Sieht nach ComeBack aus und Rechersche haben mir überzeugt warum auch immer bin gerade rein. Will nicht behaupten das das 30 Euro Boden war, kann aber sein 👍
100 Euro dieses Jahr? Was meint Ihr?
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450Sieht nach ComeBack aus und Rechersche haben mir überzeugt warum auch immer bin gerade rein. Will nicht behaupten das das 30 Euro Boden war, kann aber sein 👍
100 Euro dieses Jahr? Was meint Ihr?
–Kundenvorauszahlungen decken 45–55 % des GPU-CapEx bei den jüngsten Verträgen ab. Roberts (CEO) wertet das als das stärkste Nachfragesignal des Calls: Kunden sichern sich nicht nur Kapazität, sie finanzieren den Bau vor.
–Preise: Drei-Jahres-Verträge liegen rund 125 % über November, Fünf-Jahres-Verträge rund 70 %. Jüngste Abschlüsse über 20 Mio. $ je Megawatt IT-Last, laufende Gespräche bei etwa 25 Mio. $ – Amortisation der Compute-Investition in rund zwei Jahren.
–FY27-CapEx-Guidance: 25 bis 30 Mrd. $. Dem stehen rund 14 Mrd. $ aus Kasse, zugesagter GPU-Finanzierung und Vorauszahlungen gegenüber, weitere 8 Mrd. $ sind angestrebt. Sämtliche Rechenzentren sind unbelastet und damit noch nicht beliehen.
–4 Mrd. $ wiederkehrender Jahresumsatz sind für die 2026er Kapazität kontrahiert, davon 1 Mrd. $ heute operativ nach Abnahme von Horizon 1 durch Microsoft $MSFT. Die 700 Mio. $ aus dem NVIDIA-Cloud-Vertrag sind darin noch nicht enthalten.
-Neu auf der Plattform ist ein Mehrjahresvertrag mit einem führenden Frontier-KI-Labor, dessen Namen IREN noch nicht nennt. Der im Juli unbenannte KI-Entwickler ist Prometheus. Together AI und Fireworks AI haben verlängert und ausgeweitet.
$IREN (+7,67 %) hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 vorgelegt. Der Umsatz lag leicht über der Analystenschätzung, der Verlust ist gewaltig – und fast vollständig nicht zahlungswirksam.
Die Zahlen (Q4, Quartal bis 30. Juni):
Der Verlust wirkt dramatisch, ist im Kern aber eine Bilanzierungsfolge des Umbaus: Die Mining-Rechner werden abgeschrieben, während die Standorte auf GPUs umgestellt werden. Operativ floss im Quartal Geld herein – 1,81 Mrd. $ aus dem laufenden Geschäft, getragen von 1,72 Mrd. $ an Kundenvorauszahlungen.
Insgesamt verfügt IREN nach eigenen Angaben über 14 Mrd. $ aus Kassenbestand, zugesagten GPU-Finanzierungen und Kundenvorauszahlungen – bei einer Börsenbewertung von rund 16 Mrd. $ ist damit fast der gesamte Unternehmenswert bereits durchfinanziert.
Außerdem hat IREN derzeit bereits Kapazität mit einem ARR von 1 Mrd. $ in Betrieb.
Aufschlussreicher als die Verlustzeile ist der Zinsunterschied in der Finanzierung:
Die 3,6 Mrd. $ für den Vertrag mit Microsoft $MSFT (-1,84 %) kosten 6,0 %, die neue 2,4-Mrd.-$-Runde von Blue Owl $OWL und PIMCO für Kunden ohne Investment-Grade-Rating 9,0 %. Drei Prozentpunkte Aufschlag sind aus meiner Sicht der eigentliche Preis der Kundendiversifizierung.
$NVDA (+0,74 %) Aussagen aus dem Earnings Call:
– Erste Jahresprognose der Firmengeschichte: rund 70 % Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2028. Die Kundenprognosen deuten auf eine Verdopplung hin – die 70 % sind das, was die Lieferkette hergibt. Der Engpass soll mindestens bis Ende des Geschäftsjahres 2028 bestehen bleiben.
– Der Umsatz je Gigawatt steigt mit jeder Generation: 18 Mrd. $ mit Hopper, 25 Mrd. $ mit Grace Blackwell, 40 Mrd. $ mit Vera Rubin. Vera Rubin soll im dritten Quartal rund 20 % des Rechenzentrumsumsatzes tragen und der schnellste Produkthochlauf der Firmengeschichte werden.
– Die Hälfte des Geschäfts liegt außerhalb der Hyperscaler: Das Segment ACIE kam auf 40 Mrd. $, +138 % zum Vorjahr. Die Neocloud-Partner sollen das Jahr mit 8 GW installierter Kapazität beenden, nach rund 3 GW Ende 2025.
– $AMZN (-0,15 %) weitet die Partnerschaft aus: zusätzliche 2 Mio. GPUs ab diesem Quartal bis ins zweite Quartal des Geschäftsjahres 2029. Die fünf größten Hyperscaler sollen 2026 knapp 800 Mrd. $ investieren, 2027 rund 1,3 Bio. $.
– Die Speicherpreise drücken die Marge: von 75 % auf 74 % im dritten Quartal, der Tiefpunkt sollen 71–72 % im vierten Quartal werden. Kress (CFO) nennt die Preisentwicklung extrem und deutlich über den eigenen Erwartungen – Ursache sei der KI-Ausbau selbst.
– Kress (CFO) zur Kreisfinanzierung: knapp 50 Mrd. $ wurden in Frontier-Labore investiert, dazu Finanzierungsplattformen mit sechs Kapitalgebern über mehr als 500 Mrd. $ Drittkapital. „Wir vergeben keine Kredite." Diese Labore sollen im kommenden Jahr rund ein Viertel des Gesamtumsatzes ausmachen.
– China bleibt außen vor: weniger als 1 % des Rechenzentrumsumsatzes kamen im zweiten Quartal aus China, im Ausblick wird China mit null gerechnet.
Betroffen sind die Serversysteme der Spitzenchips Vera Rubin und Grace Blackwell, die Anfang 2027 ausgeliefert werden. Die Höhe variiert je nach Chip-Generation und Speicherausstattung. Als Grund gelten die extrem hohen Preise für Arbeitsspeicher ($MU (+6,12 %)$SKHY (+7,47 %)$005930). Damit verschiebt sich ein Stück der Wertschöpfung im KI-Stapel nach unten – weg vom Rechenchip, hin zum Speicher. Wie viel NVIDIA selbst davon auffängt, dürfte die Bruttomarge im Quartalsbericht am 26. August zeigen.
Insgesamt trifft das die Hyperscaler wie Neoclouds und KI-Labore, die folglich mit noch höheren Kosten konfrontiert werden - weil die Nvidia Chips den größten Kostenfaktor bei KI-Rechenzentren darstellen.
Folglich werden auch die GPU-Vermietungspreise weiter ansteigen, was insgesamt ein neutraler Effekt für diese Unternehmen ist.
Schwierig bleibt weiterhin die extrem teure Finanzierung, welche durch die makroökonomische Unsicherheit weiter belastet bleibt. Diese Preiserhöhung gießt dabei weiter Öl ins Feuer. 🔥
$GOOGL (-0,89 %)$AMD (+4,6 %)$INTC (+4,59 %)$MSFT (-1,84 %)$META (+0,86 %)$IREN (+7,67 %)$CRWV (+5,85 %)$NBIS (+7,2 %)$AVGO (+0,33 %)
Quelle:
Guten Morgen, mein letzter earnings Kalender aus dem Sardinien Urlaub, meine letzten 2 brechen an, euch einen schönen Sonntag!
$PDD (+0,71 %)
$XPEV (-1,26 %)
$EH (+2,55 %)
$BOX (-2,04 %)
$ZM (+3,29 %)
$LI (+2,64 %)
$JKS (-1,43 %)
$KSS (+0,97 %)
$NVDA (+0,74 %)
$OKTA (+0,83 %)
$CRM (-1,58 %)
$SNPS (-5,63 %)
$CRWD (-0,46 %)
$HPQ (+2,04 %)
$DRO (+3,25 %)
$PNG (+0,23 %)
$WDAY (-4,77 %)
$ULTA (+1,95 %)
$MRVL (+6,73 %)
$ADSK (-7,36 %)
$AFRM (-2,89 %)
$S (-0,58 %)
$IREN (+7,67 %)
$NVDA (+0,74 %) hat am PORTS-Pike-Campus in Pike County, Ohio, gemeinsam mit SB Energy (Tochter von SoftBank $SFTBY (+6,67 %)) Grundstück, Stromanschluss und Gebäudehülle für ein neues Rechenzentrumsprojekt gesichert.
Die Rollen sind dabei klar verteilt: SB Energy baut, besitzt und betreibt das Rechenzentrum und verleast es über 20 Jahre an OpenAI. NVIDIA gibt Kreditunterstützung für den Ausbau, investiert 1,5 Mrd. $ in SB Energy und liefert dazu die GPU-Chips.
Die erste Phase umfasst 4,25 IT-GW Rechenleistung, mit der Option auf insgesamt 8 GW.
Damit wird NVIDIA selbst zur Neocloud:
Der Konzern baut seine Chips in die gemieteten Gebäudehüllen ein, um die Rechenkapazität exklusiv an OpenAI zu vermieten.
Was passiert wenn OpenAI diesen Standort nicht nutzt?
Nvidia sagt, dass sich die Kapazität alternativ einfach weitervermieten lässt und das Compute so zu einem „rentable and financeable" Vermögenswert werde.
Das ist wortwörtlich die Finanzierungsthese der Neoclouds: $CRWV (+5,85 %), $IREN (+7,67 %) und $NBIS (+7,2 %) nehmen Milliarden an Fremdkapital auf, besichert gegen GPU- und Rechenzentrums-Assets – auf genau die Wette, dass diese Kapazität einen Restwert behält und weitervermietbar bleibt.
Für die Neocloud-Branche hat dieser Deal zwei Seiten:
Erstens: Durch die exclusiven Standorte wird NVIDIA damit zum direkten Konkurrenten – der Hersteller sichert sich das beste Grundstück, den Mieter und die Finanzierung gleich selbst, statt sie einem Neocloud-Anbieter zu überlassen.
Zweitens: Gleichzeitig unterschreibt ausgerechnet der Chiphersteller öffentlich die Restwert-Logik, auf der das ganze Modell steht – und garantiert die Finanzierung sogar mit.
Aus meiner Sicht ist die Angst berechtigt:
Wenn NVIDIA selbst als Neocloud agiert, werden potenzielle Partner zu Konkurrenten. Dennoch lässt sich der Deal auch als positives Zeichen lesen – wenn der Hersteller die Austauschbarkeits- und Restwert-These mit eigenem Kapital untermauert, ist das das stärkste denkbare Gütesiegel für genau das Geschäftsmodell, auf dem CoreWeave, IREN und Nebius aufgebaut sind.
Neue institutionelle Käufe aus aktuellen SEC-Filings (Stichtag 30. Juni 2026):
Goldman Sachs $GS (-0,22 %)
33.639.454 Aktien (ca. 1,5 Mrd. $) / 9,4 %
→ Meldung als passiver Großaktionär (Schedule 13G)
Norges Bank (Staatsfonds Norwegen)
5.197.774 Aktien (ca. 238 Mio. $) / ~1,4 %
→ komplett neue Position
JP Morgan $JPM (-0,9 %)
2.699.785 Aktien (ca. 124 Mio. $) / ~0,75 %
→ +45,8 % zum Vorquartal (+ca. 850.000 Aktien)
BIT Capital
ca. 7.000.000 Aktien / ~1,9 %
→ IREN bleibt größte Portfolio-Position
Geode Capital
ca. 2.500.000 Aktien (ca. 114 Mio. $) / ~0,7 %
Die genauen Positionsgrößen aus Q1 sind leider nicht ermittelbar, dennoch ist bemerkenswert wie stark Institutionen $IREN (+7,67 %) Aktien gekauft haben.
Institutionelle Käufe aus aktuellen SEC-Filings:
Bank of America
Q1/März 2026: ca. 2.140.000 Aktien (ca. 73 Mio. $) / ~0,6 %
Q2/Juni 2026: 21.027.180 Aktien (ca. 925 Mio. $) / ~5,8 %
→ +18.887.180 Aktien = +880 %
BlackRock
Q1/März 2026: ca. 4.460.000 Aktien (ca. 153 Mio. $) / ~1,25 %
Q2/Juni 2026: 13.300.000 Aktien (ca. 609 Mio. $) / ~3,7 %
→ +8.840.000 Aktien = +200 %
State Street
Q1/März 2026: ca. 2.620.000 Aktien (ca. 90 Mio. $) / ~0,75 %
Q2/Juni 2026: 6.385.488 Aktien (ca. 292 Mio. $) / ~1,8 %
→ +3.765.000 Aktien = +144 %
$IREN (+7,67 %) hat von $NVDA (+0,74 %) den „Exemplar Cloud"-Status für sein Deployment der GB300 NVL72 erhalten – ein Qualitätssiegel, das NVIDIA erst nach eigener Prüfung der Infrastruktur vergibt. Angekündigt wurde das zeitgleich mit der Übergabe von Horizon 1 an Microsoft.
Nach der Zertifizierung für die HGX B300 (Trainings-Workloads) Ende Juni (29.6.2026) hat IREN damit nun auch das Siegel für die GB300-Chips erhalten.
Worum es geht: NVIDIA hat IRENs GB300-NVL72-Aufbau (das aktuelle Grace-Blackwell-Ultra-Racksystem) im Rechenzentrum Horizon 1 getestet und zertifiziert. Der Status bescheinigt, dass die Umgebung anspruchsvolle KI-Workloads mit der geforderten Performance, Zuverlässigkeit und Skalierung tragen kann. Das ist ein Gütesiegel des Chip-Herstellers für den Betreiber.
Der zweite Teil der Meldung: Horizon 1 ist die erste von vier je 50 MW (IT-Last) großen, direkt-flüssiggekühlten AI-Cloud-Stufen, die IREN 2026 am Standort Childress (Texas) an Microsoft liefert – im Rahmen des im November 2025 angekündigten Fünf-Jahres-Vertrags über 9,7 Mrd. $. Horizon 2–4 sollen noch dieses Jahr folgen.
Insgesamt schaffen diese Meldungen vor allem Vertrauen und unterstreichen die Qualität von IRENs Infrastruktur.
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