$HAG (+4,43 %) aber $RHM (+4,57 %) und $R3NK (+2,71 %) sind nicht so stark gestiegen. Ich habe auch keine News gefunden außer das Blackrock anscheinend Aktien gekauft hat.
RENK Group
Price
Diskussion über R3NK
Beiträge
43Umschichtung in ETF
Kleiner Switch von meinen 2 Fonds (ca 18.000 EUR) in den FTSE All World. 8.000 Einmalerlag und ein Sparplan von 1.000 EUR in Monat bis Dezember einmal. Dann wird sich die Sparrate wahrscheinlich bei 500 Euro einpendeln.
Wenn RENK und Microsoft mal anfahren werden auch die Beträge in den ETF reinfließen. Hoffentlich mein letzter Switch für die nächsten Jahrzehnte. 😅
Rüstungsaktie
was haltet ihr von der Aktie $R3NK (+2,71 %) ?
Glaubt ihr, dass sie noch deutliches Potenzial nach oben hat?
🌍 Nahost-Eskalation bewegt die Märkte – Kapital flüchtet in Sicherheit & Verteidigung
Die militärische Zuspitzung zwischen den USA, Israel und dem Iran sorgt weltweit für kräftige Marktbewegungen. Anleger*innen schichten um: raus aus zyklischen Branchen, rein in Sicherheit, Energie & Rüstung.
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Bitcoin $BTC (-0,01 %) zeigt überraschende Stabilität
- 📈 Zwischenzeitlich +8,1 %
- 💰 Kurz über 70.000 Dollar
- Stabilisierung bei rund 69.000 Dollar
Trotz geopolitischer Risiken wird Bitcoin kurzfristig offenbar als Liquiditäts-Parkplatz genutzt. Gleichzeitig bleibt die Volatilität hoch – weitere Eskalationen könnten neue Ausschläge auslösen.
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🛢 Ölpreise deutlich im Plus
- Brent: + knapp 6 %
- WTI: + gut 5 %
- Zwischenzeitlich sogar +13 %
Die USA planen laut Bericht aktuell keine Freigabe aus der strategischen Ölreserve. Der Markt gilt noch als versorgt, doch die Lage bleibt angespannt.
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🏦 Banken unter Druck
Der europäische Bankenindex verliert rund 3,5 % – stärkster Rückgang seit April 2025.
Besonders betroffen:
- HSBC – $HSBA (+2,32 %)
- Barclays – $BARC (+1,41 %)
- Standard Chartered – $STAN (+2,75 %)
- Deutsche Bank – $DBK (+1,58 %)
- BNP Paribas – $BNP (+1,63 %)
- BBVA – $BBVA (+0,7 %)
- Commerzbank – $CBK (+2,47 %)
In den USA ebenfalls bis zur US-Öffnung schwächer:
- Bank of America – $BAC (+0,3 %)
- Citigroup – $C (+0,68 %)
Grund: Starkes Nahost-Geschäft vieler Institute und generelle Risikoaversion der Anleger*innen.
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✈️ Reisebranche bricht ein
Hohe Ölpreise und Unsicherheit belasten Tourismuswerte massiv:
- TUI – $TUI1 (+2,86 %) (−11 %)
- Lufthansa – $LHA (+2,78 %) (−11 %)
Flüge in die Region werden gestrichen, Reiseangebote ausgesetzt. Anleger*innen fürchten steigende Kosten und sinkende Buchungszahlen.
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💎 Luxusaktien deutlich im Minus
Der europäische Luxusindex verliert fast 4 %.
Stark betroffen:
- Richemont – $CFR (+0,83 %)
- Swatch – $UHR (+0,76 %)
- LVMH – $MC (-1,49 %)
- Hermès – $RMS (-0,2 %)
- Kering – $KER (+1 %)
- Brunello Cucinelli – $BC (-0,42 %)
- Moncler – $MONC (+0,42 %)
- Ferragamo – $SFER (+0,32 %)
Hintergrund:
Luxus ist stark vom globalen Reiseverkehr abhängig. Kapital fließt aus zyklischen Werten ab.
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🛡 Rüstungsaktien als klare Gewinner
Geopolitische Spannungen treiben Verteidigungswerte nach oben:
- BAE Systems – $BA. (+1,41 %)
- Lockheed Martin – $LMT (+0,45 %)
- RTX – $RTX (+1,08 %)
- Kratos – $KTOS (+1,31 %)
- Hensoldt – $HAG (+4,43 %)
- Leonardo – $LDO (+4,47 %)
- Renk – $R3NK (+2,71 %)
- Rheinmetall – $RHM (+4,57 %)
Teilweise Kursanstiege von 3–6 %.
Im Fokus stehen insbesondere Raketenabwehrsysteme und mögliche steigende Verteidigungsbudgets.
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🚢 Reedereien profitieren
Wegen Umleitungen (Meidung von Hormus, Suezkanal & Bab al-Mandab) steigen Transportwerte:
- Maersk – $MAERSK A (-1,97 %)
- Hapag-Lloyd – $HLAG (-1,92 %)
- Torm – $TRMD A (+1,17 %)
- Frontline – $FRO (+0,85 %)
- Hoegh Autoliners $HAUTO (+1,54 %)
Grund: Verknappte Transportkapazitäten und Spekulation auf steigende Frachtraten.
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🥇 Gold gefragt
- Goldpreis: +2,5 %
Profiteure bei Minenwerten:
- Evolution Mining – $EVN (+6,44 %)
- Northern Star – $NST (+4,21 %)
Der Sektor zeigt seit mehreren Tagen relative Stärke.
$4GLD (+1,44 %)
$GOLD
$GOLD (+0,39 %)
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📊 Marktlogik klar erkennbar
Gewinner:
🛡 Rüstung
🚢 Reedereien
🥇 Gold
₿ Bitcoin (kurzfristig)
Verlierer:
🏦 Banken
✈️ Reise
💎 Luxus
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🔎 Fazit
Die Marktreaktion folgt dem klassischen Muster geopolitischer Krisen:
- Risiko wird reduziert
- Kapital sucht Sicherheit
- Energiepreise steigen
- Verteidigungswerte profitieren
Entscheidend bleibt, ob sich die Lage diplomatisch entspannt – oder weiter eskaliert.
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Quelle:
Reuters: Anleger greifen bei Bitcoin als "Fluchtvehikel" zu (Über TradingView)

Quartalszahlen 02.03-06.03.26
$KSPI (+0,16 %)
$NCLH (+1,76 %)
$STNE (+0,29 %)
$BEI (+0,04 %)
$SE (+0,98 %)
$ONON (-1,02 %)
$TGT (-0,33 %)
$GTLB (+1,35 %)
$CRWD (+1,12 %)
$BAYN (-0,25 %)
$WIX (+0,04 %)
$ADS (-0,77 %)
$AVGO (+0,6 %)
$DHL (+0,81 %)
$R3NK (+2,71 %)
$JD (-2,73 %)
$BILI (+2,3 %)
$1913 (+0,57 %)
$MRK (+1,18 %)
$MRVL (+1,09 %)
$GPS (+0,29 %)
$COST (-0,31 %)
$IOT
$LHA (+2,78 %)
Quartalszahlen 02.02-06.02.26
$DIS (+1,26 %)
$PLTR (+0,52 %)
$SRT (-1,93 %)
$NXPI (+0,15 %)
$PYPL (+0,26 %)
$PEP (-0,07 %)
$TER (+1,79 %)
$CPRI (+0,25 %)
$MRK (-0,19 %)
$PFE (+0,04 %)
$TTWO (-0,14 %)
$EA (-0,1 %)
$AMD (+0,78 %)
$MDLZ (+0,13 %)
$LUMN (+0,37 %)
$SMCI (+1,06 %)
$7011 (+4,91 %)
$6752 (+3,32 %)
$6367 (+1,48 %)
$UBSG (+1,73 %)
$GSK (+1,3 %)
$UBER (+0,48 %)
$ABBV (+0,64 %)
$LLY (+0,21 %)
$GOOG (+0,33 %)
$ELF (+2,11 %)
$QCOM (+0,49 %)
$SNAP (+0,16 %)
$WOLF (+0,71 %)
$ARM (+0,46 %)
$VOLCAR B (+1,13 %)
$6758 (+1,91 %)
$SHL (-0,81 %)
$SAAB B (+4,23 %)
$5401 (-0,02 %)
$MAERSK A (-1,97 %)
$R3NK (+2,71 %)
$BMY (-0,44 %)
$BMW (-0,32 %)
$EL (+0,32 %)
$ROK (+0,39 %)
$PTON (+0,8 %)
$KKR (+0,01 %)
$LIN (-0,28 %)
$RL (+0,18 %)
$AGCO (-0,67 %)
$RBLX (+0 %)
$FTNT (+0,29 %)
$REDDIT (+0 %)
$ILMN (+0,15 %)
$WMG (+0,23 %)
$IREN (+1,52 %)
$MSTR (+0,6 %)
$AMZN (+0,59 %)
$KOG (-0,12 %)
$ORSTED (+1,89 %)
$PM (+0,02 %)
$WEED (+1,28 %)
Wasser kann warten, jetzt ist Rüstung erstmal dran 💧➡️🛡️
Ursprünglich hatte ich fest vor, bei Badger Meter ($BMI (+0 %) ) einzusteigen. Ein Unternehmen, das aus meiner Sicht sauber in ein langfristiges, strukturelles Megathema investiert: Digitale Wasserinfrastruktur, Effizienz und Versorgung. Dieses Thema bleibt nach wie vor wichtig und spannend.
Trotzdem habe ich mich kurzfristig umorientiert und in RENK ($R3NK (+2,71 %) ) investiert.
Der Grund:
Die aktuelle Markt- und Kapitalallokation signalisiert klar, dass Rüstungs- und sicherheitsnahe Industrien momentan mehr Kapitalzuflüsse, höhere Priorität in politischen Budgets und aktivere Nachfrage sehen als klassische Industrien, die, so wichtig sie auch sind, weniger „dringlich“ eingepreist werden.
Mit RENK setze ich auf ein Unternehmen, das sich in einem defensiv geprägten, aber politisch hoch priorisierten Sektor positioniert hat: Antriebssysteme und Getriebe für militärische und zivile Hochleistungssysteme.
Kurzer Unternehmensüberblick – RENK Group AG 📍
Hauptsitz: Augsburg, Deutschland
Branche: Spezialgetriebe & Antriebslösungen für Verteidigung, Marine, Industrie und Energie
Mitarbeiter: rund 4.000 global
Börsengang: Februar 2024, SDAX-Mitglied
Historie: Gegründet 1873, langjährige Tradition als Technologie-Partner in Getriebe- und Antriebstechnik.
RENK ist heute ein spezialisierter Hersteller von mission-critical propulsion- und Antriebslösungen, die in sehr anspruchsvollen Umgebungen funktionieren müssen. Von Panzern über Schiffe bis zu industriellen Großanlagen. Das Produktportfolio deckt Getriebe, Hybridantriebe, Power Packs, Kupplungen, Gleitlager und Testsysteme ab.
Geschäftsmodell & Produkte ⚙️
RENK liefert technische Komponenten, die „unsichtbar“ aber entscheidend für Mobilität, Leistung und Zuverlässigkeit sind:
- Getriebe für militärische Rad- und Kettenfahrzeuge, inklusive Hauptkampfpanzer
- Antriebssysteme für Marineplattformen
- Hybride und elektrische Antriebslösungen
- Industriegetriebe und Testsysteme für Energie- & Produktionsanlagen
RENK deckt sowohl Verteidigung als auch zivil-technische Einsatzfelder ab, wobei der Verteidigungsanteil traditionell dominant ist.
Finanzdaten – Umsatz, Aufträge, Wachstum 📊
- Umsatz 2024: ca. 1,1 Milliarden Euro, Auftragseingang ~1,4 Mrd. €
Erstes Quartal 2025 ⚙️
- Umsatz: 273 Millionen Euro
- Wachstum gegenüber Vorjahr: +14,7 %
- Adjusted EBIT: 38 Millionen Euro
Der Jahresstart war solide, mit klar steigender Profitabilität trotz laufender Produktionsanpassungen.
Erstes Halbjahr 2025 📈
- Umsatz: 620 Millionen Euro
- Wachstum gegenüber Vorjahr: +21,5 %
- Adjusted EBIT: 89 Millionen Euro
Hier wird deutlich: Die Nachfrage zieht nicht nur an, sie materialisiert sich auch in deutlich höheren Umsätzen und Ergebnissen.
Erste neun Monate 2025 📦📊
- Umsatz: 928 Millionen Euro
- Wachstum gegenüber Vorjahr: +19,2 %
- Adjusted EBIT: 141 Millionen Euro
- Auftragsbestand: rund 6,4 Milliarden Euro (Rekordniveau)
Der hohe Auftragsbestand ist einer der wichtigsten Punkte: Er sorgt für mehrjährige Umsatzsichtbarkeit und reduziert kurzfristige Planungsrisiken erheblich.
Das ist bemerkenswert in einem so engen Technologiefeld, weil Auftragsbestand und Sichtbarkeit über mehrere Jahre hinweg vorhanden sind. Ein seltener Luxus im militärischen Zuliefergeschäft.
Strategische Ausrichtung & Marktposition 🎯
RENK verfolgt eine sehr klare Ausrichtung:
➡️ Fokus auf Rüstungsanwendungen Panzer- und Marinegetriebe bilden den Kern des Geschäfts.
➡️ Technologischer Burggraben durch hohe Spezialisierung und Zertifizierung.
➡️ Ausbau der Produktionskapazität, um der steigenden Nachfrage entgegenzukommen.
➡️ Entwicklung modularer, hochleistungsfähiger Systeme für verschiedene Kampfpanzerklassen.
➡️ Mittelfristiges Umsatzziel von 2,8 – 3,2 Milliarden Euro bis 2030 bei hoher EBIT-Marge, wenn der Verteidigungszyklus anhält.
RENK ist stark international aufgestellt: 11 Werke in Europa, Nordamerika, Indien und anderen Regionen, über 20 Support- und Maintenance-Standorte weltweit.
Wachstumstreiber im Detail 🚀
1) Geopolitische Lage & Verteidigungsbudgets
Steigende Militäretats in Europa, NATO-Ausgaben und Modernisierungsprogramme schaffen eine Nachfrage, die weit über kurzfristige Impulse hinausgeht. Diese Befunde unterstützen mittel- bis langfristige Sichtbarkeit für Auftragseingänge.
2) Technologischer Vorsprung
RENK liefert Komponenten, die extremen Belastungen standhalten müssen. Das schafft hohe Switch-Costs für Kunden und stabile Margen. Die technologische Komplexität fungiert als Eintrittsbarriere.
3) Produktionsskalierung
Umstellung von klassischer Manufaktur auf modulare Serienfertigung soll die jährliche Produktionskapazität deutlich erhöhen – ein quantitativer Hebel für Wachstum.
4) Aftermarket & Services
Ein großer Teil des Umsatzes kommt aus Wartung, Ersatzteilen und langfristigen Serviceverträgen – ein oft unterschätzter stabilisierender Faktor.
Bewertung & persönliche Einordnung
RENK ist kein breit diversifiziertes Industriewertpapier. Die Stärke liegt in einer strategischen Nische mit technologischem Fokus und hoher Transparenz der Auftragslage.
Ich bin aus folgenden Gründen eingestiegen:
✔️ Starke Nachfrage und hohe Auftragspipeline
✔️ Technologische Marktführerschaft in Spezialsegmenten
✔️ Produktionserweiterung und steigende Margen
✔️ Langfristige politische Prioritätensetzung im Verteidigungsbereich
Gleichzeitig bleibt:
⚠️ politische Abhängigkeit
⚠️ sektorielle Konzentration
⚠️ Bewertungsdruck bei Vorwegnahme von Zukunftsaussichten
Meiner Ansicht nach ist RENK kein kurzfristiger „Hype“, sondern ein strategischer Sektor-Play, der, trotz aller Risiken, einen Platz in einem langfristig orientierten Depot haben kann, insbesondere wenn man die Perspektive von Sicherheit und politischer Priorisierung berücksichtigt.
Fazit
RENK ist ein spezialisierter Getriebe- und Antriebshersteller mit starker Präsenz im Verteidigungssektor und einer klaren Wachstumsstrategie für die kommenden Jahre. Die hervorragende Auftragslage, der Produktionsausbau, technologischer Vorsprung und robuste Prognosen geben ein solides Fundament. Gleichzeitig ist das Geschäftsmodell stark abhängig von politischen Entscheidungen und Verteidigungsbudgets – was sowohl Chance als auch Risiko darstellt.
Keine Anlageberatung – nur meine fundierte, persönliche Einschätzung.
Lg Don
Zur Info
Der Artikel hier wurde z.T. mit KI erstellt
Dividendenopi inside ( Teil 2 )
Es geht weiter mit den Einblicken in das Treiben des Dividendenopis. Wer den ersten Teil verpasst hat findet den hier: Dividendenopi inside Teil 1 Dividendenopi Rewind2025
Da es im zweiten Teil weniger um Aktien geht beginne ich zumindest mit dem Rest und der Frage von @Epi nach dem Zockeropi. Ich habe noch im, sagen wir, ausgeblendetem Bereich je eine Position von $EKT (-2,29 %) und $NOVO B (-0,77 %) liegen. Weder Trading- noch Dividendentitel in meinem Sinne, also dümpeln die irgendwo im Nirgendwo. Beide sind zur Zeit im negativen Bereich und haben einen aktuellen Börsenwert von ca.€ 30.000. Was ich damit mache, weiß ich ehrlich gesagt wirklich immer noch nicht. EKT ist in meinen Augen weiterhin ein grundsolider Wert und deutlich unterbewertet. Trotz allem Verständnis für die augenscheinlich unverschuldeten Verzögerungen, die müssen dieses Jahr liefern. Sonst realisiere ich tatsächlich die Verluste, sind aber absolut überschaubar. Und zu Novo, naja, was soll ich dazu noch sagen... In der Hochphase die Warnungen ignoriert und den Absturz voll mitgenommen. Durch die Erholung die letzten Tage moderat mit etwas über 10% im minus. Je nach meiner Tageslaune könnten die aber schnell weg sein.
Und damit insgesamt bei meiner Strategie keine Langeweile aufkommt und das Spielkind in mir bedacht wird, damit es bei größeren Investitionen keine Dummheiten macht, habe ich mich seit Mitte des zurückliegendes Jahres etwas intensiver kurzfristigen Trades zugewandt. Im Juni mit $DEFI (+35,31 %) und $HIMS (+1,03 %) erste bescheidene Erfolge haben mich ermutigt und „angefixt“ durch u.a. @Multibagger den einen oder anderen Copytrade gemacht. Mein Spielgeld ist strickt begrenzt bei max. 5% meines Gesamtkapitals. So hoch war ich bisher noch nicht investiert, trotz allem haben mir $IREN (+1,52 %) , $CIFR (+1,12 %) und einige andere Trades nette Gewinne nebenbei beschert. Zuletzt habe ich gestern $AII (+4,23 %) mit 40% Plus geschlossen. Größte Position im Tradingdepot ist im Moment erneut $IREN (+1,52 %) mit EK 35€ und leichtem Plus. Der Rest, $CA1 (+2,73 %) , $DEFI (+35,31 %) , $LYC (+1,54 %) , $NB (+2,65 %) und $null steht im Moment nicht so gut und deshalb bin ich aktuell im Minus. Investiert sind dort zur Zeit € 20.000. Die Haltedauer ist für diese Aktien und den Long ist allerdings auch auf 6 Monate max. ausgelegt, somit wird im April wieder nachgeschaut.
So weit so gut.... jetzt kommt das outing und der langweilige Teil meiner Anlagen, die allerdings immer noch den größten Teil des eingesetzten Kapitals ausmachen. Auslaufende Festgelder wurden bereits und werden in den Markt gesteckt. Ich aufgrund meines Alters eher etwas konservativ eingestellt was die Auswahl meines Brokers anbelangt und hätte bei dieser Summe mit einem Neo-Broker Bauchschmerzen. Eine Zeit lang hatte ich meine Anlagen gestreut beim S-Broker, ING und Consors. Tagesgelder bei diversen Instituten die letzten Jahre, dort wo es die besten Neukundenangebote gab. Das hopping betreibe ich weiterhin und zur Zeit stecken gut €370.000 in Tagesgeldern. Beste Verzinsung für 12 Monate noch bis Mitte 26 bei der BBVA, wo ich durch Werbebonus 3,25% realisiere. Die Volkswagenbank, Fordbank, Stellantisbank und Renaultbank bieten immer wieder Bestandskundensonderaktionen mit Zinskonditionen als Inflationsausgleich an. Vorteil aller vorgenannten Banken ist die monatliche Zinsausschüttung für regelmäßige Einnahmen.Tendenz geht im Moment wieder zu höheren Neukundenangeboten knapp um die 3%, so dass ich noch ein wenig umschichten werde die nächsten Tage und Wochen. Längerlaufende Festgelder laufen sukzessive die nächsten 2 Jahre aus, dort habe ich Konditionen von Anfang 24 z.b. bei der Kommunal Kredit für 4,5%, die anderen liegen zwischen 3,4 und 4,1 %. In Summe sind das momentan € 125.000 mit jährlichen Zinsausschüttungen für weiteren Cashflow.
Der dritte große Batzen und somit mein restliches Kapital wird in Anleihen und Zertifikat gesteckt. Dazu gleich mehr. Wo habe ich nun mein Depot? Trommelwirbel... 😇😇Bei der Sparkasse, sic!🤷♀️ Bei einer großen Sparkasse in der großen Stadt um die Ecke im Rahmen einer Private Banking Vereinbarung. Ich habe eine All-in-fee die richtig fette Gebühren jedes Jahr kostet. 1,25% meines durchschnittlichen Portfoliowertes p.a. Und damit eine vierstellige Summe im oberen Bereich. Bevor jetzt alle in Ohnmacht fallen oder glauben, ich habe nicht alle Tassen im Schrank ein paar Erläuterungen zu meiner Entscheidung und Einblicke. Ich kann handeln wo ich möchte, soviel ich möchte und was ich möchte im Rahmen dieser Gebühren. Klar, geht auch für einen gebrauchten Kleinwagen weniger, ist aber wie erwähnt so rein gar nix für mich. Ich bin diesen Weg u.a. auch im Hinblick auf die sonst anfallenden jährlichen Kosten bei der ING und dem S-Broker gegangen. Bei den Handelsvolumina war das auch nicht gerade wenig. Diese Kosten wären für mich Sowieso-Kosten. Der entscheidende Vorteil, nebst fast 24h Rundumbetreuung und persönlichem Portfoliomanager, liegt im Handel mit Zertifikaten. Für Cashflow nehme ich sehr gerne Fix Kupon Express Zertifikate. Die gibt es auf viele Werte. In diesem Jahr war ich / bin ich u.a. auf Siemens, LVMH, BMW, Daimler Truck, Vonovia, Renk. Die hatten / haben alle Zinssätze zwischen 6,5% bis 9,75%. Neuester „Deal“ ein Zertifikat auf $R3NK (+2,71 %) am 29.12 mit 11,7% und ein neues das jetzt im Januar anläuft mit 11,5%. Die Zinsen werden quartalsweise anteilig ausgeschüttet und tragen einen nicht unwesentlichen Teil zu meinen monatlichen Einkünften bei. Diese Zertifikate bekomme ich grundsätzlich vor Emission zur Zeichnung angeboten, es entfällt im Rahmen meiner Vereinbarung der Ausgabeaufschlag und ich bekomme einen größeren Teil der „Innenprovision“ der Sparkasse, nennt sich dann Kundenbonifikation. Ich hänge mal zum besseren Nachvollziehen die Abrechnung meines Renk Zertifikates vom 29.12. an.
Ich habe in diesem Fall bei einem sonst regulären Emissionspreis von € 1.010 für einen € 1.000 Anteil in jedem Fall schon mal einen Teil meiner Gebühren „reingeholt“ ( eingesparter Ausgabeaufschlag nebst niedrigerem Zeichnungspreis ), bei anderen Anbietern und niedrigeren Zinsen macht das auch mal bis zu 2,5% und mehr aus. Diese Expresszertifikate kommen meist in den nächsten 6 bis 9 Monaten zurück wenn die vorzeitigen Auszahlungslevel erreicht sind und ich bekomme die € 1.000 Nennwert zurück, nebst den bis dahin angelaufenen Zinsen. Die Differenz von meinem günstigerem Einkauf zum Nennwert muss ich natürlich leider versteuern als Gewinn. Das Geld wird dann umgehend wieder in entsprechende neu aufgelegte Zertifikate investiert. Somit hat habe ich einen regelmäßigen Umlauf im Jahr mit entsprechendem Volumen, nicht jedes Zertifikat kommt zurück, und in Summe spielt das meine Gebühren wieder ein. Klingt ein wenig nach Milchmädchenrechnung, geht sich aber auf. Gerne können wir die Diskussion dazu vertiefen. Das soll erstmal nur einen Teil meiner Beweggründe darstellen. Diese Zertifikate sind aber einer der Hauptpfeiler für meinen Cashflow und durch Barrieren nach unten von 40 bis 50% relativ ausfallgesichert, man muss sich natürlich mit den Basistiteln beschäftigen.
Weitere Investitionen laufen in Capped Bonuszertifikate mit Barriere. Diese bieten keinen laufenden Cashflow, „belohnen“ aber bei entsprechender Entwicklung mit ordentlichen Renditen und sind insbesondere für seitwärtslaufende oder leicht sinkende Märkte geeignet. Für beide Varianten muss man sagen, dass Dividenden der Bezugstitel außen vor sind und ein starker Aufwärtstrend bei den einzelnen zugrunde liegenden Aktien zu keiner Überperformance führen und im letzten Fall auch begrenzt ( capped ) sind oder bei den Expresszertifikaten zur vorzeitigen Liquidierung führen. Es sind, wenn man sich laufend mit dem Markt beschäftigt, überschaubare Risiken und begrenzte Laufzeiten von maximal 2 Jahren, meist weniger.
Es gibt weitere Varianten dieser Zertifikate, sofern Interesse besteht würde ich diese in einer gesonderten Reihe vorstellen. Keine Performancebooster, aber können bei entsprechender Auswahl zu Stabilität und laufendem Cashflow oder vorher definierten potentiellen Kursgewinnen führen auch wenn die Märkte nicht so laufen wie jeder das gerne hätte.
Das soll es von meiner Seite gewesen sein, ich habe die Hosen runtergelassen und aufgezeigt, wie ich als alter Sack mit entsprechendem Kapitalstock ohne überzogenen Risiken versuche meine monatlichen Erträge zu gestalten und wieso und warum ich so ticke. Vielleicht dient es dem einem oder anderen nicht so risikoaffinen Investor über Alternativen nachzudenken. Ich bedanke mich bei allen, die es bis zum Ende durchgehalten haben und bis demnächst. Euer Dividendenopi


2025 in den letzten Zügen
Januar vermutlich durch u. A. die Bankaktien und mit $R3NK (+2,71 %) hätte ich jetzt nicht gerechnet..
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