Bei $PLTR (-0,12 %) bin ich zu früh raus, aber ist mir auch zu heiss... vielleicht mal Zeit , schrittweise eine Position $DBXD (-1,69 %) aufzubauen?!
Diskussion über DBXD
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13Was macht erfolgreiche Investoren wirklich aus?
$LXS (+4,64 %)
$DBXD (-1,69 %)
$IWDA (-0,36 %)
$CSNDX (-0,2 %)
$CSPX (-0,27 %)
Acht Prozent Realität, fünfzig Prozent Hysterie? Die Psychologie hinter Kurssprüngen und wie man als Anleger damit richtig umgehen könnte.
Volatilität: Normalzustand statt Risiko?
Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendeine Aktie im DAX-Umfeld einen deutlichen Kursausschlag verzeichnet. Dies könnte beispielsweise so aussehen: Ein Quartalsberichtverfehlt minimal die Erwartungen – minus zehn Prozent. Ein Ausblick klingt einen Hauch optimistischer als befürchtet – plus acht Prozent.
Doch ein Blick auf die langfristigen Zahlen entlarvt diese tägliche Aufgeregtheit als das, was sie meist ist: Irrationalität.
Denn unterm Strich hat der DAX in den vergangenen 25 Jahren – inklusive Dividenden – rund acht Prozent pro Jahr zugelegt. Acht Prozent. Nicht 20, nicht 30. Acht.
Und da der Index letztlich nichts anderes ist als ein Korb seiner enthaltenen Unternehmen, bedeutet das zwangsläufig: Auch die Kurse dieser Unternehmen sind langfristig im Schnitt um etwa acht Prozent pro Jahr gestiegen.
Erwartungen, Prognosen, Flüsterschätzungen
Wer sich das vergegenwärtigt, dem müsste die tägliche Volatilität absurd erscheinen. Wenn der „faire“ Wert eines Unternehmens langfristig um acht Prozent jährlich wächst, wie rational kann es da sein, dass der Kurs der meisten Aktienunterjährig um 50 % schwankt?
Oder nach der Veröffentlichung einzelner Quartalszahlen um acht bis zehn Prozent einbricht oder nach oben schnellt – obwohl sich an der langfristigen Ertragskraft oft kaum etwas geändert hat?
Natürlich: Informationen müssen eingepreist werden. Gewinne, Margen, Ausblicke, Risiken – all das gehört zur Bewertung. Doch in der Realität reagieren Märkte selten auf Fakten, sondern auf Erwartungen über Erwartungen.
Hinzu kommt ein strukturelles Problem moderner Kapitalmärkte: Der Zeithorizont ist geschrumpft. Es geht nur noch darum, ob der Kurs morgen steigt – und nicht mehr darum, wo ein Unternehmen in einigen Jahren stehen wird.
Algorithmen, ETFs, kurzfristig orientierte Fonds und ein medialer Nachrichtenzyklus, der jede Nachkommastelle zum „Gamechanger“ erklärt, verstärken minimale Signale zu drastischen Kursbewegungen.
Drama vs. Realität
Würde man die täglichen Kursschwankungen ernst nehmen, müsste sich die wirtschaftliche Realität der DAX-Unternehmen permanent radikal verändern. Tut sie aber nicht. Maschinenbauer, Chemiekonzerne oder Versicherer sind nicht plötzlich zehn Prozent weniger wert, nur weil ein Quartal etwas schwächer lief. Genauso wenig sind sie über Nacht fundamental zehn Prozent besser, weil ein Analyst seine Prognose leicht anhebt.
Die langfristige Rendite des DAX zeigt, wie wenig von all dem Drama übrig bleibt. Acht Prozent pro Jahr – ruhig, stetig, unspektakulär. Die täglichen Ausschläge sind das Rauschen um diesen Trend, nicht weiter.
Und genau das sollte man als Anleger verstehen. Lassen Sie sich nicht verrückt machen, wenn Aktie XY gerade mal wieder unter Druck gerät. Meistens steckt wenig oder kaum etwas dahinter.
Von der Depression zur Euphorie – ein Lehrstück
Branchen und Sektoren geraten in Ungnade und kommen unter Druck. Einige Monate später sind sie wieder en vogue.
Im Jahr 2022 haben wir beispielsweise eine große Tech-Depression erlebt. Meta, Netflix, Google und viele mehr standen auf der Abschussliste, nur um anschließend in einen unglaublichen Höhenflug überzugehen.
Heute steht alles am Abgrund, was den Stempel „KI-Verlierer“ oder „Software“ trägt. Bei vielen dieser Aktien dürfte der derzeitige Abverkauf rückblickend ebenso unverständlich sein, wie aus heutiger Sicht der Umstand, dass Meta 2022 auf unter 100 USD eingebrochen ist.
Wer diese Trennung zwischen Preis und Wert versteht, erlebt Volatilität völlig anders. Kursschwankungen verlieren ihren Schrecken, weil sie nicht mehr als Bedrohung wahrgenommen werden, sondern als Normalzustand eines irrationalen Marktes. Die Börse ist kein präzises Messinstrument, sondern ein Stimmungsbarometer – und Stimmungen schwanken nun einmal stärker als Fundamentaldaten
Lanxess Aktie: Chart vom 10.02.2026, Kurs: 20,91 EUR – Kürzel: LXS | Quelle: TWS
Lanxess notiert heute beispielsweise 7,6 % im Plus bei 20,91 Euro. Die einzige relevante Nachricht, die ich zum Unternehmen finden konnte, war ein Upgrade durch Goldman Sachsvon sell auf neutral und eine damit einhergehende Kursziel-Erhöhung von 10 auf 23 Euro.
Was könnte all den kurzfristigen Irrsinn besser illustrieren als dieses Rating? Es passt wie die Faust aufs Auge. Gestern war Lanxess nur 10 Euro wert, heute sind es 23 Euro.
Es müssen über Nacht neue Fabriken aus dem Boden geschossen sein.
Quelle
Wenn es um Kapitalmarktanlage als Altersvorsorge geht, ist die Vola alles andere als egal. Bei maxDD von 73% wie beim Dax sinkt die sichere Entnahmerate auf 2-3%pa. Das kommt in Sparbuchnähe.
Wer die Vola als Marktrauschen abtut, hat noch nie einen 73% Drawdown erlebt. Die psychologische Belastung ist enorm, wenn die gesamte Vorsorge dort angelegt ist. Und das Risiko, in Panik zu verkaufen, ist auch sehr hoch.
Zuletzt: die von dir angesprochenen Irrationalitäten folgen bestimmten Regeln. Die kann man nutzen, um mehr als 8%pa bei weniger als 73% mDD zu bekommen. Momentuminvesting ist das Schlüsselwort. 😬
5 Jahre Börse und 100k später
Kleiner Rückblick:
Vor 5 Jahren habe ich angefangen zu investieren (damals noch 23 Jahre jung).
Zu dem Zeitpunkt noch in den letzten Zügen meines dualen Studiums gewesen, kam auf einmal Corona.
Mein eig. Plan mir mein eigenes Auto zu kaufen wurde kurzerhand in ein kreditfinanzierten Kauf geändert.
Die frei gewordenen 17k gingen im April 2020 an die Börse. Einen besseren Zeitpunkt gab es wohl rückblickend nicht.
Erstes Learning:
Der Vater meiner heutigen Verlobten riet mir, in 50% Msci World $IWDA (-0,36 %) und 50% Dax $DBXD (-1,69 %) zu investieren. Dies in Form zweier ETFs.
Ich, ohne Wissen über die Börse, gehe zu meiner Hausbank (Sparkasse) und erzähle der Beraterin, ich würde gerne in die beiden genannten ETFs investieren und dafür ein Depot eröffnen.
Mir wurden zwei Fonds vorgelegt. Deka Champions und DWS Dax oder so.
Auf meine Frage, dass das nicht die ETFs sind, sondern Fonds, hieß es nur, die Benchmark sei ja dieselbe und die nette Verkäuferin würde ja selber auch in die genannten Produkte investieren.
Somit wurden 10k investiert. Die 3% und 4% Ausgabe und Abgabeaufschlag waren damit bezahlt.
Später, nachdem ich mich mit dem Thema Börse befasst habe, wurden diese liquidiert und ich wechselte zu Smart Broker für Einzelaktien und Trade Republic für ETFs.
2tes Learning was steigt kann auch fallen:
Eine meiner ersten Aktien war neben $KO (+0,04 %) und $ALV (-1,98 %) die gute $ETSY (-0,92 %) . EK war 53€ und es wurden ca 1,5k investiert.
Etsy stieg auf 110€ und ich tätigte meinen ersten 50% Teilverkauf überhaupt. Etsy stieg auf 240€ und nichts wurde meinerseits gemacht. Etsy sinkt auf 90€ umd ich stieg wieder mit dem Teilverkauf ein. Etsy ist schlussendlich bei 70€ komplett verkauft worden.
Auf mein erstes Learning bei Einzelaktien folgte das Zweite. FOMO:
Cannabis = Bevcanna Enterprise 1,5k investiert 99% Verlust
Independent mining corp.= 1k investiert mit 60% Verlust verkauft.
Heute bin ich sehr dankbar dafür, dass ich nur 2k Lehrgeld bezahlt habe. Ich glaube ernsthaft, dass es mich in den darauffolgenden Jahren vor größeren Verlusten bewahrt hat.
3tes Learning:
Ein Investment in einen reinen ETF $VWRL (-0,89 %) von anfang an, hätte mir bis 2024 knapp 15k mehr Rendite besorgt.
2022 bis 2024 habe ich damit verbracht eine Differenz von knapp 20k, aus Fehlern von 2020 und 2021, zu meinem what if Portfolio (only ETF) zu reduzieren. 2025 habe ich jedoch erstmals, durch meine Portfolio Outperformance den Betrag auf jetzt plus minus null beglichen.
4tes Learning:
In der ganzen Zeit habe ich mich unfassend mit dem Thema Börse beschäftigt. Ob ich es bei einem reinem ETF long gemacht hätte, ich glaube nicht. All die Sachbücher, Konferenzen, Streams, sowie Videos haben mir abseits der Börse auch ein umfassenderes Verständnis für das Weltgeschehen gegeben. Auch zu dem Thema Geld ist bei mir merklich etwas verändert worden. Und nein ich drehe nicht jeden Cent um. Meine Sparquote ist 50% Konsum / Urlaub und 50% Altersvorsorge.
Mein letztes Learning:
Mit 29 Jahren schuldenfrei zu sein und 100k zu besitzen verschafft einem einen Seelenfrieden. Man sollte seine 20er nicht im kompletten Konsum leben, aber auch nicht verschlafen. Meine Weltreisen nach Asien, Mittelamerika, Europa und Afrika, teilweise mit Freunden, teilweise mit Familie, haben mir mehr gebracht als das bloße Geld.
Da ist jeder Mensch aber anders. Ich bin Froh den Mittelweg gegangen zu sein.
Meine anfänglichen Sparquote von 400€ monatlich habe ich aktuell auf 840€ gesteigert. Die 800€ für Urlaub und Konsum sind mir jedoch genau so wichtig.
Gedanken zu meinem jetzigen Portfolio:
Trade Republic:
Zu den ETFs $IWDA (-0,36 %)
$EIMI (-2,53 %) und $XSX6 (-1,28 %) muss ich nichts sagen. Das ist mein Core Investment.
$SGBS und $GDXJ (-1,86 %) sind meine Art von Diversifikation durch Gold. Dezember 2024 in den Sparplan gepackt, haben sich beide Positionen fast selbstständig auf die 5% Gewichtung befördert.
Neu ist $VNA (-0,94 %) . Diese habe ich ende 2025 zusammen mit $O (+0,28 %) für meine 10% Gewichtung im Immobilienbereich ausgewählt. Vonovia wird für mich fälschlicherweise zu sehr als Zinswette bewertet. Fundamental stimmt außer bei den Schulden sehr viel. Ich hoffe auf einen schönen Tournaround und selbst wenn nicht knapp 6% Dividenden sind sehr attraktive.
Da meine Einzelaktien sehr stark gelaufen sind ist meine Allokation ins Ungleichgewicht gekommen. Ziel ist 50% ETFs, Gold, Immo, Cash und 50% Einzelaktien.
Zu meinem Einzelaktien sag ich mal nichts um den Beitrag nicht zu sehr in die Länge zu ziehen.
Außer:
$ALV (-1,98 %)
$BATS (-0,4 %)
$SHEL (+1,23 %)
$GOOGL (-0,42 %) sind Langzeittitel
$AAPL (-0,12 %)
$BABA (-1,1 %)
$1211 (+0,65 %)
$EUZ (-5,46 %)
$AXON (-0,55 %) mittelfristig
$OXY (+1,07 %)
$ARM (-1,44 %)
$UNH (+0,09 %) kurzfristige wetten
und leider kriege ich das Tracking nicht 100% korrekt hin. Getquin ist mir im März mal abgeschmiert, weshalb seitdem nur Trade Republic als vorheriger Wert angezeigt wird und Smart Broker als im März / April investiertes Kapital.
Außerdem hatte ich aufgrund der Depotwechsel Sparkasse -> Smart Broker -> Smart Broker plus -> Trade Republic (Etfs ausgesondert) keine Kraft alles seit 2020 einzupflegen
Es wär wünschenswert wenn jeder der sein Portfolio hier präsentiert oder nach Feedback fragst es so kreativ gestalten würde
https://getqu.in/ixm7aV/
Attraktive Investments in Europa - laut UBS
Die UBS hat vor kurzem ein aufwendiges Screening des europäischen Aktienmarkts durchgeführt. Da gibt es ein paar Aktien, die von den Analysten sehr positiv bewerten wurden.
Dazu gehören der französische Energieversorgungskonzern Engie $ENGI (-0,4 %) , das italienische Logistik- und Postunternehmen Poste Italiane $PST (-2,86 %) , der britische Online-Immobilienvermittler Rightmove
$RMV (-1,41 %) und der französische Technikdienstleister SPIE $SPIE (-1,8 %).
Außerdem stehen der irische Spezialversicherer Beazley $BEZ (+0 %) , der spanische Energiekonzern Iberdrola
$IBE (-0,17 %) und das schwedische Telekommunikationsunternehmen Telia
$TELIA (+0,69 %) auf der Liste.
Die Chancen für eine positive Entwicklung stehen - laut „Welt“ gut. Begründung:
In Europa investiert die Politik massiv Geld in Infrastruktur und Verteidigung und verspricht zugleich Reformen, die die Wirtschaft beleben sollen. Dazu kommen Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und prall gefüllte Sparkonten, die bei besserer Stimmung in Konsum und Investitionen fließen könnten.
Und insgesamt geht es um langfristiges Wachstum: Die staatlichen Investitionen sind auf Jahre angelegt, die EZB dürfte die Zinsen sogar noch weiter senken.
Das Zusammenspiel aus staatlichen Impulsen, günstiger Finanzierung und privatem Kapital sorgt für Rückenwind an den Märkten. Es gibt einige europäische ETFs, die seit Anfang des Jahres sehr gut laufen.
Ganz vorn dabei ist der Global X Euro Infrastructure Development $BRIP (-0,97 %) mit 23,1 Prozent Rendite.
Ebenfalls stark ist der Xtrackers Dax $DBXD. (-1,69 %)
Der ETF schafft es auf 20,3 Prozent und kostet nur 0,09 Prozent im Jahr.
Auch spannend ist der WisdomTree Europe Defensive $EUDF (-2,62 %). Mit 18,9 Prozent seit Auflage im März hat er einen soliden Start hingelegt, und kostet nur 0,40 Prozent.
Der Klassiker unter den europäischen ETFs, der iShares Core Euro STOXX 50 $CSSX5E (-1,62 %), läuft mit 11,8 Prozent etwas defensiver, punktet aber mit minimalen Gebühren. Europa ist also zurück auf dem ETF-Radar.
Quelle (Auszug) & Bild: „Welt“, 17.07.2025

DAX knackt heute zum ersten Mal 19.000 Punkte. Neues Allzeithoch. +21% in 12 Monaten. 🇩🇪📈💶👑🏆🥇 #dax
$GDAXI
$DBXD (-1,69 %)
$LYY7 (-1,66 %)
$DAX
Gerne Portfolio-Feedback. Bei den ETFs werden nur noch $DBXD (-1,69 %) ,$VWRL (-0,89 %) ,$LCUW und
$IUIT (+0,09 %) mit einem Sparplan bespart.
📈 DIVIDENDENSAISON 2024 - WELCHE UNTERNEHMEN ÜBERRASCHEN MIT IHREN AUSSCHÜTTUNGEN POSITIV UND WELCHE ENTTÄUSCHEN? 📊
Viele hier legen ja eher Wert auf regelmäßige Ausschüttungen bei Aktieninvestitionen; spannender Renditevergelich hier in einem aktuellen Artikel auf den ich kurz eingehe:
Trotz Herausforderungen wie dem Ukraine-Krieg und anhaltender Inflation verzeichnete der $DBXD (-1,69 %) im vergangenen Jahr ja starke Kursgewinne. Doch steht diese Entwicklung auch im Einklang mit den Ausschüttungen? Die Dividendenhöhe muss nunmal nicht unbedingt mit der Kursentwicklung korrelieren. (1)
30 der 40 DAX-Mitglieder haben ihre Dividenden schon angekündigt. Einige überraschten positiv, während andere (z.B. $BAYN (-3,99 %) ) enttäuschend waren.
Zukünftig auch sehr relevant ist die Veränderung der Attraktivität von Dividendenrenditen im Verhältnis zu Unternehmensanleihen…
So bietet zum Beispiel $SIE (-2,49 %) zwar eine Dividendenrendite von 2,6 %. Jedoch winkt dem Investor der Unternehmensanleihe eine attraktive Rendite von 3,0 %. (3)
Im Artikel findet ihr unter anderem für $DHL (-0,38 %)
$BMW (-1,96 %) und viele andere DAX Unternehmen den Vergleich von Unternehmensanleihen zur Dividendenrendite :)
https://www.ideas-magazin.de/2024/ausgabe-264/titelthema/
(1) Einleitung
(2) Abschnitt "Elf positive und 5 negative DAX Überraschungen”
(3) ebd. "DAX-Dividenden 100 Basispunkte über der Bondrendite?"
#Rohstoffe
#Finanzen
#Marktausblick
#commodities
#marketsentiment
#finance 📊
Dieser Artikel ist Teil einer Werbepartnerschaft mit Société Générale
Laut einer Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und der Technischen Universität München haben die Vorstände der 40 Unternehmen im deutschen DAX im vergangenen Jahr trotz gestiegener Konzerngewinne im Durchschnitt weniger verdient als zuvor. Die Gesamtvergütung der DAX-Vorstände inklusive der Konzernchefs lag bei durchschnittlich 3,34 Millionen Euro, was einem Rückgang von 8,4% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Gehaltsabstand zu den Durchschnittsbeschäftigten hat sich verringert und liegt nun bei einem Verhältnis von 38 zu 1. Immer noch ein ziemlicher Unterschied. Dieser Rückgang wird durch den gestiegenen Personalaufwand pro Mitarbeiter und die gesunkenen Vorstandsvergütungen erklärt. Im Jahr 2021 haben die Topmanager noch 52 Mal so viel verdient wie die Durchschnittsbeschäftigten.
Obwohl die DAX-Konzerne 2022 insgesamt Umsatz und Gewinn gesteigert haben, haben die Kursstürze an den Börsen die Verdienste der Topetage gedrückt. Ein Teil der Vorstandsvergütung ist variabel und an die Entwicklung des Aktienkurses des Unternehmens gekoppelt. Der $DBXD (-1,69 %) verzeichnete im gesamten Jahr 2022 einen Verlust von 12,3%.
In der Studie wurden unter anderem auch die Top 3 Gehälter geteilt:
🥇 $DBK (-1,9 %) Chef Christian Sewing mit 9,2 Millionen Euro
🥈 $VOW (-0,87 %) Chef Oliver Blume mit 8,8 Millionen Euro + 0,5 Millionen Euro als Vorstandsvorsitzender der Porsche AG
🥉 $MRK (+0,1 %) Chefin Belen Garijo mit 8,3 Millionen Euro
Ganz schön fette Summen, aber schön zu sehen, dass auch eine Frau mit dabei ist.
Meint ihr, dass sich die Vorstandsgehälter in nächster Zeit wieder ändern werden? Wenn ja, werden sie eher mehr oder weniger?
Hallo liebe Community,
ich heiße Maurice und beschäftige mich nun seit etwa meinem 18. Geburtstag (Juni 2022) mit dem Thema Investments. Ich habe mir einiges an Wissen angeeignet jedoch stufe ich mich selbst noch als Anfänger ein. Mittlerweile habe ich mir ein kleines Depot aufgebaut, um mich erst mal in der für mich „Neuen Welt“ zurechtzufinden. Zurzeit mache ich eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner und investiere monatlich 200€ in einen Sparplan, welcher aus Aktien, ETFs und einem kleinem Teil Krypto besteht jedoch dazu später mehr. Ich werde meine monatliche Sparrate in den nächsten Jahren abhängig von meinem Gehalt erhöhen. Mein Ziel ist es, langfristig zu investieren, um dadurch kurz vor meiner Rente finanziell unabhängig zu sein. Außerdem möchte ich durch Dividenden Ausschüttungen meine Motivation steigern. Die Dividenden möchte ich anschließend wieder reinvestieren.
Kommen wir zu meiner Anlagestrategie:
Ich werde demnächst, also Ende Dezember mein Portfolio umstrukturieren, und zwar habe ich mir da überlegt, mit einer 60/35/5 Strategie zu fahren. Also 60% in ETFs, 35% in Aktien und 5% in Kryptos.
Bei den ETFs werde ich fast alle meiner jetzigen Titel weiter besparen.
Dazu gehören zum Großteil der Core MSCI World $EUNL (-0,36 %) , einen kleineren Teil in den DAX $DBXD (-1,69 %) , einen gleichbleibenden geringen Teil in Global Clean Energy $IQQH (-0,67 %) , Automatioson & Robotic $RBOT , Digital Security $L0CK (-0,29 %) und in den Stoxx Global Dividend 100 $ISPA (-0,89 %) . Ich habe die ETFs so aufgeteilt, dass ich durch zwei ETFs auch einen kleinen Teil an Dividende bekomme.
Bei den Aktien teile ich die 35% von der monatlichen Sparrate in 60% Ausschüttende und in 40% thesaurierende Aktien auf. Zu den ausschüttenden Aktien gehören BlackRock $BLK, Microsoft $MSFT (+0,21 %), Allianz $ALV (-1,98 %) und British American Tobacco $BATS (-0,4 %). Bei den thesaurierenden Aktien werde ich mich für Amazon $AMZN (-0,55 %), Alphabet $GOOGL (-0,42 %) und Tesla $TSLA (-0,54 %) entscheiden.
Zuletzt die Kryptos. Dort werde ich ebenfalls die 5% in 60% und 40% aufteilen. 60% werden in Ethereum $ETH (+0,22 %) und 40% in Bitcoin $BTC (+0,16 %) investiert. Ich werde jedoch die 5% der monatlichen Sparrate nur alle 6 Monate in Ethereum und alle 8 Monate in Bitcoin investieren, da mir sonst die Transaktionskosten einen Strich durch die Rechnung machen würden 😉.
Warum ich diese Werte wählen würde:
Core MSCI World bildet den Kern des ETF-Portfolios. Dadurch wird das Risiko stark gestreut. Ich habe auch den DAX mit einem etwas höheren Protzentsatz bespart, obwohl es nicht die beste Investition für eine langfristige Investition ist, da er sich nur auf die 40 größten Unternehmen in Deutschland aufteilt. Langfristig sehe ich gloabal clean energy, Automatisierung und digitale Sicherheit mit hohem Wachstumspotenzial, da die vermittelten Werte für uns immer wichtiger werden sollte. Stoxx Global bespare ich, weil es auf mehrere großen Länder verteilt ist und auch viele Branchen abdeckt.
Wenn es um Aktien geht, tendiere ich zu den großen Unternehmen, weil ich an ihre Produkte und Dienstleistungen glaube und einige davon selbst konsumiere. BlackRock finde ich interessant, weil sie der größte Vermögensverwalter sind und auch ihr Dividendenwachstum in den letzten Jahren ist erwähnenswert.
Über Microsoft und Alphabet investiere ich in Technologie. Längerfristig sehe ich dort einen großen Markt, weil die Technologie weiter voranschreiten wird.
Ich würde auch in die Allianz investieren, weil sie eine der größten Versicherungsgesellschaften ist und mich ihr Geschäftsmodell anspricht.
British American Tobacco ist für mich persönlich derzeit in Ordnung, da es immer noch genügend Menschen gibt, die rauchen oder auch süchtig sind.
Ich denke, Amazon ist eine sichere und rentable Investition, weil es das größte E-Commerce-Unternehmen ist und der Konsum von Waren über das Internet in den nächsten Jahren nicht abnehmen wird.
Schließlich würde ich in LVMH investieren, da Luxusgüter stetig gekauft werden. Ich möchte dadurch auch in eine andere bzw. in eine weitere Branche investieren um meine Dividendenstrategie fortzusetzten.
Was Kryptowährungen angeht, glaube ich, dass Ethereum mehr Potenzial hat als Bitcoin, weil Bitcoin eine reine digitale Währung ist. Ethereum dient als vollständiges Netzwerk und dezentrale Anwendungen. Trotzdem investiere ich in beide, um wieder zu diversifizieren.
Ich freue mich über Tipps und Verbesserungsvorschläge!
Ps. Danke @DonkeyInvestor für die Struktur.
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