$PANW (-0,47 %)
$CDNS (-0,52 %)
$SEDG (-1,68 %)
$FVRR (-1,43 %)
$MCO (-0,3 %)
$ADI (-0,82 %)
$BKNG (-0,88 %)
$CAKE (+0,41 %)
$DASH (-4,97 %)
$EBAY (-0,64 %)
$FIG (-1,81 %)
$CVNA (-1,07 %)
$AIR (-1,24 %)
$NESN (-0,61 %)
$LMND (-0,6 %)
$WMT (-0,18 %)
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$PAAS (+1,42 %)
$MONC (+1,44 %)
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$NEM (-0,24 %)
$BN (-2,27 %)
$AI (-0,99 %)

Moncler
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Diskussion über MONC
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11Quartalszahlen 16.02-20.02.26

Prada ist die beste Luxusaktie am Markt
Während alle über $MC (+0,95 %) und $RMS (-0,21 %) sprechen, fliegt eine Aktie unter dem Radar vieler Anleger: Prada $1913 (+2,49 %) . Das Unternehmen wächst dank Miu Miu trotz Rezessionsumfeld. In den letzten Jahren waren es 17 % Umsatzwachstum pro Jahr – Bestwert in der Branche.
Basics zu Prada
Der italienische Modekonzern ist in Hongkong gelistet – was auch ein Grund für die günstige Bewertung sein könnte. Zum Unternehmen gehören zusätzlich zu Miu Miu und Prada noch weitere Marken. Diese sind für den Umsatz jedoch nicht relevant. Aktuell entfallen 67 % des Umsatzes auf Prada und weitere 32 % auf Miu Miu.
Die Produktion der Artikel findet überwiegend in Italien statt. Ein kleiner Teil entsteht durch „ausgewählte Produzenten“ – eine Umschreibung für die Fertigung in Niedriglohnländern wie China. Hier liegt das erste potenzielle Risiko für Prada. Made in Italy ist wohl das wichtigste Aushängeschild, gemeinsam mit der Markengeschichte.
Der Aufstieg von Miu Miu
Die Marke ist der Grund für Pradas starkes Wachstum. Sie stammt von Prada selbst und erlebt seit Jahren einen anhaltenden Boom. Während der Umsatzanteil 2018 noch bei 15 % lag, liegt er heute bei 32 % – Tendenz weiter steigend. Je größer der Anteil am Gesamtumsatz wird, desto stärker wirkt sich Miu Mius Wachstum auf den Gesamtkonzern aus.
Die Kombination aus Prada und Miu Miu ist spannend, da sich Prada auf klassische und zeitlose Mode fokussieren kann, während Miu Miu stärker mit der Zeit geht. Die klare Abgrenzung sorgt dafür, dass jede Marke ihrer Zielgruppe treu bleiben kann.
Diese klare Markenidentität ist wichtig für die langfristige Relevanz einer Marke. Gucci und Louis Vuitton sind in den letzten Jahren ihrer Stammkundschaft weniger treu geblieben und haben kurzfristigem Wachstum die langfristige Markenidentität geopfert.
Zusätzliches Wachstum durch die Versace-Übernahme
Auch wenn das Management vor einiger Zeit ausgeschlossen hat, eine Modeholding ähnlich wie LVMH zu werden, übernahm Prada dieses Jahr das italienische Modelabel Versace von der Capri Holdings $CPRI (-0,48 %) .Ende 2025 soll die Versace-Übernahme abgeschlossen werden. Prada zahlte für das strauchelnde Luxusunternehmen 1,25 Mrd. Euro. Dabei lag der erwartete Versace-Umsatz für 2025 bei 810 Mio. Euro. Der günstige Einkaufspreis ist darauf zurückzuführen, dass Versace nicht profitabel ist und im Vorjahr um rund 20 % im Umsatz geschrumpft war.
Versace ist in den letzten Jahren zu mainstream geworden und hat damit, ähnlich wie Gucci (gehört zu: $KER (+2,94 %) ), die Stammkundschaft verloren. Prada hat nun die Aufgabe, das Unternehmen zu seinen Wurzeln zurückzuführen. Bei der Bewertung gehe ich deshalb davon aus, dass Versace um 20 % verschlankt wird. Dazu gleich mehr. Versace ist insgesamt ein Schnäppchen – aber nur, wenn Prada es schafft, Versace wieder zu seinen Wurzeln zu bringen.
Konkurrenz
Um das aktuelle Bewertungsmultiple besser beurteilen zu können, habe ich Prada mit den wichtigsten Konkurrenten verglichen.
Hier fällt direkt auf, dass die EBIT-Marge mit 24 % deutlich unter der von Hermès oder $MONC (+1,44 %) liegt. Das rechtfertigt einen gewissen Bewertungsabschlag – allerdings liegt Prada mit einem EV/EBITDA von 10 bei etwa zwei Dritteln des Werts von Hermès. Die Multiples sinken durch das starke Wachstum zudem weiter.
Prada ist aktuell ähnlich bewertet wie LVMH, allerdings baut sich die Bewertung deutlich schneller ab. Zusätzlich gibt es 3,1 % Dividendenrendite. Die Verschuldung ist mit 1,25 Net Debt/EBITDA konservativ.
Bewertung
Die Marke Prada wächst organisch nur gering. Zukünftiges Wachstum hängt stark von Miu Miu ab. Ich habe ein Multiple-Bewertungsmodell erstellt, um den Einfluss von Miu Miu und Versace besser schätzen zu können.
Meine Annahmen:
- Miu Mius Wachstum flacht ab. Bis 2029 soll das Wachstum auf 8 % pro Jahr zurückgehen.
- Die anderen Marken wachsen organisch um 2 % mit der Inflation.
- Die Profitabilität wird durch Versace geringer, erholt sich aber innerhalb der nächsten fünf Jahre.
- Versace-Umsatzabschlag von 20 % wegen Effizienzmaßnahmen und künstlicher Verknappung.
Ich bin außerdem der Meinung, dass das Bewertungsmultiple aktuell zu gering ist. Die Branche befindet sich in der Krise und straft Prada mit ab. Dazu kommt die derzeit geringere EBIT-Marge. Deshalb habe ich eine konservative Schätzung mit gleichbleibendem Multiple sowie ein (für mich) realistisches Modell mit einem Multiple-Anstieg von 11 auf 14 erstellt.
Mit Multiple Anstieg
Ohne Multiple Anstieg
Auch ohne de Anstieg des Multiples wirkt Prada aktuell attraktiv. Die Renditeerwartung gemeinsam mit den Produkten machen Prada dadurch in meinen Augen zur besten Luxusaktie!
Hinweis: Der Artikel erhält meine persönliche Meinung und ist keine Anlageberatung! Die Aktie befindet sich in meinen persönlichen Depot.
ps: das ist mein erster Post. Lasst etwas Liebe oder konstruktives Feedback da😘
Käufe Familie Arnault
Die Familie Arnault hat in den letzten 3,5 Jahren fast € 3,7 Milliarden $MC (+0,95 %) gekauft.
Der durchschnittliche Preis pro Aktie betrug € 659.
Der aktuelle Aktienkurs beträgt € 455,50
$LVMUY (+1,35 %)
$MC (+0,95 %)
$RMS (-0,21 %)
$MONC (+1,44 %)
$KER (+2,94 %)

$MC (+0,95 %) - Gescheiterte Übernahmen von LVMH
und Tätigkeiten der Kinder von Bernard
Arnault
Wusstet ihr folgendes:
In den späten 90er Jahren versuchte LVMH, Gucci zu übernehmen, aber CEO Domenico De Sole wehrte sich.
Er verwässerte den Aktienkurs und gab Mitarbeitern eine Beteiligung, wodurch LVMH‘s Kontrolle geschwächt wurde. Dann griff Kering ein und sicherte sich Gucci.
Er versuchte es auch mit Hermes:
Im Jahr 2010 erwarb LVMH heimlich 17 Prozent von Hermès ($RMS (-0,21 %) ) und löste damit einen Sturm der Entrüstung aus. Hermès wehrte sich mit juristischen Auseinandersetzungen und beschuldigte LVMH des Insiderhandels und der Aktienmanipulation.
Nach jahrelangen Konflikten stimmte LVMH 2014 der Veräußerung seines 23-prozentigen Anteils zu und beendete damit die intensive Rivalität.
Wer wird wohl der nächste Übernahmekanditat sein ?
Durch all die geglückten Übernahmen verfügt LVMH nun über ein umfangreiches Portfolio von 75 Marken, welche man im Bild sehen kann.
LVMH ist das größte Luxusunternehmen der Welt.
Familie Arnault:
Bernard wird das Unternehmen wohl in der Familie halten. Da er fünf Kinder hat, welche bereits in das Unternehmen integriert sind, sind dies die potenziellen Nachfolger:
1. Delphine
2. Antoine
3. Alexandre
4. Frederic
5. Jean
Delphine (49) ist Executive VP von Louis Vuitton.
Delphine ist seit 2001 bei LVMH und leitet dort die Markenentwicklung und -strategie. Sie spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg von LV.
Antoine (47) ist CEO von Berluti und Vorsitzender von Loro Piana.
Antoine konzentriert sich auf die Ausweitung der Präsenz von LVMH im Bereich Luxusmode und spielt eine Rolle bei der Markenkommunikation und bei Akquisitionen.
Alexandre Arnault (32) ist CEO von Tiffany & Co.
Alexandre revitalisierte Tiffany, indem er jüngere Zielgruppen ansprach und die digitale Präsenz verbesserte. Dadurch verdoppelte sich der Gewinn innerhalb eines Jahres.
Frédéric Arnault (29) ist CEO von LVMH Uhren. Nachdem er CEO von Tag Heuer war.
Jean Arnault (26) ist Director of Product & Communications von Louis Vuitton Watches.
Abschließend noch ein paar Beispiele der Preissetzungsmacht und Entwicklung der Preise von LVMH:
$MC (+0,95 %)
$KER (+2,94 %)
$RMS (-0,21 %)
$MONC (+1,44 %)
$BRBY (+2,44 %)
$BOSS (+1,15 %)


+ 6

Warum ich aktuell nicht in LVMH & Co. investieren würde
Vorweg: Ich möchte hier niemandem seine Investments schlechtreden. Jeder hat seine eigene Strategie – das ist wichtig und richtig. Dennoch teile ich hier meine persönliche Einschätzung zu Luxusaktien wie LVMH, Christian Dior, Moncler, Prada usw.
In den Jahren 2020 bis 2023 – während und nach der Pandemie – erlebte die Luxusbranche einen regelrechten Boom. Einschränkungen im Alltag, keine Restaurantbesuche, gestrichene Urlaube – viele Menschen hatten plötzlich mehr Geld auf dem Konto, das sie eigentlich ausgeben wollten. Und was passierte? Die Marketing-Maschinen der Luxuskonzerne liefen auf Hochtouren. Influencer, FOMO, Exklusivität – Luxus wurde zum neuen Must-have.
T-Shirts, die in der Herstellung vielleicht 1 Dollar kosten, wurden für 500–1000 Dollar verkauft. Taschen ohne Logo galten plötzlich als wertlos. Und Champagner bitte nur noch Moët – sonst gar nichts. Man gehörte dazu – oder eben nicht. Ein cleverer Hype, ohne Frage. Die Unternehmen freute es. Umsatzrekorde, neue Filialen, mehr Personal.
Doch jetzt? Inflation, Teuerung, wirtschaftlicher Gegenwind. Die offizielle Inflation mag bei 0,3–0,4 % liegen – in der Realität spüren wir alle etwas ganz anderes. Wohnen, Essen, Reisen – alles wird deutlich teurer. Und das schlägt sich nieder: Die Mittelschicht, die den Luxusboom mitgetragen hat, kehrt langsam zurück zur Vernunft. Ein Gucci-Shirt für 1000 $? Wird nicht mehr gekauft. Viele Artikel landen gebraucht mit 90 % Abschlag auf Plattformen – in der Hoffnung, wenigstens einen Bruchteil des Geldes zurückzubekommen.
Natürlich gibt es immer eine kleine Zielgruppe, die sich echten Luxus leisten kann und will – keine Frage. Aber der Massenhype? Meiner Meinung nach vorbei. Ähnlich wie bei Uhren, Pokémonkarten, teurem Wein & Whiskey – es war ein Trend. Und Trends vergehen.
Die wirtschaftlichen und geopolitischen Aussichten sprechen aktuell nicht gerade für einen neuen Boom in diesem Sektor. Dazu kommt ein wachsendes Bewusstsein: Für ein Shirt 1000 $ zu zahlen, das nach sieben Mal Waschen schon bröckelt, wirkt rückblickend auf viele nicht gerade wie eine smarte Entscheidung.
Ich will hier nicht pauschal sagen: „Luxus ist schlecht“ – im Gegenteil, ich liebe schöne Dinge genauso. Aber für mich ist das kein Investment, sondern ein Wunsch, ein Genuss – wie ein schönes Auto oder eine gute Uhr.
Fazit: Die aktuelle Schwäche von LVMH & Co. kommt für mich nicht überraschend. Spannend wird sein, wie es weitergeht. Aber mein Kapital fließt vorerst in andere Sektoren.
$MC (+0,95 %)
$MONC (+1,44 %)
$1913 (+2,49 %)
$BOSS (+1,15 %)
$RMS (-0,21 %)
$CDI (+1,24 %)
#luxus
#luxusmarken
$MC (+0,95 %) - Gescheiterte Übernahmen von LVMH
und Tätigkeiten der Kinder von Bernard
Arnault
Wusstet ihr folgendes:
In den späten 90er Jahren versuchte LVMH, Gucci zu übernehmen, aber CEO Domenico De Sole wehrte sich.
Er verwässerte den Aktienkurs und gab Mitarbeitern eine Beteiligung, wodurch LVMH‘s Kontrolle geschwächt wurde. Dann griff Kering ein und sicherte sich Gucci.
Er versuchte es auch mit Hermes:
Im Jahr 2010 erwarb LVMH heimlich 17 Prozent von Hermès ($RMS (-0,21 %) ) und löste damit einen Sturm der Entrüstung aus. Hermès wehrte sich mit juristischen Auseinandersetzungen und beschuldigte LVMH des Insiderhandels und der Aktienmanipulation.
Nach jahrelangen Konflikten stimmte LVMH 2014 der Veräußerung seines 23-prozentigen Anteils zu und beendete damit die intensive Rivalität.
Wer wird wohl der nächste Übernahmekanditat sein ?
Durch all die geglückten Übernahmen verfügt LVMH nun über ein umfangreiches Portfolio von 75 Marken, welche man im Bild sehen kann.
LVMH ist das größte Luxusunternehmen der Welt.
Familie Arnault:
Bernard wird das Unternehmen wohl in der Familie halten. Da er fünf Kinder hat, welche bereits in das Unternehmen integriert sind, sind dies die potenziellen Nachfolger:
1. Delphine
2. Antoine
3. Alexandre
4. Frederic
5. Jean
Delphine (49) ist Executive VP von Louis Vuitton.
Delphine ist seit 2001 bei LVMH und leitet dort die Markenentwicklung und -strategie. Sie spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg von LV.
Antoine (47) ist CEO von Berluti und Vorsitzender von Loro Piana.
Antoine konzentriert sich auf die Ausweitung der Präsenz von LVMH im Bereich Luxusmode und spielt eine Rolle bei der Markenkommunikation und bei Akquisitionen.
Alexandre Arnault (32) ist CEO von Tiffany & Co.
Alexandre revitalisierte Tiffany, indem er jüngere Zielgruppen ansprach und die digitale Präsenz verbesserte. Dadurch verdoppelte sich der Gewinn innerhalb eines Jahres.
Frédéric Arnault (29) ist CEO von LVMH Uhren. Nachdem er CEO von Tag Heuer war.
Jean Arnault (26) ist Director of Product & Communications von Louis Vuitton Watches.
Abschließend noch ein paar Beispiele der Preissetzungsmacht und Entwicklung der Preise von LVMH:
$MC (+0,95 %)
$KER (+2,94 %)
$RMS (-0,21 %)
$MONC (+1,44 %)
$BRBY (+2,44 %)
$BOSS (+1,15 %)


+ 6

Moncler hat sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Der Umsatz hat gut zugelegt und die Aussichten sind auch gut. Das geschäft lief vor allem gut in Asien.
Langfristig sehe ich starkes Wachstumspotenzial vor allem duch den Kanal "Direct to consumer". Geografisch gesehen kann das Unternehmen noch in Amerika viel wachstum herholen, da sind sie noch nicht so stark.
Ich bin investiert und werde bei gelegenheit auch noch mal zukaufen.
Ich denke die miesten setzen hier eher auf LVMH aber Moncler st noch kleiner, fokosierter und die Nettomarge ist auch etwas höher als beim "Big Brother".
Hat jemand $MONC (+1,44 %) auf der Watchlist und kann hier etwas dazu sagen? Wie sind die Jacken so und weshalb ist der Kursverlauf so naja..?
Investmentphilosophie, "Diversifikation" und Dividenden
Hallo zusammen, da dies mein erster etwas größerer Post ist würde ich mich generell sehr über konstruktives Feedback freuen.
Zunächst etwas About Me
Ich werde in einem Monat 22 und bin aktiv an der Börse seit nun gut 2 Jahren. Nach vielem hin und her, kann ich fast behaupten ich hätte jede Strategie schon einmal angetestet - so richtig wohl habe ich mich aber nie gefühlt. Aus Fehlern lernt man, und davon habe ich viele gemacht.
Was ich aber auch gemacht habe ist, mich unzählig viele Stunden, Tage und Wochen mit Büchern, Videos, Shareholder Briefen und Internetrecherchen beschäftigt zu haben. Besonders fasziniert haben mich hierbei die Investmentansätze von Terry Smith und der Weg von Joseph Carlson auf Youtube.
Mein Ziel wurde mir schnell klar, ich möchte nicht tausende Unternehmen in meinem Depot haben, die ich nicht kenne, verstehe oder voll und ganz unterstütze. Ein ETF-Fokus war somit vom Tisch.
Daraufhin habe ich mir meine eigene Investmentphilosophie gebastelt, welche ich euch im folgenden vorstellen möchte.
Falls ihr mehr zu mir und meinen Zielen wissen wollt kommt vielleicht bald noch ein Beitrag mit Depotvorstellung :-)
Zuerst möchte ich euch noch erklären, warum ICH nichts von Diversifikation halte:
Weit bekannt dürfte wohl ein Zitat von Warren Buffet sein: "Diversification is protection against ignorance. It makes little sense if you know what you are doing."
Allein ein Zitat von einem der besten Investoren der Welt dürfte jedoch nicht jeden überzeugen. Auch die Studienlage unterstützt diese Auffassung Buffets. Die Vorteile der Diversifikation nehmen sehr schnell ab und der Abstand zwischen Market Risk und Total Portfolio wird ab einer Depotgröße von 20-25 Unternehmen minimal - 25 Unternehmen geben dir alle Vorteile der Diversifikation, mehr Positionen verschlechtern nur deine Performance und deinen Überblick. (Abbildung 1)
Denn Konzentration liefert bessere Performance. So liefern Fund-Manager, die ihr Wissen in wenige Unternehmen konzentrieren bessere Ergebnisse als breiter diversifizierte Manager. (Abbildung 2)
Investmentphilosophie
Ich möchte den Markt outperformen, also suche ich die besten Unternehmen. Was macht gute Unternehmen aus?
Unternehmen mit Wettbewerbsvorteilen (Moats) outperformen den Markt (Abbildung 3), und das machen sie, weil sie hohe Kapitalrenditen haben. Meine erste Kennzahl zur Bewertung der Qualität eines Unternehmens und mit einem hohen Stellenwert in meiner Unternehmensanalyse ist das ROIC (Return on Capital Invested). Ich suche Unternehmen mit mindestens 10% ROIC. (Abbildung 4) Des weiteren möchte ich hohe ROCE (Return on capital employed) und hohe ROA (Return on Assets) Zahlen.
Dadurch fallen direkt einige Unternehmen und auch ganze Sektoren weg, nämlich genau diejenigen, in die es sich eh nicht lohnt zu investieren. Warum ist das so?
Es gibt Sektoren die historisch den Markt outperformen (Software, Consumer, Healthcare) - auf welchen mein Fokus liegt -, und Sektoren die durchweg underperformen und in meinem Investmentansatz keine Beachtung finden (Banking, Energy, Insurance, Mining, Utilities, Airlines) - vergleicht einfach mal die Sektoren mit dem Hauptindex ;-)
Konsumgüter-, Gesundheits- und Softwareunternehmen schneiden besser ab, weil sie dauerhafte Gewinne erzielen, sodass sie auch in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs rentabel bleiben. Dies ermöglicht konstant hohe Kapitalrenditen zu erzielen.
Als nächstes wird ein Blick auf die Marge gelegt, hier möchte ich hohe Gross Margins >60%, die auch ein guter Indikator für einen Wettbewerbsvorteil sind und eine hohe Profit Margin, die ein Indikator für die Effizienz der Wertschöpfung eines Unternehmen ist. Die wichtigste Marge für die Bewertung der Profitabilität ist jedoch die FCF-Margin.
Der Fokus eines Unternehmens sollte maximal auf Free Cash Flow liegen, wir sollten in Unternehmen investieren die so profitabel wie möglich sind. Langfristig folgt der Aktienkurs dem Fcf/Share.
Darüber hinaus möchte ich keine Schulden, jedes Unternehmen mit Debt/EBITDA > 3 fliegt direkt raus, bevorzugt alles kleiner 2.
In Puncto Wachstum schaue ich auf stabiles und gutes EPS und Revenue Wachstum, den höchsten Stellenwert hat hier aber auch das FCF Wachstum.
Für jede bisherige Kennzahl gilt, je höher desto besser.
Meine Mindest-Richtwerte der wichtigsten Kennzahlen:
- ROIC > 15%, ROCE > 15-0%
- Gross Margin > 60%
- Profit Margin > 20%
- FCF Margin > 20%
- Debt / EBITDA < 3, bevorzugt < 1
- FCF 5Y CAGR > 10-15%
(Nicht jedes meiner Unternehmen erfüllt immer jede Kennzahl, ich habe aber meinen eigenen Score gebastelt bei dem eine Mindestpunktzahl erreicht werden muss und nach Punktzahl die "Conviction" zu einem Unternehmen festgelegt.)
Buy & Hold und long-term investing outperforms
Solange ein Unternehmen sein Kapital weiterhin zu hohen Renditen reinvestiert gibt es keinen Grund zu verkaufen. (Abbildung 5)
Was ist eigentlich mit Dividenden?
Manche meiner Unternehmen zahlen eine Dividende, andere wiederum nicht - ich lege keinen hohen Stellenwert auf Dividenden, und werde auf keinen Fall schlechte Unternehmen in mein Depot legen nur um in einem bestimmten Monat eine Auszahlung zu erhalten ;) Ausschüttungen sollten minimiert werden, wenn Kapital zu hohen Renditen reinvestiert werden kann. In meinem jungen Alter und mit einem langfristigen Anlagehorizont sollte mMn der Fokus auf Rendite liegen, im Alter werde ich auch auf Dividenden umschichten ;)
Das wichtigste zum Schluss: Investiert in profitable Unternehmen die ihr VERSTEHT
Ein paar abschließende Tipps:
- Rennt keinen Trends hinterher, sie vergehen
- Lasst euch nicht durch Dividenden verblenden
- Interessiert euch nicht für die Makroökonomie, investiert in Unternehmen - nicht in Zyklen
- Markettiming ist unmöglich
- Sucht euch etablierte Unternehmen und keine One-Hit-Wonders
- BUY GOOD COMPANIES - DON´T OVERPAY - DO NOTHING (Terry Smith)
Mein aktuelles investable Universe:
$ADBE (-1,05 %)
$NVO (-13,96 %)
$CUV (-2,52 %)
$CDNS (-0,52 %)
$ASML (-0,93 %)
$VRTX (+0,09 %)
$V (-0,61 %)
$MA (-0,78 %)
$MSFT (-0,5 %)
$QLYS (-0,43 %)
$MKTX (-0,47 %)
$KLAC (-0,96 %)
$GOOGL (+0,45 %)
$REG1V (-1,56 %)
$TNE (-4,41 %)
$ENX (-0,39 %)
$EW (-0,32 %)
$VRSN (+0,16 %)
$FICO (-1,02 %)
$FTNT (-0,85 %)
$NEM (-2,03 %)
$MONC (+1,44 %)
$CSU (+0,65 %)
$6861 (-0,45 %)
$ENGH (+0 %)
$MC (+0,95 %)
$AAPL (-0,72 %)
$6857 (-2,12 %)
$7741 (-0,2 %)
$PAYX (+0,05 %)
$MTD (-0,45 %)
$TXN (-0,92 %)
$OR (-1,09 %)
$ZTS (-0,67 %) (Unternehmen die ich beobachte, im Depot habe ich davon nur 8.)
Das war es erstmal von mir. Lasst mir gerne etwas Feedback dar und teilt den Beitrag wenn er euch gefällt :-)
Was würdet ihr gerne als nächstes von mir hören? Mehr zu Free Cash Flow? Depotvorstellung? Unternehmenvorstellung? Mein etwas anderer Valuation-Ansatz, weit weg von P/E?
Einige der Abbildungen sind von einem etwas kleineren Fund ("Long Equity Investing" auf Twitter - kann ich euch nur ans Herz legen) oder von Terry Smiths Shareholder Letter.
Keine Anlageberatung
+ 1
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