Ich lege mich bewusst nicht auf ein punktgenaues Kursziel für $BTC (-0,44 %) fest. Dafür ist die Spanne möglicher Ergebnisse derzeit zu groß. Die Richtung schätze ich dennoch klar ein: In meinem Basisszenario könnte #bitcoin zum Jahresende höher stehen als heute, also über dem aktuellen Niveau von rund 64.000 US-Dollar. Die Tiefs aus dem Zeitraum März bis Juni könnten bereits den Boden dieses Zyklus markiert haben.
Entscheidend ist für mich weniger die exakte Höhe eines möglichen Anstiegs als das Chance-Risiko-Verhältnis. Für neue deutliche Verluste bräuchte es einen zusätzlichen negativen Auslöser. Für steigende Kurse könnte dagegen schon reichen, wenn die aktuellen Bedingungen stabil bleiben. Dafür sprechen vier Faktoren: eine historisch günstige Bewertung, eine bereinigte Positionierung nach dem Rückgang, wieder positive ETF-Zuflüsse und die Aussicht auf eine weniger straffe US-Geldpolitik. Die US-Spot-ETFs verzeichneten zuletzt wieder Zuflüsse, nachdem zuvor acht Wochen lang Geld abgeflossen war. Sollte die Fed auf weitere Zinsschritte verzichten, könnte $BTC (-0,44 %) als zinssensitiver Vermögenswert profitieren. Denn niedrigere Realzinsen erhöhen typischerweise die Attraktivität knapper, wachstumsnaher Anlagen wie $BTC (-0,44 %).
(Autor: James Butterfill, CoinShares' Head of Research)
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