Die Babyboomer halten über 70 Prozent des investierbaren Vermögens. Diese eine Kennzahl erklärt mehr über #gold im Jahr 2024 als jede makroökonomische These.
Hier ist der Bezugsrahmen, den die meisten Analysten übersehen:
Wenn die Angst vor Währungsentwertung steigt, fließt Kapital dorthin, wo die Kapitalinhaber Vertrauen haben. Und aktuell ist das keine philosophische, sondern eine versicherungsmathematische Frage.
Gold = Boomer-Kapital. Die Generation mit angesammeltem Vermögen, institutionellem Erfahrungsschatz und fünfzig Jahren Prägung nach dem Motto: „Gold = Sicherheit“. Sie müssen nicht überzeugt werden. Sie allokieren einfach.
$BITC (-2,88 %) = Kapital der Millennials und der Generation X. Wachsende Überzeugung, aber der Vermögensaufbau ist noch im Gange. Kleinere aggregierte Kapitalpools. Viele sind überzeugt – aber überzeugt mit Hypotheken.
Altcoins = Kapital der Generation Z. Venture-ähnliche Risikobereitschaft trifft auf die kleinste Kapitalbasis. Hohe Überzeugung, geringe Feuerkraft.
Die These der Geldentwertung ist nicht falsch. Das Kapital hat nur seine Adresse noch nicht gewechselt.
Es geht nicht darum, welches Asset der „bessere“ Hedge ist. Gold und #bitcoin können beide diese Funktion erfüllen. Die einfachere Frage lautet: Wer hat das Kapital zum Investieren – und worauf vertraut er?
Heute fällt die Antwort zugunsten von Gold aus. Aber Vermögen bleibt nicht stehen. Der größte intergenerationelle Vermögenstransfer der Geschichte ist im Gange: Über 70 Billionen US-Dollar werden in den kommenden Jahrzehnten von den Boomern auf jüngere Generationen übergehen.
Die eigentliche Frage für Allokatoren lautet: Was passiert, wenn der Trade auf Geldentwertung auf den demografischen Wandel trifft?

