Stellt euch vor, ihr investiert jahrelang nach geltendem Recht. Ihr haltet eure Bitcoin über 12 Monate, plant langfristig und baut Vermögen auf.
Jetzt steht genau diese Regel auf dem Prüfstand.
Die Bundestagspetition zum Erhalt der einjährigen Haltefrist für Bitcoin und andere Kryptowährungen hat das notwendige Quorum erreicht. Das Thema landet damit im Petitionsausschuss des Bundestages. (Epetitionen)
Egal ob ihr Bitcoin besitzt oder nicht – hier geht es um etwas Grundsätzlicheres:
Wie verlässlich sind die Spielregeln für langfristige Anleger?
Für mich ist Bitcoin kein Lottoschein.
Ich kaufe regelmäßig, denke in Jahrzehnten und nehme bewusst die Volatilität in Kauf.
Wenn der Staat die Regeln im Nachhinein verändert, betrifft das nicht nur Bitcoin. Es betrifft das Vertrauen in den gesamten Investitionsstandort Deutschland.
Man kann Bitcoin lieben.
Man kann Bitcoin hassen.
Aber Rechtssicherheit sollte kein Diskussionsthema sein.
Mich interessiert eure Meinung:
Sollte die einjährige Haltefrist bestehen bleiben oder sollten Kryptogewinne unabhängig von der Haltedauer künftig immer besteuert werden?
Ich bin gespannt auf eure Argumente. Bitte sachlich das Thema ist wichtiger als jede Kursbewegung.
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