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Diskussion über 08X
Beiträge
5Milliardenmarkt Robotaxis: Pony.ai als heimlicher Favorit?
👋 Hallo liebe Getquin Community,
wer meine letzten Beiträge verfolgt hat, weiß, dass ich das Thema Robotaxis schon einmal aufgegriffen habe. Heute möchte ich daran anknüpfen und das Ganze mit einem Update ergänzen. Diesmal mit besonderem Fokus auf $08X (+1,39 %) Pony.ai. Dieses Unternehmen hatte ich bislang noch nicht im Detail vorgestellt, obwohl es einer der spannendsten Player im globalen Wettbewerb ist.
🌏 Spannend an Pony.ai ist die Doppelrolle. Offiziell liegt der Hauptsitz in Guangzhou, China, während Fremont in Kalifornien als wichtiger Forschungs- und Entwicklungsstandort dient. Man kann also sagen, dass Pony.ai zwei Zentren hat: China als operative Basis mit den großen Testgebieten und Genehmigungen sowie die USA als Tech-Hub für Entwicklung und Partnerschaften. Das eigentliche Wachstum passiert jedoch in China. Dort hat Pony.ai die größten Testgebiete, erste Genehmigungen für fahrerlose Robotaxis und starke Industriepartner. China pusht das Thema Robotaxis massiv mit dem Ziel, bis 2030 Weltmarktführer im autonomen Fahren zu werden. Genau deshalb liegt das größte Marktpotenzial aktuell nicht in den USA, sondern in China.
$08X (+1,39 %) (CN) Pony.ai als aufstrebender Player im Bereich autonome Robotaxis mit starken Wurzeln in China
$TSLA (+2,26 %) (US) Tesla mit Ambitionen im autonomen Fahren, bislang eher Pilotprojekte statt Flotteneinsatz
$GOOGL (+0,56 %) (US) Waymo als Tech-Pionier mit ersten großflächigen Einsätzen in US-Metropolen
📊 Markt & Ausblick
Pony.ai betreibt aktuell über 300 Robotaxis in chinesischen Tier-1-Städten und hat über 200 Fahrzeuge der 7. Generation in Produktion. Ziel sind 1.000 Robotaxis bis Ende 2025 und mittelfristig 10.000 Einheiten. Studien sehen ein Marktpotenzial von 183 Milliarden USD in China bis 2030. Ein riesiger Wachstumsmarkt für alle Anbieter.
🏙️ Vergleich der Player im Robotaxi-Markt
Pony.ai: ca. 300+ Fahrzeuge in China, Ziel 1.000 bis 2025
Waymo: ca. 2000 Fahrzeuge in US-Metropolen
Tesla: bislang Pilotprojekte, keine echte Robotaxi-Flotte
👉 Wirkung: Pony.ai ist schon heute vor Tesla im praktischen Einsatz und entwickelt sich zu einem ernsthaften Gegenspieler von Waymo.
📌 Take-Away
Der Kampf um die Vorherrschaft im Robotaxi-Markt ist eröffnet. Wer zuerst Skaleneffekte erreicht und regulatorische Hürden meistert, sichert sich die Plattform und damit wiederkehrende Einnahmeströme. Pony.ai ist hier einer der spannendsten Kandidaten. Noch riskant, aber mit einem klaren Plan Richtung Profitabilität.
Mehr zum Thema Investment von Robotaxen und autonomen Fahren findest du hier:
👉 Frage an euch: Glaubt ihr, dass Pony.ai seine Wachstumsziele erreicht und bis Ende des Jahrzehnts zu den führenden Anbietern im globalen Robotaxi-Markt gehören wird oder überrollt am Ende ein Tech-Gigant wie Google oder Tesla die chinesische Konkurrenz?
Quelle: UBS-Marktstudie, Unternehmensangaben Pony.ai, chinadaily.com
Bild: Foto: AlinStock/shutterstock

Pony.ai (PONY) startet mit über 1.000 Robotaxis in Shenzhen – Meilenstein für autonome Mobilität in China!
Das chinesische Technologieunternehmen Pony.ai geht einen großen Schritt in Richtung Massenkommerzialisierung autonomer Fahrzeuge: In Zusammenarbeit mit dem größten Taxiunternehmen der Stadt Shenzhen, der Xihu Group, will Pony.ai mehr als 1.000 Robotaxis der siebten Generation in den kommenden Jahren auf die Straße bringen. Die beiden Partner setzen dabei auf ein sogenanntes "Asset-light + KI-gestütztes Modell", bei dem Xihu den Fuhrpark sowie Betrieb und Wartung übernimmt, während Pony.ai sich auf die Weiterentwicklung seiner KI-basierten Fahr- und Dispositionssysteme konzentriert.
Die strategische Allianz kombiniert Xihus jahrzehntelange Erfahrung im Flottenbetrieb mit Pony.ais fortschrittlicher autonomer Fahrtechnologie. Erste Fahrzeuge sollen noch mit Sicherheitsfahrern unterwegs sein, ein vollständig fahrerloser Betrieb ist jedoch das erklärte Ziel – vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen. Bereits jetzt ist Pony.ai das erste Unternehmen, das eine Zulassung für kostenpflichtige fahrerlose Fahrten im Stadtzentrum von Shenzhen erhalten hat. Das Unternehmen konnte im 1. Quartal 2025 seine Einnahmen im Robotaxi-Geschäft auf 1,7 Mio. USD nahezu verdreifachen. Mit dem Modell aus intelligenter Aufgabenteilung und starker lokaler Verankerung gilt der Vorstoß in Shenzhen als möglicher Blaupause für weitere Großstädte in China.
„Wir liegen Jahre zurück“: Tesla-KI-Chef gesteht Rückstand bei autonomem Fahren ein
$TSLA (+2,26 %) . $GOOGL (+0,56 %)
Kurz vor dem Start des neuen Robotaxi-Dienstes sorgt eine überraschend ehrliche Aussage für einen tiefen Einblick in die wahren Fähigkeiten des Unternehmens.
Von Hannah Klaiber
01.06.2025, 16:50 Uhr
In einem seltenen Moment der Offenheit hat Ashok Elluswamy, Leiter für KI und Autopilot-Software beim Autobauer Tesla aus Austin im US-Bundesstaat Texas, einen erheblichen technologischen Rückstand gegenüber der Konkurrenz eingeräumt. Im Gespräch mit einem Journalisten gab Elluswamy zu, dass Teslas Technologie für das vollständig autonome Fahren (FSD) der von Waymo, einem Tochterunternehmen der Google-Mutter Alphabet aus Mountain View im US-Bundesstaat Kalifornien hinterherhinkt.•
Wörtlich sagte der KI-Chef: „Technisch gesehen ist Waymo bereits leistungsfähig. Wir liegen vielleicht ein paar Jahre zurück.“ Diese Aussage liefert eine bemerkenswerte Einordnung, da Waymo bereits als „Goldstandard“ des autonomen Fahrens gilt und kommerzielle Robotaxi-Dienste in mehreren US-Städten betreibt. Zuerst hatte InsideEVs berichtet.
Vision gegen Lidar: Welche Lösung ist besser?
Der Kern des Rückstands liegt in einer fundamental unterschiedlichen technologischen Philosophie. Tesla setzt bekanntermaßen auf „Tesla Vision“, einen Ansatz, der sich ausschließlich auf Daten von Kameras verlässt, die laut Elluswamy pro Stück nur zwischen einem und zehn US-Dollar kosten.
Waymo hingegen bestückt seine Flotte zusätzlich zu Kameras mit Lidar– und Radarsensoren. Diese galten lange als extrem teuer, doch laut Branchenbeobachter:innen sind die Kosten für Lidar-Einheiten mittlerweile auf unter 1.000 Dollar gefallen, was ihren Einsatz auch in günstigeren Fahrzeugen grundsätzlich ermöglicht.
Elluswamy verteidigt Teslas Weg als den „wertvolleren für die Welt“, da eine kostengünstige Lösung eine schnellere Skalierung erlaube. Er räumt jedoch ein, dass es „technisch anspruchsvoll“ sei, das Problem des autonomen Fahrens nur mit Kameras zu lösen. Entsprechende Tests werden immer wieder über Social Media gepostet, etwa beim Ex-Twitter X:
Wie herausfordernd Teslas alternative Herangehensweise sein kann, hat das Magazin Business Insider in einem Test beobachtet: Demnach war ein Tesla mit aktivierter FSD-Software in eine Fahrradspur gefahren und hatte eine rote Ampel überfahren, während ein Waymo eine vergleichbare Strecke fehlerfrei meisterte.
Ein Realitätscheck für Musks Robotaxi-Pläne
Elluswamys Eingeständnis verleiht den ambitionierten Plänen von Tesla-Chef Elon Musk einen erneuten Dämpfer. Musk verspricht seit Jahren eine bevorstehende Autonomie-Revolution und will bereits im kommenden Monat seinen ersten Robotaxi-Dienst in Austin starten.
Die realistische Einschätzung seines eigenen KI-Chefs wirft nun die Frage auf, wie leistungsfähig dieser Dienst anfangs wirklich sein wird. Sie reiht sich jedenfalls nahtlos ein in eine Serie von verschobenen Zeitplänen. So wurde beispielsweise eine vollständig autonome Fahrt von Küste zu Küste der USA bereits für das Jahr 2016 in Aussicht gestellt. Dabei ist es bislang geblieben.
https://t3n.de/news/wir-liegen-jahre-zurueck-tesla-ki-robotaxi-1689325/

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