KGV ca. 6-8) ist die Aktie jedoch deutlich teurer geworden.
* Konkurrenz: BP wird traditionell mit einem Abschlag gegenüber US-Riesen wie ExxonMobil oder Chevron (KGVs oft 15-20) gehandelt. Im Vergleich zum direkten europäischen Rivalen Shell (KGV ca. 14) ist BP derzeit nahezu fair bewertet.
3. Dividende
* Dividendenrendite: ca. 4,4 % bis 4,6 % (basierend auf dem aktuellen Kurs).
* Entwicklung (5 Jahre): Nach der drastischen Kürzung im Jahr 2020 hat BP die Dividende kontinuierlich gesteigert (durchschnittlich ca. 8-10 % Wachstum pro Jahr in den letzten drei Jahren).
* Sicherheit (Ausschüttungsquote): Die Quote liegt bezogen auf den freien Cashflow in einem gesunden Bereich von ca. 30-40 %. Dank strikter Kostendisziplin und dem laufenden Veräußerungsprogramm (z. B. Anteile an Castrol) gilt die Dividende als sicher, sofern der Ölpreis nicht dauerhaft unter 60-70 USD fällt.
4. Kursverlauf & Chart-Analyse
Letzte 12 Monate (Trend: Bullisch)
Die Aktie verzeichnete auf Jahressicht ein Plus von ca. 25 %. Ein markantes Tief lag im April 2025 bei ca. 3,90 EUR. Seit Beginn des Jahres 2026 gab es einen steilen Ausbruch nach oben (+30 % YTD), da geopolitische Spannungen den Brent-Ölpreis befeuerten und BP die Gewinnerwartungen für das Q4 2025 massiv schlagen konnte.
Letzte 5 Jahre (Trend: Erholung & Transformation)
* Tiefpunkt: Die Nachwehen der Pandemie und der Strategiewechsel lasteten lange auf dem Kurs.
* Hochpunkt: Im März 2026 erreichte die Aktie ein 5-Jahres-Hoch bei ca. 6,65 EUR.
* Gründe: Der Markt honoriert zunehmend die Strategie der „pragmatischen Transformation“. BP investiert zwar in Erneuerbare, bleibt aber bei seinem hochprofitablen Kerngeschäft mit Öl und Gas fokussierter als zuvor.
5. Fazit
Die BP-Aktie ist aktuell besonders interessant für Dividenden-Sammler und Value-Investoren, die von hohen Energiepreisen profitieren wollen, ohne die extrem hohen Bewertungen der US-Konzerne zu zahlen. Durch den starken Kursanstieg der letzten Wochen ist das kurzfristige Aufwärtspotenzial jedoch begrenzt; die Aktie eignet sich daher eher als solide Halteposition mit attraktivem Cashflow.

Vorfreude - schönste Freude
Ich kann es kaum erwarten morgen Früh ins Depot zu schauen und mir meine $BP. (-5,19 %) Position anzuschauen.
Wem geht‘s ähnlich?

Ganz kurzer Zwischenbericht zu 212
Der Online Depotübertrag zu 212 ist in mache und wird demnächst verfügbar sein. Von 212 weg funktioniert natürlich auch jetzt schon.
Steuereinfach ist 212 auch mittlerweile funktioniert auch bisher alles ganz gut. Habe mir Anfang des Jahres mal 100€ Freistellung dort gegönnt machte zwar eigentlich keinen Sinn da ich ihn ja eigentlich bei der Volksbank schnell voll habe. Wollte aber schauen ob es mit den Berechnungen und abzügen soweit passt.
Und für die Dividendenfreunde unter euch, die Dividenden kommen in 99% der Fällen pünktlich am Zahltag an.
Natürlich wäre ich euch dankbar wenn ihr Interesse an einem Wechsel habt nehmt gerne meinen Link und sichert euch Gratisaktien bis zu 100€
https://www.trading212.com/invite/1Bl7fzXX7K
Abschließend noch mein aktuell bester Pie hätte ich vor 5 Monaten nicht mit Gerechnet das der meine anderen pie's outperformt 😉
$O (+0,05 %)
$MAIN (+0,54 %)
$LHA (+8,72 %)
$RIO (+1,52 %)
$LUG (+4,01 %)
$BNP (+5,93 %)
$BP. (-5,19 %)
$KO (+0,4 %)
$SIKA (+5,03 %)
$MO (-1,47 %)
Quartalszahlen 09.02-13.02.26
$UCG (+6,3 %)
$MNDY (-0,7 %)
$KER (+5,37 %)
$BARC (+6,91 %)
$OSCR (+5,28 %)
$CVS (-0,39 %)
$SPOT (+0,06 %)
$DDOG (+3,57 %)
$BP. (-5,19 %)
$SPGI (+1,33 %)
$HAS (+3,59 %)
$KO (+0,4 %)
$JMIA (+7,3 %)
$MAR (+4,28 %)
$RACE (+4,73 %)
$UPST (+1,25 %)
$NET (-1,78 %)
$LYFT (-0,84 %)
$981
$NCH2 (+2,27 %)
$DSY (+0,06 %)
$1SXP (+2,61 %)
$HEIA (+2,05 %)
$ENR (+10,53 %)
$DOU (+4,21 %)
$OTLY (+7,6 %)
$TMUS (-0,16 %)
$SHOP (+4,33 %)
$KHC (-2,09 %)
$FSLY (+7,08 %)
$HUBS (+1,13 %)
$CSCO (+1,43 %)
$APP (-1,74 %)
$SIE (+8,48 %)
$RMS (+5,6 %)
$BATS (+0,69 %)
$MBG (+2,93 %)
$TKA (+7,87 %)
$VBK (-16,66 %)
$DB1 (-1,61 %)
$NBIS (+5,35 %)
$ALB (+2,15 %)
$BIRK (+6,1 %)
$ADYEN (+2,72 %)
$ANET (+6,55 %)
$PINS (-0,63 %)
$AMAT (+7,7 %)
$ABNB (+6,51 %)
$TWLO (+2,34 %)
$RIVN (+2,57 %)
$COIN (+1,94 %)
$TOM (+3,07 %)
$OR (+3,4 %)
$MRNA (+2,45 %)
$CCO (+4,88 %)
$DKNG (+2,14 %)
Dividenden ohne Quellensteuer
Ungefähr eine Handvoll Länder kennt gar keine Quellensteuer oder erhebt eine so niedrige, dass sie fast gar nicht auffällt.
„Zu diesen Ländern, in denen für Privatanleger in Deutschland keine Quellensteuer anfällt, zählen Irland, Liechtenstein, Hongkong und Singapur“, sagt Stefanie Dyballa, Portfoliomanagerin bei der KSW Vermögensverwaltung in Nürnberg.
Wobei der irische Einbehalt nur dann niedrig ist, wenn das Unternehmen seinen Sitz im Land hat. Weitere Staaten mit anlegerfreundlichen Regelungen sind die Bermudas, Brasilien, Kanada und Thailand.
Die wichtigste Ökonomie, die deutsche Anteilseigner unbehelligt lässt, ist aber das Vereinigte Königreich. „Großbritannien hat viele attraktive Dividendenzahler, vor allem aus dem Energie- und Finanzsektor zu bieten“, sagt die Vermögensverwalterin und nennt die Namen $SHEL (-4,24 %) Shell, $BP. (-5,19 %) BP und $HSBA (+5,14 %) HSBC.
Auch Hermann Ecker, Prokurist und Portfoliomanager bei Bayerische Vermögen in Bad Reichenhall, fallen sofort zuverlässige Dividendenzahler von der Insel ein, darunter $DGE (+2,33 %) Diageo, $RKT (+2,9 %) Reckitt Benckiser, $RIO (+3,48 %) Rio Tinto, $IMB (-0,59 %) Imperial Brands, $SGE (-0,75 %) Sage Group und $ULVR (+2,3 %) Unilever. Die Auswahl zeigt, wie vielfältig der quellensteuerfreundliche britische Kapitalmarkt ist.
Allerdings lohnt es sich für Anleger, neben den bekannten Namen auch andere Firmen ins Auge zu fassen: Manchmal bieten die noch höhere Dividendenrenditen. WELT hat eine Liste von 19 Aktien zusammengestellt, die in Ländern mit Null- oder Niedrig-Steuer gelistet sind und in den vergangenen zwölf Monaten darüber hinaus eine stabile Wertentwicklung zeigten.
Letztes Kriterium soll Anleger davor schützen, in eine Value-Falle zu geraten, also in eine Firma mit erodierendem Geschäftsmodell zu investieren. Der britische Getränkekonzern Diageo beispielsweise gilt zwar als solider Dividendenzahler, die Börsennotierung ist im zurückliegenden Jahr aber um ein Drittel abgesackt.. Die Diageo-Dividendenrendite von knapp fünf Prozent ist da nur ein schwacher Trost.
Ein Drittel nach oben ging es dagegen beim britischen Versicherungsriesen $AV. (+2,25 %) Aviva. Die Wurzeln der Firma mit Sitz in London reichen zurück bis ins Jahr 1696. In seinen Kernmärkten Großbritannien, Irland und Kanada gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern von Altersvorsorge und Versicherungen. Dank eines Fokus auf Cash-Generierung gilt Aviva als ein solides Basisinvestment, das seinen Anteilseignern aktuell eine Dividendenrendite von circa 5,5 Prozent bringt, die nur durch die deutsche Kapitalertragsteuer plus Soli gemindert wird.
Auf eine ebenfalls lange Tradition kann der 1836 gegründete Finanzdienstleister $LGEN (+3,98 %) Legal & General zurückblicken. Als Schwergewicht in den Bereichen Vermögensverwaltung und Rentenversicherungen weist der Londoner Konzern ein vergleichsweise konjunkturresistentes Geschäftsmodell auf, das von langfristigen demografischen Trends profitiert. Aktionäre erhalten eine laufende Rendite von 8,5 Prozent, womit Legal & General zu den renditestärksten Titeln im britischen Index zählt. Ähnliches lässt sich von der $PHNX (+4,33 %) Phoenix Group sagen, deren Rendite sich auf stolze 7,8 Prozent beläuft.
Ausdrücklich nicht konjunkturresistent ist der Bergbaukonzern $RIO (+3,48 %) Rio Tinto. Dafür profitiert das Unternehmen vom weltweiten Heißhunger auf Rohstoffe. Rio Tinto ist einer der weltweit größten Produzenten von Eisenerz, Aluminium und Kupfer. Investoren setzen hier auf die unverzichtbare Rolle von Metallen für die globale Energiewende. Die Ausschüttung liegt bei vier Prozent.
Mehr als doppelt so hoch ist die Rendite bei dem brasilianischen Wettbewerber $VALE3 (+2,27 %) Vale. Der 1942 gegründete Bergbaukonzern aus Rio de Janeiro ist der größte Nickel- und Eisenerzproduzent der Welt. Die Höhe der Dividende hängt erfahrungsgemäß am Auf und Ab der Rohstoffpreise. Da diese im Moment nach oben zeigen, haben Aktionäre gute Chancen, dieses Jahr fast zehn Prozent Ausschüttungsrendite auf ihren Kapitaleinsatz zu erzielen. Eine Quellensteuer fällt nicht an.
Spekulativer sind Investments in griechische Finanzinstitute wie $TELL (+3,35 %) National Bank of Greece. Die Bank stand in der Euro-Schuldenkrise vor dem Aus und musste mit Staatshilfen gerettet werden. Inzwischen floriert das Geschäft aber wieder. Dank dieses ökonomischen Comebacks und der bereinigten Bilanz dürften Aktionäre der National Bank of Greece auf eine Dividendenrendite im Bereich von vier bis fünf Prozent hoffen.
Auch in Asien zählen Geldhäuser zu den interessantesten Investments. Aus dem Stadtstaat Singapur, der keine Quellensteuer erhebt und als eines der stabilsten Finanzzentren der Welt gilt, kommt die $D05 (-0,12 %) DBS Group. Das 1968 gegründete Institut gilt als eine der besten Banken der Welt und wurde bereits als das „Fort Knox“ der asiatischen Bankenwelt bezeichnet. Anleger schätzen die vierteljährliche Ausschüttung, die sich auf vier Prozent pro Jahr summiert, und die konservative Bilanzführung der DBS Group.
Ebenfalls rund vier Prozent Rendite bietet die 1932 gegründete $OVCHY Oversea-Chinese Banking Corporation. Sie ist die am längsten etablierte Bank in Singapur und bietet eine Mischung aus Bankgeschäft, Vermögensverwaltung und Versicherungen, was für diversifizierte Erträge spricht. Die Oversea-Chinese Banking Corporation ist allerdings nicht ganz so dynamisch wie die DBS Group.
Der Mischkonzern $J36 (+2,43 %) Jardine Matheson hat seine Wurzeln in Hongkong, die Aktie ist heute allerdings in Bermuda gelistet. Die 1832 gegründete Unternehmung ist eine Legende der asiatischen Wirtschaftsgeschichte mit einem breit gestreuten Portfolio von Immobilien bis Einzelhandel. Wenig bekannt: Ein Bermuda-Listing hat auch der Finanzdienstleister $IVZ (+4,58 %) Invesco, der für den beliebtesten Nasdaq-ETF QQQ steht. Die Aktie der Investmentfirma hat auf Zwölfmonatssicht fast um die Hälfte zugelegt und zusätzlich drei Prozent Dividendenrendite gebracht.
Wer gezielt in Hongkong investieren will, kann sich an den Infrastrukturkonzern $1038 (-0,72 %) CK Infrastructure halten. Die 1996 gegründete Firma gehört zum Imperium des Tycoons Li Ka-shing. Sie investiert global in Energieversorger, Wasserwerke und Transportinfrastruktur, was stabile sichert. Anleger erhalten eine Rendite von rund vier Prozent.
Was die frühere britische Kronkolonie anbelangt, hat Dyballa noch weitere Ideen: „In Hongkong notierte Finanz- und Telekommunikationsaktien wie die $3988 (-1,84 %) Bank of China und die $941 China Mobile bieten oft stabile und attraktive Ausschüttungen.“ Und auch mit Blick auf Singapur weiß sie noch einen Tipp: „Dort bieten auch hierzulande weniger bekannte Immobilienaktien oder REITs stabile Cashflows und hohe Dividendenrenditen“, sagt die Portfoliomanagerin.
Quelle: Text (Auszug) WELT, 24.01.26
Reißleine gezogen
heute morgen habe ich mich von $BP. (-5,19 %) verabschiedet, nach 3 Jahren und über 5% Kursverlust konnte ich die Position dank Dividenden mit +-0 schließen. Gleichzeitig habe ich den Anteil $TDIV (-0,57 %) erhöht und als Divi Ersatz $WINC (+1,43 %) zum Depot hinzugefügt.
Podcast-Folge 125 "Buy High. Sell Low." 20 Europäische Dividendenaktien
Novo Nordisk 3,0% $NOVO B (+1,68 %) NVO
LVMH 2,0% $LVMH
Pernod Ricard 6,35% $RI (+0,89 %)
Imperial Brands 5,5% $IMB (-0,59 %)
BAT 6,2% $BATS (+0,69 %)
Sunrise Communications 8,00%
Nestle 4,05% $NESN (+0,35 %)
Roche 2,85% $ROG
Novartis 3,07% $NOVN (+1,34 %)
Shell 4,07% $SHEL (-4,24 %)
Deutsche Post 3,86% $DHL (+4,34 %)
Swisscom 3,75% $SCMN (-0,71 %)
Deutsche Telekom 3,52% $DTE (+1,64 %)
Strabag 2,72% $STR (+4,8 %)
Vonovia 4,82% $VNA (+4,98 %)
BASF 5,01% $BAS (-0,04 %)
Puma 2,8% $PUMA
Hannover Rück 3,62% $HNR1 (-0,07 %)
Münchener Rück 3,8% $MUV2 (+0,05 %)
Allianz 4,00% $ALV (+2 %)
BP 5,76% $BP. (-5,19 %)
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Appple Podcast
Mit Aktien und ETFs attraktive Dividenden-Rente ermöglichen
Die sinnvolle Nutzung von angesparten Kapital in der Rente braucht gute Planung. Insbesondere dann, wenn daraus regelmäßig Geld fließen soll um den dritten Lebensabschnitt zu sichern oder zu versüßen.
Finanzvermittler bieten dann gerne eine Rentenversicherung auf Basis einer Einmalzahlung, oft Sofortrente gennant.
Die Rendite ist bei normaler Lebenserwartung üblicherweise nicht üppig, weil die Versicherer meist sehr konservativ anlegen. Außerdem schmälern die Kosten und Gewinnmargen der Versicherung die Rendite zusätzlich. Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass man i.d.R. 94 Jahre und älter werden muss, bis man die Anlagesumme über garantierte Renten zurückerhalten hat.
Das ist das Geld auf einem Tagesgeldkonto oft rentabler geparkt.
Eine Alternative sind Investments mit regelmäßigen Ausschüttungen. Die Anleger haben die Qual der Wahl zwischen mehreren tausend ausschüttenden Aktien-Fonds.
Was sind relevante Auswahlkriterien? Qualität und Kostenstruktur.
Für manchen mag die Höhe der Ausschüttungen ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl sein. Doch hier ist Vorsicht geboten: So liegt beispielsweise die Ausschüttungsquote des Global X Super Dividend ETF $SDIP (+0,18 %) aktuell bei über neun Prozent. Bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro ergibt sich dadurch ein monatlicher Zufluss von immerhin rund 750 Euro, vor Steuern.
Das ist möglich, weil der ETF stur in die 100 Unternehmen mit den weltweit höchsten Dividenden investiert, allerdings ohne jede Berücksichtigung der Nachhaltigkeit dieser Ausschüttungen und der Qualität der Unternehmen.
Das wiederum führt dazu, dass der ETF ohne die Dividenden auf Sicht von einem Jahr eine Rendite von null erbracht hat, auf Sicht von drei Jahren sogar von minus 14 Prozent. Anleger erhielten also hohe regelmäßige Auszahlungen, aber das Anlagekapital hat sich parallel dazu deutlich verringert.
Sparer sollten daher auf jeden Fall darauf achten, wie der ETF investiert. Dann zeigen sich diverse positive Gegenbeispiele, so wie der Invesco Euro Stoxx High Dividend Low Volatility ETF $EUHD (+0,72 %). Dieser setzt zwar ebenfalls auf dividendenstarke Unternehmen, wählt aber zusätzlich auch nach qualitativen Kriterien aus. Ergebnis: Die Ausschüttungsquote liegt zwar aktuell „nur“ bei 5,1 Prozent pro Jahr, das ergibt bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro rund 425 Euro pro Monat, vor Steuern.
Zusätzlich erzielte der ETF über die vergangenen drei Jahre aber einen Zuwachs von knapp 36 Prozent, inklusive Ausschüttungen lag der Gewinn damit sogar bei über 60 Prozent. Ähnlich gute ETFs gibt es auch für diverse andere Anlageregionen oder -sektoren.
Anleihen-ETFs sind für Privatanleger dagegen selten eine echte Alternative. Zwar lassen sich damit auch Ausschüttungsquoten von vier oder fünf Prozent erzielen, doch das geht letztlich nur über Hochrisikoanleihen oder US-Papiere mit entsprechendem Währungsrisiko. Außerdem lässt sich über die Ausschüttung hinaus nur selten eine positive Rendite erzielen.
Eine (eventuell riskantere) Alternative ist die Investition in Einzelaktien mit hoher Dividende. Hier kommt es aber noch stärker auf die Qualität an. „Wir legen Wert auf Unternehmen mit einer starken Bilanz, die sich durch eine hohe Eigenkapitalquote sowie überdurchschnittliche Kapital- und Umsatzrenditen auszeichnen“, sagt Franz Kaim von der Kidron Vermögensverwaltung in Stuttgart.
Darüber hinaus ist Kontinuität wichtig. „Die sogenannten Dividendenaristokraten sind der Goldstandard für einkommensorientierte Investoren“, sagt Rainer Laborenz, geschäftsführender Gesellschafter der Azemos Vermögensverwaltung in Offenburg. „In diesen erlesenen Kreis werden Unternehmen aufgenommen, die mindestens 25 Jahre in Folge ihre Dividenden gesteigert haben.”
Derzeit gibt es rund 150 Dividenden-Aristokraten weltweit, davon sind 117 aus den USA und 33 aus dem Rest der Welt. Zu den bekanntesten Namen gehören Coca-Cola $KO (+0,4 %), Procter & Gamble $PG (+1,5 %) sowie Johnson & Johnson $JNJ (-0,45 %) aus den USA, aus Deutschland Fresenius $FRE (+2,73 %) und Unilever $ULVR (+2,3 %) aus Großbritannien.
Andere attraktive Dividenden-Aktien, die in einer Umfrage von WELT unter zehn führenden Vermögensverwaltern empfohlen werden, sind in Deutschland beispielsweise Allianz $ALV (+2 %), BASF $BAS (-0,04 %), Beiersdorf $BEI (+2,24 %), Deutsche Post $DHL (+4,34 %) und Münchener Rück $MUV2 (+0,05 %).
Im europäischen Ausland setzen sie unter anderem auf BAT $BATS (+0,69 %), BP $BP. (-5,19 %), Nestlé $NESN (+0,35 %), NN Group $NN (+0,87 %), Shell $SHEL (-4,24 %) und Swiss Life $SLHN (+0,41 %).
In den USA sind es Namen wie Altria $MO (-1,47 %), Chevron $CVX (-6 %), Cisco $CSCO (+1,43 %), Coca-Cola, Kimberly-Clark $KMB (+2,65 %) , McDonald’s $MCD (-1,25 %) oder Pepsi $PEP (-0,4 %).
Quelle: Text (Auszug) & Tabelle: Welt, 05.12.25
Wenn die Kommission Ende Q2 die (Bärbel Bas-) Karten auf den Tisch legt rutscht die Union auf unter 18%.
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