TLDR: Lang, aber mit noch mehr Metriken. 😊
Der Februar ist zwar der kürzeste Monat des Jahres, aber beim Vermögensaufbau gibt es keine kurzen Pausen. Während draußen vor dem Vorfrühling noch mal Väterchen Frost anklopfte, habe ich die Zeit genutzt, um weiter meine Vorhaben voranzutreiben. Nach dem unperfekten Start im Januar ging es mir diesen Monat vor allem um eines: Dranbleiben! Ob beim abendlichen Laufen der Kälte trotzen, beim Heben der Hanteln, beim Drehen neuer Videos oder beim Erstellen neuer Carousel Posts (auch in der Holzklasse im Zug), oder beim Blick auf mein Depot. Es zeigt sich immer wieder, dass Beständigkeit einer der Schlüssel zum Erfolg ist. Wenn Disziplin entwickelt ist, läuft Automatisierung wie geschmiert und lässt mir den Kopf für neue Ideen und Projekte rund um das Thema finanzielle Freiheit frei.
Während ich meinen frugalen Urlaub in MV genossen habe, regnete es mit einsetzendem Tauwetter nicht nur Wasser, sondern auch Dividenden vom Himmel. Willst du wissen, was sich im Maschinenraum meines Portfolios getan hat, und hast du Lust auf ganz neue Metriken zu meinem passiven Einkommen?
Dann ist es jetzt Zeit für einen schönen Rückblick, denn dat Schietwetter is mi güstern op’n Keks gahn.
DISCLAIMER/RISIKOHINWEIS
Bitte vergiss nicht, dass dieser Beitrag lediglich zur Unterhaltung dient. Es handelt sich an keiner Stelle um eine Kaufs- oder Verkaufsempfehlung oder um eine professionelle Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Mache nicht einfach irgendetwas nach, was ich tue. Ich schildere lediglich die Geschehnisse in meinen Depots, übernehme aber keinesfalls eine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Die Geldanlage am Kapitalmarkt ist stets mit Risiken wie Verlust des eingesetzten Kapitals, Kursschwankungen, Liquidationsrisiken oder Marktrisiken verbunden. Gemäß den aktuellen Leitlinien der ESMA und BaFin weise ich ausdrücklich darauf hin, dass dieser Rückblick ausschließlich der Dokumentation meiner persönlichen Anlagestrategie dient und keine Anlageberatung im Sinne des WpIG darstellt. Die von mir vorgestellten Titel sind ausdrücklich nicht als Anlageberatung zu verstehen, sondern sind lediglich Bestandteile meines persönlichen Portfolios zum Berichtszeitpunkt. Bedenke bitte auch, dass ein Interessenkonflikt besteht, da ich natürlich die gehaltenen Titel selbst halte.
Ziehe dir selbst ggf. eine professionelle Beratung zur Hilfe und mache deine eigenen Recherchen.
Gesamtperformance
Gerne wiederhole ich einen Fakt meiner letzten Rückblicke. Automatisierung is King. Wenn alles von allein läuft, hast du Platz in deinem Kopf für die schönen Dinge des Lebens. Oder um das Richtige zu tun. Dazu am Ende mehr.
Meine wichtigsten Performancekennzahlen für mein Gesamtportfolio auf einem Blick:
- TTWROR (Berichtsmonat): +3,47 % (Vormonat: +1,64 %)
- TTWROR (seit Beginn): +88,49 %
- IZF (Berichtsmonat): +55,90 % (Vormonat: +21,13 %)
- IZF (seit Beginn): +12,50 %
- Delta: +3.172,19 €
- Absolute Veränderung: +4.396,52 €
Daten, die mit „seit Beginn“ ausgewiesen sind gelten als seit 31.05.2020.
Performance & Volumen
Mein Klassenprimus $AVGO (+0,15 %) verliert im Depot etwas an Gewicht, bleibt aber weiterhin auf dem ersten Rang nach Volumen und Performance. Der Wert ist in letzter Zeit sehr heiß gelaufen. Vielleicht findet im Halbleitermarkt gerade eine Rotation zu $NVDA (-0,96 %) statt? Beim Thema Tech fällt auch $GOOGL (-0,59 %) etwas, da sie hohe Investitionen angekündigt haben. Dafür legt $WMT (+0,18 %) schön weiter zu.
In der Betrachtung nach Volumen ist die $BAC (-2,65 %) jetzt raus aus meinen Top 5. Dafür steigt $FAST (-0,84 %) auf und landet gleich auf Platz 3. Der Schraubenhersteller war schon einmal in meinen Top 5 und lässt sich nicht zweimal bitten.
Auch $FDX (-3,98 %) steigt wieder in meine Top 5 auf. Der Logistik-Riese hat eine starke Entwicklung im Februar hinter sich. Vielleicht hat es mit dem Tariff-Refund-Thema oder einer Sektorrotation von Tech in Industrials zu tun? Außerdem spalten sie ihre Frachtsparte ab, was die Kostensenkungsfantasien weiter anfeuert. Das bedeutet mehr Cashflow für die „Lilanen“.
Werfe ich einen Blick auf meine schwächsten Performer, stelle ich fest, dass sich das Minus bei $TGT (+0,05 %) immer weiter verbessert. Das freut mich besonders, da ich diesen Wert in seinen Hungerzeiten immer mit etwas mehr Geld in den Sparplänen bedacht habe. Dafür sackt $NOVO B (-0,55 %) weiter ab. Mit –43 % erreichen sie einen neuen Negativrekord in meinem Depot. Das zeigt, wie intensiv der Konkurrenzkampf mit $LLY (+0,32 %) inzwischen geworden ist.
Größte Einzelaktienpositionen nach Volumen am Gesamtportfolio:
Aktienanteil ( %) am Gesamtportfolio (und zugehöriges Depot):
$AVGO (+0,15 %) : 2,59 % (Hauptaktiendepot)
$WMT (+0,18 %) : 1,87 % (Hauptaktiendepot)
$FAST (-0,84 %) : 1,45 % (Hauptaktiendepot)
$GOOGL (-0,59 %) : 1,40 % (Hauptaktiendepot)
$FDX (-3,98 %) : 1,31 % (Hauptaktiendepot)
Kleinste Einzelaktienpositionen nach Volumen am Gesamtportfolio:
Aktienanteil ( %) am Gesamtportfolio (und zugehöriges Depot):
$NOVO B (-0,55 %) : 0,35 % (Hauptaktiendepot)
$GIS (+1,52 %) : 0,51 % (Hauptaktiendepot)
$HTGC (-1,58 %) : 5,53 % (Hauptaktiendepot)
$BATS (-1,48 %) : 0,55 % (Kryptonachfolgedepot)
$CPB (+2,15 %) : 0,56 % (Hauptaktiendepot)
Top-Performer Einzelaktien
Aktien mit Performance seit dem Erstkauf ( %) (und das jeweilige Depot):
$AVGO (+0,15 %) : +277 % (Hauptaktiendepot)
$WMT (+0,18 %) : +112 % (Hauptaktiendepot)
$GOOGL (-0,59 %) : +106 % (Hauptaktiendepot)
$NFLX (-0,39 %) : +95 % (Hauptaktiendepot)
$OHI (+0,88 %) : +88 % (Hauptaktiendepot)
Flop-Performer Einzelaktien
Aktien mit Performance seit dem Erstkauf ( %) (und das jeweilige Depot):
$TGT (+0,05 %) : -20 % (Hauptaktiendepot)
$CPB (+2,15 %) : -30 % (Hauptaktiendepot)
$NKE (-1,76 %) : -34 % (Hauptaktiendepot)
$GIS (+1,52 %) : -35 % (Hauptaktiendepot)
$NOVO B (-0,55 %) : -43 % (Hauptaktiendepot)
Branchenallokation meiner Einzelaktien [NEU!]
Meine Top 6 Branchen sind:
Konsumgüter: 18,19 %
Diverse: 16,78 %
Technologie: 11,92 % [ohne Informationstechnologie]
Finanzsektor: 11,24 %
Transport: 9,61 %
Handel: 7,13 %
Assetallokation
Aktuell bestimmen Aktien und ETFs meine Assetallokation.
ETFs: 42,0 %
Aktien: 58,0 %
Investitionen und Nachkäufe
Folgende Summen habe ich per Sparpläne investiert:
Geplante Sparplansumme aus dem fixen Nettogehalt: 1.040 €
Sparquote der Sparpläne am fixen Nettogehalt: 48,80 %
Geplante Sparplansumme aus dem fixen Nettogehalt, inkl. reinvestierten Dividenden nach Plangröße: 1.060 €
Dazu gab es aus Rückflüssen, Erstattungen, Cashback etc. folgende zusätzliche Investitionen als Einmalsparpläne/-nachkäufe:
Nachkäufe/Einmalsparpläne als Cashbackrente aus Erstattungen: 55,00 €
Nachkäufe/Einmalsparpläne als Cashbackrente aus Boni: 39,97 €
Nachkäufe aus anderen Überschüssen: 0,00 €
Nachkäufe aus aufgelöster Steuer-Rücklage: 107,98 €
automatisch reinvestierte Dividenden durch den Broker: 2,51 € (Funktion ist nur bei einem Altdepot aktiviert, da ich die Reinvestition sonst lieber selbst steuere)
Im Berichtsmonat wurden nur die fest eingestellten Sparpläne ausgeführt.
Anzahl der außerplanmäßigen Nachkäufe: 4
Passives Einkommen aus Dividenden und ETF-Ausschüttungen
Passives Einkommen im Berichtsmonat
Ich habe im Berichtsmonat 101,65 € an Ausschüttungen erhalten (97,31 € im Vorjahresmonat). Das entspricht einer Veränderung von +4,46 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Zwei Ausschüttungen werden in den Folgemonat fallen, das zeigt sich in dem geringen bis moderaten Ausschüttungswachstum YoY.
Anzahl der Dividendenzahlungen und ETF-Ausschüttungen: 21
Anzahl der Zahltage: 10 Tage
durchschnittliche Dividende pro Zahlung: 4,84 €
durchschnittliche Dividende pro Zahltag: 10,17 €
Passives Einkommen YTD [NEU!]
YTD habe ich Ausschüttungen i. H. v. 274,37 € erhalten. Setzt man es ins Verhältnis mit meinem Jahresdividendenziel von 2.100 €, dann beträgt die Zielerreichung der Ausschüttung 13,07 % (Soll 16,67 %). Damit liege ich knapp unter dem Soll, das wird sich aber durch den kommenden ausschüttungsstärkeren März drehen.
Nach den drei Berechnungsmethoden ergeben sich folgende Ausschüttungsrenditen:
Ausschüttungsrenditen YTD: 0,31 %
Ausschüttungsrenditen seit Beginn: 4,71 %
Ausschüttungsrenditen YoY: 2,25 %
Demzufolge hat mein Gesamtportfolio mir bereits rund 5 % des Einstands zurückgezahlt, in diesem Jahr weniger als ein halbes Prozent und innerhalb eines Jahres über 2 %. Darin zeigt sich das noch vergleichsweise junge Alter der Anlage.
Die Ausschüttungsrendite wuchs YoY um 0,89 %. Kein großer Sprung, aber ein Zeichen für ruhiges, stetiges Dividendenwachstum. Das Geld arbeitet effizienter als vor einem Jahr.
Meine Top Zahler
Die Top-5-Zahler im Berichtsmonat waren:
FIRE-Zahl [NEU!]
Meine FIRE-Zahl errechne ich aus den rollierenden 12-Monatsausgaben (TTM) multipliziert mit dem Faktor 25. Auch wenn ich später keine Anteile verkaufen möchte, nutze ich diesen Kehrwert der klassischen 4 % Entnahmerate als konservative Orientierung.
Bei meinen aktuellen 12-Monatsausgaben von 12.226,88 € ergibt sich daraus eine FIRE-Zahl von 305.672,00 €. Das ist das Mindestvolumen, das mein Portfolio erreichen müsste, um die Ausgaben rein theoretisch über eine 4 %ige Entnahme zu decken.
Natürlich schwankt diese Zahl mit meinem Lebensstil. Sie ist aber nicht die einzige Metrik, um zu bestimmen, wie lange mein Vermögen im Ernstfall ausreichen würde.
Ausgabenreichweite (Runway) [NEU!]
Eine andere Methode zur Ermittlung, wie lange ich klarkomme, meine Ausgaben aus dem Vermögen zu decken, ist die rollierende Ausgabenreichweite, auch Runway genannt. Diese beträgt auf Jahresbasis aktuell 7,49 Jahre oder umgerechnet rund 89,9 Monate. Im Vergleich zum Vormonat ist sie um 0,33 Jahre gewachsen. Ich bin also effektiv um etwa vier Monate länger "frei" geworden.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt das Plus sogar bei 1,92 Jahren. Diese Zahl könnte zwar noch höher sein, aber die Rücksetzer durch die wirtschaftspolitischen Unsicherheiten im TTM-Zeitraum dämpfen die Entwicklung etwas. Von meinem Runway-Ziel (25 Jahre), welches dem FIRE-Multiplikator entspricht, bin ich noch 17,51 Jahre entfernt. Das verdeutlicht, dass ich mich trotz der tollen Fortschritte noch am Anfang meines Weges zur vollständigen finanziellen Freiheit befinde.
Die Runway-Stabilität von -0,22 sagt aus, dass meine Reichweite aktuell leicht schwankt und noch nicht in einem absolut stetigen Aufwärtstrend gefestigt ist. Ein negativer Wert deutet hier darauf hin, dass die Volatilität des Kapitals oder kurzfristige Ausgabenspitzen im rollierenden Zeitraum die Kontinuität des Wachstums noch etwas bremsen.
Performancevergleich: Portfolio vs. Benchmarks
Um zu sehen, wo ich wirklich stehe, vergleiche ich mein Depot regelmäßig mit den großen Markt-ETFs. So erkenne ich sofort, wie gut meine Performance (TTWROR) im aktuellen Monat und seit dem Start im Vergleich zum Gesamtmarkt abgeschnitten hat.
Mein Depot: +3,47 % (seit meinem Beginn: +88,49 %)
$VWRL (-1,61 %) : +1,79 % (seit meinem Beginn: 68,46 %)
$VUSA (-1,24 %) : -0,32 % (seit meinem Beginn: 56,83 %)
$IMEU (-0,79 %) : +3,92 % (seit meinem Beginn: 84,27 %)
Wie auch im Vormonat geht’s für mich weiter Bergauf, während die USA ins Stocken geraten. 🤗
Daten, die mit „seit meinem Beginn“ ausgewiesen sind gelten als seit 31.05.2020.
Risikokennzahlen
Hier meine Risikokennzahlen bezogen auf den Berichtsmonat:
Maximaler Drawdown:
seit Beginn: 17,17 %
Berichtsmonat: 0,87 %
Maximale Drawdown Duration:
seit Beginn:702 Tage
Berichtsmonat: 14 Tage
Volatilität:
seit Beginn: 28,36 %
Berichtsmonat: 2,02 %
Sharpe Ratio:
seit Beginn: 0,41
im Berichtsmonat: 27,72
Semivolatilität:
seit Beginn: 21,07 %
Berichtsmonat: 1,48 %
Der maximale Drawdown von 702 Tagen seit Beginn erinnert mich weiterhin an die intensive Phase zwischen 2022 und 2023, bevor die große Erholung einsetzte. Im Februar war der Rückgang mit gerade einmal 0,87 % absolut vernachlässigbar. Das zeigt deutlich, wie stabil mein Portfolio aktuell im eisigen Wind stand.
Besonders krass ist diesen Monat meine Sharpe Ratio, die auf einen Wert von 27,72 hochgeschossen ist. Auch wenn das natürlich ein statistischer Ausreißer nach oben ist, spiegelt es die extrem positive Performance bei gleichzeitig sehr niedriger Volatilität wider. Seit Beginn liegt die Sharpe Ratio bei soliden 0,41. Das bedeutet, dass ich für jede Einheit Risiko kontinuierlich Rendite über dem risikofreien Zins einsammle.
Die Volatilität im Februar war mit 2,02 % im Vergleich zu den 28,36 % seit Beginn extrem niedrig. Sogar die Semivolatilität lag bei nur 1,48 %. Für mich ist das ein klares Signal: Mein Portfolio schwankt zwar minimal, aber die tatsächlichen Verlustrisiken bleiben auf einem sehr geringen Niveau.
Was bleibt als Fazit für diesen Monat? Die Bestätigung meiner Strategie: Langfristig denken, die Automatisierung wie geschmiert laufen lassen und die Zeit für neue Projekte nutzen. Der Februar war ein Monat der Stabilität und des Wachstums. Genau so darf es weitergehen!
Ausblick
Nachdem ich im Februar die Weichen gestellt habe, wird der März ein Monat der Umsetzung. Die Rückstellungen für die Vorabpauschale sind bereits erfolgreich in die Märkte geflossen. Eine noch zu erwartende kleine Erstattung werde ich im März in die Märkte geben, vielleicht kann ich mich auch noch mal über einen Bonus freuen, der auch investiert werden wird. Wenn du wissen willst, welche Einzelwerte diesen Monat besonders im Fokus stehen, dann bleib auf jeden Fall dran! 😊
In Sachen AI bleibe ich natürlich am Puls der Zeit. NotebookLM in Verbindung mit Gemini ist für mich ein absoluter Gamechanger geworden. Einfach mal ein klickbares Dashboard aus vorausgezahlten Quellen, die sich in einer Tabelle zusammenfinden, erstellen, den eigenen Monatsabschluss zu einem Audio DeepDive machen, oder ganz neue Metriken kennenlernen, die einen wunderbar erklärt werden. In Sachen AI gibt’s noch so viel zu entdecken und dieser Vorwärtsdrang treibt mich an, das Maximum aus den neuen technischen Möglichkeiten herauszuholen und meine Workflows weiter zu automatisieren.
Den Rückblick schließe ich wie im Vormonat mit einem politischen Thema, das hier eigentlich nicht hergehört. Dennoch möchte ich meine kleine Reichweite nutzen, um auf ein wichtiges Ereignis aufmerksam zu machen. Im Februar gab es eine beeindruckende Massendemo von Iranern in München. Sie verlief absolut friedlich. Die Teilnehmer sammelten ihren Müll auf und spielten aus Dankbarkeit sowie Demut unsere Hymne. Sie bedankten sich bei der Polizei, nicht nur mit Worten, sondern auch mit Rosen. Es gab keine Ausschreitungen und keine Sachbeschädigungen. Das ist absolut beeindruckend und ich denke, ihr wisst das genauso zu schätzen wie ich.
In meinem Branding kommt das Wörtchen frei vor. Auch wenn es dort in einem anderen Zusammenhang steht, ist dieses kleine Wort in diesem Monat mein persönliches Anliegen. Wir können froh sein, dass die Exil-Iraner bei uns leben. Sie und das Leid ihrer Landsleute erinnern uns immer wieder daran, wie unendlich wertvoll unsere westlichen Werte von Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie sind.
Im Iran erleben wir gerade Menschen, die sich so sehr wünschen, einfach nur wie wir in Freiheit zu leben. Frei von religiöser Unterdrückung, frei von Gewalt und frei von der Indoktrination des Hasses und Terror. Sie wünschen sich das so sehr, dass sie sogar um Eingriff von den Amis und Israelis bitten und Angriffe auf die Stellungen des Regimes in ihrer Heimat befürworten. Wir müssen verstehen, dass für sie der Raketenbeschuss und die Bombardierung ein viel kleineres Übel ist, als auch nur einen Tag länger in dieser islamistischen Hölle leben zu müssen. Wir müssen verstehen, dass unsere westlichen Werte keine Selbstverständlichkeit sind und dass wir jetzt Haltung zeigen müssen. Haltung zu unseren Werten und Haltung zu jenen, die sich das Ende dieser Diktatur herbeisehnen. Das ist mein wichtigstes Learning für den abgelaufenen Monat.
Ich wünsche den Menschen im Iran, die noch immer alles riskieren, dass sie endlich von diesem verbrecherischen Regime befreit werden. Sie sollen endlich das kennenlernen, was für uns so alltäglich ist: Demokratie, Menschenrechte (vor allem Frauenrechte) und schlichtweg die Freiheit. Sie haben es sich nach 47 Jahren der Unterdrückung, Gewalt und Terror verdient. Für ihren Weg zu Frieden und Selbstbestimmung wünsche ich ihnen von Herzen alles Gute und alles Glück der Welt. 🍀
Vielen Dank fürs Lesen. Und jetzt auf in den beginnenden Frühlingsmärz! ☀️
👉 Meine zugehörigen Carousel Posts zum Rückblick werden wie folgt veröffentlicht.
08.03.2026: Depotrückblick (Performancekennzahlen, Aktienperformance, -allokation, -branchen, Nachkäufe und Performance-Vergleiche)
09.03.2026: Budgetrückblick (Einnahmen, Ausgaben, Cashflow, Quoten, Budgeteinhaltung und Bürgergeldcheck)
10.03.2026: Rückblick zum passiven Einkommen
[NEU!] (allgemeine, YTD und Ist-vs.-Sollvergleich zum passiven Einkommen, Meine Top-Ausschütter, FIRE-Zahl und Kapitalreichweite)
📲 Dort gibt’s auch aktuell drei Posts die Woche: @frugalfreisein. Instagram-Reels und YouTube-Shorts erscheinen aktuell unter gleichnamigen Kanälen noch unregelmäßig, gleiches gilt für Videos.
Bitte achtet genau auf die Schreibweise meines Alias. Leider sind in Social Media zu viele Fake- und Phishing Accounts unterwegs. Ich bin nun auch schon mehrfach „kopiert“ worden.
👉 Wie ist euer persönliches Gefühl für das Börsenjahr gestartet? (Keine Anlageberatung!)