$UNH (-0,44 %)
$DHI (-0,67 %)
$RTX (-0,59 %)
$HAL (-0,42 %)
$MMM (+0,21 %)
$NOC (-0,68 %)
$MSCI (-1,06 %)
$IBKR (+0,82 %)
$ISRG (-0,63 %)
$COF (+0,14 %)
$BN (+0,98 %)
$EQT (-0,6 %)
$ABBN (+0,93 %)
$GEV (+1,41 %)
$T (-0,95 %)
$CME (-0,9 %)
$PM (-0,64 %)
$MCO (+0,11 %)
$BA (+0,13 %)
$UAL (+1,94 %)
$OR (+0,41 %)
$TXN (+1 %)
$LRCX (+1,5 %)
$NOW (+0,61 %)
$IBM (-0,49 %)
$TSLA (+0,5 %)
$000660
$018260
$NESN (+0,4 %)
$SAAB B (-0,03 %)
$DSY (+0,32 %)
$NOKIA (+1,64 %)
$ASC (-0,29 %)
$ROG
$NDAQ (-0,47 %)
$DOW (-2,12 %)
$KDP (-0,66 %)
$AAL (+1,46 %)
$LMT (-0,63 %)
$AXP (+0,37 %)
$BX (-0,31 %)
$FCX (+1,13 %)
$SAP (-0,28 %)
$INTC (+1,69 %)
$NEM (+0,64 %)
$FIX (+1,4 %)
DR Horton
Price
Diskussion über DHI
Beiträge
8Quartalszahlen 20.04-24.04.26
Neue Aktien finden (Perlensuche 🪙)
Hallo meine Lieben,
der Liebe @yngfinn hat mich gefragt wie ich Aktien finde. An der Antwort möchte ich euch gerne Teil haben lassen.
@yngfinn
Hallo mein Lieber,
da ich gerade genug Positionen im Depot habe, schaue ich nicht mehr so intensiv nach neuen Unternehmen. Traden tue ich nicht, und bin eher langfristig orientiert.
Meine Vorgehensweise ist ganz unterschiedlich.
Nach Sektoren:
Ich schaue oft in welchen Sektoren und Bereichen gerade Bewegung ist. Oder was Zukunftsbereiche sind wie Robotik, Defense und Aerospace, KI usw.
Aber auch danach welche Sektoren und Länder in meinem Depot unterbewertet sind.
Oder auch in welchen Sektoren ich Nachholbedarf sehe, weil sie ungerechtfertigt nach unten getrieben wurden. Wie es in etwa 🍊 im Gesundheitswesen gemacht hat.
Schaue mir Reportagen und Dokus an. Wie in etwa Erforschung der Ozeane und Meere. Und entdecke dadurch Kraken Robotic $PNG (-3,79 %) und Norbit $NORBT (-0,25 %) .
Nach Powels Rede von Freitag wäre es jetzt z.b. sinnvoll nach Immobilien und Hausbauern zu suchen. Wie in etwa Buffet seiner Aktie Dr. Horten $DHI (-0,67 %) .
Die leider andauernden Kriege zeigen die Bedeutung von Drohnen und Drohnenabwehr auf.
Aber auch die zunehmende Bedeutung in der Landwirtschaft (Hierzu habe ich auch schonmal einen Post gemacht).
Am Ende ist hier meine Wahl auf $AVAV (+0,53 %) AeroVironment gefallen. Und den Auftragsfertiger $KIT (+0,48 %) Kitron.
Im Zukunftssektor Robotik möchte ich eigentlich ungern auf überbewertete Aktien wie $TSLA (+0,5 %) Tesla oder den Auftragsfertiger $JBL (-0,08 %) Jabil zurück greifen. Hier sehe ich Japan als sehr innovativ. Wie es z.B $7012 (+0,19 %) Kawasaki zeigt. So habe ich den Schaufellieferanten $6481 (-1,23 %) THK entdeckt (hierzu gab es einen Post von mir).
Nach Ländern:
Als der Iran, Israel angegriffen hat, habe ich den Dip genutzt, und mir Israelische Aktien vorgenommen.
So habe ich z.B. Gilat $GILT (-5,02 %) entdeckt.
Aber als langfristiger Anleger sehe ich die USA weiterhin vorne. Hier schaue ich mir gerne auch mal Small und Mid Caps an.
Oft schaue ich mir aber auch Länder an welche nicht ganz so im Fokus stehen. Skandinavien oder Italien.
Gefunden habe ich $LTMC (+2,12 %) Lottomatica und $CAMX (+0,66 %) Camurus.
Schaue mir in den Ländern oft auch nur die Unternehmen nach Momentum, aus den verschiedenen Indices an.
Nach Unternehmen:
Oft schaue ich auch welche Unternehmen gerade die Stars an der Börse sind. Wie z.B. Rheinmetall, dann gehe ich aber nicht in die Überbewertet Aktie, sondern suche mir Zulieferer, also Schaufellieferanten raus. So bin ich z.b. auf Kitron $KIT (+0,48 %) gestoßen. Kitron als Auftragsfertiger für den Verteidigungsbereich.
Oder als Novo Nordisk noch ein Star war, habe ich den Novo Zulieferer $YPSN (+0,63 %) entdeckt.
Nvidia Zulieferer $HY9H (+6,18 %) sk Hynix.
Wohin geht das Capex der Unternehmen?
Aufgrund dieser Frage bin ich auf die KI Infrastruktur Unternehmen $IESC (-0,01 %) IES Holding und $VRT (+2,33 %) Vertiv gestoßen.
Die schwäche eines Unternehmen macht andere Unternehmen stark.
Die schwäche von Boeing macht $AIR (+1,99 %) und $ERJ (+0 %) stark. So bin ich auf Embraer und $MTX (+0,94 %) MTU gekommen.
Recherche und Berichte, wie in etwa über coinbase $COIN (-0,6 %) (VORSICHT nie aufgrund einer Story kaufen).
Gute Unternehmenszahlen mit Wachstumsstory könnten auch ein Grund sein. Wie in etwa bei $GILD (-1,28 %) Gilead.
Übernahmephantasien:
Bei Übernahme Gerüchten ist es meistens so, dass die Aktie des zu übernehmenden Unternehmen steigt.
Wie es in etwa bei $AWE Alphawave der Fall war.
Oder bei Iveco $IVG (+0,02 %)
VORSICHT: Hier kann auch immer etwas schief gehen und die Aktie in den Keller schicken.
So habe ich es selber bei i robot erlebt, als Großbritannien einer Übernahme durch Amazon nicht zugestimmt hat.
Egal in welchen der Bereiche. Ist meine Vorgehensweise meist, mir hier die Momentum Aktien herauszusuchen. Gucke mir dann hier die Multiples, Nachrichten, Auftragslage und natürlich das Unternehmen an.
Compounder und Dauerläufer:
Bei meinem Core setze ich ausschließlich nur auf Qualitätsaktien mit Burggraben.
Hier macht es Sinn nicht am ATH zu kaufen, sondern im Dip.
Multiples:
Wichtig ist mir bei den Multiples:
-profitables Unternehmen, oder im nächsten Jahr
Profitable.
-am liebsten zweistelliger Gewinnwachstum bei sinkenden KGV.
-Prozentualer Gewinnwachstum ist höher als Umsatzwachstum.
-gute und steigende EbiT Marge.
-PEG unter oder um die 1
-steigender Free Cashflow unter Berücksichtigung des Capex.
Meine Lieben,
Ich hoffe meine kleine Zusammenfassung meiner Vorgehensweise bietet euch vielleicht einen kleinen Mehrwert.
Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.
Gerne auch Verbesserungsvorschläge. 😘😘

Buffett macht geheime Position öffentlich
Der 94-jährige Starinvestor steigt bei neuen Aktien ein, wie Daten der US-Börsenaufsicht SEC zeigen, die in der Nacht auf Freitag veröffentlicht wurden. In dem Dokument wird auch die Identität einer im Geheimen aufgebauten Position aufgelöst.
Berkshire steigt bei United Health ein
Über zwei Quartale hatte Berkshire heimlich eine Position in einer Aktie aufgebaut, ohne diese angeben zu müssen. Der Vorgang ist nicht ungewöhnlich. Das passiert typischerweise, wenn Berkshire große Positionen aufbaut und nicht will, dass Nachahmer den Preis in die Höhe treiben.
Es ist der US-Versicherer United Health $UNH (-0,44 %)
Nachdem Buffetts Einstieg bekannt wurde, schoss die Aktie nachbörslich um über acht Prozent nach oben. Seit Jahresbeginn liegt sie indes immer noch rund 45 Prozent im Minus.
Analysten sind mehrheitlich zuversichtlich, dass United Health seine Schwierigkeiten bald überwinden wird. Dem Finanzdienst LSEG zufolge raten derzeit 19 von 28 Experten zum Kauf der Aktie. Ihr durchschnittliches Kursziel liegt mit 313,50 Dollar gut 15 Prozent über dem Schlusskurs von Donnerstag.
Vier weitere Käufe
Beim Stahlproduzenten $NUE (-0,26 %) Nucor besaß Berkshire zum 30. Juni 6,6 Millionen Aktien im Wert von 857 Millionen Dollar. Beim Hausbauunternehmen $DHI (-0,67 %) DR Horton belief sich die Position auf 191 Millionen Dollar, bei der Außenwerbefirma $US5128152007 Lamar Advertising auf 142 Millionen Dollar und bei $ALLE (+0,46 %) Allegion, einem Hersteller von Schließsystemen, auf 112 Millionen Dollar.
Im Portfolio von Berkshire sind alle vier Aktien eher unbedeutend. Zusammen kommen sie lediglich auf einen Wert von 1,3 Milliarden – nur 0,5 Prozent des Gesamtportfolios.
Die wichtigste Position, die aufgestockt wurde, ist dagegen der Öl-Konzern $CVX (-1,46 %) Chevron. Hier erhöhte Berkshire erstmals seit dem vierten Quartal 2023 seine Position. Sie wuchs um knapp drei Prozent.
Daneben stockte Berkshire auch bei $POOL (-0,8 %) Pool, nach eigenen Angaben weltweit führendem Händler für Schwimmbadzubehör, auf (plus 136 Prozent) sowie beim Getränkehersteller $STZ (-1,03 %) Constellation Brands (plus elf Prozent), beim Luft- und Raumfahrtunternehmen $HEI (-0,31 %) Heico (plus elf Prozent) und der Pizzakette $DPZ (-0,36 %) Dominos Pizza (plus 0,5 Prozent).
Berkshires Aktien-Portfolio schrumpft weiter
Verkauft wurden 20 Millionen $AAPL (-1,07 %) Apple-Aktien und Papiere von $BAC (+0,08 %) Bank of America und $DHI (-0,67 %) D.R. Horton, darüber hinaus trennte man sich komplett von $TMUS (-1,48 %) T-Mobile US.
Im zweiten Quartal verkaufte Berkshire außerdem Aktien des Kabelfernsehunternehmens $CHTR (+0,23 %) Charter Communications (minus 46,5 Prozent), des Gesundheitskonzerns $DVA (-1 %) Davita (minus 3,8 Prozent) und des Medienunternehmens $FWONA (+0 %) Liberty Media (2,5 Prozent).
Bei Davita verkaufte Buffett auch im laufenden Quartal Aktien. Zwar ist Davita immer noch die zehntgrößte Position im Berkshire-Portfolio, seit dem 31. März ist sie aber um acht Prozent geschrumpft. Seit Jahresbeginn sind es sogar fast minus elf Prozent.
Quelle: Text (Auszug) & Grafiken: Handelsblatt, 15.08.2025
Comeback am Bau: D.R. Horton startet durch
Prognostiker liegen wieder weit daneben
Der Gewinn lag im dritten Quartal mit 3,36 USD je Aktie weit über den Erwartungen von 2,92 USD. Mit einem Umsatz von 9,23 Mrd. USD hat man die Analystenschätzungen von 8,78 Mrd. USD ebenfalls übertroffen.
Auf Jahressicht war der Umsatz um 7,5 % und der Gewinn um 18 % rückläufig. Das ist sicherlich nicht ideal, von einer schweren Krise ist der Sektor aber weit entfernt. Mit einer operativen Marge von 14,7 % und einem Vorsteuerergebnis von 1,4 Mrd. USD ist das Unternehmen nach wie vor hochprofitabel.
Darauf, dass es in der Branche nicht ganz so schlecht läuft, gibt es schon länger Hinweise:
Toll Brothers: Crash oder Comeback? Krise oder nicht?
LGI Homes: Gelegenheit nach 50 % Kurssturz?
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat D.R. Horton 8,53 USD je Aktie verdient. Da das Schlussquartal bei D.R. Horton in der Regel besonders stark ist, könnte der Gewinn in diesem Jahr in Richtung 12 USD je Aktie tendieren – weitaus mehr als die bisherigen Konsensschätzungen in Höhe von 11,35 USD je Aktie.
Bei einem Gewinn von 12 USD je Aktie kommt D.R. Horton auf eine forward P/E von 12,8. Das ist problemlos vertretbar. Das eigentliche Potenzial ergibt sich jedoch daraus, dass der Gewinn im kommenden Geschäftsjahr, welches bereits im Oktober beginnt, wieder deutlich steigen soll.
Derzeit sehen die Konsensschätzungen einen Gewinnsprung um 8 % vor. Um das einordnen zu können, muss man jedoch wissen, dass die Prognostiker in diesem Sektor seit Jahren systematisch zu pessimistisch sind. Teilweise ist der Jahresgewinn am Ende sehr viel höher ausgefallen als zunächst erwartet. Das muss nicht wieder passieren, aber es könnte.
Risiken und Nebenwirkungen
Das Einzige, was die Zuversicht etwas eintrübt, sind die Zölle. Aktuellen Schätzungen zufolge werden die Baustoffpreise im Jahr 2025 voraussichtlich um 6 bis 10 % steigen, was hauptsächlich auf die von der Trump-Regierung eingeführten Zölle zurückzuführen ist.
Diese Zölle betreffen wichtige Baumaterialien wie Holz, Stahl, Aluminium und Gips, die aus Ländern wie Kanada, Mexiko und China importiert werden. Die US-Bauindustrie dürfte im zweiten Halbjahr besonders stark von diesen Maßnahmen betroffen sein, was zu einer Verlangsamung des Sektors führen könnte.
Hinzu kommen mögliche Lieferkettenprobleme und eine zunehmende Inflation, die durch die Zölle befeuert wird und gleichzeitig Leitzins-Senkungen verhindert
D.R. Horton Aktie: Chart vom 23.07.2025, Kurs: 153,50 USD – Kürzel: DHI | Quelle: TWS
Mit dem Anstieg über 137 USD wurde ein prozyklisches Kaufsignal ausgelöst. Das erste Kursziel bei 154 USD wurde umgehend abgearbeitet. Über 154 USD wäre der Weg in Richtung 166 und 179–182 USD frei.
Sollte die Aktie hingegen in den Bereich 137–140 USD zurückkommen, könnte sich das als antizyklischer Einstieg anbieten
Quelle
DR Horton Hausbau Unternehmen halten oder nicht?
Habe am 04.02. angefangen zu investieren und bei Rücksetzern nachgekauft aber ich kam nicht mehr in den grünen Bereich. Mit etwas Glück könnte ich es jetzt bald schaffen. Wie würdet ihr handeln? Im Verhältnis zu meinem Portfolio wären 500-1000 € passend. Das würde kürzen bedeuten. Allerdings müsste ich dann auf Rendite verzichten wenn es richtig hoch geht. Aber nach dem Chartverlauf glaube ich auch nicht das da noch so viel nach oben kommt. Hat sich noch wer mit DR Horton beschäftigt?
Trumps neue Zölle, steigende Inflation und ein Handelskrieg in Sicht?
Im folgenden Post möchte ich die neuen US-Zölle und ihre potenziellen wirtschaftlichen Folgen aufzeigen. Dabei werden die Hintergründe und die möglichen Auswirkungen auf Inflation und Unternehmen, sowie die Gewinner und Verlierer an der Börse behandelt.
Auch hier gilt, dass genannte Aktien natürlich keine Anlageberatung darstellen, sondern lediglich als Beispiele für mögliche Profiteure oder Verlierer von sich zuspitzenden Handelsbeschränkungen dienen. Historische Entwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Renditen.
__________
In diesem Post:
- Einfluss auf die Inflation
- Neue Zölle in Kraft
- Reaktion der Länder
- Folgen für Weltwirtschaft
- Gewinner & Verlierer
- Investmentchancen
__________
Das Thema „Zölle“ ist aktuell nicht nur in den Medien sehr präsent, sondern auch in den vergangenen Earnings Calls der Unternehmen aus dem S&P 500, wurde der Begriff „Tariffs“, also Zölle gemeint, bereits mit starkem Anstieg thematisiert, was nachfolgende Grafik zeigt [1].
Die Grafik zeigt, dass die Diskussion über Zölle im Laufe der letzten Monate verstärkt zugenommen hat und einen immer stärkeren Einfluss auf die Aussichten in den Geschäftsberichten der Unternehmen einnimmt.
Die Daten werden als dreimonatiger Durchschnitt dargestellt und in verschiedenen Sektoren unterteilt, darunter z.B. Industrie, Gesundheitswesen, Konsumgüter, Informationstechnologie usw.
Ich bin gespannt, wie sich die Börsen in der kommenden Woche verhalten werden. Neben der laufenden Berichtssaison wird sicherlich das Thema „Zölle" dominierend sein.
Nachdem nach Amtseintritt von Trump die angekündigten harten Zölle nicht direkt durchgesetzt wurden und es ein „leichtes“ Aufatmen gab, könnte es jetzt eine neue Reaktion an den Märkten geben, wie sie bereits Freitag Abend leicht zu spüren war, als die Märkte gegen Abend drehten.
Ein sich androhender Handelskonflikt könnte, nicht nur einzelne Unternehmen treffen, sondern auch die Inflation in den USA weiter anheizen:
💰 Einfluss auf die Inflation
Die Deutsche Bank hat am 31. Januar bereits eine Prognose zu möglichen Auswirkungen von Zöllen auf die Inflationsrate gestellt [2]:
Die Grafik vergleicht die aktuelle Prognose mit der Prognose vor der Ära „Trump“ und berücksichtigt verschiedene Szenarien für die Weitergabe von Zöllen (Pass-Through) durch Kanada und Mexiko.
Es werden zwei Szenarien betrachtet: eines mit einer 50% Weitergabe der Zölle (zusätzliche Erhöhung in dunkel grün dargestellt) und eines mit einer 75% Weitergabe (hellgrün). Deutlich wird dass die Inflationsrate demnach in diesem Jahr wieder saftig ansteigen könnte und bis 2027 wieder absinkt.
🛃 Neue Zölle in Kraft & weitere Maßnahmen geplant
Seit heute, dem 1. Februar 2025, hat die US-Regierung bzw. Donald Trump neue Importzölle auf Mexiko, Kanada und China verhängt:
- 25 % auf Importe aus Mexiko und Kanada
- 10 % auf Importe aus China
Laut der Sprecherin des Weißen Hauses, sind diese Maßnahmen unter anderem eine Reaktion auf das Versäumnis dieser Länder, den Zustrom von Fentanyl und illegalen Einwanderern in die USA zu stoppen. [3]
Doch das ist nur der Anfang:
Ab Mitte Februar werden die USA auch Zölle auf strategische Güter erheben [4], darunter:
- Computerchips
- Pharmazeutika
- Stahl, Aluminium und Kupfer
- Öl- und Gasimporte (allerdings erst ab dem 18. Februar mit reduzierten 10 % Zöllen, um die US-Benzinpreise nicht sofort zu belasten).
🚨 Trump setzt auf Eskalation - Kanada kündigt Vergeltung an
Am gestrigen Tag versuchten kanadische Regierungsvertreter, darunter Außenministerin Mélanie Joly, in Washington die Zölle noch zu verhindern, vergeblich.
Trump machte vor seinem Abflug nach Mar-a-Lago deutlich [5]:
„Wir haben ein Handelsdefizit von 200 Milliarden Dollar mit Kanada. Warum sollten wir Kanada subventionieren?“
Auch die EU könnte bald ins Visier geraten, denn Trump ließ durchblicken:
„Absolut! Die Europäische Union hat uns so schrecklich behandelt!“
🔄 Reaktion Kanadas:
Premierminister Justin Trudeau kündigte an, dass Kanada nicht nachgeben wird und mit „schnellen und robusten Gegenmaßnahmen“ reagieren werde.
Die Regierung plant eine Vergeltungsstrategie in drei Stufen [5]:
- 1️⃣ Gezielte Strafzölle auf US-Produkte, die aus republikanischen Bundesstaaten kommen (z. B. Orangensaft, Whiskey, Ketchup, Erdnussbutter und Motorräder).
- 2️⃣ Zölle auf Stahlerzeugnisse und Maschinenteile aus den USA.
- 3️⃣ Eskalation: Stopp der Exporte von Öl, Gas und Strom in die USA
Besonders dieser letzte Schritt wäre jedoch ein zweischneidiges Schwert, da Kanada stark von der Energiekooperation mit den USA abhängt.
Wirtschaftsexperten in den USA warnen bereits vor den Folgen eines Handelskriegs [5]:
- Die neuen Zölle könnten die Lebenshaltungskosten eines durchschnittlichen US-Haushalts um 800 Dollar pro Jahr erhöhen.
- Die Öl- und Gaszölle könnten Benzin in den USA um bis zu 20 Cent pro Liter verteuern.
Doch Trump bleibt hart:
„Vielleicht gibt es kurzfristig Störungen, aber langfristig werden die Zölle uns sehr reich und sehr stark machen.“
🌎 Mögliche Folgen für die Weltwirtschaft
(a) Steigende Preise in den USA
- Technologie & Elektronik: Höhere Chippreise treffen Unternehmen wie z.B. Apple $AAPL (-1,07 %) , Dell $DELL und HP $HPQ (-0,33 %) , da viele ihrer Bauteile aus China stammen.
- Gesundheitskosten: Pharmaunternehmen wie z.B. CVS Health $CVS (-0,8 %) und Walgreens Boots Alliance $WBA müssen mit höheren Einkaufskosten rechnen.
- Bauwirtschaft & Infrastruktur: Höhere Stahlpreise belasten z.B. Lennar $LEN (-0,19 %) , D.R. Horton $DHI (-0,67 %) und Caterpillar $CAT (+0,95 %) .
(b) Vergeltungsmaßnahmen & neue Handelskriege?
- China könnte Zölle auf US-Produkte verhängen, was z.B. Archer Daniels Midland $ADM (-0,82 %) , Boeing $BA (+0,13 %) und Qualcomm $QCOM (-0,06 %) treffen würde.
- Die EU könnte US-Importe verteuern, was z.B. Tesla $TSLA (+0,5 %) , Ford $F (-0,09 %) und General Motors $GM (-0,12 %) schaden könnte.
(c) Auswirkungen auf den Aktienmarkt
- Volatilität nimmt zu, da Unsicherheiten über die Folgen für verschiedene Industrien bestehen.
- Besonders betroffen: Technologie- und Automobilaktien mit globalen Lieferketten.
🏆 Gewinner & Verlierer - Welche Unternehmen profitieren, welche leiden?
Mögliche Profiteure der Zölle
US-Hersteller von Stahl, Aluminium & Kupfer
- Nucor $NUE (-0,26 %) , U.S. Steel $X und Freeport-McMoRan $FCX (+1,13 %) könnten profitieren, da die ausländische Konkurrenz durch die Zölle teurer wird.
Inländische Pharma- und Biotech-Unternehmen
- Pfizer $PFE (-0,71 %) , Moderna $MRNA (+0,33 %) und Eli Lilly $LLY (-0,99 %) könnten Marktanteile gewinnen.
Energieunternehmen mit US-Produktion
- ExxonMobil $XOM (-1,56 %) , Chevron$CVX (-1,46 %) und Expand Energy $CHK (-0,84 %) könnten von steigenden Preisen für US-Öl und -Gas profitieren.
Chip-Produzenten mit US-Fertigung
- Intel $INTC (+1,69 %) und Texas Instruments$TXN (+1 %) haben US-Fabriken und könnten Marktanteile gewinnen.
😥 Unternehmen, die unter den Zöllen leiden könnten
Chiphersteller mit globalen Lieferketten
- Apple $AAPL (-1,07 %) , NVIDIA $NVDA (+1,04 %) , AMD $AMD (+1,37 %) sind von Asien-Importen abhängig und könnten höhere Produktionskosten sehen.
Autohersteller mit globalen Zulieferern
- Tesla $TSLA (+0,5 %) , Ford $F (-0,09 %) , General Motors $GM (-0,12 %) stehen unter Druck, weil Bauteile aus Mexiko und Kanada teurer werden könnten.
Unternehmen mit starkem Exportgeschäft
- Boeing $BA (+0,13 %) und Caterpillar $CAT (+0,95 %) leiden unter möglichen Vergeltungszöllen.
US-Einzelhändler mit hohem Importanteil
- Walmart $WMT (-1,13 %) , Target $TGT (+0,07 %) und Nike $NKE (+0,19 %) könnten steigende Preise an Kunden weitergeben müssen.
🧠 Mögliche Investmentstrategien
Defensive Sektoren bevorzugen:
- Versorger (z. B. NextEra Energy $NEE (-0,46 %) , Duke Energy $DUK (-1,38 %) ) und Gesundheitsunternehmen (z. B. UnitedHealth $UNH (-0,44 %) , Johnson & Johnson $JNJ (-1,21 %) ) bleiben stabiler.
Langfristige Chancen im „Reshoring“ nutzen:
- Intel $INTC (+1,69 %) , Eli Lilly $LLY (-0,99 %) , Nucor $NUE (-0,26 %) könnten langfristig profitieren.
Fazit: Eskaliert der Handelskonflikt weiter?
Mit den neuen Zöllen geht Trump auf Konfrontationskurs und Kanada, Mexiko und China bereiten sich auf Vergeltungsmaßnahmen vor. Sollten weitere Zölle auf europäische Waren folgen, könnte sich die Lage noch verschärfen.
❓Was denkt ihr, welche Aktien könnten am stärksten betroffen sein? Welche Profiteure seht ihr?
Danke fürs lesen! 🤝
__________
Quellen:
[4]
[5] https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-trump-strafzoelle-100.html
Gewinner der US-Baukrise?
Die USA befinden sich in einer tiefen Baukrise, die sich seit Jahren immer weiter zuspitzt. Hohe Baukosten, steigende Hypothekenzinsen und ein gravierender Mangel an erschwinglichem Wohnraum belasten den Immobilienmarkt. Millionen von Amerikanern spüren die Auswirkungen.
Die Baukrise: Ein Problem, das Amerika bewegt
Der Traum vom Eigenheim wird für viele unerreichbar. Und nicht nur Eigentümer, auch Mieter sind von den steigenden Kosten betroffen. Diese Krise hat das Potenzial, die soziale und wirtschaftliche Stabilität des Landes nachhaltig zu gefährden, was sie bei den jüngsten Wahlen zu einem zentralen Thema machte.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin hoch ist, während die Bautätigkeit nicht mithalten kann. Besonders in den wachsenden Regionen des Sunbelt, wo Menschen aufgrund der niedrigen Lebenshaltungskosten und des besseren Klimas hinziehen, bleibt der Wohnungsbau hinter den Erwartungen zurück. Hier zeigt sich ein systemisches Versagen, das sowohl auf wirtschaftliche als auch auf regulatorische Ursachen zurückzuführen ist.
Die politische Debatte konzentrierte sich auf zwei Hauptfragen: Wie kann die Federal Reserve mit ihrer Zinspolitik die Finanzierungskosten senken? Und wie kann durch innovative Ideen wie die „Freedom Cities“ neuer Schwung in den Wohnungsbau gebracht werden? Während Demokraten auf staatliche Subventionen und Förderprogramme setzen, haben die Republikaner unter Donald Trump einen anderen Weg eingeschlagen. Sie propagieren eine radikale Deregulierung und die Schaffung von Planstädten, um das Angebot zu steigern und Innovation zu fördern.
Ursachen der Wohnungsmarktkrise: Wie kam es dazu?
Die Ursachen der aktuellen Baukrise sind vielfältig und tief verwurzelt. Ein Zusammenspiel aus wirtschaftlichen, regulatorischen und gesellschaftlichen Faktoren hat dazu geführt, dass der US-Wohnungsmarkt immer mehr ins Stocken geriet.
Ein zentraler Faktor sind die steigenden Baukosten, die in den letzten Jahren durch mehrere Entwicklungen angeheizt wurden. Zum einen haben globale Lieferkettenprobleme, insbesondere während und nach der COVID-19-Pandemie, die Preise für Baumaterialien in die Höhe getrieben. Zum anderen herrscht in den USA ein akuter Fachkräftemangel im Bauwesen, der die Löhne steigen lässt und Projekte verzögert. Hinzu kommen hohe Grundstückspreise in den Ballungszentren, die den Wohnungsbau besonders in Städten wie San Francisco, New York oder Los Angeles teuer machen.
Ein weiterer Treiber der Krise sind die hohen Hypothekenzinsen, die eng mit den langfristigen Kapitalmarktzinsen verbunden sind. Auch wenn die Federal Reserve zuletzt die Leitzinsen leicht gesenkt hat – der Einlagezins liegt aktuell bei 4,5 bis 4,75 Prozent – bleiben die Hypothekenzinsen hoch. Dies liegt daran, dass diese Zinsen nicht direkt von der Fed, sondern vom Kapitalmarkt bestimmt werden, der die Risiken und Renditeerwartungen von Anlegern widerspiegelt. Das Ergebnis ist, dass Käufer weniger finanzielle Spielräume haben, was die Nachfrage nach Wohnraum zusätzlich dämpft.
Schließlich spielt auch die Bürokratie eine zentrale Rolle. Langwierige Genehmigungsverfahren und komplizierte Vorschriften machen den Wohnungsbau in vielen Bundesstaaten zu einem zeitaufwändigen und kostspieligen Unterfangen. Selbst in Regionen mit hoher Nachfrage vergehen oft Jahre, bis neue Bauprojekte realisiert werden können. Diese regulatorischen Hürden verstärken den Engpass auf dem Wohnungsmarkt erheblich.
Freedom Cities und Zinssenkungen: Zwei Wege aus der Krise
Angesichts der vielschichtigen Probleme des Wohnungsmarktes wurden zwei Lösungsansätze diskutiert: die Senkung der Hypothekenzinsen durch die Zinspolitik der Federal Reserve und die Schaffung von „Freedom Cities“, wie sie von Donald Trump vorgeschlagen wurden.
Der Einfluss der Federal Reserve
Die Zinspolitik der Federal Reserve spielt eine zentrale Rolle im Immobilienmarkt, da sie indirekt die Finanzierungskosten für Käufer beeinflusst. Die zuletzt erfolgte Senkung des Einlagezinses auf 4,5 bis 4,75 Prozent könnte dazu beitragen, dass die langfristigen Kapitalmarktzinsen und damit auch die Hypothekenzinsen sinken. Dieser Prozess ist jedoch langsam und abhängig von den Entwicklungen auf den globalen Finanzmärkten. Kurzfristig wird die Entlastung für Käufer daher begrenzt bleiben.
Gleichzeitig ist die Wirkung der Zinssenkungen auf den Wohnungsbau zweischneidig. Während günstigere Kredite die Nachfrage ankurbeln könnten, bleibt das Angebot durch die genannten regulatorischen und kostenseitigen Herausforderungen eingeschränkt. Es braucht also zusätzliche Maßnahmen, um die strukturellen Probleme des Marktes zu lösen.
Freedom Cities: Eine visionäre Lösung?
Die „Freedom Cities“ stellen einen innovativen Ansatz dar, um die Baukrise zu bekämpfen. Donald Trump schlägt vor, zehn neue Städte zu schaffen, die durch Deregulierung und innovative Ansätze den Wohnungsbau revolutionieren sollen. Der Fokus liegt dabei auf der Reduzierung von Bürokratie, der Beschleunigung von Genehmigungsprozessen und der Nutzung moderner Technologien.
Diese Planstädte könnten insbesondere in weniger dicht besiedelten Regionen entstehen, wo Land und Infrastruktur verfügbar sind. Ein Beispiel ist der Presidio-Nationalpark in der Nähe von San Francisco, der für 120.000 neue Einwohner entwickelt werden könnte. Hier könnten nicht nur Wohngebiete, sondern auch Gewerbe- und Innovationszentren entstehen, die Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft beleben.
Die „Freedom Cities“ könnten auch ein Experimentierfeld für neue Technologien im Bauwesen sein, etwa den Einsatz von 3D-Druck, vorgefertigten Bauelementen oder nachhaltigen Baumaterialien. Diese Innovationen könnten langfristig dazu beitragen, die Kosten im Wohnungsbau zu senken und die Effizienz zu steigern.
Die großen Bauunternehmen: Gewinner der Baukrise?
Die US-Bauwirtschaft wird von einigen wenigen Großunternehmen dominiert, die sich auf unterschiedliche Segmente spezialisiert haben. D.R. Horton, Lennar Corporation, PulteGroup und Toll Brothers gehören zu den größten Akteuren und könnten von den Entwicklungen im Wohnungsmarkt profitieren.
$LEN (-0,19 %)
Der Allrounder
Lennar Corporation verfolgt eine differenzierte Strategie, die sowohl erschwinglichen Wohnraum als auch gehobene Immobilien umfasst. Das Unternehmen legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und moderne Baukonzepte, was es zu einem wichtigen Akteur in den Freedom Cities machen könnte. Besonders in Regionen mit gemischten Projekten – von Wohngebieten bis hin zu Gewerbeimmobilien – spielt Lennar seine Stärke aus.
$PHM (+0,67 %) Der flexible Anbieter
PulteGroup bietet eine breite Palette an Wohnlösungen, von Einfamilienhäusern bis hin zu Eigentumswohnungen. Diese Flexibilität erlaubt es dem Unternehmen, auf verschiedene Marktsegmente und wirtschaftliche Bedingungen zu reagieren. Besonders in Regionen mit wachsender Nachfrage nach erschwinglichem Wohnraum könnte PulteGroup eine wichtige Rolle spielen.
$TOL (-0,13 %) Der Luxus-Spezialist
Toll Brothers ist auf hochwertige Immobilien in Premiumlagen spezialisiert. Das Unternehmen bedient eine wohlhabende Zielgruppe und könnte in den Freedom Cities besonders von exklusiven Projekten profitieren. Trotz der allgemeinen Baukrise bleibt die Nachfrage nach Luxusimmobilien in bestimmten Märkten stabil.
$DHI (-0,67 %)
Marktführer im erschwinglichen Wohnraum
D.R. Horton, der unangefochtene Marktführer im US-amerikanischen Wohnungsbau, hat sich mit seiner Spezialisierung auf erschwingliche Häuser und einer beeindruckenden Bauleistung eine zentrale Position in der Branche erarbeitet. Und das könnte hier auch der große Vorteil sein.
Das Unternehmen adressiert mit seinen Projekten eine der größten Herausforderungen des Landes: den gravierenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Im Geschäftsjahr 2024 hat D.R. Horton 89.690 Häuser fertiggestellt, was einem Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ur zum Vergleich. Das größte Wohnungsunternehmen Europas Vonovia hat 550.000 Wohnungen im Portfolio. Dr. Horten baut das in weniger als 7 Jahren auf. Mit einem Umsatz von 36,8 Milliarden USD und einer Eigenkapitalrendite (ROE) von 19,9 % gehört das Unternehmen zu den profitabelsten Akteuren in der Branche.
Fokus auf erschwingliche Häuser – Ein klarer Wettbewerbsvorteil
Eines der zentralen Erfolgsgeheimnisse von D.R. Horton ist der Fokus auf erschwingliche Wohnlösungen. 69 % der verkauften Häuser liegen in einem Preissegment unter 400.000 USD. Gerade in einem Markt, in dem der Zugang zu Eigentum für viele Amerikaner hohe Hypothekenzinsen und hohe Baukosten erschwert wird, ist dies ein unschätzbarer Vorteil. Die Zielgruppe des Unternehmens umfasst vor allem Erstkäufer und Familien mit mittlerem Einkommen – genau jene Bevölkerungsgruppen, die von der Baukrise besonders betroffen sind.
Die erschwinglichen Preise resultieren aus einer hohen Kosteneffizienz: D.R. Horton setzt auf standardisierte Bauprozesse, eine umfassende Nutzung vorgefertigter Bauteile und eine optimierte Logistik. Diese Effizienz ermöglicht es dem Unternehmen, auch in einem herausfordernden Marktumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.
Breite Marktpräsenz und Skaleneffekte
Mit einer Präsenz in 125 Märkten und 36 Bundesstaaten ist D.R. Horton nicht nur geografisch breit aufgestellt, sondern kann auch regionale Wachstumschancen gezielt nutzen. Besonders in den wachstumsstarken Regionen des Sunbelt, wo die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum besonders hoch ist, spielt das Unternehmen eine entscheidende Rolle. Durch seine umfangreiche Marktpräsenz erzielt D.R. Horton Skaleneffekte, die es dem Unternehmen ermöglichen, Projekte schneller und kostengünstiger umzusetzen als viele seiner Wettbewerber.
Die strategische Fokussierung auf Regionen mit hoher Nachfrage und starkem Bevölkerungswachstum sorgt dafür, dass D.R. Horton auch in Zukunft von günstigen demografischen Trends profitieren wird. Die zunehmende Urbanisierung in den Sunbelt-Staaten und die anhaltende Migration in diese Regionen bieten dem Unternehmen langfristige Wachstumschancen.
Anpassung
an
das
schwierige
Zinsumfeld
Trotz des anhaltend hohen Zinsniveaus hat D.R. Horton bewiesen, dass es flexibel auf Marktveränderungen reagieren kann. Mit innovativen Finanzierungsmodellen, darunter Hypotheken-Subventionen und Zinsanreize, schafft das Unternehmen für Käufer zusätzliche Anreize, ein Eigenheim zu erwerben. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Nachfrage auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu stabilisieren.
Zudem baut D.R. Horton verstärkt kleinere, erschwingliche Häuser, um die Einstiegshürde für Käufer weiter zu senken. Diese Anpassungsfähigkeit zeigt, dass das Unternehmen in der Lage ist, auf Herausforderungen des Marktes schnell und effektiv zu reagieren – ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg.
Schlüsselrolle
bei
visionären
Projekten?
D.R. Horton ist nicht nur in der Lage, bestehende Herausforderungen des Marktes zu meistern, sondern auch in visionären Projekten wie den von Donald Trump vorgeschlagenen „Freedom Cities“ eine führende Rolle zu übernehmen. Diese Planstädte, die durch Deregulierung und innovative Bauansätze erschwinglichen Wohnraum schaffen sollen, bieten enorme Wachstumschancen. Mit seiner Erfahrung im Bau großflächiger Wohnprojekte und seiner Fähigkeit, kosteneffizient zu arbeiten, ist D.R. Horton prädestiniert, ein zentraler Akteur in solchen Entwicklungen zu werden.
Darüber hinaus investiert das Unternehmen in neue Technologien, wie den Einsatz von 3D-Druck im Bauwesen oder vorgefertigte Module, die die Effizienz weiter steigern können. Solche Innovationen könnten langfristig dazu beitragen, die Baukosten weiter zu senken und neue Standards in der Branche zu setzen.
Finanzielle Stabilität und Aktionärsfreundlichkeit
D.R. Horton überzeugt nicht nur operativ, sondern auch durch seine starke finanzielle Position. Das Unternehmen verfügt über eine Nettoliquidität von 7,6 Milliarden USD und hält seine Schuldenquote mit 18,9 % auf einem sehr niedrigen Niveau. Diese finanzielle Stärke ermöglicht es D.R. Horton, flexibel auf Marktentwicklungen zu reagieren und gezielt in Wachstumsprojekte zu investieren.
Für Aktionäre ist das Unternehmen ebenfalls attraktiv: Im Geschäftsjahr 2024 wurde die Dividende um 33 % auf 0,40 USD pro Aktie erhöht. Darüber hinaus plant D.R. Horton, im kommenden Jahr Aktienrückkäufe im Wert von 2,4 Milliarden USD durchzuführen. Diese Maßnahmen zeigen, dass das Unternehmen nicht nur profitabel ist, sondern auch langfristig auf eine nachhaltige Wertsteigerung für seine Investoren setzt.
Ein
Vorreiter
in
der
Branche
Mit seiner klaren Ausrichtung auf erschwinglichen Wohnraum, einer breiten Marktpräsenz und seiner Fähigkeit, flexibel auf wirtschaftliche Herausforderungen zu reagieren, ist D.R. Horton hervorragend positioniert, um von der aktuellen Baukrise und zukünftigen Entwicklungen zu profitieren. Das Unternehmen beweist, dass es nicht nur die Probleme des Marktes erkennt, sondern auch innovative Lösungen bietet, um diese zu bewältigen.
Für Anleger, die auf langfristige Trends wie den anhaltenden Wohnraummangel und die Stabilisierung der Zinsen setzen, ist D.R. Horton eine vielversprechende Wahl. Die Kombination aus operativer Exzellenz, finanzieller Stärke und Innovationskraft macht das Unternehmen zu einem der spannendsten Investments im Immobiliensektor
Angepasste Kursziele einzelner Analysten
- $CL (-0,29 %) Colgate-Palmolive Co <CL.N>: TD Cowen nimmt die Coverage mit einer Kaufempfehlung auf; Kursziel $110
- $DHI (-0,67 %) <DHI.N>: JP Morgan erhöht Kursziel auf $180 von $163
- $IQV (+0,53 %) IQVIA Holdings Inc <IQV.N>: Baird erhöht Kursziel auf $251 von $235
- $MCK (-1,22 %) McKesson Corp <MCK.N>: Jefferies erhöht Kursziel auf $670 von $620
- $MSFT (-0,43 %) Microsoft <MSFT.O>: Piper Sandler erhöht Kursziel auf $485 von $465
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