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Diskussion über JEPQ
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52Update in meinem "Bausparer" Depot
Aktuell knallen die all time highs ja durch die Decke so kann ich ja auch Mal was positives berichten
Weniger Max yield - mehr Wachstum
Ende Februar habe ich ein separates Depot gestartet, das ursprünglich aus einem Bauspardarlehen finanziert wurde.
**Ausgangslage:**
* Darlehen: 17.000 €
* Sollzins: 2,1 %
* Rate: 165 € monatlich
* Laufzeit: ca. 10 Jahre
Die Grundidee ist einfach:
Ein Depot aufbauen, das langfristig genügend Ausschüttungen erwirtschaftet, um seine eigene Finanzierung zu tragen.
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Mein Stand heute
Nach knapp vier Monaten sieht das Depot aktuell so aus:
💰 Depotwert: **20.465 €**
📈 Wertentwicklung: **+1.037 € (+5,34 %)**
Positionen:
$WINC (-0,27 %) : 11.087 €
$LDGL (+0,12 %) : 4.453 €
$JEPQ (-0,54 %) : 4.412 € ( trägt wunderbar die Zinslast des Darlehens)
$VHYL (+0,33 %) : 513 €
Zusätzlich laufen aktuell zwei Sparpläne:
* 250 € monatlich in WINC
* 250 € monatlich in VHYL
Sämtliche Ausschüttungen werden reinvestiert.
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## Was sich verändert hat
Die ursprüngliche Aufstellung bestand aus:
* WINC
* JEPQ
* JEGP
Nach einigen Monaten habe ich die JEGP-Position vollständig verkauft und durch den L&G Global Quality Dividends ETF ersetzt.
Nicht weil ich JEGP für einen schlechten ETF halte.
Im Gegenteil.
JEGP erfüllt genau das, was er soll: hohe laufende Ausschüttungen liefern. Aber wir vielen schon aufgefallen ist erholt sich der Kurs im Gegensatz zu seinem Pendant auf den nasdac überhaupt nicht.
Mir wurde jedoch relativ schnell klar, dass mein Ziel nicht die maximale Ausschüttung im aktuellen Jahr ist.
Mein Ziel ist ein Depot, das in 10, 15 oder 20 Jahren noch wächst, steigende Ausschüttungen generiert.
Deshalb besteht das Depot heute bewusst aus einer Mischung aus:
* Cashflow (JEPQ) Zinslast decken
* High Income (WINC) Tilgung decken
* Qualitätsdividenden (LDGL) vermögen aufbauen
* globalem Dividendenwachstum (VHYL) verbogen aufbauen
Die eigentliche Idee hinter dem Projekt
Die ursprünglichen 17.000 € bilden für mich das Fundament.
Dieses Fundament wird Monat für Monat erweitert durch:
* Sparpläne
* Sonderzahlungen
* reinvestierte Ausschüttungen
Ich messe den Erfolg dabei nicht an einer bestimmten Depotgröße.
Der entscheidende Meilenstein lautet:
➡️ 165 € Netto-Ausschüttung pro Monat.
Sobald das Depot diesen Betrag dauerhaft selbst erwirtschaftet, trägt es seine eigene Kreditrate.
Ab diesem Zeitpunkt wird es spannend zu beobachten sein, wie sich das System aus eigener Kraft weiterentwickelt.
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Mich würde interessieren:
Wenn euer Ziel nicht die maximale Ausschüttung heute, sondern ein langfristig tragfähiges Cashflow-Depot wäre:
Hättet ihr JEGP behalten oder den Schritt in Richtung Qualitätsdividenden und Dividendenwachstum ebenfalls gemacht?
So killst du die Zinsen und überholst sie komplett alleine durchs Wachstum.
Verkaufserlös investieren !?!
Hallo, ich habe meine nächste Immobilie verkauft. Denn Gewinn möchte ich wie folgt investieren:
$TSWE (-0,05 %) 36k,
$VHYL (+0,33 %) 36K,
$ISPA (+0,73 %) 36K,
$JEPQ (-0,54 %) 36K,
$TDIV (+0,65 %) 36K,
$LDGL (+0,12 %) 30k
des Weiteren überlege ich in
$BHP (-2,16 %) 20K,
$RIO (-0,15 %) 20K und
$O (+1,19 %) 20K
$BRK.B (+0,87 %) 30K
oder direkt in $BRK.B (+0,87 %) 90k zu investieren da mir Rohstoffaktien zur zeit etwas hoch gehandelt werden! Diese Position ist für mich sowas wie ein risikobehaftetes Tagesgeldkonto, das antizyklisch umgeschichtet werden sollte.
Mein Ziel ist weiteres Dividendenwachstum mit einem leichten Portfoliowachstum zu verbinden. Ich benötige selbst keine High Performer mehr. darf noch, bei Gesundheit 25 Jahre arbeiten und selbst high performen.
Einzelaktien gehören für, mich persönlich, ins mein Portfolio. Wie das Salz in der Suppe.
Werde aber den Ausbau der ETF Positionen durch nächste Umschichtungen von Assets weiter fokussieren.
In drei Jahren wird wahrscheinlich meine Letzte größere Immobilie in Germania verkauft werden. Dann sollte das Depot so aufgestellt sein, es meinen Kindern ein freies, unabhängiges Leben auf jedem Punkt dieses Globus ermöglichen sollte.
Was haltet ihr davon? Würdet ihr an der ETF Positionen etwas ändern? bei den Rohstoffen auch warten? oder alles in SpaceX?
Danke für die Rückmeldungen.
Covered-Call Mechanik ist dir vertraut, bezüglich Risiko und begrenztem Upside?
$BRK.B als Tagesgeldkonto zu sehen, puhhh. Es ist am Ende eine Aktie, die aufgrund seiner Konstellation eben nicht so stark mit dem Markt korreliert, allerdings dennoch bei weitem keine Korrelation von 0 oder darunter hat.
Deine letzten beiden Fragen zu Rohstoffen und SpaceX lasse ich außen vor. Das musst du für dich wissen. Du selbst sprichst von "du brauchst keine Highperformer mehr", aber willst in SpaceX (ohne Dividende) investieren. Das ist ein Widerspruch in sich, also sagt mir: Emotionen leiten deine Investmentstrategie. Und gegen Emotionen hilft keine Faktenlage.
Schmerzensgeld
Also nachdem das Depot bis jetzt heute etwa 15k im Minus ist gibt es wenigstens etwas Schmerzensgeld. Aber auch kein richtiges Geld, weil trade Republic ja mein Konto gesperrt hat und ich es deshalb nicht ausgeben kann 🤑
Junior Depot
Hallo zusammen!
Ich habe für meinen Junior vor ca. 12 Jahren angefangen ein kleines Depot aufzubauen. Nicht alles ist gut gelaufen...aber $GOOGL (+0,35 %) schlägt sie alle: 81 Stück, im Schnitt für 47€! 15 Anteile haben wir im Herbst für 270€ verkauft, die verbleibende Position steht heute knapp 20k im Plus!
Der Junge ist gerade mal 13 - und Mama und Schwester sind entsprechend neidisch. ;)
Mich quält jetzt schon seit einiger Zeit die Frage: Umschichten oder laufen lassen? Wenn ich das jetzt nach und nach in Richtung "Income" umschichte, z.B. in einen $K0MR (-0,64 %), $JEGP (+0,43 %) oder $JEPQ (-0,54 %) (bzw. eine Mischung daraus) , wäre das langfristig doch sicher ne gute Anlage:
20k * 6% = ~100€ im Monat!
Der Rest des Depots ($AWF , $AM (-0,89 %) , $ARCC (+0,85 %) , $DLR (+8,63 %) , $D (-0,26 %) & $RITM (+0,38 %)) generiert bereits ebenfalls 100€ - ich finde, das ist eine gute Grundlage für einen langfristigen Vermögensaufbau mit Fokus auf eine 2-ETF-Strategie!
Wie denkt Ihr darüber?
Zwischen Eis, Schnee und Tauwetter: Mein Rückblick für Februar 2026
TLDR: Lang, aber mit noch mehr Metriken. 😊
Der Februar ist zwar der kürzeste Monat des Jahres, aber beim Vermögensaufbau gibt es keine kurzen Pausen. Während draußen vor dem Vorfrühling noch mal Väterchen Frost anklopfte, habe ich die Zeit genutzt, um weiter meine Vorhaben voranzutreiben. Nach dem unperfekten Start im Januar ging es mir diesen Monat vor allem um eines: Dranbleiben! Ob beim abendlichen Laufen der Kälte trotzen, beim Heben der Hanteln, beim Drehen neuer Videos oder beim Erstellen neuer Carousel Posts (auch in der Holzklasse im Zug), oder beim Blick auf mein Depot. Es zeigt sich immer wieder, dass Beständigkeit einer der Schlüssel zum Erfolg ist. Wenn Disziplin entwickelt ist, läuft Automatisierung wie geschmiert und lässt mir den Kopf für neue Ideen und Projekte rund um das Thema finanzielle Freiheit frei.
Während ich meinen frugalen Urlaub in MV genossen habe, regnete es mit einsetzendem Tauwetter nicht nur Wasser, sondern auch Dividenden vom Himmel. Willst du wissen, was sich im Maschinenraum meines Portfolios getan hat, und hast du Lust auf ganz neue Metriken zu meinem passiven Einkommen?
Dann ist es jetzt Zeit für einen schönen Rückblick, denn dat Schietwetter is mi güstern op’n Keks gahn.
DISCLAIMER/RISIKOHINWEIS
Bitte vergiss nicht, dass dieser Beitrag lediglich zur Unterhaltung dient. Es handelt sich an keiner Stelle um eine Kaufs- oder Verkaufsempfehlung oder um eine professionelle Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Mache nicht einfach irgendetwas nach, was ich tue. Ich schildere lediglich die Geschehnisse in meinen Depots, übernehme aber keinesfalls eine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Die Geldanlage am Kapitalmarkt ist stets mit Risiken wie Verlust des eingesetzten Kapitals, Kursschwankungen, Liquidationsrisiken oder Marktrisiken verbunden. Gemäß den aktuellen Leitlinien der ESMA und BaFin weise ich ausdrücklich darauf hin, dass dieser Rückblick ausschließlich der Dokumentation meiner persönlichen Anlagestrategie dient und keine Anlageberatung im Sinne des WpIG darstellt. Die von mir vorgestellten Titel sind ausdrücklich nicht als Anlageberatung zu verstehen, sondern sind lediglich Bestandteile meines persönlichen Portfolios zum Berichtszeitpunkt. Bedenke bitte auch, dass ein Interessenkonflikt besteht, da ich natürlich die gehaltenen Titel selbst halte.
Ziehe dir selbst ggf. eine professionelle Beratung zur Hilfe und mache deine eigenen Recherchen.
Gesamtperformance
Gerne wiederhole ich einen Fakt meiner letzten Rückblicke. Automatisierung is King. Wenn alles von allein läuft, hast du Platz in deinem Kopf für die schönen Dinge des Lebens. Oder um das Richtige zu tun. Dazu am Ende mehr.
Meine wichtigsten Performancekennzahlen für mein Gesamtportfolio auf einem Blick:
- TTWROR (Berichtsmonat): +3,47 % (Vormonat: +1,64 %)
- TTWROR (seit Beginn): +88,49 %
- IZF (Berichtsmonat): +55,90 % (Vormonat: +21,13 %)
- IZF (seit Beginn): +12,50 %
- Delta: +3.172,19 €
- Absolute Veränderung: +4.396,52 €
Daten, die mit „seit Beginn“ ausgewiesen sind gelten als seit 31.05.2020.
Performance & Volumen
Mein Klassenprimus $AVGO (-2,79 %) verliert im Depot etwas an Gewicht, bleibt aber weiterhin auf dem ersten Rang nach Volumen und Performance. Der Wert ist in letzter Zeit sehr heiß gelaufen. Vielleicht findet im Halbleitermarkt gerade eine Rotation zu $NVDA (-1,03 %) statt? Beim Thema Tech fällt auch $GOOGL (+0,35 %) etwas, da sie hohe Investitionen angekündigt haben. Dafür legt $WMT (+1,42 %) schön weiter zu.
In der Betrachtung nach Volumen ist die $BAC (+1,16 %) jetzt raus aus meinen Top 5. Dafür steigt $FAST (+2,31 %) auf und landet gleich auf Platz 3. Der Schraubenhersteller war schon einmal in meinen Top 5 und lässt sich nicht zweimal bitten.
Auch $FDX (-0,09 %) steigt wieder in meine Top 5 auf. Der Logistik-Riese hat eine starke Entwicklung im Februar hinter sich. Vielleicht hat es mit dem Tariff-Refund-Thema oder einer Sektorrotation von Tech in Industrials zu tun? Außerdem spalten sie ihre Frachtsparte ab, was die Kostensenkungsfantasien weiter anfeuert. Das bedeutet mehr Cashflow für die „Lilanen“.
Werfe ich einen Blick auf meine schwächsten Performer, stelle ich fest, dass sich das Minus bei $TGT (+0,68 %) immer weiter verbessert. Das freut mich besonders, da ich diesen Wert in seinen Hungerzeiten immer mit etwas mehr Geld in den Sparplänen bedacht habe. Dafür sackt $NOVO B (+0,9 %) weiter ab. Mit –43 % erreichen sie einen neuen Negativrekord in meinem Depot. Das zeigt, wie intensiv der Konkurrenzkampf mit $LLY (+1,24 %) inzwischen geworden ist.
Größte Einzelaktienpositionen nach Volumen am Gesamtportfolio:
Aktienanteil ( %) am Gesamtportfolio (und zugehöriges Depot):
$AVGO (-2,79 %) : 2,59 % (Hauptaktiendepot)
$WMT (+1,42 %) : 1,87 % (Hauptaktiendepot)
$FAST (+2,31 %) : 1,45 % (Hauptaktiendepot)
$GOOGL (+0,35 %) : 1,40 % (Hauptaktiendepot)
$FDX (-0,09 %) : 1,31 % (Hauptaktiendepot)
Kleinste Einzelaktienpositionen nach Volumen am Gesamtportfolio:
Aktienanteil ( %) am Gesamtportfolio (und zugehöriges Depot):
$NOVO B (+0,9 %) : 0,35 % (Hauptaktiendepot)
$GIS (+1,32 %) : 0,51 % (Hauptaktiendepot)
$HTGC (-0,29 %) : 5,53 % (Hauptaktiendepot)
$BATS (+1,59 %) : 0,55 % (Kryptonachfolgedepot)
$CPB (+1,54 %) : 0,56 % (Hauptaktiendepot)
Top-Performer Einzelaktien
Aktien mit Performance seit dem Erstkauf ( %) (und das jeweilige Depot):
$AVGO (-2,79 %) : +277 % (Hauptaktiendepot)
$WMT (+1,42 %) : +112 % (Hauptaktiendepot)
$GOOGL (+0,35 %) : +106 % (Hauptaktiendepot)
$NFLX (+2,45 %) : +95 % (Hauptaktiendepot)
$OHI (+0,68 %) : +88 % (Hauptaktiendepot)
Flop-Performer Einzelaktien
Aktien mit Performance seit dem Erstkauf ( %) (und das jeweilige Depot):
$TGT (+0,68 %) : -20 % (Hauptaktiendepot)
$CPB (+1,54 %) : -30 % (Hauptaktiendepot)
$NKE (+1,64 %) : -34 % (Hauptaktiendepot)
$GIS (+1,32 %) : -35 % (Hauptaktiendepot)
$NOVO B (+0,9 %) : -43 % (Hauptaktiendepot)
Branchenallokation meiner Einzelaktien [NEU!]
Meine Top 6 Branchen sind:
Konsumgüter: 18,19 %
Diverse: 16,78 %
Technologie: 11,92 % [ohne Informationstechnologie]
Finanzsektor: 11,24 %
Transport: 9,61 %
Handel: 7,13 %
Assetallokation
Aktuell bestimmen Aktien und ETFs meine Assetallokation.
ETFs: 42,0 %
Aktien: 58,0 %
Investitionen und Nachkäufe
Folgende Summen habe ich per Sparpläne investiert:
Geplante Sparplansumme aus dem fixen Nettogehalt: 1.040 €
Sparquote der Sparpläne am fixen Nettogehalt: 48,80 %
Geplante Sparplansumme aus dem fixen Nettogehalt, inkl. reinvestierten Dividenden nach Plangröße: 1.060 €
Dazu gab es aus Rückflüssen, Erstattungen, Cashback etc. folgende zusätzliche Investitionen als Einmalsparpläne/-nachkäufe:
Nachkäufe/Einmalsparpläne als Cashbackrente aus Erstattungen: 55,00 €
Nachkäufe/Einmalsparpläne als Cashbackrente aus Boni: 39,97 €
Nachkäufe aus anderen Überschüssen: 0,00 €
Nachkäufe aus aufgelöster Steuer-Rücklage: 107,98 €
automatisch reinvestierte Dividenden durch den Broker: 2,51 € (Funktion ist nur bei einem Altdepot aktiviert, da ich die Reinvestition sonst lieber selbst steuere)
Im Berichtsmonat wurden nur die fest eingestellten Sparpläne ausgeführt.
Anzahl der außerplanmäßigen Nachkäufe: 4
Passives Einkommen aus Dividenden und ETF-Ausschüttungen
Passives Einkommen im Berichtsmonat
Ich habe im Berichtsmonat 101,65 € an Ausschüttungen erhalten (97,31 € im Vorjahresmonat). Das entspricht einer Veränderung von +4,46 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Zwei Ausschüttungen werden in den Folgemonat fallen, das zeigt sich in dem geringen bis moderaten Ausschüttungswachstum YoY.
Anzahl der Dividendenzahlungen und ETF-Ausschüttungen: 21
Anzahl der Zahltage: 10 Tage
durchschnittliche Dividende pro Zahlung: 4,84 €
durchschnittliche Dividende pro Zahltag: 10,17 €
Passives Einkommen YTD [NEU!]
YTD habe ich Ausschüttungen i. H. v. 274,37 € erhalten. Setzt man es ins Verhältnis mit meinem Jahresdividendenziel von 2.100 €, dann beträgt die Zielerreichung der Ausschüttung 13,07 % (Soll 16,67 %). Damit liege ich knapp unter dem Soll, das wird sich aber durch den kommenden ausschüttungsstärkeren März drehen.
Nach den drei Berechnungsmethoden ergeben sich folgende Ausschüttungsrenditen:
Ausschüttungsrenditen YTD: 0,31 %
Ausschüttungsrenditen seit Beginn: 4,71 %
Ausschüttungsrenditen YoY: 2,25 %
Demzufolge hat mein Gesamtportfolio mir bereits rund 5 % des Einstands zurückgezahlt, in diesem Jahr weniger als ein halbes Prozent und innerhalb eines Jahres über 2 %. Darin zeigt sich das noch vergleichsweise junge Alter der Anlage.
Die Ausschüttungsrendite wuchs YoY um 0,89 %. Kein großer Sprung, aber ein Zeichen für ruhiges, stetiges Dividendenwachstum. Das Geld arbeitet effizienter als vor einem Jahr.
Meine Top Zahler
Die Top-5-Zahler im Berichtsmonat waren:
FIRE-Zahl [NEU!]
Meine FIRE-Zahl errechne ich aus den rollierenden 12-Monatsausgaben (TTM) multipliziert mit dem Faktor 25. Auch wenn ich später keine Anteile verkaufen möchte, nutze ich diesen Kehrwert der klassischen 4 % Entnahmerate als konservative Orientierung.
Bei meinen aktuellen 12-Monatsausgaben von 12.226,88 € ergibt sich daraus eine FIRE-Zahl von 305.672,00 €. Das ist das Mindestvolumen, das mein Portfolio erreichen müsste, um die Ausgaben rein theoretisch über eine 4 %ige Entnahme zu decken.
Natürlich schwankt diese Zahl mit meinem Lebensstil. Sie ist aber nicht die einzige Metrik, um zu bestimmen, wie lange mein Vermögen im Ernstfall ausreichen würde.
Ausgabenreichweite (Runway) [NEU!]
Eine andere Methode zur Ermittlung, wie lange ich klarkomme, meine Ausgaben aus dem Vermögen zu decken, ist die rollierende Ausgabenreichweite, auch Runway genannt. Diese beträgt auf Jahresbasis aktuell 7,49 Jahre oder umgerechnet rund 89,9 Monate. Im Vergleich zum Vormonat ist sie um 0,33 Jahre gewachsen. Ich bin also effektiv um etwa vier Monate länger "frei" geworden.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt das Plus sogar bei 1,92 Jahren. Diese Zahl könnte zwar noch höher sein, aber die Rücksetzer durch die wirtschaftspolitischen Unsicherheiten im TTM-Zeitraum dämpfen die Entwicklung etwas. Von meinem Runway-Ziel (25 Jahre), welches dem FIRE-Multiplikator entspricht, bin ich noch 17,51 Jahre entfernt. Das verdeutlicht, dass ich mich trotz der tollen Fortschritte noch am Anfang meines Weges zur vollständigen finanziellen Freiheit befinde.
Die Runway-Stabilität von -0,22 sagt aus, dass meine Reichweite aktuell leicht schwankt und noch nicht in einem absolut stetigen Aufwärtstrend gefestigt ist. Ein negativer Wert deutet hier darauf hin, dass die Volatilität des Kapitals oder kurzfristige Ausgabenspitzen im rollierenden Zeitraum die Kontinuität des Wachstums noch etwas bremsen.
Performancevergleich: Portfolio vs. Benchmarks
Um zu sehen, wo ich wirklich stehe, vergleiche ich mein Depot regelmäßig mit den großen Markt-ETFs. So erkenne ich sofort, wie gut meine Performance (TTWROR) im aktuellen Monat und seit dem Start im Vergleich zum Gesamtmarkt abgeschnitten hat.
Mein Depot: +3,47 % (seit meinem Beginn: +88,49 %)
$VWRL (-0,08 %) : +1,79 % (seit meinem Beginn: 68,46 %)
$VUSA (-0,13 %) : -0,32 % (seit meinem Beginn: 56,83 %)
$IMEU (+0,66 %) : +3,92 % (seit meinem Beginn: 84,27 %)
Wie auch im Vormonat geht’s für mich weiter Bergauf, während die USA ins Stocken geraten. 🤗
Daten, die mit „seit meinem Beginn“ ausgewiesen sind gelten als seit 31.05.2020.
Risikokennzahlen
Hier meine Risikokennzahlen bezogen auf den Berichtsmonat:
Maximaler Drawdown:
seit Beginn: 17,17 %
Berichtsmonat: 0,87 %
Maximale Drawdown Duration:
seit Beginn:702 Tage
Berichtsmonat: 14 Tage
Volatilität:
seit Beginn: 28,36 %
Berichtsmonat: 2,02 %
Sharpe Ratio:
seit Beginn: 0,41
im Berichtsmonat: 27,72
Semivolatilität:
seit Beginn: 21,07 %
Berichtsmonat: 1,48 %
Der maximale Drawdown von 702 Tagen seit Beginn erinnert mich weiterhin an die intensive Phase zwischen 2022 und 2023, bevor die große Erholung einsetzte. Im Februar war der Rückgang mit gerade einmal 0,87 % absolut vernachlässigbar. Das zeigt deutlich, wie stabil mein Portfolio aktuell im eisigen Wind stand.
Besonders krass ist diesen Monat meine Sharpe Ratio, die auf einen Wert von 27,72 hochgeschossen ist. Auch wenn das natürlich ein statistischer Ausreißer nach oben ist, spiegelt es die extrem positive Performance bei gleichzeitig sehr niedriger Volatilität wider. Seit Beginn liegt die Sharpe Ratio bei soliden 0,41. Das bedeutet, dass ich für jede Einheit Risiko kontinuierlich Rendite über dem risikofreien Zins einsammle.
Die Volatilität im Februar war mit 2,02 % im Vergleich zu den 28,36 % seit Beginn extrem niedrig. Sogar die Semivolatilität lag bei nur 1,48 %. Für mich ist das ein klares Signal: Mein Portfolio schwankt zwar minimal, aber die tatsächlichen Verlustrisiken bleiben auf einem sehr geringen Niveau.
Was bleibt als Fazit für diesen Monat? Die Bestätigung meiner Strategie: Langfristig denken, die Automatisierung wie geschmiert laufen lassen und die Zeit für neue Projekte nutzen. Der Februar war ein Monat der Stabilität und des Wachstums. Genau so darf es weitergehen!
Ausblick
Nachdem ich im Februar die Weichen gestellt habe, wird der März ein Monat der Umsetzung. Die Rückstellungen für die Vorabpauschale sind bereits erfolgreich in die Märkte geflossen. Eine noch zu erwartende kleine Erstattung werde ich im März in die Märkte geben, vielleicht kann ich mich auch noch mal über einen Bonus freuen, der auch investiert werden wird. Wenn du wissen willst, welche Einzelwerte diesen Monat besonders im Fokus stehen, dann bleib auf jeden Fall dran! 😊
In Sachen AI bleibe ich natürlich am Puls der Zeit. NotebookLM in Verbindung mit Gemini ist für mich ein absoluter Gamechanger geworden. Einfach mal ein klickbares Dashboard aus vorausgezahlten Quellen, die sich in einer Tabelle zusammenfinden, erstellen, den eigenen Monatsabschluss zu einem Audio DeepDive machen, oder ganz neue Metriken kennenlernen, die einen wunderbar erklärt werden. In Sachen AI gibt’s noch so viel zu entdecken und dieser Vorwärtsdrang treibt mich an, das Maximum aus den neuen technischen Möglichkeiten herauszuholen und meine Workflows weiter zu automatisieren.
Den Rückblick schließe ich wie im Vormonat mit einem politischen Thema, das hier eigentlich nicht hergehört. Dennoch möchte ich meine kleine Reichweite nutzen, um auf ein wichtiges Ereignis aufmerksam zu machen. Im Februar gab es eine beeindruckende Massendemo von Iranern in München. Sie verlief absolut friedlich. Die Teilnehmer sammelten ihren Müll auf und spielten aus Dankbarkeit sowie Demut unsere Hymne. Sie bedankten sich bei der Polizei, nicht nur mit Worten, sondern auch mit Rosen. Es gab keine Ausschreitungen und keine Sachbeschädigungen. Das ist absolut beeindruckend und ich denke, ihr wisst das genauso zu schätzen wie ich.
In meinem Branding kommt das Wörtchen frei vor. Auch wenn es dort in einem anderen Zusammenhang steht, ist dieses kleine Wort in diesem Monat mein persönliches Anliegen. Wir können froh sein, dass die Exil-Iraner bei uns leben. Sie und das Leid ihrer Landsleute erinnern uns immer wieder daran, wie unendlich wertvoll unsere westlichen Werte von Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie sind.
Im Iran erleben wir gerade Menschen, die sich so sehr wünschen, einfach nur wie wir in Freiheit zu leben. Frei von religiöser Unterdrückung, frei von Gewalt und frei von der Indoktrination des Hasses und Terror. Sie wünschen sich das so sehr, dass sie sogar um Eingriff von den Amis und Israelis bitten und Angriffe auf die Stellungen des Regimes in ihrer Heimat befürworten. Wir müssen verstehen, dass für sie der Raketenbeschuss und die Bombardierung ein viel kleineres Übel ist, als auch nur einen Tag länger in dieser islamistischen Hölle leben zu müssen. Wir müssen verstehen, dass unsere westlichen Werte keine Selbstverständlichkeit sind und dass wir jetzt Haltung zeigen müssen. Haltung zu unseren Werten und Haltung zu jenen, die sich das Ende dieser Diktatur herbeisehnen. Das ist mein wichtigstes Learning für den abgelaufenen Monat.
Ich wünsche den Menschen im Iran, die noch immer alles riskieren, dass sie endlich von diesem verbrecherischen Regime befreit werden. Sie sollen endlich das kennenlernen, was für uns so alltäglich ist: Demokratie, Menschenrechte (vor allem Frauenrechte) und schlichtweg die Freiheit. Sie haben es sich nach 47 Jahren der Unterdrückung, Gewalt und Terror verdient. Für ihren Weg zu Frieden und Selbstbestimmung wünsche ich ihnen von Herzen alles Gute und alles Glück der Welt. 🍀
Vielen Dank fürs Lesen. Und jetzt auf in den beginnenden Frühlingsmärz! ☀️
👉 Meine zugehörigen Carousel Posts zum Rückblick werden wie folgt veröffentlicht.
08.03.2026: Depotrückblick (Performancekennzahlen, Aktienperformance, -allokation, -branchen, Nachkäufe und Performance-Vergleiche)
09.03.2026: Budgetrückblick (Einnahmen, Ausgaben, Cashflow, Quoten, Budgeteinhaltung und Bürgergeldcheck)
10.03.2026: Cashflowrückblick [NEU!] (allgemeine, YTD und Ist-vs.-Sollvergleich zum passiven Einkommen, Meine Top-Ausschütter, FIRE-Zahl und Kapitalreichweite)
📲 Dort gibt’s auch aktuell drei Posts die Woche: @frugalfreisein. Instagram-Reels und YouTube-Shorts erscheinen aktuell unter gleichnamigen Kanälen noch unregelmäßig, gleiches gilt für Videos.
Bitte achtet genau auf die Schreibweise meines Alias. Leider sind in Social Media zu viele Fake- und Phishing Accounts unterwegs. Ich bin nun auch schon mehrfach „kopiert“ worden.
👉 Wie ist euer persönliches Gefühl für das Börsenjahr gestartet? (Keine Anlageberatung!)
Naja, eine Frage trotzdem: Wenn es dir um finanzielle Freiheit geht, warum wählst du dann eine Strategie, die die sichere Entnahmerate bei 4% lässt? Es gibt Strategien, die verdoppeln die und würden deine FIRE-Zahl halbieren. Sowas wäre deutlich effizienter als das Centzählen am Monatsende. 🤷
Volle Position, Kreislauf geschlossen
Das sollte heute für dieses Jahr mein letzter Kauf in diesem Depot gewesen sein, dieses Depot läuft jetzt ab März nur noch mit Sparplänen, finanziert aus den Ausschüttungen und Dividenden. Bespart werden, $EQQQ (-1,14 %) , $WITS (-1,13 %) und $IUIT (-0,95 %) , mal schauen wie es am Ende des Jahres dann aussieht.
Trade Republic
Werden bei euch die Dividenden Zahlungen von $JEPQ (-0,54 %) und $JEGP (+0,43 %) auch nicht in die Gesamtperformance einbezogen?
💡 Bauspardarlehen (2,15 %) als moderater Fremdkapital-Hebel für Income-ETFs – Meinungsabfrage*
**Kurzfassung:**
Ich plane, ein Bauspardarlehen in Höhe von **16.800 €** **ohne wohnwirtschaftliche Verwendung** abzurufen und gezielt in **3 ausschüttende Income-ETFs** zu investieren.
Ziel ist **Cashflow-basierte Tilgung innerhalb von ca. 24 Monaten**, nicht Buy & Hold auf 10 Jahre.
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## 🏦 Finanzierung (fix)
* Darlehensbetrag: **16.800 €**
* Sollzins: **2,15 %**
* Laufzeit (formal): **10 Jahre**
* Sondertilgung: **jederzeit mtl. möglich**
* Monatliche Zinslast: **≈ 30 €**
* Strategie: **Dividendeneinnahmen + Sondertilgung**
*Mein Ziel nach 24 Monaten Darlehen getilgt
📊 Geplantes Investment (Fremdkapital)
**Gleichgewichtete Aufteilung: je 5.600 €**
1️⃣ **iShares World Equity High Income Active UCITS ETF**
ISIN: IE000KJPDY61 $WINC (-0,27 %)
→ Globaler Aktien-Income, Ausschüttung hoch (überwiegend quartalsweise)
2️⃣ **JPM Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF**
ISIN: IE000U9J8HX9 $JEPQ (-0,54 %)
→ Nasdaq-Exposure + Optionsprämien, **monatliche Ausschüttung**
3️⃣ **JPM Global Equity Premium Income Active UCITS ETF**
ISIN: IE0003UVYC20 $JEGP (+0,43 %)
→ Global diversifiziert + Optionsstrategie, **monatliche Ausschüttung**
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💸 Erwarteter Cashflow (konservativ)
* Netto-Dividenden gesamt: **≈ 90–108€ / Monat**
* Zinsen gedeckt: **ja**
* Reiner Tilgungsanteil aus Ausschüttungen: **≈ 60–78€ / Monat**
* Zusätzliche Tilgung geplant aus Eigenmitteln (Dividenden aus dem bestehenden Portfolio werden zur Tilgung umgeleitet)
➡️ **Ziel:** vollständige Rückzahlung in **~24 Monaten**, danach Cashflow frei.
🧠 Risiko-Einordnung (bewusst gewählt)
* Kein Margin, kein Lombard
* Fester Zinssatz < erwarteter Cashflow
* Income-ETFs → begrenztes Upside, dafür planbarer Ertrag
* Haupt-Risiken:
* Kürzung der Ausschüttungen
* Seitwärts-/Abwärtsmärkte
* Optionsstrategien limitieren Kursgewinne
💸 Cashflow-Seite (Income-ETFs)
Konservativ angesetzte Netto-Ausschüttungsrendite des ETF-Korbs:
≈ 6,5–7,0 % netto p. a.
entspricht 650–700 Basispunkten
➡️ Spread (Rendite – Zins):
+435 bis +485 Basispunkte
🧠 Interpretation (für die Community)
Kein klassischer Wachstumshebel
Kein Kurs-Momentum erforderlich
Hebel basiert rein auf Carry
Vergleichbar mit:
konservativem Credit-Spread
strukturiertem Income-Overlay
Ja ein Sparplan auf den Msci world könnte nach 2 Jahren mit einem höheren Buchwert im Depot stehen, aber so habe ich nach 2 Jahren einen die Anteile an den 3 ETFs und monatlich Cashflow frei
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## ❓ Offene Fragen an die Community
* Wie seht ihr das Vorhaben?
* Ist der **2,15 % Fixzins** aus eurer Sicht ein vertretbarer "Hebel"?
* Würdet ihr die Gewichtung der drei ETFs anders setzen?
* Übersehe ich ein strukturelles Risiko?
Freue mich ausdrücklich über kritische Meinungen.
Ziel ist kein „schnell reich“, sondern kontrollierter Cashflow mit einer schnellen Rückzahlung
„Kann ich den Kredit auch aus meinen Erwerbseinkünften bezahlen, sollte der geplante Cashflow ausbleiben.“
Wenn dem so ist, finde ich nicht dass man sich überhebelt.
Meistdiskutierte Wertpapiere
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