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Diskussion über P911
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135Zusammenfassend Börsen Messe
Gestern war ein spannendender Tag auf der Messe –
besonders die Verjüngung des Publikums ist ein interessantes Signal für die Aktienkultur.
Dass die Krypto-Stage bei den älteren Semestern weniger zieht, passt ins Bild der klassischen Werteorientierung.
Hier die am häufigsten diskutierten Titel des gestrigen Tages:
High-Growth & Tech (US & International)
$ANET (+0,01 %) Networks
* Wert: Führender Anbieter von Cloud-Networking-Lösungen, profitiert massiv vom KI-Infrastruktur-Ausbau.
* KGV: Mit ca. 48 recht sportlich bewertet, spiegelt aber das hohe Wachstum wider.
* Chart: Zeigt eine starke relative Stärke; erste Ausbruchsversuche aus der Konsolidierung über dem 50-Tage-Durchschnitt sichtbar.
* Fazit: Ein klarer Profiteur des "Schaufelverkäufer"-Prinzips im KI-Boom.
$$TTWO (-0,29 %) Interactive
* Wert: Gaming-Riese (GTA VI Vorfreude). Strategisch stark aufgestellt, aber hohe Entwicklungskosten.
* KGV: Aktuell negativ bzw. extrem hoch durch Sondereffekte/Investitionen; bereinigt (Forward) bei ca. 56.
* Chart: Seit dem Allzeithoch im Herbst 2025 in einer Korrekturphase; sucht derzeit Bodenbildung bei ca. 150-160 USD.
* Fazit: Eine Wette auf den Release von GTA VI – für geduldige Anleger mit starken Nerven.
* Wert: Marktführer bei Cloud-basierter Cybersecurity. "Best-in-Class" Plattform-Ansatz.
* KGV: Sehr hoch (über 80 Forward), da Wachstum vor Gewinnmaximierung geht.
* Dividende
* Chart: Mittelfristiger Trend aktuell negativ, kämpft mit der 400 USD Marke.
* Fazit: Qualitätsaktie im Security-Sektor, aber Bewertung lässt wenig Raum für Enttäuschungen.
(China-Ecke)
* Wert: Zyklische China-Titel. JD (E-Commerce) fundamental günstig, Xpeng (EV) technologisch stark aber im Preiskrieg.
* KGV: JD sehr günstig (ca. 8), Xpeng negativ (Verlustzone).
* Chart: Beide volatil; hängen stark an den Konjunkturmaßnahmen aus Peking.
* Fazit: Nur als spekulative Depotbeimischung geeignet.
Etablierte Titel & DAX-Werte
* Wert: Europas Cloud-Schwergewicht. Die Transformation zum Abo-Modell trägt Früchte.
* KGV: Ca. 25, was für die aktuelle Profitabilität historisch fair ist.
* Dividende: Zuverlässiger Zahler, Rendite ca. 1,2 % bis 1,6 %.
* Chart: Langfristiger Aufwärtstrend intakt, zuletzt leichte Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau.
* Fazit: Das "Basisinvestment" im europäischen Tech-Sektor.
* Wert: Sanierungsfall mit Rechtsrisiken (Glyphosat) und hoher Verschuldung.
* KGV: Optisch niedrig (einstellig auf Cashflow-Basis), aber durch Verluste verzerrt.
* Chart: Im freien Fall bzw. Bodenlos-Modus; kein klarer Trendwechsel in Sicht.
* Fazit: Nur für Turnaround-Spekulanten mit extrem langem Atem.
$P911 (-0,62 %) (P911)
* Wert: Luxus-Sportwagenhersteller, kämpft mit dem Übergang zur E-Mobilität und schwacher China-Nachfrage.
* KGV: Ca. 10-12, was günstig wirkt, aber sinkende Margen einpreist.
* Dividende: Aktuell ca. 6 % (Achtung: Analysten rechnen mit Kürzungen!).
* Chart: Stark angeschlagen, notiert nahe Allzeittiefs.
* Fazit: Die Marke ist Gold wert, das Marktumfeld derzeit aber schwierig.
Kurz-Check der restlichen Titel:
Beide im "Hunde-Sektor" (Solar/Biotech) – fundamental unter Druck, Chart technisch im Keller.
$6758 (-1,6 %) Solider Value/Entertainment-Mix, KGV ca. 15. Fair bewertet.
$TSLA (-0,06 %) Bleibt das polarisierende Vehikel zwischen KI-Hype und schwächelnden
Absatzzahlen.
$9880 (-2 %) robotics :
Hochspekulative Nischenthemen (KI-Infrastruktur/Robotik), eher für das Zocker-Depot.
Termine KW12
Wie jeden Sonntag, die wichtigsten Nachrichten der vergangenen Woche, sowie die wichtigsten Termine der kommenden Woche. Auch als Video:
https://youtube.com/shorts/j--aDNRO-iU?is=sKyIdCnD-ujDiJ2M
Montag:
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Januar leicht gesunken, auf Sicht von 3 Monaten ist Deutschland allerdings im Plus. Das hat auch mit der Rüstungsindustrie zu tun, hier ist man jetzt viertgrößter Exporteur der Welt und hat China überholt
https://hasepost.de/industrieproduktion-in-deutschland-sinkt-im-januar-2026-deutlich-689215/
Dienstag:
Wie auch schon bei $MBG (-2,12 %) Mercedes halbiert sich der Gewinn bei Volkswagen. Statt 12,4 wurden es nur noch 6,9 Milliarden Euro. Der Umsatz blieb mit 322 Milliarden Euro weitestgehend stabil. Die Gewinn-Marge ist allerdings nur noch hauchdünn. Das liegt neben den bekannten Problemen in China und den USA auch an Problemen bei Audi und $P911 (-0,62 %) Porsche.
$BOSS (-0,14 %) HUGO BOSS überrascht an der Börse. Der Konzern liefert bei nahezu allen Kennzahlen über den Erwartungen ab. Der Umsatz sank leicht auf etwa 4,27 Milliarden Euro. Der Gewinn stieg um 17 % auf 249 Millionen Euro. Die Dividende wird gestrichen bis auf 4 Cent, dafür kauft man eigene Aktien. Der Ausblick eines leicht sinkenden Umsatzes für 2026 wird bestätigt.
Mittwoch:
Die Internationale Energieagentur schlägt die Freigabe eines Teil der Ölreserve von 400 Millionen Barrel vor. Grund sind die enorm gestiegenen Ölkosten und die Knappheit durch den Irankrieg. Versorgungsengpässe werden allerdings eher in Asien, als in Europa erwartet.
Freitag:
$VOW3 (-2,14 %) Volkswagen ist wieder Marktführer in China. Weil Peking die Subventionen senkt, verliert $1211 (-3,82 %) BYD wieder die Marktführerschaft. Ohne staatliche Zuschüsse scheinen doch die Autos von VW mehr zu überzeugen.
Die wichtigsten Termine der kommenden Woche:
Mittwoch: 20:00 Zinssatzentscheidung (USA)
Donnerstag: 13:00 Zinssatzentscheidung (UK)
Donnerstag: 14:15 Zinssatzentscheidung (EUR)
#fed
#ezb
#zinsen
#inflation
#ölpreis
Fallen Dir noch weitere Termine ein?
Anleger Börsen Tag München im März
https://www.b2ms-tickets.de/event/a09613d8-502b-417e-bc69-2c44e2012432
👆🏻👆🏻👆🏻🖕🏻
Kostenloses Ticket (oder 3) sichern, letztes Jahr war es ausverkauft.
Motorworld nebenbei sieht man das stehen, was in der Garage wäre, wenn nicht investiert oder wenn Investments sich auszahlen und du lebst .
Was ist aus den empfohlenen Werten vor 9 Monaten geworden?
Während
$MC (-4,31 %) und
Seitwärts liefen,
Hat man mit:
$TTD (-0,14 %) Verluste und bei:
Sehr starke Performance, teilweise über 50% auf 9 Monate!
Wer kommt mit, bzw. geht auch zur Messe München Anleger Tag?
Börsen- Anleger Tag München
Was habe ich mitgenommen?
Eine Krise ist es nicht da >\=20% Minus aber ein guter Einstieg in Tranchen.
Welche Werte wurden diskutiert?
$P911 (-0,62 %) in Porsche bin ich leider seit 2023 drin, wenn Luxus wieder kommt, kauft der Chinese Porsche und nicht lokal
$ABX und $NEM (-0,28 %) Barrick und Newmont Kauf die Schaufeln nicht das Gold. Gold ist für Werterhaltung nicht für Spekulationen. In Minen war ich vor Jahrzehnten investiert.
$MC (-4,31 %) LVMH hat mich überrascht, da dachte ich ist die Luft raus, wird Mal betrachtet.
$META (+0,62 %) Facebook habe ich endlich verstanden wie die Geld verdienen. Da kommt noch viel rein. Erster Kauf?
$GOOGL (-0,68 %) ja seit 25 im Depot wird aufgestockt.
$H1PE34 Hewlett Packard Enterprise, kannte ich nur als Hardware Hersteller, hier ist die Schaufel für KI Ai Chips.
$9988 (-0,22 %) und $9888 (-1,34 %) Chinesen Baidu und Alibaba. Hatte ich auch vor 10 Jahren, nach dem Hoch ging es runter blutig. Aber wird wohl wieder als Turnaround and Cashflow für 2025 gesehen.
$TTD (-0,14 %) Trade Desk war mir bis heute nicht bekannt wird angesehen.
$22U Biontech wurde als Corona Profiteur bekannt, sucht aber nach der Krebs Impfung.
Diese 10 Werte wurden als stärker Kauf diskutiert vor Ort.
Welche Werte sind interessant für dich, bzw. wo kauft ihr jetzt ein?

Dividendensteuer für Porsche und andere bei Trade Republic
Vielleicht ja für den ein oder anderen gut zu wissen:
Heute habe ich mich gewundert, dass im Cashkonto bei TR auf einmal dividendenabrechnungen für $P911 (-0,62 %) auftauchten. Die Aktie habe ich schon vor Monaten verkauft und würde das aus Gründen gerne vergessen.
Bei näherem Hinsehen stellte sich raus, dass die in 2025 ausgezahlte Dividende ohne Steuerabzug erfolgte. Stattdessen bekam ich nun 2 Gutschriften. Der größere Teil (65%) ohne, der kleinere mit Steuerabzug. Das kommt wohl so hin, denn nach etwas googeln habe ich auf der Porsche-Website gelesen, dass die tw. aus dem EK ausgeschüttet haben.
Dann habe ich mal nachgesehen, was um den Dreh sonst noch an Dividende kam und dabei fiel mir auf, dass auch bei der Dividende von $ALV (-0,34 %) und $SAP (-1,35 %) kein Steuerabzug erfolgte. Ich habe nur Stichproben gemacht, es könnten also noch mehr Aktien betroffen sein. Mal sehen, ob da demnächst noch weitere Neuabrechnungen kommen.
Also vielleicht noch etwas Cash auf dem Konto lassen.

Deutsche Telekom-Spin Off plant Europas größten Startup-Rüstungsfonds
Das Unternehmen Digital Transformation Capital Partners (DTCP) will 500 Millionen Euro für Europas größten VC-Fonds einsammeln und hat bereits mehrere prominente Ankerinvestoren für sich gewinnen können.
Die Hamburger Investmentfirma Digital Transformation Capital Partners (DTCP) arbeitet an der Auflage des bislang größten europäischen Venture-Capital-Fonds speziell für Rüstungs-Startups.
Für den Fonds, der auf ein Volumen von 500 Millionen Euro abzielt, wurden bereits erste namhafte Investoren gewonnen. Das ist einem Bericht von Bloomberg zu entnehmen.
DTCP, das vor rund zehn Jahren aus der Deutschen Telekom hervorgegangen ist, hat die Investitionen seiner Ankerinvestoren abgeschlossen, sagte Managing Partner Thomas Preuß gegenüber Bloomberg News.
Er bestätigte, dass DTCP letztlich ein Fondsvolumen von 500 Millionen Euro anstrebt.
Namhafte Ankerinvestoren
Wie bereits im August bekannt wurde, hatten die Porsche Automobil Holding SE $PAH3 (-1,14 %)
$P911 (-0,62 %) – die Holdinggesellschaft der Milliardärsfamilie Porsche-Piëch – sowie die Deutsche Telekom $DTE (-0,37 %) Gespräche darüber geführt, als Ankerinvestoren in den neuen Fonds einzusteigen.
Beide Unternehmen warten derzeit auf die kartellrechtliche Genehmigung für Beteiligungen zwischen 25,1 und 49,9 Prozent an dem in Luxemburg registrierten Rüstungsfonds. Das geht aus Einreichungen vom Dezember beim Bundeskartellamt hervor.
Sollte DTCP sein Ziel erreichen, wäre der Fonds der größte Rüstungsfonds für Startups in Europa.
Angesichts der russischen Invasion in der Ukraine und der schwankenden Unterstützung der Nato durch US-Präsident Donald Trump haben europäische Regierungen ihre Militärausgaben auf Rekordniveaus erhöht. Startup-Gründer und Investoren versuchen, von diesem Boom zu profitieren.
Aufstrebende Rüstungsunternehmen wie der Drohnenhersteller Helsing haben inzwischen Bewertungen in Milliardenhöhe erreicht.
Viele Rüstungsfonds in Auflage
Andere Akteure wie die französische staatliche Investitionsbank Bpifrance, die niederländische Keen Venture Partners sowie der Lakestar-Gründer und Investor Klaus Hommels legen ebenfalls Fonds für den Sektor auf – allerdings in kleinerem Umfang, wie Bloomberg News berichtete.
DTCP plant laut Preuß, mit dem neuen Fonds rund 30 Beteiligungen einzugehen, mit einem durchschnittlichen Investitionsvolumen von etwa 20 Millionen Euro pro Unternehmen.
Investiert werden soll vor allem in europäische digitale Verteidigungsinfrastruktur sowie in Startups aus Bereichen wie Lieferketten, Konnektivität, Rechenzentren, Materialien, Robotik, Cybersicherheit und unbemannte Systeme.
Dual-Use-Strategie dominiert
Rund ein Fünftel der Investitionen soll ausschließlich militärische Technologien betreffen, einschließlich Waffensystemen. Der übrige Teil entfällt auf sogenannte Dual-Use-Technologien mit sowohl zivilen als auch militärischen Anwendungen.
Damit vollzieht sich ein spürbarer Stimmungswandel bei Fondsmanagern und Investoren, die sich lange Zeit von Investitionen in Rüstungsgüter ferngehalten hatten. So hatte Porsche im August frühere Vorgaben fallen gelassen, wonach Investitionen ausschließlich Dual-Use-Charakter haben durften.

Ein Rückblick
Ich habe mir meinen Depotrückblick auf 2025 und meinen Start in 2026 angeschaut – nicht nur „wie viel“, sondern vor allem: warum und was lerne ich daraus. Gerne teile ich das mit euch und freue mich über Diskussion & Feedback und vor allem über eure Sicht: Wie war das Ergebnis aber auch die Wahrnehmung eures Börsenjahres 2025 - und mit welchem Set Up startet ihr ins neue Jahr.
Zeit zum reflektieren 🧘♂️
1) Stimmungswechsel Ende 2024
Nach dem (bei mir) eher ernüchternden Börsenjahr 2024 kam im November 24 ein klarer Stimmungs-turnaround: Am Tag des Trump-Wahlsiegs im Nov 24 sprang der Markt deutlich nach oben (Dow +3,57 %, S&P 500 +2,53 %, Nasdaq +2,95 %). Das hat das „Risk-on“-Narrativ wieder glaubwürdig gemacht – und man hat es in vielen Depots am Verhalten gesehen. Zumindest ich bei meinem, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin ;)
2) Q1/Frühjahr 2025: Ungewohnt europafreundlich
Die ersten Wochen 2025 waren dann tatsächlich ungewöhnlich europalastig: In den ersten sechs Wochen 2025 lag der STOXX 600 bei > +5,5 %, während der S&P 500 im gleichen Zeitraum nur bei +2,7 % lag.
Später wurde das auch in der Nachbetrachtung deutlich: 2025 waren Defence und Banken zeitweise extrem starke Treiber in Europa. Auch ich habe in diesem Aufwind richtige ($DHL (+0,77 %) , $GBF (-0,45 %) , $RIO (-0,67 %) ) aber leider im Abwind z.T. auch desaströse ($NESN (-0,99 %) , $MC (-4,31 %) , $NKE (-0,35 %) ,$NOVO B (-2,06 %) ) Entscheidungen getroffen. Teilw. auch Trend- und Community-getrieben -> ja, ihr seid schuld ;)
3) Anfang April: Miese Zeiten
Dann kam der Bruch: U.a. mit dem Zoll-/Trade-War-Schock wurde der starke Jahresstart in wenigen Sessions regelrecht „abgeräumt“. YTD drehte komplett ins Negative, und der STOXX 600 lag bis 07.04. rund 12 % unter dem Schlusskurs vom 02.04. Ein glückliches Händchen hatte ich zu diesem Zeitpunkt u.a. mit $TSLA (-0,06 %) , und $NVDA (-0,65 %) Käufen. Auch $PEP (+0,52 %) habe ich günstig eingekauft, ein echter Ausbruch lässt aber noch auf sich warten.
4) Kurz darauf: Feuerwerk
Dann kam in den USA ab Mitte/Ende April wieder Rückenwind rein, als der Markt Teile der Trump-Eskalation Richtung „Verhandlungen/Deeskalation“ umpreiste. Da hat der Donald ein paar Wahlversprechen eingehalten, die vielleicht nicht so ganz offiziell waren .-)
5) H2/Spätes Jahr: KI + Zinsen als „Makro-Rückenwind“
Richtung Jahresende wurde das Umfeld dann stärker von zwei Faktoren geprägt: KI-getriebene Risk Assets und sinkende Zinsen. Es war eine AI-driven Rally, die auch die Stimmung und Zuflüsse in US-Equity wieder gestützt hat.
Und auf der Zinsseite: Die Fed hat im Dezember den Leitzins nach einer weiteren Senkung auf 3,50 % bis 3,75 %gesetzt.
Zum Jahresabschluss lagen die großen Benchmarks dann auch wieder näher beieinander: STOXX 600 +16,66 % in 2025, S&P 500 ~+17 %.
6) Goldene Zeiten 🥇🏅
Dann war da noch das schöne Gold (u.W.). 2025 war da ein echtes Ausrufezeichen: Spot-Gold lag übers Jahr bei rund +66 % (laut Reuters das stärkste Plus seit 1979).
Silber war sogar noch extremer und lag bei rund +168 % im Jahr.
Ich habe zum Thema Gold hier auf getquin schon einmal ausführlicher geschrieben – wen das Thema interessiert, findet den Beitrag in meinem Profil.
Persönliche Performance 2025
- Interner Zinsfuß: ca. +10 %
- TTWROR: ca. –33 %
- Dividendenrendite: ca. 1,3 % p.a.
Die Zahlen bestätigen das oben beschriebene: Operativ habe ich m.E. ganz gute Entscheidungen getroffen (Gewinne realisiert, Steueraspekte genutzt, Cashflow aufgebaut). Gleichzeitig zeigt der TTWROR ziemlich klar: die Depotstruktur war zwischenzeitlich zu volatil und zu stark wachstums-/trendorientiert. Zu oft habe ich ins "fallende Messer" gegriffen.
Ich habe vor dem Jahreswechsel u. a. $NVDA (-0,65 %) , $TSLA (-0,06 %) , $GBF (-0,45 %) und $DHL (+0,77 %) verkauft – jeweils mit positiven Renditen – aus den Gründen:
- Sparer-Pauschbetrag ausschöpfen
- Tech-Lastigkeit reduzieren
- Cash-Generierung (weshalb, lest ihr weiter unten)
Startpunkt Jan 2026:
Kurzer Überblick über das Start-Set-Up 2026
Asset-Mix
- Einzelaktien: 71,4 %
- ETFs: 16,0 %
- Gold: 9,2 %
- Krypto: 3,4 %
Regionale Aufteilung
- Nordamerika: ca. 45,7 %
- Europa entwickelt: ca. 26,0 %
- Rest weltweit (u. a. EM/Asien/Australasien): ca. 22,5 %
Sektorstruktur
- Finanzdienstleistungen: 20,5 %
- Konsumgüter (zyklisch): 19,2 %
- Basiskonsum: 15,7 %
- Informationstechnologie: 14,8 %
- Werkstoffe: 7,9 %
- Gesundheit: 4,7 %
Start ins neue Jahr
Parallel zu den Verkäufen Ende 2025 habe ich gleich im Januar umgeschichtet bzw. aufgestockt, u. a. in $O (+0,14 %), $VNA (-0,17 %) und $ZAL (+1,75 %)– mit der Logik:
- Cashflow-/Dividendenkomponenten stärken
- Turnaround-Chancen als beschränkte Beimischung
- Volatilität im Depot reduzieren
Warum ich 2026 defensiver denke
Nächste Woche wird der Kauf einer Wohnung am schönen Tegernsee 🏝️ notariell beurkundet. Das ist für mich der Schritt in eine völlig neue Anlageklasse, da es meine persönlich erste eigene Immobilie ist. – und nebst der Baufinanzierung in den nächsten Wochen natürlich auch ein Liquiditätsthema.
Dazu mache ich ggf. noch gesondert einen Beitrag, vielleicht steht ja auch aktuell wer von euch vor diesem Schritt?
Ich kann Drawdowns mental gut aushalten. Aber: Risiko tragen können heißt nicht automatisch Risiko tragen müssen.
Mein Depot soll zu dieser neuen Lebensphase passen.
Was ich 2026 anders mache
Weil bei mir 2026 mit einem Wohnungskauf eine neue Anlageklasse dazukommt, will ich mein Depot künftig defensiver aufstellen – ohne komplett auf Renditechancen : Risiko zu verzichten. Sonst wären wir an der Börse gänzlich falsch :)
1) ETF-Core soll dominieren
Ich will, dass mein Depot künftig meinen ETF getragen wird. Mein Zielbild ist daher:
- 60 % der Depoteinzahlungen per Sparplan in meine 4 Basis-ETFs ($VWRL (-0,23 %) , $COMM (+0,79 %) , $WSML (-0,85 %) , $IEMS (-0,95 %) ).
- 30 % Stocks
- 10 % Rohstoffe
- Spielgeld: Krypto, Zertifikate, Pennys (Gewichtung < 5%)
Wichtig! Das ist ein Start-in-2026-Set-Up
Natürlich, wie immer im Leben, ist ein Plan dafür da, um ihn über Bord zu werfen - so muss man die Entwicklung der Assets im anstehenden Jahr abwarten und regelmäßig neu bewerten.
2) Stocks ja – aber mit mehr Disziplin
Turnaround-/Chancenwerte und auch Trends bleiben Teil meines Ansatzes, aber klar begrenzt. Ich möchte, dass diese Positionen wieder das sind, was sie sein sollen: Beimischung, nicht Fundament.
(Basis-) Konsum werde ich reduzieren, Healthcare stärken. Und Tech?
3) Tech: kontrollierter
Tech blieb auch in 2025 ein Renditetreiber – aber ich will ihn nach meinen Verkäufen wieder kontrolliert aufbauen. Werde den Verlauf die ersten Wochen und ggf. Monate aus der Entfernung beobachten und auf Korrekturen wetten. Ganz ohne geht es halt nicht – man sieht es ja an der Mag-7-Performance 2025:
- $GOOGL (-0,68 %) : +65,3 %
- $NVDA (-0,65 %) : +38,9 %
- $MSFT (+0,02 %) : +14,7 %
- $META (+0,62 %) : +12,7 %
- $TSLA (-0,06 %) : +11,4 %
- $AAPL (-0,36 %) : +8,6 %
- $AMZN (+0,16 %) : +5,2 %
In diesem Sinne, gutes Neues!
$VWRL (-0,23 %)
$EWG2 (+0,02 %)
$O (+0,14 %)
$PEP (+0,52 %)
$MSFT (+0,02 %)
$P911 (-0,62 %)
$BLK (-0,85 %)
$NKE (-0,35 %)
$RIO (-0,67 %)
$MC (-4,31 %)
$NOVO B (-2,06 %)
$NESN (-0,99 %)
$ZAL (+1,75 %)
$COMM (+0,79 %)
$IEMS (-0,95 %)
$BTC (-0,55 %)
$ETH (-1,18 %)
$XRP (-1,48 %)
$PEPE (-3,17 %)
Wenn du das konsequent machst, wird dein Plan aufgehen. Wünsche dir viel Erfolg und viel Spaß mit deiner neuem Wohnung
Größte Verlierer 2025 (in Euro 🐻)📉 Bei welchen siehst Du Potenzial?
-72% The Trade Desk $TTD (-0,14 %)
-72% Fiserv $FI (-0,31 %)
-65% Dogecoin $DOGE (-2,02 %)
-65% Cardano
-61% Gerresheimer
-60% Enphase Energy $ENPH (-0,51 %)
-59% CarMax $KMX (-0,55 %)
-57% Strategy $MSTR (+0,06 %)
-56% Deckers Outdoor
-56% Alexandria Real Estate
-50% Redcare Pharmacy
-50% PUMA $PUM (-0,24 %)
-50% lululemon
-49% Dow
-49% Novo Nordisk $NOVO B (-2,06 %)
-48% MARA $MARA (-0,41 %)
-48% Molina Healthcare
-47% FactSet
-47% Charter Communications
-47% HelloFresh
-45% Wolters Kluwer
-43% Solana $SOL (-1,2 %)
-43% Kakao
-42% UnitedHealth $UNH (-0,38 %)
-41% Atlassian
-41% Li Auto
-40% Copart
-40% Meituan
-38% PayPal
-38% Chipotle Mexican Grill
-36% TeamViewer
-35% GameStop $GME (-0,43 %)
-35% Orsted $ORSTED (-0,78 %)
-33% Pernod Ricard $RI (-2,28 %)
-33% Evotec
-33% Symrise
-31% Marvell Technology $MRVL (+1,79 %)
-30% Comcast
-30% Natural Gas
-30% Kraft Heinz $KHC (+0,68 %)
-30% Adobe $ADBE (+0,04 %)
-29% Salesforce $CRM (+0,18 %)
-28% Nike $NKE (-0,35 %)
-28% Adidas $ADS (-1,81 %)
-27% Zucker
-27% XRP $XRP (-1,48 %)
-26% Stellantis $STLAM (-0,49 %)
-25% JD .com
-24% Procter & Gamble $PG (-0,13 %)
-23% Arm $ARM (-0,86 %)
-22% Ferrari $RACE (-1,51 %)
-22% Porsche AG $P911 (-0,62 %)
-21% Zalando $ZAL (+1,75 %)
-21% NEL ASA $NEL (+0,84 %)
-21% Ethereum $ETH (-1,18 %)
-18% Bitcoin $BTC (-0,55 %)
-16% Brent Öl
-16% Delivery Hero
-13% Vonovia $VNA (-0,17 %)
-12% Coinbase $COIN (+0,25 %)
-11% SAP $SAP (-1,35 %)
-7% Amazon $ (+0,16 %)AMZN (+0,16 %)
Fünf stark unterbewertete Aktien aus dem DAX
Mit dem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist der Dax gegenüber seinem 20-Jahres-Mittel um 25 Prozent überbewertet.
Fünf der 40 Aktien sind aber um mehr als 30 Prozent niedriger bewertet, als es ihrem langjährigen Mittel entspricht. Bei einer Aktie beträgt der Bewertungsabschlag 51 Prozent, bei einer sogar 73 Prozent.
Handelsblatt stellt diese 5 Titel vor, nachfolgend ein Auszug aus dem Artikel.
Vonovia $VNA (-0,17 %) : 33 Prozent Bewertungsabschlag
Deutschlands größter Wohnungskonzern wächst wieder. In den vergangenen zwei Jahren hatte Vonovia aufgrund der Zinswende und gestiegener Baukosten keine Neubauprojekte begonnen. Nun sollen 3000 neue Wohnungen gebaut, unsanierte Immobilien gekauft und saniert werden.
Analysten rechnen für das Gesamtjahr im Schnitt mit einem Nettogewinn von 2,15 Milliarden Euro. Der Trend zeigt nach oben: Vor sechs Wochen waren es noch gut zwei Milliarden Euro, vor zwölf Wochen 1,9 Milliarden Euro. Für 2026 prognostiziert Vonovia das höchste operative Ergebnis in seiner Geschichte.
Mit einem KGV von 12,2 auf Basis der in den nächsten vier Quartalen von Analysten erwarteten Gewinne ist die Aktie moderat und um 33 Prozent niedriger als im langfristigen Durchschnitt bewertet.
VW $VOW (-1,86 %): 35 Prozent Bewertungsabschlag
Im dritten Quartal schrieb VW rote Zahlen. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern nach 1,56 Milliarden Euro Gewinn im Vorjahreszeitraum einen Milliardenverlust.
Ursache dafür sind Belastungen von 7,5 Milliarden Euro vornehmlich durch erhöhte Zölle, die Anpassung der Produktstrategie bei Porsche $P911 (-0,62 %) und Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert von Porsche.
Die lange schwächelnde Kernmarke Volkswagen verbesserte sich dagegen. Dabei wirkt sich auch ein umfassendes Sparprogramm aus.
Für das laufende Gesamtjahr prognostizieren Analysten im Durchschnitt 6,5 Milliarden Euro Nettogewinn nach 11,35 Milliarden Euro im abgelaufenen Jahr. Der Trend weist steil nach unten, denn vor drei Monaten lag die Schätzung noch bei knapp neun Milliarden Euro.
Unter Berücksichtigung dieser stark gesenkten Gewinnprognose ist VW aber dennoch mit einem KGV von nur 4,4 extrem niedrig bewertet. Gegenüber dem konzerneigenen Mittel ist das ein Abschlag von 35 Prozent. Kein anderer Dax-Titel ist günstiger – außer die Porsche Holding, die aber zu VW gehört.
FMC $FME (-0,39 %)
: 41 Prozent Bewertungsabschlag
Kein Unternehmen im Dax ist so sehr auf den US-Markt angewiesen wie der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC). Rund 70 Prozent seiner Umsätze erwirtschaftet FMC in Nordamerika.
Doch ausgerechnet auf dem für den Gesundheitsspezialisten wichtigsten Kontinent ist das Geschäft – leicht – unter Druck. Die Behandlungszahlen des Blutwäschespezialisten stagnieren nur.
Im dritten Quartal stieg der Gesamtumsatz indes gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 4,9 Milliarden Euro und lag damit um drei Prozent über den Markterwartungen. Der währungsbereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen stieg um 28 Prozent auf 574 Millionen Euro. Auch damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen.
Die steigenden Gewinne bei einem seit sechs Monaten nur stagnierenden Aktienkurs lassen die Bewertung kräftig sinken. Mit einem KGV von 10,1 auf Basis der von Analysten in den nächsten vier Quartalen prognostizierten Gewinne ist die Aktie um 41 Prozent niedriger als im 20-Jahres-Durchschnitt bewertet.
Bayer $BAYN (-0,98 %) : 51 Prozent Bewertungsabschlag
Mit einem KGV von nur 5,6 auf Basis der von Analysten im Durchschnitt erwarteten Nettogewinne in den nächsten vier Quartalen ist die Bayer-Aktie niedriger als alle anderen großen Pharmatitel der westlichen Welt bewertet. Gegenüber dem eigenen 20-Jahres-Durchschnitt beträgt der Abschlag 51 Prozent.
Die größte Konzernbaustelle ist eine zehn Jahre zurückliegende Fehlentscheidung: der Kauf des umstrittenen US-Saatgut- und -Pestizidherstellers Monsanto. Dessen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat machen Erkrankte für ihr Krebsleiden verantwortlich und verlangen Schadensersatz in Milliardenhöhe.
Die günstige Bewertung beruht auf der Hoffnung, dass sich die Gewinnerwartungen erfüllen und keine neuen Milliardenabschreibungen hinzukommen. Das ist aber ebenso wenig sicher wie ein Ende der Klagen. Auch der Erfolg mit neuen Blockbustern in der Pharmasparte ist keineswegs ausgemacht.
Zalando $ZAL (+1,75 %)
: 73 Prozent Bewertungsabschlag
Wer diesen Dax-Titel kauft, bezahlt ihn mit einem KGV von 15,4. Gegenüber dem Dax ist das nicht günstig, doch gegenüber dem eigenen langjährigen Durchschnitt ist die Aktie um 73 Prozent niedriger bewertet.
Aktuell notiert die Aktie mehr als 70 Prozent unter dem Rekordhoch, obwohl das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich so viel verdienen wird wie noch nie. Nach 251 Millionen Euro Nettogewinn im Vorjahr prognostizieren Analysten für das laufende Jahr gut 290 Millionen Euro.
Quelle Text (Auszug) & Grafik: Handelsblatt, 07.11.2025

5 Unternehmen sind Klimavorreiter im DAX
Der zweite „What if“-Report des Klima-Tech-Unternehmens Right° wurde am Donnerstag veröffentlicht. Right° setzt Firmendaten ins Verhältnis zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens. Den Grenzwert setzt Right° bei einer globalen Erwärmung von 1,7 Grad bis 2100.
Keines der 34 analysierten Dax-Unternehmen wäre Paris-kompatibel, wenn keine weiteren Maßnahmen zur Emissionsreduktion unternommen würden. Immerhin zwölf Unternehmen haben laut den Daten aber in den vergangenen Jahren ihre Wertschöpfung so von klimaschädlichen Emissionen entkoppelt, dass sie auf einem Paris-kompatiblen Pfad sind.
Und fünf dieser Unternehmen haben zudem ein Paris-kompatibles Klimaziel.
Paris-konform zu wirtschaften, heißt für Unternehmen, dass sie ihre Wertschöpfung von klimaschädlichen Emissionen entkoppeln müssen.
Laut dem „What if“-Report sind die Klimavorreiter RWE $RWE, Siemens Healthineers $SHL (-0,41 %), Adidas $ADS (-1,81 %), die Deutsche Börse $DB1 (+1,68 %) sowie der Dax-Absteiger Porsche $P911 (-0,62 %). Bei diesen Unternehmen sind sowohl die Klimaziele als auch der „Track Record“, also die Bilanz der vergangenen Jahre, auf einem Paris-kompatiblen Pfad.
Mit Blick auf den Track Record zeigen sich indes deutliche Unterschiede zwischen den Dax-Konzernen. Viele sind weit von den Zielen des Pariser Klimaabkommens entfernt.
Quelle Text (Auszug) & Grafik: Handelsblatt, 31.10.25
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