$UNH (-0,07 %)
$DHI (-2,57 %)
$RTX (-3,38 %)
$HAL (+1,21 %)
$MMM (+0,44 %)
$NOC (-2,68 %)
$MSCI (-1,21 %)
$IBKR (+1,15 %)
$ISRG (+0,63 %)
$COF (-2,05 %)
$BN (+0,03 %)
$EQT (-0,18 %)
$ABBN (+0,58 %)
$GEV (-1,07 %)
$T (-1,84 %)
$CME (-0,53 %)
$PM (-3,06 %)
$MCO (+0,52 %)
$BA (-0,79 %)
$UAL (+1,93 %)
$OR (+2,57 %)
$TXN (-1,66 %)
$LRCX (+3,58 %)
$NOW (+4,85 %)
$IBM (-0,2 %)
$TSLA (+0,55 %)
$000660
$018260
$NESN (+2,06 %)
$SAAB B (-4,43 %)
$DSY (+1,11 %)
$NOKIA (+1,16 %)
$ASC (+6,78 %)
$ROG
$NDAQ (+3,23 %)
$DOW (+0,21 %)
$KDP (+1,97 %)
$AAL (+1,14 %)
$LMT (-3,59 %)
$AXP (-1,61 %)
$BX (-0,72 %)
$FCX (-2,26 %)
$SAP (+1,3 %)
$INTC (+7,11 %)
$NEM (+8,4 %)
$FIX (-8,86 %)
Saab
Price
Diskussion über SAAB B
Beiträge
20Quartalszahlen 20.04-24.04.26
Der VanEck Defense Etf
Heute werden wir uns nicht mit einer einzelnen Aktie beschäftigen, sondern einen Blick in eine komplett andere Richtung werfen. In den Verteidigungssektor.
Besonders aufgefallen ist mir natürlich der wohl bekannteste Etf in diesem Sektor, der VanEck Defense UCITS Etf. Die Jahresperformance liegt bei ca. 50%, und auch dieses Jahr verzeichnet er schon eine Rendite von ca. 15%.
Wir wollen deswegen heute genauer hinschauen, was da wirklich alles drinnen ist und ob sich ein Investment, rein aus den fundamental Daten, lohnen würde.
Das Fondvolumen beträgt aktuell 7,278 Mrd. € mit Jahreskosten von 0,55%. Der Etf ist ein Thesaurierender.
Unternehmensverteilung:
Palantir Technologies 8% $PLTR (+0,13 %)
RTX Corporation 8% $RTX (-3,38 %)
Thales 7% $HO (-3,42 %)
Leonardo- Finmeccania 7% $LDO (-2,81 %)
Hanwha Aerospace Co Ltd ORD 6% $012450
Elbit Systems 6% $ESLT (-3,98 %)
Saab 6% $SAAB B (-4,43 %)
Curtiss Wright 5% $CW (-0,89 %)
Leidos 4% $LDOS (-1,03 %)
=57%
Die Restlichen 43% verteilen sich in kleineren Anteilen auf weitere Unternehmen, wie z.B. Planet Labs $PL (-7,29 %) (ca.2%) oder Ondas $ONDS (+0,22 %) (1%).
Länderverteilung:
USA 49%
Südkorea 11%
Europa 30%
Israel 7%
Singapur 3%
1. Palantir Technologies (USA)
Fazit: Palantir ist keine normale Aktie
Palantir hat sich eindrucksvoll von einer spekulativen Wette zu einer fundamentalen Macht im S&P 500 entwickelt. Das Unternehmen ist so profitabel wie noch nie: Ein massives Gewinn- und Umsatzwachstum trifft hier auf Software-Margen, die in der Branche ihresgleichen suchen.
Doch Qualität hat an der Börse ihren Preis: Dieser Erfolg wurde vom Markt bereits vollends erkannt und eingepreist. Mit einem KGV, das aktuell bei fast 300 liegt, ist die Aktie extrem teuer und lässt kaum Spielraum für Enttäuschungen. Palantir ist damit ein hochprofitables Ausnahmeunternehmen, dessen Bewertung jedoch bereits die Perfektion der nächsten Jahre vorwegnimmt.
Das merkt man auch deutlich an den Analystenschätzungen, die einen sagen, da ist noch viel Luft nach oben mit einem Kursziel das fast doppelt so hoch ist, die anderen sagen der faire Wert liegt bei der Hälfte des aktuellen Kurses.
Ich persönlich kann mich deswegen mit Palantir nicht so recht anfreunden. Die Aktie als einzelnes ist für mich aktuell absolut kein Kauf.
2. RTX corporation(USA)
Fazit: RTX – Das operative Bollwerk
RTX (ehemals Raytheon) ist im April 2026 die Definition von Stabilität und Vorhersehbarkeit. Mit einem gigantischen Auftragsbestand von 268 Mrd. USD ist das Geschäft auf Jahre hinaus abgesichert. Das Unternehmen hat die technischen Probleme der Vergangenheit gelöst und wandelt seine dominante Stellung in der Luftfahrt und Verteidigung nun in rekordverdächtige Cashflows um.
Während Palantir von der KI-Fantasie lebt, liefert RTX die physische Realität: Ein moderates KGV von ca. 36 im Vergleich mit Palantir, steigende Dividenden und eine fundamentale Sicherheit, die im aktuellen Marktumfeld selten ist. Es ist kein spekulativer Überflieger, sondern ein hochprofitables Basis-Investment für das Sicherheitszeitalter.
Allerdings wird hier Perfektion eingepreist mit sehr hohen Bewertungsaufschlägen, sodass ich ebenfalls skeptisch bin.
3. Thales (Frankreich)
Fazit: Thales – Der europäische „Alleskönner“
Thales hat sich im April 2026 als das technologische Rückgrat der europäischen Verteidigung und digitalen Infrastruktur etabliert. Mit einem Rekord-Auftragsbestand von über 53 Mrd. EUR bietet das Unternehmen eine „Sichtweite“ für die Produktion, die weit über das Jahr 2028 hinausreicht.
• Finanzielle Performance: Das Jahr 2025 wurde mit einem Umsatz von 22,1 Mrd. EUR (+9 % organisch) und einem Rekord-Cashflow abgeschlossen. Für 2026 ist das Ziel klar definiert: Ein Umsatzsprung auf bis zu 23,6 Mrd. EUR bei einer verbesserten EBIT-Marge von ca. 12,7 %.
• Strategische Breite: Anders als reine Rüstungskonzerne profitiert Thales von drei Motoren gleichzeitig:
Defense: Massives Wachstum durch die Modernisierung europäischer Armeen.
Aerospace: Die Erholung im zivilen Luftverkehr treibt die Nachfrage nach Avionik.
Cyber & Digital: Durch die Integration von Imperva ist Thales nun einer der weltweit größten Player im Bereich Datensicherheit – ein Markt, der völlig unabhängig von Militärbudgets wächst.
Mit einem Kgv von 29 finden wir das bisher am günstigsten bewertete Unternehmen.
4. Leonardo Finmenncania (Italien)
Fazit: Leonardo – Der Effizienz-Meister
Leonardo ist im April 2026 der „Value-Tipp“ unter den großen Verteidigungswerten. Während Konkurrenten wie Rheinmetall oder Palantir oft mit extrem hohen Bewertungen kämpfen, hat Leonardo seine Hausaufgaben bei der Profitabilität gemacht und profitiert nun massiv von der europäischen Aufrüstungswelle.
• Finanzielle Wende: Mit den Zahlen für 2025 hat Leonardo alle Erwartungen geschlagen. Der Umsatz stieg auf 19,5 Mrd. EUR (+11 %), während der operative Gewinn (EBITA) um starke 18 % zulegte. Besonders beeindruckend: Die Nettoverschuldung wurde fast halbiert, was dem Konzern massiven Spielraum für neue Investitionen gibt.
• Strategischer Fokus: Unter dem neuen Industrieplan (2026–2030) setzt Leonardo voll auf Digitalisierung und Cyber-Sicherheit. Mit dem Projekt „Michelangelo“ (einem KI-gestützten Luftverteidigungssystem) besetzt Leonardo eine lukrative Nische in der NATO-Sicherheitsarchitektur.
• Bewertung als Trumpf: Trotz einer Kursrallye von fast 190 % seit 2024 ist die Aktie mit einem Forward-KGV von ca. 27 im Branchenvergleich immer noch „vernünftig“ bewertet. Sie ist deutlich günstiger als viele US-Rivalen, obwohl Leonardo ähnliche Wachstumsraten bei den Auftragseingängen (+15 %) vorweist.
Damit haben wir jetzt die größten 4 Unternehmen dieses Etfs kurz analysiert, diese machen ca. 30% aus.
Wie bewertet ihr diese Unternehmen? Schaut euch dazu noch gerne die anderen Unternehmen an, die hier jetzt nicht vorgestellt wurden.
Und natürlich seid ihr in dem Etf investiert oder habt ihr es vor?
Wäre es ein Investmentcase für euch oder findet ihr den Rüstungssektor größtenteils überwertet?
@Raketentoni
@Tenbagger2024
@Get_Rich_or_Die_Tryin
@Multibagger usw. ....
+ 5

🚀 Münchner Startup testet erste europäische Hyperschallrakete – Technologie-Durchbruch oder militärischer Gamechanger?
Einleitung
Ein junges deutsch-britisches Unternehmen hat einen bemerkenswerten Schritt gemacht: Zum ersten Mal wurde für Europa ein Prototyp einer Hyperschallrakete erfolgreich getestet. Und das nach nur neun Monaten Bauzeit 😳 Dieser Test markiert einen wichtigen Meilenstein in einem Bereich, der bislang fast ausschließlich von Großmächten wie Russland, den USA und China dominiert wird.
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⚡️ 1. Europäischer Hyperschall-Testflug gelungen 🚀
Am 3. Februar 2026 startete das Münchner Startup Hypersonica seinen Prototyp HS1 vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya. Laut Unternehmensangaben:
- Die Rakete erreichte Hyperschallgeschwindigkeit von über Mach 6 (mehr als 7.400 km/h).
- Sie legte eine Strecke von rund 300 Kilometern zurück.
- Der Prototyp trug keinen Sprengkopf – es ging um die reine Flugerprobung.
- Bis 2029 soll eine serienreife Version entwickelt werden.
Damit erzielt Hypersonica einen bislang einmaligen Erfolg für ein privat finanziertes europäisches Rüstungs- bzw. Luftfahrtprojekt im Hyperschallbereich.
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🧪 2. Warum Hyperschallraketen relevant sind
Hyperschallraketen fliegen extrem schnell (schneller als Mach 5) und sind traditionell schwer abzufangen. Das verleiht ihnen:
- ⇨ strategische Bedeutung im Bereich moderner Verteidigungssysteme,
- ⇨ hohe Bedeutung für künftige Militärtechnologien,
- ⇨ Einfluss auf geopolitische Machtverhältnisse.
Noch besitzen nur wenige Staaten entsprechende Technologie – Russland und die USA haben bereits eigene Systeme entwickelt oder eingesetzt. In Europa fehlte bislang eine vergleichbare, souveräne Lösung.
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🇪🇺 3. Europa will technologisch unabhängiger werden
Der Hintergrund des Projekts ist nicht nur technischer Ehrgeiz, sondern auch geopolitische Strategie:
- Europa soll sich technologisch von den USA und anderen Großmächten unabhängiger machen.
- Öffentliche Debatten zeigen, dass Sicherheitspolitik und Rüstungstechnologie als Teil der Souveränität betrachtet werden.
- Hypersonica‘s Erfolg könnte Europas Rolle in der Verteidigungs- und Raumfahrttechnik stärken.
Hypersonica wurde erst 2023 gegründet, ist in München ansässig und hat eine Tochtergesellschaft in London. Geschäftsführer und Mitgründer betonen, dass die Technologie lange vernachlässigt wurde und schnellere Entwicklungszyklen nötig sind.
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🧠 4. Technische & strategische Herausforderungen
Hyperschallraketen sind nicht nur schnell, sondern auch komplex:
- Der Motor ist nicht das zentrale Problem, sondern
- hohe Geschwindigkeit mit präziser Steuerung und stabiler Manövrierfähigkeit zu verbinden.
- Bei Mach-Geschwindigkeiten entstehen enorme thermische Belastungen, die speziellen Schutz und Materialien erfordern.
Hypersonica will diese Herausforderungen adressieren und in den kommenden Jahren weitere Tests und Entwicklungen durchführen.
_________________________
👍 5. Bedeutung für die Industrie & Forschung
Die erfolgreiche Erprobung ist nicht nur ein technologischer Schritt, sondern kann auch:
- Investitionen in europäische Luft- und Raumfahrt stärken
- Forschungsnetzwerke zwischen Universitäten, Startups und Verteidigungsbehörden ankurbeln
- Europas Präsenz in einer global strategischen Technologie stärken
Konkurrenz und Vergleich: Bislang arbeiten auch die USA, Russland und China an eigenen Hyperschallsystemen, die deutlich größere Reichweiten haben. Europa’s Ansatz ist aber ein schneller, privater Entwicklungsweg, ähnlich dem Einfluss von Unternehmen wie SpaceX auf die Raumfahrtentwicklung insgesamt.
_________________________
$LMT (-3,59 %)
$RYTT34
$BA (-0,79 %)
$GD (-1,67 %)
$LHX (-4,14 %)
$KTOS (-6,45 %)
$SAF (-2,49 %)
$RHM (-4,68 %)
$AM (-3,29 %)
$SAAB B (-4,43 %)

Quartalszahlen 02.02-06.02.26
$DIS (-1,49 %)
$PLTR (+0,13 %)
$SRT (+3,67 %)
$NXPI (+0,67 %)
$PYPL (+1,67 %)
$PEP (-0,35 %)
$TER (+4,36 %)
$CPRI (-0,84 %)
$MRK (-2,33 %)
$PFE (+0,66 %)
$TTWO (-0,22 %)
$EA (-0,58 %)
$AMD (+9,4 %)
$MDLZ (-0,14 %)
$LUMN (-2,4 %)
$SMCI (+7,92 %)
$7011 (+0,1 %)
$6752 (-1,17 %)
$6367 (+2,52 %)
$UBSG (+0,76 %)
$GSK (-2,08 %)
$UBER (-0,08 %)
$ABBV (-1,37 %)
$LLY (-4,03 %)
$GOOG (+1,06 %)
$ELF (+0,02 %)
$QCOM (+11,02 %)
$SNAP (+1,26 %)
$WOLF (+11,87 %)
$ARM (+9,34 %)
$VOLCAR B (-2,14 %)
$6758 (-1,15 %)
$SHL (-1,12 %)
$SAAB B (-4,43 %)
$5401 (-0,8 %)
$MAERSK A (-1,39 %)
$R3NK (-4,54 %)
$BMY (-1,7 %)
$BMW (-0,77 %)
$EL (+1,11 %)
$ROK (-2,2 %)
$PTON (+4,24 %)
$KKR (+0,54 %)
$LIN (+0,74 %)
$RL (-0,28 %)
$AGCO (-3,13 %)
$RBLX (+0,63 %)
$FTNT (+2,08 %)
$REDDIT (+9,02 %)
$ILMN (+1,63 %)
$WMG (-0,48 %)
$IREN (-2,19 %)
$MSTR (-1,75 %)
$AMZN (+3,03 %)
$KOG (-5,03 %)
$ORSTED (+0,23 %)
$PM (-3,06 %)
$WEED (-3,61 %)
Brasiliens Super Gripen feuert erstmals Meteor-Rakete ab
Das macht auch Embraer weiterhin für mich interessant, deshalb bleibe ich Investiert.
Mit der Saab JAS-39 Gripen E, in Brasilien heißt sie F-39, hat die brasilianische Luftwaffe ein hochmodernes Kampfflugzeug im Einsatz. Erstmals schoss eine Gripen E der Südamerikaner nun eine Meteor-Luft-Luft-Rakete ab. Deren Reichweite: mindestens 100 Kilometer.
Brasilien setzt voll auf die Saab Super Gripen – und baut sie bei Embraer im eigenen Land sogar selbst. Damit steht der Luftwaffe des größten Landes Südamerikas eines der modernsten Kampfflugzeugmuster weltweit zur Verfügung. Mit der Integration der europäischen Luft-Luft-Lenkwaffe Meteor setzen die Brasilianer nun die nächste Duftmarke: Erstmals feuerte eine Gripen E der Força Aérea Brasileira (FAB) in einem offiziellen Test die "Fire and Forget"-Rakete ab, die Ziele in mindestens 100, inoffiziell bis zu 200 Kilometern Entfernung treffen kann.
Laut Angaben der FAB erfolgte der Testabschuss am Donnerstag, dem 27. November. Die beteiligten Saab Gripen E waren demnach vom Fliegerhorst Natal ganz im Osten des Landes aus gestartet. Als "Opfer" für die Meteor diente eine Mirach 100/5-Zieldrohne, die "die Flugprofile eines Kampfjets simulierte und Manöver bei hoher Geschwindigkeit und Höhe vollführte, um die Treffgenauigkeit der Rakete zu messen", schreibt die brasilianische Luftwaffe auf ihrer Webseite. Damit habe man ein "äußerst anspruchsvolles Szenario" geschaffen, sowohl für die Rakete als auch für das Flugzeug.
Die Luft-Luft-Rakete MBDA Meteor
Unter dem Link ⬇️
https://www.flugrevue.de/militaer/brasiliens-super-gripen-feuert-erstmals-meteor-rakete-ab/
Hier entsteht die erste Super-Gripen aus Brasilien
Die brasilianische Luftwaffe erhält insgesamt 36 Saab Gripen der neuen Top-Versionen Gripen E und F. 15 davon baut Embraer in Brasilien in Lizenz. Es sind die ersten Gripen überhaupt, die außerhalb Schwedens zum Leben erwachen. Doch das soll nur der Anfang sein.
KC-390 Millennium & Gripen E absolvieren erfolgreiche Luftbetankung
$ERJ (-1,11 %)
$SAAB B (-4,43 %)
Ich bleibe bei Embraer investiert.
Die beiden Flugzeughersteller Embraer und Saab haben in Zusammenarbeit mit der brasilianischen Luftwaffe (FAB) die Zertifizierungsflugtests für die Luftbetankung des Kampfflugzeugs Gripen E durch das Mehrzweckflugzeug KC-390 Millennium erfolgreich abgeschlossen.
Die Testreihe wurde in den Einrichtungen von Embraer in Gavião Peixoto, São Paulo durchgeführt und vom Department of Aerospace Science and Technology (DCTA) der FAB koordiniert. Hier befindet sich das Gripen-Flugtestzentrum.
An der Testreihe nahmen Ingenieure und Testpiloten von Saab, Embraer und der FAB teil. Während der Tests wurden verschiedene Flugkonfigurationen, Geschwindigkeiten und Höhen evaluiert und die Präzision beim Luftbetankung bestätigt. Die Fly-by-Wire-Systeme der neuesten Generation beider Flugzeuge trugen zum Erfolg der Operation bei, wobei die KC-390 einen günstigen Nachlauf erzeugte und die Gripen ihre Reaktionsfähigkeit im Flug unter Beweis stellte.
Flugtests mit KC-390 und Gripen E
Die Flugtestkampagne hatte zwei Ziele. Das erste bestand darin, die Gripen E als Empfänger für die Luftbetankung zu qualifizieren – ein wichtiger Schritt zur Validierung der Leistung, Stabilität und strukturellen Integrität des Kampfflugzeugs während des gesamten Einsatzes.
Das zweite Ziel konzentrierte sich auf die Überprüfung der Kompatibilität beider Flugzeuge über den gesamten Flugbereich der KC-390 hinweg für die Hochgeschwindigkeitsbetankung unter Tag- und Nachtbedingungen. Die Luftbetankung der Gripen E durch die KC-390 verbessert die Interoperabilität zwischen diesen beiden hochmodernen Flugzeugen der neuesten Generation weiter.
„Dieser wichtige Meilenstein bestätigt die unübertroffenen Qualitäten der KC-390 als Tankflugzeug und stärkt unsere Partnerschaft mit Saab und der brasilianischen Luftwaffe weiter. Darüber hinaus bietet die einzigartige Multimissionsfähigkeit der KC-390, die es ermöglicht, das Flugzeug innerhalb weniger Stunden in ein Tankflugzeug umzuwandeln, den Luftstreitkräften weltweit eine unübertroffene Flexibilität“, sagte Walter Pinto Júnior, Chief Operations Officer von Embraer Defense & Security.
„Diese Leistung spiegelt den hohen Grad an Integration zwischen den beteiligten Teams wider. Die Überprüfung der Luftbetankung ist ein sehr wichtiger technischer Meilenstein für unser Unternehmen, da sie zeigt, dass Gripen E eine neue operative Reichweite erreicht hat.
Der Erfolg dieser Kampagne stärkt die strategische Partnerschaft zwischen Brasilien und Schweden sowie die Rolle Brasiliens innerhalb des globalen Gripen-Programm-Ökosystems“, sagte Mikael Olsson, Leiter der Flugtests bei Saab.
„Die Überprüfung der Luftbetankung zwischen der KC-390 und der F-39 Gripen steht für den Erfolg einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Sie ist das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung, bei der schwedische Technologie, brasilianische Ingenieurskunst und die operative Exzellenz der brasilianischen Luftwaffe zusammenkamen“, schloss Oberst George Luiz Guedes de Oliveira.
Zertifizierung erwartet
Die schwedische Militärluftfahrtbehörde (SE-MAA) kann nun im Rahmen ihres Zertifizierungsprozesses die Nachweise für die Luft-Luft-Betankungsfähigkeit der Gripen E prüfen. Anschließend folgt der Zertifizierungsprozess durch das Institut für Industrieförderung und -koordination (IFI) der FAB.
Diese Institutionen sind für die technische Analyse und Validierung der Ergebnisse verantwortlich und stellen sicher, dass beide Flugzeuge den anspruchsvollsten internationalen Standards entsprechen.
Diese von der FAB als „Operation Samaúma” bezeichnete Testkampagne, an der rund 40 Militärangehörige beteiligt waren, macht Brasilien zu einem der wenigen Länder, die in der Lage sind, Luftbetankungssysteme mit nationaler Technologie zu entwickeln, zu testen und vollständig zu verifizieren.
Quellen: Embraer & Saab
https://defence-network.com/kc-390-millennium-gripen-e-luftbetankung/

Saab stellt das weltweit erste U-Boot der fünften Generation vor
Saab präsentiert mit dem A26 das weltweit erste U-Boot der fünften Generation. Laut dem schwedischen Hersteller bietet das U-Boot revolutionäre Fähigkeiten: Es kann Drohnen aussetzen, sich auf dem Meeresboden verstecken und so NATO-Operationen unterstützen.
Saab stellt U-Boot der fünften Generation vor
Der schwedische Rüstungskonzern Saab hat das weltweit erste U-Boot der fünften Generation vorgestellt. Das Boot mit dem Kürzel A26 soll unvergleichliche Stealth-Fähigkeiten, Flexibilität und Integration über alle operativen Bereiche bieten und ist speziell für die Anforderungen der NATO-Multi-Domain-Operationen entwickelt worden.
Das auch als Blekinge-Klasse bekannte Unterseeboot markiert einen bedeutenden Sprung in der U-Boot-Technologie. Das Konzept der fünften Generation umfasst dabei nicht nur verbesserte Stealth-Eigenschaften, sondern auch die Fähigkeit zur nahtlosen Integration in moderne netzwerkzentrierte Kriegsführung. Laut einer Mitteilung von Saab kombiniert das Boot traditionelle Fähigkeiten mit völlig neuen Einsatzmöglichkeiten.
Revolutionäre Stealth-Technologie
Das A26-U-Boot verfügt über eine ausgewogene Multi-Domain-Signaturverwaltung und Saabs Erbe der Baltic See (Ostsee) Stealth-Technologie, was es zu einem der am schwersten zu entdeckenden U-Boote der Welt macht. Ein besonderes Merkmal ist die Fähigkeit zur Seeboden-Kriegsführung: Das U-Boot kann unbemannte Unterwasserfahrzeuge und Spezialkräfte einsetzen sowie direkt mit dem Meeresboden interagieren.
Das Boot kann sich sogar auf dem Meeresboden verstecken - eine einzigartige Fähigkeit, die durch den starken Rumpf ohne externe Tanks und die X-Ruder-Konfiguration ermöglicht wird. Diese Technologie macht das A26 besonders effektiv bei der Umgehung von Anti-U-Boot-Kriegsführung. Die X-Ruder-Anordnung am Heck bietet dabei nicht nur bessere Manövrierfähigkeit in flachen Gewässern, sondern ermöglicht auch präzise Positionierung auf dem Meeresboden.
Stirling-AIP-System als Herzstück
Das A26 verwendet Saabs patentiertes Stirling-AIP-System, das vibrationsfrei, leise und praktisch nicht ortbar ist. Das System verbrennt Dieselkraftstoff mit reinem Sauerstoff und ermöglicht wochenlange Unterwasserfahrten ohne Auftauchen - eine Fähigkeit, die früher nur Atom-U-Booten vorbehalten war.
Das Stirling-System arbeitet nach dem Prinzip eines geschlossenen Kreislaufs und erzeugt dabei deutlich weniger Wärme und Geräusche als herkömmliche Dieselantriebe. Das macht das A26 für feindliche Sonar-Systeme nahezu unsichtbar. Die Technologie wurde über Jahrzehnte von Saab entwickelt und in der Gotland-Klasse erfolgreich erprobt.
Massive Verzögerungen
Trotz der technologischen Fortschritte kämpft das Projekt mit erheblichen Problemen. Die Auslieferung der beiden schwedischen A26-U-Boote wurde auf 2031 und 2033 verschoben, bei Gesamtkosten von 25 Milliarden schwedischen Kronen (etwa 2,3 Milliarden Euro). Das Projekt startete 2015 mit geplanten Kosten von 8,2 Milliarden SEK (etwa 945 Millionen Dollar) - die Kosten haben sich also nahezu verdreifacht.
Ein Grund für die Verzögerungen liegt im schlechteren Zustand der Kockums-Werft, da seit der Gotland-Klasse in den 1990er Jahren dort keine neuen U-Boote mehr gebaut wurden. Die Werft musste zunächst modernisiert und das Know-how für den U-Boot-Bau wiederaufgebaut werden. Zusätzlich erwiesen sich die komplexen neuen Systeme als schwieriger zu integrieren als ursprünglich geplant.
Vielseitige Kampffähigkeiten
Das A26 ist mit Langstrecken-Präzisionstorpedos ausgerüstet und kann potenziell auch U-Boot-gestützte Marschflugkörper tragen. Das elektronische Überwachungs- und Datenerfassungssystem verstärkt die Gesamtwirkung kinetischer Angriffe durch passive, nicht störende Erkennung und Klassifizierung feindlicher Signale.
Für Exportkunden bietet Saab verschiedene Varianten an: Die Pelagic-Version mit 50 Metern Länge für küstennahe Einsätze, die Oceanic-Version mit 65 Metern für die schwedische Marine und eine Extended-Range-Variante mit über 80 Metern Länge für Langstreckenmissionen. Jede Variante kann an die spezifischen Anforderungen und das Budget des jeweiligen Kunden angepasst werden.
Quartalsberichte 21.10-24.10.25
$NDAQ (+3,23 %)
$RTX (-3,38 %)
$KO (+0,07 %)
$MMM (+0,44 %)
$NOC (-2,68 %)
$LMTB34
$OR (+2,57 %)
$TXN (-1,66 %)
$NFLX (-0,39 %)
$HEIA (+0,1 %)
$SAAB B (-4,43 %)
$UCG (+0,26 %)
$BARC (+0,51 %)
$GEV (-1,07 %)
$TMO (+0,15 %)
$T (-1,84 %)
$MCO (+0,52 %)
$IBM (-0,2 %)
$SAP (+1,3 %)
$TSLA (+0,55 %)
$AAL (+2,58 %)
$FCX (-2,26 %)
$HON (-0,65 %)
$DOW (+0,21 %)
$NOKIA (+1,16 %)
$TMUS (-2,63 %)
$INTC (+7,11 %)
$NEM (+8,4 %)
$F (-0,94 %)
$PG (+1,26 %)
$GD (-1,67 %)
Bundesweher bestellt 20 zusätzliche Eurofighter mit neuen Fähigkeiten
$AIR (-0,09 %)
$SAAB B (-4,43 %)
Die Bundeswehr hat gestern in einer feierlichen Zeremonie die Beschaffung von 20 neuen Eurofightern der Tranche 5 in Auftrag gegeben. Die Vertragsunterzeichnung fand bei der Firma Airbus im bayerischen Manching statt.
Wie das BMVg in einer Mitteilung schreibt, soll die Auslieferung der fünften und neuesten Variante des Eurofighters ab 2031 beginnen. Fünf Maschinen sollen pro Jahr fertiggestellt und an die Luftwaffe übergeben werden. Die Lieferung soll bis 2034 abgeschlossen werden. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte das Vorhaben im Volumen von 3,75 Milliarden Euro, darin sind unter anderem auch 52 Triebwerke des Typs EJ200 enthalten, bei seiner Sitzung von einer Woche genehmigt.
Die neuen Eurofighter der Tranche 5 erhalten laut BMVg das Selbstschutzsystem Arexis von Saab in Verbindung mit zukünftigen KI-Fähigkeiten. Auch weitere Bewaffnungen seien beabsichtigt: Dazu gehöre die Integration der Anti-Radar-Lenkflugkörpers AARGM und des Marschflugkörpers Taurus bei den Eurofightern für die Luftwaffe.
Das Triebwerk EJ200 wird von der EUROJET Turbo GmbH gebaut, einem Konsortium, das sich aus den Unternehmen MTU Aero Engines, Rolls-Royce, Avio Aero und ITP Aero zusammensetzt. Diese Unternehmen haben sich 1986 zusammengeschlossen, um das Triebwerk für den Eurofighter Typhoon zu entwickeln und zu produzieren.
MTU baut EJ200 bis mindestens in die 2030er Jahre
Nachdem Deutschland 20 Eurofighter bestellt hat, ist die Endmontagelinie für die Triebwerke in München für die nächsten Jahre ausgelastet.
https://www.flugrevue.de/flugzeugbau/mtu-baut-ej200-bis-mindestens-in-die-2030er-jahre/
$MTX (-2,29 %) . (Hier bin ich selber investiert)
MTU Aero Engines: Einer der vier Gesellschafter, mit einem Produktionsanteil von etwa 30 Prozent.
Avio Aero: Ein italienisches Luftfahrtunternehmen, das am Konsortium beteiligt ist
Rolls-Royce: Ein weiterer wichtiger Anteilseigner des Konsortiums
ITP Aero: Ein spanisches Unternehmen, das ebenfalls Teil des Konsortiums ist.
Meine Lieben, den vollständigen Artikel findet ihr unter dem Link ⬇️
https://www.hartpunkt.de/bundesweher-bestellt-20-zusaetzliche-eurofighter-mit-neuen-faehigkeiten/
Eurofighter-Nationen wollen die Produktion hochfahren
Eurofighter GmbH:
Die Eurofighter GmbH ist ein Konsortium, das für die Entwicklung, Produktion und Unterstützung des Eurofighter Typhoon verantwortlich ist. Zu den beteiligten Unternehmen gehören Airbus, BAE Systems und Leonardo.
$AIR (-0,09 %)
$BA. (-3,11 %)
$LDO (-2,81 %)
Die MTU Aero Engines ist ein deutscher Triebwerkshersteller und spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Herstellung des EJ200 Triebwerks für den Eurofighter.
Die Partner des Eurofighter-Konsortiums planen die Erhöhung der jährlichen Produktion des Kampfflugzeugs von 14 auf 20 Maschinen und denken langfristig sogar an eine Steigerung auf 30 Exemplare, sollten entsprechende Bestellungen einlaufen. Die Erhöhung des jährlichen Outputs um sechs Maschinen ist nach Aussage von Jorge Tamarit Degenhardt, CEO der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH, binnen 36 Monaten zu realisieren.
Wie der Manager am Mittwoch vor Journalisten auf der Paris Air Show ausführte, laufen gegenwärtig Verkaufskampagnen für das Kampfflugzeug in der Türkei, Portugal, Österreich, Saudi-Arabien und Polen. Für das britische Verteidigungsministerium sei die Kampagne in Saudi-Arabien ein „Muss“, da es sich um einen wichtigen Standort für BAE Systems handele, an dem rund 7.000 Mitarbeiter beschäftigt seien.
Tamarit Degenhardt sieht grundsätzlich ein Exportpotenzial von mehr als 100 Maschinen, räumte allerdings ein, dass die deutsche Position ein Hindernis für den Export in die Türkei darstellen könnte. Dazu könnten weitere Bestellungen aus den Eurofighter-Nationen kommen.
Die Order von 20 zusätzlichen Eurofightern für die Luftwaffe, die der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz vor einem Jahr auf der Luftfahrtausstellung ILA in Berlin angekündigt hatte, erwartet der CEO der Eurofighter GmbH nach der Sommerpause.
Bei den 20 Maschinen der Tranche 5 wird die Long Term Evolution (LTE) des Eurofighters noch nicht umgesetzt. Beobachter wollen nicht ausschließen, dass ein weiterer Bedarf für LTE-Eurofighter besteht, zumal diese dann besser für den Einsatz mit unbemannten Plattformen ausgestattet sein werden. Auf Nachfrage sagte der Eurofighter-Manager, dass es bislang keine Zeitlinie für die Integration des Marschflugkörpers Taurus auf die deutschen Eurofighter gebe. Diese sollen die veralteten Tornados als Trägerplattform für die Abstandswaffe ablösen.
Nach Aussage von Tamarit Degenhardt stellt der Eurofighter die „Combat Mass“ der europäischen Luftstreitkräfte. Rund 80 Prozent der Combat Missions würden mit dem Flugzeug geflogen. Er rechnet damit, dass die weltweit operierende Flotte von Eurofightern bis Jahresende die Zahl von 1 Million Flugstunden erreichen wird.
Lars Hoffmann
https://www.hartpunkt.de/eurofighter-nationen-wollen-die-produktion-hochfahren/
Luftwaffe – neue Eurofighter sollen Selbstschutzsystem Arexis von Saab erhalten

Meistdiskutierte Wertpapiere
Top-Creator dieser Woche
