wird mir zu heiß, warte auf rücksetzer und dann mit hebel rein.
gekauft ende okt zu 38,73
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16Es hört nicht auf, kauft eigentlich von euch noch jmd aktiv $PHAG (+7,61 %) ?
$PHAG (+7,61 %) $Silber erreicht gestern ein fulminates Rekordhoch.
Rohstoffknappheit trifft auf industrielle Nachfrage und leere Bestandslager. Eine heiße Kombination. Die Gold Silber Ratio lässt auf weit steigende Kurse schließen. Aktuell mein Gamechanger.
Was denkt ihr ?
Lesedauer: ca. 10 Minuten
Viele Aktien sind zuletzt sehr gut gelaufen. Doch wo es lange nur nach oben ging, kommen irgendwann auch Rücksetzer. Der Markt reagiert aktuell sensibel – schon kleinere Nachrichten führen zu deutlichen Bewegungen. Ein Beispiel sind die jüngsten Sorgen über die Kreditqualität kleinerer US-Regionalbanken, die gestern und heute spürbare Kursverluste ausgelöst haben.
Auch deshalb stellt sich die Frage, ob Rohstoffe künftig wieder eine größere Rolle spielen könnten – nicht als Ersatz, sondern als Teil einer breiteren Diversifikation. Gerade in Phasen, in denen Aktienmärkte nervös reagieren, können Rohstoffe ein taktisches Gegengewicht bilden. Aus dieser Überlegung heraus entstand die Idee, sie systematisch zu handeln – nicht über Gefühl, sondern über Regeln.
Die Inspiration kam durch einen Erdgas-Trade, den @Epi vorgestellt hatte. Er war weniger wegen des Ergebnisses spannend als wegen der dahinterliegenden Dynamik. Wie lässt sich so etwas regelbasiert abbilden? Wann entsteht Momentum, wann ist ein Trend tragfähig – und wann endet er?
So entstand der Commodity-Rotation-Ansatz – ein Versuch, die Bewegungen der Rohstoffmärkte mit technischer Disziplin zu begreifen. Der Ansatz setzt konsequent auf Momentum: Er will nicht den Boden erraten, sondern die Stärke begleiten. Ich habe ihn bislang nicht praktisch ausprobiert. Doch die Struktur steht, und sie zeigt, wie sich ein taktischer, signalbasierter Rohstoffansatz konstruieren lässt.
Rohstoffe verlaufen selten gleichmäßig. Sie bewegen sich in Wellen, getrieben von Nachfrage, Lagerbeständen, Politik und Währung. Diese Bewegungen sind kaum vorhersehbar – aber sie sind messbar. Der Ansatz betrachtet den Markt deshalb als ein rotierendes Spielfeld: Energie, Metalle, Agrar – Kapital wandert beständig zwischen diesen Segmenten. Ziel ist es nicht, vorherzusehen, woher der nächste Impuls kommt, sondern dort zu investieren, wo der Trend bereits sichtbar ist. Immer nur der stärkste Rohstoff zählt – der Rest bleibt außen vor.
Das Universum umfasst neun liquide, über WisdomTree handelbare Basis-ETFs. Jeder steht für einen eigenen Zyklus, gemeinsam bilden sie das gesamte Spektrum des globalen Rohstoffmarkts:
Damit sind Energie, Industrie, Edelmetalle und Agrar vollständig abgedeckt – ohne Überlappungen, aber mit ausreichender Breite, um Rotation sichtbar zu machen.
Der Ansatz folgt einem festen Ablauf, der wöchentlich überprüft wird. Ein Rohstoff wird nur dann berücksichtigt, wenn seine Sechs-Monats-Performance positiv ist. Erst oberhalb von einem Prozent gilt er als aktivierbar. Danach folgt die Trendprüfung: Der Kurs muss über dem GD50 liegen, und der kurzfristige Durchschnitt (GD20) muss den GD50 übersteigen. Erst dann gilt der Trend als bestätigt. Der RSI dient als Kontrollgröße. Werte zwischen 50 und 70 signalisieren Stabilität, über 75 Überhitzung, unter 40 Schwäche. Steigt der RSI zu stark oder fällt er deutlich, reagiert der Ansatz automatisch: Überhitzte Bewegungen werden reduziert, gebrochene Trends verkauft.
Die Trendstärke entscheidet über den Hebel. Liegt die Sechs-Monats-Performance über 10 %, darf ein dreifach gehebelter ETF genutzt werden. Zwischen 5 % und 10 % bleibt es bei der 2×-Variante. Darunter wird der Basis-ETF gehandelt – das Risiko wächst mit der Stärke des Trends, nicht mit dem Bauchgefühl.
Auch die Verlustbegrenzung ist klar geregelt. Bei der 1×-Variante erfolgt der Ausstieg bei einem Verlust von mehr als 5 %, bei 2× ab 10 %, bei 3× ab 15 %. So bleibt das maximale Risiko pro Position konstant. Die Gewinnsicherung erfolgt in zwei Stufen. Steigt der RSI über 75 oder fällt der Kurs unter den GD50, wird die Hälfte der Position verkauft, während der Rest weiterläuft, solange der langfristige Trend (GD50 > GD200) intakt bleibt. Fällt der Kurs unter den GD200, wird vollständig verkauft.
Alle Signale werden wöchentlich neu bewertet. Wenn ein anderer Rohstoff im Ranking stärker abschneidet, erfolgt ebenfalls der Ausstieg – die Position wird rotiert. Der Ansatz hält nie mehr als eine Position gleichzeitig.
Zur besseren Übersicht lässt sich das Regelwerk auch komprimiert zusammenfassen:
Diese Zusammenfassung zeigt, dass der Ansatz nicht auf Intuition setzt, sondern auf klare, wiederholbare Entscheidungslogik. Es geht nicht um die perfekte Prognose, sondern um konsequentes Reagieren – das ist der Kern jeder Momentum-Strategie.
Wie das praktisch funktioniert, lässt sich leicht verdeutlichen. Steigt $CRUD (+0,92 %) auf eine Sechs-Monats-Performance von +12 %, GD20 > GD50, RSI = 63, erfolgt der Einstieg über den 3× ETF. Steigt der RSI später über 75, wird die Hälfte verkauft. Fällt der Kurs unter GD200, folgt der vollständige Ausstieg. Oder: Wenn im wöchentlichen Ranking ein anderer Rohstoff, etwa $COPA (-3,94 %) (Kupfer), stärkere Signale liefert, wird ebenfalls gewechselt. So bleibt der Ansatz beweglich, aber konsequent regelbasiert.
Der Commodity-Rotation-Ansatz ist kein starres Handelssystem, sondern ein Versuch, Struktur in die Volatilität der Rohstoffmärkte zu bringen. Er definiert, wann ein Einstieg gerechtfertigt ist, wie stark gehebelt werden darf, wann Gewinne zu sichern sind und wann konsequent auszusteigen ist – sei es durch einen Trendbruch oder durch relative Schwäche im Vergleich zum Rest des Universums.
Ich habe diesen Ansatz bisher nicht praktisch umgesetzt. Aber schon die Entwicklung hat gezeigt, wie hilfreich es sein kann, Emotionen durch Regeln zu ersetzen. Ob er sich in der Praxis bewährt, wird sich zeigen.
Was haltet ihr von dem Ansatz?
Fehlen Rohstoffe – oder könnten manche raus?
Wie steht ihr zum Regelwerk – soweit plausibel?
Lasst uns über diese Idee diskutieren.
Nachdem der Long auf Gold gestern die 100 % erreicht hat, habe ich mich heute entschieden, einen weiteren Long auf Silber, als Teil der Absicherung ins Depot zu legen…
Bei Silber seh ich nämlich durch das geringe Angebot noch deutlich höhere Kurse jenseits der 70/80 €
Was sind eure Kursziele für Silber und Gold? ✌️
Wen Optionsscheine nicht interessieren, einfach weiterscrollen.
Der Schein hat einen 10er Hebel, wenn alles glatt läuft wird der Schein gehalten bis Gold die Marke von 4000$ knackt. Bei Silber hatte ich vor nem Monat ca auch einen 10er Long gekauft, der Schein hat aktuell aber nur noch einen Hebel von ca 6 und ist ca 125% im Plus -> Sollte bei Gold genauso laufen… (Auf mein eingesetztes Kapital beim Silber long beträgt der Hebel immer noch 10, nur zur Klarstellung😉 )
@Multibagger Du hattest ja nach meinen Inlinern gefragt… Ich fahre schon lange keine Inliner mehr, weil die letzten mir zu klein geworden sind 🛼… xD Spaß beiseite: Meine Inliner auf ThyssenKrupp und Zalnado habe ich beide mit jeweils 70 und 120% Plus verkauft. Gekauft habe ich einen Inliner auf die Commerzbank DE000PJ71ZF1, auf MTU DE000PJ715U4 und Siemens DE000VH3ZBV0. Die Inliner auf CoBa und MTU sind beide deutlich im Plus, der auf Siemens deutlich im Minus, und das Geld ist eigentlich abgeschrieben, weil der Spread so dreist ist, dass ich ihn jetzt entweder KO laufen lasse oder die 500/600% mitnehmen. Außerdem hatte ich zwischenzeitlich noch welche auf dt. Telekom und dt. Börse drin, die sind aber beide per Stop Loss rausgeflogen. Außerdem ist noch ein normaler Long auf NVIDIA reingekommen…
HG KleinAnleger ✌️
Hallo,
heute musste der Silber Optionsschein raus…
Mein erster Trade auf Edelmetalle mit einer Haltedauer von ca 2 Monaten hat mich mehr als zufrieden gestellt. Der vor paar Tagen gepostete Long OS auf Gold läuft natürlich weiter. Außerdem brauche ich Cash, zum einen, weil zum Monatsanfang Sparpläne laufen und weil:
Jetzt mal ne persönliche Frage, die meisten hier sind ja schon etwas älter, und daher wollte ich mal fragen wie viel der Führerschein zu eurer Zeit gekostet hat 😅 aktuell flattern bei mir nämlich fast wöchentlich Rechnungen von der Fahrschule rein und deshalb habe ich auch nicht so viel Cash zum investieren… Eine Pflichtstunde (45 min) in der Praxis kostet bei meiner Fahrschule 83€ 🤯 wenn’s ne börsennotierte Fahrschule gibt, dann her damit 😉Aktuell sind 3000€ für einen Führerschein das Minimum. Mein Opa und meine Eltern haben mir 3000 € für den Führerschein geschenkt, damit ich die Motivation habe, auch alles vom ersten Mal zu bestehen. Denn was über den Betrag von 3000 € hinausgeht, muss ich selber bezahlen, was aber aufgrund der Depotgröße ja jetzt kein größeres Problem ist, mir aber zur Motivation dienen soll. Ich glaube, dass eine Investition in den Führerschein nämlich viel mehr bringt als eine Investition in irgendeiner Aktie oder Krypto ✌️ Wie seht ihr das? Würdet ihr das genauso machen? Und wie viel Euro, bzw. bei einigen hier wahrscheinlich noch DM 🤭 habt ihr für euren Führerschein ausgegeben? Lg
$SSLN (+8,16 %)
$PHAG (+7,61 %)
$4GLD (+2,17 %)
$GLDA (+2,02 %)
$IGLN (+1,99 %)
Die jüngste Rally bei Gold ($GOLD ) und Silber ($PHAG (+7,61 %) ) hat sich am Montag fortgesetzt. Die Preise beider Edelmetalle profitierten insbesondere von der Hoffnung auf sinkende Leitzinsen in den USA. Gold und Silber werfen keine Marktzinsen ab, sodass sie im Falle einer Lockerung der US-Geldpolitik gegenüber festverzinslichen Wertpapieren oder Tagesgeld an Attraktivität gewinnen.
Die Notierung für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) war zu Wochenbeginn zwischenzeitlich bis auf knapp 3.490 US-Dollar gestiegen. Damit hatten nur noch gut 10 Dollar zum Ende April bei rund 3.500 Dollar erreichten Rekordhoch gefehlt. Zuletzt schmolzen die Tagesgewinne etwas auf knapp 3.472 Dollar zusammen. In Euro gerechnet notiert Gold aktuell bei 2.963 Euro. Hier liegt der im April erreichte Höchststand von fast 3.036 Euro ebenfalls in Sichtweite.
Wie sich aus Terminkontrakten am Geldmarkt ablesen lässt, rechnet der Markt mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 90 Prozent damit, dass die US-Notenbank auf ihrer nächsten Sitzung am 17. September die Leitzinsen senken wird. Ein wesentlicher Grund dafür sind die schwach ausgefallenen Arbeitsmarktdaten für den Monat Juli. Sollte sich dieser Trend bei den am Freitag anstehenden Daten für August bestätigen, wäre das ein weiteres Argument für eine Zinssenkung in gut zwei Wochen.
Gold profitiert zudem von seinem Status als relativ sicherer Zufluchtsort in politisch unsicheren Zeiten. So lässt zum einen der unvermindert andauernde, russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Anleger zu dem Edelmetall greifen.
Zum anderen sorgen sich die Anleger auch um die politische Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed, die nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern auch die Folgen der Zollpolitik für die Inflation im Blick behalten muss. Präsident Donald Trump gilt als vehementer Verfechter niedrigerer Zinsen und hat zuletzt mit der angestrebten Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook den Druck auf die Notenbank erhöht. Cook wehrt sich aktuell juristisch gegen ihre Entlassung.
Niedrigere Zinsen verbilligen Investitionen sowie Kredite und dürften damit die Wirtschaft ankurbeln. Davon wiederum sollte auch Silber profitieren, das in einem größeren Maße als Gold als Industriemetall gilt. In diesem Umfeld stieg der Preis für Silber zum ersten Mal seit 2011 wieder über 40 Dollar je Unze.
Die Preise für Silber und auch für Gold haben sich in den letzten drei Jahren in etwa verdoppelt. Gerade in den letzten Monaten hat dabei auch eine Rolle gespielt, dass der Dollar mit den Spekulationen auf sinkende US-Zinsen gegenüber anderen wichtigen Währungen an Wert verloren hat. Dadurch wurden die in Dollar notierenden Edelmetalle für Investoren außerhalb des Dollar-Raumes günstiger.
Die Nachfrage nach Gold speist sich aktuell überdies aus dem Bedürfnis der Privatanleger nach einer breiten Streuung der Geldanlage. So werden zunehmend Wertpapiere gekauft, die mit dem Edelmetall hinterlegt sind.
Strategin Charu Chanana Saxo Capital Markets sieht die Preise für Gold und Silber aktuell auch charttechnisch unterstützt. So habe Gold den Widerstand bei 3.450 Dollar überwunden, und Silber habe die runde und damit psychologisch wichtige Marke von 40 Dollar übersprungen. Dies habe Käufer angezogen, die davon ausgehen, dass sich die starken Preisanstiege erst einmal fortsetzten dürften.
YTD-Rendite:
🥇 Gold: ≈ +39,1 %
🥈 Silber: ≈ +24,7 %
🥉 Kupfer: ≈ +20,6 %
⚗️ Palladium: ≈ +34,5 %
💎 Platin: ≈ +45,4 %
🥇Gold:
📈Charttechnik: Der Aufwärtstrend verläuft in einem sauberen steigenden Wochen-Kanal.
Das Allzeithoch bei 3 500 $/oz (22. Apr.) ist intakt; Rücksetzer bis zur 50-Tage-EMA (~3 300 $) wurden jedes Mal aufgefangen.
Primäre Support-Zone: 3 200 – 3 100 $ – das frühere Ausbruchslevel. RSI > 60 bestätigt bullishes Momentum.
ℹ️Fundamental-Treiber Nr. 1: Zentralbank-Käufe.
2025 peilt der offizielle Sektor erneut ≈ 1 000 t an – das 4. Jahr in Folge massiver Zukäufe, getrieben von De-Dollarisierung und geopolitischer Absicherung.
🥈Silber:
📈Charttechnik:
Trotz +25 % YTD liegt der Kurs noch ~30 % unter dem historischen Spitzenwert von 49 $. Die mehrdekadige Cup-and-Handle-Formation nähert sich der Nackenlinie bei 36 – 37 $; ein signifikanter Wochenschluss darüber könnte ein Ziel oberhalb 75 $ aktivieren. Kurzfristige Supports: 34,8 $ (Breakout-Level Mai) und 32 $.
ℹ️Fundamental-Treiber Nr. 1: Angebotsdefizit.
Der World Silver Survey meldet 2024 ein Minus von 149 Moz; 2025 werden weitere 118 Moz erwartet – größtenteils wegen Solar- und E-Mobilitätsnachfrage, während 70 % der Produktion Nebenprodukt ist.
🥉Kupfer:
📈Charttechnik:
Am 8. Juli erfolgte der „blue-sky breakout“ auf 12 526 $/t (5,68 $/lb). Volumen-Spike und Weekly-RSI > 70 bestätigen Stärke. Das ehemalige Top-Band 10 500 – 10 800 $/t dient nun als Schlüsselsupport; ein Rücktest bis ~11 000 $ wäre technisch gesund, ohne den Aufwärtstrend zu brechen.
ℹ️Fundamental-Treiber Nr. 1: Strukturelle Knappheit.
UNCTAD warnt: Bis 2030 bräuchte es rund 80 neue Minen und 250 Mrd. $ CapEx, um die Nachfrage aus Energiewende, Datenzentren und E-Mobilität zu decken – andernfalls bleibt das Marktdefizit bestehen.
Hier bin ich derzeit positioniert:
🥇Gold:
🥈Silber:
🥉Kupfer:
❓Seht ihr eine Fortsetzung des Bullenmarktes in Metallen und seid ihr entsprechend positioniert?

Nachdem meine Kauforder zum gestrigen Tip auf Nvidia noch nicht aufgegangen ist zu 5 €, habe ich heute noch eine weitere Chance bei $PHAG (+7,61 %) gesehen.
Silber prallt seit Monaten immer wieder bei 35$ ab. Jetzt hat er sich wieder an die Marke rangekämpft. Ich gehe von einem erneuten Scheitern aus und habe heute morgen unten stehenden short gekauft.
Bis auf die derzeitigen Standardgründe "Geopolitische Unsicherheiten, Zinssenkungserwartungen, schwächelnder US-Dollar" fällt mir dazu nichts ein 🤷♂️
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