Anfang März (04.03.2026) hätte $VALE3 (-4,46 %) VALE Dividende ausschütten sollen.
Ist diese schon bei irgendwem angekommen?
Bei mir (Comdirect) noch nicht...

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12Anfang März (04.03.2026) hätte $VALE3 (-4,46 %) VALE Dividende ausschütten sollen.
Ist diese schon bei irgendwem angekommen?
Bei mir (Comdirect) noch nicht...
Ungefähr eine Handvoll Länder kennt gar keine Quellensteuer oder erhebt eine so niedrige, dass sie fast gar nicht auffällt.
„Zu diesen Ländern, in denen für Privatanleger in Deutschland keine Quellensteuer anfällt, zählen Irland, Liechtenstein, Hongkong und Singapur“, sagt Stefanie Dyballa, Portfoliomanagerin bei der KSW Vermögensverwaltung in Nürnberg.
Wobei der irische Einbehalt nur dann niedrig ist, wenn das Unternehmen seinen Sitz im Land hat. Weitere Staaten mit anlegerfreundlichen Regelungen sind die Bermudas, Brasilien, Kanada und Thailand.
Die wichtigste Ökonomie, die deutsche Anteilseigner unbehelligt lässt, ist aber das Vereinigte Königreich. „Großbritannien hat viele attraktive Dividendenzahler, vor allem aus dem Energie- und Finanzsektor zu bieten“, sagt die Vermögensverwalterin und nennt die Namen $SHEL (-1,79 %) Shell, $BP. (+1,91 %) BP und $HSBA (-2,57 %) HSBC.
Auch Hermann Ecker, Prokurist und Portfoliomanager bei Bayerische Vermögen in Bad Reichenhall, fallen sofort zuverlässige Dividendenzahler von der Insel ein, darunter $DGE (-2,25 %) Diageo, $RKT (-1,51 %) Reckitt Benckiser, $RIO (-4,2 %) Rio Tinto, $IMB (+0,85 %) Imperial Brands, $SGE (+1,41 %) Sage Group und $ULVR (-1,11 %) Unilever. Die Auswahl zeigt, wie vielfältig der quellensteuerfreundliche britische Kapitalmarkt ist.
Allerdings lohnt es sich für Anleger, neben den bekannten Namen auch andere Firmen ins Auge zu fassen: Manchmal bieten die noch höhere Dividendenrenditen. WELT hat eine Liste von 19 Aktien zusammengestellt, die in Ländern mit Null- oder Niedrig-Steuer gelistet sind und in den vergangenen zwölf Monaten darüber hinaus eine stabile Wertentwicklung zeigten.
Letztes Kriterium soll Anleger davor schützen, in eine Value-Falle zu geraten, also in eine Firma mit erodierendem Geschäftsmodell zu investieren. Der britische Getränkekonzern Diageo beispielsweise gilt zwar als solider Dividendenzahler, die Börsennotierung ist im zurückliegenden Jahr aber um ein Drittel abgesackt.. Die Diageo-Dividendenrendite von knapp fünf Prozent ist da nur ein schwacher Trost.
Ein Drittel nach oben ging es dagegen beim britischen Versicherungsriesen $AV. (-1,34 %) Aviva. Die Wurzeln der Firma mit Sitz in London reichen zurück bis ins Jahr 1696. In seinen Kernmärkten Großbritannien, Irland und Kanada gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern von Altersvorsorge und Versicherungen. Dank eines Fokus auf Cash-Generierung gilt Aviva als ein solides Basisinvestment, das seinen Anteilseignern aktuell eine Dividendenrendite von circa 5,5 Prozent bringt, die nur durch die deutsche Kapitalertragsteuer plus Soli gemindert wird.
Auf eine ebenfalls lange Tradition kann der 1836 gegründete Finanzdienstleister $LGEN (-2,37 %) Legal & General zurückblicken. Als Schwergewicht in den Bereichen Vermögensverwaltung und Rentenversicherungen weist der Londoner Konzern ein vergleichsweise konjunkturresistentes Geschäftsmodell auf, das von langfristigen demografischen Trends profitiert. Aktionäre erhalten eine laufende Rendite von 8,5 Prozent, womit Legal & General zu den renditestärksten Titeln im britischen Index zählt. Ähnliches lässt sich von der $PHNX (-2,4 %) Phoenix Group sagen, deren Rendite sich auf stolze 7,8 Prozent beläuft.
Ausdrücklich nicht konjunkturresistent ist der Bergbaukonzern $RIO (-4,2 %) Rio Tinto. Dafür profitiert das Unternehmen vom weltweiten Heißhunger auf Rohstoffe. Rio Tinto ist einer der weltweit größten Produzenten von Eisenerz, Aluminium und Kupfer. Investoren setzen hier auf die unverzichtbare Rolle von Metallen für die globale Energiewende. Die Ausschüttung liegt bei vier Prozent.
Mehr als doppelt so hoch ist die Rendite bei dem brasilianischen Wettbewerber $VALE3 (-4,46 %) Vale. Der 1942 gegründete Bergbaukonzern aus Rio de Janeiro ist der größte Nickel- und Eisenerzproduzent der Welt. Die Höhe der Dividende hängt erfahrungsgemäß am Auf und Ab der Rohstoffpreise. Da diese im Moment nach oben zeigen, haben Aktionäre gute Chancen, dieses Jahr fast zehn Prozent Ausschüttungsrendite auf ihren Kapitaleinsatz zu erzielen. Eine Quellensteuer fällt nicht an.
Spekulativer sind Investments in griechische Finanzinstitute wie $TELL (+0,33 %) National Bank of Greece. Die Bank stand in der Euro-Schuldenkrise vor dem Aus und musste mit Staatshilfen gerettet werden. Inzwischen floriert das Geschäft aber wieder. Dank dieses ökonomischen Comebacks und der bereinigten Bilanz dürften Aktionäre der National Bank of Greece auf eine Dividendenrendite im Bereich von vier bis fünf Prozent hoffen.
Auch in Asien zählen Geldhäuser zu den interessantesten Investments. Aus dem Stadtstaat Singapur, der keine Quellensteuer erhebt und als eines der stabilsten Finanzzentren der Welt gilt, kommt die $D05 (+0,67 %) DBS Group. Das 1968 gegründete Institut gilt als eine der besten Banken der Welt und wurde bereits als das „Fort Knox“ der asiatischen Bankenwelt bezeichnet. Anleger schätzen die vierteljährliche Ausschüttung, die sich auf vier Prozent pro Jahr summiert, und die konservative Bilanzführung der DBS Group.
Ebenfalls rund vier Prozent Rendite bietet die 1932 gegründete $OVCHY Oversea-Chinese Banking Corporation. Sie ist die am längsten etablierte Bank in Singapur und bietet eine Mischung aus Bankgeschäft, Vermögensverwaltung und Versicherungen, was für diversifizierte Erträge spricht. Die Oversea-Chinese Banking Corporation ist allerdings nicht ganz so dynamisch wie die DBS Group.
Der Mischkonzern $J36 (-2,14 %) Jardine Matheson hat seine Wurzeln in Hongkong, die Aktie ist heute allerdings in Bermuda gelistet. Die 1832 gegründete Unternehmung ist eine Legende der asiatischen Wirtschaftsgeschichte mit einem breit gestreuten Portfolio von Immobilien bis Einzelhandel. Wenig bekannt: Ein Bermuda-Listing hat auch der Finanzdienstleister $IVZ (+0,68 %) Invesco, der für den beliebtesten Nasdaq-ETF QQQ steht. Die Aktie der Investmentfirma hat auf Zwölfmonatssicht fast um die Hälfte zugelegt und zusätzlich drei Prozent Dividendenrendite gebracht.
Wer gezielt in Hongkong investieren will, kann sich an den Infrastrukturkonzern $1038 (+1,99 %) CK Infrastructure halten. Die 1996 gegründete Firma gehört zum Imperium des Tycoons Li Ka-shing. Sie investiert global in Energieversorger, Wasserwerke und Transportinfrastruktur, was stabile sichert. Anleger erhalten eine Rendite von rund vier Prozent.
Was die frühere britische Kronkolonie anbelangt, hat Dyballa noch weitere Ideen: „In Hongkong notierte Finanz- und Telekommunikationsaktien wie die $3988 (-0,06 %) Bank of China und die $941 China Mobile bieten oft stabile und attraktive Ausschüttungen.“ Und auch mit Blick auf Singapur weiß sie noch einen Tipp: „Dort bieten auch hierzulande weniger bekannte Immobilienaktien oder REITs stabile Cashflows und hohe Dividendenrenditen“, sagt die Portfoliomanagerin.
Quelle: Text (Auszug) WELT, 24.01.26
Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen haben die EU und der südamerikanische Wirtschaftsverbund Mercosur (Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay) ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen. Damit entsteht eine der größten Freihandelszonen der Welt – mit über 700 Mio. Menschen und einem kombinierten Wirtschaftsraum von rund 22 Bio. USD.
Dieses Abkommen könnte globale Wirtschafts- und Börseneffekte auslösen – für Unternehmen, Branchen und Anleger*innen.
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🛃🚢 Was passiert mit dem Mercosur-Abkommen?
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📊 Mögliche Auswirkungen auf die Börse
📈 1. Exportstarke Industrien profitieren durch höhere Nachfrage
Europa kann seine Produkte in Südamerika einfacher verkaufen:
Durch entfallende Zölle und weniger Handelsbarrieren steigen die Margen und Wettbewerbsfähigkeit dieser Industrien.
Mögliche beispielhafte Frofiteure:
➡️ Erwartete Kursimpulse durch höhere Exporterlöse und gedeckelte Produktionskosten.
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🍖 2. Agrar- & Lebensmittelbranche im Fokus
Auch das Agrargeschäft wird auf beiden Seiten stärker vernetzt:
Mögliche Profiteure:
⚠️ Kritiker*innen weisen allerdings darauf hin, dass auch Preisdruck auf lokale Bauern* entsteht und Umweltrisiken steigen können, etwa durch billigere Importe.
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🚗 3. Rohstoffe & Energie: Mittel- bis langfristige Effekte
Mercosur-Länder exportieren große Mengen an Rohstoffen:
Ziel der Vereinbarung ist u. a. ein stabilerer Rohstoffhandel mit weniger Zöllen, was Rohstoffpreise beeinflusst und Aktien von Rohstoff- und Energieunternehmen bewegen kann.
Mögliche Profiteure:
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🏦 4. Finanz- & Dienstleistungssektor
Das Abkommen erleichtert auch:
➡️ Dies könnte Banken, Versicherer und Logistikunternehmen stärken, die grenzüberschreitend operieren.
Mögliche Profiteure:
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🔄 Kurzfristige Marktrisiken
Nicht alles ist automatisch positiv:
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📌 Fazit
Das Mercosur-Abkommen könnte ein Thema mit weitreichender Wirkung sein:
✅ Exportstarke Industrie bekommt neue Absatzmärkte
✅ Agrar- und Genussmittelbranche gewinnt Umsatzchancen
✅ Finanz- und Dienstleistungssektor profitiert von Markterweiterung
✅ Rohstoff-Exportländer Südamerikas könnten stärker integriert werden
⚠️ Gleichzeitig bestehen Risiken für lokale Produzenten und Preisverwerfungen, die regional Einfluss auf Aktienkurse haben können.
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Frage an euch: Was ist eure Meinung zum Abkommen? Und in welchen Sektoren bzw. bei welchen börsennotierten Unternehmen seht ihr hier die größten Gewinner auf lange Sicht?
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Quellen:
• 💶📈 Wirtschaftliche Chancen für EU-Exporteure und Importeure durch Zollerleichterungen
• ⚙️🚗 Branchenanalysen mit Zollabbau-Effekten für Maschinen, Autos, Chemie etc.
• 🌾🥩 Agrar- und Rohstoff-Impakte durch neue Marktchancen und Quotenregelungen
$VALE3 (-4,46 %) / $VALE (-3,31 %) schüttet zum ex-Tag von nächster Woche insgesamt R$ 3.581771057 verteilt auf 3 separate Zahlungen aus: https://vale.com/w/vale-announces-shareholder-remuneration-3
Falls nicht bekannt: Die Dividenden sind Quellensteuerfrei, für die JCP fallen 15% an, die in Deutschland nicht anrechenbar sind.
Das brasilianische Bergbauunternehmen Vale $VALE3 (-4,46 %) und der Öl- und Gasriese Petrobras $PETR3 (+2,54 %)
$PETR4 (+4,01 %) sind eine kommerzielle Partnerschaft eingegangen, um eine Biokraftstoffmischung mit 24 % Biodiesel der zweiten Generation auf einem von Vale gecharterten Schiff zu testen.
Im Rahmen dieser Partnerschaft wurde das von Oldendorff Carriers gecharterte Massengutfrachtschiff Luise Oldendorff am 22. April in Singapur zu Testzwecken mit B24 mit sehr niedrigem Schwefelgehalt (VLS) betankt.
Der Treibstoff wurde von Petrobras Singapur in ihren vor Ort gepachteten Tanks formuliert, indem 76% fossiles Heizöl aus den Raffinerien des Petrobras-Systems und 24% UCOME, ein Biokraftstoff, der aus der Verarbeitung von in der Region gekauftem Altspeiseöl (UCO) stammt, gemischt wurden.
Das Produkt ist ISCC EU-zertifiziert, d.h. es erfüllt die strengen Nachhaltigkeitskriterien, eine Anforderung, die die gesamte Logistikkette des Biokraftstoffs in diesem Prozess begleitet, erklärte Petrobras.
Der Biokraftstoff-Bunkertest ist eine Fortsetzung der strategischen Partnerschaft zwischen Vale und Petrobras, die sich auf die Wettbewerbsfähigkeit und das Vorantreiben der Dekarbonisierungsagenda, einschließlich der Entwicklung nachhaltiger Kraftstoffe, konzentriert.
"Wir entwickeln zunehmend nachhaltige Kraftstoffe und kommen unserer Verpflichtung zur Dekarbonisierung unserer Aktivitäten nach. Die Partnerschaft mit Vale ist eine weitere Errungenschaft im Rahmen des Ziels von Petrobras, die Produktionskapazitäten und die Logistikstruktur des Unternehmens zu verbessern, um umweltfreundlichere Produkte auf den Markt zu bringen und unsere Strategie der Dekarbonisierung zu stärken", sagte die Präsidentin von Petrobras, Magda Chambriard.

Der iShares MSCI Brazil UCITS ETF
bildet den MSCI Brazil Index nach. Der MSCI Brazil Index bietet Zugang zu den größten und umsatzstärksten Unternehmen des brasilianischen Aktienmarktes.
Die TER (Gesamtkostenquote) des ETF liegt bei 0,74% p.a.. Der ETF bildet die Wertentwicklung des Index durch vollständige Replikation (Erwerb aller Indexbestandteile) nach. Die Dividendenerträge im ETF werden an die Anleger ausgeschüttet (Quartalsweise).
Der iShares MSCI Brazil UCITS ETF (Dist) hat ein Fondsvolumen von 262 Mio. Euro. Der ETF wurde am 18. November 2005 in Irland aufgelegt
Gewicht der größten 10 Positionen 58,58%
von insgesamt 49
Nu Holdings
Vale SA
Petróleo Brasileiro SA
Itaú Unibanco Holding SA
Petróleo Brasileiro SA
WEG SA
Banco Bradesco SA
B3 SA-Brasil, Bolsa, Balcão
Ambev SA
Itausa SA

⛏️ Titanen der Tiefe: Rio, Glencore, BHP, Vale - Wer gräbt den größten Gewinn aus? 💎
Unternehmensvorstellung
Rio Tinto, BHP und Vale zählen zu den drei größten Eisenerzproduzenten weltweit, während Glencore als führender Rohstoffhändler und -produzent eine Schlüsselrolle im globalen Rohstoffhandel spielt.
- Rio Tinto: Ein anglo-australischer Bergbaukonzern mit Doppelsitz in London und Melbourne.
- BHP: Australiens größter Industriekonzern mit Hauptsitz in Melbourne.
- Glencore: Ein Schweizer Rohstoffhandels- und Bergbauunternehmen mit Sitz in Baar.
- Vale: Ein brasilianischer Bergbaukonzern, der sich auf Eisenerz spezialisiert hat.
Historische Entwicklung
Rio Tinto wurde 1873 gegründet und entwickelte sich durch die Erschließung von Vorkommen in Afrika, Australien und Kanada zu einem globalen Bergbau Giganten. Die heutige Struktur als Doppelfirma entstand 1995.
BHP geht auf den Silberfund von Charles Rasp im Jahr 1883 in Broken Hill zurück. Mit der Diversifizierung in Eisenerz, Kohle und Öl sowie der Fusion mit Billiton im Jahr 2001 schuf BHP einen der weltweit größten Rohstoffkonzerne.
Glencore, 1974 als Marc Rich + Co AG gegründet, wuchs zu einem der bedeutendsten Rohstoffhändler weltweit heran und ging 2011 an die Börse.
Vale wurde 1942 als staatliches Unternehmen gegründet und 1997 privatisiert. Seit jeher liegt der Fokus des Unternehmens auf der Eisenerzproduktion in Brasilien.
Geschäftsmodell und Kernkompetenzen
Rio Tinto konzentriert sich auf die Förderung von Eisenerz, Kupfer, Aluminium und anderen Metallen. Die Effizienz in der Produktion und der Betrieb von Großminen zählen zu den Kernkompetenzen des Unternehmens.
BHP ist in den Bereichen Eisenerz, Kupfer, Kohle und Öl aktiv und punktet durch eine diversifizierte Produktpalette sowie eine weitreichende globale Präsenz.
Glencore vereint Rohstoffproduktion und -handel und kontrolliert die gesamte Wertschöpfungskette, von der Förderung bis zum Vertrieb. Diese vertikale Integration ist eine der größten Stärken des Unternehmens.
Vale ist spezialisiert auf Eisenerzexporte, ergänzt durch Aktivitäten in Nickel und Kupfer.
Zukunftsperspektiven und strategische Initiativen
- Rio Tinto investiert verstärkt in Kupfer, Lithium und Aluminium, die in der Elektromobilität und in erneuerbaren Energien eine Schlüsselrolle spielen.
- BHP legt seinen Fokus auf „zukunftssichere“ Rohstoffe wie Kupfer und Nickel, die für Batterien und grüne Technologien benötigt werden.
- Glencore positioniert sich als wichtiger Lieferant der Batterieindustrie und investiert in Kobalt und Nickel.
- Vale verstärkt sein Engagement im Nickel Geschäft, um von der wachsenden Nachfrage im Elektro Automobilsektor zu profitieren.
Marktposition und Wettbewerb
- Rio Tinto, BHP und Vale kontrollieren zusammen etwa 70 % des weltweiten Seetransports von Eisenerz.
- Glencore ist führend im globalen Rohstoffhandel und zählt zu den größten Produzenten von Kupfer und Kobalt.
Der Wettbewerb in dieser Branche konzentriert sich auf Kosteneffizienz, die Erschließung neuer Ressourcen und die Positionierung im wachsenden Markt für Metalle, die für die Energiewende unverzichtbar sind.
Total Addressable Market (TAM)
Der adressierbare Gesamtmarkt (TAM) der globalen Bergbauindustrie wird auf über 1,5 Billionen USD geschätzt. Diese Zahl dürfte in den kommenden Jahren weiter steigen, insbesondere durch die zunehmende Nachfrage nach kritischen Rohstoffen wie Batterie Metallen, die für den Ausbau grüner Technologien unerlässlich sind.
Aktienperformance
Die Aktienkurse der Bergbauunternehmen sind stark an die Rohstoffpreise gekoppelt, was zu einer hohen Volatilität führt. Glencore sein TR auf 5 Jahre ist 120%, bei Rio Tinto ist es ein TR von 92%, bei BHP ein TR von 101% und bei Vale von 116%.
Für die Entwicklung ( Unternehmens Zahlen), bessere Ansicht und mehr schaut im Kostenlosen Blog vorbei : https://topicswithhead.beehiiv.com/p/titanen-der-tiefe-rio-glencore-bhp-vale-wer-gr-bt-den-gr-ten-gewinn-aus
Fazit
Die Anbieter Vale, BHP und Rio Tinto unterscheiden sich nicht wesentlich. Zwar hat BHP in einigen Zyklen deutlich outperformt, passt sich jedoch anschließend immer wieder dem Durchschnitt an. Regulatorisch könnte Vale unvorteilhaft sein, aber die Branche ist ohnehin mit Herausforderungen konfrontiert, und es ist nicht so, als wäre es bei den anderen besser, denn die Minen sind nicht gerade in den saubersten Regionen.
Betrachtet man die Daten der Einzelwerte, erscheint BHP zwar als der beste Kandidat, doch bei Bergbauunternehmen würde ich nie auf einen einzigen setzen. Daher würde ich eine Kombination aus BHP und Rio Tinto in Erwägung ziehen, und wer möchte, kann Vale ebenfalls mit einbeziehen.
Glencore ist zwar groß und gut aufgestellt, aber die Zahlen überzeugen nicht wirklich. Selbst nach unzähligen Ankündigungen zu bestimmten Strategien gefallen mir die Ergebnisse nicht. Das Wachstum ist zwar beeindruckend, doch wenn sich das Ergebnis so verschlechtert – insbesondere im Hinblick auf den Umsatz – bringt das wenig. Für mich ist Glencore eher ein Trading-Kandidat, da man jedes Jahr kurzzeitig einen Rückgang erlebt, sich dann wieder erholt und anschließend wieder absinkt.
Wer also sich beim Bergbau positionieren will und damit die Antiyzykliker in sein Portfolio aufnehmen will, sollte sich am besten bei BHP und Rio Tinto orientieren. In Anbetracht des wichtigsten Kunden Chinas sollte man sich aber auch bewusst sein, dass auch hier 50% des Umsatzes aus einem Land kommt, was aber heutzutage ja gar nicht mehr so unnormal erscheint.
Für mich selbst fahre ich mit Vale, Rio Tinto und einem etwaigen Einstieg bei BHP soweit sich die Situation ergibt. Einstiegspreise für mich sind 24 Euro BHP,10 Euro Vale und Rio Tinto 60 Euro und dann in 10- 15 % Sprüngen runter.
$RIO (-4,2 %)
$ABHPG
$BHP (-3,42 %)
$VALE3 (-4,46 %)
$GLEN (-1,56 %)

Vale Q3 2024 $VALE3 (-4,46 %)
Financial Performance:
Im dritten Quartal 2024 verzeichnete Vale einen Rückgang in mehreren wichtigen Kennzahlen. Die Netto-Umsatzerlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr um 10 % auf 9,553 Millionen USD, nach 10,623 Millionen USD in Q3 2023. Auch das bereinigte EBIT ging um 21 % auf 2,867 Millionen USD zurück, und das bereinigte EBITDA lag mit 3,615 Millionen USD 18 % unter dem Vorjahreswert. Der Free Cash Flow fiel mit 179 Millionen USD sogar um 84 % geringer aus als im Vorjahr.
Bilanzanalyse:
Zum 30. September 2024 wies Vale eine Bilanzsumme von 88,886 Millionen USD aus, die im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil blieb. Die kurzfristigen Vermögenswerte gingen um 6 % auf 13,800 Millionen USD zurück, während die langfristigen Vermögenswerte leicht um 5 % sanken. Bargeld und liquide Mittel stiegen jedoch im Jahresvergleich um 16 % auf 4,596 Millionen USD. Die Gesamtverbindlichkeiten beliefen sich auf 49,174 Millionen USD, was einem leichten Rückgang von 1 % entspricht.
Gewinn- und Verlustrechnung:
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das dritte Quartal 2024 zeigt einen Rückgang bei den Netto-Umsatzerlösen und dem Bruttogewinn. Der Umsatzkostenanteil blieb stabil, sodass der Bruttogewinn bei 3,272 Millionen USD lag, gegenüber 4,314 Millionen USD im Vorjahresquartal. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten sanken um 7 %, während die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um 2 % anstiegen.
Cashflow-Analyse:
Der operative Cashflow betrug 2,757 Millionen USD und verzeichnete im Jahresvergleich einen Rückgang um 33 %. Der Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeiten lag bei -1,328 Millionen USD, was einer Reduktion um 22 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten führte zu einem Nettoabfluss von 2,276 Millionen USD.
Kennzahlen und Rentabilität:
Die bereinigte EBITDA-Marge sank um vier Prozentpunkte auf 38 %. Der den Aktionären von Vale zurechenbare Nettogewinn betrug 2,412 Millionen USD, ein Rückgang von 15 % im Jahresvergleich. Die Nettoverschuldung stieg auf 9,536 Millionen USD, was einen Rückgang um 5 % gegenüber dem Vorquartal darstellt.
Segmentanalyse:
Die größte Sparte, „Iron Ore Solutions“, erzielte ein bereinigtes EBITDA von 3,731 Millionen USD, ein Rückgang von 21 % im Jahresvergleich. Die Sparte „Energy Transition Metals“, die Nickel und Kupfer umfasst, meldete ein bereinigtes EBITDA von 248 Millionen USD, was einem Rückgang von 36 % entspricht.
Wettbewerbsanalyse:
Vales Wettbewerbsposition ist durch sinkende Eisenerzpreise und höhere Transportkosten herausgefordert. Dennoch profitiert das Unternehmen von einem diversifizierten Produktportfolio und Verbesserungen in der Betriebseffizienz seiner Metallsparte.
Prognosen und Kommentare des Managements:
Das Management strebt an, Vale in ein agileres und effizienteres Unternehmen zu verwandeln, mit einem strategischen Fokus auf hochwertige Eisenerzprodukte und Wachstum im Kupfersegment. Das Unternehmen erwartet, das untere Ende seiner C1-Kostenvorgabe für Eisenerz im Jahr 2024 zu erreichen.
Risiken und Chancen:
Zu den Risiken zählen schwankende Rohstoffpreise, betriebliche Herausforderungen und rechtliche Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Samarco-Dammbruch. Chancen sieht Vale in der Erweiterung seines hochwertigen Produktportfolios und der Steigerung der Betriebseffizienz.
Fazit und strategische Implikationen:
Die Finanzentwicklung von Vale im dritten Quartal 2024 spiegelt die Herausforderungen des aktuellen Marktumfeldes wider, geprägt durch sinkende Umsätze und Rentabilität. Der strategische Fokus des Unternehmens auf operative Exzellenz und hochwertige Produkte wird für künftiges Wachstum entscheidend sein. Die Bewältigung rechtlicher Verbindlichkeiten und die Optimierung der Kostenstruktur werden wesentliche Bausteine für eine verbesserte finanzielle Stabilität und den Aktionärswert sein. Für leute die in dem Em Markt investieren wollen ein Interessanter Wert.
Positive Highlights:
Negative Highlights:
Eine kleine Investition in den Rohstoff Sektor. 😅👏
Ich habe eine erste Position in $VALE3 (-4,46 %) Vale eröffnet. Chart technisch scheint die Aktie aktuell in einer guten Kaufzone.
Die nicht stetige aber teils hohe Dividendenrendite setzt ebenso einen Anreiz für mich.
Um langfristig einen ersten Play auf den Rohstoff Kupfer, aber auch allgemein Rohstoffe zu eröffnen, passt die Aktie ganz gut ins Portfolio.
Mal sehen wie groß ich die Position werden lasse. 🙃👌
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