kompletter Text natürlich weg ;) hat sich die Zeit mal wieder gelohnt…
Kurzfassung: Kauf! Dividenrendite 4%! Compounder!
vg Micha

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52Hallo meine Lieben,
nach dem studieren des Berichts, frage ich mich:
Gerne eure Einschätzung in den Kommentaren.
Aufzüge werden immer öfter digital gesteuert - damit sind sie ein potenzielles Ziel für Angriffe von Cyberkriminellen. Laut einem Tüv-Bericht sind viele Anlagen nicht ausreichend davor geschützt.
Washington wollte die Anthropic-KI "Mythos" für autonome Waffen und Überwachung nutzen, die Firma lehnte ab und wurde als Sicherheitsrisiko eingestuft. Nun kam es zu einem Treffen.
Die US-Regierung und der Chef des KI-Unternehmens Anthropic, Dario Amodei, haben sich erstmals seit einem Streit Anfang des Jahres zu Gesprächen getroffen. Wie das Weiße Haus mitteilte, ging es bei dem Treffen am Freitag um eine mögliche Zusammenarbeit sowie um gemeinsame Ansätze zur Bewältigung der Herausforderungen der KI-Modelle von Anthropic.
Anthropic bezeichnete das Treffen als "produktiv". Man habe erörtert, wie man bei zentralen Themen wie Cybersicherheit, der Führungsrolle der USA im Rennen um Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Sicherheit zusammenarbeiten könne. Hintergrund sind wachsende Befürchtungen, dass das neueste KI-Modell von Anthropic, "Mythos", Cyberangriffe erheblich verstärken könnte.
"Mythos" spürt Software-Schwachstellen auf
Die neue KI von Anthropic hat Cybersicherheitsexperten weltweit alarmiert. Sie ermöglicht es Laien, komplexe Hackerangriffe zu starten. In ersten Tests entdeckte "Mythos" Sicherheitslücken, die trotz zahlreicher Prüfungen durch Menschen jahrelang unerkannt geblieben waren.
Die Bankenbranche gilt wegen ihrer veralteten Technologiesysteme als besonders anfällig für Angriffe durch KI. Regierungsvertreter aus den USA, Kanada und Großbritannien haben sich mit führenden Bankenvertretern getroffen, um die von "Mythos" ausgehenden Bedrohungen zu erörtern. Die Europäische Zentralbank (EZB) will Insidern zufolge mit führenden Bankenmanagern über mögliche Konsequenzen aus dieser Entwicklung beraten.
Das am 7. April angekündigte Anthropic-Modell "Mythos" wird zunächst einigen ausgewählten Unternehmen zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Initiative "Project Glasswing" dürfen die Firmen das Modell nutzen, um nach Schwachstellen in der Cybersicherheit zu suchen.
Anthropics neues Modell: US-Regierung trifft CEO wegen Hacker-KI
Da geht man einmal in Urlaub und "verpasst" den größten Gold / Silber - Run der jüngeren Geschichte und den gestrigen wahrscheinlich größten Silber-Crash seit Jahrzehnten!
Bis vorgestern hatte ich den besten Börsenstart in eine neues Jahr seit meiner Börsenanfänge. Plus 120.000 Euro oder knapp +10% innerhalb weniger Wochen. Und Donnerstag + Freitag ging es mit den jeweils größten Tagesverlusten wieder nach unten ... -90.000 Euro in zwei Tagen. Direkt beide Extreme direkt am Anfang des Jahres abgehandelt! Aber am Ende steht dennoch ein kleines Plus. 😉
👉🏻 Januar:
Beginn: 1.336.908 Euro + 400 Cash
Ende: 1.368.240 Euro + 100 Cash
Einzahlung: 2.000 Euro
Profit: +29.032 Euro (+2,17%)
Euch wird es sicherlich nicht überraschen, aber die starke Volatilität im Portfolio geht auf die Hohe Gewichtung meiner Goldminen-Aktien zurück. Bei steigenden Edelmetalpreisen profitiert man besonders stark, ist aber eben auch bei der Downside ganz vorne mit dabei. K92 Mining ($KNT (-7,83 %)), Equinox Gold ($EQX (-10,37 %) ) und Euro Sun Mining ($ESM (-6,34 %) ) haben in zwei Tagen alle zweistellig verloren. Unterm Strich stehen wir aber immer noch höher als am Anfang des Jahres! 👍🏼
Abgesehen davon haben sich in meinem Depot nur kleinere Änderungen ergeben. Zugekauft habe ich unter anderem $SAP (+2,27 %) , Ubisoft $UBI (+3,22 %) (siehe Post) und PayPal $PYPL (+0,28 %) . Verkauft habe ich meine Position in $DTG (+1,08 %) (Daimler Truck) und teilverkauft $PUMA (-0 %) sowie Accenture ($ACN (+2,38 %)).
Trotz des turbulenten Wochenabschlusses bin ich mit dem Jahresstart zufrieden. Aktuell konnte ich bereits rund 5.000 Euro an Kapitalerträgen realisieren (inkl. Dividenden). Ich hoffe, dass sich die Pace noch etwas steigern wird, aber let's see. Man sollte nicht zu gierig werden! 😊
➡️🆓: Auf meinem Weg in Richtung 4 Mio. Gesamtvermögen liegt der Zielerreichungsgrad nun bei 44,5%.
Ich hoffe, dass ihr ebenfalls einen guten Börsenstart hattet und die Verwerfungen am Gold / Silber-Markt gut überstanden habt!
Bis die Tage! 😊
Hallo meine Lieben,
Sollte hiermit die im letzten Jahr sehr geschundene Aktie wieder interessant werden?
Die Aktie kratzt gerade an der 200 Tage Linie.
Könnte somit auch für unsere Trader interessant werden. @Multibagger
@TomTurboInvest
@Dividendenopi
Aber auch Fundamental in einer guten Verfassung.
Mit einem historisch niedrigen KGV von 17, welches weiterhin sinkt.
Aktienfinder sagt günstig bewertet
Die Dividendenrendite steigt auf 3%..
15 Analysten sagen BUY
11 Analysten sagen Hold
Was sich mit dem heutigen Tag sogar noch positiv ändern könnte.
Accenture kauft das britische Start-up Faculty und verschärft seinen Kurs auf künstliche Intelligenz. Der Deal zeigt, wie tiefgreifend sich die Beratungsbranche verändert.
Accenture übernimmt das britische Unternehmen Faculty. Der Deal ist Teil der Strategie, sich als führender Anbieter für künstliche Intelligenz neu zu positionieren. Das Unternehmen teilte die Vereinbarung am Dienstag mit. Über den Kaufpreis machten die Beteiligten keine Angaben. Bloomberg berichtete zuerst darüber.
Neuer Technikchef aus London
Faculty CEO Marc Warner wechselt zu Accenture und wird dort Chief Technology Officer. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Faculty stoßen zu dem Beratungskonzern. Accenture will zudem das Produkt Frontier anbieten, das Software bündelt und Unternehmensdaten für Managemententscheidungen analysiert.
Beratungsbranche unter KI-Druck
Accenture richtet sein Geschäft wie viele Wettbewerber konsequent auf generative künstliche Intelligenz aus. Die Technologie soll Produktivität steigern, bedroht aber klassische Beratungsleistungen. CEO Julie Sweet erklärte bereits, dass 500.000 Beschäftigte für den Einsatz dieser Technologie geschult werden, insgesamt fast 800.000. Zudem trennt sich der Konzern von Mitarbeitenden, die sich nicht auf KI-nahe Aufgaben umstellen lassen.
Auch Konkurrenten reagieren. McKinsey and Company plant den Abbau von 200 Technikstellen weltweit. Nach Angaben informierter Personen sollen langfristig etwa 10 Prozent der globalen Belegschaft gehen, um schwächeres Umsatzwachstum abzufedern.
Faculty als Palantir-Rivale
Faculty wurde 2014 gegründet und konkurriert mit Anbietern wie Palantir. Das Unternehmen verbindet Datenanalyse-Software mit Beratungsleistungen für Unternehmen und staatliche Stellen. Während der Pandemie unterstützte Faculty den britischen National Health Service bei der Corona-Reaktion.
Das Start-up arbeitet eng mit dem Vereinigten Königreich zusammen. Es ist am Artificial Intelligence Security Institute beteiligt, das sichere Anwendungen fortgeschrittener künstlicher Intelligenz erforscht. Faculty hilft zudem Unternehmen, Mitarbeitende im Umgang mit KI-Werkzeugen zu schulen und eigene Systeme zu entwickeln.
Liebe Community,
zum Jahresende möchte ich gerne mein Portfolio und meine Strategie mit euch teilen.
Ich bin 38 Jahre, seit 2024 an der Börse und strebe meine finanzielle Freiheit mit 58 Jahren an. Ob das klappt… wird die Zeit zeigen 😉 Ich investiere nicht, um maximal zu gewinnen, sondern um langfristig entspannt leben zu können. Dafür habe ich meine Geldanlage bewusst in zwei Depots mit klarer Aufgabe getrennt.
Depot 1 – Wachstum (ING)
$VWCE (+0,68 %) , $XNAS (+0,93 %) , $WGLD (-0,29 %) und als Beimischung etwas Bitcoin via ETP $IB1T (+2,69 %) .
Dieses Depot wird monatlich bis 58 bespart und bleibt dann mehr oder weniger unangetastet.
Meine Sparraten wären:
800€ $VWCE (+0,68 %)
375€ $XNAS (+0,93 %)
150€ $WGLD (-0,29 %)
0€ $IB1T (+2,69 %) - Position ist aktuell bei 10% und soll vorerst ruhen
Depot 2 – Cashflow (SC)
Hier baue ich über 2 Dividenden ETFs ($VHYL (+0,32 %) , $TDIV (+0,32 %) ) und ausgewählte Qualitätsaktien einen stetig wachsenden Cashflow auf. Alle Ausschüttungen werden zu gleichen Teilen in die ETFs reinvestiert. Des Weiteren wird hier ein kleines Polster via $XEOD (+0,01 %) aufgebaut.
Meine Sparraten wären:
250€ $XEOD (+0,01 %)
200€ $VHYL (+0,32 %) - Beginn Januar 26
200€ $TDIV (+0,32 %) - Beginn Januar 26
425€ Einzelwerte (je nach Bedarf, kein Sparplan, kein Zwang)
Meine Einzelwerte:
Allianz $ALV (+1,57 %)
Munich Re $MUV2 (+0,19 %)
Procter & Gamble $PG (+0,86 %)
PepsiCo $PEP (-0,27 %)
Johnson & Johnson $JNJ (+0,01 %)
Novo Nordisk $NOVO B (-1,98 %)
Linde $LIN (-0,14 %)
ADP $ADP (+1 %)
Waste Management $WM (+1,14 %)
Siemens $SIE (+1,67 %)
Accenture $ACN (+2,38 %)
Alphabet $GOOGL (-0,11 %)
Itochu $8001 (-0,79 %)
Visa $V (+0,53 %)
Keine Spekulation, kein Trading. Für die meisten hier, extrem langweilig… 😴 Aber die Auswahl bringt hoffentlich in unruhigen Zeiten etwas Stabilität ins Depot. 😉
Vorerst bleibt es bei diesen Werten und bei guten Gelegenheiten werden diese sukzessive nachgekauft. Jede Einzelposition ist natürlich später gedeckelt und soll zwischen 2-3% des Depots ausmachen (inkl. dem Anteil innerhalb der ETFs). Alphabet wäre eine Ausnahme.
Die Umschichtungs-Idee
Ab 58 wird nichts mehr investiert. Plan ist jährlich rund 5 % aus Depot 1 in Depot 2 umzuschichten. So wird Wachstum Schritt für Schritt in Cashflow verwandelt – ohne erheblichen Vermögensverzehr. Und mein Wachstumsdepot kann im besten Fall weiterwachsen. Steuern nehme ich bewusst in Kauf. 😉
Danke fürs Lesen und ein erfolgreiches Jahr 2026.
P.S. Meine Allokation passt noch nicht, weil ich in den letzten Wochen größeren Fokus auf meine Einzelwerte legte. Chart ist auch nicht aussagekräftig wegen ING Autosync und Itochu Split 🥲
In diesem Video analysiere ich die drei spannenden High-Potentials Accenture, Renk und Alibaba. Du bekommst meine konkreten Einstiege, realistische Kursziele, Absicherungen, sowie eine vollständige technische & fundamentale Analyse. Perfekt für alle, die starke Aktien vor dem nächsten Schub identifizieren wollen.
ACCENTURE – 50% Potenzial dank Unterbewertung + abgeschlossener ABC-Korrektur Ich zeige dir, warum $ACN (+2,38 %) mittelfristig zu den interessantesten Tech-Dienstleistern gehört. Das Unternehmen ist fundamental stark unterbewertet, überzeugt mit stabilen Wachstumszahlen und hat charttechnisch eine abgeschlossene ABC-Korrektur, was neue Aufwärtsstrukturen begünstigt.
➡️ Mein Einstieg, Kursziel + Absicherung im Detail erklärt.
RENK – Profiteur des globalen Rüstungsbooms (50%+ Potenzial) $R3NK (+2,56 %) profitiert massiv davon, dass Deutschland, die NATO und die EU bis zu 5% des BIP in die Rüstungsindustrie investieren wollen. Zusätzlich ist das Unternehmen in der Marinesparte stark vertreten. Der Chart zeigt ein klar definiertes Liquiditätsreversal, das mittelfristig Kursanstiege begünstigt.
➡️ Meine Tradingstrategie, Kursziele & Risiko-Setup findest du im Video.
ALIBABA – der unterschätzte KI-Gigant aus China $BABA (-3,37 %) bringt nicht nur seine neue KI-Brille auf den Markt, sondern wird auch durch staatliche Unterstützung zu einem der wichtigsten KI-Player Chinas. Neben dem großen Retail-Segment entsteht ein massives KI-Ökosystem, das Alibaba fundamental deutlich stärkt.
➡️ Ich erkläre dir Einstieg, Kursziele und warum hier ein Comeback möglich ist.
Was dich im Video erwartet:
✔ Einstiege, Kursziele & Absicherung für Accenture, Renk & Alibaba
✔ Fundamentale Bewertung + Charttechnik (inkl. Trendanalyse)
✔ Warum alle drei Aktien großes mittelfristiges Wachstum versprechen
✔ Welche makroökonomischen Faktoren die Rally begünstigen
Würdet ihr eine Aktie aus diesen 3 bevorzugen??
$ADBE (+0,55 %)
$CRM (+1,56 %)
$NOW (+4,78 %)
$HUBS (+2,96 %)
$UBER (+0,89 %)
$INTU (+2,09 %)
$MSFT (+1,59 %)
$ORCL (+4 %)
$IBM (+2,51 %)
$ACN (+2,38 %)
Einst beliebte US-Softwarenamen liegen hinten. Sind sie eine gute Investition?
Wichtige Erkenntnisse
Die Begeisterung für künstliche Intelligenz hat viele Aktien der Technologie auf Rekordhöhen getrieben, mit Ausnahme einer bemerkenswerten Gruppe: Software. Tatsächlich verzeichnen viele der größten Softwareaktien in diesem Jahr erhebliche Verluste. Und nach den Kennzahlen der Aktienanalysten von Morningstar scheinen einige davon Schnäppchen zu sein.
Die Verluste werden durch die anhaltende Befürchtung befeuert, dass KI die Softwarebranche grundlegend verändern könnte, entweder durch einen Rückgang der Lizenzerlöse, da Aufgaben ohne menschliches Zutun einfacher und weniger arbeitsintensiv zu erledigen sind, oder durch die vollständige Überflüssigkeit traditioneller Softwareanwendungen. „Es gibt große Bedenken“, sagt Dan Romanoff, Senior Equity Research Analyst bei Morningstar. „Niemand weiß wirklich, wie sich das entwickeln wird.“
Kombiniert man dies mit der Tatsache, dass Softwareunternehmen nur geringe Einnahmen aus KI erzielen, einer sich ändernden Prognose für US-Zinssenkungen und einer anhaltenden Konjunkturabschwächung nach dem Softwareboom in der Covid-Ära, ergibt sich ein Szenario für einen „drastischen“ Ausverkauf, der sich seit Juli beschleunigt und in der vergangenen Woche mit dem Einbruch des Technologiesektors noch verstärkt hat.
Eine Nebenwirkung dieser Verluste war ein starker Rückgang der Bewertungen, wobei große Softwareunternehmen wie ServiceNow NOW, Salesforce CRM und Adobe ADBE mit Abschlägen von 20 % oder mehr gehandelt wurden.
Nach mehreren Quartalen mit starken Gewinnen gibt es laut Romanoff noch viel Aufwärtspotenzial. Auch wenn der durch die Pandemie bedingte Umsatzanstieg nachgelassen hat, übertreffen Softwareaktien den S&P 500 Index regelmäßig in Bezug auf das Umsatzwachstum. „Sie bieten mir viele attraktive Elemente, die sich nicht wirklich verändert haben“, sagt er, selbst angesichts neuer Fortschritte im Bereich der KI.
Der Software-Ausverkauf in den USA
Während Technologieaktien im Allgemeinen einen rasanten Aufschwung erlebt haben, hat sich die Softwarebranche schwer getan. Adobe verzeichnet in den letzten 12 Monaten einen Rückgang von 35 % und im Jahr 2025 bisher einen Rückgang von 27 %, was auf das schlechteste Quartal seit dem Bärenmarkt im Jahr 2022 hindeutet. Salesforce hat in den letzten 12 Monaten 27 % verloren und steuert ebenfalls auf das schlechteste Jahr seit 2022 zu. Die Aktien von HubSpot HUBS sind um 45 % gefallen. Die Aktien von Accenture ACN sind um 30 % gefallen. Die Aktien von ServiceNow sind um 18 % gefallen.
Eine Ausnahme bildet Microsoft MSFT, dessen Aktienkurs im vergangenen Jahr um 19 % gestiegen ist. Das Unternehmen war ein früher Investor in OpenAI und profitiert von den positiven Auswirkungen der KI auf sein Cloud-Geschäft Azure.
Der Morningstar Global AI & Big Data Consensus Index, der Aktien umfasst, die von Fonds und ETFs mit Schwerpunkt auf dem Thema KI häufig gehalten werden, ist im vergangenen Jahr um 26,6 % gestiegen. Der Morningstar Software Index hat im gleichen Zeitraum lediglich 2,6 % zugelegt. Beide Indizes umfassen Microsoft, das stark in KI investiert hat, sowie andere Mega-Cap-Technologieunternehmen wie AlphabetGOOGL/GOOG und Meta Platforms META.
Der Morningstar US Software Application Index, der neben Microsoft auch Software-Infrastrukturunternehmen umfasst, ist im vergangenen Jahr um mehr als 7 % gefallen. Der Morningstar US Market Index ist hingegen um 12,9 % gestiegen.
Romanoff erklärt, dass viele Softwareaktien unter der Oberfläche solide Fundamentaldaten aufweisen und für Anleger attraktiv sind. Dies gilt auch dann, wenn der KI-Hype die Aussichten trübt. „Es ist fast wie das Gegenteil der Internetblase um das Jahr 2000, als alles ohne wirklichen Grund in die Höhe schoss“, sagt er. „Jetzt befindet sich Software in einer Abwärtsbewegung.“
Warum sinken die Aktienkurse von Softwareunternehmen?
Eine der unmittelbaren Sorgen von Investoren in Bezug auf KI und Software ist die Frage, wie sich die neue Technologie auf das traditionelle, auf Lizenzen basierende Preismodell auswirken wird, das viele Software-as-a-Service-Unternehmen verwenden. Kunden zahlen in der Regel pro Lizenz und Monat für den Zugriff auf die Anwendung. Wenn KI zu Effizienzsteigerungen für ein Unternehmen führt, benötigt dieses Unternehmen möglicherweise weniger Lizenzen. „Wenn weniger Lizenzen vergeben werden, sinken Ihre Einnahmen als Softwareunternehmen“, erklärt Romanoff. Eine weitere Sorge ist eher existenzieller Natur: Wenn KI ein Unternehmen effizienter machen kann, könnte sie möglicherweise die Notwendigkeit einer Softwareanwendung gänzlich ersetzen.
Und obwohl Investitions- und Umsatzzahlen in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar um KI-Unternehmen wie Nvidia NVDA und OpenAI kursieren, sagt Romanoff, dass die Monetarisierung von KI durch Softwareunternehmen bisher „im Allgemeinen wenig inspirierend“ sei. Unter den von ihm untersuchten Unternehmen, mit Ausnahme von Microsoft und Amazon AMZN, schätzt er, dass nur 1 % der Umsätze aus KI stammen. „Wenn alle diese riesigen Rechenzentren aufbauen und alle diese 100-Milliarden-Dollar-Deals ankündigen, aber Softwareunternehmen nur winzige zusätzliche Einnahmequellen aus KI erschließen, ist das für Software im Allgemeinen nicht vorteilhaft”, sagt er. Auf der anderen Seite könnten diese geringen Umsatzzahlen auch ein Zeichen dafür sein, dass eine vollständige Übernahme der Branche durch KI noch nicht stattfindet.
Es gibt auch umfassendere makroökonomische Faktoren, die auf Softwareaktien lasten. Romanoff verweist auf die Erwartungen der Anleger hinsichtlich schnellerer und umfangreicherer Zinssenkungen, als sie die Federal Reserve tatsächlich vorgenommen hat. Softwareunternehmen sind in der Regel wachstumsstarke Unternehmen, deren Cashflows zum Großteil in den kommenden Jahren erwartet werden.
Schließlich kam es nach einem enormen Anstieg während der Covid-19-Pandemie zu einem Rückgang der Software-Umsätze. Investoren, die auf der Suche nach diesem explosiven Wachstum sind, können es nun an anderer Stelle auf dem Markt finden. „Das hat die Software-Aktien belastet“, erklärt Romanoff.
Softwareaktien verzeichnen starke Gewinne und positive Prognosen
Obwohl diese Befürchtungen weiterhin bestehen, haben Softwareunternehmen in den letzten Quartalen ein starkes Umsatzwachstum und vielversprechende Prognosen vorgelegt. „Die Ergebnisse sind insgesamt durchweg positiv“, sagt Romanoff. „Viele übertreffen die Erwartungen, viele Prognosen liegen über den Erwartungen.“ Doch obwohl „die Fundamentaldaten recht gut sind“, haben sich die Aktienkurse nicht erholt.
Beispielsweise übertrafen die Ergebnisse von Adobe für das dritte Quartal die Erwartungen der Analysten hinsichtlich Umsatzwachstum, operativer Margen und Prognosen. Das Unternehmen berichtete außerdem über eine zunehmende Dynamik bei seiner Suite von KI-Lösungen. Dennoch ist der Aktienkurs des Unternehmens weiter gesunken.
Softwareaktien erscheinen deutlich unterbewertet
Mit dem Rückgang der Aktienkurse von Softwareunternehmen sind auch deren Bewertungen gesunken. Am 17. November wies der Software-Index ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,89 auf, was bedeutet, dass die durchschnittliche Aktie mit einem Abschlag von 11 % gegenüber ihrer Fair Value-Schätzung gehandelt wurde. Zu Beginn des Jahres wurde der Index noch mit einem Aufschlag von bis zu 5 % gehandelt. Der Morningstar US Market Index wird derzeit mit einem Abschlag von 6 % gehandelt.
Einige Unternehmen bieten sogar noch größere Rabatte. Adobe-Aktien sind um etwa 40 % unterbewertet, ebenso wie HubSpot-Aktien. Salesforce-Aktien werden 28 % unter ihrer Fair Value-Schätzung gehandelt. ServiceNow-Aktien sind um 23 % unterbewertet. Insgesamt schätzt Romanoff, dass die von ihm beobachteten Aktien im Durchschnitt um etwa 30 % unterbewertet sind. „Das ist ziemlich extrem.“
Sind Softwareaktien eine gute Investition?
Angesichts stabiler Umsätze, hoher Wechselkosten und hoher Cashflow-Margen ist „Software sehr attraktiv“, so Romanoff. Besonders schätzt er die SaaS-Plattform ServiceNow aufgrund ihres im Vergleich zu Wettbewerbern hohen Umsatzwachstums. Die Aktie wird mit 4 Sternen bewertet und verfügt über einen breiten Economic Moat.
Darüber hinaus gibt es Microsoft, das über einen robusten Softwarevertrieb verfügt und zu einer kleinen Gruppe von KI-„Hyperscalern“ gehört. Romanoff ist der Ansicht, dass die Aktie, die er trotz ihres 20-prozentigen Anstiegs in diesem Jahr für unterbewertet hält, gut positioniert ist, um langfristig von KI zu profitieren.
Quelle
Goldman Sachs hat sich mit der Frage beschäftigt und ist überzeugt, dass es insbesondere Firmen sein werden, die extrem hohe Personalkosten haben und gleichzeitig ein großes Automatisierungspotenzial.
Die Goldman-Strategen gehen nach ganz konkreten Zahlen vor. Sie nehmen die Lohnkosten als Prozent des Umsatzes und kombinieren sie mit dem Anteil der Jobs, die durch KI automatisierbar sind. Daraus entsteht die sogenannte Phase-4-Liste der KI Revolution. KI-Hyperscaler, Halbleiterwerte und Rechenzentren entsprechen Phase 1, Phase 2 bzw. Phase 3.
Welche Branchen sind Phase 4 Kandidaten? Die Antwort lautet: Software & Services, Professional Services wie Unternehmensberatung, Steuerberatung, Versicherungen und IT Services, denn KI liebt repetitive Wissensarbeit.
Zu den konkreten Gewinnern im Bereich Banken & Finanzen gehören die Bank of America $BAC (+0,53 %), KeyCorp $KEY (+2,24 %), PNC $PNC (+2,24 %), US Bancorp $TBBK und Truist $TFC (+1,24 %). Die Hälfte der Bankarbeit ist Dokumentenprozessierung – das ist KI-Futter.
Bei Versicherern nennt Goldman Sachs Aon $AON (+1,79 %), Marsh & McLennan $MMC (+0,7 %), Willis Towers Watson $WTW (+2,33 %). Wenn KI Versicherungsfälle prüft, ist das eine Kostenrevolution.
Im Bereich IT-Dienstleister & Berater finden sich auf der Liste Accenture $ACN (+2,38 %), Cognizant $CTSH (+0,57 %), EPAM $EPAM (-0,5 %), IBM $IBM (+2,51 %), Twilio $TWLO (+2,36 %), DXC $DXC (+1,32 %) und SAIC $SAIC (+2,41 %). Diese Firmen haben Consultants – und ein Großteil ihrer Tätigkeiten ist KI-automatisierbar.
Unter den Software-Spezialisten werden Guidewire $GWRE (-0,51 %), Manhattan Associates $MANH (+3,57 %), Pegasystems $PEGA (+2,69 %) und Tyler Technologies $TYL (+0,63 %) genannt. Das sind Firmen, die Software für das Management von Unternehmen bauen – und KI wird ihnen erlauben, ihre Produkte schneller und günstiger auszuliefern.
Im Bereich Healthcare-Services & Life-Science-Tools nennt Goldman Labcorp $LH (+0 %), IQVIA $IQV (+0,39 %) und Certara $CERT (-1,06 %), denn bei medizinischer Dokumentation, Studienauswertung und Diagnostik ist KI schon dabei.
Was macht die Phase-4-Aktien so spannend? Jede eingesparte Arbeitsstunde wirkt sich direkt auf die Marge aus. Große Produktivität steht für einen großen Gewinnhebel. Der Vorteil: Anders als Hyperscaler oder Chipunternehmen brauchen sie keine riesigen Investitionen, sondern können KI einfach einsetzen. Das bedeutet: weniger Risiko, mehr Hebel und niedrigere Bewertung.
Fazit:
Aktuell dreht sich alles um Nvidia $NVDA (+4,62 %) , AMD $AMD (+0,53 %), TSMC $2330 – also Phase-2-Aktien. Aber die nächste Welle kommt bei den Firmen, die KI anwenden, nicht bauen.
Quelle Text (Auszug) & Grafik: Welt, 03.12.25

👋 Hallo liebe Getquin Community,
heute möchte ich euch die $SHA0 (+5,36 %) Schaeffler AG vorstellen, ein deutsches Traditionsunternehmen, das längst nicht mehr nur Autozulieferer ist, sondern sich immer stärker als Innovator im Bereich Robotik und intelligente Bewegungssysteme positioniert. Besonders spannend ist, wie Schaeffler seine jahrzehntelange Erfahrung in Präzisionsmechanik, Antriebstechnik und Sensorik jetzt in die Entwicklung von Komponenten für humanoide Roboter und Greifsysteme einbringt.
Schaeffler präsentierte auf der CES 2025 erstmals sein Humanoid Technology Exhibit und zeigte dort, wie das Unternehmen Bewegung, Kraftübertragung und Steuerung in humanoiden Systemen ermöglichen will. In Kooperation mit Partnern wie $ACN (+2,38 %) Accenture, $NVDA (+4,62 %) NVIDIA und $MSFT (+1,59 %) Microsoft arbeitet Schaeffler an Lösungen, die Robotik und künstliche Intelligenz in der industriellen Fertigung zusammenführen sollen.
Ein Blick in die Patentdatenbanken zeigt, dass Schaeffler in den letzten Jahren gezielt in Richtung Robotik geforscht hat.
Handgestensteuerung für Robotersysteme: Technologien, mit denen Roboter durch menschliche Bewegungen trainiert oder kontrolliert werden können.
Elastische Getriebe und Antriebssysteme: Zentrale Komponenten für präzise Bewegungen in Gelenken und Armen, die auch in Greifsystemen eingesetzt werden.
Gelenkmodule und Linearantriebe: Bausteine, die Kraft, Bewegung und Stabilität kombinieren und damit die Grundlage für zukünftige humanoide Anwendungen bilden.
Darüber hinaus weitet Schaeffler sein Geschäft zunehmend aus. Wie schon @Tenbagger2024 bereits vor wenigen Wochen berichtet hat, ist das Unternehmen inzwischen auch in der Rüstungsindustrie aktiv und positioniert sich dort als Zulieferer für modernste Antriebstechnik und Präzisionskomponenten. Im Zuge der europäischen Verteidigungsinitiativen, bei denen in den kommenden Jahren rund 800 Milliarden Euro in die Verteidigungsindustrie fließen sollen, könnte Schaeffler auch hier profitieren.
Damit wird deutlich, dass Schaeffler sich mit aller Kraft neu aufstellt. Das Unternehmen verbindet Tradition mit technologischer Innovation und ist heute deutlich breiter aufgestellt als noch vor wenigen Jahren. https://getqu.in/Kv6XgX/
Mein Fazit: Schaeffler entwickelt sich vom klassischen Zulieferer zum Enabler der Robotikindustrie und gleichzeitig zu einem ernstzunehmenden Akteur in der Verteidigungstechnologie. Die Verbindung aus Mechanik, Elektronik und Software eröffnet neue Chancen, nicht nur für die Automobilwelt, sondern auch für die nächste Generation humanoider Roboter und industrielle Anwendungen.
Was meint ihr, wird Schaeffler in den kommenden Jahren zu einem der zentralen Player zwischen Robotik und Verteidigungsindustrie oder bleibt der Fokus stärker auf klassischen Industriezweigen?
Quellen/Bild/eigene Recherche
https://www.youtube.com/watch?v=dx1qLCeKWGA
Die Sonne scheint
Handy klingelt, Broker ruft an
Ich bin long, Bruder
Lass mal bisschen traden
Ich komme vorbei
Sitz' in mein'm Trading-Setup
Denk' an Accenture-Zeiten
Aus den Boxen "Market Bunker"
$ACN (+2,38 %) Long !!!!! Volllgasss!!!

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