Die digitalen Vermögenswerte bleiben in der Konsolidierung. $BTC (-1,39 %) pendelt seit Wochen zwischen 67.000 und 70.000 US-Dollar, während große Marktteilnehmer weiter verkaufen: Seit Oktober 2025 flossen schätzungsweise 30 Milliarden US-Dollar von sogenannten Walen ab. Ihr Anteil an Börseneinzahlungen liegt mit 64 Prozent auf dem höchsten Stand seit 2015 – ein klarer Angebotsüberhang.
Auch makroökonomisch bleibt Gegenwind: Eine restriktivere Tonlage der US-Notenbank und gedämpfte Zinssenkungserwartungen drücken auf die Risikobereitschaft. Spot-Bitcoin- und $ETH (-1,9 %)-ETFs verzeichneten fünf Wochen in Folge Abflüsse in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar.
Und dennoch: Erste Bodenbildungs-Signale werden sichtbar. Der Relative-Stärke-Index von Bitcoin fiel auf 16 – historisch ein Extremwert im überverkauften Bereich. Die Hebelquoten sind deutlich zurückgekommen, Bewertungskennzahlen normalisieren sich, und in dieser Woche zeigen sich erstmals wieder Zuflüsse in Höhe von rund 1 Milliarde US-Dollar.
Kurzfristig bleibt das Umfeld fragil. Doch strukturell könnten die Voraussetzungen für die nächste Expansionsphase langsam entstehen. (Text von James Butterfill, CoinShares´ Head of Research)
$BITC (+6,76 %)
$CETH (+7,41 %)