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#gold #silber
Diskussion über DE000EWG0LD1
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20🏅Gold beschert einen freudigen Start ins neue Jahr 😌
Vor zwei Monaten durfte ich mich über meinen ersten Onebagger freuen - Gold.
Heute darf ich mich erneut freuen - die 10k wurden geknackt 🥳
Mein letztes Gold habe ich vor etlichen Jahren erworben. Seither gewinnt es durch‘s sture „rumliegen“ an Wert. Was will man mehr 😁
Morgen gibt es ein letztes Update zum Tenbagger-Community-Projekt. Und dann lesen wir uns erst im neuen Jahr wieder.
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Euro Sun Mining ... wie geht es meiner Spekulation?
Ziemlich genau vor einem Monat habe ich hier zum ersten Mal über Euro Sun Mining ($ESM (-1,48 %) ) gepostet. Ich sehe als eine vielversprechende Wette im Bereich Mining an... nun viele sehen im Unternehmen einen Scam und waren dementsprechend kritisch, aber sei's drum. Grund genug, um noch einmal einen Blick auf ESM und die Performance zu werfen! 😉
🔎 Ein kurzer Recap...
Euro Sun Mining ist ein in Kanada notiertes Bergbauentwicklungsunternehmen, dass sich auf die Erschließung des Rovina Valley Projekts in Rumänien konzentriert. Der Fokus hier liegt auf dem Abbau von Kupfer und Gold.
Das Unternehmen ist tatsächlich schon seit Jahren dran dieses Projekt zum Laufen zu bringen... bis jetzt erfolglos. Das lag unter anderem an lokalem Widerstand hinsichtlich Bedenken zu Umweltauswirkungen und einer daraus resultierenden Widerrufung einer bereits erteilten Umweltgenehmigung.
... und wo stehen wir jetzt?
- Fertigstellung des EIA (Umwelt-Assessment) abgeschlossen, Einreichung im Januar
- Einwände von diversen NGOs gegen die strategische Einstufung des Projektes unter dem CRMA durch die EU als unbegründet vollständig abgewiesen
- Abschluss eines "Binding Off-Take Agreement" in Höhe von 200 mio. USD mit Trafigura
Für uns (bzw. alle die in ESM investiert sind) bedeutet jeder dieser Schritte ein weiteres De-risking. Natürlich ist es noch ein langer Weg bis hin zu einer Mine, aber ESM war noch nie in einer bessere Position als heute dieses Projekt endlich umsetzen zu können. Neben dem politischen Back-up hat man nun auch die Finanzierung weitestgehend gesichert. Jetzt kommt es darauf an, dass man sich die fehlenden Genehmigungen einholt.
Wo steht die Aktie? 📈
Seit meinem Einstieg vor gut einem Monat hat sich die Aktie Stück für Stück nach oben bewegt. Mittlerweile steht ein Plus von 30% zu Buche. Ich glaube, dass die Aktie bei weiteren guten Nachrichten noch erhebliches Aufwärtspotential hat, aber wie es eben so ist im Minen-Sektor... nichts ist garantiert! 😉
Ich bin aber sehr gespannt wie es nächstes Jahr hier weitergeht! Ist noch jemand von Euch dabei $DE000EWG0LD1 (-4,17 %) ?

Positionsaufbau Gold
Liebe Mitinvestoren,
mittelfristig möchte ich gerne eine Position Gold $DE000EWG0LD1 (-4,17 %) mit ins Depot nehmen, die aktuellen Höchstpreise schrecken mich jedoch nach wie vor ab. Beim Bitcoin $BTC (-0,06 %) habe ich es zuletzt zwecks Positionserweiterung wie folgt gehandhabt ... in 5000er-Schritten habe ich ab 80000 Euro jeweils eine kleine Position (500€) zugekauft.
Wie würdet ihr beim Gold vorgehen? Welche Abstufungen würden hier attraktiv erscheinen? Bin gespannt und danke euch herzlich.
Viele Grüße
Euer _EvD_
Euro Sun Mining - der nächste Tenbagger? 🚀
Euro Sun Mining hat bereits eine bewegte (zu Teilen erfolglose) Geschichte hinter sich. Aber ich glaube, dass die Chancen auf ein Happy-End und auf einen potentiellen Tenbagger noch nie so gut standen wie heute... 📈
Wer oder was ist Euro Sun Mining?
Euro Sun Mining ist ein in Kanada notiertes Bergbauentwicklungsunternehmen, dass sich auf die Erschließung des Rovina Valley Projekts in Rumänien konzentriert. Der Fokus hier liegt auf dem Abbau von Kupfer und Gold.
Das Unternehmen ist tatsächlich schon seit Jahren dran dieses Projekt zum Laufen zu bringen... bis jetzt erfolglos. Das lag unter anderem an lokalem Widerstand hinsichtlich Bedenken zu Umweltauswirkungen und einer daraus resultierenden Widerrufung einer bereits erteilten Umweltgenehmigung.
...und was hat sich geändert? 🤔
Im muss man hier der EU danken. Hervorgerufen durch den Ukraine-Krieg und der Abhängigkeit von China hat man sich entschieden die Gewinnung von strategisch wichtigen Rohstoffe zu fördern. Dazu hat man den Critical Raw Materials Act (“CRMA”) ins Leben gerufen.
Im Wesentlichen soll er dazu beitragen das Genehmigungsverfahren eben jener strategischen Projekte zu optimieren und in der Folge schneller zu durchlaufen. Von Bewerbung bis zur vollständigen Genehmigung sollen nur noch 12 bis maximal 24 Monate vergehen.
... und natürlich wurde das Rovina Valley Projekt von Euro Sun Mining als eben ein solch strategische wichtiges Projekt klassifiziert sonst hätte sich der Post ja erübrigt! 😉
Die neuesten Nachrichten zu Euro Sun Mining 🔎
Vergangen Freitag gab es gleich drei wichtige Nachrichten...
👉🏻 Der CRMA wurde in rumänisches nationales Recht gegossen:
Mit der Umsetzung in nationales Recht kann sich Euro Sun Mining nun auch offiziell unter den Bedingungen des CRMA bewerben und von den verkürzten Genehmigungsverfahren profitieren, was die kommenden Tage passieren sollte...
👉🏻 Das Environmental Impact Assessment (EIA) wurde abgeschlossen:
Nach dem Scheitern vor zwei Jahren hat das (neue) Management nachgebessert. In enger Abstimmung mit rumänischen Behörden ist man auf die Mängel eingegangen und hat diese (hoffentlich) behoben. Mit Fertigstellung des Reports kann also die oben erwähnte Bewerbung erfolgen.
👉🏻 Beauftragung von Cantor Fitzgerald als Financial Advisor:
Der Fokus liegt hier auf "valuating potential strategic transactions involving the Company or its assets, including mergers, acquisitions, or sales"... wird hier eventuell ein Merger / Verkauf vorbereitet?
Meine abschließende Einschätzung 📊
Um es kurz zu machen, Euro Sun Mining ist eine Wette die ich eingehe. Ich bin aktuell bereits mit initial 15 Tsd. Euro investiert und überlege morgen noch einmal aufzustocken.
Für Euro Sun Mining spricht:
- Bestätigter NPV laut definitive feasibility study (“DFS”) bei einem Goldpreis von $3.300 Dollar von 1.8 bn Dollar.
- Geschlossenes Off-Take Agreement (Finanzierungszusage) von 600 Mio., um das Projekt zu realisieren.
Rückenwind durch CRMA- Hohe Insider-Käufe sowie Partnerschaften (z.b. Cantor Fitzgerald) deuten auf Optimismus bei Insidern hin
Gegen Euro Sun Mining spricht:
- Hohes Risiko hinsichtlich Erteilung von Genehmigungen. Auch wenn das CRMA und die allgemeine geopolitische Entwicklung Rückenwind verspricht... eine Garantie ist es nicht. Und alles steht und fällt mit der Genehmigung
- Umsetzungsrisiko. Selbst wenn alle Genehmigungen erteilt wurden, muss die Mine erst einmal gebaut werden. Zwar steht die Finanzierung, aber der Bau einer Mine ist komplex und kommt oftmals mit Kostenüberschreitungen und Zeitverzögerung einher.
👉🏻 In Summe überwiegt für mich aber das Chancen-Risiko Verhältnis. Die aktuelle Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 90 Mio. Im Best-Case könnte sich die Aktie basierend auf dem (konservativen NPV) verzwanzigfachen.
Es bleibt ein High-Risk / High-Return Play. Über die nächsten Wochen dürften weitere Newsreleases für Spannung sorgen. Der größte Unsicherheitsfaktor bleibt momentan die Umweltgenehmigung. Ist diese erteilt, bedeutet das ein massives Derisking, aber dann wird es die Aktie auch nicht mehr zu 15 Cent geben... 😉
$ESM (-1,48 %)
$DE000EWG0LD1 (-4,17 %)
Beste Grüße und auf gute Geschäfte!
Viel Erfolg!
Eine Präsentation zum Thema Gold
Wer heute noch nichts vorhat,
Aswath Damodaran (wer ihn nicht kennt, googelt ihn bitte) hat eine kurze aber sehr präzise Analyse zum Investment Gold gemacht.
Sehr zu empfehlen!
https://youtu.be/FdlCocXHnMs?si=TyIjsezV_5QwLTXb
Wer es lieber lesen möchte:
https://aswathdamodaran.blogspot.com/2025/11/a-golden-year-2025-golds-price-surge.html?m=1
2 Wochen - Bin zufrieden 😁
Nach zwei Wochen, habe ich mich entschieden, den Inliner Optionsschein mit einem ordentlichen Plus zu verkaufen… (Falls der Shutdown endet, könnte das für einen kurzfristigen Rücksetzer sorgen, den ich nicht mitmachen will)
Hier wird der Vorteil von Inline Optionsscheinen ganz besonders deutlich, während Gold in der Zeit nur um knapp 5 % gestiegen ist, habe ich ca 75 % Rendite gemacht, dafür bräuchte ich einen sehr hohen Hebel wenn ich das mit KO Longs machen wollte…
Gold Long Umtausch in einen Inliner 🌟
Meinen Long auf Gold habe ich heute mit einem Plus von leider nur noch 40% liquidirt und in einen Inliner umgetauscht.
KO Schwellen sind 3800$ und 5300$
Laufzeit bis zum 20.03.26
Renditechance ca 200%
Ich gehe davon aus, dass es zwar kurzfristig einen Rebound bei Gold geben wird, aber dass Anschlusskäufe über dem ATH in Richtung 4500$ fehlen werden.
Meinen Silber Long habe ich auch umgetauscht, weil ich damit heute Nacht nicht wirklich ruhig geschlafen habe und deshalb durfte der von @Multibagger rausgesuchte Long ins Depot (Diesmal mit höherem Einsatz, muss ja irgendwann hochgehen 😜)
Lg Kleinanleger ✌️
Equinox Gold - Vorstellung meiner zweitgrößten Position 🔎
Das ich ein Fan von Gold bzw. Gold-Minen bin, ist kein Geheimnis. Deswegen will ich die Gelegenheit einmal nutzen, um Euch nach K92 Mining meine zweitgrößte Position $EQX (-0,46 %) vorzustellen.
Ich selbst bin schon seit einigen Jahren dabei... Eine ereignisreiche Reise. Angefangen hat alles mit Fiore Gold, die dann von Calibre Mining übernommen wurden. Calibre selbst hat dann Marathon übernommen und jetzt heißen wir - durch einen Merger mit Equinox eben Equinox Gold. Aber kommen wir zum Unternehmen:
👉🏻 Allgemeine Einführung:
Equinox Gold ist ein kanadischer Goldproduzent mit Projekten in Kanada, den USA und Lateinamerika. Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren von einem reinen Developer zu einem ernstzunehmenden Produzenten entwickelt – mit einem klaren Ziel:
Equinox soll sich in den kommenden Jahren zu einem Mid-Tier-1-Producer mit über 1 Mio. Unzen Jahresproduktion entwickeln.
Mit der Greenstone-Mine in Ontario (Kanada) und der neuen Valentine-Mine in Neufundland stehen gleich zwei Großprojekte in den Startlöchern – und das spiegelt sich jetzt erstmals so richtig in den Q3-Zahlen von letzter Woche wider!
👉🏻 Starkes operatives Momentum: 📈
Im gerade veröffentlichten Q3 2025 meldete Equinox Rekordwerte:
- 236.000 Unzen Goldproduktion – das beste Quartal der Firmengeschichte!
- Umsatz über 540 Mio. USD, bei einer Bruttomarge von über 35 %
- Cashkosten (TCC): rund 1.450 USD/Unze, AISC bei etwa 1.850 USD – Tendenz fallend
- Jahresguidance 2025: 785.000 – 915.000 Unzen Goldproduktion
Nach einigen Stolpersteinen in den vergangenen Quartalen was den Hochlauf von Greenstone und die Fertigstellung von Valentine betraf jetzt besonders wichtig: Die Greenstone-Mine hat ihre kommerzielle Produktion aufgenommen und läuft besser als geplant und auch die Valentine-Mine in Kanada befindet sich nun in der Hochlaufphase – bedeutet: weiter steigende Produktion bei sinkenden Stückkosten ab 2026.
Oberste Priorität hat neben dem Hochlauf von Valentine und Greenstone der Schuldenabbau. Daher hat man nun auch die eher unwichtigen Nevada-Assets (ehemals Fiore Gold) abgestoßen. Bei den aktuellen Goldpreisen erwirtschaftet Equinox einen Cashflow von rund 200 Mio. Dollar pro Quartal und kann damit theoretisch in 6-8 Quartalen komplett schuldenfrei sein! Sprich ab Mitte / Ende des kommenden Jahres könnte die erste Dividende oder auch ein Aktienrückkauf angekündigt werden!
👉🏻 Bewertung & mein Fazit:
Aktuell liegt die Marktkapitalisierung bei rund 5 Mrd. USD, das Forward-KGV liegt je nach Schätzung bei 10–12 – für einen Produzenten dieser Größenordnung mit diesem Wachstumspotenzial mehr als attraktiv.
Für mich sprechen gleich mehrere Katalysatoren für deutlich höhere Kurse in der Zukunft:
✅ Voller Produktionslauf Greenstone & Valentine ab 2026
✅ Sinkende Kosten → steigende Margen
✅ Potenziell weiter hoher Goldpreis ggfs. sogar weiter steigend
✅ Mögliche Dividende oder Aktienrückkäufe ab 2026
✅ Weitere Explorations-Newsflow aus Kanada & Brasilien und ggfs. Mexiko (Los Filos Mine)
Was den Aktienkurs von Equinox Gold anbelangt, sehe ich wie gesagt weiterhin deutliches Potential. Auf Sicht von 2–3 Jahren kann ich mir durchaus noch einmal +200% vorstellen, insbesondere wenn die Goldpreise bei +4.000 Dollar bleiben. Sollte Equinox hingegen sogar noch eine Lösung für Los Filos finden (hier liegt man mit einem von 3 Dörfern im überkreuz, weshalb die Aktivitäten dort pausiert sind), würde das das Potential noch einmal deutlich erhöhen.
Für jeden der in Minen investiert, sind K92 Mining und Equinox Gold meiner Meinung nach ein Muss. Ich bleibe jedenfalls investiert. Die Reise ist noch nicht zu Ende! 😉
Da ist er - mein erster Verdoppler 😍📈🏅
Gemeinsam mit @Klein-Anleger1 darf auch ich mich heute über meinen ersten Verdoppler freuen 😊
Im Jahre 2008 mit der ersten 1/10 Unze von Papa (für 69€, ich weiß es noch genau) beginnend, habe ich bis vor circa 3 Jahren in teils regel-, teils unregelmäßigen Abständen kleine Tranchen an Gold erworben. Mal vom Geburtstagsgeld, mal vom Ausbildungsgehalt. Mal ein 5g-Barren, mal 1/4 Unze. In einer Notlage musste ich einen nicht unerheblichen Teil wieder veräußern - was mit #gold glücklicherweise kein Problem ist.
Der Rest schlummert seither vor sich hin - und erreicht heute das Doppelte seines Einkaufspreises.
Ob ich mich darüber ärgere, einen Teil veräußert zu haben? Nein, viel mehr freue ich mich darüber, trotz der damaligen Situation nicht alles hatte veräußern müssen.
Mal sehen, wann ich mich über eine weitere Verdopplung meines Goldes freuen kann 🌚
Goldene Zeiten 🏅🥇
Manchmal lohnt es sich, Altbekanntes neu zu betrachten - einige für mich neue Erkenntnisse möchte ich hier teilen und freue mich zu eurer Meinung zum Thema:
Gold sorgt in letzter Zeit für viel Gesprächsstoff an den Finanzmärkten – und das zurecht. Im laufenden Jahr 2025 zählt das Edelmetall zu den Top-Performern: Der Spotpreis hat seit Jahresbeginn rund 38–40 % in USD zugelegt, während globale Aktienindizes im selben Zeitraum deutlich weniger stiegen. Zur Jahresmitte verzeichnete Gold laut World Gold Council bereits etwa +26 % YTD – ein Wert, der sich bis September weiter auf über +40 % ausgedehnt hat. Zum Vergleich: Weltweite Aktien-ETFs lagen zur Jahresmitte ~+17 % YTD (in USD). Gold markierte dabei neue Allzeithochs um $3.700/oz.
Was treibt diesen Gold-Boom?
Mehrere makroökonomische Faktoren spielen zusammen. Zum einen hat ein schwächerer US-Dollar in 2025 den Goldpreis begünstigt, da Gold in Dollar notiert wird. Zum anderen herrscht weiterhin Unsicherheit im geopolitischen Umfeld – vom andauernden Ukraine-Krieg bis zu Handelskonflikten – was Anleger in sichere Häfen treibt. Hinzu kommen Inflations- und Rezessionssorgen, die ebenfalls die Attraktivität von Gold als Wertaufbewahrungsmittel steigern.
Besonders hervorzuheben ist die Nachfrage institutioneller Investoren: Zentralbanken weltweit stocken ihre Goldreserven so stark auf wie lange nicht. Seit 2022 kaufen die Notenbanken jährlich über 1.000 Tonnen Gold – etwa doppelt so viel wie im Durchschnitt der Jahre davor. Diese rekordhohen Zentralbank-Käufe und anhaltende Zuflüsse in Gold-ETFs gelten als wesentliche Treiber der Rally. Gleichzeitig haben Erwartungen sinkender US-Zinsen (nach dem Zinshoch der Vorjahre) die Opportunitätskosten von Gold verringert und zusätzliche Nachfrage entfacht.
Gold im Portfolio: Diversifikation vs. „Versicherung“
In vielen Anlegerportfolios ist Gold ein polarisierendes Thema – oft entweder gar nicht vorhanden oder sehr hoch gewichtet. Dabei wird Gold klassisch als „sicherer Hafen“ und Inflationsschutz betrachtet. Tatsächlich zeigt sich historisch, dass Gold vor allem in Krisenzeiten tendenziell zulegt, wenn Aktienmärkte schwächeln. So verzeichnete Gold in 15 der 20 schlimmsten Quartale des S&P 500 positive Renditen und übertraf in fast allen übrigen Fällen die Aktien-Performance. Diese defensive Eigenschaft macht es für viele zum Stabilisator im Depot.
Noch wichtiger ist aber der Diversifikationseffekt: Gold weist eine relativ geringe oder sogar negative Korrelation zu traditionellen Anlagen wie Aktien und Anleihen auf. In normalen Marktphasen verhält sich Gold eigenständig und oft gegenläufig zu Aktienkursen. Dies kann helfen, die Schwankungsbreite des Gesamtportfolios zu reduzieren – Gold „läuft“ also nicht mit den Börsenindizes im Gleichschritt.
Studien zeigen, dass bereits eine kleine Beimischung Gold die Portfoliorisiken messbar senken kann: In einer Analyse stieg das Sharpe-Ratio (Rendite-Risiko-Verhältnis) eines Versicherer-Portfolios um ca. +12 %, als 2,5 % Goldhinzugefügt wurden. Anders gesagt: Gold kann aufgrund der niedrigen Korrelation das Risiko-Return-Profil verbessern. Kein Wunder also, dass manche Asset Manager eine Gold-Quote von ~10 % in einem ausgewogenen Depot empfehlen. So vertritt z.B. der Vermögensverwalter Sprott die Ansicht, ~10 % physisches Gold (ggf. ergänzt um bis zu 5 % in Minenaktien) seien ein sinnvoller Bestandteil zur Risikostreuung.
Gleichzeitig darf man Gold nicht blind idealisieren: Gold ist keine perfekte Versicherung für alle Fälle. Wie alle Anlagen unterliegt es Wertschwankungen – zeitweise auch erheblichen. Beispielsweise verlor der Goldpreis in den Jahren 2013–2014 rund 29 % seines Wertes, als die US-Notenbank ihre ultra-lockere Geldpolitik zurückfuhr. Solche Drawdowns zeigen, dass Goldinvestoren Durststrecken aussitzen müssen.
Zudem wirft Gold keine laufenden Erträge ab (keine Zinsen oder Dividenden). In ruhigen Marktphasen können daher Opportunitätskosten entstehen, wenn beispielsweise Anleihen Zinsen abwerfen und Gold „nur“ unverändert liegt. Einige Profis – etwa Lebensversicherer – argumentieren, Gold passe nicht ins Konzept, weil kein Cashflow generiert wird.
Letztlich kommt es also auf die Perspektive an: Gold eignet sich weniger, um regelmäßiges Einkommen zu erzielen, sondern mehr als strategischer Vermögensbaustein für den Extremfall („Tail-Hedge“) und zur Beimischung mit eigenem Dynamikprofil.
Ich persönlich fahre mit Gold einen Mittelweg.
In meinem Depot machen Gold-ETCs etwa 5–10 % aus – nicht weil ich es für die ultimative Crash-Versicherung halte, sondern als bewussten Gegenpol zu Aktien und Krypto. Mir geht es darum, einen Anteil zu haben, der sich unabhängig von meinen Aktieninvestments entwickelt und in Phasen, in denen Aktien und Kryptowährungen schwächeln, tendenziell stabiler oder sogar positiv läuft. Diese Strategie spiegelt das wider, was Gold für viele Investoren bedeutet: Diversifikator und „Krisenpolster“, aber kein Selbstläufer.
Interessant ist, dass Gold und Aktien nicht immer entgegengesetzt laufen. Jüngstes Beispiel: In der ersten Hälfte der 2020er-Jahre verzeichneten sowohl Gold als auch viele Aktienmärkte kräftige Kursgewinne gleichzeitig. Anleger sollten sich also bewusst sein, dass die Korrelation von Gold zu anderen Assets variieren kann.
In Phasen globalen Booms (mit gleichzeitig steigenden Unternehmensgewinnen und Inflation) kann Gold durchaus mit Aktien steigen. Umgekehrt kann in akuten Panikmomenten auch Gold kurzfristig mit abverkauft werden, bevor es sich als sicherer Hafen wieder behauptet (wie z.B. im März 2020 gesehen).
Das Gesamtbild bleibt jedoch: Über längere Perioden hat Gold eine eigene Preisfindung, getrieben von Makrofaktoren(Inflation, Realzinsen, USD-Wechselkurs, geopolitische Risiken) und Angebot/Nachfrage (Schmuckindustrie, Anlegernachfrage, Minenförderung). Diese Faktoren unterscheiden sich fundamental von Aktien und sorgen dafür, dass Gold seinem Ruf als Portfolio-Stabilisator meist gerecht wird.
Kurzfristige Schwankung vs. lange Frist: Performance im Zeitraffer
Wie sieht es mit der langfristigen Wertentwicklung aus? Hier scheiden sich oft die Geister. Langfristig – über viele Jahrzehnte betrachtet – hat Gold einen realen Werterhalt plus moderate Wertsteigerung geboten, während Aktien (inklusive Dividenden) deutlich stärker gewachsen sind.
Ein oft zitiertes Beispiel: Hätte man seit 1971 (Ende von Bretton Woods und Freigabe des Goldpreises) je 100 US-Dollar in Gold und in den S&P-500-Aktienindex investiert, dann stünde das Goldinvestment heute bei rund $7.000, das Aktieninvestment aber bei über $26.000 (mit Dividendenwiederanlage). Über ~50 Jahre hat also der Aktienmarkt das höhere Wachstum geliefert.
Aber – und das ist wichtig – die Antwort hängt stark vom Betrachtungszeitraum ab. Wer im Jahr 2000 Gold und Aktien gleichermaßen startete, steht heute mit Gold im Vorteil: Aus $100 wären mit Gold ~$900 geworden, während $100 im S&P 500 (trotz Dotcom und Finanzkrise gut verdoppelt) auf etwa $600 anwuchsen.
Der Zeitraum 2000–2024 war geprägt von zwei schweren Aktien-Bärenmärkten und gleichzeitig einem großen Aufschwung des Goldpreises. Ähnliche „Aufholjagden“ von Gold gab es in den 1970ern: In der Stagflation jener Ära schoss Gold massiv hoch, während Aktien seitwärts liefen.
Was lernen wir daraus?
Timing und Zeithorizont sind entscheidend. Gold bewegt sich in langen Zyklen. Phasen rasanter Anstiege (wie zuletzt seit 2019) können auf längere Flauten folgen (man denke an die 1980er/90er, wo Gold zwei Jahrzehnte kaum vom Fleck kam).
- Über 10–20 Jahre kann Gold mit Aktien durchaus mithalten oder sie übertreffen, besonders wenn die Startperiode aus einer Tiefphase des Goldpreises kam.
- Seit der Jahrtausendwende (1999–2024) erzielte Gold z.B. im Schnitt ca. +9,2 % pro Jahr und ließ damit globale Aktien hinter sich.
- Über 30+ Jahre hingegen liegen breite Aktienindizes in der Regel vorne, vor allem wenn man Dividenden berücksichtigt.
Dennoch: Gold hat sich real ebenfalls rentiert – seit 1971 im Schnitt um die +8 % p.a. in USD, was weit über der Inflation liegt. Damit ist die oft gehörte Kritik, Gold habe „nur Kaufkrafterhalt aber keinen Ertrag“, nicht ganz fair – über die Jahrzehnte wuchs auch der Realwert von Gold merklich.
Es hängt eben vom gewählten Start- und Endpunkt ab. Für die Diversifikation bedeutet das: Gold kann phasenweise Renditebringer sein und etwaige Verluste anderer Anlageklassen ausgleichen, aber man sollte keine kontinuierliche Outperformance gegenüber Aktien erwarten.
Unterm Strich bleibt Gold ein besonderer Baustein im Anlageuniversum:
Es ist ein Rohstoff und Währungsersatz mit eigener Angebots-/Nachfragedynamik, keine produktive Anlage im klassischen Sinn, aber historisch ein verlässlicher Wertspeicher über Generationen.
Gerade in einem Umfeld, in dem Aktien und Anleihen zeitweise wieder positiv korrelieren (z.B. bei gleichzeitigen Verlusten 2022), gewinnt Gold als unabhängiger Diversifizierer an Bedeutung. Ob man nun 0 %, 5 % oder 20 % Gold hält, hängt von individuellen Überzeugungen, Zielen und Risikopräferenzen ab.
$4GLD (-5,64 %)
$GLDA (-5,33 %)
$EWG2 (-2,66 %)
$DE000EWG0LD1 (-4,17 %)
$IGLN (-3,81 %)
$SGLD (-5,62 %)
$GOLD (-1,96 %)
$PHGP (-4,12 %)
$GDX (+1,17 %)
$SPGP (+1,98 %)
$NEM
$NEM (+1,24 %)
Ein paar mehr genauere Zahlen und Statistiken für deine Aussagen wären noch besser gewesen. Ich hatte 2023 mal einen ausführlichen Backtest zu den verschiedenen Gewichtungen in einem Aktienportfolio gemacht. Die beste Sharpe-Ratio hatte 30% Goldanteil. War damals den allermeisten viiiiel zu hoch. Maximal 10% waren drin. 🤷
Ich selbst halte wegen des Anstiegs gerade etwas zu viel Gold (>35%). Aber der Plan war, den Anteil zum Ende des USD Zyklus 2026/27 bei 4500 USD deutlich zu reduzieren (<10-15%). Ich mag Gold als unterschätzten Performanceanker, aber langsam wird mir das Metall zu populär. Das Ende des Booms naht.
PS: Kein GTAA ohne Gold! 👌
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