Wollte mal eure Meinungen haben: Ich bespare mit derzeit je 250€/Monat einen Nasdaq100 ETF $XNAS (+1,57 %) acc. Natürlich. Daneben einen Vanguard FTSE All-world high Dividend yield $VHYL (+0,04 %) ausschüttend. Mit den Ausschüttungen will ich wieder in den Nasdaq100 investieren, vor allem in schwächephasen oder freue mich über den Cashflow. Ich will das bis ins Rentenalter durchziehen, bin jetzt 37. Was meint ihr zu dieser ETF-Sparplan Strategie?
Vanguard FTSE All-Wld Hgh Div Yld ETF D
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Diskussion über VHYL
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21530k geknackt🤌🏻💪🏼 auf zu 50k🤑🤑
Let‘s go, endlich den nächsten 10er Sprung hingelegt.
Das nächste mal wird bei 50k repostet (hoffe es dauert nicht allzu lange😃).
Mein DCA ist momentan bei 800€ + reinvestierte Ausschüttungen.
$VWRL (+0,76 %) 400€
$VHYL (+0,04 %) 100€
$GOAI (+1,85 %) 25€
Der Rest geht in meine Satelliten.
$GOOG (+0,83 %) 35€
$AMZN (+1,92 %) 35€
$O (+0,11 %) 25€+Dividende
$MAIN (+1,69 %) 15€+Dividende
und noch ein paar weitere😃
Rüstungsindustrie - Krisen(sind)sicher?
Mittlerweile macht der Sektor Luft-, Raumfahrt & Verteidigung etwa 8% meines investieren Kapitals aus. Einige Unternehmen der Branche sind zwar ohnehin im $HMWO (+1,15 %) , $TDIV (+0,64 %) oder dem $VHYL (+0,04 %) enthalten, wanderten aber aufgrund ihres langfristigen Trends und Zukunftsaussichten trotzdem als Einzeltitel ins Depot.
Dies sind $LMT (+0,36 %) , $NOC (-1,41 %) , $AVEX und $AVAV (+4,52 %)
Der Rüstungssektor boomt das erste Mal seit 1990 wieder aufgrund der weltweiten Konflikte und noch drohenden Krisen - die Auftragsbücher sind voll, es werden Jobs geschaffen und neue Werke errichtet. Staaten rüsten sich u.a. mit Drohnen, aber auch anderen Gerätschaften und Systemen aus, seit man gesehen hat, wozu diese mittlerweile fähig sind. Auch der Gegenpart, die Verteidigungsfähigkeit gegen Drohnen, Cyberattacken und hybride Kriegsführung spielt mittlerweile eine massive Rolle und erfordert es, dass sich Staaten gegen diese Bedrohung aufrüsten.
Neben dem aktuellen Boom, ist diese Branche aber auch aus einem anderen Grund interessant. Sie ist aufgrund des Kundenkreises recht rezessionsfest. Zusätzlich gibt es hohe Markteintrittshürden, wenige Wettbewerber, die Abnehmer sind fast ausschließlich Staaten, die auch gleich auf Jahrzehnte hinaus Wartungs- und Upgradeverträge haben und nicht zuletzt auch ein gewisses Vertrauen der jeweiligen Nutzer gegenüber der Leistungsfähigkeit.
Auch wenn man teils den Eindruck hat, dass die NATO aufbricht - so sind doch immer noch viele Systeme und Gerätschaften untereinander kompatibel oder sollen es in der Zukunft noch werden - das erweitert die Liste an möglichen Abnehmern enorm.
Nachteile der Branche? Eine hohe Kundenkonzentration, Entwicklungsrisiken, Exportbeschränkungen, teilweise sinnvolle oder weniger sinnvolle politische Einmischung - und sollte ein Unternehmen technologisch abgehängt werden, könnte es auch sehr schnell den Anschluss verlieren.
Während $LMT (+0,36 %) und $NOC (-1,41 %) schon jahrelang etabliert in der Branche sind und durch Skalierung, Diversifikation sowie Know-How wachsen, bilden $AVEX und $AVAV (+4,52 %) für mich die Entwicklung der Zukunft in den Streitkräften ab und sind somit eine Wachstumswette auf den Drang der Staaten autonome Systeme in Krisengebieten operieren zu lassen.
Mein Fazit ist: Wer sich aktiv für Rüstungsindustrie im Depot entscheidet, der akzeptiert zwar ein ethisches Dilemma, profitiert jedoch von enormer Planbarkeit, strukturellem Rückenwind, sowie dem technologischen Wandel und damit einhergehenden Staatsausgaben.
Schlusswort:
Sollte Morgen der Weltfrieden eintreten - dann bin ich im Übrigen sehr gerne und mehr als dazu bereit den Preis in Form von Verlusten dafür zu zahlen!
*enthält KI-generierte Bilder*
In einem Krieg, der auf höchstem technologischen Level geführt wird, kommt es durchgehend darauf an, schnell und flexibel Material beschaffen zu können. Das bieten riesige Rüstungskonzerne schlichtweg nicht.
Ukrainische Einheits- und Verbandsführer bestellen Ausrüstung, UAV‘s, Waffen und Zubehör über eine staatliche Website, auf der viele kleine Unternehmen ihre Ware anbieten. Dieser dezentrale Beschaffungsprozess bietet den Streitkräften das, was sie brauchen. Unmittelbar verfügbares Gerät, welches ausprobiert, adaptiert, verworfen & ersetzt wird.
Die taktische Ebene einer Armee ist nicht an Langzeitverträgen, Wartungsfristen oder Ersatzteilproduktionslaufzeiten interessiert. All das, was Rüstungskonzerne einem Staat, der Kunde werden will, aufschwatzen, um langfristig und planbar Geld zu verdienen.
Wenn wir über große Rüstungsprojekte sprechen wie Kampfpanzer, Marschflugkörper, Fregatten, U-Boote & Kampfflugzeuge, bleiben die großen Rüstungskonzerne einsame Spitze. Allerdings muss man sich vor Augen führen, dass in der Ukraine auch folgendes zu sehen ist:
- ein 35 Mio € Panzer kann problemlos durch eine 1500€ Drohne vernichtet werden
- der Einsatzwert eines Kampfflugzeugs wird in einem Krieg zweier ebenbürtiger Parteien, aufgrund von fehlender Luftüberlegenheit, extrem reduziert
- Fregatten und U-Boote können in Häfen gefangen sein, da ein Auslaufen durch Untersee UAV‘s zu gefährlich ist
- Millionenschwere Marschflugkörper werden durch günstige Langstrecken-UAV‘s ersetzt, welche bessere Luftaufklärung und selektivere Zielbekämpfung ermöglichen
Die Rüstungskonzerne werden nicht aufhören Geld zu verdienen, gerade da Staaten wie Deutschland weiterhin viel auf konventionelle Kriegsführung setzen, aber man kann auch Gründe dafür finden, warum das, was Rüstungskonzerne bieten, für eine Armee nicht attraktiv sein kann.
Portfolioanalyse
Hey, vor einem guten Jahr habe ich bereits mein Portfolio geteilt und nach eurer Meinung gefragt. Seit dem konnte ich meine Sparquote von 1.000€ in meinen 70/30 Core halten. Desweiteren investiere ich 50€ in $BTC (-0,04 %) und 80€ in meinen $VHYL (+0,04 %) . Ich habe mich von einigen Positionen getrennt und teilweise neue einmalkäufe getätigt.
Zu dem überlege ich weitere 5.000€ zu investieren und meinen Core damit zu vergrößern.
Ab nächsten Jahr möchte ich zu dem die 150€ monatlich nebenbei in das Altersvorsorgedepot stecken.
Meine fragen aktuell wären wie könnte ich mein Portfolio verbessern? Undwas haltet ihr von meinen Einzel Titeln?
Bei deinen Einzelaktien sind es die klassischen Ameisen-Positionen. Also alle Aktien unter 200€ haben eigentlich keinen Einfluss auf deine Rendite. Suche dir gezielt deine 5 Aktien raus von denen du eine Outperformance gegenüber deiner ETFs vermutest oder die dir das beste Sicherheitsgefühl geben. Und die vergrößerst du auf 2 bis 5% Portfolio-Anteil.
Ich persönlich würde AMD, Alphabet, Allianz und JPMorgan alle auf 1500€ hochschrauben. Und dann bringen gute Quartalszahlen oder gute News schon richtig Kohle. Wenn Allianz bei deinen 100€ um 7% hochgeht hat das finanziell nur denselben Impact wie wenn du einmal McSmart Menü anstatt Big Mac Menü nimmst ;)
Depot Verschlankung
Ich spiele schon länger mit dem Gedanken meine Einzelaktien komplett zu verkaufen und nur noch meine drei ETFs anzusparen ($IWDA (+1,13 %) , $VHYL (+0,04 %) , $TDIV (+0,64 %) ) um stabiler in der Zukunft aufgestellt sein. Die meisten meiner Positionen finden sich sowieso in mindestens einem der drei ETFs wieder. Heute habe ich den nächsten Schritt gemacht und $MRK (+1,96 %) , $6501 (+1,82 %) und $WUW (+0,49 %) abgegeben um meine Position im $VHYL (+0,04 %) zu erhöhen. Langfristig (> 5 Jahre) sollte sich diese Strategie auszahlen.
Wie steht ihr zu dieser Strategie ?
Kaufenswert
Was kauft ihr zur Zeit? Kauft ihr überhaupt etwas? Ich finde der Markt preist zu viele positive Entwicklungen ein zB im nahen Osten und habe daher lange Zeit nichts ins Depot geholt. Überlege jetzt allerdings doch etwas den $VHYL (+0,04 %) etwas aufzustocken oder neu den $IEEM (+1,2 %) mit reinzunehmen. 🤔
Würde mich mal interessieren wie ihr das zur Zeit handhabt.
Allen eine schöne sonnige Woche ☀️
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