Mhh lecker lecker 😋
Bisher habe ich es nicht bereut in $BHP (-1,42 %) investiert zu haben.

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29Mhh lecker lecker 😋
Bisher habe ich es nicht bereut in $BHP (-1,42 %) investiert zu haben.
Rio Tinto $RIO (-2,8 %)
$RIO (-1,36 %) und BHP $BHP (-1,42 %) haben vereinbart, gemeinsam bis zu 200 Millionen Tonnen Eisenerz in ihren benachbarten Eisenerzbetrieben Yandicoogina und Yandi in Pilbara abzubauen.
Im Rahmen von zwei unverbindlichen Absichtserklärungen (Memoranda of Understanding, MOUs) werden die Unternehmen das Potenzial für folgende Kooperationen prüfen:
Zusammenarbeit bei der Erschließung der Wunbye-Lagerstätte von Rio Tinto; und Lieferung von Erz aus der Yandi Lower Channel-Lagerstätte von BHP an Rio Tinto zur Verarbeitung in dessen bestehenden Nassanlagen zu vereinbarten kommerziellen Bedingungen.
Diese neuen Möglichkeiten bauen auf einer Vereinbarung zwischen Rio Tinto und BHP aus dem Jahr 2023 zum Abbau des Mungadoo Pillar auf, die den Abbau von Erz aus dem zuvor unzugänglichen gemeinsamen Besitzgebiet ermöglichte.
Matthew Holcz, Chief Executive von Rio Tinto Iron Ore, sagte: „Durch intelligentere Arbeitsweisen können wir die bestehende Infrastruktur besser nutzen, um mit minimalem Kapitalaufwand zusätzliche Produktionskapazitäten zu erschließen."
"Gemeinsam werden wir die Lebensdauer dieser Betriebe verlängern, zusätzlichen Wert schaffen und die Arbeitsplätze und lokalen Gemeinden in Westaustralien weiter unterstützen.“
Tim Day, Präsident von BHP WA Iron Ore Asset, sagte: „Dies ist ein klares Beispiel dafür, wie Produktivität neue Möglichkeiten erschließt, indem sie unsere vorhandenen Ressourcen optimal nutzt.
Durch den Austausch unseres Fachwissens und unserer Infrastruktur werden wir neuen Wert schaffen und unseren Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Gemeinden Vorteile bieten.“
Rio Tinto $RIO (-2,8 %)
$RIO (-1,36 %) hat Berichten zufolge einen neuen Quartalsrekord bei den Lieferungen aufgestellt und im Dezemberquartal schätzungsweise 90,8 Millionen Tonnen Material ausgeliefert. Damit hätte das Unternehmen seinen bisherigen Höchststand von 90 Millionen Tonnen aus dem Jahr 2017 übertroffen.
Das erfolgreiche Jahresende 2025 brachte Rio Tinto auf eine Gesamtjahresleistung von etwa 326 Millionen Tonnen und erfüllte damit die Prognose von 323 bis 338 Millionen Tonnen, berichtete die Zeitung „The West Australian” am heutigen Montag.
Die Eisenerzindustrie in Westaustralien läuft auf Hochtouren, angeführt von Rio Tinto, das seinen vierteljährlichen Versandrekord gebrochen hat und damit ein „knappes Rennen” gewonnen und BHP $BHP (-1,42 %), das trotz eines Streits mit China seine Produktion beschleunigte, geschlagen hat, fügte der Bericht noch hinzu.
Die internationale Bergbauindustrie steht möglicherweise vor einer tektonischen Verschiebung durch eine Rio Tinto $RIO (-2,8 %)
$RIO (-1,36 %) Glencore $GLEN (-2,56 %) Fusion.
Hinter den Kulissen laufen Gespräche, die das Ranking der weltgrößten Rohstoffkonzerne nachhaltig verändern könnten.
Noch ist nichts entschieden, doch die Dimensionen sind gewaltig – und die Folgen würden weit über Kupfer und Eisenerz hinausreichen.
Auch für Goldinvestoren lohnt ein genauer Blick.
》Gespräche über einen neuen Branchenriesen《
Rio Tinto und Glencore haben bestätigt, dass sie sich erneut in Gesprächen über eine mögliche Zusammenlegung befinden.
Im Raum steht eine Transaktion, die – je nach Struktur – zur Entstehung des weltweit größten Bergbaukonzerns führen würde.
Mit einer kombinierten Marktkapitalisierung von rund 207 Milliarden US-Dollar und einem Unternehmenswert von über 260 Milliarden US-Dollar könnte das neue Schwergewicht selbst Branchenprimus BHP $BHP (-1,42 %) überholen und nebenbei auch Newmont $NEM (-1,25 %) die Spitzenposition bei den Bergbauunternehmen streitig machen.
Es wäre bereits der zweite Anlauf innerhalb von gut einem Jahr. Ende 2024 hatte Glencore Rio Tinto erstmals kontaktiert, damals ohne Erfolg. Nun, Ende 2025, scheint sich das Umfeld deutlich verändert zu haben – strategisch wie personell.
》Neuer CEO, neue Offenheit für Großdeals《
Ein zentraler Unterschied zur ersten Gesprächsrunde liegt bei Rio Tinto selbst. Mit Simon Trott steht seit August ein neuer CEO an der Spitze, der als deutlich offener für großvolumige Transaktionen gilt als sein Vorgänger. Trott verfolgt das Ziel, den Konzern zu verschlanken, sich von nicht-strategischen Randaktivitäten zu trennen und das Portfolio klarer auf Zukunftsrohstoffe auszurichten.
Genau hier trifft sich die strategische Stoßrichtung beider Unternehmen: Kupfer.
Sowohl Rio Tinto als auch Glencore sehen in dem Metall einen der entscheidenden Engpassfaktoren der kommenden Jahrzehnte – getrieben durch Energiewende, Elektromobilität, KI-Rechenzentren und steigende Verteidigungsausgaben.
》Rio Tinto und Glencore setzen auf Kupfer《
Während Gold für viele Privatanleger emotional und strategisch im Vordergrund steht, ist Kupfer aktuell der Rohstoff, der die Fusionsfantasie in der Branche antreibt.
Analysten gehen davon aus, dass die weltweite Kupfernachfrage bis 2040 um rund 50 % steigen könnte.
Gleichzeitig droht ohne massive Neuinvestitionen ein strukturelles Angebotsdefizit von mehr als zehn Millionen Tonnen jährlich.
Glencore hat sich bereits klar als „Kupfer-Wachstumswert“ positioniert und strebt an, seine Produktion bis 2035 auf 1,6 Millionen Tonnen pro Jahr zu verdoppeln.
Rio Tinto wiederum verfügt über eine starke Projektpipeline, steht aber unter dem Druck, Wachstum schneller zu realisieren, als es organisch möglich wäre.
Eine Fusion könnte genau diesen Hebel liefern.
》Alte Hürden teilweise aus dem Weg geräumt《
Ein wesentlicher Stolperstein früherer Gespräche war das Kohlegeschäft von Glencore. Rio Tinto ist bereits 2018 vollständig aus der Kohleförderung ausgestiegen und wollte sich nicht erneut mit dem CO₂-intensiven Segment belasten.
Diese Hürde wurde inzwischen entschärft: Glencore hat seine Kohleaktivitäten in eine eigenständige australische Einheit ausgelagert. Eine Abspaltung oder ein separater Verkauf wäre damit deutlich einfacher – und macht eine Fusion politisch wie strategisch anschlussfähiger.
Offen bleibt allerdings, ob Glencores umfangreiches Handelsgeschäft Teil eines Deals wäre. Gerade dieser Bereich ist margenstark, aber kulturell schwer mit Rio Tinto zu integrieren.
》Marktreaktionen und Risiken für Aktionäre《
Die Börse reagierte prompt auf die Nachrichten. Glencore-Aktien legten zeitweise um rund 6 % zu, während Rio-Tinto-Papiere spürbar unter Druck gerieten. Anleger fürchten, dass Rio Tinto im Falle eines Aktientauschs einen zu hohen Preis zahlen könnte. Analysten warnen vor möglicher Wertvernichtung, falls die Prämie zu hoch ausfällt oder die Integration scheitert.
》Hinzu kommen kulturelle Unterschiede《
Glencore gilt als opportunistisch, handelsgetrieben und stark ergebnisfokussiert, während Rio Tinto traditionell stärker auf operative Stabilität und langfristige Projekte setzt. Ob daraus ein produktiver Mix oder ein Konflikt entsteht, ist offen.
Und was würde die Rio Tinto Glencore Fusion für Gold bedeuten – oder auch für Newmont?
Auch wenn Gold nicht im Zentrum der Fusionslogik steht, wären die indirekten Folgen erheblich. Ein neuer Megakonzern würde die Kräfteverhältnisse im Rohstoffsektor neu ordnen.
Für Newmont Corp., aktuell der weltweit größte Goldproduzent, könnte das zumindest symbolisch relevant werden: In der öffentlichen Wahrnehmung und bei institutionellen Investoren könnte Newmont seinen Platz an der Spitze der globalen Mining-Giganten verlieren – selbst wenn der Fokus des neuen Konzerns primär auf Basismetallen liegt.
Australiens erste batteriebetriebene Cat 793 XE Early Learner-Elektro-Muldenkipper sind in der Jimblebar-Eisenerzmine in der Region Pilbara (Westaustralien) eingetroffen und markieren den Beginn groß angelegter Tests mit emissionsfreien schweren Bergbaumaschinen.
Das Projekt wird im Rahmen einer einzigartigen Zusammenarbeit zwischen BHP$BHP (-1,42 %), Rio Tinto $RIO (-2,8 %)
$RIO (-1,36 %) und Caterpillar $CAT (-1,85 %) durchgeführt und zielt darauf ab, die Rentabilität von Elektroantrieben als Alternative zu Dieselkraftstoff in großen Eisenerzminen zu testen.
Nach Abschluss der sicheren Inbetriebnahmephase werden die Maschinen unter realen Produktionsbedingungen in Betrieb genommen. Im Rahmen der Tests werden die Unternehmen nicht nur die technischen Eigenschaften der Muldenkipper bewerten, sondern auch die Bereitschaft der zugehörigen Infrastruktur: Ladesysteme, Energiemanagement, Stabilität der Stromversorgung und Logistik der Komponentenversorgung. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage für die Planung künftiger Minen mit geringen Treibhausgasemissionen.
Nach Einschätzung der Unternehmen ist die Dekarbonisierung des Bergbaus in Pilbara nur mit technologischen Durchbrüchen und beschleunigten Investitionen in Forschung und Entwicklung möglich. Aus diesem Grund arbeiten BHP und Rio Tinto mit Caterpillar und der Unterstützung von WesTrac zusammen, um ihre Flotten so schnell wie möglich auf eine groß angelegte Umstellung vorzubereiten.
Auf Grundlage der Ergebnisse gemeinsamer Tests wird jedes Unternehmen separat über den Übergang zu erweiterten Tests und die kommerzielle Umsetzung der Technologie entscheiden. Das Projekt ist Teil der langfristigen Strategie von BHP und Rio Tinto, bis 2050 keine betrieblichen Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen, und damit einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zur grünen Transformation der Bergbauindustrie.
》Zur Erinnerung《
Die BHP Group steigerte ihre Eisenerzproduktion im Geschäftsjahr 2024/2025 (Ende: 30. Juni) um 1 % gegenüber dem Vorjahr auf 263 Millionen Tonnen. Die Produktionsprognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 wird auf 258 bis 269 Millionen Tonnen geschätzt.
Rio Tinto reduzierte die Erzproduktion in seinen Pilbara-Betrieben um 1 % gegenüber dem Vorjahr auf 328 Millionen Tonnen im Jahr 2024. Für 2025 rechnet das Unternehmen mit einem Versand von 323 bis 338 Millionen Tonnen Rohstoffen.

US-Präsident Donald Trump hat erneut eine Regelung seines Vorgängers Joe Biden rückgängig gemacht. Damit fallen für die Kupferproduzenten Freeport-McMoRan und Rio Tinto zentrale Umweltvorschriften weg.
》Es ist ein weiterer Rückschritt für die Umweltpolitik《
US-Präsident Donald Trump hat am Freitag eine von seinem Vorgänger Joe Biden eingeführte Auflage für Kupferhütten aufgehoben. Mit der neuen Anordnung müssen sich die beiden betroffenen Anlagen von Freeport-McMoRan und Rio Tinto in den kommenden zwei Jahren nicht an zentrale Umweltvorschriften halten. In Kupferhütten wird das Material aus unterschiedlichen Rohstoffen produziert, verarbeitet und gereinigt.
Das Weiße Haus begründete den Schritt damit, die Sicherheit der amerikanischen Mineralienversorgung zu fördern und die heimischen Kupferproduzenten von regulatorischen Belastungen zu befreien.
"Die Auferlegung dieser Anforderungen für eine solch begrenzte und bereits angespannte heimische Industrie birgt das Risiko, weitere Schließungen zu beschleunigen", teilte die US-Regierung mit.
Sowohl Freeport-McMoRan als auch Rio Tinto reagierten zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
Die im Mai 2024 fertiggestellte Vorschrift der Biden-Regierung hatte von den beiden Kupferunternehmen verlangt, den Ausstoß von Schadstoffen wie Blei, Arsen, Quecksilber und Benzol zu reduzieren. Trump hatte Kupfer bereits Anfang des Jahres per Dekret als strategisch wichtigen Rohstoff für Verteidigung, Infrastruktur und neue Technologien eingestuft.
Da ich bei diesem Beitrag nur Co-Autor bin, möchte ich mich hier mit bei @Tenbagger2024 für die super Recherche bedanken 👍🏻

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00:00:00 Marktumfeld & FED
00:25:00 Novo Nordisk & Viking Therapeutics $NVO (+1,35 %)
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00:45:00 BYD $1211 (-3,55 %)
01:18:30 BHP Group $BHP (-1,42 %)
01:39:30 Rio Tinto $RIO (-2,8 %)
$RIO (-1,36 %)
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Montag, 18. August 2025:
- 08:00: Deutschland: Baugenehmigungen (Juni) – Indikator für Bautätigkeit.
- 11:00: Eurozone: Handelsbilanz (Juni) – Einfluss auf EUR.
- 12:00: Deutschland: Bundesbank Monatsbericht (August) – Geldpolitische Einschätzungen.
- 16:00: USA: NAHB Wohnungsmarkt-Index (August) – Frühindikator Immobiliensektor.
- Unternehmenszahlen:
- Australien: BHP Group, Jahreszahlen (ca. 22:00).
- USA: Palo Alto Networks, Q4-Zahlen (ca. 22:00).
Dienstag, 19. August 2025:
- 08:00: Deutschland: Auftragsbestand/-reichweite verarbeitendes Gewerbe (Juni) – Industrieaktivität.
- 10:00: Eurozone: EZB Leistungsbilanz (Juni) – Einfluss auf EUR.
- 14:30: USA: Baugenehmigungen und Baubeginne (Juli) – Immobilienmarkt und Wirtschaftsstimmung.
- Unternehmenszahlen:
- Deutschland: Ceconomy, Hannover Rück, K+S (ca. 07:00–08:00).
- USA: Home Depot, Q2-Zahlen (ca. 12:00).
Mittwoch, 20. August 2025:
- 01:50: Japan: Handelsbilanz (Juli) – Einfluss auf JPY.
- 08:00: Deutschland: Erzeugerpreise (Juli) – Inflationsdruck.
- 08:00: UK: Verbraucherpreise (Juli) – Signal für BoE-Politik.
- 16:30: USA: Rohöllagerbestände (Woche) – Einfluss auf Ölpreise.
- 20:00: USA: FOMC-Sitzungsprotokoll (29./30. Juli) – Fed-Zinspolitik.
- Unternehmenszahlen:
- Deutschland: Brenntag, E.ON, Porsche Automobil Holding (ca. 07:00–08:00).
Donnerstag, 21. August 2025:
- 09:15: Frankreich: PMI Verarbeitendes Gewerbe/Dienstleistungen (August, vorläufig) – Wirtschaftsaktivität.
- 09:30: Deutschland: PMI Verarbeitendes Gewerbe/Dienstleistungen (August, vorläufig) – Wirtschaftsaktivität.
- 10:00: Eurozone: PMI Verarbeitendes Gewerbe/Dienstleistungen (August, vorläufig) – Wirtschaftsaktivität.
- 10:30: UK: PMI Verarbeitendes Gewerbe/Dienstleistungen (August, vorläufig) – Wirtschaftsaktivität.
- 14:30: USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) – Arbeitsmarktgesundheit.
- 14:30: USA: Philadelphia Fed Business Outlook (August) – Regionaler Konjunkturindikator.
- 16:00: USA: Bestandsverkäufe Bestandshäuser (Juli) – Immobilienmarkt.
- 16:00: Eurozone: Verbrauchervertrauen (August, vorläufig) – Konsumstimmung.
- Unternehmenszahlen:
- Deutschland: Hapag-Lloyd, LANXESS, HHLA (ca. 07:00–08:00).
- UK: Aviva, H1-Zahlen (ca. 08:00).
- USA: Walmart, Q2-Zahlen (ca. 13:00); Intuit, Q4-Zahlen (ca. 22:00).
Freitag, 22. August 2025:
- 02:30: Japan: Jibun Bank PMI Verarbeitendes Gewerbe/Dienstleistungen (August, vorläufig) – Wirtschaftsaktivität.
- 08:00: Deutschland: BIP (Q2, 2. Veröffentlichung) – Wirtschaftsleistung.
- 08:00: UK: Einzelhandelsumsätze (Juli) – Konsumverhalten.
- 16:00–18:00 (voraussichtlich): USA: Fed-Vorsitzender Powell, Rede bei Jackson Hole – Geldpolitik.
- Unternehmenszahlen:
- Finnland: Fortum, Q2-Zahlen (ca. 08:00).
- Deutschland: H&R, mobilezone (ca. 07:00–08:00).
#FinX
$BHP (-1,42 %)
$HD (-0,89 %)
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$HLAG (-3,81 %)
$PAH3 (-2,98 %)
$FORTUM (+0,09 %)
$FOJCY
$LXS (+3,41 %)
$AV. (-6,08 %)
Der Oberste Gerichtshof der USA hat es abgelehnt, eine Berufung der Apache Stronghold anzuhören, die darauf abzielt, die Entwicklung der Resolution Copper Mine in Arizona zu blockieren.
Die Mine ist ein Joint Venture zwischen Rio Tinto $RIO (-2,8 %) und BHP $BHP (-1,42 %).
Die Interessengruppe, die sich aus Mitgliedern des Stammes der San Carlos Apache im Südosten von Arizona und Naturschützern zusammensetzt, hat eine Entscheidung eines unteren Gerichts aus dem Jahr 2024 angefochten, die einen Landtausch auf Bundesebene zuließ, der es den Bergbauunternehmen ermöglichte, Land, das von den Apachen als heilig angesehen wird, für das Minenprojekt zu erwerben.
Ein Bundesrichter in Arizona hatte den Landtausch am 9. Mai vorübergehend gestoppt, bis das Ergebnis der Berufung beim Obersten Gerichtshof vorliegt.
Das Projekt Resolution Copper befindet sich zu 55 % im Besitz von Rio Tinto und zu 45 % im Besitz von BHP, wobei Rio als Betreiber fungiert.

Ein US-Bundesrichter sagte, er werde bis zum 14. Mai entscheiden, ob er die Trump-Administration daran hindert, Land in Arizona an Rio Tinto $RIO (-2,8 %) und BHP $BHP (-1,42 %) zu übertragen, um eine große Kupfermine zu bauen, die von den amerikanischen Ureinwohnern abgelehnt wird.
In dem langwierigen und komplexen Rechtsstreit geht es um die religiösen Rechte des Volkes der San Carlos Apache in Arizona, die steigende Nachfrage nach Kupfer für die Energiewende und die geopolitische Bedeutung der weitreichenden Kontrolle Chinas über die wichtige Mineralienindustrie.
Der Streit dreht sich um den in Bundesbesitz befindlichen Oak Flat Campground, wo viele Apachen ihre Gottheiten verehren. Das Gelände befindet sich auf einer Reserve von mehr als 40 Milliarden Pfund (18,1 Millionen Tonnen) Kupfer, einem wichtigen Bestandteil von Elektrofahrzeugen und fast allen elektronischen Geräten.
Das Projekt Resolution Copper von Rio und BHP würde, wenn es gebaut wird, einen 3 km breiten und 304 m tiefen Krater verursachen, der diesen Ort der Anbetung langsam verschlingen würde.
Der US-Bezirksrichter Steven Logan, der im Jahr 2021 zugunsten des Landtransfers entschieden hatte, hielt am Mittwoch eine fast zweistündige Anhörung ab, um einen erneuten Antrag zu prüfen, den Landtransfer vorübergehend zu blockieren, während der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten darüber berät.
Logan, der vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama ernannt wurde, gab wenig Hinweise darauf, wie er in der angekündigten Woche entscheiden würde, stellte aber gezielte Fragen dazu, welchen Schaden die Apachen erleiden könnten, wenn die Übertragung vor der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs stattfinden würde.
Er bat auch um Angaben zu Rios Wartungskosten für die bestehenden Anlagen der Resolution, die ein leitender Angestellter von Rio auf 11 Millionen Dollar pro Monat schätzte.
Seit 2021 haben die Gerichte einen Antrag von Apache Stronghold - einer gemeinnützigen Gruppe, der unter anderem die Apachen angehören - abgelehnt, die für die Mine erforderliche Landübertragung zu blockieren. Die Urteile bezogen sich auf eine Entscheidung des US-Kongresses und des damaligen Präsidenten Obama aus dem Jahr 2014.
Präsident Donald Trump hat den Landtransfer in seiner ersten Amtszeit eingeleitet, ein Schritt, der von seinem Nachfolger Joe Biden rückgängig gemacht wurde, während sich das Thema durch die Gerichte schlängelte.
Der Oberste Gerichtshof der USA prüft nun, ob er sich mit dem Fall befassen soll. Der Oberste Gerichtshof hat mindestens 13 Mal erklärt, dass er weiterhin über den Berufungsantrag beraten wird - ein ungewöhnlich langer Zeitrahmen.
In der Zwischenzeit hat Trump im vergangenen Monat das Verfahren zur Landübertragung wieder aufgenommen, wobei seine Regierung anstrebt, es bis zum 16. Juni abzuschließen.
Das US-Justizministerium, das sich sowohl unter Biden als auch unter Trump gegen den Antrag der Apachen ausgesprochen hat, argumentierte, dass Logan an seiner Entscheidung von 2021 festhalten sollte.
"Es gibt keine Grundlage für dieses Gericht, hier ein anderes Ergebnis zu erzielen", sagte Erika Danielle Norman, eine Anwältin des Justizministeriums.
Apache Stronghold und ihre Anwälte vom Becket Fund for Religious Liberty sagten, sie seien durch die Anhörung ermutigt worden.
"Alles, worum die Apachen bitten, ist, den Landtransfer auf Eis zu legen, während der Oberste Gerichtshof darüber berät", sagte Joseph Davis von Becket.
Rio Tinto bedankte sich für die Zeit, die sich das Gericht genommen hat, und erklärte, dass die Resolution für die Sicherung der Energiezukunft Amerikas, der Infrastruktur und der nationalen Verteidigung von entscheidender Bedeutung ist.
BHP, das 45 % und Rio 55 % an dem Projekt hält, reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

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