Und das Depot blutet.
Will mich aber nicht beschweren, da ich zum Jahresbeginn einen ziemlich guten Einstiegspreis hatte.
Beiträge
100Der ETF geht mit.
Auswirkungen auf den Aktienmarkt
Die Reaktion der Finanzmärkte (insbesondere des Leitindex Ibovespa) und der Landeswährung (Real) hängt bei brasilianischen Wahlen erfahrungsgemäß von mehreren zentralen Faktoren ab:
Zusammensetzung des Nationalkongresses: Für Investoren und Anleihemärkte ist die Parlamentswahl oft ebenso entscheidend wie das Präsidentschaftsamt. Ein fragmentiertes Parlament oder ein starkes Gegengewicht im Kongress (etwa durch konservative Mitte-Parteien des sogenannten Centrão) wird von den Märkten oft als Korrektiv wahrgenommen, das radikalere wirtschaftspolitische Alleingänge erschwert.
Fiskalpolitik und Haushaltsdisziplin: Der größte Unsicherheitsfaktor für Investoren ist Brasiliens Staatsverschuldung und die Einhaltung der Haushaltsregeln. Signale für Ausgabendisziplin und Steuerreformen führen meist zu einer Erleichterung an den Märkten und einem stärkeren Real, während Befürchtungen über expansive Ausgaben die Risikoprämien steigen lassen.
Geldpolitik und Zinsentwicklung: Da die brasilianische Notenbank (Banco Central do Brasil) auf Inflations- und Währungsrisiken mit hohen Zinsen reagiert, preisen die Aktienmärkte insbesondere ein, wie sich das Wahlergebnis auf die künftige Zinspolitik und damit auf die Kredit- und Investitionskosten für brasilianische Unternehmen auswirkt.
Sektorale Reaktionen: Staatsnahe Unternehmen (wie $PETR3 (-1,43 %) oder $BBAS14 do Brasil) reagieren in der Regel am stärksten auf Verschiebungen der Regierungsführung, während rohstoff- und exportorientierte Konzerne (z. B. Bergbau und Agrar) stärker von der globalen Nachfrage und dem Wechselkurs
hängen.

Ticker: PETR4
Börse: B3 (Brasilien)
Sektor: Öl & Gas (Schwerpunkt Offshore & Pre-Salt)
Aktueller Kurs (zuletzt): ca. 6,50 €
Petrobras gehört zu den größten integrierten Energieunternehmen der Welt und ist das dominierende Ölunternehmen Brasiliens. Wer sich nur von Schlagzeilen leiten lässt, übersieht schnell, was operativ tatsächlich passiert.
Geschäftsmodell & strategische Position
Petrobras deckt große Teile der Wertschöpfungskette ab:
Der Schwerpunkt liegt klar auf den brasilianischen Pre-Salt-Feldern – einem der produktivsten Offshore-Gebiete weltweit.
Vorteile:
Selbst bei moderaten Ölpreisen bleibt das Geschäft profitabel.
Fundamentale Kennzahlen (gerundet, zuletzt veröffentlichte Jahreswerte)
Ein Unternehmen mit dieser Cashflow-Stärke wird aktuell zu einer Bewertung gehandelt, die man sonst eher bei strukturellen Problemfällen sieht.
Dividenden – der oft unterschätzte Faktor
Ein zentraler Punkt ist die Ausschüttungspolitik.
Petrobras hat in den vergangenen Jahren regelmäßig hohe Dividenden gezahlt – zeitweise mit zweistelligen Renditen.
Wichtig dabei:
Natürlich sind Dividenden nicht garantiert und politisch beeinflusst. Aber historisch betrachtet war Petrobras für Einkommensinvestoren hochattraktiv.
Politisches Risiko – Realität, aber eingepreist
Als staatlich dominiertes Unternehmen bleibt ein politischer Einflussfaktor bestehen:
Genau dieses Risiko erklärt jedoch die extrem niedrige Bewertung.
Wer ein KGV von 3–5 kauft, kauft den Risikoabschlag mit.
Szenarien bis 2030
Entscheidend bleiben:
Konservatives Szenario:
Optimistischeres Szenario:
Das ist kein Versprechen, sondern eine Bandbreite, die sich aus Cashflow und Bewertungsmultiplikatoren ableiten lässt.
Einordnung
Petrobras ist:
Aber es ist:
Ob man investiert, hängt von der eigenen Risikotoleranz ab.
Aber ein Unternehmen mit Milliarden-Cashflow, sinkender Verschuldung und global wettbewerbsfähigen Förderkosten pauschal als „tot“ zu bezeichnen, wirkt zumindest wenig zahlenbasiert.
Aber trotzdem keine Anlageberatung soll keinen zum kaufen oder verkaufen animieren ist meine persönliche Meinung!
$PETR4 (-2,71 %)
$PETR3 (-1,43 %)
$PBR (-0,88 %)
$E (+1,41 %)
$SHEL (+3,75 %)

Am Start meiner Investiton, dachte ich holst dir Aktien die viel Dividende ausschütten. Dabei ist das in meinem Alter (32) eher Nebensache.Trotzdem freue ich mich wenn Dividenden ausgezahlt werden. Das Geld aus dem Verkauf wurde direkt wieder reinvestiert in $PG (+0,59 %) und $PEP (+1 %) . Sobald $HTGC (+1,23 %) im Plus ist wird es auch das Depot verlassen und das Geld reinvestiert.
Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen haben die EU und der südamerikanische Wirtschaftsverbund Mercosur (Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay) ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen. Damit entsteht eine der größten Freihandelszonen der Welt – mit über 700 Mio. Menschen und einem kombinierten Wirtschaftsraum von rund 22 Bio. USD.
Dieses Abkommen könnte globale Wirtschafts- und Börseneffekte auslösen – für Unternehmen, Branchen und Anleger*innen.
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🛃🚢 Was passiert mit dem Mercosur-Abkommen?
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📊 Mögliche Auswirkungen auf die Börse
📈 1. Exportstarke Industrien profitieren durch höhere Nachfrage
Europa kann seine Produkte in Südamerika einfacher verkaufen:
Durch entfallende Zölle und weniger Handelsbarrieren steigen die Margen und Wettbewerbsfähigkeit dieser Industrien.
Mögliche beispielhafte Frofiteure:
➡️ Erwartete Kursimpulse durch höhere Exporterlöse und gedeckelte Produktionskosten.
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🍖 2. Agrar- & Lebensmittelbranche im Fokus
Auch das Agrargeschäft wird auf beiden Seiten stärker vernetzt:
Mögliche Profiteure:
⚠️ Kritiker*innen weisen allerdings darauf hin, dass auch Preisdruck auf lokale Bauern* entsteht und Umweltrisiken steigen können, etwa durch billigere Importe.
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🚗 3. Rohstoffe & Energie: Mittel- bis langfristige Effekte
Mercosur-Länder exportieren große Mengen an Rohstoffen:
Ziel der Vereinbarung ist u. a. ein stabilerer Rohstoffhandel mit weniger Zöllen, was Rohstoffpreise beeinflusst und Aktien von Rohstoff- und Energieunternehmen bewegen kann.
Mögliche Profiteure:
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🏦 4. Finanz- & Dienstleistungssektor
Das Abkommen erleichtert auch:
➡️ Dies könnte Banken, Versicherer und Logistikunternehmen stärken, die grenzüberschreitend operieren.
Mögliche Profiteure:
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🔄 Kurzfristige Marktrisiken
Nicht alles ist automatisch positiv:
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📌 Fazit
Das Mercosur-Abkommen könnte ein Thema mit weitreichender Wirkung sein:
✅ Exportstarke Industrie bekommt neue Absatzmärkte
✅ Agrar- und Genussmittelbranche gewinnt Umsatzchancen
✅ Finanz- und Dienstleistungssektor profitiert von Markterweiterung
✅ Rohstoff-Exportländer Südamerikas könnten stärker integriert werden
⚠️ Gleichzeitig bestehen Risiken für lokale Produzenten und Preisverwerfungen, die regional Einfluss auf Aktienkurse haben können.
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Frage an euch: Was ist eure Meinung zum Abkommen? Und in welchen Sektoren bzw. bei welchen börsennotierten Unternehmen seht ihr hier die größten Gewinner auf lange Sicht?
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Quellen:
• 💶📈 Wirtschaftliche Chancen für EU-Exporteure und Importeure durch Zollerleichterungen
• ⚙️🚗 Branchenanalysen mit Zollabbau-Effekten für Maschinen, Autos, Chemie etc.
• 🌾🥩 Agrar- und Rohstoff-Impakte durch neue Marktchancen und Quotenregelungen
$PETR3 (-1,43 %) Wie lange dauert es eh die Dividende im Depot sichtbar wird?
Am 21.11 sollte Zahltag gewesen sein.
Hat da jemand Erfahrung?🤔
$BNTX (+0,92 %)
$ON (-0,96 %)
$HIMS (-0,84 %)
$PLTR (+1,29 %)
$O (+0,54 %)
$8058 (+1,66 %)
$7974 (-0,76 %)
$BP. (+2,66 %)
$BOSS (-0,32 %)
$SWK (+0,76 %)
$SPOT (+0,93 %)
$N1CL34
$UBER (+0,55 %)
$CPRI (+1,91 %)
$SHOP (-0,76 %)
$RACE (+0,42 %)
$HOG (-0,79 %)
$HTZ (-0,58 %)
$PFIZER
$UPST (-0,37 %)
$ANET (-0,88 %)
$PINS (+0 %)
$TEM (-0,94 %)
$AMD (-1,19 %)
$SMCI (-0,54 %)
$RIVN (-0,22 %)
$BYND (+1,58 %)
$KTOS (+0,51 %)
$CPNG (+0,32 %)
$BMW (+0,84 %)
$NOVO B (+1,51 %)
$FRE (+1,28 %)
$ORSTED (+2,26 %)
$AG1 (+4,13 %)
$EVT (-0,1 %)
$CCO (+0,28 %)
$DOCN (-2,28 %)
$LMND (+0,73 %)
$SONO (-0,14 %)
$MCD (+1,31 %)
$HOOD (-0,68 %)
$QCOM (-0,13 %)
$FTNT (-0,98 %)
$FSLY (-1,9 %)
$HUBS (-0,72 %)
$ELF (+0,39 %)
$ARM (-1,8 %)
$SNAP (-1,61 %)
$DASH (+8,64 %)
$APP (-0,29 %)
$AMC (+0,15 %)
$ZIP (-0,05 %)
$FIG (-0,84 %)
$LCID (+0,99 %)
$DUOL
$UN0 (+0,06 %)
$CBK (+0,95 %)
$DEZ (+1,14 %)
$ZAL (+1,64 %)
$HEN (+0,39 %)
$MAERSK A (+0,98 %)
$HEI (-0,14 %)
$CON (+0,88 %)
$AZN (+2,02 %)
$ALB (-2,5 %)
$MRNA (+1,55 %)
$QBTS (-1,29 %)
$WBD
$LI (-1,18 %)
$RHM (+2,96 %)
$DDOG (-2,02 %)
$RL (-0,21 %)
$OPEN (+8,08 %)
$ABNB (-0,09 %)
$PTON (+0,11 %)
$MP (-1,78 %)
$TTD (-0,09 %)
$STNE (+0,83 %)
$SQ (+1,12 %)
$GRND (-0,86 %)
$IREN (-3,01 %)
$AFRM (-0,62 %)
$CRISP
$RUN (-0,23 %)
$7011 (-1,53 %)
$DTG (+0,09 %)
$HAG (+2,87 %)
$DKNG (-0,41 %)
$LAC (-0,72 %)
$KKR (+0,14 %)
$PETR3 (-1,43 %)
$CEG
$WEED (-1,31 %)
Petrobras $PETR3 (-1,43 %)
$PETR4 (-2,71 %) zeigte im zweiten Quartal 2025 eine robuste Leistung und erzielte einen Nettogewinn von 4,1 Mrd. US-Dollar.
Dies gelang trotz eines deutlichen Rückgangs des Brent-Rohölpreises von 75,7 auf 60,7 US-Dollar pro Barrel.
Die operative Effizienz und der strategische Fokus des Unternehmens auf Exploration und Produktion trugen zu dieser Widerstandsfähigkeit bei.
Die Fähigkeit von Petrobras, das Produktionsniveau zu halten und seine Präsenz auf dem Erdgasmarkt auszubauen, unterstreicht zusätzlich die Wettbewerbsposition des Unternehmens in der Branche.
》》Finanzielle Kennzahlen《《
● Nettogewinn: 4,1 Mrd. US-Dollar
● EBITDA: 10,2 Mrd. US-Dollar
● Operativer Cashflow: 7,5 Mrd. US-Dollar
● Dividendenausschüttung: 8,7 Mrd. US-Dollar (45 % des freien Cashflows)
》》Ausblick & Prognose《《
Petrobras hält an seiner CapEx-Prognose von 18,5 Mrd. US-Dollar für 2025 fest und strebt an, das obere Ende seiner Produktionsprognose zu erreichen.
Das Unternehmen zielt auf eine Produktionssteigerung von 100.000 Barrel pro Tag ab, was bei einem Preis von 70 US-Dollar pro Barrel potenzielle Mehreinnahmen von 2,5 Mrd. US-Dollar generieren könnte.
Dieser strategische Fokus soll die Marktposition von Petrobras stärken und zukünftiges Wachstum fördern.

$PETR3 (-1,43 %) Hallo,
ich bin da etwas verunsichert bezüglich Dividende zu Petrobras.
Für mich gab bis jetzt einen Stichtag und einen Zahltag.
Nur leider gab es keinen Zahltag!
Laut getquin war der Stichtag 03.06 und Zahltag 20.08.
Die Bank gibt keine vernünftige Info und die Website von Petrobras ist auch unerklärlich.
Ist an den Begriffen in Brasilien was anderes?
Wo liegt der Hacken?
Gruss
Duria
Das „Gesetz zur Vereinfachung des Umweltgenehmigungsverfahrens“ wird in brasilianischen Umweltkreisen kurz als das „Gesetz der Verwüstung“ bezeichnet. Es wurde in einer Nachtsitzung vor der Kongresspause Mitte Juli vom Abgeordnetenhaus durchgepeitscht.
Nun hat Präsident Luiz Inácio Lula da Silva gegen Teile des Gesetzes sein Veto eingelegt.
Der Grund für diesen Rückzieher: Die linksgerichtete Regierung Lula scheut einen Affront gegen den konservativen Kongress. Mehr als zwei Drittel der Abgeordneten hatten für das Gesetz gestimmt.
Umweltschützer laufen Sturm gegen das Gesetz: Sie fürchten durch vereinfachte Genehmigungsverfahren größere Klimarisiken und Umweltschäden: Einem der umstrittensten Investitionsvorhaben Brasiliens werde damit Tür und Tor geöffnet.
Denn auch Brasilien verspricht sich einiges von Ölvorkommen, die an der Mündung des Amazonas vor der Nordküste Brasiliens unter dem Meeresboden des Atlantiks vermutet werden. Das benachbarte Guyana ist wegen des dort geförderten Öls gerade dabei, zu einem der neuen globalen Ölgiganten zu werden. Geologisch gesehen spricht vieles dafür, dass die Vorkommen bis in die Hoheitsgebiete Brasiliens reichen.
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) geht davon aus, dass Brasilien seine Öl- und Gasproduktion bis 2030 von derzeit 4,2 Millionen auf 5,8 Millionen Fass pro Tag steigern wird. Nach den USA wäre Brasilien damit eines der Länder, die ihre Förderung fossiler Brennstoffe in den nächsten fünf Jahren am stärksten steigern könnten. Heute steht Brasilien auf Rang 8 unter den weltweit größten Ölförderern; bis 2030 könnte es auf Platz 4 aufsteigen.
Mit der möglichen Ölförderung steht aber die Glaubwürdigkeit der brasilianischen Klimapolitik auf dem Spiel. Brasilien hat sich im Rahmen des Pariser Abkommens verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen stark zu reduzieren. Eine Ausweitung der Ölproduktion widerspricht den Zielen.
Politisch sieht es allerdings nach einem Erfolg für die Befürworter aus. Sie verfügen über eine starke Lobby im Kongress, im Kabinett, bei den Gewerkschaften und in den Bundesstaaten im Norden Brasiliens. Auch Präsident Lula befürwortet das Projekt: Er möchte den armen Brasilianern lieber Jobs, Bildung und Gesundheitsvorsorge bieten, die durch Öleinnahmen finanziert werden, statt auf diese zu verzichten, um die Umwelt zu schützen. Mit internationalen Umweltpreisen lässt sich in Brasilien keine Wahl gewinnen, mit Sozialprogrammen und Wahlhilfe der Ölindustrie hingegen schon.
Mit dem Dekret für die beschleunigten Sonderverfahren gilt ein Sieg der Öllobby als wahrscheinlich. Der Kongress ist mehrheitlich für eine Ölförderung. Im nächsten Jahr stehen Wahlen an. Lula kann es sich kaum leisten, seine noch verbliebenen Verbündeten im Norden und Nordosten mit einer Umweltpolitik zu verprellen, mit der er sich selbst kaum identifiziert. Ein konservativer Nachfolger würde Hindernisse der Ölförderung vermutlich umgehend aus dem Weg räumen.
$PBR (-0,88 %)
$PETR3 (-1,43 %)
$PETR4 (-2,71 %)
Quelle: Text (Auszug) & Bild: Handelsblatt, 13.08.25

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