sieh zu, dass der Sprit wieder günstiger wird
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181Welche Titel sind aktuell auf eurer Watchlist?
Hallo allerseits
Wie geht es euch allen? Ich hoffe doch gut! 😃
Mich würde interessieren, welche Titel bei euch aktuell auf der Watchlist stehen?
Bei mir stehen aktuell folgende Titel auf der Watchlist:
Finanzbereich:
$SOFI (-1,27 %) (Fände ich eine gute Ergänzung in meinem Depot zu Visa. Danke für deine Analyse @Klein-Anleger)
Industriebereich:
$SIE (-0,81 %), $SU (-2,9 %) & $SIKA (-3,2 %) (Ich bin immer noch auf der Suche nach 1-2 Werten im Bereich der Industrie. Siemens sieht aktuell recht interessant aus.)
Consumer:
$MC (-0,61 %), $OR (-0,61 %), $CDI (-0,97 %) & $RMS (-0,54 %) (Eine Consumer Aktie fehlt eigentlich auch noch in meinem Depot. Aber auf Zwang jetzt etwas zu kaufen, finde ich auch nicht so das gelbe vom Ei.)
Sonstige interessante Unternehmen/Etfs:
Ich hätte gerne eigentlich auch noch ein Rohstoff ETF (Richtung Silber, Uran & seltene Erden) sowie ein EM ETF in meinem Portfolio. $NFLX (-0,39 %) ist auch sehr interessant.
Zuletzt habe ich $BV0Z6G (-0,56 %) und 250 $SHEL (+1,73 %) Anteile verkauft. $NOVO B (-0,55 %) hatte ich zu einem schlechten Zeitpunkt nachgekauft, werde aber weiter investiert bleiben & ggfs. nochmals nachkaufen. Bei $IREN (-7,48 %) habe ich heute 100 weitere Anteile gekauft.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Tag!
Beste Grüsse
Chris
Petrobras (PETR4) – Totgesagt, aber die Zahlen erzählen eine andere Geschichte
Ticker: PETR4
Börse: B3 (Brasilien)
Sektor: Öl & Gas (Schwerpunkt Offshore & Pre-Salt)
Aktueller Kurs (zuletzt): ca. 6,50 €
Petrobras gehört zu den größten integrierten Energieunternehmen der Welt und ist das dominierende Ölunternehmen Brasiliens. Wer sich nur von Schlagzeilen leiten lässt, übersieht schnell, was operativ tatsächlich passiert.
Geschäftsmodell & strategische Position
Petrobras deckt große Teile der Wertschöpfungskette ab:
- Exploration & Produktion
- Raffinerie
- Transport & Export
Der Schwerpunkt liegt klar auf den brasilianischen Pre-Salt-Feldern – einem der produktivsten Offshore-Gebiete weltweit.
Vorteile:
- Hohe Fördermenge pro Bohrloch
- Vergleichsweise niedrige Förderkosten
- Technologische Führungsposition im Tiefsee-Bereich
Selbst bei moderaten Ölpreisen bleibt das Geschäft profitabel.
Fundamentale Kennzahlen (gerundet, zuletzt veröffentlichte Jahreswerte)
- Umsatz: ~100–110 Mrd. USD
- EBITDA: ~45–50 Mrd. USD
- Nettogewinn: ~20–25 Mrd. USD
- Free Cashflow: zweistellige Milliardenbeträge
- KGV: häufig im Bereich 3–5
- Verschuldung: seit 2016 massiv reduziert
Ein Unternehmen mit dieser Cashflow-Stärke wird aktuell zu einer Bewertung gehandelt, die man sonst eher bei strukturellen Problemfällen sieht.
Dividenden – der oft unterschätzte Faktor
Ein zentraler Punkt ist die Ausschüttungspolitik.
Petrobras hat in den vergangenen Jahren regelmäßig hohe Dividenden gezahlt – zeitweise mit zweistelligen Renditen.
Wichtig dabei:
- Die Dividenden sind stark an Cashflow und Ölpreis gekoppelt.
- In starken Jahren wurden erhebliche Beträge an Aktionäre zurückgeführt.
- Selbst bei moderaterer Ausschüttung bleibt das Unternehmen ein klarer Cashflow-Generator.
Natürlich sind Dividenden nicht garantiert und politisch beeinflusst. Aber historisch betrachtet war Petrobras für Einkommensinvestoren hochattraktiv.
Politisches Risiko – Realität, aber eingepreist
Als staatlich dominiertes Unternehmen bleibt ein politischer Einflussfaktor bestehen:
- Investitionsprioritäten
- Preispolitik
- Dividendenstrategie
Genau dieses Risiko erklärt jedoch die extrem niedrige Bewertung.
Wer ein KGV von 3–5 kauft, kauft den Risikoabschlag mit.
Szenarien bis 2030
Entscheidend bleiben:
- Ölpreis
- Produktionsentwicklung
- Kapitalallokation
- politische Rahmenbedingungen
Konservatives Szenario:
- Ölpreis ~70 USD
- stabile Produktion
- moderatere Dividenden
- → Bewertungsniveau im Bereich 8–12 € je Aktie erscheint fundamental vertretbar.
Optimistischeres Szenario:
- stabile Nachfrage
- disziplinierte Investitionen
- pragmatische Politik
- → 12–18 € langfristig bis 2030 nicht unrealistisch.
Das ist kein Versprechen, sondern eine Bandbreite, die sich aus Cashflow und Bewertungsmultiplikatoren ableiten lässt.
Einordnung
Petrobras ist:
- kein Wachstums-Tech-Wert
- kein ESG-Liebling
- kein Momentum-Trade
Aber es ist:
- ein hochprofitabler Rohstoffproduzent
- mit global relevanten Reserven
- starken Cashflows
- attraktiver Dividendenhistorie
- und einer sehr niedrigen Bewertung
Ob man investiert, hängt von der eigenen Risikotoleranz ab.
Aber ein Unternehmen mit Milliarden-Cashflow, sinkender Verschuldung und global wettbewerbsfähigen Förderkosten pauschal als „tot“ zu bezeichnen, wirkt zumindest wenig zahlenbasiert.
Aber trotzdem keine Anlageberatung soll keinen zum kaufen oder verkaufen animieren ist meine persönliche Meinung!
$PETR4 (+2,49 %)
$PETR3 (+4,2 %)
$PBR (+4,84 %)
$E (+2,49 %)
$SHEL (+1,73 %)

Wird man in den kommenden Jahren viel häufiger in den Depots sehen. 👍
Shell Quartalszahlen Q4 2025: Ergebnisrückgang bei steigender Dividende
Am 5. Februar 2026 veröffentlichte $SHEL (+1,73 %) die Finanzergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025. Die Zahlen zeigen ein herausforderndes Schlussquartal, während die Kapitalrückführung an die Aktionäre weiter ausgebaut wird.
Finanzkennzahlen Q4 2025 Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 verzeichnete Shell in den letzten drei Monaten des Jahres Rückgänge in den zentralen Gewinnkennzahlen:
- Bereinigter Gewinn (Adjusted Earnings): Der Gewinn fiel auf 3,26 Mrd. USD. Dies entspricht einem Rückgang von rund 40 % gegenüber dem Vorquartal (5,43 Mrd. USD).
- Konzernergebnis: Der den Aktionären zurechenbare Gewinn lag bei 4,13 Mrd. USD (Q3: 5,32 Mrd. USD).
- Operativer Cashflow: Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sank auf 9,44 Mrd. USD.
- Verschuldung: Die Nettoverschuldung stieg zum Jahresende auf 45,7 Mrd. USD an.
Ursachen für die Entwicklung Das Management benannte mehrere Faktoren, die das Ergebnis im vierten Quartal belasteten:
- Steuereffekte: Ungünstige Steuerbewegungen, einschließlich latenter Steuern, drückten auf das Ergebnis.
- Margendruck: Das Ergebnis wurde durch deutlich niedrigere Margen im Raffinerie- und Marketinggeschäft beeinträchtigt.
- Preisniveau: Gesunkene realisierte Preise für Öl und Gas wirkten sich negativ aus.
- Lichtblick: Positiv wirkten sich hingegen höhere Handelsvolumina im LNG-Segment (Flüssigerdgas) aus, die einen stärkeren Rückgang abfederten.
Gesamtjahr 2025 Betrachtet man das volle Geschäftsjahr, ergibt sich folgendes Bild:
- Der Gesamtgewinn belief sich auf 17,84 Mrd. USD (+11 % gegenüber 2024).
- Der bereinigte Jahresgewinn sank hingegen um 22 % auf 18,53 Mrd. USD.
Aktionärsrendite (Dividende & Rückkäufe) Ungeachtet des schwächeren Quartalsergebnisses setzt Shell seine Politik der Kapitalrückführung fort:
- Dividende: Die Quartalsdividende wird um 4 % auf 0,372 USD je Aktie angehoben (zuvor 0,358 USD).
- Aktienrückkäufe: Shell kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 3,5 Mrd. USD an. Dieses soll bis zur Veröffentlichung der Q1-Zahlen 2026 abgeschlossen sein.
Zusammenfassung Shell schließt das Jahr 2025 mit einem operativ schwächeren vierten Quartal ab, das vor allem unter Margendruck und steuerlichen Effekten litt. Die Bilanz des Gesamtjahres und die angekündigte Erhöhung der Dividende sowie neue Aktienrückkäufe signalisieren jedoch weiterhin einen Fokus auf Shareholder-Value.
Mögliche Profiteure ?!
Sollte es zu einer militärischen Eskalation oder einem direkten Angriff der USA im Iran (oder generell im Nahen Osten) kommen, reagieren in der Regel drei Sektoren am stärksten: Rüstung (Verteidigung), Energie (Öl/Gas) und Sichere Häfen (Gold/Edelmetalle).
1. Rüstungsindustrie (Defense & Aerospace)
Dieser Sektor profitiert direkt durch die Erwartung von Regierungsaufträgen für Munition, Raketensysteme, Drohnen und Logistik. US-Unternehmen stehen hier im Fokus, aber auch europäische Werte ziehen oft mit an.
ETF-Option (Breite Streuung):
iShares US Aerospace & Defense ETF (Fokus auf US-Rüstung):
VanEck Defense UCITS ETF.
VanEck Defense ETF: WKN: A3D9M1 / ISIN: IE000YYE6WK5
2. Energiesektor (Öl & Gas)
Der Irak ist ein bedeutender Ölproduzent. Ein Konflikt in dieser Region schürt sofort Ängste vor Angebotsverknappung oder Blockaden (z. B. Straße von Hormus). Der Ölpreis (Brent/WTI) steigt meist sprunghaft an, was die Margen der großen Ölkonzerne (Big Oil) erhöht.
Zertifikate auf den Ölpreis:
Wer direkt auf den Rohstoffpreis (Brent Crude Oil) setzen möchte, nutzt oft ETCs (Exchange Traded Commodities).
WisdomTree Brent Crude Oil: WKN: A1N49P/M/N / ISIN: JE00B78CGV99
3. Sichere Häfen (Gold & Dollar)
In Zeiten militärischer Unsicherheit flieht Kapital aus risikoreichen Anlagen (wie Tech-Aktien) in sogenannte "Safe Havens".
Gold: Gilt als Krisenwährung Nummer 1.
US-Dollar: Zieht oft an, da er als stabilste Währung gilt, was wiederum exportorientierte US-Unternehmen belasten, aber Dollar-Haltern nützen kann.
Wichtige Risiko-Hinweise
"Sell the News": Märkte preisen Konflikte oft vor dem ersten Schuss ein. Sobald der Angriff tatsächlich stattfindet, kann es paradoxerweise vorkommen, dass die Kurse (z.B. Öl, Gold, Silber)
fallen, weil die Unsicherheit gewichen ist ("Sell on good news, buy on bad news" – oder umgekehrt).
Gesamtmarkt-Reaktion: Während Rüstung und Öl steigen, fallen oft breite Indizes wie der DAX oder der S&P 500 initial, da Transportkosten steigen (schlecht für Airlines wie Lufthansa) und die Konsumlaune sinkt.
Politische Intervention: Bei zu hohem Ölpreis greifen die USA oft in die strategischen Ölreserven ein, was den Preisdruck bei Energieaktien schnell wieder senken kann.

Dividenden ohne Quellensteuer
Ungefähr eine Handvoll Länder kennt gar keine Quellensteuer oder erhebt eine so niedrige, dass sie fast gar nicht auffällt.
„Zu diesen Ländern, in denen für Privatanleger in Deutschland keine Quellensteuer anfällt, zählen Irland, Liechtenstein, Hongkong und Singapur“, sagt Stefanie Dyballa, Portfoliomanagerin bei der KSW Vermögensverwaltung in Nürnberg.
Wobei der irische Einbehalt nur dann niedrig ist, wenn das Unternehmen seinen Sitz im Land hat. Weitere Staaten mit anlegerfreundlichen Regelungen sind die Bermudas, Brasilien, Kanada und Thailand.
Die wichtigste Ökonomie, die deutsche Anteilseigner unbehelligt lässt, ist aber das Vereinigte Königreich. „Großbritannien hat viele attraktive Dividendenzahler, vor allem aus dem Energie- und Finanzsektor zu bieten“, sagt die Vermögensverwalterin und nennt die Namen $SHEL (+1,73 %) Shell, $BP. (+2,63 %) BP und $HSBA (-2,36 %) HSBC.
Auch Hermann Ecker, Prokurist und Portfoliomanager bei Bayerische Vermögen in Bad Reichenhall, fallen sofort zuverlässige Dividendenzahler von der Insel ein, darunter $DGE (+1,27 %) Diageo, $RKT (-1,83 %) Reckitt Benckiser, $RIO (-0,64 %) Rio Tinto, $IMB (+0,95 %) Imperial Brands, $SGE (+0,17 %) Sage Group und $ULVR (-0,98 %) Unilever. Die Auswahl zeigt, wie vielfältig der quellensteuerfreundliche britische Kapitalmarkt ist.
Allerdings lohnt es sich für Anleger, neben den bekannten Namen auch andere Firmen ins Auge zu fassen: Manchmal bieten die noch höhere Dividendenrenditen. WELT hat eine Liste von 19 Aktien zusammengestellt, die in Ländern mit Null- oder Niedrig-Steuer gelistet sind und in den vergangenen zwölf Monaten darüber hinaus eine stabile Wertentwicklung zeigten.
Letztes Kriterium soll Anleger davor schützen, in eine Value-Falle zu geraten, also in eine Firma mit erodierendem Geschäftsmodell zu investieren. Der britische Getränkekonzern Diageo beispielsweise gilt zwar als solider Dividendenzahler, die Börsennotierung ist im zurückliegenden Jahr aber um ein Drittel abgesackt.. Die Diageo-Dividendenrendite von knapp fünf Prozent ist da nur ein schwacher Trost.
Ein Drittel nach oben ging es dagegen beim britischen Versicherungsriesen $AV. (-1,65 %) Aviva. Die Wurzeln der Firma mit Sitz in London reichen zurück bis ins Jahr 1696. In seinen Kernmärkten Großbritannien, Irland und Kanada gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern von Altersvorsorge und Versicherungen. Dank eines Fokus auf Cash-Generierung gilt Aviva als ein solides Basisinvestment, das seinen Anteilseignern aktuell eine Dividendenrendite von circa 5,5 Prozent bringt, die nur durch die deutsche Kapitalertragsteuer plus Soli gemindert wird.
Auf eine ebenfalls lange Tradition kann der 1836 gegründete Finanzdienstleister $LGEN (-0,33 %) Legal & General zurückblicken. Als Schwergewicht in den Bereichen Vermögensverwaltung und Rentenversicherungen weist der Londoner Konzern ein vergleichsweise konjunkturresistentes Geschäftsmodell auf, das von langfristigen demografischen Trends profitiert. Aktionäre erhalten eine laufende Rendite von 8,5 Prozent, womit Legal & General zu den renditestärksten Titeln im britischen Index zählt. Ähnliches lässt sich von der $PHNX (-0,8 %) Phoenix Group sagen, deren Rendite sich auf stolze 7,8 Prozent beläuft.
Ausdrücklich nicht konjunkturresistent ist der Bergbaukonzern $RIO (-0,64 %) Rio Tinto. Dafür profitiert das Unternehmen vom weltweiten Heißhunger auf Rohstoffe. Rio Tinto ist einer der weltweit größten Produzenten von Eisenerz, Aluminium und Kupfer. Investoren setzen hier auf die unverzichtbare Rolle von Metallen für die globale Energiewende. Die Ausschüttung liegt bei vier Prozent.
Mehr als doppelt so hoch ist die Rendite bei dem brasilianischen Wettbewerber $VALE3 (-5,24 %) Vale. Der 1942 gegründete Bergbaukonzern aus Rio de Janeiro ist der größte Nickel- und Eisenerzproduzent der Welt. Die Höhe der Dividende hängt erfahrungsgemäß am Auf und Ab der Rohstoffpreise. Da diese im Moment nach oben zeigen, haben Aktionäre gute Chancen, dieses Jahr fast zehn Prozent Ausschüttungsrendite auf ihren Kapitaleinsatz zu erzielen. Eine Quellensteuer fällt nicht an.
Spekulativer sind Investments in griechische Finanzinstitute wie $TELL (-0,33 %) National Bank of Greece. Die Bank stand in der Euro-Schuldenkrise vor dem Aus und musste mit Staatshilfen gerettet werden. Inzwischen floriert das Geschäft aber wieder. Dank dieses ökonomischen Comebacks und der bereinigten Bilanz dürften Aktionäre der National Bank of Greece auf eine Dividendenrendite im Bereich von vier bis fünf Prozent hoffen.
Auch in Asien zählen Geldhäuser zu den interessantesten Investments. Aus dem Stadtstaat Singapur, der keine Quellensteuer erhebt und als eines der stabilsten Finanzzentren der Welt gilt, kommt die $D05 (-0,04 %) DBS Group. Das 1968 gegründete Institut gilt als eine der besten Banken der Welt und wurde bereits als das „Fort Knox“ der asiatischen Bankenwelt bezeichnet. Anleger schätzen die vierteljährliche Ausschüttung, die sich auf vier Prozent pro Jahr summiert, und die konservative Bilanzführung der DBS Group.
Ebenfalls rund vier Prozent Rendite bietet die 1932 gegründete $OVCHY Oversea-Chinese Banking Corporation. Sie ist die am längsten etablierte Bank in Singapur und bietet eine Mischung aus Bankgeschäft, Vermögensverwaltung und Versicherungen, was für diversifizierte Erträge spricht. Die Oversea-Chinese Banking Corporation ist allerdings nicht ganz so dynamisch wie die DBS Group.
Der Mischkonzern $J36 (-1,96 %) Jardine Matheson hat seine Wurzeln in Hongkong, die Aktie ist heute allerdings in Bermuda gelistet. Die 1832 gegründete Unternehmung ist eine Legende der asiatischen Wirtschaftsgeschichte mit einem breit gestreuten Portfolio von Immobilien bis Einzelhandel. Wenig bekannt: Ein Bermuda-Listing hat auch der Finanzdienstleister $IVZ (-4,32 %) Invesco, der für den beliebtesten Nasdaq-ETF QQQ steht. Die Aktie der Investmentfirma hat auf Zwölfmonatssicht fast um die Hälfte zugelegt und zusätzlich drei Prozent Dividendenrendite gebracht.
Wer gezielt in Hongkong investieren will, kann sich an den Infrastrukturkonzern $1038 (-0,24 %) CK Infrastructure halten. Die 1996 gegründete Firma gehört zum Imperium des Tycoons Li Ka-shing. Sie investiert global in Energieversorger, Wasserwerke und Transportinfrastruktur, was stabile sichert. Anleger erhalten eine Rendite von rund vier Prozent.
Was die frühere britische Kronkolonie anbelangt, hat Dyballa noch weitere Ideen: „In Hongkong notierte Finanz- und Telekommunikationsaktien wie die $3988 (+0,87 %) Bank of China und die $941 China Mobile bieten oft stabile und attraktive Ausschüttungen.“ Und auch mit Blick auf Singapur weiß sie noch einen Tipp: „Dort bieten auch hierzulande weniger bekannte Immobilienaktien oder REITs stabile Cashflows und hohe Dividendenrenditen“, sagt die Portfoliomanagerin.
Quelle: Text (Auszug) WELT, 24.01.26
Vorstellung
Hallo in die Runde
Ich dachte mir, es wird Zeit für eine Vorstellung von mir und meinem aktuellen Depot.
Kurz zu mir, ich bin Chris, 27 Jahre alt, in der IT tätig und vor gut 7 Monaten in die Schweiz gezogen. Mit der Entscheidung bin ich definitiv sehr happy, auch wenn sie nicht einfach war.
Ansonsten liebe ich gutes Essen, bin absolut fasziniert von Autos als auch Rennsport. Das Reisen vernachlässige ich gerade etwas, mache ich aber auch sehr gerne.
Den Grundstein meines Depots hat mein Dad zu meiner Geburt gelegt. Nach meinem 18. Geburtstag habe ich es dann zum ersten Mal gesehen und war ziemlich begeistert. Leider jedoch nicht begeistert genug um mich weiter damit zu beschäftigen. Mehr Interesse kam dann Ende 2024, Anfang 2025 auf und so kam es, dass ich im April die erste Transaktion vorgenommen hatte und mir $NVDA (-2,56 %) Aktien gekauft habe.
Mein Ansatz besteht darin, ein stark fokussiertes Portfolio aus hochwertigen Einzelaktien aufzubauen. Ungefähr 10% von meinem Depot sind aktuell in $BTC (-4,25 %) , $ETH (-4,6 %) & $Sol angelegt.
Warum ich mich konkret gegen eine Core-Satellite Struktur entschieden hatte, liegt im Grunde genommen an zwei Punkten.
Bei jeder Transaktion muss eine Gebühr von 50 CHF + Stempelabgabe gezahlt werden und daher ist ein Sparplan meines Erachtens nicht sinnvoll. Mein Grundgedanke war es, 3 verschiedene ETFs monatlich zu besparen.
Des weiteren finde ich $BRK.B (-0,27 %) als Core Position attraktiver als ein ETF, da sie besonders in Krisenzeiten von ihrer Kapitalstärke profitieren und strategische Akquisitionen tätigen können.
Meine nächsten Verkäufe sind die folgenden:
- Verkauf $BV0Z6G (-0,56 %)
25% Teilverkauf meiner $SHEL (+1,73 %) Position
Sobald die Verkäufe abgeschlossen sind, liegt meine Cash Position bei ungefähr 20%. Folgende Aktien habe ich momentan auf meiner Liste, die für einen Kauf in Frage kommen:
$RKLB (+0,84 %) wollte ich eigentlich im Dezember kaufen, konnte es jedoch nicht, da sie bei meiner Bank nicht gehandelt wird.
Es ist gut möglich, dass die Depotperformance nicht ganz stimmt, weil ich die Positionen manuell angebunden habe, da getquin keine Anbindung an meine Bank anbietet.
Danke auch an diejenigen, die hier so viele interessante Beiträge zu Strategien und Reviews zu Aktien posten, wie @Tenbagger2024, @Multibagger, @Epi, @BamBamInvest & vielen vielen anderen! Danke, danke, danke!
Um der naheliegenden Frage vorzugreifen, warum ich mein Depot aufgrund hoher Gebühren und eingeschränkter Aktienverfügbarkeit nicht zu einem anderen Anbieter übertrage:
- Ich arbeite bei einer Bank und habe daher Compliance Vorschriften, die mich dahingehend etwas einschränken.
Lasst mich gerne wissen, was ihr von meinem Depot haltet. 😃
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag Abend!
Beste Grüsse
Chris
Podcast-Folge 125 "Buy High. Sell Low." 20 Europäische Dividendenaktien
Novo Nordisk 3,0% $NOVO B (-0,55 %) NVO
LVMH 2,0% $LVMH
Pernod Ricard 6,35% $RI (-0,47 %)
Imperial Brands 5,5% $IMB (+0,95 %)
BAT 6,2% $BATS (-1,48 %)
Sunrise Communications 8,00%
Nestle 4,05% $NESN (+1,15 %)
Roche 2,85% $ROG (-3,01 %)
Novartis 3,07% $NOVN (-0,67 %)
Shell 4,07% $SHEL (+1,73 %)
Deutsche Post 3,86% $DHL (+1,07 %)
Swisscom 3,75% $SCMN (+0,92 %)
Deutsche Telekom 3,52% $DTE (-0,64 %)
Strabag 2,72% $STR (-1,32 %)
Vonovia 4,82% $VNA (-0,63 %)
BASF 5,01% $BAS (-2,28 %)
Puma 2,8% $PUMA
Hannover Rück 3,62% $HNR1 (-0,79 %)
Münchener Rück 3,8% $MUV2 (-1,26 %)
Allianz 4,00% $ALV (-1 %)
BP 5,76% $BP. (+2,63 %)
Spotify
https://open.spotify.com/episode/1zt05UZlehInr81iaZMdY5?si=e676f0a812014943
YouTube
Appple Podcast
5 Jahre Börse und 100k später
Kleiner Rückblick:
Vor 5 Jahren habe ich angefangen zu investieren (damals noch 23 Jahre jung).
Zu dem Zeitpunkt noch in den letzten Zügen meines dualen Studiums gewesen, kam auf einmal Corona.
Mein eig. Plan mir mein eigenes Auto zu kaufen wurde kurzerhand in ein kreditfinanzierten Kauf geändert.
Die frei gewordenen 17k gingen im April 2020 an die Börse. Einen besseren Zeitpunkt gab es wohl rückblickend nicht.
Erstes Learning:
Der Vater meiner heutigen Verlobten riet mir, in 50% Msci World $IWDA (-1,16 %) und 50% Dax $DBXD (-0,81 %) zu investieren. Dies in Form zweier ETFs.
Ich, ohne Wissen über die Börse, gehe zu meiner Hausbank (Sparkasse) und erzähle der Beraterin, ich würde gerne in die beiden genannten ETFs investieren und dafür ein Depot eröffnen.
Mir wurden zwei Fonds vorgelegt. Deka Champions und DWS Dax oder so.
Auf meine Frage, dass das nicht die ETFs sind, sondern Fonds, hieß es nur, die Benchmark sei ja dieselbe und die nette Verkäuferin würde ja selber auch in die genannten Produkte investieren.
Somit wurden 10k investiert. Die 3% und 4% Ausgabe und Abgabeaufschlag waren damit bezahlt.
Später, nachdem ich mich mit dem Thema Börse befasst habe, wurden diese liquidiert und ich wechselte zu Smart Broker für Einzelaktien und Trade Republic für ETFs.
2tes Learning was steigt kann auch fallen:
Eine meiner ersten Aktien war neben $KO (+0,05 %) und $ALV (-1 %) die gute $ETSY (-0,43 %) . EK war 53€ und es wurden ca 1,5k investiert.
Etsy stieg auf 110€ und ich tätigte meinen ersten 50% Teilverkauf überhaupt. Etsy stieg auf 240€ und nichts wurde meinerseits gemacht. Etsy sinkt auf 90€ umd ich stieg wieder mit dem Teilverkauf ein. Etsy ist schlussendlich bei 70€ komplett verkauft worden.
Auf mein erstes Learning bei Einzelaktien folgte das Zweite. FOMO:
Cannabis = Bevcanna Enterprise 1,5k investiert 99% Verlust
Independent mining corp.= 1k investiert mit 60% Verlust verkauft.
Heute bin ich sehr dankbar dafür, dass ich nur 2k Lehrgeld bezahlt habe. Ich glaube ernsthaft, dass es mich in den darauffolgenden Jahren vor größeren Verlusten bewahrt hat.
3tes Learning:
Ein Investment in einen reinen ETF $VWRL (-1,61 %) von anfang an, hätte mir bis 2024 knapp 15k mehr Rendite besorgt.
2022 bis 2024 habe ich damit verbracht eine Differenz von knapp 20k, aus Fehlern von 2020 und 2021, zu meinem what if Portfolio (only ETF) zu reduzieren. 2025 habe ich jedoch erstmals, durch meine Portfolio Outperformance den Betrag auf jetzt plus minus null beglichen.
4tes Learning:
In der ganzen Zeit habe ich mich unfassend mit dem Thema Börse beschäftigt. Ob ich es bei einem reinem ETF long gemacht hätte, ich glaube nicht. All die Sachbücher, Konferenzen, Streams, sowie Videos haben mir abseits der Börse auch ein umfassenderes Verständnis für das Weltgeschehen gegeben. Auch zu dem Thema Geld ist bei mir merklich etwas verändert worden. Und nein ich drehe nicht jeden Cent um. Meine Sparquote ist 50% Konsum / Urlaub und 50% Altersvorsorge.
Mein letztes Learning:
Mit 29 Jahren schuldenfrei zu sein und 100k zu besitzen verschafft einem einen Seelenfrieden. Man sollte seine 20er nicht im kompletten Konsum leben, aber auch nicht verschlafen. Meine Weltreisen nach Asien, Mittelamerika, Europa und Afrika, teilweise mit Freunden, teilweise mit Familie, haben mir mehr gebracht als das bloße Geld.
Da ist jeder Mensch aber anders. Ich bin Froh den Mittelweg gegangen zu sein.
Meine anfänglichen Sparquote von 400€ monatlich habe ich aktuell auf 840€ gesteigert. Die 800€ für Urlaub und Konsum sind mir jedoch genau so wichtig.
Gedanken zu meinem jetzigen Portfolio:
Trade Republic:
Zu den ETFs $IWDA (-1,16 %)
$EIMI (-0,69 %) und $XSX6 (-0,71 %) muss ich nichts sagen. Das ist mein Core Investment.
$SGBS (+1,06 %) und $GDXJ (-0,17 %) sind meine Art von Diversifikation durch Gold. Dezember 2024 in den Sparplan gepackt, haben sich beide Positionen fast selbstständig auf die 5% Gewichtung befördert.
Neu ist $VNA (-0,63 %) . Diese habe ich ende 2025 zusammen mit $O (+0,36 %) für meine 10% Gewichtung im Immobilienbereich ausgewählt. Vonovia wird für mich fälschlicherweise zu sehr als Zinswette bewertet. Fundamental stimmt außer bei den Schulden sehr viel. Ich hoffe auf einen schönen Tournaround und selbst wenn nicht knapp 6% Dividenden sind sehr attraktive.
Da meine Einzelaktien sehr stark gelaufen sind ist meine Allokation ins Ungleichgewicht gekommen. Ziel ist 50% ETFs, Gold, Immo, Cash und 50% Einzelaktien.
Zu meinem Einzelaktien sag ich mal nichts um den Beitrag nicht zu sehr in die Länge zu ziehen.
Außer:
$ALV (-1 %)
$BATS (-1,48 %)
$SHEL (+1,73 %)
$GOOGL (-0,59 %) sind Langzeittitel
$AAPL (-1 %)
$BABA (+0,72 %)
$1211 (-0,15 %)
$EUZ (-1,48 %)
$AXON (+1 %) mittelfristig
$OXY (+2,14 %)
$ARM (-4,91 %)
$UNH (-0,68 %) kurzfristige wetten
und leider kriege ich das Tracking nicht 100% korrekt hin. Getquin ist mir im März mal abgeschmiert, weshalb seitdem nur Trade Republic als vorheriger Wert angezeigt wird und Smart Broker als im März / April investiertes Kapital.
Außerdem hatte ich aufgrund der Depotwechsel Sparkasse -> Smart Broker -> Smart Broker plus -> Trade Republic (Etfs ausgesondert) keine Kraft alles seit 2020 einzupflegen
Es wär wünschenswert wenn jeder der sein Portfolio hier präsentiert oder nach Feedback fragst es so kreativ gestalten würde
https://getqu.in/ixm7aV/
Chevron - ein paar Gedanken zu Venezuela und der Hess Integration
1. Die Situation: Warum Venezuela für Chevron so wichtig ist
- Venezuela besitzt die größten Ölreserven der Welt, vor allem das für die USA wichtige Schweröl für die Raffinerien im Golf von Mexico
- Chevron ist das einzige US-Unternehmen, das durch eine Sonderlizenz (General License 41) bereits eine aktive Infrastruktur und Joint Ventures vor Ort hat
- ein politischer Umbruch, der zu einer US-freundlicheren Regierung führt, würde Chevron vom "geduldeten Gast" zum Hauptakteur des Wiederaufbaus machen
2. Mögliche positive Auswirkungen
- Massiver Produktionsschub: Chevron könnte die Förderung in seinen Joint Ventures (wie Petropiar und Petroboscan) von derzeit ca. 100.000–150.000 Barrel pro Tag (bpd) kurzfristig verdoppeln und langfristig deutlich darüber hinaus steigern
- Schuldentilgung: In der Vergangenheit hat Chevron Ölexporte genutzt, um ausstehende Schulden der staatlichen PDVSA (staatliche Öl- und Gasunternehmen Venezuelas) in Milliardenhöhe zu begleichen, ein stabileres Umfeld würde diesen Cashflow-Rückfluss beschleunigen
- Strategischer Vorteil: Während Wettbewerber (z.b. $XOM (+0,63 %) , $SHEL (+1,73 %) ) erst neue Verträge aushandeln müssten, kann Chevron sofort die bestehende Infrastruktur hochfahren
3. Risiken und "Red Flags"
- 🚩 Capex-Explosion: Die venezolanische Infrastruktur (Pipelines, Raffinerien) ist nach Jahren der Vernachlässigung in einem desolaten Zustand
- Wenn Chevron ankündigt, seine Investitionsausgaben (CapEx) massiv über die geplanten 18-21 Mrd. USD hinaus zu erhöhen, um Venezuela zu sanieren, könnte dies die Aktienrückkäufe schmälern
- 🚩 Politische Instabilität & "Resource Nationalism": Auch eine neue Regierung könnte versuchen, die Gewinnanteile für den Staat zu erhöhen, wenn die Produktion erst einmal läuft
- Berichte über neue Steuern, höhere Royalties oder Streitigkeiten über die operative Kontrolle in den Joint Ventures wären ein Warnsignal
- 🚩 Ölpreis-Druck durch Überangebot: Wenn Venezuela schnell wieder Millionen Barrel auf den Weltmarkt wirft, könnte der Ölpreis (Brent) unter Druck geraten.
- Ein fallender Ölpreis bei gleichzeitig steigenden Investitionskosten in Venezuela würde die Margen von Chevron (Unit Margins) untergraben
3. Fortschritt bei den "Hess-Synergien" und Guyana
- Die Integration von Hess ist für Chevron essenziell, um das Portfolio mit extrem kostengünstigem Öl (Breakeven <$30) zu unterfüttern - Synergie-Ziel wurde bereits auf 1,5 Milliarden USD bis Ende 2026 angehoben
- 🚩 Verzögerungen oder rechtliche Rückschläge beim Zugriff auf die Hess-Anteile in Guyana z.B. durch Schiedsverfahren mit ExxonMobil
- Guyana ist das "Sicherheitsnetz" für Chevron. Sollte der Venezuela-Coup geopolitisch instabil werden oder der Ölpreis durch das Überangebot einbrechen, braucht Chevron die hochprofitablen Barrel aus Guyana, um die Dividende und den Kurs zu stützen.
Solange Chevron die Aktienrückkäufe beibehält und die Capex-Disziplin wahrt, bleibt die Aktie trotz der geopolitischen Volatilität aus meiner Sicht ein starkes Investment. Wenn das Management jedoch anfängt, "gutes Geld schlechtem Geld hinterherzuwerfen", um politische Ziele in Venezuela zu stützen, sollte man hellhörig werden. Meine Position bleibt im Depot, nachkaufen werde ich aktuell nicht.
Gibt es weitere Meinungen und Sichtweisen? 🤓
1. Though Maduro is as*le, Venezuela won't accept the invasion of the USA. If you look at the history, you can see, that venezuelans are the most haters of the USA
2. Russian and Chinese interests and investments. They will fight for their over 100bn investments in Venezuela.
3. Regional factor: Americas can't accept invasion of Venezuela as it may start the domino effect. Americas are not the same as 50 years ago. Again with the support of Russia and China.
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