Der ISM für das Verarbeitende Gewerbe (Institute for Supply Management Index), ein wichtiger Indikator der US-amerikanischen Fertigungsaktivität, verstärkte sich im Juli weiter, getragen von robusten Investitionen in die KI-Infrastruktur. Dieser Auftrieb dürfte sich in den kommenden Monaten fortsetzen, angesichts der sehr starken Exportdaten aus Taiwan. Der Index liegt nun fest im Expansionsgebiet und verweilt bereits mehrere Monate über der 52er-Marke. Historisch war jede anhaltende Bewegung über diese Schwelle nach einer Kontraktion mit starken $BTC (+0,25 %)-Kursgewinnen verbunden – die aktuelle Divergenz ist daher ungewöhnlich. Unsere Analyse der #bitcoin-Varianz deutet darauf hin, dass der Preis weiterhin primär vom dominanten makroökonomischen Faktor getrieben wird, der eng mit dem globalen Wachstum verknüpft ist. Falls diese Beziehung intakt bleibt, sollte $BTC (+0,25 %) schließlich von der laufenden Verbesserung in der Fertigungsaktivität profitieren. Derzeit leidet $BTC (+0,25 %) jedoch unter mangelndem Anlegerinteresse. Dies spiegelt teilweise die Marktverschiebung hin zu KI wider, obwohl dieser zunehmend überlaufene Trend erste Ermüdungserscheinungen zeigt. Unterdessen bleibt die Stimmung gegenüber Kryptowährungen gedrückt, mit vielen Bewertungskennzahlen, die sich immer noch in einem Bereich bewegen, der typischerweise mit den späteren Phasen eines Bärenmarkts verbunden ist.
Gleichzeitig haben mehrere Indikatoren begonnen sich zu verbessern. ETF-Zuflüsse sind wieder positiv geworden, und die Finanzierungssätze bei Perpetual Futures kehrten im Juli zurück. Der Hauptkatalysator bleibt eine deutlichere Verbesserung der Inflationsaussichten. Bedeutende Fortschritte auf diesem Gebiet würden den Markt wahrscheinlich stark ankurbeln. Insgesamt deuten die Anzeichen zunehmend darauf hin, dass wir uns der Endphase des Bärenmarkts nähern, obwohl dieser noch nicht am Ende sein dürfte.
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