Was macht man mit $MICC (+0,83 %) durch die Abspaltung, nennt man das so?
Verkaufen und den Verlust mitnehmen oder ist das alles falsch eingebucht?
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14Was macht man mit $MICC (+0,83 %) durch die Abspaltung, nennt man das so?
Verkaufen und den Verlust mitnehmen oder ist das alles falsch eingebucht?
Während draußen die Welt in den Weihnachtstrubel abdriftete und ich bewusst mehr Zeit mit meinen Eltern verbrachte, spielten sich an den Märkten kleine Dramen ab. Mein Klassenprimus $AVGO (-2,38 %) verlor an Wert, ebenso wie das Hauptaktiendepot. Doch ehrlich? Ich habe das erst beim Jahresabschluss wirklich bemerkt. Die zweite Dezemberhälfte hatte mich längst in ihren Bann gezogen, besonders Weihnachten und die Zeit zwischen den Jahren, in der alles etwas langsamer wird. Statt Hektik reflektieren und in sich gehen. Die automatisierten Systeme machten derweil weiterhin ihren Job. Sparpläne liefen und Dividenden flossen.
Zum Jahresende gab es mit $LTC (-3,96 %) Properties einen letzten Nachkauf des Jahres. Neben $O (-1,27 %) und $MAIN (-2,45 %) soll dieser Monatszahler weiter wachsen. Das Geschäftsmodell hat Zukunft, und ich baue mir hier Schritt für Schritt etwas auf.
Und jetzt genug der Ruhe, Zeit für einen Rückblick.
Gesamtperformance
Alles lief Business as usual, während ich das Jahresende genießen konnte. Negative Effekte gingen an mir vorbei, das gehört eben mit dazu.
Meine wichtigsten Performancekennzahlen für mein Gesamtportfolio auf einen Blick:
Performance & Volumen
$AVGO (-2,38 %) gibt 15% ab und zieht auch mit anderen Tech-Werten wie $NFLX (-0,25 %) und $GOOGL (-2,03 %) mein Hauptaktiendepot runter. Die anderen Depots steigen, können das aber nicht ausgleichen. Das gehört zum Investieren dazu. Beim Blick in die Top 5 stelle ich fest, dass dafür defensive Werte wie die $BAC (-0,98 %) und $WMT (-1,1 %) wieder leicht zulegen. Das mag ich, stink langweiliges Geschäftsmodell, was gar nicht sexy ist, aber stetiges Kurswachstum und einem schönen Cashflow für mich beschert.
Die fünf roten Laternen gehen natürlich wieder an dieselben schwächelnden Kandidaten (nach Performance). Naja, wenn irgendetwas gut läuft, muss auch etwas schlecht laufen.
Größe Einzelaktienpositionen nach Volumen am Gesamtportfolio:
Aktienanteil (%) am Gesamtportfolio (und zugehöriges Depot):
$AVGO (-2,38 %) : 3,06% (Hauptaktiendepot)
$WMT (-1,1 %) : 1,76% (Hauptaktiendepot)
$GOOGL (-2,03 %) : 1,51% (Hauptaktiendepot)
$BAC (-0,98 %) : 1,50% (Hauptaktiendepot)
$NFLX (-0,25 %) : 1,38% (Hauptaktiendepot)
Kleinste Einzelaktienpositionen nach Volumen am Gesamtportfolio:
Aktienanteil (%) am Gesamtportfolio (und zugehöriges Depot):
$NOVO B (-4,72 %) : 0,48% (Hauptaktiendepot)
$BATS (-0,1 %) : 0,54% (Hauptaktiendepot)
$GIS (+0,89 %) : 0,55% (Kryptonachfolgedepot)
$MDLZ (-0,95 %) : 0,56% (Hauptaktiendepot)
$CPB (+0,44 %) : 0,58% (Hauptaktiendepot)
Top-Performer Einzelaktien
Aktien mit Performance seit dem Erstkauf (%) (und das jeweilige Depot):
$AVGO (-2,38 %) : +328% (Hauptaktiendepot)
$NFLX (-0,25 %) : +101% (Hauptaktiendepot)
$GOOGL (-2,03 %) : +115% (Hauptaktiendepot)
$WMT (-1,1 %) : +91% (Hauptaktiendepot)
$BAC (-0,98 %) : + 81% (Hauptaktiendepot)
Flop-Performer Einzelaktien
Aktien mit Performance seit dem Erstkauf (%) (und das jeweilige Depot):
$NKE (-1,72 %) : -35% (Hauptaktiendepot)
$GIS (+0,89 %) : -34% (Hauptaktiendepot)
$TGT (-1,47 %) : -33% (Hauptaktiendepot)
$CPB (+0,44 %) : -30% (Hauptaktiendepot)
$NOVO B (-4,72 %) : -24% (Hauptaktiendepot)
Assetallokation
Aktuell bestimmen Aktien und ETFs meine Assetallokation.
ETFs: 41,7%
Aktien: 58,2%
Krypto: 0,0%
P2P: weniger als 0,01%
Investitionen und Nachkäufe
Zum Dezember habe ich die Sparpläne aus dem Nettogehalt und aus der Reinvestition leicht angehoben. Folgende Summen habe ich per Sparpläne investiert:
Geplante Sparplansumme aus dem fixen Nettogehalt: 1.040€ [vorher: 1.030€]
Geplante Sparplansumme aus dem fixen Nettogehalt, inkl. reinvestierten Dividenden nach Plangröße: 1.060€ [vorher: 1.040€]
Sparquote der Sparpläne am fixen Nettogehalt: 50,24% [49,75%]
Dazu gab es aus Rückflüssen, Erstattungen, Cashback etc. folgende zusätzliche Investitionen als Einmalsparpläne/-nachkäufe:
Nachkäufe/Einmalsparpläne als Cashbackrente aus Erstattungen: 40,00€
Nachkäufe/Einmalsparpläne als Cashbackrente aus Boni: 0,00€
Nachkäufe aus anderen Überschüssen: 108,23€
automatisch reinvestierte Dividenden durch den Broker: 7,03€ (Funktion ist nur bei einem Altdepot aktiviert, da ich die Reinvestition sonst lieber selbst steuere)
Außerplanmäßig nachgekauft wurde auf verschiedenen Depots außerhalb der regulären Sparpläne:
Anzahl der außerplanmäßigen Nachkäufe: 9
40,00€ für $FGEQ (-1,19 %)
56,94€ für $ULVR (-0,87 %)
88,72€ für $LTC (-3,96 %)
Nach dem Magnum Spinoff bei Unilever habe ich einige Tage zu spät die eingebuchte Position verkauft, um sie mit etwas Cash in Unilever umzuschichten. Es wurden verkauft:
37,43€ von $MICC (+0,83 %)
Magnum Ice Cream kommt mir weder in die Tiefkühltruhe und auch nicht ins Depot.
Passives Einkommen aus Dividenden
Ich habe 132,75€ Dividenden erhalten (152,20€ im Vorjahresmonat). Das entspricht einer Veränderung von -12,78% gegenüber dem Vorjahresmonat. Grund für den Rückgang ist, dass Ausschüttungen meiner drei großen Vanguard ETFs nicht mehr rechtzeitig angekommen sind. Weitere Kennzahlen:
Anzahl der Dividendenzahlungen: 32
Anzahl der Zahltage: 16 Tage
durchschnittliche Dividende pro Zahlung: 4,15€
durchschnittliche Dividende pro Zahltag: 8,30€
Die Top Drei Zahler im Berichtsmonat waren:
Mein passives Einkommen aus Dividenden (und ein paar Zinsen) haben rechnerisch meine Ausgaben im Berichtsmonat zu 7,94 % gedeckt. Für einen schwachen Monat mit mittelhohen Ausgaben (für meine Verhältnisse) akzeptabel.
Kryptoperformance
Aktuell stehe ich hier vollständig an der Seitenlinie. Bis zum Wiedereinstieg dauert es noch.
Performancevergleich: Portfolio vs. Benchmarks
Ein Vergleich meines Depots mit zwei wichtigen ETFs zeigt bezüglich der TTWROR im aktuellen Monat (und seit Beginn):
Mein Depot: -0,46% (seit meinem Beginn: +79,52%)
$VWRL (-1,18 %) : +0,06% (seit meinem Beginn: 66,12%)
$VUSA (-1,27 %) : +1,00% (seit meinem Beginn: 63,76%)
Nachdem ich im letzten Monat besser abgeschnitten habe als die ETFs, bin ich dieses Mal unterlegen. 2026 wird aufgeholt. 🤗
Risikokennzahlen
Hier meine Risikokennzahlen bezogen auf den Berichtsmonat:
Maximaler Drawdown: YTD: 17,17% (Berichtsmonat: 1,56%)
Maximale Drawdown Duration: 702 Tage [seit Beginn] (Berichtsmonat: 26 Tage)
Volatilität: YTD: 12,00% (im Berichtsmonat: 1,33%)
Sharpe Ratio: YTD: 0,48 (im Berichtsmonat: -3,92)
Semivolatilität: YTD: 9,35% (im Berichtsmonat: 0,98%)
Der maximale Drawdown von 702 Tagen seit Beginn erinnert weiterhin an die harte Phase 2022-2023, bevor die Jahresendrallye Ende 2023 startete. Im Dezember selbst war der Rückgang mit 1,56% marginal und ein Zeichen, dass die großen Turbulenzen des Jahres vorbei waren.
Meine Sharpe Ratio hat sich auf 0,48 YTD verbessert und zeigt: Pro Einheit Risiko erziele ich fast eine halbe Einheit Rendite über dem risikofreien Zins. Die Volatilität ist von den wilden 28% im Jahresverlauf auf beruhigende 12% YTD gesunken, die Semivolatilität sogar auf nur 9,35%. Das zeigt: Mein Portfolio schwankt zwar, aber die Verlustrisiken sind geringer als die Gesamtvolatilität vermuten lässt. Im Dezember war's mit 0,98% Semivola besonders ruhig.
Was bleibt? Die Bestätigung meiner Strategie: Langfristig denken, Ruhe bewahren, nachkaufen wenn's günstig wird. 2025 endet trotz Schwäche solide.
Ausblick
Bereits im Novemberrückblick habe ich meine Investition vom Weihnachtsgeld angekündigt. Gemeint war natürlich keins vom Arbeitgeber, sondern einfach, was man so zu Weihnachten erhält plus ein paar Groschen, die daheim rum lagen. Die Reinvestition habe ich taggleich in der Woche zwischen den Jahren gepostet.
Außerdem habe ich auch ein paar Dividenden gespendet, die vierte und letzte Spende ging im Dezember über die Bühne. Mehr dazu gabs in der Instagram Story. Spenden finde ich wichtig, denn wer hat sollte auch etwas geben.
Den Rückblick schließe ich wieder mit einem persönlichen Punkt ab, den ich im August und Novemberrückblick bereits thematisiert habe.
Treue Leser meiner Rückblicke wissen, dass im Sommer bei mir ein Aneurysma der aufsteigenden Aorta in Herznähe entdeckt wurde, als Folge der bikuspiden und insuffizienten Aortenklappe. Ein Zufallsbefund, der diese tickende Zeitbombe etwas an ihrer Gefährlichkeit genommen hat, durch engmaschige Kontrollen, aber dennoch tickt sie. Wenn ich auf das Jahr 2025 zurück schaue, dann stelle ich fest, wie dieses Ding mein Denken und meine Herangehensweise nachhaltig ändert. Natürlich ist das ein laufender Prozess, aber ich falle weniger in alte Muster zurück. Auch wenn im Termin bei der Kardiologie im Dezember festgestellt wurde, dass das Ding nicht weiter gewachsen ist, was mir noch etwas mehr Zeit bis zu einem Eingriff verschaffen wird, weiß ich, dass der Tag kommen wird. Es ist unklar, wann, aber wie ein Meteoroid, der auf die Erde zurast, ist da etwas am Horizont zu sehen. Man weiß halt nur noch nicht, wann es einschlägt. Die Tatsache, dass die 43-44mm stabil geblieben sind (und nicht mehr), ist für mich ein Zeitgewinn, den ich nutzen will. Ich habe vieles vor, neue Einkommensquellen erschließen, meine Social Media Präsenzen erheblich ausbauen, neue Gewohnheiten implementieren, weiter an meiner Fitness arbeiten und das Leben und das Positive in dem Fokus rücken. Trotz der Diagnose schließt 2025 für mich als ein geiles Jahr ab. Und 2026 werde ich noch einen draufsetzen.
Vielen Dank fürs Lesen. Ich wünsche euch für 2026 alles Gute!🍀
👉 Meinen Depotrückblick für Dezember kannst du ab dem 8. Januar 2026 auch auf Instagram (und Budgetrückblick ab 9.1.26).
📲 Dort gibt’s neben den Depot- und Budgetrückblick auch aktuell drei Posts die Woche: @frugalfreisein
!!! Bitte achtet genau auf die Schreibweise meines Alias. Leider sind in Social Media zu viele Fake- und Phishing Accounts unterwegs. Ich bin nun auch schon mehrfach „kopiert“ worden. !!!
👉 Wie lief euer Monat im Depot? Habt ihr Tops & Flops zu berichten? Hinterlasst eure Gedanken in den Kommentaren!
Hier kommt mein Rückblick auf Dezember 2025. Einen Jahresrückblick schreibe ich vermutlich auch noch, wo ich dann auch genauer auf die Dividenden eingehen werde. Das dauert aber vermutlich noch ein paar Tage.
📈 Performance:
S&P500: -0,33%
MSCI World: +0,32%
DAX: +2,74%
Dividendendepot: -1,55%
Meine High und Low performer im November waren (Top/Flop 3):
🟢 ($2318 (+0,08 %) ) Ping An +15,65%
🟢 ($RIO (-0,35 %) ) Rio Tinto +11,61%
🟢 ($2768 (+0,3 %) ) Sojitz +7,15%
🔴 ($MMM (-2,04 %) ) 3M -6,81%%
🔴 ($TSCO (-4,25 %) ) Tractor Supply -8,45%
🔴 ($7974 (+0,26 %) ) Nintendo -21,09%
Dividenden:
Dezember 2025: 208,88€
Dezember 2024: 185,64€
Veränderung: +12,52%
Verkäufe:
🟥 ($MICC (+0,83 %) ) The Magnum Ice Cream Company
Käufe:
🟩 ($HD (-0,87 %) ) Home Depot (2 Stk.)
Sparpläne:
($CTAS (-0,89 %) ) Cintas (50€)
($MC (-4,37 %) ) LVMH (50€)
($MSFT (-1,92 %) ) Microsoft (25€)
Was ist sonst so passiert?
Wie das im Dezember häufig ist gibt es die Personen, die von einer Weihnachtsfeier zur nächsten hetzen, ständig Termine haben und selbst zu Weihnachten keine Ruhe finden.
Dann gibt es die, die den Dezember sehr ruhig angehen, entspannte Fernsehabende haben, tagsüber das schöne Wetter nutzen (sofern möglich) und zu Weihnachten zumindest versuchen es eher ruhig zu halten. Ich gehöre zu Letzteren und nur an Weihnachten zu Ersteren. Dementsprechend war mein Dezember recht ruhig bis auf den Weihnachtsstress, wo man von einem Essen zum nächsten und von einem Verwandten zum nächsten hetzt. Durch diverse Geburtstage rund um Weihnachten bzw. zwischen den Jahren geht’s da dann stressig weiter. Glücklicherweise habe ich mir seit einigen Jahren den zweiten Weihnachtsfeiertag für mich und meine Frau reserviert. Da besuchen wir niemanden und wollen auch niemanden bei uns haben. Da machen wir den ganzen Tag nur das, worauf wir eben gerade Lust haben. Ansonsten gab’s dann ein ruhiges Silvester und das war’s dann auch schon mit 2025.
🥅 Ziele 2025:
Einzahlung von 10.000€ und damit ein Depotvolumen im Aktiendepot von ~73.000€
Zielerreichung Ende Oktober 2025: 91,56%
Ich habe mein Ziel also tatsächlich nicht ganz erreicht, wobei die angepeilte Gesamtinvestition (inkl. Rentendepot & Oskar) mit 20.000€ erreicht werden konnte.
Ich bin insgesamt recht zufrieden mit dem Jahr. Im Jahresrückblick, wie oben schon erwähnt, gehe ich dann auch näher auf die Dividenden und die Gesamtperformance ein.
Wem der Bericht gefallen hat und gerne mehr davon lesen möchte, darf mir gerne folgen,
wen es nicht interessiert, der darf gerne weiterscrollen oder auch die Blockierfunktion nutzen.
Hallo zusammen,
durch die Abspaltung bei $ULVR (-0,87 %) sind jetzt $ULVR (-0,87 %) und $MICC (+0,83 %) mit falscher Performance bei mir eingebucht.
Habe dadurch bei $MICC (+0,83 %) eine Performance von -70%.
Habt ihr Erfahrungen wie lange TR braucht um die Performance richtig einzubuchen?
$MICC (+0,83 %)
$ULVR (-0,87 %)
Ein Eis, ein Freibad, eine falsche Annahme
Ich hielt Magnum lange für überschätzt.
So ein typischer Gedanke eines westlichen Anlegers:
„Wenn ich in den Supermarkt gehe, steht doch sowieso schon die nächste Handelsmarke im Tiefkühlregal. Warum also Magnum?“
Fall erledigt. Dachte ich.
Doch dann habe ich mich selbst beobachtet. Nicht analytisch, sondern ehrlich.
Wann esse ich eigentlich Eis?
Im Freibad? Keine Handelsmarke. Da ist es plötzlich Cornetto oder Magnum.
Im Kino? Seit Jahren dasselbe Ritual: Ben & Jerry’s. Kein Preisvergleich, keine Alternative.
Am Strand, im Urlaub, an der Promenade? Wieder keine No-Name-Produkte – sondern Marken, die man kennt, denen man vertraut, die man spontan greift.
Und da fiel der Groschen.
Der Wettbewerb findet nicht im Supermarktregal statt.
Der Wettbewerb findet am Ort des Konsums statt.
Magnum konkurriert nicht primär mit Handelsmarken.
Magnum besetzt Kaufmomente: Hitze. Freizeit. Urlaub. Impuls. Orte ohne Alternativen, ohne Zeit zum Nachdenken, ohne Preissensibilität.
Genau dort entsteht Marktmacht.
Und plötzlich wirkt der Spin-off der Eis-Sparte nicht mehr wie eine Randnotiz der Konzernstrategie, sondern wie ein strategischer Befreiungsschlag.
Der strategische Kern: Warum der Spin-off ein Gamechanger ist:
Mit der Abspaltung aus dem Unilever-Konzern wird die Magnum Ice Cream Company erstmals ein eigenständiges Unternehmen – mit einem einzigen Fokus: Wachstum im globalen Eisgeschäft.
Was vorher Teil eines riesigen Konsumgüterkonglomerats war, kann nun:
Kapital gezielt allokieren,
Management-Energie bündeln.
Expansion dort vorantreiben, wo Eis wirklich skaliert: warme Länder, fragmentierte Märkte, Impulskanäle.
Gerade in Regionen mit schwach ausgeprägten Handelsketten (Teile Afrikas, Südostasien, Lateinamerika) ist die Marke entscheidend. Dort gewinnt nicht der günstigste Anbieter, sondern der bekannteste.
Magnum ist dafür perfekt positioniert.
Marktstellung: Dominanz statt Austauschbarkeit
Magnum ist keine nette Eis-Marke.
Magnum ist Marktführer.
Rund 21 % Marktanteil im globalen Eisgeschäft,
Größer als alle Wettbewerber einzeln.
Klare Premium-Positionierung mit globaler Wiedererkennung.
Der weltweite Eismarkt wird je nach Quelle auf 80 bis über 100 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das Wachstum ist moderat, aber stabil – und genau hier spielt Premium seine Stärke aus: Preissetzungsmacht statt Volumenkrieg.
Magnum verkauft nicht einfach Eis.
Magnum verkauft Genuss, Belohnung, ein kleines Ritual.
Zahlen, die den Bull-Case tragen
Ein Investment lebt nicht nur von der Story – sondern von den Fundamentaldaten.
Implizite Bewertung beim Spin-off: rund 8 Milliarden Euro.
Eis ist kapitalintensiv (Kühlketten, Logistik), aber bei Premium-Marken hochprofitabel.
Unter dem Unilever-Dach war die Sparte cashflow-positiv
Magnum erzielte zuletzt rund 650 mio. € Free Cashflow – ein Hinweis auf die finanzielle Qualität der ausgegliederten Aktivitäten.
Wachstum
Volumenwachstum zuletzt wieder positiv,
Preiserhöhungen wurden vom Markt akzeptiert,
Premium- und Impulskanäle wachsen schneller als klassische Supermarktumsätze.
Kurz gesagt:
👉 Stabile Umsätze + steigende Margen + Fokus = Free-Cashflow-Hebel
Der eigentliche Burggraben: Ort schlägt Preis
Der vielleicht wichtigste Punkt wird oft übersehen:
Magnum gewinnt nicht im Regal.
Magnum gewinnt im Moment.
Freibäder
Kinos
Strände
Tankstellen
Straßenverkauf
Urlaubsregionen
Dort gibt es:
keinen Preisvergleich
keine Handelsmarke
keine Alternativen
Wer hier präsent ist, besitzt den Kunden.
Und genau hier ist Magnum stark.
Chancen nach vorne
Geografische Expansion
Wachstum in warmen, bevölkerungsreichen Regionen mit steigender Kaufkraft
Premiumisierung
Neue Sorten, Limited Editions, bessere Zutaten → höhere Preise durchsetzbar
Fokussierte Kapitalallokation
Keine Querfinanzierung mehr für andere Konzernsparten
Markenstärke
Jahrzehntelang aufgebaut, kaum kopierbar, emotional verankert.
Risiken – fair betrachtet
Natürlich ist das kein risikofreies Investment:
Saisonalität kann Cashflows kurzfristig schwanken lassen
Rohstoffpreise (Milch, Kakao, Energie) beeinflussen Margen
Logistik & Kühlketten sind kapitalintensiv
Bewertung nach dem Spin-off muss sich erst einpendeln
Aber:
Das sind bekannte, beherrschbare Risiken – keine strukturellen.
Fazit: Ein unterschätzter Qualitätswert
Magnum wird oft durch die falsche Brille betrachtet.
Zu oft denkt man an Supermarktregale, zu selten an Konsummomente.
Als eigenständiges Unternehmen vereint Magnum:
Marktführerschaft
Premium-Margen
globale Skalierung
starke Cashflow-Perspektiven
Der Spin-off ermöglicht genau das, was Investoren lieben sollten: Fokus.
Für langfristig orientierte Anleger, die an Marken, Preissetzungsmacht und globale Konsumtrends glauben, ist Magnum kein banales Eisgeschäft.
Es ist ein qualitativ hochwertiges Konsumgüter-Investment, das gerade erst beginnt, eigenständig zu denken – und möglicherweise auch eigenständig bewertet zu werden.
Hat wer bock mit mir Eis zu verkaufen?🍦
$MICC (+0,83 %) Nicht nur hier war die Meinung zur Abspaltung von $ULVR (-0,87 %) verhalten. Zugegeben: Das Börsendebüt des größten Eiskonzerns der Welt war kein Feuerwerk – aber dafür läuft die Aktie bisher ziemlich stabil!
Man darf nicht vergessen: 2024 war ein echt starkes Jahr für das Eissegment bei Unilever und die Bedingungen für 2025 standen nicht extrem gut.
Der Sommer war in vielen Regionen verregnet(darunter leidet besonders das Out-Off-Home Geschäft), die Rohstoffpreise (Kakao!) zogen an und intern lag der Fokus voll auf dem komplexen Spin-off. Dass unter dem Strich bisher trotzdem eine leichte Steigerung für 2025 steht, ist für mich ein Qualitätsmerkmal.
Jetzt heißt es: Full Focus aufs Kerngeschäft. Zwar gibt es erst ab 2027 Dividenden, aber das ist okay. Aktuell wird hart an der Margensteigerung und der Erholung des Free Cash Flows gearbeitet – das „notwendige Übel“ der Abspaltung wird also direkt angegangen. Ich bin zudem Fan der bisherigen Innovationen und gespannt, was die Pipeline noch hergibt.
Mal abgesehen von den Zahlen: Es fühlt sich schon irgendwie cool an, sich jetzt offiziell Miteigentümer von Kindheitsmarken wie Ben & Jerry’s, Langnese oder Magnum nennen zu können. Bin auf die Entwicklung des Konzerns gespannt!
Wenn ich ein Wunsch an den Konzern äußern dürfte - bitte bringt Solero Shots zurück. :D
$ULVR (-0,87 %) hat angekündigt, ihre globale Eiskrem-Sparte inklusive Marken wie Magnum, Ben & Jerry’s, Langnese und Cornetto in eine eigenständige Gesellschaft namens The Magnum Ice Cream Company (TMICC) auszugliedern.
Gründe dafür:
Eckdaten des Spin-Offs
Chancen & Risiken
Chancen:
Risiken:
Frage an das Forum:
Wie beurteilt ihr die Ausgliederung von Unilevers Eiskrem‐Geschäft in die Magnum Ice Cream Company? Meint ihr, dass TMICC wirklich besser positioniert ist, um Wachstum und Margen zu steigern – oder besteht die Gefahr, dass die Abspaltung mehr Risiko als Nutzen bringt?
Disclaimer:
Ich bin investiert und Unilever ist für mich eine SWAN (sleep well at night) Aktie in meinem Dividendenportfolio, sogar eine meine größten Positionen.
Mmmm Eis im Winter .... mich mal an Magnum $MICC (+0,83 %) gewagt, Frau wollte auch mal eine Aktie
Wie jede Woche, die wichtigsten Wirtschafts-Nachrichten der vergangenen Woche, sowie die wichtigsten Termine der kommenden Woche.
Auch als Video:
https://youtube.com/shorts/LcrXtGMbKSk?si=XSygSM2keaWaMyAC
Montag:
$ULVR (-0,87 %) Unilever hat sein Eisgeschäft an die Börse in Amsterdam gebracht. Die $MICC (+0,83 %) Magnum Ice Cream Company startete am Montag mit einem Kurs von 12,20 Euro. Das Unternehmen wird mit etwa 10 Milliarden Euro bewertet. 8 Milliarden Euro wurden zuletzt pro Jahr umgesetzt. Auch die Marke Ben & Jerry‘s gehört zum Konzern.
Mittwoch:
Die Fed senkt die Leitzinsen das dritte Mal in Folge um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 3,5 - 3,75 %. Für 2026 erwartet die Fed aktuell eine weitere Senkung. Die Märkte können nach den Entscheidung zulegen. Weniger Zinsen —> mehr Geld für Unternehmen.
https://edition.cnn.com/business/live-news/federal-reserve-interest-rate-12-10-2025
Freitag:
Nicht nur Deutschland, auch das UK hat massive wirtschaftliche Probleme. Neue BIP Zahlen zeigen, dass das Wirtschaftswachstum unerwartet sogar gesunken ist.
Das Mobilitätsunternehmen Flix entscheidet sich bewusst für den Standort Deutschland und setzt 65! bestellte Hochgeschwindigkeitszüge ausschließlich in Deutschland ein. Bis jetzt setzt Flix 15 Züge in Deutschland ein. Aus unserer Sicht sind das gute Nachrichten, wie selbst haben bereits mehrmals den Flixtrain auf der Strecke Stuttgart Berlin genutzt und waren zufrieden. Über den bei Trade Republic gehandelten EQT ELTIF kann man sich indirekt an Flix beteiligen.
Das sind die wichtigsten Termine der kommenden Woche:
Dienstag: 9:30 HCOB Industriedaten (DE)
Donnerstag: 14:15 Zinssatzentscheidung (EUR)
Freitag: 04:00 Zinssatzentscheidung (Japan)
Mit Unilever habe ich jetzt den zweiten Split mitgemacht (nach 3M). Und leider vermüllt dadurch mein Depot mit Splitaktien von $MICC (+0,83 %) und $SOLV WI (-1,46 %) welche nicht mal Dividenden zahlen. Zu allem Übel hinterlässt der 9:8 Reverse Split auch noch krumme Stückzahlen bei $ULVR (-0,87 %) .
ICH HASSE KRUMME STÜCKZAHLEN!
DKB schreibt, dass die Bruchteile separat behandelt werden. Ich sehe schon den Verkauf von 0,222 Stücken im Wert von 12,25€ gegen eine "kleine Gebühr" von 10€ auf mich zukommen. Die DKB ist da leider gnadenlos (ist mir beim 3M-Split von Solventum auch so gegangen).
Wer leidet mit mir?
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