Schaeffler steigt in die Raumfahrttechnologie ein und will für das börsennotierte US-Unternehmen Spire Global Reaction Wheels für Satelliten bauen. Mit Spire peilt Schaeffler in den nächsten fünf Jahren ein Umsatzvolumen von 250 Mio Euro an.
SCHAEFFLER AG NA O.N.
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11𝐒𝐜𝐡𝐚𝐞𝐟𝐟𝐥𝐞𝐫: 𝐒𝐨𝐥𝐢𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐭𝐚𝐫𝐭, 𝐌𝐚𝐫𝐠𝐞𝐧𝐯𝐞𝐫𝐛𝐞𝐬𝐬𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠, 𝐀𝐮𝐬𝐛𝐥𝐢𝐜𝐤 𝐛𝐞𝐬𝐭ä𝐭𝐢𝐠𝐭
📊 𝐄𝐫𝐠𝐞𝐛𝐧𝐢𝐬𝐬𝐞
• Umsatz: €5.76B (Vj. €5.92B)
• EBIT (vor Sondereffekten): €285M (Vj. €276M)
• EBIT-Marge (vor Sondereffekten): 5.0% (Vj. 4.7%)
• Nettoergebnis: €60M
• Free Cashflow: -€209M (Vj. -€155M)
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🎯 𝐏𝐫𝐨𝐠𝐧𝐨𝐬𝐞
• Umsatz 2026: €22.5–24.5B
• EBIT-Marge: 3.5–5.5%
• Free Cashflow: €100–300M
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📌 𝐖𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐬𝐭𝐞 𝐏𝐮𝐧𝐤𝐭𝐞
• Leichtes Wachstum währungsbereinigt trotz schwachem Umfeld
• Margenverbesserung durch operative Fortschritte
• E-Mobility verbessert Profitabilität deutlich (Verluste reduziert)
• Powertrain & Chassis sowie Aftermarket mit zweistelligen Margen
• Industrial-Geschäft profitiert von China-Nachfrage
• Free Cashflow saisonal negativ durch Investitionen
• Diversifizierte Aufstellung stabilisiert Gesamtentwicklung
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💬 𝐌𝐚𝐧𝐚𝐠𝐞𝐦𝐞𝐧𝐭-𝐀𝐮𝐬𝐬𝐚𝐠𝐞
„Wir sind trotz eines schwierigen Umfelds gut ins Jahr gestartet und setzen unsere Strategie zur führenden Motion Technology Company konsequent um.“
Nach dem Urlaub ist wieder Arbeit
Nach dem Urlaub und der #beerchallenge
ist wieder arbeiten angesagt.
Diesmal in Ungarn, neben den einheimischen Titeln:
Haben sich hier sehr viele ausländische Firmen nieder gelassen, nach $VOW (-1,96 %) mit AUDI in Györ, sowie $MBG (-2,82 %) in Keskemet jetzt auch $BMW (-0,61 %) in Debrecen.
Die europäischen Firmen ziehen weitere Zulieferer wie $300750 CATL, $SHA0 (-1,14 %)
Die Einwohner in Ungarn sind ziemlich jung, suchend nach Arbeit und die Lohnkosten zu Deutschland nur 1/3 hoch.
Ungarn selbst:
9,6 Millionen Einwohner
Währung Forint
Ungarn besteht aus 19 Komitaten und der Hauptstadt Budapest. Im Westen, an Österreich grenzend, liegen die Komitate Győr-Moson-Sopron und Vas, die landschaftlich besonders durch ihre Voralpenhügel gekennzeichnet sind. Etwas weiter im Osten, beim Plattensee, liegen die Komitate Veszprém, Somogy und Fejér und nördlich davon das Komitat Komárom-Esztergom. Diese Gegend ist vor allem wegen des Bakonygebirges bekannt. Weiter östlich befinden sich die Hauptstadt Budapest, mit dem umliegenden Komitat Pest und dem Komitat Bács-Kiskun im Süden. Dominiert wird diese Gegend vom Pilisgebirge und von der Donau.
Noch weiter östlich befinden sich die Komitate Heves, Jász-Nagykun-Szolnok und Csongrád-Csanád. Diese Gegend ist der Zwischenraum zwischen der Donau und der Theiß (ungarisch: Tisza). Im Süden der Region finden sich kleine Steppen. Im Norden befindet sich das Mátra-Gebirge mit dem höchsten Berg Ungarns, dem Kékes. Am östlichen Rand des Landes befinden sich die Komitate Borsod-Abaúj-Zemplén, Szabolcs-Szatmár-Bereg, Hajdú-Bihar und Békés. Diese Gegend wird von der Puszta im Süden und dem Bükk in Borsod-Abaúj-Zemplén dominiert.
Die Außengrenze mit den sieben Nachbarstaaten ist 2246 Kilometer lang, davon 356 Kilometer mit Österreich, 679 Kilometer mit der Slowakei, 137 Kilometer mit der Ukraine, 453 Kilometer mit Rumänien, 164 Kilometer mit Serbien, 355 Kilometer mit Kroatien und 102 Kilometer mit Slowenien.

Man sieht es an auch an ausländischen Firmen zB die Supermarktkette Spar. Fügst du sich nicht, steht die " Enteignung" an. Ungarn profitiert durch das Gas von Russland sehr.
Wie gesagt, bin auf die Wahlen gespannt.
Schaeffler mit Einstieg in Rüstungssektor - Drohnen-Deal
Schaeffler steigt in die Rüstungsindustrie ein und kooperiert mit einem Drohnenhersteller. Das soll der Verteidigungsfähigkeit und Arbeitsplätzen zugutekommen.
Zwischen dem Drohnenbauer Helsing und dem fränkischen Automobilzulieferer Schaeffler kommt es zu einer Kooperation. Beide Unternehmen haben beim sogenannten Rüstungsgipfel in Berlin eine Absichtserklärung unterzeichnet, die auf eine gemeinsame Zusammenarbeit abzielt. Ziel der Maßnahme ist es, die Drohnenfertigung von Helsing auszubauen und dabei die Expertise von Schaeffler in der Herstellung und Beschaffung von Elektronikkomponenten sowie der Sicherung kritischer Lieferketten zu nutzen.
Die Kooperation mit der Münchner Softwarefirma ist zugleich eine strategische Entscheidung von Schaeffler, sich stärker im Verteidigungsmarkt zu positionieren, da die Automobilindustrie derzeit unter einer Krise leidet. Die Verantwortlichen des Herzogenauracher Traditionsbetriebs beschäftigen sich bereits seit einiger Zeit mit der Rüstungsindustrie als möglichem neuen Betätigungsfeld.
Rüstungsindustrie: Schaeffler geht Zusammenarbeit mit Drohnenbauer Helsing ein
"Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten zu einer Strategie kommen", erklärte Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld im Juni dieses Jahres in einem Fernsehinterview mit dem Nachrichtensender ntv. Der CEO betonte dabei, dass dies gleichwohl eine Aufgabe sei, die im Zusammenspiel mit der Politik erfolgen müsse. "Da haben wir als Unternehmen einen Auftrag und auch eine gewisse Verpflichtung, mitzuhelfen, dass jetzt Verteidigungsfähigkeit wieder gelingt", so Rosenfeld.
Nun wurde die geplante Zusammenarbeit mit dem Drohnenbauer Helsing verkündet. "Die deutschen Autozulieferer können skalieren wie keine andere Industrie und beim Aufbau resilienter Lieferketten zügig unterstützen", hielt der Helsing-Mitgründer und Co-Vorstandsvorsitzende Gundbert Scherf in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung (SZ) fest. "Die Zusammenarbeit mit Schaeffler ermöglicht uns eine schnelle und zuverlässige Massenfertigung."
Der Vorstandsvorsitzende von Schaeffler sprach von einem ersten wichtigen Schritt, "um unser Engagement im Verteidigungsbereich auszubauen. Wir setzen dabei auf unsere seit Jahren bewährte Kompetenz und Innovationskraft im Bereich der industriellen Fertigung. Wir wollen so einen Beitrag leisten, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu stärken und gleichzeitig für Beschäftigung zu sorgen", so Rosenfeld.
Bis zu 20.000 Drohnen pro Jahr - das sind die Aufgaben von Schaeffler
Schaeffler ist momentan von der Krise in der Automobilindustrie betroffen, welche zu den bedeutendsten Kunden des Unternehmens zählt. Helsing-Chef Scherf kündigte an, dass das Unternehmen im nächsten Jahr 10.000 bis 20.000 Drohnen produzieren will und im Ernstfall sogar bis zu 100.000 Stück herstellen könnte. Dabei sollen Autozulieferer, die derzeit unter der Branchenkrise leiden, als Partner eingebunden werden.
Die Kooperation mit Schaeffler umfasst die Fertigung und Beschaffung wichtiger Elektronikkomponenten, die gemeinsame Absicherung kritischer Lieferketten (etwa für Halbleiter und Rohstoffe) sowie Unterstützung bei der Drohnenproduktion. Die Hauptverantwortung für die Drohnenfertigung bleibt jedoch bei Helsing in München. Laut Helsing wurde die Zusammenarbeit erst vor acht Wochen initiiert - die Einigung erfolgte demzufolge sehr schnell.

Schaeffler setzt humanoide Roboter von Neura Robotics ein und liefert Teile
Der Automobilzulieferer Schaeffler stellt Teile für humanoide Roboter von Neura Robotics her. Zudem werden sie in der Produktion eingesetzt und liefern Daten.
Der deutsche Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler wird künftig verstärkt Roboterteile an das deutsche Robotikunternehmen Neura Robotics liefern. Das teilte Schaeffler am Dienstag mit. Dazu haben die beiden Unternehmen eine Partnerschaft geschlossen, die zusätzlich vorsieht, dass Schaeffler bis 2035 eine "mittlere vierstellige Zahl" an humanoiden Robotern in die eigene Produktion integriert.
Gemeinsam wollen Schaeffler und Neura Robotics Schlüsselkomponenten für humanoide Roboter entwickeln und herstellen. Dazu gehören etwa Roboteraktuatoren, die die Gelenke der Roboter bewegen. Schaeffler verfügt bereits über einige Expertisen im Bereich der Planetenradaktoren, die präzise Drehbewegungen bei einem zugleich hohen Drehmoment ermöglichen. Zudem sind diese Aktuatoren leicht und robust und damit für einen Dauerbetrieb ausgelegt.
Schaeffler hat bereits Roboteraktuatoren verschiedener Leistungsklassen im Programm, die bis zu 250 Nm Drehmoment liefern können. Der aktuelle humanoide Roboter 4NE1 von Neura Robotics ist mit solchen Aktuatoren ausgerüstet, sodass er in der Lage ist, auch hohe Gewichte zu stemmen. In Zukunft will Neura Robotics seinen Bedarf an leichten und leistungsstarken Aktuatoren durch Schaeffler decken.
Neura-Roboter arbeiten bei Schaeffler
Die getroffene Vereinbarung sieht außerdem vor, dass Schaeffler eine größere Anzahl humanoider Roboter von Neura Robotics in der eigenen Produktion einsetzt. Über die genaue Anzahl haben beiden Unternehmen nichts verlautbart. In der Mitteilung von Schaeffler wird etwas kryptisch von einer mittleren vierstelligen Anzahl gesprochen. Auch zu den Kosten halten sich beide Firmen bedeckt. Aus Industriekreisen heißt es, dass der Auftragswert bei Neura Robotics 300 Millionen Euro betragen soll. Belegen lässt sich das jedoch zunächst nicht.
Während des Einsatzes der Roboter in realen Produktionsumgebungen werden Anwendungsdaten gesammelt, die dann wiederum für das KI-Training der humanoiden Roboter genutzt werden sollen. Das Ziel: Durch das kontinuierliche Lernen spezifischer Fertigkeiten sollen sich die Roboter weiterentwickeln.
GFT und NEURA Robotics schließen strategische Partnerschaft zur Entwicklung zukunftsweisender Software für physische KI

Schaeffler: Wenn Bewegung Intelligenz bekommt
👋 Hallo liebe Getquin Community,
heute möchte ich euch die $SHA0 (-1,14 %) Schaeffler AG vorstellen, ein deutsches Traditionsunternehmen, das längst nicht mehr nur Autozulieferer ist, sondern sich immer stärker als Innovator im Bereich Robotik und intelligente Bewegungssysteme positioniert. Besonders spannend ist, wie Schaeffler seine jahrzehntelange Erfahrung in Präzisionsmechanik, Antriebstechnik und Sensorik jetzt in die Entwicklung von Komponenten für humanoide Roboter und Greifsysteme einbringt.
Schaeffler präsentierte auf der CES 2025 erstmals sein Humanoid Technology Exhibit und zeigte dort, wie das Unternehmen Bewegung, Kraftübertragung und Steuerung in humanoiden Systemen ermöglichen will. In Kooperation mit Partnern wie $ACN (+0,36 %) Accenture, $NVDA (-4,99 %) NVIDIA und $MSFT (-2,23 %) Microsoft arbeitet Schaeffler an Lösungen, die Robotik und künstliche Intelligenz in der industriellen Fertigung zusammenführen sollen.
Ein Blick in die Patentdatenbanken zeigt, dass Schaeffler in den letzten Jahren gezielt in Richtung Robotik geforscht hat.
Handgestensteuerung für Robotersysteme: Technologien, mit denen Roboter durch menschliche Bewegungen trainiert oder kontrolliert werden können.
Elastische Getriebe und Antriebssysteme: Zentrale Komponenten für präzise Bewegungen in Gelenken und Armen, die auch in Greifsystemen eingesetzt werden.
Gelenkmodule und Linearantriebe: Bausteine, die Kraft, Bewegung und Stabilität kombinieren und damit die Grundlage für zukünftige humanoide Anwendungen bilden.
Darüber hinaus weitet Schaeffler sein Geschäft zunehmend aus. Wie schon @Tenbagger2024 bereits vor wenigen Wochen berichtet hat, ist das Unternehmen inzwischen auch in der Rüstungsindustrie aktiv und positioniert sich dort als Zulieferer für modernste Antriebstechnik und Präzisionskomponenten. Im Zuge der europäischen Verteidigungsinitiativen, bei denen in den kommenden Jahren rund 800 Milliarden Euro in die Verteidigungsindustrie fließen sollen, könnte Schaeffler auch hier profitieren.
Damit wird deutlich, dass Schaeffler sich mit aller Kraft neu aufstellt. Das Unternehmen verbindet Tradition mit technologischer Innovation und ist heute deutlich breiter aufgestellt als noch vor wenigen Jahren. https://getqu.in/Kv6XgX/
Mein Fazit: Schaeffler entwickelt sich vom klassischen Zulieferer zum Enabler der Robotikindustrie und gleichzeitig zu einem ernstzunehmenden Akteur in der Verteidigungstechnologie. Die Verbindung aus Mechanik, Elektronik und Software eröffnet neue Chancen, nicht nur für die Automobilwelt, sondern auch für die nächste Generation humanoider Roboter und industrielle Anwendungen.
Was meint ihr, wird Schaeffler in den kommenden Jahren zu einem der zentralen Player zwischen Robotik und Verteidigungsindustrie oder bleibt der Fokus stärker auf klassischen Industriezweigen?
Quellen/Bild/eigene Recherche
https://www.youtube.com/watch?v=dx1qLCeKWGA
Robotaxis und Autonomie – das Milliarden Ökosystem hinter den Autos - IAA 2025
Hallo liebe Getquin Community,
die IAA Mobility in München hat dieses Jahr gezeigt, dass die Automobilbranche vor einem Wendepunkt steht. Mit über 30 Prozent mehr Ausstellern als im Jahr 2023 und zahlreichen Premieren von Audi, $BMW (-0,61 %) BMW, $MBG (-2,82 %) Mercedes, $VOW3 (-1,5 %) VW, Opel sowie chinesischen Herausforderern wie $1211 (-2,72 %) BYD und $9868 (-3,24 %) XPeng wurde deutlich, dass die Elektromobilität inzwischen zum Standard geworden ist. Hinter diesen neuen Plattformen und Konzepten verbirgt sich jedoch ein noch größeres Thema, nämlich das autonome Fahren und die Robotaxis der Zukunft.
Um dieses Feld für Anleger verständlich und transparent darzustellen, habe ich die gesamte Wertschöpfungskette in einzelne Sektoren gegliedert. Dazu gehören Automobil und Zulieferer, Halbleiter und Technologie, Kommunikation und Infrastruktur, Software und Algorithmen, Logistik und Transport, Versicherungen und Finanzen, Energie und Infrastruktur, Batterie und Antrieb, Karten und Mapping sowie Sicherheit und Cybersecurity. Innerhalb jedes Sektors habe ich die großen Player, die Hidden Champions und die Schaufelhersteller analysiert und jeweils meine Favoriten mit einer kurzen Begründung herausgestellt. @Multibagger 😎
Mein Ziel war es, ein möglichst umfassendes Bild zu entwickeln, das zeigt, wo die Chancen dieser neuen Industrie liegen und wie Anleger sich frühzeitig positionieren können. Vielleicht war die IAA 2025 nicht nur eine Automesse, sondern tatsächlich der Startschuss für das nächste große Investment-Ökosystem rund um Robotaxis und autonomes Fahren. Wenn ich dabei wichtige Aspekte übersehen habe oder eine Einordnung nicht ganz präzise war, freue ich mich auf eure Hinweise @BamBamInvest
@Epi
😎 und spannende Ergänzungen @All-in-or-nothing 😎.Gemeinsam können wir dieses Thema noch besser verstehen und voneinander lernen. @Tenbagger2024 😎
Lasst gerne ein 👍 da. Ich wünsche euch viel Erfolg bei euren Investments 🚀
🚘 Automobil & Zulieferer
Big Player:
$TSLA (-5,68 %) Tesla – Vorreiter bei Autopilot/FSD, vertikale Integration, riesige Datenbasis
$MBG (-2,82 %) Mercedes-Benz Group – EQS/EQE mit Level-3-Freigabe in Deutschland, starke Regulierungskompetenz
$BMW (-0,61 %) BMW – Neue Klasse Plattform, E-Modelle mit vorbereiteter Sensorik & Level-3 Ansätzen
$VOW (-1,96 %) VW Volkswagen – Cariad Software Einheit, massiver Push Richtung ADAS/AV
$7203 (-0,95 %) Toyota (Japan) – größter OEM, Kooperation mit Pony.ai und Denso
$GOOGL (-0,05 %) Alphabet Waymo (privat/Alphabet $GOOGL) – Robotaxi-Pionier in den USA
$9888 (-10,21 %) Baidu Apollo (9888.HK) – Robotaxi & Full-Stack AV in China
$Pony.ai (privat, China) – Robotaxi & Partnerschaften mit Toyota
👉 Favorit: Alphabet Waymo ($GOOGL (-0,05 %))
Burggraben durch jahrelange Datensammlung im Realbetrieb, tiefe KI-Integration, finanziell durch Alphabet abgesichert. Compounder-Potenzial, da Waymo als Plattform skalieren kann.
Hidden Champions:
$APTV (-4,78 %) Aptiv – Zulieferer für ADAS, Sensorfusion, E/E-Architekturen
$MG (-2,3 %) Magna International – produziert komplette Fahrzeugsysteme inkl. autonomer Komponenten
$ZF Friedrichshafen (privat) – deutscher Riese bei Lenk- und Bremssystemen für AVs
$Veoneer (privat, ehemals börsennotiert) – Safety-Software, Vision, Sensorik
$SHA0 (-1,14 %) Schaeffler AG (DE, Deutschland, Xetra) – globaler Zulieferer für Antrieb, Fahrwerk und intelligente Lenkungssysteme. Wichtig für E-Mobilität und Redundanzlösungen im autonomen Fahren.
👉 Favorit: Aptiv ($APTV (-4,78 %)
)
Hohe Eintrittsbarrieren durch Systemintegration, breite Kundenbasis (OEM-agnostisch), Cashflow-stark und enger Partner großer Autohersteller.
Schaufelhersteller:
$NVDA (-4,99 %) Nvidia – Drive Orin / Thor Chips für OEMs, Standard im AV-Bereich
$QCOM (-10,94 %) Qualcomm – Snapdragon Ride Plattform für AVs
$INTC (-11,4 %) Intel Mobileye – EyeQ Chips, einer der Marktführer bei ADAS
$LAZR Luminar Technologies – Lidar, Partnerschaften mit Volvo, Mercedes, SAIC
$OUST Ouster, Inc. – Lidar Lösungen
$INVZ Innoviz (INVZ) – Lidar Sensorik, Kooperation mit VW & BMW
👉 Favorit: Nvidia ($NVDA (-4,99 %)
)
Dominanz in Hochleistungs-KI-Chips, Ökosystem mit Software (CUDA, DriveSim), Netzwerkeffekte durch Partnerschaften mit fast allen OEMs. Klassischer Compounder, enormer Burggraben durch Technologie und Entwickler-Lock-in.
Takeaway:
Im Sektor Automobil & Zulieferer entscheidet nicht nur, wer die meisten Autos verkauft, sondern wer den besten Technologie-Stack für Autonomie beherrscht. OEMs arbeiten eng mit spezialisierten Zulieferern und Schaufelherstellern zusammen. Anleger sollten weniger auf Stückzahlen achten, sondern auf Datenbasis, Software-Kompetenz und Partnerschaften. Die eigentlichen Hebel liegen oft bei Zulieferern und Technologie-Enablern, nicht nur bei den klassischen Auto-Marken.
💻 Halbleiter & Technologie
Big Player:
$NVDA (-4,99 %) Nvidia – GPUs & AV-Chips (Drive Orin, Drive Thor), Software-Ökosystem
$QCOM (-10,94 %) Qualcomm – Snapdragon Ride Plattform, Automotive Pipeline >30 Mrd USD
$INTC (-11,4 %) Intel / Mobileye – EyeQ Chips, ADAS-Marktführer
$AMD (-9,66 %) AMD – GPU/CPU, Einstieg in Automotive AI Compute
👉 Favorit: Nvidia ($NVDA (-4,99 %)
) Einzigartige Stellung: Technologischer Burggraben durch CUDA-Ökosystem, Enabler fast aller AV-Entwicklungen, quasi-Monopol im High-End Compute. Klassischer Compounder mit langfristigem Wachstumshebel.
Hidden Champions:
$LAZR Luminar Technologies – Lidar Zulieferer, Partnerschaften (Volvo, Mercedes, SAIC)
$INVZ Innoviz Tech. – Lidar, BMW & VW als Kunden
$KOTMY Koito Manufacturing – Weltmarktführer in Automotive Lighting, Einstieg in Lidar durch Cepton-Integration, wichtige Rolle als Zulieferer für OEMs
$AMBA (-11,45 %) Ambarella (AMBA) – Kamerachips & Vision-Prozessoren für AV
$STMPA (-10,25 %) STMicroelectronics (Frankreich/Italien, Euronext) – Automotive-Mikrocontroller, Sensorik, Power Electronics. Europäischer Gegenpol zu Infineon.
$AIXA (-9,63 %) Aixtron (Deutschland, Xetra) – liefert Fertigungsanlagen für SiC- und GaN-Halbleiter, unverzichtbar für Leistungselektronik in EV/AV.
$ELG (-4,68 %) Elmos Semiconductor (Deutschland, Xetra) – Nischenplayer für Mixed-Signal-Halbleiter in Automotive, z. B. für Radar und Fahrerassistenz.
👉 Favorit: Luminar ($LAZR
) Klares technisches Alleinstellungsmerkmal, strategische OEM-Deals in Serie, hohe Eintrittsbarrieren in Lidar-Technologie. Skalierbarer Compounder im Nischenmarkt.
Schaufelhersteller:
$TSM (-5,88 %) Taiwan Semiconductor – Fertigung aller relevanten Automotive-Chips
$ASML (-6,01 %) ASML Holding – Lithographie-Monopolist, ohne ASML keine KI/AV-Chips
$EQIX (-0,02 %) Equinix – Rechenzentrums-Colocation für KI-Training & Simulationen
$DLR (-0,26 %) Digital Realty – Cloud- und Dateninfrastruktur
$AMZN (-2,32 %) Amazon AWS – Cloud-Ressourcen für KI-Training, Simulation & OTA Updates
👉 Favorit: ASML ($ASML (-6,01 %)
) Monopol auf EUV-Lithographie, ohne ASML keine hochentwickelten Chips für autonomes Fahren. Burggraben durch Technologie und Patente, klassischer Compounder.
Takeaway:
Halbleiter & Technologie sind das Fundament des autonomen Fahrens. Während Nvidia mit Rechenleistung die zentrale Rolle spielt, sichern Lidar-Spezialisten wie Luminar die Wahrnehmung. Der wahre Schaufelhersteller-Gewinner ist jedoch ASML, ohne deren Maschinen gäbe es keine AV-Chips. Anleger finden hier die tiefsten technologischen Burggräben der gesamten Wertschöpfungskette.
📡 Kommunikation & Infrastruktur
Big Player:
$ERIC B (-5,92 %) Ericsson – 5G/6G Netze, Vehicle-to-Everything (V2X) Anwendungen, globaler Player
$NOK (-13,68 %) Nokia – 5G/Edge Lösungen für Automotive & Smart Cities
$QCOM (-10,94 %) Qualcomm – Snapdragon Digital Chassis, V2X Chipsätze, Automotive Pipeline
$Huawei (privat, China) – starker Player in 5G/AV-Kommunikation, Partnerschaften in Asien
👉 Favorit: Qualcomm ($QCOM (-10,94 %)
) Breiter Burggraben durch IP im Mobilfunk, gleichzeitig tiefe Automotive-Integration über Snapdragon Ride & Digital Chassis. Compounder, da Skaleneffekte in Chips + Lizenzen weltweit.
Hidden Champions:
$Cohda Wireless (privat, Australien) – Pionier für V2X-Kommunikation, Softwarelösungen für OEMs
$Autotalks (privat, Israel, Übernahme durch Qualcomm geplant) – führend in dedizierten V2X-Chips
$Commsignia (privat, Ungarn) – V2X Middleware & Roadside Units
👉 Favorit: Autotalks (privat, Israel)
Technologie-Führer bei dedizierten V2X-Chips, einzigartiges IP-Portfolio. Starker Übernahmekandidat (Qualcomm bereits aktiv), wodurch Burggraben + Exit-Potenzial gegeben sind.
Schaufelhersteller:
$CSCO (-5,89 %) Cisco Systems – Netzwerkinfrastruktur für Automotive, Cloud & Edge
$AMT (+1,83 %) American Tower – Mobilfunkmasten & Infrastruktur, profitiert von 5G-Ausbau
$CCI (+1,24 %) Crown Castle – Funkturm- und Glasfaserinfrastruktur (vor allem USA)
$EQIX (-0,02 %) Equinix – Rechenzentren, Basis für Edge-Computing und OTA-Updates
$DLR (-0,26 %) Digital Realty – Colocation & Data-Center-Kapazität für Simulationen und AV-Daten
👉 Favorit: Equinix ($EQIX (-0,02 %)
)
Global führend im Rechenzentrums-Colocation, profitiert vom Edge-Computing-Trend. Starker Burggraben durch Netzwerk-Effekte & hohe Wechselkosten. Langfristiger Compounder.
Takeaway:
Kommunikation & Infrastruktur sind die stillen Grundpfeiler des autonomen Fahrens. Ohne latenzarme Netze, Edge-Rechenzentren und V2X-Kommunikation fährt kein AV sicher. Während Qualcomm die technologische Brücke zwischen Chip und Infrastruktur bildet, sichern Hidden Champions wie Autotalks die Nischenführerschaft. Auf der Schaufelseite bleibt Equinix unschlagbar, da jeder OEM & Serviceprovider Rechenpower am Edge benötigt.
🤖 Software, Plattformen & Algorithmen
Big Player:
$GOOGL (-0,05 %) Alphabet / Waymo – Robotaxi-Pionier, Full-Stack AV-Software, jahrelange Datenbasis
$TSLA (-5,68 %) Tesla – FSD, Dojo-Supercomputer, vertikale Integration inkl. Flotte
$9888 (-10,21 %) Baidu Apollo (HK) – größtes Robotaxi-Netzwerk in China, Full-Stack-Lösung
$UBER (-1,21 %) Uber – AV-Plattform in Partnerschaft (z. B. mit Momenta), Skalierung über bestehende Nutzerbasis
👉 Favorit: Alphabet / Waymo ($GOOGL (-0,05 %)
)
Unschlagbarer Burggraben durch Millionen reale Fahrkilometer + Simulationen, starke Finanzbasis über Alphabet, Fokus auf Plattform-Skalierung (Robotaxi, Lizenzmodell). Compounder mit globalem Expansionspotenzial.
Hidden Champions:
$Momenta (privat, China) – L4-Software für OEMs, Partner von Mercedes, Toyota
$AUR (-7,94 %) Aurora Innovation – Software + Sensorik für LKW-Autonomie, Partner PACCAR, Volvo
$Argo AI (privat, USA) – ehemals Ford/VW, heute in Teilen weitergeführt durch Partnerprojekte
$Oxbotica (privat, UK) – modulare AV-Software, Schwerpunkt Industrie- & Logistik-Anwendungen
👉 Favorit: Aurora Innovation ($AUR (-7,94 %)
)
Klarer Fokus auf Trucking (größter Hebel im AV-Markt), langfristige OEM-Partnerschaften, starker Burggraben durch Spezialisierung auf Langstrecken-Autonomie. Noch jung, aber starkes Compounder-Potenzial.
Schaufelhersteller:
$PLTR (-4,26 %) Palantir – Datenmanagement, Simulation & KI-Analyse für AV-Training
$SNOW (-2,62 %) Snowflake – Cloud Data Plattform, relevant für AV-Datenströme
$MSFT (-2,23 %) Microsoft Azure – Cloud- & Simulationsplattform für OEMs
$AMZN (-2,32 %) AWS – größter Anbieter für KI-Training & Simulationen im AV-Bereich
$ADBE (-2,86 %) Adobe – Simulation & Digital Twin Tools (über Partnerschaften)
👉 Favorit: Palantir ($PLTR (-4,26 %)
)
Tiefe Integration in Daten-Pipelines, modulare Plattform für Simulation & Entscheidungslogik. Burggraben durch Lock-in-Effekte bei Großkunden, starker Compounder mit KI-Skalierung.
Takeaway:
Software und Algorithmen sind der wahre Schlüssel zum autonomen Fahren. Fahrzeuge werden zum „Datencenter auf Rädern“ und nur die Unternehmen mit Daten, Simulation und KI-Stacks können den Markt langfristig dominieren. Waymo liefert das skalierbare Robotaxi-Ökosystem, Aurora punktet mit Trucking-Fokus, und Palantir stellt sicher, dass Datenströme beherrschbar bleiben. Hier entstehen die größten Margen, nicht beim Verkauf von Hardware.
🚚 Logistik & Transport
Big Player:
$AUR (-7,94 %) Aurora Innovation – Fokus auf autonome LKW, Partnerschaften mit Volvo & PACCAR
$TuSimple (privat, USA) – Pionier für autonome LKW, stark in den USA und China, aktuell Umstrukturierung
$AMZN (-2,32 %) Amazon / Zoox – Robotaxi & autonome Lieferdienste, Integration in E-Commerce und Prime
$FDX (+1,72 %) FedEx – Testprogramme für autonome Zustellung (Kooperationen u. a. mit Aurora, Nuro)
$DHL (-1,5 %) Deutsche Post DHL – Pilotprojekte mit autonomen Lieferfahrzeugen & Drohnen
👉 Favorit: Amazon / Zoox ($AMZN (-2,32 %)
)
Burggraben durch E-Commerce-Ökosystem, Integration von AV in die letzte Meile, starke Finanzkraft und Skalierbarkeit. Compounder durch Synergien zwischen Logistik und Technologie.
Hidden Champions:
$Nuro (privat, USA) – autonome Lieferfahrzeuge speziell für letzte Meile
$Einride (privat, Schweden) – elektrische autonome LKWs, Fokus auf Fracht & Nachhaltigkeit
$Gatik (privat, Kanada/USA) – AV für mittlere Distanzen (B2B-Lieferketten, z. B. Walmart)
$Starship Technologies (privat, Estland/USA) – autonome Lieferroboter für urbane Logistik
👉 Favorit: Gatik (privat, Kanada/USA)
Klares Geschäftsmodell: „Middle-Mile“ Logistik, profitabler Nischenmarkt mit planbaren Routen. Burggraben durch frühe kommerzielle Verträge (Walmart). Compounder-Potenzial durch Skalierung im B2B-Bereich.
Schaufelhersteller:
$CAT (-3,05 %) Caterpillar – autonome Technologien für Baumaschinen & Mining, Know-how übertragbar
$DE (-0,59 %) Deere & Co – autonome Landmaschinen, ähnliche Technologie-Stacks wie für LKWs
$ISRG (+0,87 %) Intuitive Surgical – Beispiel für Automation im High-End (hier als Querverweis für AV-Tech-Transfer)
$UPS (-0,49 %) United Parcel Service – Logistik-Infrastruktur, Partner für AV-Integration
$R (+0,87 %) Ryder System – Flottenmanagement, Leasing und AV-Testintegration
👉 Favorit: Deere & Co ($DE (-0,59 %)
)
Autonomie bereits im Einsatz (Precision Farming), Burggraben durch Daten & Technologie im Agrarsektor. Compounder-Qualität, da Know-how in Navigation & Autonomie auf Transport/Logistik übertragbar ist.
Takeaway:
Logistik ist einer der ersten Märkte, in denen autonomes Fahren echte Wirtschaftlichkeit bringt. LKWs und Lieferdienste profitieren von 24/7-Betrieb ohne Fahrer, während die letzte Meile (Nuro, Gatik) neue Geschäftsmodelle eröffnet. Amazon ist der mächtigste Player durch vertikale Integration, während Hidden Champions wie Gatik gezielt profitablen Nischenmarkt besetzen. Schaufelhersteller wie Deere liefern die bereits bewährten Autonomie-Stacks.
🏦 Versicherung & Finanzen
Große Player:
$ALV (-0,46 %) Allianz – weltweit größter Versicherer, früh in AV-Pilotprojekte involviert
$MUV2 (+1,73 %) Munich Re – Rückversicherung, entwickelt Modelle für AV-Risikotransfer
$CS (-0,53 %) Axa – aktiv in Tests & Forschung zu AV-Versicherungen
$BRK.B (+2,84 %) Berkshire Hathaway – über Geico im US-Kfz-Versicherungsmarkt groß vertreten
👉 Favorit: Munich Re ($MUV2 (+1,73 %)
)
Burggraben durch globale Rückversicherungsstärke, Pionier bei neuen Risikomodellen für AVs. Compounder-Eigenschaften durch Diversifizierung und Fähigkeit, neue Märkte (Cyber, AV, Klima) frühzeitig zu versichern.
Hidden Champions:
$LMND (+0,72 %) Lemonade – digitale Versicherung, KI-gesteuert, schnell adaptierbar für AV-Policen
$Root Insurance (privat/USA, ehem. börsennotiert) – datengetriebene Kfz-Versicherung, Nutzung von Fahrdaten
$Next Insurance (privat, USA) – Plattform-Ansatz, einfaches Onboarding für neue Risiken
$Wefox (privat, Deutschland) – digitale Plattform für Versicherungsvermittlung, flexibel für neue Produkte
👉 Favorit: Lemonade ($LMND (+0,72 %)
)
Reiner Digitalversicherer mit KI-getriebenem Underwriting. Burggraben durch Daten- und Automatisierungsansatz. Noch klein, aber Compounder-Potenzial, da skalierbare Plattform in neuen Märkten wie AV-Policen nutzbar ist.
Schaufelhersteller:
$SREN (+0,81 %) Swiss Re – globaler Rückversicherer, profitiert vom steigenden AV-Risikovolumen
$VRSK Verisk Analytics – Daten & Risikoanalytik für Versicherer, AV-Risikomodelle
$GWRE (+6,45 %) Guidewire Software – Softwarelösungen für Versicherungsunternehmen, Anpassung an AV-Policen
$FICO (-1,67 %) Fair Isaac – Analytics & Risikomodellierung, zunehmend relevant bei komplexen AV-Daten
👉 Favorit: Verisk Analytics ($VRSK
)
Burggraben durch exklusive Datenpools & Analytik. Enabler für nahezu alle Versicherer. Compounder-Charakter, da wachsende Nachfrage nach Daten & Modellen in neuen Märkten wie AVs.
Takeaway:
Autonomes Fahren verschiebt die Haftung vom Fahrer zum Hersteller oder Softwareanbieter. Versicherer müssen neue Produkte entwickeln, Rückversicherer und Datenanbieter gewinnen an Bedeutung. Munich Re sichert die Branche ab, Lemonade testet digitale Modelle, und Verisk liefert die Datenintelligenz, ohne die keine AV-Versicherung funktioniert. Anleger finden hier stille, aber unverzichtbare Gewinner des Umbruchs.
🛡️ Sicherheit & Cybersecurity
Big Player:
$PANW (-2,32 %) Palo Alto Networks – Marktführer bei Netzwerksicherheit, Fokus auf Cloud & IoT, relevant für vernetzte Fahrzeuge
$CRWD (-6,68 %) CrowdStrike ($CRWD) – Endpoint-Security, starke Plattform für AV-Endpunkte und Flotten
$CHKP (+0,32 %) Check Point ($CHKP) – Security Appliances & Firewalls, Fokus auf Embedded & IoT
$CSCO (-5,89 %) Cisco Systems ($CSCO) – Netzwerksicherheit + Automotive Infrastruktur
👉 Favorit: Palo Alto Networks ($PANW (-2,32 %)
)
Burggraben durch die Breite der Plattform, die vom Rechenzentrum bis ins Fahrzeug reicht. Mit der $CYBR -Integration hat PANW auch das Thema Identity-Security abgedeckt. Compounder-Eigenschaften durch kontinuierliche Expansion, hohe Kundenbindung und starke M&A-Strategie.
Hidden Champions:
$CON (-2,63 %) Argus Cyber Security (privat, Tochter von Continental) – spezialisiert auf Automotive Cybersecurity
$Upstream Security (privat, Israel) – Cloud-basierte Cyberplattform speziell für vernetzte Fahrzeuge
$Karamba Security (privat, Israel) – Embedded Security für Steuergeräte (ECUs)
$4704 (-0,07 %) VicOne (Tochter von Trend Micro) – AV-spezifische Bedrohungsanalyse
👉 Favorit: Argus Cyber Security (privat, Teil von $CON (-2,63 %)
Continental)
Pionier im Automotive-Segment, tiefe Integration in OEMs. Burggraben durch frühe Partnerschaften und Spezialisierung auf Fahrzeugarchitekturen.
Schaufelhersteller:
$AKAM (-7,12 %) Akamai – Content Delivery & Edge Security, relevant für OTA-Updates
$FTNT (-2,69 %) Fortinet – Netzwerk- & IoT-Sicherheit, breite Basis
$ZS Zscaler – Cloud-native Security für Datenverkehr zwischen AV & Cloud
$NET (-7,28 %) Cloudflare – Infrastruktur-Schutz, DDoS-Schutz für Flotten & Updates
$BB (-9,42 %) BlackBerry QNX – Betriebssystem & Security Framework für Automotive
👉 Favorit: BlackBerry ($BB (-9,42 %)
)
Burggraben durch QNX, das bereits in Millionen Fahrzeugen läuft. Starker Lock-in bei OEMs. Compounder-Potenzial, wenn QNX als Security-Betriebssystem für AV-Architekturen weiter skaliert.
Takeaway:
Cybersecurity ist das Nervensystem des autonomen Fahrens. Ohne sichere Kommunikation, OTA-Updates und Flottenschutz ist kein AV denkbar. Palo Alto Networks bringt die nötige Breite und Tiefe, Argus sichert die Fahrzeuge selbst, und BlackBerry QNX liefert das Fundament in den Steuergeräten. Anleger setzen hier auf die unsichtbaren Gatekeeper der Mobilität von morgen.
⚡ Energie & Infrastruktur
Big Player:
$EBK (+1,29 %) EnBW – Betreiber von Ladeinfrastruktur in Deutschland, Ausbau von Schnellladeparks
$SHEL (-0,67 %) Shell – massiver Einstieg in E-Mobilität & Ladeinfrastruktur, Partnerschaften mit OEMs
$BP (-2,11 %) BP – Lade- und Energieinfrastruktur via bp pulse, globaler Rollout
$TSLA (-5,68 %) Tesla ($TSLA) – Supercharger-Netzwerk als AV-Rückgrat, potenzielles Lizenzmodell
👉 Favorit: Tesla ($TSLA (-5,68 %)
)
Burggraben durch weltgrößtes Schnellladenetzwerk mit hoher Verfügbarkeit & eigener Softwareintegration. Compounder, da Supercharger als Service unabhängig vom OEM wachsen kann.
Hidden Champions:
$Ionity (privat, Joint Venture von BMW, Mercedes, Ford, VW, Hyundai) – Europas Premium-Ladenetz 👉 Zugang über OEMs wie BMW oder Mercedes
$ALLG Allego – börsennotierter Ladeinfrastruktur-Betreiber, Fokus Europa
$FAST (-1,55 %) Fastned (FAST.AS) – Schnellladenetz in Europa, stark wachsend
$DCFC Tritium DCFC – Hersteller von Schnellladestationen, global aktiv
👉 Favorit: Fastned ($FAST (-1,55 %)
)
Klares Geschäftsmodell als reiner Schnellladebetreiber, starker Burggraben durch Premium-Standorte & Markenwahrnehmung. Compounder-Potenzial über Expansion in Europa.
Schaufelhersteller:
$ABBN (-5,43 %) ABB – führend bei Ladehardware & Stromnetzinfrastruktur
$ENR (-2,96 %) Siemens Energy – Netzinfrastruktur & Ladehardware, wichtiger Zulieferer für Energiewende + AV
$SU (-6,19 %) Schneider Electric – Stromverteilung, Smart Grids für Ladeinfrastruktur
$6594 (-3,98 %) Nidec – Motoren & Antriebe für E-Mobilität
$ETN (-4,45 %) Eaton – Energie-Management & Ladeinfrastruktur-Komponenten
👉 Favorit: ABB ($ABBN (-5,43 %)
)
Breit aufgestellt von Schnellladehardware bis Netztechnik. Burggraben durch Marktführerschaft & langjährige Kundenbasis. Compounder, da Elektromobilität + AV für Jahrzehnte Wachstum bringen.
Takeaway:
Autonome Fahrzeuge brauchen nicht nur Software, sondern eine zuverlässige Lade- und Energiebasis. Tesla sichert sich mit dem Supercharger-Netz einen massiven Vorteil, während Hidden Champions wie Fastned in Europa Tempo machen. Auf der Schaufelseite dominiert ABB durch sein globales Infrastruktur-Know-how. Anleger sollten diesen Sektor nicht unterschätzen, da ohne Energie kein AV fahren wird.
🏙️ Mobilitätsdienste & Plattformen
Große Player:
$UBER (-1,21 %) Uber Technologies – Ride-Hailing, Partnerschaften mit AV-Startups (Momenta), Robotaxi-Pläne in München
$LYFT (-3,07 %) Lyft – Ride-Hailing, eigene AV-Programme, Kooperationen mit Aptiv & Motional
$DIDIY (+0,32 %) Didi Global – größtes Ride-Hailing-Netz in China, AV-Forschung über Didi Autonomous Driving
$9888 (-10,21 %) Baidu Apollo – Robotaxi-Operator in China, führend mit Apollo Go
$AMZN (-2,32 %) Amazon / Zoox – vollautonomes Robotaxi, Integration in Amazon-Ökosystem
👉 Favorit: Baidu Apollo ($9888 (-10,21 %)
HK, China, HKEX)
Burggraben durch Netzwerkeffekte im größten Mobilitätsmarkt der Welt. Apollo Go hat bereits hunderttausende Robotaxi-Fahrten absolviert. Compounder-Potenzial, da China AV aggressiv fördert.
Hidden Champions:
$Momenta (privat, China) – L4-Autonomie-Software, Partnerschaften mit Mercedes & Toyota, Sitz: Suzhou, China
👉 Zugang indirekt über Investoren wie $7203 (-0,95 %) Toyota oder Mercedes $MBG (-2,82 %)
$Motional (Joint Venture Hyundai & Aptiv, privat, USA/Südkorea) – Robotaxi-Tests in den USA
👉 Zugang über $Hyundai oder $APTV (-4,78 %) Aptiv
$WeRide (privat, China) – Robotaxi & AV-Buslösungen, Sitz: Guangzhou, China
👉 Investoren: Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz
$Cruise (privat, USA) – GM-Tochter für Robotaxis, Sitz: San Francisco
👉 Zugang über $GM (-0,63 %) General Motors
👉 Favorit: Motional (privat, USA/Südkorea)
Starker Burggraben durch OEM-Partnerschaften (Hyundai + Aptiv). Realistische Skalierung durch Serienintegration, Compounder-Potenzial über globale Flotteneinbindung.
Schaufelhersteller:
$HTZ (+0,45 %) Hertz Global – Flottenmanagement, Integration von AVs in Mietflotten
$SIX2 (-4,55 %) Sixt SE – Carsharing & Flottenleasing, Fokus Europa
$R (+0,87 %) Ryder System ($R, USA, NYSE) – Flottenservices & Leasing, AV-Testintegration
$GRAB (-2,73 %) Grab Holdings ($GRAB, Singapur, Nasdaq) – Südostasiatischer Ride-Hailing-Marktführer, Einstieg in AV-Services
$Ola Cabs (privat, Indien) – AV-Pilotprojekte in Indien
👉 Favorit: Sixt SE ($SIX2 (-4,55 %)
.DE, Deutschland, Xetra)
Burggraben durch Premium-Positionierung in Europa, flexibles Geschäftsmodell (Miete, Leasing, Carsharing). Compounder, da Sixt früh in Flottenintegration von AVs investiert und von wachsendem Mobility-as-a-Service-Markt profitiert.
Takeaway:
Mobilitätsdienste sind die Schnittstelle zum Endkunden. Hier entscheidet sich, ob AVs nur Technologie bleiben oder zum Massenmarkt durchbrechen. Baidu dominiert in China, Motional punktet mit starken Partnern im Westen, und Sixt liefert die Plattform, um AVs in Europa skalierbar in den Alltag zu bringen. Anleger, die hier früh dabei sind, sichern sich Zugang zu den künftigen Plattform-Monopolen der Mobilität.
🔋 Batterie & Antrieb
Big Player:
$300750 CATL – Weltmarktführer für Batteriezellen, beliefert nahezu alle großen OEMs
$373220 LG Energy Solution – globaler Player, Zulieferer für Tesla, Hyundai, GM
$6752 (-2,94 %) Panasonic Holdings – langjähriger Partner von Tesla, stark im Energiespeicher
$1211 (-2,72 %) BYD – integriert Batterieproduktion und Fahrzeuge, Pionier bei Blade-Batterien
👉 Favorit: CATL ($300750
SZ, China, Shenzhen)
Burggraben durch technologische Führerschaft und Skaleneffekte, beliefert fast alle globalen OEMs. Klassischer Compounder, da Batterien das Herzstück jeder AV-Flotte sind.
Hidden Champions:
$Northvolt (privat, Schweden) – europäisches Batteriestartup, nachhaltige Produktion, beliefert VW und BMW 👉 Zugang indirekt über VW ($VOW3 (-1,5 %) DE, Deutschland, Xetra) oder BMW ($BMW (-0,61 %) DE, Deutschland, Xetra)
$SLDP Solid Power – Spezialist für Feststoffbatterien, Partnerschaften mit Ford und BMW
$ProLogium (privat, Taiwan) – Festkörperbatterien, Pilotprojekte mit Mercedes👉 Zugang indirekt über Mercedes-Benz Group ($MBG (-2,82 %) DE, Deutschland, Xetra)
$QS (-15,34 %) QuantumScape ($QS, USA, NYSE) – Festkörperbatterien, starker Fokus auf Zukunftstechnologie
$MOD (-7,46 %) Modine Manufacturing (USA, NYSE) – Wärmemanagement für Batterien, E-Motoren und Leistungselektronik. Kritisch für Reichweite und Sicherheit.
$KULR (-16,21 %) Technology (USA, NYSE) – spezialisiert auf Batteriekühlung, Energiespeicherung und Recycling. Noch klein, aber Fokus auf Sicherheit macht es interessant im AV-Kontext.
$ZIL2 (-5,71 %) ElringKlinger (DE, Deutschland, Xetra) – Zulieferer für Batteriepacks, Gehäuse, Dichtungen und Brennstoffzellentechnologie. Unterstützt OEMs bei Elektrifizierung und alternativen Antrieben.
👉 Favorit: Solid Power ($SLDP
USA, Nasdaq)
Technologieführer bei Festkörperbatterien mit starken OEM-Partnerschaften. Burggraben durch Patente und frühe Markteintritte. Compounder-Potenzial durch Kommerzialisierung ab 2027+.
Schaufelhersteller:
$6594 (-3,98 %) Nidec (JP) – führend bei Elektromotoren für EVs und AVs
$IFX (-13,01 %) Infineon Technologies (DE) – Halbleiter für Leistungselektronik und Batterie-Management
$300450 Wuxi Lead Intelligent (China, Shenzhen) – Maschinen für Batteriefertigung
$UMI (-4,93 %) Umicore (Belgien, Euronext) – Kathodenmaterialien und Recycling
$ALB (-5,15 %) Albemarle (USA, NYSE) – Lithiumförderung und -verarbeitung
👉 Favorit: Infineon Technologies ($IFX (-13,01 %)
DE, Deutschland, Xetra)
Burggraben durch Marktführerschaft in Leistungselektronik, tief in Batterie- und Antriebssysteme integriert. Compounder-Potenzial durch wachsende Nachfrage nach Siliziumkarbid (SiC)-Chips für EV- und AV-Anwendungen.
Takeaway:
Batterie und Antrieb sind das Fundament der Autonomie. Ohne leistungsfähige Energiespeicherung, zuverlässige Elektromotoren und robuste Leistungselektronik kann kein autonomes Fahrzeug wirtschaftlich betrieben werden. CATL dominiert die Zellproduktion, Solid Power ist ein Zukunftsversprechen bei Festkörpertechnologie, und Infineon liefert die kritische Leistungselektronik. Anleger, die diesen Sektor vernachlässigen, ignorieren das Herzstück des autonomen Fahrens.
🗺️ Karten & Mapping
Big Player:
$GOOGL (-0,05 %) Alphabet / Waymo (USA, Nasdaq) – HD-Maps für Robotaxis, kombiniert mit KI-gestützter Echtzeit-Navigation
$9888 (-10,21 %) Baidu Apollo (China, HKEX) – führend bei AV-Mapping in China, integriert in Apollo Go
$HERE Technologies (privat, Sitz in NL/DE, Eigentümer: Audi, BMW, Mercedes u. a.) – globaler Anbieter von HD-Maps, Branchenstandard für viele OEMs
$TOM2 (-4,21 %) TomTom (Niederlande, Euronext) – spezialisiert auf HD-Karten für AVs, Partner von Volvo und Bosch
👉 Favorit: HERE Technologies (privat, Zugang über OEMs Audi, BMW, Mercedes)
Burggraben durch globale Kartendatenbanken, OEM-Konsortium als Rückendeckung. Compounder-Potenzial, da nahezu alle autonomen Fahrzeuge auf HD-Maps angewiesen sind.
Hidden Champions:
$002405 Navinfo Co. Ltd, (China, Shenzhen) – Marktführer für digitale Karten in China, Partnerschaften mit OEMs - leider nicht in der EU handelbar
$Civil Maps (privat, USA) – spezialisiert auf KI-gestütztes HD-Mapping für AVs
$DeepMap (privat, USA, übernommen durch $NVDA (-4,99 %) Nvidia) – hochpräzises Mapping, Integration in Nvidia Drive
$Mapbox (privat, USA) – cloudbasierte Mapping-Plattform, stark im Entwickler-Ökosystem
👉 Favorit: NavInfo ($002405
SZ, China, Shenzhen)
Dominanz auf dem chinesischen Markt, regulatorische Verankerung und Partnerschaften mit großen OEMs. Burggraben durch Marktzugang in China, Compounder-Potenzial durch Datenwachstum.
Schaufelhersteller:
$PL (-25,33 %) Planet Labs (USA, NYSE) – tägliche Erdbeobachtungsdaten, Basis für dynamisches Mapping
$HEXA B (-4,01 %) Hexagon AB (Schweden, Nasdaq Stockholm) – Messtechnik und Geodatenlösungen
$TRMB (-1,99 %) Trimble (USA, Nasdaq) – Positionierung und Geodaten für AV und industrielle Anwendungen
👉 Favorit: Hexagon AB ($HEXA B (-4,01 %)
Schweden, Nasdaq Stockholm)
Burggraben durch jahrzehntelange Erfahrung in Geodaten und Messtechnik, starke Marktstellung in Industrie und Automotive. Compounder-Potenzial, da Mapping und Positionierung für alle AV-Anwendungen unverzichtbar sind.
Takeaway:
Hochpräzise Karten sind das Nervensystem des autonomen Fahrens. Ohne kontinuierlich aktualisierte HD-Maps können Fahrzeuge nicht sicher navigieren. HERE sichert sich eine Schlüsselrolle durch OEM-Beteiligungen, NavInfo dominiert den chinesischen Markt, und Hexagon liefert die geodatenbasierte Schaufeltechnologie. Anleger sollten diesen Sektor nicht übersehen, denn Mapping ist die unsichtbare Grundlage, auf der Autonomie funktioniert.
Quellen: eigene Recherche, https://www.t-online.de/mobilitaet/aktuelles/id_100901210/iaa-mobility-muenchen-2025-alle-neuheiten-von-audi-bmw-vw-opel.html
Bildmaterial: https://www.deraktionaer.de/artikel/mobilitaet-oel-energie/robotaxis-das-milliardenrennen-der-autonomen-autos-20381083.html
https://insideevs.de/features/763886/vorschau-iaa-2025-neuheiten-2026/


Autozulieferer Schaeffler steigt ins Rüstungsgeschäft ein
Aufgrund, daß Schäffler an einem Flugauto entwickelt, liegt die Aktie schon länger auf meiner Watch.
Die letzten Zahlen waren nicht berauschend, aber jetzt könnte es interessant werden.
Meine Lieben, lohnt es sich vielleicht einmal einen Fuß in die Tür zu stellen?
Von einer Wachstumsbranche will jetzt auch Schaeffler profitieren: Der Industrie- und Autozulieferer will in der Rüstungsindustrie Fuß fassen – auch weil der Branche wohl kein ähnliches Schicksal droht wie der Autoindustrie.
Unglaubliche 800 Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren in die europäische Verteidigungsindustrie fließen. Die entsprechenden Pläne hatte die EU-Kommission im Frühjahr öffentlich gemacht – mit Blick auf die Bedrohung aus Russland und den Ukraine-Krieg. Bei Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall, Renk oder Diehl kennen Umsatz und Gewinn nur eine Richtung: Es geht steil nach oben.
An dieser Entwicklung will nun auch der Herzogenauracher Industrie- und Autozulieferer Schaeffler teilhaben: Das Unternehmen, das wie viele andere unter dem schwächelnden Autogeschäft leidet, hat sich entschieden, stärker in die Rüstungsindustrie einzusteigen.
Schaeffler-Chef Rosenfeld: "Verteidigung ist kein Mode-Thema"
"Es geht nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie", sagte Konzern-Chef Klaus Rosenfeld in einem Interview mit der Börsen-Zeitung. Zuvor hatte Schaeffler den Einstieg ins Rüstungsgeschäft monatelang geprüft. "Verteidigung ist kein Mode-Thema. Das muss langfristig gedacht werden", erklärt Rosenfeld.
Interessant ist das Verteidigungsgeschäft für die Herzogenauracher auch, weil den Rüstungsunternehmen kein ähnliches Schicksal droht wie den Autoherstellern. Rosenfeld zufolge ist die Rüstungsindustrie "ein ganz anderes Geschäft, mit einem anderen Preis-Leistungs-Denken und ohne Wettbewerb mit chinesischen Zulieferern".
Noch keine Details zum künftigen Geschäft
Wie genau und in welchem Umfang Schaeffler ins Rüstungsgeschäft einsteigen will, ist bislang nicht bekannt. Nach der grundlegenden Entscheidung ist man laut Konzern-Chef Klaus Rosenfeld nun in einer "zweiten Phase". Ein Projektteam erarbeite dazu nun die Details der Produkt-, Fertigungs- und Vertriebsstrategie.
Ein einfacher Übertrag des zivilen Geschäfts auf das militärische sei nicht möglich. Dafür brauche es ein "eigenständiges, sehr robustes Geschäftssystem", erlklärt Rosenfeld. Etwa wegen höheren Anforderungen beim Thema Cybersicherheit. Ob und wo neue Jobs entstehen könnten, ist bislang unklar.
Komplett neu im Rüstungsgeschäft ist Schaeffler nicht
Tatsächlich ist es für das Herzogenauracher Unternehmen nicht der komplette Neueinstieg ins Rüstungsgeschäft. Schaeffler fertigt seit Jahren etwa Lager für Militärflugzeuge und Teile für Hubschrauber der US-Armee. Das allerdings in sehr geringem Maße. Bislang hat das Rüstungsgeschäft bei Schaeffler nicht einmal ein Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen.
Schaeffler kündigt Revolution in sämtlichen Werken an - "noch effizienter und agiler"
Meine Lieben,
kaum zu glauben, aber schon wieder ist Nvidia mit an Bord. Und diesmal geht es um Flugautos, Omniverse und Simulationstechnologie.
Eine Revolution wovon Elon Musk nur träumt.
Meine Lieben, das KI Zeitalter hat begonnen.
Und als Investor macht es soviel Spaß mit dabei zu sein.
$SHA0 (-1,14 %) . $NVDA (-4,99 %)
Schaeffler plant mit neuem Partner ein digitales Ökosystem zur Revolutionierung seiner Produktionsabläufe. Profitieren sollen davon die mehr als hundert Werke des fränkischen Zulieferers.
Der fränkische Autozulieferer Schaeffler investiert weiterhin stark in Zukunftstechnologien - trotz Herausforderungen und Stellenkürzungen. Zu den neuesten Entwicklungen zählen die Fertigstellung eines 50-Millionen-Euro-Technologiezentrums in Herzogenaurach, Vorstöße in Sachen Elektromobilität und autonomes Fahren. Für Aufsehen sorgte unlängst das überraschende Engagement in der Luftmobilität mit Antrieben für Flugautos. Gleichzeitig gibt es Expansionsprojekte, wie den Geschäftsausbau in Asien.
Wie der in Herzogenaurach sitzende Weltkonzern nun bekannt gab, hat die Motion Technology Company Schaeffler eine Technologiekooperation mit dem US-Unternehmen NVIDIA geschlossen. "Die Partnerschaft hat das Ziel, Produktionsabläufe bei Schaeffler weiter zu digitalisieren und schließlich noch effizienter und agiler zu gestalten", heißt es in einer am Donnerstag (12. Juni 2025) veröffentlichten Verlautbarung.
Autozulieferer Schaeffler: NVIDIA-Kooperation soll Digitalisierung von Produktion beschleunigen
Die Geschäftsbereiche von NVIDIA liegen unter anderem in der Entwicklung von Grafikprozessoren und Künstlicher Intelligenz. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Santa Clara im Bundesstaat Kalifornien. "Im NVIDIA Omniverse bildet Schaeffler sämtliche Elemente seiner Produktion ab, die dort als digitale Zwillinge integriert und simuliert werden", berichtet der Automobil- und Industriezulieferer. Ziel sei es, bis 2030 mindestens die Hälfte aller Werke in das Omniverse einzubinden.
"Schaeffler treibt die Digitalisierung seiner Werke konsequent und entschlossen voran", wird Andreas Schick, Vorstand Produktion, Supply Chain Management und Einkauf der Schaeffler AG, in der Firmenmitteilung zitiert. Um die Produktion der Zukunft gestalten zu können, brauche man entsprechend starke Partner. "Gemeinsam werden wir ein digitales Ökosystem für unsere mehr als 100 Werke schaffen, das Produktionsabläufe nachhaltig revolutionieren wird. Das Omniverse und der Einsatz von digitalen Zwillingen wird unsere Wertschöpfungsketten effizienter und agiler machen", so Schick.
Mit der Plattform des amerikanischen Technologieunternehmens will Schaeffler digitale Abbilder von Fabriken und Maschinen entwickeln. Mitarbeiter können demnach mit KI-gestützten Lösungen physikalische Eigenschaften von Materialien, Prozessen und Produktionsabläufen simulieren und optimieren. Das sogenannte Omniverse ermögliche außerdem, Zukunftstechnologien wie humanoide Roboter im Produktionsumfeld flexibel einzusetzen. "Im Omniverse können zudem komplexe, vollautomatische Montageabläufe wie beispielsweise das Anbringen von Dichtungselementen KI-basiert verbessert werden", heißt es vonseiten des Unternehmens aus Herzogenaurach.
Vor tatsächlicher Umsetzung: Schaeffler verspricht sich Erfolg durch simulierte Fertigungsprozesse
Laut Firmenangaben lassen Echtzeitsimulationen Anpassungen auch während des Produktlebenszyklus zu. "Für globale Fertigungsunternehmen ist ein simulationsbasierter, KI-gesteuerter Ansatz entscheidend, um Effizienz und Innovationen voranzutreiben und Wettbewerbsvorteile auszunutzen", hält Rev Lebaredian, Leiter Omniverse und Simulationstechnologie bei NVIDIA, in der Mitteilung fest.
"Unsere Zusammenarbeit wird es Schaeffler ermöglichen, Fertigungs- und Automatisierungsprozesse zu simulieren und zu optimieren, bevor sie in der realen Welt umgesetzt werden - für mehr Innovationskraft bei geringeren Kosten", bewirbt Lebaredian die eingegangene Kooperation. Auch Roberto Henkel, Leiter Operations Digitalization & IT bei Schaeffler, äußert sich entsprechend zufrieden.
"Die Technologiekooperation mit NVIDIA ermöglicht realitätsnahe, performante Abbildungen digitaler Zwillinge und physischer KI. Schaeffler hat das Ziel, die Entwicklung eines Industriellen Metaverse für die produzierende Industrie gemeinsam mit NVIDIA maßgeblich zu gestalten. Dabei bringen wir unser jahrzehntelanges Wissen im Bereich Fertigung und vertikale Integration für die Weiterentwicklung des Omniverse ein", konstatiert Henkel mit Blick auf die neue Technologiekooperation von Schaeffler.

Deutsche Telekom baut mit Nvidia industrielle KI-Cloud
🚀 $NVDA (-4,99 %)
$DTE (-0,83 %)
$SIE (-2,47 %)
$IOS (-0,13 %)
$SHA0 (-1,14 %)
Deutschland hinkt bei der KI-Entwicklung hinterher. Zusammen mit der Telekom will der US-Konzern Nvidia ein KI-Rechenzentrum aufbauen. Es soll sich speziell am Bedarf der hiesigen Industrie orientieren, versprach CEO Huang beim Treffen mit Kanzler Merz.
(13.06.2025, 14.10 Uhr)
Die Deutsche Telekom baut in Zusammenarbeit mit dem Chiphersteller Nvidia ein KI-Rechenzentrum für die europäische Industrie in Deutschland auf. „Wir müssen die Chancen der künstlichen Intelligenz (KI) ergreifen, unsere Industrie revolutionieren und eine führende Position im globalen Technologiewettbewerb sichern“, sagte Telekom-Chef Tim Höttges (62) am Freitag. „Unser wirtschaftlicher Erfolg hängt von schnellen Entscheidungen und gemeinschaftlicher Innovation ab.“
Das Projekt ebne den Weg für die angestrebten KI-Gigafactories. In der Europäischen Union (EU) sollen fünf dieser besonders leistungsfähigen Rechenzentren entstehen. Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass sich die Telekom gemeinsam mit SAP, dem Webhoster und Cloud-Anbieter Ionos für den Bau einer solchen Anlage bewerben will.
Auch Schaeffler und Siemens vertiefen Zusammenarbeit
Nvidia wird für die angekündigte Industrie-KI-Cloud den Angaben zufolge mindestens 10.000 KI-Prozessoren der aktuell leistungsfähigsten „Blackwell“-Reihe liefern. Die zusätzliche Rechenpower solle 2026 einsatzbereit sein. „Diese Infrastruktur wird dem Markt nicht nur für industrielle Anwendungen zur Verfügung stehen, sondern gezielt auch Start-ups sowie Forschungseinrichtungen zugänglich gemacht“, betonte die Telekom.
Bereits am Donnerstag gab der Autozulieferer Schaeffler eine vertiefende Kooperation mit Nvidia bekannt, mithilfe von Nvidia will Schaeffler sämtliche Elemente seiner Produktion abbilden, die als digitale Zwillinge integriert und simuliert werden.
Auch Siemens vertieft die Kooperation mit Nvidia. Es geht vor allem darum, mit digitalen Lösungen Fabriken effizienter zu machen. Die Fabriken werden am Computer nachgebaut und dann gezielt in der realen Welt optimiert. "Gemeinsam ermöglichen Siemens und NVIDIA Unternehmen aus allen Branchen, das skalierbare Potenzial von KI in der physischen Welt voll auszuschöpfen", sagte Siemenschef Roland Busch (60).
„Im Zeitalter der KI benötigt jeder Hersteller zwei Fabriken: Eine zum Herstellen von Dingen und eine zum Erschaffen der Intelligenz, die diese antreibt“, sagte Nvidia-Chef Jensen Huang (62) laut der Pressemitteilung der Telekom.
Nividia-Chef Huang trifft Friedrich Merz
Huang traf am Freitag mit Bundeskanzler Friedrich Merz (69) zusammen, um die Zusammenarbeit beim Aufbau einer souveränen KI-Infrastruktur zu diskutieren. Der US-Konzern werde gemeinsam mit Partnern speziell auf den Bedarf der deutschen Industrie zugeschnittene Rechenzentren aufbauen, teilte die Bundesregierung anschließend mit.
Der Beratungsfirma Deloitte zufolge muss Deutschland in den kommenden fünf Jahren bis zu 60 Milliarden Euro in den Ausbau von KI-Rechenzentren investieren und die heimischen Rechenkapazitäten verdreifachen, um wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu bleiben und seine technologische Souveränität zu behaupten.
Die Baukosten für neue Anlagen lägen allerdings deutlich höher als in anderen europäischen Staaten. „Zudem sind die Strompreise in Deutschland fast doppelt so hoch wie in den USA, dabei stehen sie für bis zu 60 Prozent der gesamten Betriebskosten eines Rechenzentrums.“

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