vielleicht ist es das langweiligste Depot hier auf GQ, wenn meine ersten Verdoppler gerade die $ING (-0,37 %) & $BATS (-1,08 %) sind... Angefangen mit Investieren habe ich 2023, davor nur mal den $EQQQ (+0,19 %) ausgetestet, und ja hätte ich 100% 2020 da rein gesteckt und nicht im Sparplan laufen lassen, wären es jetzt nicht 94% sondern gut 400% Gewinn, aber hinterher ist man immer schlauer :-)

British American Tobacco
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Diskussion über BATS
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398BAT ~ 10% Kursanstieg in 1 Woche
3 mögliche Gründe:
1) Ein US-Bundesrichter hat das Strafverfahren wegen Nordkorea-Sanktionsverstößen endgültig eingestellt.
BAT hatte 2023 rund 630 Millionen Dollar gezahlt.
2) Konkurrent $IMB (-0,68 %) verliert aktuell bewusst Marktanteile, das Unternehmen erhöht lieber die Preise, als Volumen zu verteidigen. Was Imperial liegenlässt, kann BAT mitnehmen.
3) Obendrauf läuft noch das 1,3 Mrd. Pfund schwere Aktienrückkaufprogramm. BAT kauft kontinuierlich eigene Aktien zurück und vernichtet sie. Weniger Aktien im Umlauf bedeutet: Jede verbleibende Aktie wird automatisch wertvoller.
Auf Jahressicht steht $BATS (-1,08 %) damit bei +54%.
Ich bin bullish und freue mich schon wenn wir das ATH aus 2016/17 knacken.
Was ist eure Meinung zu BAT?
Fröhliches Rauchen 🚬
Wäre froh wieder ATH zu sehen, da bin ich (leider) damals rein 😲
Bei mir gibt es 2 Szenarien:
Verkauf und der Kurs steigt für Euch.
Ich halte wieder 10 Jahre und der Kurs fällt weiter.
💶🔄💶
Nach reichlicher Überlegen hab ich mich entschieden $BATS (-1,08 %) 🤑😬 abzustoßen, dafür sind je zwei $MUV2 (-0,24 %) & $ROP (-1,55 %) in‘s Depot gewandert.
Mit 72% bzw. 93% Gewinn, ca. 32% p.a.📈 mehr erwirtschaftet als zuvor vermutet.
Dazu war es eines meiner ersten Investments damals noch bei BitPanda also nur ein Derivat.
Die zwei neuen Player im Depot sehe ich als sehr Solide Unternehmen in ihren Bereichen und werden mein Depot hinsichtlich Diversifikation im Bereich INS und HC besser aufstellen.
Entweder deutlich aufstocken dass eine Rückforderung Sinn macht oder eben in den sauren Apfel nun beißen.
Hätte auch $NOVN vorgezogen anstatt von $ROP . Bilanziell steht $NOVN besser da. $ROP eher risikoreicheres Investment.
Tabak Dividende 🚬
In Zukunft gibt es für mich nur noch halb so viel BATS-Dividenden, da ich meine $BATS (-1,08 %) Position halbiert habe.
Divis für Poor Dad 💷
Diesmal ist es meine Lieblingsassetklasse über die ich erstmalig berichte
Guten Tag zusammen.
Heute gibt es von mir mal keine Analyse zu meiner $ALV (-0,36 %) oder $BATS (-1,08 %) . By the way, bin ich gerade auf der Suche nach einer wirklich coolen Dividendenaktie, aber die finale Analyse ist noch nicht abgeschlossen, ein paar spannende Unternehmen sind noch in der Longlist (z. B. $ABT (-1,05 %) , $NOVO B (-1,68 %) , $SAN (-2,09 %) ) - egal. Darum geht es heute nicht, sondern um P2P Kredite. Kennt Ihr diese Klasse? Seit fast 6 Jahren nutze ich diese Klasse und wollte einfach mal berichten und dann auf meine "drittälteste" Plattform - Income Marketplace eingehen. Wer schöne Grafiken und meine Depotcharts sehen möchte, müsste auf meinen kostenlosen Blogbeitrag ausweichen, wem der Text reicht, bleibt hier ;) - Sonst da: https://steady.page/de/finanzen-anders/posts/7f29f472-572d-49aa-98da-bd0978640036
Warum ich viel Geld ohne Einlagensicherung anlege – und trotzdem ruhig schlafe
„Stellt euch vor, euch bietet jemand dauerhaft 12 % Rendite im Jahr an.“
„Die erste Frage ist nicht wo kann ich unterschreiben, sondern:
Wer trägt hier eigentlich das Risiko?“
Ich selbst investiere seit 2022 einen Teil meines Vermögens in P2P‑Kredite (88.064 € Stand Ende April 2026), konkret über Income Marketplace - Income ist meine drittälteste Plattform. In Bondora bin ich seit fast 6 Jahre investiert.
Das ist kein Selbstversuch aus Langeweile, sondern eine bewusste Beimischung – und ja, bisher mit Renditen deutlich über 10 % p.a.
Damit schlägt das Investment sowohl mein Tagesgeld als auch die meisten meiner breit gestreuten ETF in schwierigen Marktphasen.
Aber:
Wenn irgendwo dauerhaft zweistellige Renditen winken, dann gilt im Rechnungswesen wie im echten Leben:
“If it looks too good to be true, someone is obviously taking risk.”
Die Frage ist also nicht ob Risiko besteht – sondern wer es trägt, wie es strukturiert ist und ob man dafür fair entlohnt wird.
P2P ist kein Sparprodukt.
Es ist eher die Anlageklasse für Menschen, die wissen, dass Rendite nicht vom Himmel fällt, sondern aus übernommenem Risiko.
Wenn euch die Anlageklasse P2P in Videoform interessiert, schau gerne mein Video an:
Außerdem habe ich sehr ausführlich auf meinem Finanzblog über die P2P Anlageklasse berichtet (in 7 Teilen). Hier ist der Link zu Teil 1:
Warum ich gerne in P2P Kredite investiere? Schaut euch diese Grafik an - in meinem Finanzblog :)
Die lila Kurve ist mein Haupt-Aktiendepot bei Scalable, starke Höhen und wenn Donald Trump Zölle ausruft, dann rauscht mein Depot ab. Nichts für schwache Nerven.
Die gelbe Kurve ist mein Investment in P2P-Kredite insgesamt, eine wirklich schöne Renditetreppe. Und Income? In hellgrün, deutlich renditestärker als die gelbe Kurve. D.h. für mich, ich habe hier ein relativ planbares passives Einkommen!
Was ist das Geschäftsmodell – ganz nüchtern?
Bei P2P‑Krediten geben wir Investoren Geld an Kreditgeber, meist Fintechs in Europa oder Schwellenländern.
Diese vergeben (unter anderem) Konsumkredite mit hohen Zinsen – und wir bekommen einen Teil davon ab.
👉 Wir ersetzen ein Stück weit die Bank.
Mit dem kleinen Unterschied, dass wir:
- keine Einlagensicherung
- keine staatliche Absicherung
- und keine Garantie haben.
- wir übernehmen aber auch Teile des Kreditrisikos,
- aber dafür bekommen wir auch höhere Zinsen.
Das ist unbequem – aber ehrlich.
Income Marketplace ist dabei kein Kreditgeber, sondern ein Marktplatz, der Investoren mit Fintech‑Kreditgebern (Loan Originators) zusammenbringt.
👉 Wer sich hier engagiert, investiert nicht in Kredite in Deutschland, sondern in Kreditportfolios aus Europa, Mittel- und Südamerika, Asien. Und das finde ich persönlich sehr spannend.
Income
Warum dann ausgerechnet Income?
Income unterscheidet sich von vielen P2P‑Plattformen an einem Punkt, den man erst zu schätzen weiß, wenn man frühe P2P‑Krisen erlebt hat:
Eine Rückkaufgarantie ist nur so gut wie der Kreditgeber, der sie im Ernstfall bezahlen kann.
Deshalb setzt Income auf ein mehrstufiges Sicherheitskonzept:
- Kreditgeber behalten 20–35 % der Kredite selbst,
- aber nachrangig – wir werden zuerst bedient.
- Fällt ein Kreditgeber ganz aus, kann Income das Portfolio übernehmen
- und über Inkasso weiter abwickeln.
Das ist kein Zaubertrick.
Aber es ist strukturell sauberer als das klassische „Vertrau mir, ich kauf das später zurück“.
Jetzt der ehrliche Teil
Income ist:
- nicht reguliert
- nicht profitabel
- und die Sicherheitsmechanismen wurden noch nie in einer echten Großkrise getestet
Und trotzdem investiere ich.
Warum?
Weil ich:
- das Risiko verstehe
- es begrenze
- und es nicht mit „sicherem Geld“ verwechsle
Oder anders gesagt:
Dieses Geld muss nicht in drei Jahren da sein – aber es darf sehr gerne arbeiten.
Die wichtigste Unterscheidung
Die offiziell ausgewiesenen Ausfälle liegen bei unter 2 %.
Die echten Kreditnehmer‑Ausfälle liegen je nach Land bei 20–25 %.
Das ist kein Widerspruch –
sondern zeigt, dass hier ständig umgeschichtet, zurückgekauft und neu investiert wird.
👉 Die Rendite entsteht nicht, weil niemand ausfällt –
sondern weil das System mit Ausfällen rechnet.
Der Denkfehler vieler Einsteiger
Viele hören:
„Rückkaufgarantie, Auto‑Invest, 12 % – klingt entspannt.“
Und genau das ist der gefährliche Moment.
P2P funktioniert nur dann gut, wenn man:
- diversifiziert
- Kreditgeber kritisch hinterfragt
- und sich innerlich mit Ausfällen arrangiert
Wer absolute Sicherheit sucht, hat hier nichts verloren.
Wer aber Rendite sucht und Risiko bewusst steuert, findet hier eine interessante Nische.
Fazit
Mein Fazit in einem Satz
P2P‑Kredite sind kein Ersatz für Tagesgeld –
sondern eine bewusst riskante Renditebeimischung für Menschen, die wissen, warum sie 12 oder 13 % bekommen.
Und wenn wir darüber nachdenken, dann nicht mit der Frage
„Ist das sicher?“
sondern mit der viel wichtigeren:
„Welches Risiko gehe ich bewusst ein – und bekomme ich dafür einen fairen Preis?“
Wenn ihr ein Konto bei Income eröffnen wollt, dann nutzt doch gerne meinen Affiliate-Link dazu: https://link.finanzenanders.de/income
Das reicht nicht?
Wenn euch Income Marketplace bzw. P2P Investments weiter interessieren, dann gehen wir jetzt ans Eingemachte.
Income Marketplace in Zahlen (damit wir nicht nur über Gefühle reden)
- Gründung: 2020
- Sitz: Tallinn, Estland
- Regulierung: ❌ Keine
- Verwaltetes Investorenvermögen: ~26–27 Mio. EUR
- Finanziertes Kreditvolumen: >220 Mio. EUR
- Durchschnittsrendite: ca. 11–14 % p. a. (13,78 % lt. Income)
- Einlagensicherung: ❌ Keine
- Mein aktuelles Investment: 3.579 €
- Meine aktuelle Rendite: 12,95 %
Kurz gesagt: Kein Sparbuch. Nicht mal ansatzweise, aber dafür sehr renditestark.
Zeitweise habe ich über 10.000 € auf Income investiert, durch unseren Hauskauf habe ich einiges aus meinen gesamten P2P Krediten abgezogen. Das war so geplant. Und jetzt das Schöne, bei Income ist die Überweisung auf mein Referenzkonto kostenfrei und super schnell!
Ich mag die UI / Struktur von Income:
Alles auf einen Blick.
Auch die Cashflow-Prognose gefällt mir sehr.
Warum Income nicht einfach „Mintos mit anderem Logo“ ist
Income versucht ein Problem zu lösen, das P2P‑Investoren seit Corona gut kennen:
Die Rückkaufgarantie ist nur so viel wert wie der Kreditgeber, der sie verspricht.
Daher setzt Income auf zwei zusätzliche Sicherheitsmechanismen:
Sicherheitskonzept 1: Junior Share
(„Skin in the Game – aber bitte richtig“)
Bei fast allen Krediten hält der Kreditgeber einen nachrangigen Eigenanteil – meist 20–35 %.
Das bedeutet:
- Investoren werden vorrangig bedient
- der Kreditgeber bekommt Geld erst, wenn wir vollständig zurückgezahlt sind
- fällt das Portfolio schlechter aus → verliert zuerst der Kreditgeber
👉 Das ist strukturell besser als klassisches „Skin in the Game“, aber:
- Es schützt nicht vor schlechten Inkassoquoten
- Es schützt nicht vor systemischen Krisen
- Es wurde noch nie im großen Stresstest bewiesen
Sicherheitskonzept 2: Cashflow Buffer
(Oder: „Plan B, falls der Kreditgeber verschwindet“)
Falls ein Kreditgeber ausfällt:
- übernimmt Income die Kreditportfolios über SPVs
- Rückzahlungen laufen weiter
- Inkasso erfolgt über lokale Partner
- Verluste sollen durch Überschüsse & Junior Shares abgefedert werden
Klingt gut – und ist konzeptionell sauber.
Aber fairerweise muss man sagen:
Der Ernstfall wurde bislang noch nicht wirklich durchgespielt.
Der bekannte Problemfall ClickCash (Brasilien) war schlicht zu klein, um das System ernsthaft zu testen.
Ausfallquoten: Offenbar niedrig – potenziell brutal unterschiedlich
Hier wird es spannend:
- Offizielle Plattformstatistik (März 2026):
- → nur 1,7 % des Portfolios im Inkasso
- Kreditgeber‑spezifisch:
- → teilweise 20–25 % Ausfälle bei risikoreichen Originatoren
- (z. B. Indonesien, Brasilien mit ClickCash)
Das ist kein Widerspruch:
- Kurzläufer + Buyback + Umschichtung kaschieren kurzfristige Ausfälle
- Langfristig hängt alles an Kreditgeberqualität & Inkassoeffizienz
👉 Diversifikation ist hier kein „nice to have“, sondern überlebenswichtig.
Auto‑Invest: Passives Einkommen – oder passives Wegschauen?
Income lebt vom Auto‑Invest.
Einmal konfigurieren, dann arbeitet das Kapital (meist) fleißig weiter.
Vorteile:
- Zinseszins
- kaum Cash‑Drag
- sehr granular steuerbar
Aber:
- Man darf nicht blind auf Rendite filtern
- wer alle Kreditgeber & Länder nimmt, kauft auch Probleme mit
💡 Meine persönliche Lehre:
Lieber weniger Kreditgeber – dafür verstandene Risiken.
So ist mein Auto-Invest eingestellt
Ich habe aber auch die Möglichkeit manuell zu investieren, wie z. B. in diesen Kurzläufer-Business-Kredit:
Sortiert nach kürzester Laufzeit
Ich habe mir den obersten Kredit ausgesucht und werde 25,41 € investieren.
Erledigt.
Die unbequeme Wahrheit: Income ist (noch) nicht profitabel
Income verdient:
- ca. 2–4 % p. a. Gebühren auf Kreditportfolios
- keine Gebühren von Investoren
Problem:
- Verluste in den Geschäftsberichten
- kein geprüfter Abschluss
- abhängig von Investoren‑ und Finanzierungsrunden
Klartext:
Man investiert auch ein Stück weit in die Hoffnung, dass Income als Plattform überlebt.
Für wen ist Income geeignet – und für wen nicht?
Geeignet für: ✅ Renditeorientierte Anleger
✅ Menschen mit P2P‑Vorerfahrung
✅ Investoren, die Totalverluste mental & finanziell verkraften
✅ Beimischung bis ~5–10 % des Gesamtvermögens
Nicht geeignet für: ❌ Sicherheitsliebhaber
❌ „Das ist mein Notgroschen“-Fraktion
❌ Anleger ohne Zeit zur Risikoüberwachung
❌ Menschen, die glauben, 12 % seien „quasi sicher“
Fazit: Spannend, lukrativ – aber kein Freifahrtschein
Income Marketplace ist keine Wunderanlage, aber:
- strukturell durchdachter als viele P2P‑Plattformen
- transparent
- renditestark
- bislang ohne Verluste für Investoren
👉 Ob das so bleibt, entscheidet nicht das Marketing, sondern:
- ein echter Kreditgeber‑Crash
- eine Rezession in Emerging Markets
- oder die eigene Disziplin beim Investieren
Oder anders gesagt:
Income ist kein Sparbuch.
Aber vielleicht genau deshalb interessant. Auf jeden Fall für mich :)
Disclaimer
Natürlich ist ein Investment in Aktien, ETF, Krypto, … immer mit Risiken verbunden. Meine Gedanken sind darum nicht als konkrete Handlungsempfehlungen (weder Kauf- noch Verkaufsempfehlungen) zu verstehen, sondern sollen deine Art zu denken anregen. So, dass du dir auch eigene Chancen erarbeiten kannst. Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Renditen. Kapital ist gefährdet. Zudem wird keine Richtigkeit auf die Daten und Zahlen gegeben. Bei Links mit * erhalte ich eine Provision, falls du darüber bestellst. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Danke für deine Unterstützung!
Auch mir können Fehler passieren, daher bitte immer gegenprüfen.
Dieser Artikel spiegelt meine Meinung und meine Erfahrung wieder, obwohl dieser durch Income finanziell unterstützt wird.
Paychex Erstkauf📄📃
Nach dem Teilverkauf von $BATS (-1,08 %) wurde der Erlös direkt in $PAYX (-2,92 %) investiert. Mit dem Erstkauf sicher ich mir eine persönliche Dividende von ~4,7%. Geplant sind weitere Nachkäufe in naher Zukunft.

British American Tobacco Teilverkauf 🚬
Nach über 3 Jahren reduziere ich den $BATS (-1,08 %) Bestand in meinem Depot um mehr als die Hälfte. Grund ist Gewinnmitnahme und Umschichtung in ein anderes Unternehmen.
Im zweiten Bild sieht man die bisherigen Ausschüttungen meiner BATS Position.

Zwangsverkauf aufgrund von Umzug in die USA
Die meisten Broker akzeptieren keine USA Kunden. Wird wahrscheinlich ersetzt durch einen globalen ETF, da ich in Zukunft weniger auf Einzelaktien setzen werde. Mit der Rendite bin ich aber sehr zufrieden gewesen.
Dividendenopi inside ….. Dividendenopi Bericht für März 2026 und Quartal 1 nebst Strategiebeschreibung
Der gute @Tenbagger2024 hat ein seinem Beitrag Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen Man weiß nie was man kriegt einen gemeinsamen Dividendenvortrag gewünscht. Da das praktisch schwer umsetzbar ist, fange ich mal mit meinen Zahlen aus dem März an und ergänze einen kleinen Bericht wie das erste Quartal gelaufen ist. Folgend dann noch einige weitere Einblicke in mein Anlagevorgehen.
Im März gab es in Summe bei 7 Ausschüttungen € 2.345,17 brutto an Dividenden. Der Monat liegt somit im Durchschnitt was mein reines Dividendenaktiendepot regelmäßig abwirft. Die stärksten Zahler könnt ihr auf der Tafel in obigem Bild finden, dazu hat noch mein EM-Dividenden-ETF ausgeschüttet.
Meine zeitgewichtete Rendite lag im März gemäß GQ-Rewind bei minus 0,09% und somit irgendwo im nirgendwo des Durchschnitts. Soweit so gut.
Das erste Quartal ist geprägt vom Krieg im Iran und hatte auch vorher schon einige Turbulenzen zu bieten. Unter diesem Gesichtspunkt bin ich mehr als zufrieden, dass mein Depot YTD 9,52% Kursgewinne erzielen konnte. Diese YTD-Zahlen sind einschließlich bis 02.04.2026.
Für die Gesamtperformance für den Benchmark habe ich YTD bis 31.03.2026, 12:00 Uhr genommen. Und hier liege ich mit 14,37% klar vorne und schlage entsprechende Indizes deutlich wie ihr folgendem Bild entnehmen könnt.
Somit fiel es mir unter vorgenannten Umständen in den letzten Monaten relativ leicht mit den Marktschwankungen umzugehen. Aber auch auf längere Sicht muss ich meine Gesamtperformance nicht verstecken. Für 1 Jahr und 3 Jahre liege ich ebenso vorne, erst bei 5-Jahres-Betrachtung muss ich mich knapp dem Nasdaq 100 geschlagen geben, alle anderen liegen zurück.
Und da sind wir beim für mich entscheidenden Punkt. Meine Anlagestrategie. Ich kann in so ziemlich allen Marktphasen ruhig schlafen ohne in operative Hektik verfallen zu müssen, habe eben besonders den psychologischen Vorteil durch den relativ planbaren Cashflow der kommt auch wenn die Kurse fallen.
Hier gehe ich damit ausführlicher auf den Beitrag von @Tenbagger2024
Wer die Wahl hat hat die Qual ein.
Damit wir uns nicht falsch verstehen, mein Ansatz ist ganz bestimmt nicht der Heilige Gral für entspanntes Investieren, sondern rein meiner persönlichen Lebenssituation geschuldet. Wenn ihr jung seid und noch über einen Anlagehorizont von 20 oder 30 Jahren verfügt, dann habt ihr mit Wachstumsaktien oder ETFs deutlich mehr Chancen für einen stabilen Vermögensaufbau. Die Kursschwankungen müsst ihr aber auch aushalten. Vielleicht findet ja trotzdem der eine oder andere eine Idee, etwas Risiko aus dem Portfolio zu nehmen und in turbulenten Phasen etwas ruhiger zu bleiben.
Wie bin ich aktuell Stand Anfang 04/2026 positioniert? Mein Kapital liegt momentan zu 35% in Aktien, 25% in teilweise Anleihen und größtenteils Fix-Kupon-Zertifikaten und 40% Cash.
Cash ist schnell beschrieben, ein Viertel in Festgelder, der Rest Tagesgeldhopping mit aktuell 3,25% BBVA, 3,4% Consorsbank und 3,35% Advanziabank, Konditionen beim Tagesgeld fest bis Ende des Halbjahres. Danach geht die Suche weiter. Außer der Consorsbank zahlen die beiden anderen die Zinsen monatlich aus. Ebenso bekomme ich beim Festgeld regelmäßig jeden Monat die Zinsen ausgezahlt über Ford Money. Planbarer Cashflow Monat für Monat zum Preis, dass du ständig irgendwelche Konten eröffnen und schließen musst. Aber allemal besser als bei den meisten Hausbanken oder Neo-Brokern.
Ich habe noch alte Bundesanleihen mit mehr als 6% Kupon und der Rest definiert sich über Expresszertifikate mit Fixkupon. Die Anleihen schütten jeweils einmal im Jahr aus, eine gleich zu Anfang Januar. Dies hat den positiven Nebeneffekt, dass mein Freibetrag sofort voll ausgeschöpft ist und ich bei allen US-Dividenden die Quellensteuerproblematik nicht mehr habe. Die Expresszertifikate beziehen sich allesamt auf Aktien, die ich nicht aktiv im Depot habe. Sie zahlen wie der Name schon verrät einen fixen Zins. Dieser wird quartalsweise ausgezahlt und liegt je nach Zertifikat zwischen 8% und 11,7% p.a. Laufzeiten sind meist 18 bis 30 Monate vorgesehen. Egal was die Börsen machen oder wie die einzelnen Aktien laufen, der Cashflow kommt. Klingt erstmal toll, ist es auch während der Laufzeit. Das Risiko liegt zum Schluss, am finalen Bewertungstag. Dort sollte der Basiswert nicht unter der entsprechenden Barriere liegen. Diese beträgt meist 40 bis 50% unter dem Kurs am Festlegungstag. Das bedingt natürlich eine entsprechende Bewertung und Auswahl bei den Basiswerten. Ich halte zur Zeit Zertifikate auf Renk, Hensoldt, Vonovia, BMW, LVMH, Nvidia, Infineon und Heidelberg Materials. Neue Emissionen, die ich für Anfang April gezeichnet habe sind Banco Santander, MTU und Rheinmetall. Das als Überblick in was ich quasi indirekt investiere.
Die aktuelle Zusammenstellung meiner 25Titel im Depot könnt ihr dem Portfolio in meinem Profil entnehmen. Grundsätzlich investiere ich in die jeweiligen Aktien zwischen 1% und max. 2% meines Gesamtkapitals, ich gewichte entsprechend über den Einkauf. Der Einkaufskurs bestimmt auch meine Gesamtdividendenrendite. Gemessen zu meinem jetzigen Investitionen erziele ich mit den in 2026 bereits gezahlten und erwarteten Dividenden eine Rendite von brutto 8,90% auf das eingesetzte Kapital. Die unterschiedlichen Gewichtungen in meinem Portfolio resultieren demnach aus den unterschiedlichen Kursgewinnen. Meine momentan größte Position, $BATS (-1,08 %) , beinhaltet aktuell über 50% Kursgewinne und ist voll investiert. Dividendenrendite gemessen am Buy In deutlich über 8% brutto p.a. Voll investiert zur Zeit bin ich nur in 2 Titel. Meist kaufe ich in 3 oder 4 Tranchen über mehrere Monate verteilt in den unterschiedlichen Marktphasen. Ich wähle meine Aktien keinesfalls nach einem Buy and Hold forever Prinzip aus. Geht bei High Yield gar nicht. Ich muss ständig gerade die „engen“ Positionen genau im Blick haben. Hohe Dividenden sind nicht immer ein gutes Zeichen und können auch schnell mal gekürzt werden. Sollte sich ein negativer Trend grundsätzlich als nachhaltig erweisen, wird umstrukturiert. Die Gewichtung wird reduziert und es kommt aus dem gleichen Sektor zu diesem Anteil ein weiterer Wert ins Portfolio, oder der Wert fliegt komplett raus. Meine Buy and Hold a While Devise....
Mein Portfolio ist deutlich in EU / GB übergewichtet mit rund 60%, 25% entfallen auf die USA, der Rest Lateinamerika und Asien. Innerhalb Europas am meisten vertreten neben GB sind D, NO, DK, A, NL, BE und Schweden. Basisverbrauchsgüter – hier eindeutig eine starke Tabakwarendominanz – und Finanzdienstleistungen sind die größten Sektoren, gefolgt von Werkstoffen, Energie, Gesundheitswesen, Kommunikation und Industrie.
Oberste Zielstellung ist der Kapitalerhalt bei entsprechendem Cashflow. Aus diesem Grund freue ich mich über Kursgewinne, der Abstand zur Verlustzone vergrößert sich entsprechend und ich lasse laufen ohne den Wert regelmäßig zu bewerten. Solange sich bei der Ertragslage keine gravierenden Änderungen einstellen oder gar die Dividenden gekürzt werden, laufen diese Titel am Rande des Radars. Für den Rest, oder bei neuen Titeln, setzte ich einen knappen SL um vor Verlustrisiken halbwegs geschützt zu sein und beobachte die Entwicklung intensiver.
Und natürlich juckt es manchmal in den Fingern. Dafür habe ich mir limitiert ein Budget von maximal 5% meines Gesamtkapitals zugestanden um kurzfristige Trades zu realisieren. Diese laufen in einem gesondertem Depot. Hier finden sich Titel, die natürlich keine Dividenden zahlen, aus den Bereichen BioTech, Informationstechnologie oder Rohstoffe. Das verhindert um mit ggfs. zu großem Einsatz auf dumme Gedanken zu kommen.
Ergänzend halte ich seit ein paar Jahren noch etwas physisches Gold um mich am Glanz zu erfreuen 😉
Da ich mit KI noch etwas auf dem Kriegsfuß stehe, ist das hier eine rustikale Zusammenstellung meiner Ziele und Ergebnisse. Man möge mir das verzeihen. Sollten Fragen allgemein oder auch in der Tiefe zu einzelnen Punkten sein, gerne dazu in den Kommentaren.
Ich wünsche uns allen eine erfolgreiche neue Börsenwoche!
Dein Return kann sich doch echt sehen lassen, find ich richtig stark.🫶🏻
Mich interessieren deine Expresser mit Fixkupon ehrlich gesagt. Wie gehst du da bei der Basiswertauswahl vor? Ich mein, wir haben ja grad im jüngerer Vergangenheit gesehen, was manchmal so abgehen kann, da musst du an irgendwas ja schon, zumindest vom Gefühl her, festmachen, wo deine Barriere möglichst liegen sollte, die du dir einkaufst oder welcher Basiswert es eben wird. Oder suchst du gezielt nach Werten, wo es dich auch nicht stören würde den Basiswert ins Depot gelegt zu bekommen?
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