Vor zwei Tagen nach den earnings habe ich noch irgendwo geschrieben, dass ich $BAS (-2,95 %) weiter halten will. Aber was interessiert mich mein Geschwätz von vorgestern. Nach dem Anstieg der Öl- und Gaspreise aufgrund des Iran Krieges und der Aussicht, dass das noch eine ganze Weile so weitergehen dürfte, denke ich, dass ein Unternehmen wie BASF das von diesen Rohstoffen stark abhängig ist und selbst ohne den Krieg einiges an Problemen hat weiter leiden wird. Daher habe ich meinen verbleibenden kleinen Gewinn mitgenommen solange überhaupt noch einer da ist. Dazu kommen noch mal ungefähr 500 € Dividenden, die ich über die Haltezeit bekommen habe.
Diskussion über BAS
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261BASF Q4 2025 – Ergebnisse im Vergleich, gemischte Entwicklung & Ausblick
Die $BAS (-2,95 %) hat ihre Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt und das Bild ist gemischt.
- Umsatz (erwartet): 14,16 Mrd. Euro
- Umsatz (gemeldet): 14,03 Mrd. Euro
- EPS (erwartet): 0,13 Euro
- EPS (gemeldet): 0,63 Euro
Positiv hervorzuheben ist damit vor allem die Rückkehr in die Gewinnzone auf Quartalsbasis sowie eine verbesserte Cashflow-Entwicklung im Gesamtjahr. Zudem treibt $BAS (-2,95 %) weiterhin Effizienzprogramme und strukturelle Anpassungen voran, um Kosten zu senken und die Profitabilität nachhaltig zu stabilisieren. Die Dividende soll mit 2,25 € je Aktie stabil gehalten werden, was in dem aktuellen Umfeld ein Zeichen von Verlässlichkeit ist.
Auf der negativen Seite steht jedoch der rückläufige Umsatz, der unter anderem auf niedrigere Preise und ein weiterhin schwaches industrielles Umfeld zurückzuführen ist. Auch der Ausblick für 2026 fällt vorsichtig aus. Das Management rechnet mit einem operativen Ergebnis am unteren Ende der Markterwartungen. Das deutet darauf hin, dass die Nachfrageerholung bislang nur verhalten einsetzt. Gerade weil große Chemiekonzerne wie $BAS (-2,95 %) häufig als Frühindikator für die Industrie und damit auch für die deutsche Konjunktur gelten, ist dieser vorsichtige Ausblick bemerkenswert. Ein klarer, dynamischer Konjunkturaufschwung für Deutschland lässt sich aus den Zahlen derzeit noch nicht ableiten. Vielmehr scheint sich das Umfeld langsam zu stabilisieren, ohne jedoch bereits in eine spürbare Wachstumsphase überzugehen.
Meiner Meinung nach ergeben sich daraus sowohl Chancen als auch Risiken. Chancen liegen in einer möglichen zyklischen Erholung, sollte sich die industrielle Nachfrage im Jahresverlauf beleben. Auch die laufenden Kostensenkungsprogramme könnten bei steigenden Volumina überproportional auf die Margen wirken. Risiken bestehen hingegen in einer weiterhin schwachen globalen Nachfrage, anhaltendem Preisdruck sowie geopolitischen und energiepolitischen Unsicherheiten, die besonders für energieintensive Chemieunternehmen relevant sind. Unterm Strich zeigt $BAS (-2,95 %) Fortschritte auf operativer Ebene, bleibt aber stark vom konjunkturellen Umfeld abhängig.
Die entscheidende Frage ist nun, ob wir am Beginn einer zyklischen Erholung stehen, oder ob 2026 ein weiteres Übergangsjahr für die deutsche Industrie bleibt?
https://de.investing.com/news/economy-news/basf-zeigt-sich-fur-2026-vorsichtig-3364892
~ Keine Anlageberatung ~
Earnings-Woche: Wer liefert – und wer enttäuscht?
Diese Unternehmen aus meinem Portfolio berichten in den kommenden Tagen:
Interessantestes Zahlenwerk für mein Depot diese Woche - $BAS (-2,95 %)
Für mich sind die $BAS (-2,95 %) -Zahlen am spannendsten. Die große Frage: Sehen wir endlich eine zyklische Erholung – oder bleibt der Margendruck bestehen?
Die Chemiebranche gilt als klassischer Frühindikator für die Industrie. Sollten Nachfrage, Auftragseingang oder Margen erste Stabilisierungstendenzen zeigen, könnte das ein Signal für eine breitere konjunkturelle Erholung sein. Gerade weil $BAS (-2,95 %) weiterhin zu den führenden Chemieunternehmen in Deutschland zählt, haben die Zahlen für mich ein besondere Priorität.
Bleibt das Umfeld dagegen schwach, dürfte die Geduld von uns Investoren weiter auf die Probe gestellt werden.
Natürlich liefern auch $ALV (-2,77 %) , $DTE (-0,62 %) & Co. wichtige Einblicke, aber bei $BAS (-2,95 %) geht es für mich um die größere makroökonomische Perspektive. Hier bleibt die übergeordnete Frage: Dreht der Zyklus – ja oder nein?
Welche Quartalszahlen findet ihr diese Woche am spannendsten – und warum?
Schlechte Zahlen = Abverkauf &
guten Zahlen = Abverkauf 🫣
🌎📈 Mercosur-Abkommen: Mega-Freihandel – Chancen für die Börse & Mögliche Profiteure
Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen haben die EU und der südamerikanische Wirtschaftsverbund Mercosur (Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay) ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen. Damit entsteht eine der größten Freihandelszonen der Welt – mit über 700 Mio. Menschen und einem kombinierten Wirtschaftsraum von rund 22 Bio. USD.
Dieses Abkommen könnte globale Wirtschafts- und Börseneffekte auslösen – für Unternehmen, Branchen und Anleger*innen.
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🛃🚢 Was passiert mit dem Mercosur-Abkommen?
- Zölle auf bis zu 91 % der EU-Exporte und 92 % der Mercosur-Exporte sollen schrittweise entfallen.
- Ziel ist ein größerer Binnenmarkt, bessere Marktzugänge, vereinfachte Regeln und stabilere Handelsbedingungen zwischen Europa und Südamerika.
- Bisher gelten hohe Zölle auf Autos (ca. 35 %), Maschinen (14-20 %) und chemische Produkte (bis 18 %).
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📊 Mögliche Auswirkungen auf die Börse
📈 1. Exportstarke Industrien profitieren durch höhere Nachfrage
Europa kann seine Produkte in Südamerika einfacher verkaufen:
- 👩🏭 Autos & Autoteile
- 🏭 Maschinenbau
- 🧪 Chemie & Pharma
- 🪄 Elektronik & Hightech
Durch entfallende Zölle und weniger Handelsbarrieren steigen die Margen und Wettbewerbsfähigkeit dieser Industrien.
Mögliche beispielhafte Frofiteure:
- VW $VOW (-2,43 %) , BMW $BMW (-2,46 %) , Daimler $DTG (-4,2 %)
- Siemens $SIE (-4,13 %)
- BASF $BAS (-2,95 %) , Covestro $1COV (+0,3 %)
- SAP $SAP (+0,68 %) , ASML $ASML (-3,73 %)
➡️ Erwartete Kursimpulse durch höhere Exporterlöse und gedeckelte Produktionskosten.
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🍖 2. Agrar- & Lebensmittelbranche im Fokus
Auch das Agrargeschäft wird auf beiden Seiten stärker vernetzt:
- Tarife auf Wein, Öl, Käse, Milchprodukte und Genussmittel werden reduziert oder schrittweise geschaffen.
- EU-Produzenten erhalten einen stärkeren Marktzugang in Südamerika; umgekehrt können südamerikanische Agrarexporte (z. B. Rindfleisch, Zucker) besser in die EU gelangen.
Mögliche Profiteure:
- Nestlé $NESN (-0,99 %) , Danone $BN (-1,93 %)
- Heineken $HEIA (-2,16 %) , AB InBev $ABI (-2,13 %)
- FrieslandCampina $FCEPL
⚠️ Kritiker*innen weisen allerdings darauf hin, dass auch Preisdruck auf lokale Bauern* entsteht und Umweltrisiken steigen können, etwa durch billigere Importe.
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🚗 3. Rohstoffe & Energie: Mittel- bis langfristige Effekte
Mercosur-Länder exportieren große Mengen an Rohstoffen:
- Soja, Zucker, Kaffee, Ethanol, Getreide
- Brasilien ist zudem ein bedeutender Erdöl- und Mineralienlieferant
Ziel der Vereinbarung ist u. a. ein stabilerer Rohstoffhandel mit weniger Zöllen, was Rohstoffpreise beeinflusst und Aktien von Rohstoff- und Energieunternehmen bewegen kann.
Mögliche Profiteure:
- Vale $VALE3 (-6,61 %) , Petrobras $PETR3 (-1,29 %)
- Bunge $BG (-3,02 %) , ADM $ADM (-1,2 %)
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🏦 4. Finanz- & Dienstleistungssektor
Das Abkommen erleichtert auch:
- Marktzugang für Finanzdienstleistungen
- Öffnung von Telekom- und Transportmärkten
- Öffnung des öffentlichen Beschaffungswesens für EU-Anbieter
➡️ Dies könnte Banken, Versicherer und Logistikunternehmen stärken, die grenzüberschreitend operieren.
Mögliche Profiteure:
- Allianz $ALV (-2,77 %) , Deutsche Bank $DBK (-2,78 %)
- DHL/Deutsche Post $DHL (-2,43 %) , Kuehne + Nagel $KNIN (+1,93 %)
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🔄 Kurzfristige Marktrisiken
Nicht alles ist automatisch positiv:
- 🇪🇺 Agrarproteste in Europa zeigen Widerstand gegen billige Importe.
- Politische Unsicherheiten sind weiterhin vorhanden – viele Parlamente müssen ratifizieren.
- Branchen mit niedriger Wettbewerbsfähigkeit könnten unter Preisdruck geraten.
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📌 Fazit
Das Mercosur-Abkommen könnte ein Thema mit weitreichender Wirkung sein:
✅ Exportstarke Industrie bekommt neue Absatzmärkte
✅ Agrar- und Genussmittelbranche gewinnt Umsatzchancen
✅ Finanz- und Dienstleistungssektor profitiert von Markterweiterung
✅ Rohstoff-Exportländer Südamerikas könnten stärker integriert werden
⚠️ Gleichzeitig bestehen Risiken für lokale Produzenten und Preisverwerfungen, die regional Einfluss auf Aktienkurse haben können.
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Frage an euch: Was ist eure Meinung zum Abkommen? Und in welchen Sektoren bzw. bei welchen börsennotierten Unternehmen seht ihr hier die größten Gewinner auf lange Sicht?
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Quellen:
• 💶📈 Wirtschaftliche Chancen für EU-Exporteure und Importeure durch Zollerleichterungen
• ⚙️🚗 Branchenanalysen mit Zollabbau-Effekten für Maschinen, Autos, Chemie etc.
• 🌾🥩 Agrar- und Rohstoff-Impakte durch neue Marktchancen und Quotenregelungen
Warum Big Tech Donald Trump zum Weltfrieden zwingt
Okay, ich weiß nicht wie ich das anfangen soll. Das wird jetzt sehr viel Information in einem sehr dichten Text werden und das kann verwirrend sein, aber dranbleiben lohnt sich. Auch wenn es ne Weile dauern wird, bis ich dazu komme was genau das für Investoren bedeutet.
Also ... ich habe kürzlich die offizielle nationale Sicherheitsstrategie des Weißen Haus durchgelesen und dort stehen wirklich revolutionäre Dinge drin.
Zum ersten Mal gibt es dort ein gesondertes Kapitel über die EU und auch über Deutschland. Also dass Deutschland offiziell als Bedrohung für die Sicherheitsinteressen der USA gilt wäre ja etwas dass man gerne in der Zeitung lesen würde - vorausgesetzt natürlich es gäbe ehrliche und fähige Journalisten im Land.
Grundsätzlich hagelt es in dem Papier Kritik: unsere Regierungen verletzen demokratische Grundwerte, zensieren die Meinungsfreiheit, unterdrücken die Opposition und lassen jede Menge Migranten ins Land die weder auf Europa noch die USA gut zu sprechen sind. Nichts neues, dennoch interessant. Viel spannender ist aber, dass Donald Trump etwas sagt, dass sich seit John F. Kennedy - aus bekanntem Grund - nie wieder ein Präsident getraut hat: und zwar, dass die Amerikaner a) nicht länger bestrebt sind die NATO zu erweitern und als primäres Machinstrument zu verwenden b) den Frieden mit Russland wollen.
Über die Nähe zwischen Trump und Putin wurde ja bereits viel spekuliert. Aber noch nie hat jemand über den wahren wirtschaftlichen Grund geschrieben warum der Frieden mit Russland im tatsächlichen Interesse der Amerikaner ist. Und zwar liegt dass daran, dass ihr alle noch nicht verstanden habt wie sehr KI wirklich die Außenpolitik verändert hat.
Früher war es definitiv so, dass Kriege in Amerikas Interesse lagen. Spätestens seit sie sich - eigentlich ohne Not - im zweiten Weltkrieg engagiert hatten und dadurch ihren Wohlstand beträchtlich steigern konnten - galten Kriege in Amerika als etwas tolles oder zumindest notwendiges. In den 1930er Jahren waren die USA an einem wirtschaftlichen Tiefpunkt. Nachdem sie allerdings die halbe Welt mit Waffen und Krediten ausgestattet hatten und zudem wichtige Patente, Humankapital, Rohstoffe geplündert haben begann der wahre Aufstieg zur Supermacht.
Ab diesem Moment war ein Geschäftsmodell geboren: Chaos stiften, Feinde sabotieren und am Ende beiden Seiten die Waffen verkaufen. Ein typische linke Floskel besagt, dass es keinen Krieg gäbe, an dem die Amerikaner nicht mitverdient hätten.
Das hat sich unter Trump grundsätzlich verändert. Krieg um des Krieges Willen soll nicht mehr geführt werden - zumindest nicht dort wo's wichtig ist, in Europa. Während Biden noch die Befreiung der Ukraine und die Zerstörung der Nordstream II Pipelines als höchstes zivilisatorisches Ziel ansah, sieht die Trump-Administration es als existenzielle Bedrohung für Deutschland an, dass die chemische Industrie $BAS (-2,95 %) die nun mal auf russisches Gas angewiesen ist dieses in Deutschland nicht mehr erhält und daher vollständig nach China abwandert, wo die Pipelines weiterhin stehen.
Mit anderen Worten: während Biden es noch als Nettoplus angesehen hat uns amerikanisches LNG zu verkaufen wiegt für Trump die wirtschaftliche Erosion des Bündnispartners schwerer als die Finanzierung Russlands.
Und während frühere Präsidenten es herausragend gewürdigt hätten, dass der Bundeskanzler unser Land auf Generationen verschuldet um seine Bundeswehr aufzubauen verurteilt das Weiße Haus dieses Vorgehen mit den Worten "Mangel an Selbstvertrauen"
Im Übrigen finanzieren sogar die Amerikaner selbst Russland und jetzt kommen wir endlich dazu was KI damit zu tun hat. Denn es mag noch nicht vielen Menschen aufgefallen sein, aber die gesamte Market Cap aller US-Rüstungsunternehmen $LMT (-1,08 %)
$BA (-1,88 %)
$NOC (-1,42 %)
$RTX (-2,54 %)
$GD (+0,6 %) und Co. beträgt mittlerweile nur noch 1,3 Billionen Dollar - dafür bekommt man nicht mal 1/3 von $GOOGL (-0,68 %)
Das große Geld wird nicht länger mit Waffen verdient, sondern mit Technologie. Und während Biden und Obama noch hauptsächlich damit beschäftigt waren Öl und Waffen zu verschieben geht es Trump um a) Rohstoffe b) Energie und c) Lieferketten.
Ich habe jetzt Glück, dass ich es hier mit intelligenten Lesern zu tun habe denen ich nicht erklären muss wie Mikrochips hergestellt werden, deshalb kann ich das mit den Lieferketten abkürzen. Kurzum braucht Trump natürlich die Linsen von Zeiss und die EUV-Lithografie von $ASML (-3,73 %) und hat deshalb erstmal Interesse daran, dass Europa nicht im Chaos versinkt. Gleichzeitig brauchen Chips natürlich auch seltene Erden wie Palladium - 50% des globalen Bestandes in derzeit russischen Händen. Weiteres Palladium wird übrigens in der Arktis vermutet, also in den Händen von Russland, Kanada und ... Grönland.
Dass KI viel Energie braucht ist auch eine hier weithin erklärte und bereits verstandene These. Was weniger im Spotlight steht ist, dass es neben $IREN (-5,79 %) mit ihren Solarpanels noch einen weitere wichtige Energiequelle für KI gibt und zwar small modular reactors (SMR) also kleine modulare Atomreaktoren. Ich glaube ich habe auch vor 1-2 Jahren schon mal eine News geteilt, dass die Big Techs anfangen mit Atomenergie betriebene Datencenter zu bauen.
Nun sind das ganz besondere Kraftwerke. Denn die SMRs sind quasi Atomkraftwerke der neusten Generation, die effizienter und vor allen Dingen auch wesentlich sauberer als herkömmliche AKWs sind. Die Sache hat nur einen Haken: man braucht ganz speziell angereichertes Uran und ratet mal wo man das bekommt: Russland. Konkret kommt das Uran vom Konzern ROSATOM welcher im übrigen auch in Folge des Ukraine-Kriegs bisher nicht sanktioniert wurde. Andere Länder wie Kasachstan mit ihrem Konzern Kazatomprom haben zwar auch jede Menge Uran, dürfen dies aber nicht wie Russland anreichern, da sie keinen Status als Atommacht haben.
Ok ich hab im Titel vielleicht ein bisschen zu viel versprochen. Ich weiß nicht ob wir jetzt wirklich beim Weltfrieden landen, aber zumindest haben wir das Zeitalter überwunden wo einfach behauptet wurde irgendein Diktator hat Massenvernichtungswaffen eingesetzt und man dann über Jahre hinweg das Land in Schutt und Asche legt. Alles in allem stehen die Chancen gut, dass die US-Regierung und das US-Militär sich zukünftig mit Nachdruck für das Wohlergehen aller Aktionäre von $NVDA (-0,71 %)
$AMZN (+0,57 %)
$GOOGL (-0,68 %)
$GOOG (-0,55 %)
$META (+0,82 %)
$MSFT (+1,87 %) und $TSLA (-2,19 %) einsetzen werden.
Podcast-Folge 125 "Buy High. Sell Low." 20 Europäische Dividendenaktien
Novo Nordisk 3,0% $NOVO B (-1,95 %) NVO
LVMH 2,0% $LVMH
Pernod Ricard 6,35% $RI (-2,35 %)
Imperial Brands 5,5% $IMB (-1,32 %)
BAT 6,2% $BATS (-2,64 %)
Sunrise Communications 8,00%
Nestle 4,05% $NESN (-0,99 %)
Roche 2,85% $ROG (+0,03 %)
Novartis 3,07% $NOVN (-1,42 %)
Shell 4,07% $SHEL (-1,72 %)
Deutsche Post 3,86% $DHL (-2,43 %)
Swisscom 3,75% $SCMN (+1,34 %)
Deutsche Telekom 3,52% $DTE (-0,62 %)
Strabag 2,72% $STR (-2,03 %)
Vonovia 4,82% $VNA (-3,15 %)
BASF 5,01% $BAS (-2,95 %)
Puma 2,8% $PUMA
Hannover Rück 3,62% $HNR1 (-1,85 %)
Münchener Rück 3,8% $MUV2 (-3,42 %)
Allianz 4,00% $ALV (-2,77 %)
BP 5,76% $BP. (-0,2 %)
Spotify
https://open.spotify.com/episode/1zt05UZlehInr81iaZMdY5?si=e676f0a812014943
YouTube
Appple Podcast
Teil 4 Goodbye 2025 Welcome 2026
Hallo zusammen,
zum Abschluss meiner 2025 Serie gebe ich euch einen Einblick in meine Strategie und meine Ziele für das Jahr 2026. Wie immer sollte das Ziel sein, mindestens 15 % Rendite zu erreichen und die Langzeitrendite überdurchschnittlich hoch zu halten.
Da ich seit Mitte 2025 wieder verstärkt in Einzelwerte investiere und mir mein altes Depot Schritt für Schritt zurückkaufen möchte, werde ich diese Werte zuerst auswählen.
Dabei ist mir eines aufgefallen:
Erstens kann ich nicht den perfekten Zeitpunkt erwischen, und zweitens verliere ich zu viel Zeit, um mich für einen einzelnen Wert zu entscheiden.
Deshalb habe ich mich heute dazu entschlossen, für alle Werte einen Sparplan einzurichten. Sobald die gewünschte Positionsgröße erreicht ist, wird der jeweilige Sparplan gestoppt.
Zusätzlich baue ich Dividendentitel weiter aus, kaufe $BAS (-2,95 %) nach und $2338 (-7,5 %) kommt neu ins Depot.
Die monatliche Sparrate wird dabei auf 10 % des Einkommens gesenkt, da dieses Jahr bewusst etwas Geld zur Seite gelegt werden soll.
In den Monaten August, September und Oktober wird wie gewohnt nicht investiert.
Der KryptoAnteil im Depot soll weiter reduziert werden, was im Bärenmarkt gut umsetzbar sein sollte.
Zusätzlich strebe ich an, jedes Jahr Sondertilgungen für unsere Immobilie zu leisten. Leider ist an Weihnachten unser Geschirrspüler kaputtgegangen, was natürlich auf das Ersparte drückt.
Beruflich gibt es eine Lohnerhöhung von ca. 0,3 %; einen Stellenwechsel habe ich aktuell nicht im Kopf. Der volle Fokus liegt auf meinen fünf Wochen unbezahltem Urlaub ist das Geld, das man in dieser Zeit nicht verdient, eigentlich als Opportunitätskosten zu sehen?
Da die letzten Dezemberwochen sehr grau und unvorhergesehen waren, hoffe ich, dass sich die Situation im Familien/Freundeskreis wieder aufhellt.
In solchen Momenten wird einem wieder bewusst: Geld ist nicht alles Gesundheit und Zeit sind unbezahlbar.
Bleibt alle sauber, passt auf euch auf und wir lesen im neuen Jahr voneinander.
Bis bald
Koenigmidas

Teil 3 Strategie 2025 und Performance 2025
Für das Jahr 2025 kündigte ich an, mein Portfolio defensiv aufzubauen und mich auf Ausschüttungen zu konzentrieren, bis die hohe Kante erreicht ist. Ab April konnte ich dann endlich wieder in Einzelwerte investieren.
Gleichzeitig strebe ich an, den Kryptoanteil auf 10 % zu reduzieren (aktuell 27 %), da der hohe Anteil auch der Hauptgrund für die schwache Jahresperformance ist.
Aber werfen wir doch einmal einen Blick auf die anderen Depots und Investments:
Nao steht bei einem Plus von 4 %
Oskar bei einem Plus von 34 %
Timeless bei +26 %.
Die Performance des Depots meines Kindes findet ihr in Teil 1.
Mein TR-Depot kommt auf ein Jahresplus von 4 %
das gute alte Sparkassen Depot liegt seit Jahresanfang bei +29,61 % dank $SLI (-6,79 %) Wann sich wohl Frau Groth von der Wirtschaftswoche bezüglich ihres Artikels vom letzten November meldet(edit: im podcast leben mit Aktien in der folge vom 26ten November bei 31:05 wurde sich dafür bedankt), in dem sie mich mit der Standard-Lithium-Idee erwähnte, die ich übrigens bereits seit 2017 verfolge. Wer dieses Jahr die Focus Money zeitschrift von Mai ausgräbt findet mich ebenfalls.
Aber auch weitere Titel hatten einen guten Lauf für mein Stockpicking/Rückkauf altes Depot (siehe Anhang).
Dennoch sinkt meine durchschnittliche jährliche Rendite seit 2017 auf 32,4 % und mein Gesamt-TTWROR liegt nun bei 169 %.
Dass ich mein persönliches Jahresziel von 15 % in diesem Jahr nicht erreicht habe, kann natürlich an der Ablenkung durch die Geburt meines Kindes liegen oder an der Umstellung zu Beginn des Jahres und Beginn mit dem Rückkauf des alten Depots unabhängig von der aktuellen Bewertung. Gleichzeitig stiegen meine monatlichen Ausgaben im Schnitt um 500 €, während ich im Vergleich zum letzten Jahr 850 € weniger sparen kann. Aufgrund der Elternzeit meiner Frau bin ich nun der alleinige Versorger und habe 60 % ihrer Fixkosten übernommen.
Ich melde mich die Tage mit Teil 4 Ausblick und Ziele 2026
Bist Du dabei?
Endlich mal ein Samstag ohne Termine und das vor Weihnachten.
Da dachte ich mir, schau ich mir doch mindestens 2 Werte aus meinem Depot Live an. Und zwar $ALV (-2,77 %) und $BAS (-2,95 %) . Würde mich freuen, wenn Du dabei bist - gleich 10:00.
https://youtube.com/live/9_b85Dt9xFo?feature=share
Wertvolle Grüße,
Angelo
Deutsche Dividenden Perlen - sagt Welt | AA
Wo gibt es 2026 voraussichtlich die höchste Dividenden in Deutschland?
Die Redaktion von “Welt | Alles auf Aktien” hat sich der Frage gewidmet. Hier ein Auszug:
Insgesamt wird die Ausschüttungssumme in Dax und MDax 2026 wohl insgesamt zurückgehen. Ein Grund ist vor allem die schwache Ertragsentwicklung in der Autobranche, die ein wichtiger Dividendenzahler ist.
Die Beträge, die die deutschen Unternehmen 2026 ausschütten werden, stehen nur in wenigen Fällen schon fest.
Die höchste Ausschüttung darf man 2026 von der RTL Group
$RTLL (-2,66 %) erwarten. Den Analysten zufolge dürfen Aktionäre des Medienkonzerns nächstes Jahr mit einer Gutschrift von 3,19 Euro je Aktie rechnen, gemessen am aktuellen Kurs entspricht das einer Rendite von 9,6 Prozent. Noch nicht berücksichtigt ist darin die erwartete Fünf-Euro-Sonderausschüttung, die aus dem Verkauf von RTL Nederland resultiert. Übrigens war RTL schon dieses Jahr bei der Dividende ganz vorne mit dabei, dazu kamen nochmal 23 Prozent Kursgewinn.
Ebenfalls mehr als neun Prozent kann man sich als Anteilseigner von Evonik Industries $EVK (-4,96 %) erhoffen. Die Essener sind in ihren Nischen so stabil, dass sie die Ausschüttung schon vier Jahre lang bei 1,17 Euro halten konnten. Insgesamt sind sie Marktführer auf 20 verschiedenen Gebieten. Auch 2026 soll es 1,17 Euro je Anteilschein geben, beim aktuellen Kurs wäre dies eine laufende Rendite von 9,1 Prozent.
Eine weitere Dividenden-Perle ist Freenet $FNTN (-0,61 %). Der Mobilfunkbetreiber ist ein Favorit von Dividendensammlern. 2026 wird es wohl 2,10 Euro je Aktie geben, sagen die Experten. Das wären 7,5 Prozent. Dieses Jahr hat die Aktie zusätzlich zu der üppigen Dividende leicht zugelegt.
Das kann man bei der nächsten Dividenden-Aktie nicht sagen: Ströer $SAX (-0,74 %). Der Betreiber von Außen- und Onlinewerbung hat nicht nur 2025 kräftig verloren, die Aktie hat sich unter dem Strich seit zehn Jahren nicht von der Stelle bewegt. In dem Fall ist die Dividendenrendite von 6,3 Prozent nur ein schwacher Trost.
Die letzte Dividenden-Perle ist BASF $BAS (-2,95 %). Die Firma war einmal der größte Chemiekonzern der Welt, aber auch hier – wenn man sich das Kursbild anschaut – gibt es seit mehr als zehn Jahre keine Fortschritte und kein Wachstum mehr. Immerhin können die Ludwigshafener den Auguren zufolge die Ausschüttung 2026 stabil halten. Das wären 2,25 Euro je Aktie, oder gut fünf Prozent laufende Rendite.
Quelle Text und Bild, “Welt”, 09.12.25

Mit Aktien und ETFs attraktive Dividenden-Rente ermöglichen
Die sinnvolle Nutzung von angesparten Kapital in der Rente braucht gute Planung. Insbesondere dann, wenn daraus regelmäßig Geld fließen soll um den dritten Lebensabschnitt zu sichern oder zu versüßen.
Finanzvermittler bieten dann gerne eine Rentenversicherung auf Basis einer Einmalzahlung, oft Sofortrente gennant.
Die Rendite ist bei normaler Lebenserwartung üblicherweise nicht üppig, weil die Versicherer meist sehr konservativ anlegen. Außerdem schmälern die Kosten und Gewinnmargen der Versicherung die Rendite zusätzlich. Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass man i.d.R. 94 Jahre und älter werden muss, bis man die Anlagesumme über garantierte Renten zurückerhalten hat.
Das ist das Geld auf einem Tagesgeldkonto oft rentabler geparkt.
Eine Alternative sind Investments mit regelmäßigen Ausschüttungen. Die Anleger haben die Qual der Wahl zwischen mehreren tausend ausschüttenden Aktien-Fonds.
Was sind relevante Auswahlkriterien? Qualität und Kostenstruktur.
Für manchen mag die Höhe der Ausschüttungen ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl sein. Doch hier ist Vorsicht geboten: So liegt beispielsweise die Ausschüttungsquote des Global X Super Dividend ETF $SDIP (-0,8 %) aktuell bei über neun Prozent. Bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro ergibt sich dadurch ein monatlicher Zufluss von immerhin rund 750 Euro, vor Steuern.
Das ist möglich, weil der ETF stur in die 100 Unternehmen mit den weltweit höchsten Dividenden investiert, allerdings ohne jede Berücksichtigung der Nachhaltigkeit dieser Ausschüttungen und der Qualität der Unternehmen.
Das wiederum führt dazu, dass der ETF ohne die Dividenden auf Sicht von einem Jahr eine Rendite von null erbracht hat, auf Sicht von drei Jahren sogar von minus 14 Prozent. Anleger erhielten also hohe regelmäßige Auszahlungen, aber das Anlagekapital hat sich parallel dazu deutlich verringert.
Sparer sollten daher auf jeden Fall darauf achten, wie der ETF investiert. Dann zeigen sich diverse positive Gegenbeispiele, so wie der Invesco Euro Stoxx High Dividend Low Volatility ETF $EUHD (-1,52 %). Dieser setzt zwar ebenfalls auf dividendenstarke Unternehmen, wählt aber zusätzlich auch nach qualitativen Kriterien aus. Ergebnis: Die Ausschüttungsquote liegt zwar aktuell „nur“ bei 5,1 Prozent pro Jahr, das ergibt bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro rund 425 Euro pro Monat, vor Steuern.
Zusätzlich erzielte der ETF über die vergangenen drei Jahre aber einen Zuwachs von knapp 36 Prozent, inklusive Ausschüttungen lag der Gewinn damit sogar bei über 60 Prozent. Ähnlich gute ETFs gibt es auch für diverse andere Anlageregionen oder -sektoren.
Anleihen-ETFs sind für Privatanleger dagegen selten eine echte Alternative. Zwar lassen sich damit auch Ausschüttungsquoten von vier oder fünf Prozent erzielen, doch das geht letztlich nur über Hochrisikoanleihen oder US-Papiere mit entsprechendem Währungsrisiko. Außerdem lässt sich über die Ausschüttung hinaus nur selten eine positive Rendite erzielen.
Eine (eventuell riskantere) Alternative ist die Investition in Einzelaktien mit hoher Dividende. Hier kommt es aber noch stärker auf die Qualität an. „Wir legen Wert auf Unternehmen mit einer starken Bilanz, die sich durch eine hohe Eigenkapitalquote sowie überdurchschnittliche Kapital- und Umsatzrenditen auszeichnen“, sagt Franz Kaim von der Kidron Vermögensverwaltung in Stuttgart.
Darüber hinaus ist Kontinuität wichtig. „Die sogenannten Dividendenaristokraten sind der Goldstandard für einkommensorientierte Investoren“, sagt Rainer Laborenz, geschäftsführender Gesellschafter der Azemos Vermögensverwaltung in Offenburg. „In diesen erlesenen Kreis werden Unternehmen aufgenommen, die mindestens 25 Jahre in Folge ihre Dividenden gesteigert haben.”
Derzeit gibt es rund 150 Dividenden-Aristokraten weltweit, davon sind 117 aus den USA und 33 aus dem Rest der Welt. Zu den bekanntesten Namen gehören Coca-Cola $KO (-0,35 %), Procter & Gamble $PG (-1,83 %) sowie Johnson & Johnson $JNJ (+0,28 %) aus den USA, aus Deutschland Fresenius $FRE (-4,01 %) und Unilever $ULVR (-2,57 %) aus Großbritannien.
Andere attraktive Dividenden-Aktien, die in einer Umfrage von WELT unter zehn führenden Vermögensverwaltern empfohlen werden, sind in Deutschland beispielsweise Allianz $ALV (-2,77 %), BASF $BAS (-2,95 %), Beiersdorf $BEI (-12,55 %), Deutsche Post $DHL (-2,43 %) und Münchener Rück $MUV2 (-3,42 %).
Im europäischen Ausland setzen sie unter anderem auf BAT $BATS (-2,64 %), BP $BP. (-0,2 %), Nestlé $NESN (-0,99 %), NN Group $NN (-1,78 %), Shell $SHEL (-1,72 %) und Swiss Life $SLHN (-3,24 %).
In den USA sind es Namen wie Altria $MO (+0,58 %), Chevron $CVX (+0,28 %), Cisco $CSCO (+0,21 %), Coca-Cola, Kimberly-Clark $KMB (-3,86 %) , McDonald’s $MCD (-0,12 %) oder Pepsi $PEP (-0,72 %).
Quelle: Text (Auszug) & Tabelle: Welt, 05.12.25
Wenn die Kommission Ende Q2 die (Bärbel Bas-) Karten auf den Tisch legt rutscht die Union auf unter 18%.
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