Diskussion über SOFI
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281Rekordergebnis, Ausblick angehoben…
Q3 vs. Erwartungen
- Umsatz: 1,37 Mrd. $ (+44 %) statt erwarteten 1,26 Mrd. $ (+30 %). Das liegt über der höchsten Einzelschätzung von 1,31 Mrd. $.
- EPS: 0,18 $ statt 0,17 $
- EBITDA: 470 Mio. $ (+70 %), Marge 34 % nach 29,7 % in Q2
- Nettogewinn: 241 Mio. $ (+73 %)
Wachstum
- Mitglieder: 17,1 Mio. (+35 %), Rekordzuwachs von 1,2 Mio.
- Produkte: 26,7 Mio. (+44 %)
- Kreditvergabe: Rekord von 16,9 Mrd. $
- Einlagen: 51,3 Mrd. $ (+5,8 Mrd. im Quartal)
Ausblick - Prognose angehoben!
- 2026: Umsatz 5,04 Mrd. $, vorher 4,75–4,85 Mrd. $. EPS 0,61 $, vorher 0,60 $.
- 2027: 6,4 Mrd. $ Umsatz (+27 %) und 0,90 $ EPS. Der Konsens lag bei 6,11 Mrd. $ und 0,82 $.
- Ziel 2030: 100 Mio. Produkte, außerdem fünf Geschäftsbereiche mit jeweils mehr als 1 Mrd. $ Umsatz.
Aussagen und Einordnung
- CEO Noto nennt das Ergebnis außergewöhnlich, vor allem angesichts des schwierigen Jahres 2026. Seine Zuversicht sei so groß wie nie.
- Vorab gab es Sorgen, dass steigende Zinsen das Ergebnis belasten. Die Nettozinsmarge stieg aber sogar auf 6,14 %.
- Schwächer: Der Umsatz pro Produkt im Bereich Financial Services sank im Jahresvergleich von 104 $ auf 90 $. Die Tech-Plattform verlor 24 %, weil ein Großkunde abgesprungen ist.
- Die Aktie lag vor den Zahlen rund 44 % im Minus seit Jahresbeginn.
Quartalszahlen 26.10-30.10.16
$VZ (+1,3 %)
$P911 (+2,7 %)
$NOVN (+3,57 %)
$PYPL (-0,38 %)
$SOFI (+0,01 %)
$UPS (+0,78 %)
$GLW (-2,1 %)
$KO (+1,05 %)
$RCL (+3,8 %)
$NXPI (-0,82 %)
$V (+1,69 %)
$STX (-0,81 %)
$HOOD (-0,18 %)
$SKHY (+2,09 %)
$MBG (+2,14 %)
$DBK (+3,73 %)
$GEV (-1,77 %)
$TER (-1,14 %)
$ADYEN (+0,82 %)
$WM (+1,73 %)
$AIR (+1,69 %)
$GOOGL (-0,63 %)
$CMG (+1 %)
$FTNT (+0,67 %)
$NOW (-1,22 %)
$KLAC (-0,45 %)
$MSFT (-3,4 %)
$CVNA (+2,01 %)
$006400
$VOW3 (+1,97 %)
$BMY (-0,32 %)
$INCY (-3,58 %)
$CAT (-11,41 %)
$N1CL34
$MO (+1,31 %)
$MA (+2,45 %)
$AIXA (+9,17 %)
$LLY (+3,78 %)
$SBUX (+1,42 %)
$RDDT (-1,67 %)
$RBLX (-1,46 %)
$ILMN (-0,21 %)
$SNDK (+0 %)
$INTC (-0,99 %)
$MDLZ (+0,2 %)
$COIN (-1,06 %)
$AMZN (-2,43 %)
$TWLO (-2,62 %)
$PINS (+0 %)
$285A (+0,01 %)
$CL (+1,28 %)
$GD (+0,2 %)
$ABBV (+1,61 %)
$PUM (-0,18 %)
$CVX (+1,35 %)
Unternehmensvorstellung: SBI Holdings
Hallo GQ Community,
Ich melde mich mal wieder aus der Versenkung! ✌️ Nach langer Zeit gibt es heute wieder eine Unternehmensvorstellung meinerseits.
Während sich gefühlt die halbe Community mit $SOFI (+0,01 %) oder $NU (+0,47 %) als dem FinTech-Unternehmen schlechthin beschäftigt, möchte ich heute den Blick auf ein weiteres absolutes Schwergewicht aus der Branche lenken. Dieses Mal reisen wir dafür aber in das Land der aufgehenden Sonne! Heute geht’s für uns nämlich nach Japan! 🇯🇵
Denn was viele gar nicht auf dem Schirm haben: Während in den USA und Lateinamerika der FinTech Hype gefeiert wird, rollt in Japan gerade eine gigantische Kapitalmarkt Revolution und mittendrin steht ein digitaler Champion, der das gesamte Ökosystem beherrscht.
🏛️ SBI Holdings, Inc. $8473 (+2,33 %) : Das japanische Finanz- & FinTech-Imperium der NISA-Revolution
Während traditionelle japanische Großbanken (wie MUFG $8306 (+4,45 %) oder Sumitomo Mitsui $8053 (-0,22 %) ) schwere operative Altlasten aus dem Filialzeitalter mit sich schleppen, hat Gründer Yoshitaka Kitao mit der SBI Holdings $8473 (+2,33 %) , Inc. das führende digitale Finanz-Giga-Konglomerat Japans geschaffen. SBI besetzt die attraktivsten Zukunftsfelder des japanischen Kapitalmarktes: Online-Brokerage (Nummer 1 in Japan), Geschäfts- und Digitalbanken (u. a. SBI Shinsei Bank, SumiShin Net Bank), Asset Management, Venture Capital/Private Equity sowie Krypto-Assets und Blockchain-Infrastrukturen.
Mit dem Start des neuen, staatlich geförderten steuerfreien NISA-Anlagesystems (Nippon Individual Savings Account) erlebt Japan eine historische Bewegung von Sparbüchern hin zu Aktien und ETFs. SBI agiert als der zentrale Profiteur und Infrastruktur-König dieser Bewegung. An der Börse in Tokio (TSE) notiert die Aktie im Oktober 2026 bei rund 2.925 JPY.
1. Das Geschäftsmodell: Das japanische All-in-One FinTech-Flywheel ⚙️🇯🇵💳
SBI $8473 (+2,33 %) betreibt ein diversifiziertes, hochskalierbares Ökosystem mit starken Synergien zwischen Banking, Trading und Kapitalanlage:
① Online-Brokerage & Trading-Marktführerschaft: SBI Securities ist mit starkem Abstand Japans größter Online-Broker. Um den Wettbewerb komplett zu überrollen, hat SBI als Pionier das Zero-Commission-Modell für inländische Aktien durchgesetzt ("Zero-Option"). Das kompensiert SBI durch Margin-Trading, Währungsgeschäfte, Investmentfonds-Verwaltung und die Anbindung an die eigene Bankenseite.
② Banking-Powerhouse (SBI Shinsei Bank & SumiShin): Durch die Vollübernahme der Shinsei Bank sowie strategische Kooperationen (u. a. Verkauf von SumiShin-Anteilen an NTT DOCOMO zur Erschließung von Millionen Mobilfunkkunden) kombiniert SBI $8473 (+2,33 %) extrem günstige Retail-Kunden-Einlagen mit margenstarkem Firmenkunden- und Konsumentenkreditgeschäft.
③ Asset Management, Private Equity & Crypto: SBI $8473 (+2,33 %) verwaltet gigantische VC-Fonds im globalen FinTech-, KI- und Tech-Bereich. Zudem betreibt die Gruppe eigene Krypto-Börsen (SBI VC Trade) und unterhält eine eng verflochtene, langjährige Partnerschaft mit Ripple (XRP) für grenzüberschreitende Zahlungsnetzwerke.
2. Die Technologie: AI-Transformation, Zero-Fee-APIs & Web3-Pionier 🧪📊
Das technologische Alleinstellungsmerkmal von SBI basiert auf maximalem Kunden-Traffic und technologischer Skalierung:
AI-First-Finanzgruppe: SBI ist das erste japanische Finanzkonglomerat, das eine umfassende KI-Transformation in Partnerschaft mit Anthropic und Ridge-i durchführt, um automatisierte Finanz-AI-Agents im Kundenservice und Risikomanagement auszurollen.
Embedded Banking & Sweep Accounts: Über Innovationen wie das SBI Hyper Deposit verknüpft SBI Brokerage-Konten nahtlos mit der Bankbilanz. Gelder fließen vollautomatisch verzinst hin und her, was die Deposit-Verankerung bei Privatkunden extrem festigt.
Web3- & Krypto-Infrastruktur: Während europäische TradFi-Banken vor Digital Assets zurückschrecken, baut SBI regulierte Custody-, Handels- und Remittance-Lösungen für Institutionelle und Retail-Kunden im asiatischen Raum aus.
3. Die Kennzahlen 📊
Börsennotierung: Gelistet an der Tokyo Stock Exchange (Prime Market) unter dem Ticker $8473 (+2,33 %)
Aktueller Kurs: ~2.925 JPY.
Marktkapitalisierung: ~1,93 Billionen JPY (~12,5 Mrd. USD / EUR).
Ertrags-Explosion (Q1 FY26): SBI verzeichnete im 1. Quartal FY2026 ein Rekordergebnis: Vorsteuergewinn stieg um +149,9% YoY auf 225,8 Mrd. JPY. Der Nettogewinn kletterte um +75,0% YoY auf 148,1 Mrd. JPY.
Rentabilität (ROE): Das aufs Jahr hochgerechnete ROE lag im Rekordquartal bei >24–29% (Mittelfristziel der Bank liegt bei >15%).
Dividende: Solide Ausschüttungspolitik. Erwartete Dividendenrendite von ~3,2% bis 3,5% (Ziel für FY2026 liegt bei ≥ 95–170 JPY je Aktie, Interim-Dividende angehoben).
Optische Spottbillig-Bewertung: KGV (Trailing P/E) von extrem niedrigen ~3,95x bis 4,2x. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (P/B) liegt bei günstigen ~0,85x bis 0,9x (Satter Konglomerats-Abschlag).
4. Warum ist die Aktie gerade spannend? 🚀
1. Der NISA-Megatrend in Japan
Der japanische Staat zwingt Sparer durch das reformierte NISA-Programm förmlich dazu, ihr auf Girokonten verauerndes Geld an den Aktienmarkt zu tragen. SBI sichert sich den Bärenanteil dieser Neukonten und AUM.
2. Gewinnsprünge durch Sondererlöse & Konsolidierung
Verkäufe von SumiShin-Teilanteilen an NTT DOCOMO (ca. 142,4 Mrd. JPY Sondergewinn im Jahresverlauf) sowie Entkonsolidierungs- und Restrukturierungsgewinne im Bankenbereich speisen die Bilanzen und schaffen Kapital für Aktienrückkäufe.
3. Zinswende der Bank of Japan (BoJ)
Nach Jahrzehnten der Negativzinsen profitiert das massive Deposit-Geschäft der SBI Shinsei Bank spürbar von steigenden Nettozinsmargen auf Unternehmenskredite und Hypotheken.
5. Wettbewerb & Burggraben ♟️
Das Umfeld:
Traditionelle Broker (Nomura Holdings $8604 (+3,79 %) , Daiwa): Haben hohe Filialkosten und hinken im modernen, gebührenfreien Online-Handel hinterher. SBI $8473 (+2,33 %) hat Nomura $8604 (+3,79 %) im Quartalsgewinn vor Steuern bereits überholt.
Online-Rivalen (Rakuten Securities, Monex): Rakuten $5838 (+3,3 %) ist ein starker Konkurrent, leidet aber unter den bilanziellen Problemen der Rakuten-Muttergesellschaft $4755 (-0,99 %) (Mobilfunksparte).
SBIs Burggraben in Stichpunkten:
Netzwerk- & Größenvorteile (Scale Moat): Über 12–13 Millionen Depotkunden erzeugen Skaleneffekte, die es SBI erlauben, Kommissionen auf null zu setzen und Konkurrenten die Marge abzugraben.
Finanz-Ökosystem (Cross-Selling): Die Verzahnung von Brokerage, Bankkonto, Kreditkarte und Krypto-Börse unter einem Dach sorgt für extrem geringe Kundenakquisitionskosten (CAC).
6. Zusätzliche Insider-Fakten💡
Japanische Governance-Reform: Die Börse in Tokio setzt Unternehmen unter Druck, die unter ihrem Buchwert (P/B < 1,0x) notieren. SBI reagiert darauf mit aggressiveren Ausschüttungen, Dividendenanhebungen und Strategien zur Verringerung des Holding-Abschlags.
Das Mynavi- & Kyobo-Asset: SBI baut durch strategische Beteiligungen (wie z. B. am koreanischen Versicherer Kyobo Life oder Mynavi) systematisch wiederkehrende Equity-Method-Einnahmen im dreistelligen Millionenbereich auf.
7. Risiken ⚠️
Aktiengewinn-Volatilität (Fair Value Accounting): Als Holding bilanziert SBI ihr riesiges Private-Equity- und VC-Portfolio nach IFRS-Zeitwerten. Ein schwacher Tech- oder IPO-Markt schlägt sich sofort negativ im Periodenergebnis nieder. ❗️
Zyklische Abhängigkeit von Handelsvolumina: In Bärenmärkten brechen Trading-Gebühren und Margin-Loans ein. ❗️
Krypto- & Regulierungs-Exposure: Die Aktivitäten im Krypto-Sektor (Ripple/XRP) bergen im Vergleich zu klassischen Banken ein höheres regulatorisches und negatives Schlagzeilen-Risiko. ❗️
8. Fazit
SBI Holdings ist ein hochdynamisches, optisch spottbillig bewertetes FinTech und Banke Imperium, das die Digitalisierung des japanischen Finanzsektors anführt. Trotz stark schwankender VC Ergebnisse bietet das Unternehmen substanzielles Rebound und ReRating Potenzial durch den NISA-Boom und steigende Zinsen in Japan.
Sollte der weltweite Tech Sektor einbrechen und die VC-Beteiligungen von SBI massiv an Wert verlieren, während gleichzeitig der japanische Aktienmarkt nach dem NISA-Hype stagniert, könnte das KGV von ~4x eine Value-Trap bleiben. Der Markt straft komplexe Holding-Strukturen mit Krypto-Anteil in Krisenzeiten oft langanhaltend ab.
@Get_Rich_or_Die_Tryin
@Tenbagger-Capital
@Dividendenopi
@Raketentoni
@schlimmschlimm
@PikaPika0105
@Multibagger
@Stocktective und natürlich alle anderen ✌️
+ 1
Dafür, dass MUFG oder SMFG „schwere Altlasten“ mit sich rumtragen, läuft es bei denen operativ aber ziemlich gut 😂
Rakuten Securities wird tatsächlich durch den Mutterkonzern ausgebremst, aber die betroffene Rakuten Bank könnte perspektivisch auch unabhängiger werden (aktuell hält Rakuten noch knapp unter 50%).
Ich denke ein sehr relevanter Konkurrent, den du nicht genannt hast, ist PayPay. PayPay ist eine Zahlungsplattform, die von über 70mio Japanern verwendet wird. Das Unternehmen gehört zum SoftBank-Reich. Diese betreiben ebenfalls bereits einen Broker, der allerdings noch nicht so groß ist. Dennoch baut PayPay seine Bankdienstleistungen ständig aus und besitzt ein enormes Potential durch seine riesige Kundenbasis und mächtigen Besitzer. SoftBank betreibt ebenfalls den drittgrößten Telekommunikationskonzern des Landes und ihnen gehört der Messenger-Dienst LINE, den jeder im Land verwendet. Sie erreichen also, wenn sie wollen, fast jeden Japaner. Das wäre jetzt meiner Meinung nach eines der Hauptrisiken für SBI.
Aber das betrifft natürlich nur das Endkundengeschäft selbst. Alle anderen Finanzdienstleistungen im Hintergrund (z.B. APIs, VC etc.) sind natürlich weiterhin interessant. Sie werden sicher weiterhin gut wirtschaften können. Nur je weiter das NISA-Programm fortschreitet, desto stärker wird die Konkurrenz in bestimmten Bereichen.
Vergleichsserie Teil 3: Lumentum und Applied Optoelectronics - Wer verdient am Datenverkehr der künstlichen Intelligenz
Nach PepsiCo $PEP (+1,17 %) gegen McDonald’s $MCD (+1,44 %) und Nu $NU (+0,47 %) gegen SoFi $SOFI (+0,01 %) schauen wir heute auf zwei Unternehmen, ohne deren Technik viele Daten im Rechenzentrum ziemlich lange im Stau stehen würden.
Heute haben wir unseren ersten Wunschvergleich von @Tenbagger-Capital
Lumentum $LITE (-4,62 %) und Applied Optoelectronics $AAOI (-4,24 %) liefern optische Bauteile für schnellere Verbindungen. Beide profitieren vom KI-Ausbau.
Trotzdem unterscheiden sie sich erheblich darin, wie viel davon heute schon bei den Aktionären ankommt.
Wenn Ihr auch einen Wunsch für einen Vergleich habt, schreibt es gerne in die Kommentare, nur eine Bedingung, sie sollten beide aus dem gleichen Sektor kommen und im besten fall Konkurenten sein :)
Kleiner Hinweis: Stand 16. Oktober 2026. Gemeinsame Kursbasis US-Schluss 15. Oktober: Lumentum 869,54 USD, AAOI 83,73 USD. Allgemeiner Vergleich unabhängig von einer persönlichen Depotstrategie. Alle Szenarien sind eigene Annahmen, keine garantierten Kursziele.
Wie die Unternehmen entstanden sind
Lumentum entstand 2015 durch die Abspaltung von JDS Uniphase. Über die Jahre kamen weitere Spezialisten dazu, darunter Oclaro, NeoPhotonics und Cloud Light. Heute umfasst das Angebot Laserchips, optische Komponenten, Module und optische Schalter. Das Unternehmen hat dadurch mehrere Möglichkeiten, am Ausbau der Datenkommunikation zu verdienen.
AAOI wurde bereits 1997 in Houston gegründet und ist seit 2013 an der Nasdaq. Der Konzern produziert optische Sende- und Empfangsmodule und fertigt eigene Laser. Zusätzlich beliefert er Kabelnetzbetreiber über das CATV-Geschäft. Im letzten Quartal stammten rund 42 Prozent des Umsatzes aus diesem Bereich. AAOI ist deshalb mehr als eine reine KI-Wette, auch wenn die Börse derzeit besonders auf die schnellen Rechenzentrumsmodule schaut.
Was mir bei Lumentum besser gefällt
Lumentum kann bereits zeigen, dass hohe Nachfrage auch gute operative Gewinne bringt. Bei mehr als einer Milliarde Dollar Quartalsumsatz lag die operative GAAP-Marge bei 27,8 Prozent. AAOI wächst ebenfalls stark, schreibt auf operativer Ebene aber noch Verluste.
Für mich ist das der wichtigste Unterschied: Bei Lumentum muss ich weniger auf eine erst noch zu erreichende Profitabilitätswende hoffen.
Dazu kommt das breitere technische Angebot. Verändert sich die Bauweise eines Rechenzentrums, kann Lumentum beispielsweise über spezialisierte Laser, externe Lichtquellen oder optische Schalter beteiligt bleiben.
AAOI hat mit der eigenen Laserproduktion ebenfalls einen Vorteil. Der wirtschaftliche Erfolg hängt dort aktuell aber stärker daran, neue Transceiverkapazität schnell und mit vernünftigen Margen hochzufahren.
Der riesige gemeldete Jahresverlust bei Lumentum verdient eine Erklärung.
Er wurde hauptsächlich durch eine nicht zahlungswirksame Belastung aus der Umwandlung von Wandelanleihen verursacht. Das war kein operativer Milliardenabfluss aus dem Tagesgeschäft.
Die Transaktion bleibt für Aktionäre trotzdem relevant, weil sie die Kapitalstruktur und die Verwässerung verändert. Einfach „Sondereffekt, egal“ wäre mir zu bequem.
Was bei AAOI besonders spannend ist
AAOI startet von einer deutlich kleineren Basis.
Wenn der Ausbau für 800G- und 1,6T-Module gelingt, kann das Unternehmen prozentual stärker wachsen als der größere Konkurrent. Eigene Laser können zusätzlich Kosten und Lieferfähigkeit verbessern.
Im günstigen Fall bekommt man also einen erheblichen Umsatz- und Margenhebel. Das ist der Punkt, an dem AAOI im Duell durchaus gewinnen kann.
Ich würde AAOI deshalb nicht als schlechte Firma abstempeln.
Die Frage ist, wie viel von der späteren Kapazität profitabel genutzt wird und wie viele zusätzliche Aktien bis dahin entstehen. Kapazität auf einer Präsentationsfolie bezahlt schließlich noch keine Rechnung.
Gerade bei so einem Ausbau muss man Umsatzwachstum und Wertzuwachs je Aktie auseinanderhalten.
Wo Lumentum mich noch nicht überzeugt
Die Firma ist gut, aber der Markt weiß das längst. Knapp 79 Milliarden Dollar Börsenwert stehen rund 300 Millionen Dollar freiem Cashflow aus dem letzten Geschäftsjahr gegenüber.
Natürlich soll dieser Cashflow kräftig wachsen. Trotzdem zeigt der Abstand, wie viel Zukunft heute schon bezahlt wird. Selbst ein gutes Unternehmen kann an der Börse enttäuschen, wenn es nur sehr gut statt sensationell liefert.
Hinzu kommen neue Fabriken, Engpässe und ein steigender Großkundenanteil.
Der größte veröffentlichte Endkunde stand zuletzt für 26,6 Prozent des Jahresumsatzes, gegenüber 15,4 Prozent im Vorjahr. Lange Auslastungsaussagen sind positiv. Sie sind aber kein Ersatz für die Frage, wie verbindlich Bestellungen tatsächlich sind und welche Preise später erzielt werden.
Was mich bei AAOI deutlich vorsichtiger macht
Der Ausbau verschlingt zunächst Geld. Im ersten Halbjahr lag der operative Mittelabfluss bei rund 74 Millionen Dollar.
Zusammen mit Anlagen, Ausrüstungsanzahlungen und Landkäufen wurden nach dieser breiten Investitionsdefinition ungefähr 707 Millionen Dollar verbraucht. Ein Teil davon soll später Erträge ermöglichen. Heute ist es erst einmal ein realer Finanzierungsbedarf.
Die am 5. Oktober abgeschlossene Kapitalerhöhung brachte netto rund 588 Millionen Dollar und verbessert den Spielraum. Gleichzeitig wurden etwa 5,7 Millionen neue Aktien ausgegeben.
Beides ist wahr: Die Finanzierung ist besser, und der Anteil der bisherigen Aktionäre ist kleiner. Ob eine weitere Kapitalaufnahme nötig wird, hängt vor allem von den tatsächlichen Ausbaukosten und den künftigen Zahlungseingängen ab.
Ein abgeschlossenes Programm ist kein Versprechen, dass nie wieder eines kommt.
Besonders wichtig ist mir die Kundenstruktur.
Drei Abnehmer standen im zweiten Quartal für zusammen 92 Prozent des Umsatzes. Zusätzlich entfielen rund 67 Prozent der Forderungen auf Digicomm, einen Distributor im Kabelnetzgeschäft. Das ist nicht automatisch ein Problem bei der Zahlung, aber ein erheblicher Klumpen. Ein Distributor kann viele Endkunden bedienen und trotzdem für den Hersteller ein einzelner großer Zahler bleiben.
KI hilft beiden aber die Technik kann sich verändern
Beide Unternehmen profitieren davon, dass Rechenzentren mehr Daten bewegen müssen. Die Gefahr ist weniger, dass eine KI den Laser ersetzt. Spannender ist, ob neue Architekturen die Wertschöpfung verschieben.
Wenn optische Verbindungen näher an die Chips rücken, verändern sich die Anforderungen an klassische steckbare Module.
Bei Lumentum gefällt mir, dass Laser und externe Lichtquellen auch in neuen Architekturen gebraucht werden können.
AAOI hat ebenfalls Chancen über seine Laserfertigung, muss diese aber erst in größerem Umfang in lukrative Produkte übersetzen. Die jüngste Demonstration von Lumentum mit Astera Labs und Corning ist interessant. Eine Vorführung ist allerdings noch kein Seriengeschäft mit festem Gewinnbeitrag.
Einen angeblich sicheren Rückenwind durch ein sofortiges Verbot chinesischer Transceiver würde ich bei keiner Aktie einpreisen. Es gibt politische Vorstöße und Berichte über mögliche FCC-Regeln.
Der geprüfte offizielle Senatsentwurf betrifft jedoch bestimmte Beschaffungen und enthält lange Übergangsfristen. Daraus wird bei mir kein bereits garantierter Zusatzumsatz.
Was ich für die nächsten Jahre erwarte
Bei Lumentum erwarte ich im Basisszenario weiter starkes Wachstum und eine gute operative Marge, zugleich aber hohe Investitionen und später mehr Wettbewerb.
Das Unternehmen kann erheblich größer werden. Ich gehe nur nicht davon aus, dass heutige Knappheitspreise und außergewöhnliche Wachstumsraten für immer bestehen bleiben.
Bei AAOI sehe ich den größeren möglichen Sprung, aber auch die größere Bandbreite der Ergebnisse. Im guten Fall laufen neue Kapazitäten ordentlich an, 1,6T gewinnt an Gewicht und mehr Umsatz wird zu höherem Gewinn je Aktie. Im schlechten Fall kommen neue Anlagen zu spät, die Auslastung bleibt zurück oder zusätzlicher Kapitalbedarf verwässert den Erfolg für Altaktionäre. Hier ist der Weg zum Gewinn mindestens so wichtig wie das mögliche Ziel.
Mein konservatives Cashflow-Modell ergibt im Basisfall heute rund 365 Dollar für Lumentum und 44 Dollar für AAOI.
Das liegt bei beiden unter dem aktuellen Börsenkurs.
Das heißt nicht, dass der Markt morgen dorthin fallen muss. Es heißt, dass bereits sehr viel Wachstum bezahlt wird und mein konservativer Fall keine klare Sicherheitsmarge bietet.
Die Bandbreite ist groß: Im Bearfall liegt mein Modell für Lumentum bei etwa 96 Dollar.
Der extreme AAOI-Stressfall kommt auf weniger als einen Dollar, weil Ausbaukosten bei zu niedrigen späteren Margen nahezu den gesamten Aktionärswert aufzehren.
Das ist keine Insolvenzprognose. Im Bullfall ergeben sich rund 1170 beziehungsweise 169 Dollar.
Dieser Fall setzt außergewöhnlich erfolgreichen Ausbau und hohe spätere Margen voraus. Solche Möglichkeiten sind reizvoll, aber ich würde sie nicht als Standardentwicklung verkaufen.
Ein möglicher Einstieg ist noch keine Kaufpflicht
Im Chart ist Lumentum relativ stärker. Der Kurs liegt noch über der langfristigen Tageslinie, hat die kurzfristigere Trendlinie aber verloren.
AAOI liegt sowohl unter der 50er- als auch unter der 200er-Tageslinie.
Bei beiden fehlt mir im Moment ein bestätigter Boden. Ein roter Chart wird nicht allein dadurch grün, dass die Aktie letzte Woche noch teurer war.
Diese Marken sind Handelspläne für den Fall einer Stabilisierung, keine Aufforderung, sofort blinde Orders zu setzen. Bei einem Rücksetzertrade würde ich an den ersten Zielzonen überprüfen, ob ich reduziere oder die Erholung weiterlaufen lasse. Für ein langfristiges Investment würde ich zusätzlich eine vernünftige Bewertung und bessere operative Belege verlangen.
Ein technischer Stop kann bei einer Kurslücke deutlich schlechter ausgeführt werden.
Ein normaler Buy Stop wartet nicht auf einen bestätigten Schlusskurs.
Wer diese Bestätigung möchte, muss danach neu entscheiden. Limit und Ausbruch sind alternative Wege; Einstiegs-OCO kommt nur infrage, wenn der Broker diese Orderart unterstützt. Besonders die nächsten Zahlen am 5. November können zu größeren Sprüngen führen.
Mein Fazit zu diesem Duell
Wenn ich mich unabhängig von einer Depotstrategie für eines der beiden Unternehmen entscheiden müsste, wäre es Lumentum.
Die operative Ertragskraft, das breitere Produktportfolio und die bessere Cashflow-Basis überzeugen mich stärker.
AAOI kann im gelungenen Ausbau die größere Kurschance bieten.
Dafür muss man aber deutlich mehr Unsicherheit bei Marge, Finanzierung und Kundenabhängigkeit aushalten.
Für den heutigen Einstieg lautet mein Urteil bei beiden: noch warten.
Lumentum bleibt mein bevorzugter Beobachtungskandidat.
Bei AAOI möchte ich vor einem längerfristigen Kauf erst sehen, dass nicht nur neue Fabriken und neue Aktien hinzukommen, sondern auch nachhaltig mehr freies Geld je Aktie.
Der KI-Boom ist interessant genug. Ich muss ihm nicht jede Bewertung hinterhertragen.
Die stärkste Gegenposition zu meiner Vorsicht ist eine länger anhaltende Knappheit mit viel höheren künftigen Gewinnen.
Dann kann der Markt recht behalten und meine konservative Rechnung zu niedrig sein. Genau deshalb schaue ich auf die nächsten Ergebnisberichte beider Unternehmen am 5. November. Gute neue Belege würden meine Einschätzung verändern; ein weiteres hohes Analystenziel allein noch nicht.
Wie seht ihr das: lieber die bereits bewiesene Ertragskraft von Lumentum oder die größere Aufholwette bei AAOI?
Schreibt gern eure Argumente und auch zwei weitere Werte für ein kommendes Duell in die Kommentare.
Am besten aus demselben Sektor und mit vergleichbaren Geschäftsmodellen.
Konstruktive Gegenargumente sind ausdrücklich willkommen.
Grüße aus Dänemark
Raketentoni
Quellen:
S1 Lumentum Q4 und FY2026 Ergebnisbericht 11 August
S2 Lumentum FY2026 Annual Report einschließlich 10 K
S3 AAOI Q2 2026 Ergebnisse und Überleitung GAAP Non GAAP
S4 AAOI Form 10 Q zum 30 Juni 2026
S5 AAOI Jahresbericht 2025 Form 10 K
S6 AAOI Abschluss der Kapitalerhöhung 5 Oktober
S7 NVIDIA strategische Partnerschaft mit Lumentum 2 März
S8 Lumentum Astera Labs Corning OCP Demonstration 12 Oktober
S9 US Senatsentwurf S 5548 eingebracht 24 September
S10 Lumentum Kurs und Bewertungsdaten
S11 AAOI Kurs und Bewertungsdaten
S15 Lumentum Investor Relations Terminkalender
S16 AAOI Investor Relations Terminkalender
S17 AAOI Unternehmensgeschichte
und natürlich alle anderen :)

+ 3
Im Moment würde ich aber in beide nicht einsteigen. Ich denke, das war es noch nicht mit den Rücksetzern.
Teil 2 der Serie: FinTechs ohne Filiale, Aktien mit Potenzial? Nu gegen SoFi
Nach PepsiCo $PEP (+1,17 %) gegen McDonald’s $MCD (+1,44 %) geht unsere Vergleichsreihe heute weiter – diesmal mit zwei Fintechs:
Nu Holdings $NU (+0,47 %) und SoFi Technologies $SOFI (+0,01 %) .
Da wir auch in US-Werte investiert sind, schauen wir uns die beiden in den USA börsennotierten Unternehmen genauer an.
Nubank entstand 2013 in Brasilien mit der Idee, Bankgeschäfte einfacher und günstiger zu machen. SoFi wurde 2011 im Umfeld der Stanford University gegründet und begann mit Studienkrediten.
Heute bieten beide deutlich mehr Finanzdienstleistungen an.
Wir vergleichen, welche Aktie bei Qualität, Bewertung, Chancen und Risiken überzeugender abschneidet.
Habt ihr Wünsche für die nächsten Vergleiche?
Schreibt gerne zwei Aktien in die Kommentare.
Die einzige Bedingung: Sie sollten aus demselben Sektor kommen und idealerweise direkt miteinander konkurrieren.
Eines vorneweg, wenn ich mich heute entscheiden müsste, würde meine Wahl auf Nu Holdings fallen. Wieso?
Die bereits erreichte Profitabilität, das große aktive Kundennetz und die
Skalierung in Lateinamerika überzeugen stärker.
SoFi bietet interessante US-Banking-, Kreditplattform- und
Zahlungsoptionen, verdient auf sein Kapital aber bisher deutlich weniger. Ein annähernd gleicher Aktienkurs bedeutet keinen vergleichbaren Unternehmenswert.
Nu Holdings und die Qualität der Gewinne
Wie aus vielen Kunden eine profitable Bank wird
Nu erreichte im zweiten Quartal rund 1,06 Mrd. USD Gewinn. Die Zahl ist vor allem deshalb überzeugend, weil sie mit einer Eigenkapitalrendite von 33 % und einer Effizienzquote von 19,5 % verbunden ist. ROE, die Eigenkapitalrendite, misst den Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital.
Die Effizienzquote beschreibt hier den Aufwand relativ zur verwendeten Ertragsbasis. Zusammen zeigen diese Kennzahlen, wie viel Ertrag nach den laufenden Kosten übrig bleibt.
Die wirtschaftliche Stärke entsteht durch geringe Betreuungskosten und tiefere Kundenbeziehungen. Ein Kunde, der sein Einkommen, Zahlungsverkehr und mehrere Produkte bei derselben Bank bündelt, liefert zusätzliche Erträge und mehr Informationen für die Kreditentscheidung.
Neue Angebote können dann innerhalb einer bestehenden Beziehung verkauft werden. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Kundenzahl, sondern ob Aktivität, Ertrag je Kunde und Kreditqualität gemeinsam zunehmen.
Genau diese Verbindung macht Nu zum Qualitätssieger dieses Vergleichs.
Das Unternehmen muss seine Attraktivität nicht ausschließlich mit einem zukünftigen US-Geschäft begründen. Die heutigen Kernmärkte liefern bereits eine beträchtliche Gewinnbasis.
Für die Bewertung bedeutet das aber auch: Ein Teil dieses Vorteils steckt schon im hohen Buchwertaufschlag. Gute Geschäftszahlen erlauben keinen beliebigen Einstiegspreis.
Hohe Renditen tragen auch Kreditrisiko
Die risikobereinigte Nettozinsmarge erreichte 12,4 %. Vereinfacht zeigt sie den Zinsverdienst nach Berücksichtigung der Kreditkosten. Gleichzeitig stieg die Quote der mehr als 90 Tage überfälligen Kredite auf 6,9 %. Frühere Verzugsstadien entwickelten sich günstiger. Die Zahlen ergeben daher weder eine Entwarnung noch einen nachgewiesenen Kreditbruch.
Mehr unbesicherte Kredite können höhere Zinsen und Gewinne bringen, erhöhen aber die Empfindlichkeit gegenüber schwächeren Einkommen. Bei einer wachsenden Bank sehen Ausfälle neuer Kredite zunächst oft harmloser aus, weil junge Kredite ihre Verluste erst später zeigen.
Darum sind Kreditjahrgänge wichtig:
Kredite aus derselben Vergabeperiode werden im Zeitablauf beobachtet, statt nur den Durchschnitt des gesamten wachsenden Bestands zu vergleichen.
Ich würde die hohe Marge nur dann dauerhaft honorieren, wenn auch reifere Kreditjahrgänge stabil bleiben.
Das Gegenszenario zum heutigen Qualitätsurteil ist ein Kreditzyklus, in dem höhere Verluste einen Teil der Zinsrendite aufzehren. Mexiko und die USA bieten zusätzliche Chancen, sollten dieses Risiko aber nicht überdecken.
Die US-Expansion ist im Urteil eine Option, keine notwendige Begründung für den gesamten Unternehmenswert.
SoFi und der Weg zu höheren Kapitalrenditen
Starkes Wachstum reicht für den Qualitätsaufschlag noch nicht
SoFi erzielte 156,6 Mio. USD GAAP-Gewinn und knapp 30 % bereinigte EBITDA-Marge. EBITDA lässt unter anderem bestimmte Aufwendungen außerhalb der operativen Betrachtung; bei einer Bank ersetzt es weder den Gewinn für Aktionäre noch die Kapitalrendite. Meine aus Quartalsgewinn und durchschnittlichem Eigenkapital berechnete Q2-ROE liegt annualisiert bei etwa 5,8 %.
Die langfristig erhoffte Rentabilität ist damit noch nicht erreicht.
Der Konzern baut mehrere Angebote gleichzeitig aus. Das kann langfristig Kundenbindung und Ertrag je Mitglied erhöhen. Kurzfristig entstehen dafür Entwicklungs-, Vertriebs- und Anlaufkosten.
Die unveränderte EBITDA-Prognose trotz höherem Umsatzausblick zeigt, dass nicht jeder zusätzliche Umsatzdollar sofort beim Aktionär ankommt. Ein höherer absoluter Gewinn kann zudem durch eine größere Aktienzahl je Anteil weniger stark wachsen.
SoFi verdient für mich eine Wachstumsbewertung, aber noch keinen uneingeschränkten Qualitätsaufschlag.
Ein besserer Kaufgrund entsteht, wenn zusätzliche Produkte tatsächlich mehr wiederkehrenden Gewinn je Aktie liefern. Der Vergleich ist deshalb keine Wette darauf, ob SoFi wachsen kann. Die entscheidende Frage ist, wie profitabel dieses Wachstum für bestehende Aktionäre wird.
Kreditplattform und Technologie müssen getrennt überzeugen
Das Loan Platform Business lieferte im Q2 rund 143 Mio. USD bereinigten Nettoerlös. Es ermöglicht Kredite für Partner und Gebühren, ohne jeden vermittelten Kredit dauerhaft vollständig auf der eigenen Bilanz zu halten.
Das ist ein sinnvoller Weg zu weniger kapitalgebundenem Wachstum.
Die Technologieplattform erwirtschaftete dagegen nur 84,5 Mio. USD Erlös und schrumpfte um 23 % gegenüber dem Vorjahr.
Weniger Bilanzbindung bedeutet nicht Unabhängigkeit vom Kreditzyklus. Die Partner müssen weiter Kredite kaufen oder finanzieren wollen. Bei schlechteren Verlustannahmen oder höheren Renditeforderungen kann ihre Nachfrage nachlassen.
Für die Technologieplattform gelten andere Tests: Kundenbindung, Neuverträge,
Erlöswachstum und Marge. Eine neue Kartenpartnerschaft kann diese Entwicklung verbessern, beweist aber allein noch keine erfolgreiche Erholung des gesamten Segments.
Der positive Gegenfall lautet: SoFi steigert profitable Mehrfachnutzung, gewinnt neue B2B-Kunden und erhöht die Kapitalrendite über mehrere Jahre.
Dann kann sich der heutige Buchwertaufschlag als günstig erweisen.
Bleibt die Rendite niedrig oder wächst die Aktienzahl zu schnell, ist der optisch niedrige Buchwertmultiplikator wenig hilfreich. Darum würde ich hier die Ergebnisbestätigung höher gewichten als einen bloßen Rückgang des Aktienkurses.
Bei Banken sind Einlagen eine Finanzierungsquelle und Kredite operative Vermögenswerte. Die generischen negativen FCF-Zahlen der Reports eignen sich deshalb nicht als direkter Insolvenz- oder Cash-Burn-Indikator.
Auch „Net Debt / EBITDA“ würde hier die Bankbilanz fehlinterpretieren. Entscheidend sind Kapitalquoten, Einlagenstabilität, Fristen, realisierte Kreditverluste und liquide Aktiva.
Die Berichtsangabe „Nu Loan-to-Deposit 35 %“ gilt für Mexiko, nicht für die Gruppe. 39,4 / 45,3 ergibt rechnerisch rund 87 % für das gesamte veröffentlichte Kreditportfolio. Das ist wegen unterschiedlicher Portfolio- und Bilanzdefinitionen ebenfalls keine automatisch identische regulatorische Quote.
Warum Nu operativ vorne liegt
Nu betreibt unter der Marke Nubank eine digitale Bank in Brasilien, Mexiko und Kolumbien. Die Bank verdient an Krediten, Karten, Einlagen und Gebühren. Ihre Stärke sind geringe Betriebskosten und der immer größere Anteil der Kunden, die Nu als Hauptbank verwenden. Das schafft Daten und erleichtert die Vermarktung zusätzlicher Produkte.
Im zweiten Quartal lag die Eigenkapitalrendite nach Unternehmensangabe bei 33 Prozent. Die Effizienzquote betrug 19,5 Prozent. Das ist eine sehr starke Basis. Der Bruttoumsatz stieg 39 Prozent und der Gewinn 49 Prozent, jeweils währungsbereinigt. Mexiko erweitert den Wachstumsraum, während die Expansion in die USA noch Anlaufkosten und Ausführungsrisiken mitbringt.
Was SoFi interessant macht
SoFi verbindet US-Banking, Kredite, Investments und Finanztechnologie. Die Banklizenz ermöglicht eine Einlagenfinanzierung, während das Loan Platform Business zusätzlich Gebühren mit Krediten für Partner erwirtschaftet. Cross-Sell funktioniert: 51 Prozent der neuen Produkte wurden von bestehenden Mitgliedern eröffnet.
Das Wachstum ist stark: bereinigte Nettoerlöse plus 40 Prozent, Mitglieder plus 35 Prozent, Produkte plus 42 Prozent. Der GAAP-Gewinn betrug 156,6 Mio. USD. Die selbst berechnete annualisierte Q2-Eigenkapitalrendite liegt aber nur um 5,8 Prozent. Genau dort liegt der Unterschied zu Nu. Die B2B-Technologieplattform schrumpfte außerdem um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erzielte nur 14 Prozent Contribution-Marge.
Chancen Risiken und aktuelle Nachrichten
Bei Nu muss ich die Kreditqualität besonders im Auge behalten. Der Anteil der Kredite mit mehr als 90 Tagen Verzug stieg im Q2 auf 6,9 Prozent. Das Unternehmen erklärt einen Teil mit Saison und Portfoliomix. Diese Erklärung ersetzt die laufende Kontrolle der Kreditjahrgänge aber nicht. Dazu kommen Brasilienpolitik und Wechselkurse, die den US-Dollar-Gewinn beeinflussen.
SoFi kann bei einer Ertragsaufholung stärker profitieren, trägt aber auch mehr Unsicherheit. Der Anteil zusätzlicher Aktien ist deutlich gewachsen. Es reicht nicht, dass Umsatz und absoluter Gewinn steigen; entscheidend ist, was je Aktie übrig bleibt. Beide Banken müssen Kapitalregeln einhalten und ihre Einlagen stabil halten.
SoFi meldete Stablecoin-Settlement mit Mastercard sowie am 8. Oktober eine Orbi-Kartenpartnerschaft in Mexiko. Das ist strategisch interessant. Das genannte jährliche Settlementvolumen von mehr als 25 Mrd. USD ist allerdings Zahlungsvolumen und kein zusätzlicher Umsatz. Neue Zahlungsangebote erhalten bei mir erst dann einen großen Bewertungsbeitrag, wenn daraus nachvollziehbare Gewinne entstehen.
Der Nu-Kurssprung Anfang Oktober war auch Teil einer breiten Brasilien-Rally nach der ersten Präsidentschaftswahlrunde. Vor der Stichwahl am 25. Oktober würde ich einen politischen Optimismusaufschlag nicht als garantiert ansehen.
Bewertung und Einstieg
Nu ist auf erwartete Gewinne günstiger.
SoFi ist zum Buchwert günstiger.
Beide Aussagen können gleichzeitig stimmen:
Nu erzielt auf sein Kapital bereits viel höhere Renditen, SoFi muss seine Renditen erst deutlich steigern. Den negativen Standard-Free-Cashflow der Reports behandle ich bei Banken nicht automatisch als Cash-Burn. Kreditwachstum und Einlagenbewegungen verändern diese Kennzahl erheblich.
Mein Bank-Ertragswertmodell verwendet Buchwerte und diskontierte Überschussgewinne. Es ergibt im konservativen Basisfall heute ungefähr 14.9 USD für Nu und 13.6 USD für SoFi. Beide Kurse verlangen damit mehr als die konservative Annahme. Technische Kaufzonen sind keine garantierten Schnäppchenpreise.
Im günstigen Fall kann SoFi die höhere Kursfantasie entfalten. Dafür müssen Kapitalrendite, Gewinn je Aktie und Tech Solutions überzeugend aufholen.
Bei Nu $NU (+0,47 %) ist ein größerer Teil der operativen Qualität bereits sichtbar. Mein langfristiger Favorit bleibt deshalb Nu. Nach dem schnellen Anstieg würde ich aber gestaffelt vorgehen und einen Rücksetzer bevorzugen.
SoFi $SOFI (+0,01 %) ist für mich ein interessanter Beobachtungskandidat, kein automatischer Kauf allein wegen des Kurssturzes. Besonders wichtig sind die Q3-Zahlen am 27. Oktober. Nu wird laut Kalendern voraussichtlich am 12. November berichten; dieser Termin war in der Recherche noch nicht offiziell bestätigt.
Quellen:
Nu Q2 2026 Ergebnisse
SoFi Q2 2026 SEC Ergebnisbericht
Nu SEC Klarstellung zu Monzo 30 September
Nu US Start und Nu Global 10 September
SoFi Mastercard Settlement 22 September
SoFi Tech Solutions Orbi 8 Oktober
SoFi Q3 Termin offiziell bestätigt
Nu Aktienrückkauf bis zu 1 Milliarde USD
Nu Kurse und Kennzahlen
SoFi Kurse und Kennzahlen
Reuters Brasilien Wahlrally 5 Oktober
und natürlich alle anderen :)

+ 4
Eure Gedanken zum möglichen Portfolio
Ich bin 18, mache Abitur, habe einen langen Anlagehorizont und eine höhere Risikobereitschaft. Ich habe, auch mithilfe von Claude ein mögliches Portfolio erstellt, in dem ich mein Geld investieren möchte, da ich etwa 4500€ durch meiner Arbeit etc. angespart habe.
Baustein 1: Der ETF-Sparplan als Fundament
Ich bespare seit einiger Zeit monatlich mit 120€ einen FTSE All World ETF und habe darin bereits eine Basis von 720 €aufgebaut.
•Bestehende Position:
Microsoft (515€, +28%)
Amazon (260€, +30%) -> verkaufsüberlegung
Sofi Technologies (245€, -2,5%)
Hubspot (188€, -6.4%)
Lemonade (170€, -16%)
Baustein 2: Das neue Wachstumsportfolio (4.500 €)
Für mein Wachstumsportfolio investiere ich 4.500 € bewusst **nicht** in weitere bekannte Mega-Caps, die aber noch nicht von jedem eingepreist sind:
Ich bin sehr gerne offen für Verbesserungsvorschläge und Meinungen😄
Der ETF-Sparplan bleibt dabei die eigentliche Grundlage meines Vermögensaufbaus – alles andere ist bewusst risikoreichere Ergänzung obendrauf, nicht umgekehrt.

Wächst SOFI weiter ?…
Hier ist der heiße Scheiß aus dem SoFi $SOFI (+0,01 %)
Q2 2026 Earnings Release, frisch vor US-Börseneröffnung! 🔥
🚀 Topline-Performance & Rekord-Umsätze
SoFi Technologies $SOFI (+0,01 %) hat im zweiten Quartal 2026 beim bereinigten Nettoumsatz (Adjusted Net Revenue) mit 1,20 Milliarden USD einen absolut spektakulären Rekord aufgestellt!
Wachstum: Ein kräftiges Plus von +40 % im Jahresvergleich (YoY).
Wall Street Beat: Damit hat das FinTech-Flaggschiff die Schätzungen der Analysten (lagen bei ~1,11 Mrd. USD) meilenweit hinter sich gelassen!
🔮 Plattform-Skalierung & Mitglieder-Boom
Dass die Wachstumsstory erst richtig Fahrt aufnimmt, belegt der historische Neukunden-Run über das gesamte Produkt-Ökosystem hinweg:
Neukunden-Zuwachs: SoFi konnte im Q2 sensationelle 1,1 Millionen neue Mitglieder hinzugewinnen. Die Gesamtzahl der Mitglieder kletterte damit auf 15,8 Millionen (+35 % YoY).
Produkt-Nutzung: Die Gesamtzahl der genutzten Finanzprodukte stieg auf über 24,4 Millionen (+42 % YoY). Im Quartal kamen 2,2 Millionen neue Produkte hinzu.
Kredit-Power: Das gesamte Kreditvolumen (Originations) erreichte einen Allzeit-Rekordwert von 14,8 Milliarden USD (+69 % YoY)!
📈 Profitabilität auf Rekordniveau & EPS-Beat
SoFi beweist eindrucksvoll, wie stark das Banklizenz-Modell auf Skale hebeln kann:
Net Income (GAAP): Der GAAP-Nettogewinn explodierte auf 156,6 Millionen USD.
Gewinn je Aktie: Das bereinigte EPS stieg auf 0,12 USD und schlug damit die Konsensschätzung von 0,11 USD.
Adj. EBITDA: Das bereinigte EBITDA kletterte um +44 % auf 357,8 Millionen USD – das entspricht einer bärenstarken EBITDA-Marge von knapp 30 %!
🎯 Massiv angehobener Ausblick für FY2026
Aufgrund der ungebrochenen Wachstumsdynamik schraubt CEO Anthony Noto die Messlatte für das Gesamtjahr 2026 ordentlich nach oben:
Umsatz-Guidance: Angehoben auf 4,75 bis 4,85 Milliarden USD (Analysten hatten bisher nur $4,70B auf dem Zettel).
Adj. EBITDA: Bestätigt auf bärenstarke ~1,60 Milliarden USD.
GAAP EPS: Guidance von ~0,60 USD je Aktie für das Gesamtjahr untermauert.
⚡ 💡 Das Fazit von Jack
Der Wandel vom Nischen-Kreditgeber zum führenden, hochprofitablen Digitalbank-Superapp-Giganten ist endgültig abgeschlossen. Erstmals verzeichnet SoFi ein Quartal mit über 1,2 Milliarden USD Umsatz – angetrieben von über 15 Millionen treuen Mitgliedern.
Wer jetzt noch an der Skalierbarkeit zweifelt, blendet die harten Fakten aus. Das ist ein gigantisches Ausrufezeichen an die gesamte FinTech-Branche! 💥
Quartalszahlen 27.07-31.07.26
$MC (-0,64 %)
$MBG (+2,14 %)
$ULVR (+1,06 %)
$PYPL (-0,38 %)
$NBIS (-2,15 %)
$SPGI (+0,73 %)
$UPS (+0,78 %)
$KO (+1,05 %)
$GLW (-2,1 %)
$BA (+1,5 %)
$KER (+0,41 %)
$ENPH (-0,3 %)
$NXPI (-0,82 %)
$STX (-0,81 %)
$BE (-0,45 %)
$V (+1,69 %)
$MDLZ (+0,2 %)
$000660
$P911 (+2,7 %)
$BN (+2,63 %)
$RMS (+0,66 %)
$BAS (+2,41 %)
$AG1 (+4,99 %)
$LMND (-0,05 %)
$SOFI (+0,01 %)
$NDX1 (+1,2 %)
$TER (-1,14 %)
$GD (+0,2 %)
$APH (-0,73 %)
$AIR (+1,69 %)
$SBUX (+1,42 %)
$CMG (+1 %)
$META (+0,12 %)
$FTNT (+0,67 %)
$QCOM (+0,17 %)
$LRCX (+0,06 %)
$HOOD (-0,18 %)
$ARM (-1,44 %)
$MSFT (-3,4 %)
$CVNA (+2,01 %)
$005930
$SU (+1,36 %)
$INGA (-1,73 %)
$OR (+0,9 %)
$BMW (+1,24 %)
$BATS (+0,97 %)
$MA (+2,45 %)
$ADS (+4,22 %)
$SHEL (+3,83 %)
$RACE (+1,03 %)
$RDDT (-1,67 %)
$TEM (-0,55 %)
$COIN (-1,06 %)
$AAPL (+1,33 %)
$AMZN (-2,43 %)
$CCO (+0,28 %)
$LIN (+0,96 %)
$ABBV (+1,61 %)
$PUM (-0,18 %)
$HAG (+3,03 %)
$XOM (+1,3 %)
$CVX (+1,35 %)
Höhen und Tiefen
Seit meinem letzten öffentlichen Teilen meines Portfolios im Februar 2025 ist nun auch schon wieder über ein Jahr vergangen, und es hat sich einiges in meinem Depot getan.
Als ich das letzte Mal mein Portfolio geteilt habe, war $HIMS (+1,79 %) mit über 60 % Depotanteil noch meine mit Abstand größte Position und der Top-Gewinner. Das hat sich dann aber auch schnell wieder geändert, als die GLP-1-Medikamente von der Liste für knappe Medikamente verschwunden sind und die Aktie auf Tiefflug ging. Mein Portfolio stürzte binnen Wochen von über 200k auf gerade einmal 120k ab. Der Schmerz saß tief, und ich beschloss, meine $HIMS (+1,79 %)
-Position beim nächsten „Hoch“ zu reduzieren.
Gesagt, getan: Dies setzte ich Anfang August 2025 um und konnte mich über eine fette Rendite freuen. (Auch der Staat freute sich über 15k Kapitalertragsteuer...) Ebenso tat es gut, das Klumpenrisiko minimiert zu haben. Über 50 % seines Kapitals in einer Aktie wie $HIMS (+1,79 %) bereiten einem auf Dauer echt Kopfschmerzen.
Das frei gewordene Kapital habe ich dann stetig in neue Aktien wie $AMD (-1,23 %) , $NBIS (-2,15 %) oder $META (+0,12 %)
gesteckt. Auch bestehende Positionen wie $GOOG (-0,89 %) , $NVDA (+0,09 %) , $SOFI (+0,01 %) oder $NU (+0,47 %) wurden damit gefüttert.
Zudem habe ich in der Zeit einige gravierende Fehler gemacht, die bis heute schmerzen. Im Januar 2026 habe ich, eigentlich rein aus Langeweile, meine $TXRH (+0,7 %) -Aktien verkauft, um in $AEHR (-2,22 %) umzuschichten.
Was rückblickend wie ein supergeiler Trade aussieht, lief bei mir jedoch ganz anders. Nach ca. zwei Wochen Haltedezit bei $AEHR (-2,22 %) liquidierte ich die 8.000-€-Position mit einem kleinen Plus und steckte das Geld völlig sinnbefreit in ein $META (+0,12 %)
-Long-Zertifikat, das dann durch die Iran-Krise auf 0 lief – während sich $AEHR in dieser Zeit vervierfachte...
-->Das war definitiv schmerzhaftes Lehrgeld. Ich hoffe, ich werde in meinem Leben nie wieder ein Hebelprodukt in die Hand nehmen.
Aktuell versuche ich mit dem Ausbau meiner $AMZN (-2,43 %) und $MA (+2,45 %) Positionen wieder mehr Stabilität in mein Portfolio zu bekommen :)
Da sich mein restliches Portfolio dieses Jahr aber wieder super entwickelt hat, kann ich darüber hinwegsehen. Gestern Abend gab es zum ersten Mal seit dem 19.02.2025 wieder ein neues Hoch bei Börsenschluss. Ganze 485 Tage musste ich darauf warten.
Das hat mich nun auch dazu bewegt, hier mal wieder einen Post zu verfassen.
Was haltet ihr von meinem Depot? Was waren eure lehrreichsten Erfahrungen an der Börse?
Gruß Bubu ;)
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