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Diskussion über BLK
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88📊 Wer besitzt eigentlich wirklich alle Bitcoin? 🌐
Immer wieder hört man das Argument: „Bitcoin ist gar nicht dezentral, weil ein paar Großinvestoren, Firmen wie MicroStrategy und ETFs den Großteil besitzen!“
Aber stimmt das wirklich? Wer hält eigentlich wie viel der maximal 21 Millionen BTC? Und ist diese Verteilung ein Risiko oder völlig normal?
🥧 Der Bitcoin-Kuchen aufgeteilt:
1. Retail / Privatanleger (BTC Stacker): ~50% - 55%
Der größte Teil aller Bitcoin liegt nach wie vor in den Händen von Millionen kleiner und mittlerer Privatanleger. Fun Fact: Der Mittelwert der gehaltenen Bitcoin über alle Privatanleger beträgt etwa 0,1 BTC.
Wobei man bedenken muss, dass ein großer Teil dieser ~50%–55% in der Hand von Whales (also Personen mit >1.000 BTC) liegt. Diese haben meist früh Bitcoins gekauft oder sogar gemined.
Man kann die Retail-Anleger in folgende Gruppen aufteilen:
· Typischer Retailer (Gelegenheitsanleger): 0,005 – 0,05 BTC
· Ambitionierter BTC Stacker (DCA/HODL): 0,1 – 0,5 BTC
· Wholecoiner (1,0+ BTC): Gehört bereits zu den obersten ~0,5% aller Bitcoin-Halter weltweit.
2. Verlorene Coins („Dead Supply“): ~15% - 18%
Schätzungsweise 3 bis 3,7 Millionen BTC sind für immer verloren (vergessene Passwörter, alte Festplatten auf Mülldeponien, verstorbene Besitzer). Das macht das verbleibende Angebot noch knapper!
3. Spot ETFs (BlackRock, Fidelity & Co.): ~5% - 7%
In den ETF-Vaults liegt eine stetig wachsende Menge Bitcoin. Wichtig: Die ETFs besitzen die Coins nicht selbst, sondern verwalten sie nur für ihre Kunden.
4. Satoshi Nakamoto: ~5,2% (~1,1 Mio. BTC)
Der Gründer besitzt Bitcoins, die seit 2009 nie bewegt wurden.
Dazu gibt es natürlich auch Theorien, wieso diese nie bewegt wurden: von seinem Tod über den Erhalt seiner Privatsphäre bis hin zum absichtlichen Vernichten der Schlüssel.
5. Michael Saylor / MicroStrategy: ~1,5% - 2% (über 300.000+ BTC)
Der unangefochtene King unter den Unternehmens-HODLern. Kein anderes börsennotiertes Unternehmen akkumuliert so aggressiv und konsequent BTC als primäres Reserve-Asset über Schulden- und Eigenkapitalaufnahmen.
6. Sonstige Unternehmen (Corporate Treasuries): ~2% - 3%
Andere Firmen wie Tesla, Mining-Firmen oder Block Inc., die ebenfalls BTC in ihren Bilanzen halten.
7. Staaten & Regierungen: ~2% - 3%
Größtenteils beschlagnahmte Coins aus Straftaten (z. B. USA, Deutschland), aber auch staatliche Käufe (El Salvador).
8. Rest: ~12,5%
Hauptsächlich noch nicht geschürft Coins (Future Supply) etwa 4,34 %, andere bestände von Börsen, Unklassifizierte Wallets und Miner-Reserven
⚡ Die Sonderrolle von Michael Saylor (MicroStrategy)
Saylor nutzt traditionelles Fremdkapital und Eigenkapital und wandelt es direkt in Bitcoin um, um maximal davon zu profitieren.
Aber ist das ein Problem?
Selbst wenn Saylor 500.000 oder 1 Million BTC besitzt, gibt ihm das null Stimmrechte im Bitcoin-Netzwerk. Bitcoin unterscheidet nicht zwischen einem Einzelnutzer und einem Milliarden-Konzern.
Natürlich ist nicht zu vernachlässigen, dass Saylor in der Szene ein gewisses Ansehen genießt und seine Worte und Entscheidungen daher auch den Markt kurzzeitig bewegen können. Aber an Bitcoin selbst etwas zu ändern, ist nahezu unmöglich.
🚨 Ist es schlimm, dass Großanleger & Whales so viel besitzen?
Keine Macht über das Netz (Governance):
Im Gegensatz zu Fiat-Systemen oder Proof-of-Stake-Projekten (wie Ethereum) verleiht dir der Besitz von vielen Bitcoins keine Macht über die Regeln. Weder Saylor noch BlackRock können die 21-Millionen-Grenze oder die Blockgröße ändern. Das entscheiden allein die Nodes und Miner.
Die „Pareto-Verteilung“ ist natürlich:
In jedem Wirtschaftssystem (Gold, Aktien, Immobilien) konzentriert sich Vermögen nach dem Pareto-Prinzip. Kurz gesagt bedeutet das: Ein kleiner Prozentsatz aller Bitcoin-Adressen besitzt den allergrößten Teil des gesamten Bitcoin-Angebots. Das ist aber nicht schlimm, sondern völlig normal.
Bei Bitcoin ist die Verteilung im Vergleich zum Fiat-System jedoch extrem transparent, da jede Bewegung on-chain einsehbar ist.
Der Ritterschlag:
Es wird oft gesagt, die Einführung der Bitcoin-ETFs habe Bitcoin einen Teil seiner Souveränität genommen. Ich würde eher sagen, es war ein „Ritterschlag“ und eine Notwendigkeit für Bitcoin: Dass sich sogar die Spitze der Fiat-Finanzindustrie für Bitcoin interessiert und ein anerkanntes Finanzprodukt wie einen ETF darüber baut, ist eine Art Zugeständnis an Bitcoin und fördert die weitere Adaption in der Zukunft.
💡 Fazit
Dass Akteure wie Michael Saylor oder ETFs massiv Bitcoins aufkaufen, widerspricht nicht dem Prinzip von Bitcoin. Bitcoins Versprechen war nie „Geld-Gleichheit für alle“, sondern Gleichheit der Regeln für alle (Game Theory). Jeder unterliegt denselben mathematischen Gesetzen – egal ob du 0,001 BTC oder 300.000 BTC besitzt.
Stay safe & stack Sats!
$BTC (+1,04 %)
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500 Mrd.$ für KI-Infrastruktur
Was bedeutet die neue „Compute-Finanzierungsplattform" von $NVDA (-2,63 %) , $BX (-1,44 %)
$BLK (-2,1 %)
$GS (-3,01 %) und $KKR (-1,32 %) eigentlich?
Laut Mitteilung sollen die sechs Häuser gemeinsam mit NVIDIA Kapitalpools aufsetzen, aus denen NVIDIA-Kunden – vor allem führende KI-Labore bzw. KI-Cloud-Anbieter – den Aufbau von Rechenzentren finanzieren können. NVIDIA selbst beschreibt seine Rechenleistung dabei ausdrücklich als investierbaren Vermögenswert.
Bisher zahlen Rechenzentrumsbetreiber ihre GPUs aus Eigenkapital oder klassischen Unternehmenskrediten. Hier wird die Rechenleistung selbst zur Sicherheit: Investoren finanzieren die Hardware, besichert durch die Anlagen und durch die vertraglich zugesagten Zahlungen der Nutzer. Goldman-Sachs-Chef David Solomon spricht in der Mitteilung genau davon – einen Markt für Kredite zu schaffen, die mit NVIDIA-Rechenleistung besichert sind. Das Muster kennt man bereits aus der klassischen Infrastruktur: Flugzeuge, Mobilfunkmasten, Solarparks.
Unterm Strich löst die Konstruktion ein reales Problem: Der Engpass beim KI-Ausbau ist zunehmend nicht die Nachfrage, sondern deren Finanzierung – und hier steht jetzt fremdes Kapital bereit. Trotzdem ist es kritisch zu hinterfragen: Wer Kapitalpools mitorganisiert, deren Zweck der Kauf der eigenen Produkte ist, macht organische Nachfrage schwerer erkennbar, was wiederum das Hauptrisiko des KI-Booms darstellt.
Referenz zu folgendem Artikel: https://nvidianews.nvidia.com/news/nvidia-partners-with-apollo-blackrock-blackstone-brookfield-goldman-sachs-and-kkr-to-establish-ai-compute-infrastructure-financing-platforms-to-mobilize-over-500-billion-of-third-party-capital
Key Takeaways aus dem Meta Earnings Call für den KI-Sektor
– Zuckerberg: Es gibt bei weitem nicht genug Rechenleistung für die vorhandene Nachfrage.
– Meta erhält zahlreiche Angebote für die eigene Rechenleistung – zu einem deutlichen Aufschlag auf das, was Meta selbst dafür bezahlt hat. Das Management hält die Marge beim Verkauf von Intelligenz auf Basis dieser Rechenleistung aber für höher als beim Verkauf der Rechenleistung selbst.
– Susan Li (CFO): Die Branche hat zu wenig Rechenkapazität für die KI-Adoptionswelle gebaut, was bestehende Kapazitäten extrem wertvoll macht. Sie erwartet, dass die Kapazität branchenweit auf absehbare Zeit knapp bleibt.
– Meta stößt weiter an die Grenzen der eigenen Kapazität: Es gebe allein im Kerngeschäft zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, die sich rechnen würden – dafür fehle aber die Rechenleistung - folglich kauft Meta Kapazität bei Dritten ($NBIS (-4,09 %)) . Die Planung zielt darauf ab, die Kapazität für 2026 und 2027 zu maximieren.
– Die CapEx-Guidance 2026 wurde auf 130–145 Mrd. $ eingegrenzt (zuvor 125–145 Mrd. $).
– Ein neues 1-GW-Rechenzentrum in El Paso, Texas, entsteht über ein strategisches Joint Venture mit BlackRock $BLK (-2,1 %) – vorgestellt als Modell für partnerschaftliche Finanzierung neben einem wachsenden Fremdkapitalanteil.
Letzte Dividende von Blackrock
Verkauft, Gewinn mitgenommen, abgeschlossen $BLK (-2,1 %)
BlackRock macht den nächsten Schritt Bitcoin wird zur Einkommensmaschine
Während viele noch darüber diskutieren, ob Bitcoin überhaupt ein ernstzunehmender Vermögenswert ist, baut $BLK (-2,1 %)
bereits die nächste Produktgeneration.
Mit dem neuen ETF BITA (iShares Bitcoin Premium Income ETF) geht der weltgrößte Vermögensverwalter einen spannenden Weg:
Anleger sollen nicht nur von steigenden $Bit-Kursen profitieren, sondern zusätzlich monatliche Ausschüttungen erhalten.
Die Strategie dahinter: Über Optionen werden laufende Prämien vereinnahmt und an die Anleger weitergegeben.
BlackRock nennt dabei einen angestrebten jährlichen Ertragsbereich von 15 bis 25 %, während Anleger gleichzeitig an mindestens 70 % der Bitcoin-Aufwärtsbewegung partizipieren sollen.
Und genau das ist die eigentliche Geschichte.
Wir erleben gerade die nächste Entwicklungsstufe der Institutionalisierung von Bitcoin.
Vor wenigen Jahren lautete die Frage:
„Wird Bitcoin überhaupt akzeptiert?“
Heute lautet sie:
„Wie verpacken wir Bitcoin für jede Anlegergruppe?“
Spot-ETFs.
Unternehmensreserven.
Kreditprodukte.
Derivate.
Und jetzt einkommensorientierte Bitcoin-Produkte.
Bitcoin entwickelt sich immer mehr von einem spekulativen Nischenasset zu einer eigenständigen Anlageklasse.
Natürlich gibt es keinen kostenlosen Vorteil:
Wer regelmäßige Ausschüttungen erhalten möchte, verzichtet auf einen Teil der maximalen Kursgewinne. Genau das ist der Preis einer Covered-Call-Strategie.
Die eigentliche Nachricht lautet deshalb nicht:
BlackRock bringt einen neuen ETF auf den Markt.
Die eigentliche Nachricht lautet:
BlackRock baut Bitcoin nicht mehr für Pioniere. BlackRock baut Bitcoin für den Massenmarkt.
Und das dürfte erst der Anfang sein.
Wie seht ihr das? Würdet ihr einen Teil der Bitcoin-Performance gegen monatliche Ausschüttungen eintauschen?
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Bye bye Blackrock
Habe much nach einer langen Zeit entschlossen, $BLK (-2,1 %) abzustoßen. Gewinn ist Gewinn. Das Geld wird wahrscheinlich in einen ausschüttenden ETF fließen, oder vorerst auf dem Konto bleiben als Reserve für mögliche Flucht.
Oder wie war das noch mal gleich?
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