Ich glaube nicht, dass plötzlich aller Speicher aus China kommt und DCA hier weiter einen der Industriechampions. Gern noch mehr für noch weniger Geld...
Kioxia Holdings Corporation
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17Update Depot 2036
Hallo meine Lieben,
heute gab es im Depot 2036 zwei Nachkäufe.
Der KI-Boom erhöht den Bedarf an leistungsfähigen Speicherlösungen.
KI-Rechenzentren benötigen große Mengen an Enterprise-SSDs, um Daten schnell zu speichern und abzurufen. Laut Counterpoint entfielen im ersten Quartal 2026 bereits 43 % des NAND-Marktes auf Enterprise-SSDs für Server.
Kioxia kann davon profitieren, wenn das Unternehmen bei Leistung, Zuverlässigkeit und Kosten wettbewerbsfähig bleibt.
Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit SanDisk. Beide Unternehmen betreiben gemeinsame Produktions- und Entwicklungsaktivitäten. Das hilft, hohe Investitionskosten zu teilen und die technologische Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
Der Chinesische Produzent CXMT spielt im NAND Bereich eher keine Rolle. Deshalb halte ich den momentanen Abverkauf bei KIOXIA als eher ungerechtfertigt.
+ EV / Sales TTM (7,7)
+ EV / FCF (25)
+ Gross Margin TTM (62%)
+ FCF Margin (30%)
+ Rule-of-40 Score TTM (162%)
+ Sales Growth (132%)
+ Sales Growth E (332%)
+ Equity Ratio (38%)
+ ROIC (54%)
+ Debt Ratio (0,3) ✌🏼
Mit Satellit zur Million - MSCI World Momentum Champions - Monatsabschluss September 2026
🚀 Monat 9 seit Start lief ebenfalls wieder sehr schön. 🚀
Bis jetzt ging es eigentlich dieses Jahr nur von Mitte Juni bis Ende Juli bergab und über die letzten 2 Monate konnte der Weg nach oben fortgesetzt werden. Und ja, die 30k Marke ist wieder einmal gefallen 😍
Nach Algorithmus war ich mit Lumentum ($LITE (-12,7 %) ) Kioxia ($285A (-9,26 %) ), Micron ($MU (-7,58 %) ), Hewlett Packard Enterprise ($HPE (-5,23 %)), Recruit Holdings ($6098) (+2,12 %) und Dell ($DELL (-7,98 %) ) positioniert. Darüber hinaus noch außerhalb des Algorithmus in Sandisk ($SNDK (-10,61 %) ).
Startwert lag bei rund 26.300 Euro. Durch die Kapitalertragssteuer beim Verkauf von Western Digital ($WDC (-15,14 %) ) gingen 650 Euro verloren, dazu kam ein Kapitalzufluss von 720 Euro, der die Steuer ziemlich ausgleichen konnte.
Der September hat in Summer ziemlich genau +15 % fürs Satelliten-Portfolio gebracht.
+4.000 Euro Kursgewinn 🚀
Wer dabei war und wie es lief:
- Lumentum +11% 🚀
- Kioxia +16% 🚀
- SanDisk +16% 🚀
- Micron +15% 🚀
- Dell +21% 🚀🚀
- HPE +25% 🚀🚀
- Recruit+1% 🐌
Das Gesamtergebnis wurde von allen gleichermaßen stark getragen. Nur Recruit Holdings konnte nicht Schritt halten mit der Stärke der anderen.
YTD steht die Momentum-Performance nun bei starken +110% TTWROR. 🤯😍
Ob es für den Oktober Veränderungen gibt, werden die Auswertungen nun zeigen. Ich gehe zumindest davon aus. Die Auswertungen laufen...
Nur noch 33x bis zur Million 🥹
Edit: Recruit Holdings ist im Oktober nicht mehr dabei. Nach langem Warten begrüßen wir nun offiziell Sandisk im MSCI World und damit direkt im Depot (hatte ich ja vorsorglich schon länger gehalten) und darüber hinaus hat auch Marvell wieder den Sprung in die Besetzung geschafft. Auf einen guten Oktober, der uns die 3x.xxx,xx € gerne erhalten darf!
SK-Chefs Kioxia-Angebot erhöht den Einsatz im NAND-Wettbewerb
$285A (-9,26 %)
$HY9H (-8,13 %)
Bahnt sich hier in etwa eine Hochzeit an. Da bleibe ich halt einfach mal in beiden Unternehmen investiert. Und warte einfach ab wie es weiter geht.
Japan bleibt weiterhin was Technologie angeht interessant.
Meine Lieben, der Ausbau der Produktion bedeutet Potential bei den Maschinenbauer. Wenn seht ihr hier vorne?
(@PikaPika0105 , @Aktienhauptmeister , @Raketentoni )
Chey Tae-won erwägt gemeinsame Produktion und Forschung & Entwicklung, während der Chiphersteller Samsung auf dem Speichermarkt herausfordern will.
Der Vorsitzende der SK Group, Chey Tae-won, erwägt den Bau eines Chipwerks in Japan, möglicherweise zusammen mit dem NAND-Flash-Hersteller Kioxia, da der koreanische Mischkonzern eine engere Zusammenarbeit mit seinem japanischen Konkurrenten anstrebt.
„Eine Möglichkeit wäre die gemeinsame Produktion“, sagte Chey in einem Interview mit der Asahi Shimbun, das am Dienstag während seines Besuchs in Tokio veröffentlicht wurde. Er nannte außerdem die Koordination der Lieferkette sowie gemeinsame Forschung und Entwicklung als mögliche Kooperationsbereiche.
Dieser Schritt unterstreicht SK hynix' Bestreben, seine führende Position im Bereich Hochbandbreitenspeicher zu nutzen, um Samsung Electronics im gesamten Speichermarkt herauszufordern. Er könnte auch die globale NAND-Industrie grundlegend verändern, da SK hynix bereits indirekt an Kioxia beteiligt ist.
„Japan ist sowohl hinsichtlich des Risikos als auch der Kultur ein äußerst attraktiver Kandidat“, sagte Chey und fügte hinzu, dass SK Vorschläge von mehreren lokalen Regierungen erhalten habe, die an der Ansiedlung der geplanten Anlage interessiert seien. Er nannte keine konkreten Standorte.
Chey bezeichnete Kioxia als „ein Unternehmen mit vielen Stärken“ und erklärte, SK sei bereit, Partner zu werden, wenn es eine Rolle in der Wachstumsstrategie des japanischen Chipherstellers spielen könne.
„Sollte SK hynix in Kioxias zukünftige Strategie einbezogen werden, sind wir jederzeit bereit, Partner zu werden“, sagte er und verwies auf Kioxias Produktionspartnerschaft mit SanDisk. Kioxia und SanDisk betreiben gemeinsam NAND-Fertigungsanlagen in Japan, vertreiben ihre Produkte jedoch getrennt.
Chey deutete außerdem an, dass SK seine Investition in Kioxia beenden könnte, falls es den beiden Unternehmen nicht gelingen sollte, eine engere Partnerschaft aufzubauen.
SK hynix steht im direkten Wettbewerb mit Kioxia im Bereich NAND-Flash-Speicher, ist aber gleichzeitig ein bedeutender indirekter Investor des japanischen Unternehmens. Die Investition erfolgte über eine von Bain Capital geführte Zweckgesellschaft (SPC), die von dem Konsortium gegründet wurde, das Toshibas Speichergeschäft übernommen hatte. Im August wurde die SPC mit einem Anteil von 14,19 Prozent zum größten Aktionär von Kioxia.
SK hynix hält Wertpapiere, die in Aktien mit den meisten Stimmrechten der SPC wandelbar sind und somit potenziell ihren Einfluss auf Kioxia ausweiten könnten. Eine bestehende Vereinbarung untersagt SK hynix jedoch bis 2028, ohne Zustimmung von Kioxia 15 Prozent oder mehr deren direkten oder indirekten Stimmrechte zu halten.
Die SK Group prüft Berichten zufolge auch die Übernahme japanischer Halbleitermaterialien- und -ausrüstungsunternehmen, was auf ein umfassenderes Bestreben hindeutet, eine stärkere Position im japanischen Chip-Ökosystem zu etablieren.
Eine engere Zusammenarbeit zwischen SK hynix und Kioxia könnte die Wettbewerbsdynamik auf dem globalen NAND-Markt verändern. Counterpoint Research schätzt, dass Samsung Electronics im zweiten Quartal 2026 mit einem Marktanteil von 25 Prozent führend bei den NAND-Lieferungen sein wird, gefolgt von SK hynix mit 22 Prozent und Kioxia mit 14 Prozent. Zusammen erreichen die beiden Letztgenannten einen größeren Marktanteil als Samsung, obwohl sie weiterhin separate Wettbewerber sind.
Cheys Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund, dass SK hynix seine Position im Bereich High-Bandwidth Memory (HBM), das in KI-Systemen und Rechenzentren eingesetzt wird, stärkt. Die stark gestiegene Nachfrage hat dem Unternehmen Rekordgewinne beschert und ihm die nötigen Mittel verschafft, um über HBM hinaus zu expandieren.
Lee Jong-hwan, Professor für System-Halbleitertechnik an der Sangmyung-Universität, sagte, SK hynix scheine bereit zu sein, die Gewinne und das Vertrauen, die es durch seine Führungsrolle im HBM-Bereich gewonnen habe, zu nutzen, um die Spitzenposition auf dem breiteren Speichermarkt anzustreben.
„Der Ausbau der Produktionskapazitäten ist in der Halbleiterindustrie von entscheidender Bedeutung“, sagte Lee. „SK hynix scheint Kioxia als Partner zu sehen, der seine Position im NAND-Bereich stärken und ihm helfen könnte, Samsung herauszufordern.“
SK hynix arbeitet außerdem mit dem US-amerikanischen Unternehmen SanDisk an der Entwicklung globaler Standards für High-Bandwidth Flash (HBF). Diese neue Technologie kombiniert NAND-Chips, um Leistung und Speicherkapazität zu verbessern, und verwendet dabei eine ähnliche Struktur wie HBM. Die langjährige Partnerschaft von Kioxia mit SanDisk könnte SK hynix einen zusätzlichen strategischen Vorteil bei der Weiterentwicklung dieser Technologie verschaffen.
Im Gegensatz zu Samsung, dessen Geschäftsfelder Speicher, Auftragsfertigung und Unterhaltungselektronik umfassen, kann sich SK hynix auf Speicherchips konzentrieren. Der Wandel der KI-Branche von der Modellentwicklung hin zur Inferenz dürfte die Nachfrage nach NAND-Speichern mit hoher Kapazität ankurbeln und potenziell einen neuen Markt für HBF schaffen, so Lee.
Japans Stärke im Bereich Halbleitermaterialien und -ausrüstung macht das Land auch zu einem attraktiven Produktionsstandort, den SK hynix nicht ignorieren kann, fügte er hinzu.
Kioxia und Sandisk planen Milliardeninvestitionen
$285A (-9,26 %)
$SNDK (-10,61 %)
Bei Kioxia habe ich gerade erst investiert.
Die japanischen Speicherchiphersteller wollen ihre Produktion deutlich erhöhen. Über sechs Jahre sollen mehr als fünf Billionen Yen in neue und bestehende Fabriken fließen.
Tokio. Die Speicherchiphersteller Kioxia und Sandisk wollen in Japan mehr als fünf Billionen Yen investieren. Das entspricht rund 26,9 Milliarden Euro. Mit dem Ausbau über sechs Jahre wollen die Unternehmen ihre Produktion eines für KI-Rechenzentren wichtigen Bauteils erhöhen, das derzeit knapp ist.
Der in Tokio ansässige Spezialist für NAND-Flashspeicher will allein 1,8 Billionen Yen in eine neue Fabrik im japanischen Kitakami investieren, sagte Kioxia-Chef Hiroo Ota am Donnerstag. In dem Werk sollen die neuesten hochverdichteten 3D-Flash-Speicherchips des Unternehmens hergestellt werden. Sie sind darauf ausgelegt, die enormen Datenmengen zu verarbeiten, die von KI-Diensten erzeugt werden. Sie wollten anonym bleiben, weil die Vorhaben noch nicht öffentlich sind.
Kioxia will die Investitionen gemeinsam mit seinem Fertigungspartner Sandisk umsetzen. Die Nachfrage nach Speicherchips ist zuletzt massiv gestiegen und damit auch die Preise. Die Komponenten sind für Rechenzentren unverzichtbar und belasten die Margen von Unternehmen – von Nvidia bis hin zu Auto- und Smartphone-Herstellern. Bei einer Telefonkonferenz nach der Vorlage der Quartalszahlen warnten Führungskräfte von Nvidia vor Lieferengpässen und dem Druck auf die Gewinnmargen.
Kioxia stellt staatliche Unterstützung in Aussicht
Kioxia und Sandisk wollen für ihre Vorhaben Subventionen der japanischen Regierung beantragen, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Kioxia erklärte in einer Mitteilung, das Unternehmen prüfe unter anderem den Bau neuer Anlagen, um den Unternehmenswert „stetig und nachhaltig“ zu steigern.
Kioxia dürfte sich günstige langfristige Verträge mit Kunden gesichert haben, die das künftige Wachstum absichern, sagte Kazuyoshi Saito, Senior-Analyst bei Iwai Cosmo Securities. „Das ist äußerst positiv.“
Große Technologiekonzerne wie Alphabet und Meta schließen mehrjährige Verträge ab, um sich Speicher- und Datenspeicherkapazitäten für ihre Rechenzentren zu sichern. Das hatte bei Kioxias südkoreanischen Konkurrenten Samsung Electronics und SK Hynix eine Reihe umfangreicher Investitionspläne ausgelöst.
Sorge vor einem Überangebot
Im margenschwächeren Geschäft mit Speicherchips für Konsumgüter gewinnt unterdessen der chinesische Hersteller Yangtze Memory Technologies Marktanteile. Die Sorge, dass Kioxia erst dann investiert, wenn ein künftiges Überangebot den Markt bereits wieder belastet, hat den Aktienkurs des Unternehmens unter Druck gesetzt. Seit dem Höchststand im Juni hat sich die Aktie halbiert.
Kioxia könnte Investitionen in Milliardenhöhe problemlos aus vorhandenen Barmitteln finanzieren, sagte Citi-Analyst Takero Fujiwara in einer Studie. Eine Investitionsentscheidung würde seiner Einschätzung nach signalisieren, dass sich das Unternehmen langfristige Verträge gesichert hat. Diese deuteten auf eine hohe Nachfrage mindestens bis 2028 hin.
„Obwohl das Unternehmen bei seinen Investitionen weiterhin vorsichtig ist, hat es seine Bereitschaft gezeigt, bei Bedarf zu investieren“, schrieb Fujiwara.
Japan unterstützt seit einiger Zeit Chiphersteller mit Produktionsstätten im eigenen Land finanziell. Dazu zählen Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), Sony und Micron. Die Regierung will damit einen Teil der früheren Führungsrolle Japans in der Halbleiterindustrie zurückgewinnen.
Kioxia hat im vergangenen Monat mit der Auslieferung seiner gestapelten BiCS-Flash-Speicherchips der zehnten Generation begonnen. Am Standort im japanischen Verwaltungsbezirk Iwate will das Unternehmen höherwertige NAND-Chips für Rechenzentren produzieren. Das andere große Produktionszentrum in Yokkaichi in der Präfektur Mie soll sich auf Chips für Konsumprodukte wie Smartphones konzentrieren.
Mehr:
Plötzlich heiß begehrt: Speicherchips werden zum Flaschenhals der KI
Speicherchips: Kioxia und Sandisk planen Milliardeninvestitionen
Also short SanDisk - long Kioxia ist the name of the game.
Die frage ist nur, wie lange der Markt braucht um die Differenz zu schließen.
SanDisk 220 Mrd. - Kioxia 180 Mrd.
Da ergibt sich eine interessante Opportunität. 😉
Kioxia Aktie: Western Digital prüft Fusion
noch schnell mal nachgelegt. Hoffe die Japaner kommen am Wochende in Kauflaune.
Kioxia-Aktie steigt dank neuer Fusionsspekulationen mit Western Digital und starken KI-Speicherinnovationen. Rekordquartal und vorgezogener Aktienrückkauf untermauern die positive Entwicklung.
Auf einen Blick:
- Fusionsgerüchte mit Western Digital
- Rekordquartal mit 415% Umsatzplus
- Aktienrückkauf vorzeitig abgeschlossen
- Neue QLC-Speichertechnologie vorgestellt
Kioxia legt am Freitag um 5,0 Prozent zu und steigt auf 296,00 Euro. Grund ist neue Spekulation über eine mögliche Fusion mit dem langjährigen Joint-Venture-Partner Western Digital. Hinzu kommen positive Reaktionen auf technische Durchbrüche bei KI-Speicherlösungen.
Fusionsgespräche mit Western Digital nehmen wieder Fahrt auf
Marktbeobachter berichteten am 21. August 2026 über neue Gerüchte zu einer Übernahme oder Fusion zwischen Kioxia und Western Digital. Beide Firmen betreiben bereits gemeinsame Fertigungsanlagen in Japan. Nun loten sie Berichten zufolge einen Zusammenschluss aus, um im schnell wachsenden Markt für KI-Infrastruktur besser mitzuhalten.
Der Kurs bleibt trotz eines fulminanten Anstiegs von 419 Prozent seit Jahresbeginn unter seinem geschätzten fairen Wert. In den vergangenen 30 Tagen war die Aktie noch um 17 Prozent gefallen. Die heutige Rally deutet auf eine Stimmungswende hin — der Fokus rückt zurück auf die strategische Konsolidierung der Branche.
Technische Fortschritte stützen die KI-Story
Die Fusionsgespräche fußen auf einer engen operativen Verbindung. Am 12. August 2026 stellten Kioxia und SanDisk, eine Marke von Western Digital, gemeinsam eine neue QLC-3D-Flash-Speichertechnologie vor. Die Technik zielt speziell auf KI- und datenintensive Anwendungen und erreicht nach Angaben der Unternehmen die höchste Bitdichte, die für QLC-NAND-Speicher je gemessen wurde.
Bereits Anfang August wurde Kioxias „GP Series“-SSD auf der Messe Future of Memory and Storage 2026 als beste Neuheit der Messe ausgezeichnet. Diese Erfolge festigen die Position des Unternehmens im Zeitalter der KI-Inferenz. Genau dieser Trend treibt die Geschäftszahlen des laufenden Geschäftsjahres maßgeblich an.
Rekordquartal und schnellerer Aktienrückkauf
Ende Juli meldete Kioxia für das erste Quartal einen Umsatz von 1.767,1 Milliarden Yen. Das entspricht einem Plus von 415,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der operative Gewinn nach Non-GAAP-Rechnung erreichte im selben Quartal 1.326,2 Milliarden Yen — mehr, als das Unternehmen im kompletten Vorjahr verdient hatte.
Das Management zeigt sich zudem spendabel gegenüber Aktionären. Am 10. August schloss Kioxia ein Aktienrückkaufprogramm über 800 Milliarden Yen ab und kaufte dabei 16,1 Millionen Aktien zurück. Das Programm war ursprünglich bis Oktober angesetzt — Kioxia zog den Abschluss um mehr als zwei Monate vor. Das Tempo signalisiert Vertrauen in die künftige Cashflow-Entwicklung.
Ausblick
Mit einem RSI von 48,6 bewegt sich die Aktie derzeit in neutralem Terrain. Frühere überkaufte Phasen aus dem laufenden Jahr scheinen damit verarbeitet. Der Speichermarkt steckt mitten in einem Superzyklus, angetrieben von der Nachfrage generativer KI-Systeme. Ob aus den Fusionsgesprächen mit Western Digital ein konkreter Deal wird, bleibt der entscheidende Faktor für die langfristige Bewertung von Kioxia.
Leopold Tenbagger schlägt wieder zu. Nicht zum Nachmachen geeignet
Hallo meine Lieben,
wenn schon zwei der größten Positionen Speicherchips Unternehmen sind. Sollte man nicht unbedingt noch eine Position eines weiteren Speicherchips Unternehmen hinzunehmen.
🙈🙈🙈🙈
„No risk, no fun“
Mitternachtsvorstellung. Die 'schnellste' SSD der Welt
Hallo meine Lieben,
heute gibt es aus einem bestimmten Anlass noch eine Mitternachtsvorstellung.
Hoffe auf viele Kommentare.
Die 'schnellste' SSD der Welt:
Die Kioxia GP1 erreicht satte 10 Mio. IOPS
Die Speichertechnologie für KI macht einen großen Sprung. Eine neue SSD von Kioxia erreicht ganze zehn Millionen Zugriffe pro Sekunde. Die nächste Generation soll diesen Wert sogar noch einmal um das Zehnfache übertreffen.
Neue Speicher für KI-Systeme
Speicherhersteller Kioxia hatte letztes Jahr die weltweit erste SSD mit fast 250 Terabyte Speicherkapazität vorgestellt und bietet mit seinen mobilen Speicherchips auf Basis der UFS-5.0-Technologie Übertragungsraten von mehr als 10 Gigabyte pro Sekunde. Jetzt sorgt ein weiteres neues Produkt des Unternehmens für Aufsehen. So hat der japanische Hersteller schon Anfang des Monats seine GP1-SSD auf einer kalifornischen Fachmesse vorgestellt. Mit rund zehn Millionen Ein- und Ausgabebefehlen pro Sekunde (IOPS) ist die GP1 die "schnellste" SSD der Welt. Sie wurde speziell für Rechenzentren entwickelt, um Engpässe bei der Verarbeitung von Daten für künstliche Intelligenz zu beheben.
Die erste Generation nutzt den Standard PCIe 6.0 und dient als direkte Speichererweiterung für Grafikprozessoren, da schneller HBM-Speicher von Grafikkarten teuer und stark in der Kapazität limitiert ist. Zukünftige Modelle sollen die Geschwindigkeit noch einmal um das Zehnfache übertreffen und auf satte 100 Millionen Operationen kommen. Erste Testmuster der SSD sollen Unternehmenskunden bis Ende 2026 erreichen.
Die 'schnellste' SSD der Welt: Die Kioxia GP1 erreicht satte 10 Mio. IOPS
Kioxia Holdings Corp ist ein in Japan ansässiges Unternehmen, das sich hauptsächlich mit der Herstellung, dem Verkauf, der Forschung und Entwicklung und anderen Dienstleistungen von Speicher- und verwandten Produkten beschäftigt. Das Geschäft wird nach der Verwendung der Produkte in Solid State Drive (SSD) & Storage, Smart Devices und Sonstige unterteilt. SSD & Storage umfasst SSD-Produkte und Speicherprodukte hauptsächlich für Personal Computer (PCs), Rechenzentren und Unternehmen. Zu den intelligenten Geräten gehören eingebettete Speicherprodukte mit Steuerfunktionen, die in Verbrauchergeräten wie Smartphones, Tablets und Fernsehgeräten sowie in Fahrzeugen und industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Andere umfassen Einzelhandelsprodukte wie SD-Speicherkarten und Universal Serial Bus (USB)-Speicher.
Mitarbeiterzahl: 15.042
Am 12. August vermeldete der japanische Speicherchip-Hersteller den Abschluss des Rückkaufs eigener Aktien, mit dem bis zu 30 Millionen Anteile im Gegenwert von bis zu 800 Milliarden Yen aus dem Markt genommen werden sollten.
Parallel dazu verschiebt sich die Aktionärsbasis: Toshiba reduzierte seinen Anteil zum 3. August auf 14,12 Prozent, nachdem der Konzern zuvor noch 14,48 Prozent hielt.
Größter Einzelaktionär ist damit die Bain-Capital-Gesellschaft BCPE Pangea Cayman2 mit 14,19 Prozent – wobei SK Hynix laut Kioxias eigener Mitteilung über Wandelanleihen faktisch nahezu alle Stimmrechte dieser Beteiligung kontrolliert.
Operatives Geschäft liefert Rückenwind
Hinter den Kapitalmaßnahmen steht ein außergewöhnlich starkes Quartal. Kioxia meldete für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatzsprung von 415,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,77 Billionen Yen, bei einem operativen Gewinn von 1,33 Billionen Yen und einer Marge von 75 Prozent.
Für das laufende zweite Quartal stellte das Unternehmen einen weiteren Umsatzanstieg auf 2,39 Billionen Yen in Aussicht, ein Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vorquartal, getragen von höheren Preisen und leicht steigenden Absatzmengen. Der operative Gewinn soll dabei um 70 Prozent zulegen.
Auszeichnungen unterstreichen technologische Position
Neben den finanziellen Nachrichten sammelte Kioxia auch technologische Erfolge. Die GP-Serie der Super-High-IOPS-SSDs wurde auf der Fachmesse FMS: The Future of Memory and Storage als „Best of Show“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit SanDisk stellte Kioxia zudem eine neue 3D-Flash-Speichertechnologie vor, die nach eigenen Angaben die höchste Bit-Dichte bei QLC-NAND-Speichern der Branche erreicht.
Ausblick und Kapazitätserweiterung
KI-Rechenzentren treiben weiterhin das Wachstum im NAND-Flash-Geschäft von Kioxia voran. Laut Nikkei erreichten die Umsätze aus Rechenzentren und verwandten Segmenten im Quartal April bis Juni 1,1747 Billionen JPY, mehr als fünfmal so viel wie ein Jahr zuvor. Das Unternehmen erzielte in einem einzigen Quartal fast genauso viel Umsatz wie im gesamten Geschäftsjahr bis März 2026.
Mit Blick auf die Zukunft erwartet das Unternehmen, dass die Bit-Nachfrage im Kalenderjahr 2026 in den hohen Zehnern wachsen wird, wobei das eigene Bit-Versandwachstum im Einklang mit dem breiteren Markt steht. Außerdem wird erwartet, dass die Nachfrage im Kalenderjahr 2027 weiterhin das Angebot übersteigen wird.
Unterdessen erwartet Kioxia für das zweite Geschäftsquartal, dass das starke Momentum anhält, mit einer Prognose für einen Umsatz von 2,390 Billionen JPY, ein Plus von 35,2 % im Quartalsvergleich, sowie einen Non-GAAP-Nettogewinn von 1,280 Billionen JPY, ein Aggregationsplus von 44,3 % in der Folge. Dennoch weist Nikkei darauf hin, dass die Nettogewinnprognose des Unternehmens hinter der Konsensschätzung von 1,3431 Billionen JPY zurückblieb.
(31,07,2026)
Geografische Umsatzverteilung:
2026 (JPY)
United States 1.099 Mrd.
China 382 Mrd.
Taiwan 301 Mrd.
Asia Excluding China and Taiwan 174 Mrd.
North America and Europa Excluding USA 119 Mrd.
18,08,2026, 15:05:05 •
Tradegate BSX (EUR)
334,00 EUR
+40,00 EUR+13,61 %
+ 3
Mitternachtsvorstellung. Die 'schnellste' SSD der Welt
Hallo meine Lieben,
heute gibt es aus einem bestimmten Anlass noch eine Mitternachtsvorstellung.
Hoffe auf viele Kommentare.
Die 'schnellste' SSD der Welt:
Die Kioxia GP1 erreicht satte 10 Mio. IOPS
Die Speichertechnologie für KI macht einen großen Sprung. Eine neue SSD von Kioxia erreicht ganze zehn Millionen Zugriffe pro Sekunde. Die nächste Generation soll diesen Wert sogar noch einmal um das Zehnfache übertreffen.
Neue Speicher für KI-Systeme
Speicherhersteller Kioxia hatte letztes Jahr die weltweit erste SSD mit fast 250 Terabyte Speicherkapazität vorgestellt und bietet mit seinen mobilen Speicherchips auf Basis der UFS-5.0-Technologie Übertragungsraten von mehr als 10 Gigabyte pro Sekunde. Jetzt sorgt ein weiteres neues Produkt des Unternehmens für Aufsehen. So hat der japanische Hersteller schon Anfang des Monats seine GP1-SSD auf einer kalifornischen Fachmesse vorgestellt. Mit rund zehn Millionen Ein- und Ausgabebefehlen pro Sekunde (IOPS) ist die GP1 die "schnellste" SSD der Welt. Sie wurde speziell für Rechenzentren entwickelt, um Engpässe bei der Verarbeitung von Daten für künstliche Intelligenz zu beheben.
Die erste Generation nutzt den Standard PCIe 6.0 und dient als direkte Speichererweiterung für Grafikprozessoren, da schneller HBM-Speicher von Grafikkarten teuer und stark in der Kapazität limitiert ist. Zukünftige Modelle sollen die Geschwindigkeit noch einmal um das Zehnfache übertreffen und auf satte 100 Millionen Operationen kommen. Erste Testmuster der SSD sollen Unternehmenskunden bis Ende 2026 erreichen.
Die 'schnellste' SSD der Welt: Die Kioxia GP1 erreicht satte 10 Mio. IOPS
Kioxia Holdings Corp ist ein in Japan ansässiges Unternehmen, das sich hauptsächlich mit der Herstellung, dem Verkauf, der Forschung und Entwicklung und anderen Dienstleistungen von Speicher- und verwandten Produkten beschäftigt. Das Geschäft wird nach der Verwendung der Produkte in Solid State Drive (SSD) & Storage, Smart Devices und Sonstige unterteilt. SSD & Storage umfasst SSD-Produkte und Speicherprodukte hauptsächlich für Personal Computer (PCs), Rechenzentren und Unternehmen. Zu den intelligenten Geräten gehören eingebettete Speicherprodukte mit Steuerfunktionen, die in Verbrauchergeräten wie Smartphones, Tablets und Fernsehgeräten sowie in Fahrzeugen und industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Andere umfassen Einzelhandelsprodukte wie SD-Speicherkarten und Universal Serial Bus (USB)-Speicher.
Mitarbeiterzahl: 15.042
Am 12. August vermeldete der japanische Speicherchip-Hersteller den Abschluss des Rückkaufs eigener Aktien, mit dem bis zu 30 Millionen Anteile im Gegenwert von bis zu 800 Milliarden Yen aus dem Markt genommen werden sollten.
Parallel dazu verschiebt sich die Aktionärsbasis: Toshiba reduzierte seinen Anteil zum 3. August auf 14,12 Prozent, nachdem der Konzern zuvor noch 14,48 Prozent hielt.
Größter Einzelaktionär ist damit die Bain-Capital-Gesellschaft BCPE Pangea Cayman2 mit 14,19 Prozent – wobei SK Hynix laut Kioxias eigener Mitteilung über Wandelanleihen faktisch nahezu alle Stimmrechte dieser Beteiligung kontrolliert.
Operatives Geschäft liefert Rückenwind
Hinter den Kapitalmaßnahmen steht ein außergewöhnlich starkes Quartal. Kioxia meldete für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatzsprung von 415,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,77 Billionen Yen, bei einem operativen Gewinn von 1,33 Billionen Yen und einer Marge von 75 Prozent.
Für das laufende zweite Quartal stellte das Unternehmen einen weiteren Umsatzanstieg auf 2,39 Billionen Yen in Aussicht, ein Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vorquartal, getragen von höheren Preisen und leicht steigenden Absatzmengen. Der operative Gewinn soll dabei um 70 Prozent zulegen.
Auszeichnungen unterstreichen technologische Position
Neben den finanziellen Nachrichten sammelte Kioxia auch technologische Erfolge. Die GP-Serie der Super-High-IOPS-SSDs wurde auf der Fachmesse FMS: The Future of Memory and Storage als „Best of Show“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit SanDisk stellte Kioxia zudem eine neue 3D-Flash-Speichertechnologie vor, die nach eigenen Angaben die höchste Bit-Dichte bei QLC-NAND-Speichern der Branche erreicht.
Ausblick und Kapazitätserweiterung
KI-Rechenzentren treiben weiterhin das Wachstum im NAND-Flash-Geschäft von Kioxia voran. Laut Nikkei erreichten die Umsätze aus Rechenzentren und verwandten Segmenten im Quartal April bis Juni 1,1747 Billionen JPY, mehr als fünfmal so viel wie ein Jahr zuvor. Das Unternehmen erzielte in einem einzigen Quartal fast genauso viel Umsatz wie im gesamten Geschäftsjahr bis März 2026.
Mit Blick auf die Zukunft erwartet das Unternehmen, dass die Bit-Nachfrage im Kalenderjahr 2026 in den hohen Zehnern wachsen wird, wobei das eigene Bit-Versandwachstum im Einklang mit dem breiteren Markt steht. Außerdem wird erwartet, dass die Nachfrage im Kalenderjahr 2027 weiterhin das Angebot übersteigen wird.
Unterdessen erwartet Kioxia für das zweite Geschäftsquartal, dass das starke Momentum anhält, mit einer Prognose für einen Umsatz von 2,390 Billionen JPY, ein Plus von 35,2 % im Quartalsvergleich, sowie einen Non-GAAP-Nettogewinn von 1,280 Billionen JPY, ein Aggregationsplus von 44,3 % in der Folge. Dennoch weist Nikkei darauf hin, dass die Nettogewinnprognose des Unternehmens hinter der Konsensschätzung von 1,3431 Billionen JPY zurückblieb.
(31,07,2026)
Geografische Umsatzverteilung:
2026 (JPY)
United States 1.099 Mrd.
China 382 Mrd.
Taiwan 301 Mrd.
Asia Excluding China and Taiwan 174 Mrd.
North America and Europa Excluding USA 119 Mrd.
18,08,2026, 15:05:05 •
Tradegate BSX (EUR)
334,00 EUR
+40,00 EUR+13,61 %
+ 3
Eine einzige Herstellerfolie zeigt, wie schlecht es um SSD-Preise steht
Deshalb bleibe ich bei $MU (-7,58 %) Micron und $HY9H (-8,13 %) SK Hynix investiert.
Interessant sind aber auch
Meine Lieben, hier solltet ihr aber Wachstum und Bewertung miteinander vergleichen.
Einer der größten SSD-Hersteller gibt einen Einblick in seine Langzeitverträge. Der meiste Speicher für die nächsten zwei Jahre ist schon zugewiesen.
Sandisk hat seinen neuesten Geschäftsbericht veröffentlicht und er verheißt nichts Gutes für Endkunden. Eine Folie zu den „neuen Geschäftsmodellen“ (New Business Models, NBMs) fasst den schlechten Ausblick zusammen.
NBMs nennt Sandisk seine Langzeit-Lieferverträge mit Großkunden für NAND-Flash-Speicher und fertige SSDs. Acht Stück hat der Hersteller mit Kunden für Rechenzentren und Edge-Geräte abgeschlossen. PC-, Notebook- oder Smartphone-Hersteller sind offenbar nicht dabei. Die Verträge laufen typischerweise vier bis fünf Jahre.
Für den Zeitraum von Juli 2026 bis Ende Juni 2027 hat Sandisk bereits die Hälfte seiner Speicherproduktion den acht NBM-Kunden zugewiesen. Für die darauffolgenden zwölf Monate sind es laut Bekanntmachung sogar zwei Drittel. Und da ist noch nicht das Kontingent für die Verträge abseits der NBMs inkludiert. So oder so ist klar, für PC-Hersteller bleibt folglich immer weniger übrig. Die acht Verträge sehen derweil aufsummiert Garantien im Wert von 16,5 Milliarden US-Dollar vor, falls die Kunden weniger Speicher kaufen als vereinbart.
Die Angaben zeigen insbesondere, wie es um NAND-Flash-Speicher und SSDs steht: Sandisk ist weltweit der zweitgrößte reine NAND-Flash- und SSD-Hersteller. Anders als bei Samsung, SK Hynix und Micron sind die Zahlen nicht mit DRAM für Arbeitsspeicher vermischt.
Fast 94 Milliarden US-Dollar Mindestwert
Die acht Verträge haben einen gemeinsamen Wert von mindestens 93,9 Milliarden US-Dollar. Sandisk stellt klar: Dieser Wert gilt für die niedrigsten vereinbarten NAND-Flash-Preise. Die Unternehmen haben Spannen ausgehandelt, je nachdem, wie die Verfügbarkeit ausfällt. Finanzchef Luis Visoso sagte in einer Analystenkonferenz zu den Zahlen, dass der tatsächliche Umsatz wahrscheinlich höher sein wird. Selbst bei den niedrigsten Preisen soll die Marge jedoch attraktiv sein.
Alle Speicherhersteller verhandeln derzeit Langzeit-Lieferverträge, meistens mit Preiskorridoren. Dadurch nehmen sie selbst Volatilität aus dem Markt: Wenn alle hohe Mindestpreise festlegen, unterbieten sie sich nicht mehr signifikant gegenseitig. Die Mindestpreise entsprechen typischerweise dem jetzigen Niveau. Eine Rückkehr zu den Speicherpreisen aus dem Jahr 2025 ist damit unwahrscheinlich.
Umsatz und Gewinn steigen signifikant
Sandisk hat im zweiten Kalenderquartal neun Milliarden US-Dollar umgesetzt. Allein gegenüber dem ersten Quartal 2026 entspricht das 51 Prozent Wachstum. Laut Hersteller ist ein Drittel des Wachstums auf zusätzliche Verkäufe und zwei Drittel auf höhere Preise zurückzuführen. Die Bruttomarge liegt bei enormen 84,6 Prozent.
Davon bleiben gut sieben Milliarden Betriebsgewinn und knapp sieben Milliarden Nettogewinn übrig. Ein Jahr zuvor machte Sandisk noch 23 Millionen US-Dollar Nettoverlust. Aufgrund der damals niedrigen SSD-Preise operierte das Unternehmen an der Grenze zur Profitabilität.
Kioxia wächst noch kräftiger
Der größte reine NAND-Flash-Hersteller Kioxia aus Japan hat Ende Juli seinen neuesten Geschäftsbericht veröffentlicht. Die Firma hat im zweiten Quartal 2026 umgerechnet elf Milliarden US-Dollar umgesetzt. Aufgrund höherer Betriebsausgaben und vor allem Steuern bleibt davon aber wesentlich weniger Gewinn übrig als bei Sandisk: knapp 5,3 Milliarden US-Dollar.
Kioxia hält sich zu seinen Langzeitverträgen deutlich bedeckter als die Konkurrenz. Sie existieren, Details sind jedoch unbekannt.
Eine einzige Herstellerfolie zeigt, wie schlecht es um SSD-Preise steht | heise online
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