SAP glänzt mit Buy-Bewertung durch Jefferies & Company
Die Papiere der SAP $SAP (-0,37 %) haben kürzlich die Aufmerksamkeit von Analyst Charles Brennan von Jefferies & Company Inc. auf sich gezogen. Trotz einer Senkung des Kursziels vor den Quartalszahlen von 295 auf 280 Euro bleibt die Einstufung auf 'Buy'. Brennan sieht für SAP nur geringe Hürden, um die Geschäftsdynamik im ersten Quartal stabil zu halten. Besonders bemerkenswert ist, dass SAP zwar nicht immun gegen einen anhaltenden Abschwung ist, jedoch im vergangenen Jahresviertel als 'relativ sicherer Hafen' gilt. Das neue Kursziel basiert auf moderaten Anpassungen der Prognosen, vor allem angesichts der schwachen Performance anderer Werte im Sektor. Am Tag der Analyse fiel die SAP-Aktie um 4,1 Prozent auf 238,95 Euro, bietet jedoch ein vielversprechendes Aufwärtspotenzial von 17,18 Prozent im Vergleich zum neuen Kursziel. Das Handelsvolumen zog auf 1.191.970 Aktien an, während das Papier im Jahresverlauf um 1,1 Prozent zulegte. Anleger können sich auf die nächste Bilanzvorlage am 22. April 2025 freuen, die weitere Einblicke in die Unternehmensentwicklung geben wird.
DAX unter Druck durch US-Zollkrieg
In den USA sorgt die Ankündigung neuer Zölle für Unruhe auf dem deutschen Aktienmarkt. Am Donnerstag stürzte der DAX um 3,1 Prozent auf 21.717 Punkte. Die Nachrichten aus Übersee wurden als schwerwiegende Belastung für die deutsche Wirtschaft gewertet. Während ein Zoll von 20 Prozent auf Importe aus der EU weitgehend erwartet wurde, überraschten die höheren Zölle von über 50 Prozent auf asiatische Importe viele und könnten einen stärkeren globalen Handelsschock auslösen. Die Auswirkungen sind bereits spürbar: Besonders die Aktien von Sportartikelherstellern litten stark, mit einem Rückgang von Adidas um 11,7 Prozent und Puma um 11,2 Prozent. Siemens musste einen Rückgang von 8 Prozent hinnehmen, nachdem die Übernahme eines Unternehmens für 5,1 Milliarden Dollar angekündigt wurde. Im Gegensatz dazu zeigten Unternehmen ohne Exportexposure, wie Vonovia, eine positive Entwicklung und legten um 7,4 Prozent zu. Auch die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihe sanken um 8 Basispunkte, während der Euro um 2 Prozent auf etwa 1,1050 Dollar stieg.
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