ich lege mit 8 Multibaggern vor 🙈
$APP (+1,61 %)
$NVDA (+0,58 %)
$GFT (+1,21 %)
$ENR (+0,74 %)
$VRT (+2,56 %)
$HY9H (-5,39 %)
$GOOGL (+1,55 %)
$PNG (+4,92 %)

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46ich lege mit 8 Multibaggern vor 🙈
$APP (+1,61 %)
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Sooooo es wird mal wieder Zeit für ein Portfolio Update.
Ich beobachte die letzten Jahre immer mehr das mein long therm Ziel von 20% pa mit zunehmender Portfoliogröße immer schwerer zu erreichen wird da immer mehr Geld in "sichere" ETF's fließen. Dennoch bin ich mit meinen Top Picks 2025 $RKLB (-0,33 %)
$KSB (+1,25 %)
$NU (-2,18 %) und $GOOGL (+1,55 %) sehr zufrieden. Allerdings stehen alle 4 am ATH oder kurz darunter was die Sache kurzfristig etwas Volatil machen könnte. Dennoch gehe ich davon aus das alle 4 am Ende des Jahres höher stehen als jetzt.
Ziel dieses Jahr ist es mein Engagement in small/middle caps auszubauen. Den Anfang habe ich letztes Jahr schon gemacht, $KSB (+1,25 %) hat schon ganz gut gezündet, Titel wie $P4O (+0,49 %)
$GFT (+1,21 %)
$SBMO (+0,91 %) und $OSIS (+2,17 %) sollen gehalten werden, dort sind erstmal aber keine größeren Nachkäufe geplant.
Die Positionen von Samsung nach unten sind alle Teil meiner 212 Trading Pies, aufgeteilt in 3 verschiedene Pies. Seit mitte August haben die Pies 21,6% erwirtschaftet. Mittlerweile beträgt der Gesamtwert meiner 212 Investitionen 9600€. Diese werden monatlich mit insgesamt 500€ bespart plus ab und an mal mit Einmalzahlungen.
Ansonsten laufen nur noch 2 dreimonatige Sparpläne mit jeweils 1,5k auf den $VWRL (-0,05 %) und $TDIV (-0,12 %)
Zudem liegen noch ca 60k in verschiedenen Ordern allerdings alles eher auf turnaround Wetten mit kurzfristigen Zielmarken zwischen 8 und 12%
Langfristig halte ich weiter Augen und Ohren offen um neue Perlen zu finden.
Meine Lieben, ich bleibe in beiden Unternehmen investiert.
GFT Technologies und FICO starten eine globale Allianz, um Banken mit KI-Lösungen gegen digitalen Betrug zu stärken und das Risikomanagement zu revolutionieren.
GFT Technologies und FICO haben eine globale Partnerschaft für Smart Finance gestartet, um Banken bei der Bekämpfung von digitalem Betrug und der Verbesserung des Risikomanagements zu unterstützen.
Die Partnerschaft nutzt KI-basierte Lösungen, um Onboarding, Risikomanagement und Echtzeit-Entscheidungen für Banken weltweit zu verbessern.
Erste erfolgreiche Projekte wurden in Asien und Lateinamerika umgesetzt, darunter Echtzeitanalysen für schnelle Entscheidungen und ein Demand-Management-System für Versicherungen.
Die Allianz kombiniert GFTs Expertise in Cloud, Daten und digitalem Banking mit FICOs Lösungen für Betrugserkennung und Entscheidungsmanagement, um eine integrierte Plattform für Banken und FinTechs zu bieten.
Ein zentrales Element der Partnerschaft ist die Integration von GFTs GenAI-Produkt Wynxx, das den Softwareentwicklungszyklus automatisiert und vertiefte Datenanalysen ermöglicht.
GFT hat ein Center of Excellence für FICO-Technologien eingerichtet, um spezialisierte Teams auszubilden und standardisierte Rollouts in verschiedenen Branchen zu unterstützen.

Der Automobilzulieferer Schaeffler stellt Teile für humanoide Roboter von Neura Robotics her. Zudem werden sie in der Produktion eingesetzt und liefern Daten.
Der deutsche Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler wird künftig verstärkt Roboterteile an das deutsche Robotikunternehmen Neura Robotics liefern. Das teilte Schaeffler am Dienstag mit. Dazu haben die beiden Unternehmen eine Partnerschaft geschlossen, die zusätzlich vorsieht, dass Schaeffler bis 2035 eine "mittlere vierstellige Zahl" an humanoiden Robotern in die eigene Produktion integriert.
Gemeinsam wollen Schaeffler und Neura Robotics Schlüsselkomponenten für humanoide Roboter entwickeln und herstellen. Dazu gehören etwa Roboteraktuatoren, die die Gelenke der Roboter bewegen. Schaeffler verfügt bereits über einige Expertisen im Bereich der Planetenradaktoren, die präzise Drehbewegungen bei einem zugleich hohen Drehmoment ermöglichen. Zudem sind diese Aktuatoren leicht und robust und damit für einen Dauerbetrieb ausgelegt.
Schaeffler hat bereits Roboteraktuatoren verschiedener Leistungsklassen im Programm, die bis zu 250 Nm Drehmoment liefern können. Der aktuelle humanoide Roboter 4NE1 von Neura Robotics ist mit solchen Aktuatoren ausgerüstet, sodass er in der Lage ist, auch hohe Gewichte zu stemmen. In Zukunft will Neura Robotics seinen Bedarf an leichten und leistungsstarken Aktuatoren durch Schaeffler decken.
Neura-Roboter arbeiten bei Schaeffler
Die getroffene Vereinbarung sieht außerdem vor, dass Schaeffler eine größere Anzahl humanoider Roboter von Neura Robotics in der eigenen Produktion einsetzt. Über die genaue Anzahl haben beiden Unternehmen nichts verlautbart. In der Mitteilung von Schaeffler wird etwas kryptisch von einer mittleren vierstelligen Anzahl gesprochen. Auch zu den Kosten halten sich beide Firmen bedeckt. Aus Industriekreisen heißt es, dass der Auftragswert bei Neura Robotics 300 Millionen Euro betragen soll. Belegen lässt sich das jedoch zunächst nicht.
Während des Einsatzes der Roboter in realen Produktionsumgebungen werden Anwendungsdaten gesammelt, die dann wiederum für das KI-Training der humanoiden Roboter genutzt werden sollen. Das Ziel: Durch das kontinuierliche Lernen spezifischer Fertigkeiten sollen sich die Roboter weiterentwickeln.
GFT und NEURA Robotics schließen strategische Partnerschaft zur Entwicklung zukunftsweisender Software für physische KI

$GFT (+1,21 %) Wachstumswert mit guter Dividendenrendite, zu einer guten Bewertung.
Deshalb bleibe ich investiert, und rechne mit einem baldigen Ausbruch über die 200 Tage Linie.
Stuttgart / São Paulo, 30. September 2025 – GFT Technologies hat die Übernahme des brasilianischen SAP-Spezialisten Megawork bereits im September abgeschlossen. Der Abschluss war ursprünglich erst für das vierte Quartal 2025 vorgesehen.
Mit der Akquisition stärkt GFT seine Marktposition im margenstarken Segment für SAP Cloud ERP und erweitert sein Portfolio um hochspezialisierte Services in den Bereichen Migration, Support und Integration. Megawork zählt zu den führenden SAP-Partnern in Brasilien, verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung und betreut über 400 Kunden – eine starke Grundlage für weiteres Wachstum in einem dynamischen Marktumfeld.
Ein weiterer strategischer Vorteil ergibt sich aus der Integration von Wynxx, dem GenAI-Produkt von GFT, in die SAP-Services von Megawork. Dies steigert die Automatisierung, beschleunigt Implementierungen und verkürzt die Zeit bis zur Wertschöpfung (Time-to-Value) für Kunden. Ergänzend eröffnen die komplementären Kundenportfolios beider Unternehmen erhebliche Cross-Selling-Möglichkeiten – und ermöglichen GFT den Eintritt in neue Branchen wie das Gesundheitswesen, den öffentlichen Sektor und die Versorgungswirtschaft.
„Dieser schnelle Abschluss ist ein starkes Signal für unsere Fähigkeit, unsere Strategie umzusetzen und unser Geschäft mit margenstarken, wertschöpfungsintensiven Services in Zusammenarbeit mit globalen ISVs wie SAP auszubauen,“ sagt Marco Santos, Global CEO von GFT. „Sie ermöglicht es uns, die Integration zügig voranzutreiben und unseren Kunden frühzeitig ein erweitertes Leistungsangebot bereitzustellen. Angesichts der anhaltend hohen globalen Nachfrage nach SAP-Services sehen wir darin erhebliches Potenzial für weiteres Umsatz- und Profitabilitätswachstum.
Die Übernahme ist Teil der Wachstumsstrategie von GFT, die auf margenstarke, wertschöpfungsintensive Services setzt.
Nutzen Sie das volle Potenzial von KI – für messbaren Erfolg.
Viele KI-Initiativen bleiben im Pilotmodus stecken – gebremst durch unvollständige Daten, unklare Anwendungsfälle sowie Bedenken zu Sicherheit, Governance und Risiken. GFT unterstützt Unternehmen dabei, die KI-Transformation von Anfang bis Ende zu beschleunigen: Wir richten Strategien konsequent an Ergebnissen aus, entwickeln moderne Datenplattformen und bringen KI mit robustem Engineering und MLOps in die praktische Anwendung. Dabei setzen wir auf Responsible AI by Design – Lösungen, die sicher, kontrolliert, erklärbar und bereit für die Skalierung im gesamten Unternehmen sind. Erfahren Sie, wie führende Banken, Versicherer und Maschinenbauer mit GFT KI erfolgreich in die Praxis bringen – und ihre Visionen in messbare Ergebnisse verwandeln.
https://www.gft.com/de/de/insights/accelerate-your-ai-transformation

Über Buy the Dip bis zu Short the winner war heute mal wieder alles dabei. Knapp 10k wurden heute mal wieder in den Markt gepumpt. Irgendwie bekomme ich mein Tr Konto mal wieder nicht aktualisiert deswegen begnügt euch mit den Screenshots
$SBMO (+0,91 %)
$GFT (+1,21 %)
$AMD (+6,72 %)
$INTC (+7,45 %)
$3350 (+1,34 %)
+ 2
Meine Lieben, ich bleibe weiterhin in dem Wachstumswert mit toller Dividendenrendite investiert. Weil ich jetzt mit dem Ausbruch rechne, auf dem Weg zum alten Hoch.
Am 15. September 2025 gab die GFT Technologies SE bekannt, dass sie im Rahmen ihres Aktienrückkaufprogramms in der zweiten Tranche insgesamt 30.341 Aktien erworben hat. Der Rückkauf fand zwischen dem 8. und 12. September 2025 statt, wobei die Aktien zu einem volumengewichteten Durchschnittskurs von 16,4496 Euro pro Aktie gekauft wurden. Der Gesamtbetrag für diese Transaktionen beläuft sich auf 499.097,72 Euro, ohne Erwerbsnebenkosten. Seit Beginn des Rückkaufprogramms am 15. April 2025 hat GFT insgesamt 652.571 Aktien zurückgekauft. Die Käufe wurden über die Frankfurter Wertpapierbörse (Xetra) von einem beauftragten Kreditinstitut durchgeführt.
Parallel zu den Rückkaufaktivitäten wurde GFT Technologies in einem Bericht der QKS Group als führend in der SPARK Matrix 2025 für Digital Banking Services ausgezeichnet. Diese Auszeichnung hebt die hohe Servicequalität und die Innovationskraft des Unternehmens hervor, insbesondere in der Kombination von Künstlicher Intelligenz (KI) und modernen Banklösungen. GFT wird für seine maßgeschneiderten Lösungen, die auf Plattformen wie Thought Machine und Mambu basieren, gelobt. Diese Lösungen umfassen End-to-End-Bereitstellungsmodelle, die Design, Konfiguration, Tests und Support abdecken.
Akhilesh Vundavalli, Principal Analyst bei QKS Group, betont, dass GFTs Ansatz zur Neugestaltung des digitalen Bankings durch eine Kombination aus Engineering-Tiefe und KI-zentrierten Methoden geprägt ist. GFT unterstützt Banken dabei, neue Umsatzquellen zu erschließen und das Kundenerlebnis zu verbessern. Marco Santos, CEO von GFT, sieht die Auszeichnung als Bestätigung der bisherigen Leistungen und als Ansporn für die Zukunft, in der GFT weiterhin innovative Lösungen für das Banking entwickeln möchte.
Die SPARK Matrix 2025 bestätigt GFTs Rolle als Transformationstreiber im Finanzsektor, insbesondere durch den Einsatz von KI und modernen Bereitstellungsansätzen. Mit einer globalen Präsenz und umfassendem regulatorischen Fachwissen ist GFT gut positioniert, um große Transformationsprojekte erfolgreich umzusetzen. Die Kombination aus technologischem Know-how und hoher Liefer- sowie Kosteneffizienz macht GFT zu einem verlässlichen Partner für Unternehmen, die im digitalen Zeitalter erfolgreich sein wollen.
Insgesamt zeigt GFT Technologies SE durch die Rückkaufmaßnahmen und die Anerkennung in der SPARK Matrix, dass sie sowohl finanziell stabil ist als auch in der Lage, innovative Lösungen im Bereich der digitalen Transformation anzubieten.

Hallo meine Lieben, @Klein-Anleger1
nach der tollen Performance in den Vor Monaten,
war der August leider nicht so erfolgreich.
Aber der September läuft bisher wieder gut. Und somit bin ich YTD mit + 5,04 % besser als der
NASDAQ 100 + 0,16% World+ 1,14 %.
Gründe für die Underperformance im August, sind Earnings bei meiner großen Position GFT und negative Nachrichten bei Defi Technologie.
Die Zölle belasten Embraer, und die Korrektur bei Rüstung hat Kitron und AeroVironment belastet.
Bei Vertex war es dann auch das Haar in der Suppe bei den Earnings.
Minusposition: (Monat August)
Defi Technologie - 25,61%. $DEFI (+2,15 %)
Innodata - 23,64%. $INOD (+3,66 %)
Tokyo Electron - 20,95%. $8035 (+0,5 %)
Vertex. - 16,38% $VRTX (-1,04 %)
Aixtron. -15,53%. $AIXA (-2,93 %)
Transdigm. -15,13%. $TDG (+0,83 %)
Vertiv. -14,72%. $VRT (+2,56 %)
Coinbase. -13,01%. $COIN (+4,44 %)
AeroVironment. -11,91%. $AVAV (-1,62 %)
Kitron. -7,79%. $KIT (-0,68 %)
Microsoft. -7,64%. $MSFT (-1,22 %)
Embraer. -4,75%. $ERJ (-0,16 %)
Nvidia. -4,33%. $NVDA (+0,58 %)
GFT Technologie -3,67%. $GFT (+1,21 %)
Bei soviel Minuspositionen bin ich froh, dass ich aufgrund meiner Plus-Positionen noch glimpflich davon gekommen bin.
Plus-Positionen: (Monat August)
Gilat Satellite. +22,14%. $GILT (+0,68 %)
Applovin. +18,69%. $APP (+1,61 %)
NU Holdings +17,88%. $NU (-2,18 %)
SoFi. +12,24%. $SOFI (+1,66 %)
Alphabet. +8,95%. $GOOGL (+1,55 %)
Fortescue. +8,90%. $FSUGY (+0 %)
GFT und NEURA Robotics schließen strategische Partnerschaft zur Entwicklung zukunftsweisender Software für physische KI.
Noch sind Roboter vor allem in der Industrie anzutreffen. Künftig sollen sie uns im Haushalt helfen: aufräumen, Müll rausbringen, Frühstück machen. Science-Fiction? David Reger, CEO von Neura Robotics, hält das schon in wenigen Jahren für möglich.
Von Ingmar Höhmann
Zum 20-jährigen Jubiläum von t3n (hier geht es zu unserem Jubiläums-Hub) haben wir Expert:innen gefragt, welche Trends und Technologien die Zukunft prägen werden. Einer von ihnen ist David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Das Unternehmen aus Metzingen entwickelt KI-gesteuerte Roboter für Industrie und Haushalt. Was die Geräte bisher können – und was nicht -, erklärt dieser Bericht von der Branchenmesse lAutomatica.
t3n: Wie werden Roboter in den nächsten 20 Jahren verändern, wie wir arbeiten und leben?
David Reger: Grundlegend. Roboter werden uns ein selbstbestimmteres Leben ermöglichen, indem sie alltägliche Aufgaben übernehmen, etwa Müll rausbringen, aufräumen oder die Spülmaschine einräumen. Sogar das Frühstück können sie zubereiten – wenn wir das möchten.
Werden diese Roboter wie Menschen aussehen?
Zumindest anfangs nicht. Es werden eher funktionale Geräte sein – zum Beispiel ein „Smartphone auf Rollen“ mit Armen, Sensoren und KI. Unser Serviceroboter MiPA sieht so aus. Er kann den Herzschlag erkennen, ohne Menschen zu berühren, und im Notfall reagieren. Ich muss dann nicht mehr eineinhalb Stunden fahren, um meine Mutter zu sehen. Stattdessen kann ich aus der Ferne über das Display am Roboter mit ihr Schach spielen oder einfach nur kurz schauen, ob alles in Ordnung ist.
Den größten Nutzen von Haushaltsrobotern werden wir demnächst in der Pflege sehen. Es gibt immer mehr Menschen, die Hilfe brauchen, gleichzeitig fehlen Pflegekräfte. Roboter können hier schon jetzt bei vielen Aufgaben unterstützen. So bleibt den Pflegenden mehr Zeit für den persönlichen Kontakt.
Wann werden solche Haushaltsroboter zum Alltag gehören?
Schon sehr bald. In zwei bis drei Jahren wird sich jeder einen Haushaltsroboter anschaffen können. Technologisch stehen wir kurz davor: Roboter können Räume inzwischen gut analysieren, merken sich deren Ursprungszustand und erkennen Veränderungen – eine wichtige Voraussetzung etwa fürs Aufräumen.
Das ist keine ferne Zukunft: Eine Rakete, die ins All fliegt und auf einer schwimmenden Plattform landet, ist technisch komplexer als ein Roboter, der ein Zimmer aufräumt. Die größere Herausforderung ist die natürliche Interaktion mit dem Menschen.
Was ist das Problem?
Aus Sicherheitsgründen verlangsamen Roboter ihre Bewegungen, sobald Menschen in der Nähe sind. Doch wenn einfache Handgriffe zu lange dauern, leidet die Akzeptanz. Niemand hat die Geduld zuzusehen, wie ein Roboter minutenlang versucht, eine Tasse Kaffee einzuschenken. Das ist zu langsam und wirkt unnatürlich.
Ein Mensch kann dabei auch mal versehentlich berühren, ohne dass es als Risiko empfunden wird – beim Roboter fehlt dieses Vertrauen. Deshalb entwickeln wir eine sensorische Haut, die erkennt, wo sich Menschen befinden, noch bevor es zur Berührung kommt. Falls doch, stoppt oder bremst der Roboter rechtzeitig, um jede Gefahr zu vermeiden.
Wenn Roboter auf zwei Beinen stehen, ist die Sturzgefahr höher. Fällt ein humanoider Roboter auf einen Menschen, kann er ihn schwer verletzen.
In der Industrie lässt sich das gut beherrschen, weil wir die Umgebung gezielt gestalten können. Humanoide Roboter bewegen sich mit reduzierter Geschwindigkeit, arbeiten mit sicherer Elektronik und schalten im Notfall einfach ab. Kommt es doch einmal zu einem Sturz, fällt der Roboter kontrolliert vom Menschen weg.
Im Haushalt ist das schwieriger. Die Umgebung verändert sich ständig, Menschen oder Haustiere bewegen sich oft unvorhersehbar. Deshalb sehen wir humanoide Roboter zuerst in der Industrie, wo sich die Sicherheitsanforderungen einfacher umsetzen lassen
Wo werden wir technologisch den größten Fortschritt sehen?
Der größte Durchbruch wird kein technisches Detail sein, sondern der Zugang zu Daten aus der physischen Welt. Bei Sprachmodellen wie ChatGPT war die Grundlage eine riesige Menge an Textdaten. Das hat die Entwicklung beschleunigt. In der Robotik gibt es keine vergleichbaren Datensätze aus der realen Welt: über Bewegung, Materialverhalten oder menschliche Reaktionen. Da liegt der Engpass.
Anstatt dass jeder Roboterhersteller eigene Trainingsdaten sammelt, braucht es eine gemeinsame Basis. Wir haben dafür unsere Neuraverse-Plattform entwickelt, die wie ein App Store funktioniert: Entwickler steuern Anwendungen bei, etwa für Pflege, Haushalt oder industrielle Aufgaben. Diese lassen sich unabhängig vom Hersteller einsetzen, sodass verschiedene Roboter auf dasselbe Wissen zugreifen können. Auf diese Weise entsteht physische Intelligenz, bei der Roboter laufend besser werden.
Das Start-up will bald mindestens eine halbe Milliarde Euro einsammeln. Das soll den internationalen Erfolg sichern. Firmenchef David Reger will es so auch mit Tesla aufnehmen können.
Nadine Schimroszik
04.09.2025 - 09:25 Uhr
Berlin. Das deutsche Robotik-Start-up Neura Robotics will mit seinen Robotern zu einem weltweiten Marktführer aufsteigen. „Unser Ziel ist es, nach SAP der nächste international erfolgreiche Multimilliardenkonzern zu werden, der aus Deutschland kommt“, erklärt Firmenchef David Reger im Interview mit dem Handelsblatt.
Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg. Wie viele Roboter Neura bereits produziert und verkauft hat, lässt die Firma offen. Reger verrät lediglich, dass der Auftragsbestand aktuell bei mehr als einer Milliarde Euro liegt.
Um mit dem US-Anbieter Figure AI und den „Optimus“-Robotern von Tesla mithalten und um weiter skalieren zu können, benötigt die Metzinger Firma zunächst einmal weiteres Geld. „Es steht fest, dass wir neues Kapital aufnehmen müssen“, sagt Reger, mindestens einen „mittleren dreistelligen Millionenbetrag“. Damit würde Neura Robotics zum zweiten Robotik-Einhorn in Deutschland aufsteigen – nach dem Konkurrenten Agile Robots aus München – und mit deutlich mehr als einer Milliarde Euro bewertet werden.
Dabei will es Reger aber nicht belassen und schiebt nach: „Die nächste Runde wird sicherlich eine der größten werden, die Europa je gesehen hat.“ Zum Vergleich: Das KI-Verteidigungs-Start-up Helsing hat in diesem Jahr bereits 600 Millionen Euro eingesammelt. Und Wayve, der britische Spezialist für autonomes Fahren, erhielt im vergangenen Jahr sogar mehr als eine Milliarde Dollar.
Zunächst aber möchte Reger erst einmal das Publikum von den Fähigkeiten seiner Roboter überzeugen. Auf der am Freitag startenden Technologie- und Industriemesse Ifa in Berlin will Neura Robotics seine beiden wichtigsten Produkte, den Haushaltsroboter „Mipa“ und den humanoiden Roboter „4NE1“, präsentieren. Und anders als auf der Automatica-Messe in München im Juni soll der 4NE1 dann auch laufen.
Meine Lieben, kann hiervon auch GFT profitieren?
Der neue Software-Partner von Neura Robotics heißt GFT
Top-Creator dieser Woche