$KTN (-3,47 %) Kontron bricht im frühen Handel bis zu -23% ein. Im Handel kann man sich bislang keinen Reim machen. Nachrichten gibt es keine. Jeder fragt sich was los ist?
Quelle: Dow Jones Newswire
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65$KTN (-3,47 %) Kontron bricht im frühen Handel bis zu -23% ein. Im Handel kann man sich bislang keinen Reim machen. Nachrichten gibt es keine. Jeder fragt sich was los ist?
Quelle: Dow Jones Newswire

Die DZ-Bank-Analysten haben zwei Listen mit Aktien erstellt, die aus ihrer Sicht besonders attraktiv sind. Für eher defensive Investoren sowie für Investoren, die auf kontinuierliche Zahlungsströme angewiesen sind, empfehlen sie die sogenannten „Dividendenaristokraten“: Also Unternehmen, die regelmäßig eine Dividende bezahlt und angehoben haben.
Top-Dividendenaristokraten:
Pfizer $PFE (-1,6 %), Verizon $VZ (+1,57 %), BNP Paribas $BNP (-4,24 %), Zurich Insurance $ZURN (-0,12 %), Enel $ENEL (-2,39 %), Sanofi $SAN (-1,3 %), Hannover Rück $HNR1 (-4,1 %) , Mensch und Maschine $MUM (-2,68 %), Generali $G (-1,2 %) und Allianz $ALV (-2,53 %)
Für Investoren mit einer etwas höheren Risikobereitschaft wurde eine weitere Liste erstellt: Aktien mit attraktiver Dividendenrendite und zusätzlichem Kurspotenzial. Diese zahlen nicht nur eine gute Dividende von mindestens drei Prozent, sondern könnten in der Zukunft zusätzlich auch noch deutlich im Kurs zulegen. Allerdings spielt dafür die Kontinuität der Dividenden in der Vergangenheit eine geringere Rolle – und entsprechend riskanter ist diese Strategie.
Top-Dividenenraketen:
Mensch und Maschine $MUM (-2,68 %) , Cancom $COK (-5,33 %), Bastei Lübbe $BST (+0,15 %), Sixt $SIX2 (-3,15 %), Kontron $KTN (-3,47 %), Fresenius Medical Care $FME (-1,88 %), Vonovia $VNA (-2,35 %), Hawesko $HAW (-0,62 %), ElringKlinger $ZIL2 (+0,97 %) und Hannover Rück $HNR1 (-4,1 %)
Quelle Text (Auszug) & Grafik: Welt | AAA, 19.02.2026

Kontron AG investiert umfassend in modernste Spritzgussmaschinen am Standort Leipzig und stärkt damit ihre Fertigungskapazitäten für hochwertige Anwendungen in Industrieelektronik, Medizintechnik, Energietechnik und Automobiltechnik.
Mit der Erweiterung der hochautomatisierten Produktion und der Einführung des In-Mold-Decoration-Prozesses baut Kontron die vertikale Integration aus und positioniert sich als leistungsstarker Partner für anspruchsvolle Kunststoffbauteile innerhalb des Electronics²-Netzwerks.
Der Vermögensverwalter und Fondsmanager Hendrik Leber ist Gründer des Asset Management Unternehmen Acatis Investment. Mit rund zehn Milliarden Euro an Kundengeldern zählt das Unternehmen zu den größeren seiner Zunft.
In einem Handelsblatt Interview hat er sich über die Gefahr einer Spekulationsblase und das Problem unerfahrener Anleger geäußert.
Hier einige Auszüge aus dem Interview.
“Die Selbstüberheblichkeit der unerfahrenen Anleger hat deutlich zugenommen. Für mich ist das ein guter Indikator dafür, dass wir jetzt gerade den Gipfel des Booms erleben“, sagt er. Entsprechend bereitet sich Leber auf die nächste Phase vor.
Er hat Anteile an Technologieunternehmen wie Nvidia $NVDA (-2,13 %) und Palantir $PLTR (-2,26 %) reduziert. Stattdessen setzt er stärker auf „langweilige Unternehmen“, so Leber. „Es gibt eine ganze Reihe von Firmen, deren Kurs-Gewinn-Verhältnis sich halbiert hat, von etwa 30 auf 15. Und das, obwohl das Geschäft weiterhin läuft. Die sind nur an der Börse einfach nicht mehr beliebt“, stellt er klar. Dies könnte sich bald ändern, davon will er profitieren.
An den Bitcoin $BTC (-2,6 %) glaubt er weiterhin. Leber ist schon seit 2016 in die größte und älteste Digitalwährung investiert und rechnet mit weiteren Kurssteigerungen. „Ich habe kein konkretes Kursziel für das kommende Jahr“, sagt Leber, „aber mittelfristig sind die 300.000 Dollar realistisch.“
Welche “langweiligen” Unternehmen mag er?
”Zoetis Tiermedizin $ZTS (-0,18 %) ist so ein Fall. Fiserv $FI (+0,55 %), ein Zahlungsdienstleister, auch. Mein Favorit aus Japan, Sysmex $6869 (+1 %), gehört dazu. Die stellen Blutanalysegeräte her. Da haben natürlich auch die Zölle von US-Präsident Trump durchgeschlagen. Und in Europa gefallen uns die langweiligen Mittelständler. Ich denke da an Kontron $KTN (-3,47 %) in Österreich. Und an den Abfüllanlagenbauer Krones $KRN (-3,58 %). Da liegt das KGV bei unter 15 – und das Unternehmen ist Weltmarktführer in dem Bereich. Ich finde das toll, nur die Börse schaut nicht hin.”
Weiter führt er aus: “Wir sind seit neun Jahren bei Nvidia investiert und seit drei Jahren bei Palantir. Aber die Leute, die jetzt einsteigen, weil sie meinen, dass es an der Börse nur nach oben geht – die erinnern mich an die Anleger im Jahr 2000 …” … als die Dotcom-Blase platzte.
“Ich habe das damals als „Hausfrauen-Rally“ bezeichnet. Weil mir damals eine Hausfrau erklärt hatte, dass sie an der Börse viel mehr Geld verdiente als ihr Mann, der teurer Berater war. Damals habe ich viel Kritik für diese Bezeichnung bekommen. Aber das damalige Prinzip ist ähnlich wie heute: Viele Anleger haben noch nie erlebt, wie sich ein länger anhaltender Crash wirklich auswirkt. Bislang konnten sich die Anleger ja immer auf die Notenbanken verlassen, die die Kurse nach Einbrüchen wieder schnell stabilisiert hatten. Wenn das ausbleibt, wird das heilsam sein für viele Leute. Es bereinigt den Markt um die schlechten Spieler.”
Wo sieht der Investor heute noch Anzeichen für eine Spekulationsblase?
“Diese Überkreuzinvestments – etwa wenn Nvidia in OpenAI investiert und OpenAI wiederum Nvidias Chips kauft – sind für mich ein Warnsignal. Auch hochspezialisierte Cloud-Anbieter – Neo-Clouds genannt – wie Coreweave $CRWV (+1,43 %) zählen dazu. Sie sind oftmals hochverschuldet und investieren stark in Hardware, die in wenigen Jahren schon wieder veraltet sein könnte.”
Quelle Text (Auszug): Handelsblatt, 17.11.2025 / Grafik: Acatis Investment

Spektakuläre Kurskapriolen, Short-Angriffe und Insiderkäufe. Hinter den Kulissen tobt ein Kampf um das Vertrauen der Anleger.
Gezielter Angriff?
In den letzten Monaten hat die Kontron-Aktieeinen Höhenflug erlebt. Seit Ende 2024 ist der Kurs von unter 16 auf 29 Euro gestiegen, ein Plus von etwa 80 %.
Doch der Weg war alles andere als geradlinig. Immer wieder kam es zu Kurskapriolen.
Der letzte Kurssturz wurde ausgelöst, als bekannt wurde, dass mehrere Hedgefonds Leerverkaufspositionen eröffnet haben.
Dem Bundesanzeiger zufolge sind gleich vier Hedgefonds Short.
Viel interessanter ist aus meiner Sicht aber das Timing. Wie der Zufall es so will, kamen die Meldungen über die Short-Positionen fast zeitgleich mit der Nachricht, dass Goldman Sachsseine Beteiligung an Kontron reduziert hat.
Ich würde das natürlich niemals behaupten, aber ein gezielter Angriff würde auch nicht anders aussehen.
Ebenso gut ist es möglich, dass die Hedgefonds schlichtweg vorher schon wussten, dass Goldman seine Beteiligung reduzieren würde und den Moment der Schwäche genutzt haben.
Insider schlagen zu
Der Vorstand hat auf die Situation souverän reagiert und vorläufige Quartalszahlen vorgelegt, um dem „fundamental unbegründeten Kursrutsch“ entgegenzuwirken und „Marktspekulationen vorzubeugen“.
Da inzwischen auch die abschließenden Zahlen vorliegen, werden wir die vorläufigen Zahlen überspringen und später im Artikel den Quartalsbericht durchleuchten.
Die vorläufigen Zahlen waren aber nicht die einzige vertrauensbildende Maßnahme. Der CEO und Großaktionär hat am 28. Oktober bei einem Kurs von 23,12 Euro für über 100.000 Euro Aktienvon Kontron gekauft.
CFO Billek hat bei einem Kurs von 23,10 Euro zugeschlagen und 2.000 Anteile für etwas mehr als 46.000 Euro gekauft.
Anschließend hat Ennoconn International Investment Co., die in Verbindung mit dem Aufsichtsratsmitglied Chu steht, bei einem Preis von 22,08 Euro pro Aktie auf einen Schlag 30.000 Aktien mit einem Gesamtwert von 662.400 Euro erworben.
Einige Hedgefonds und Goldman scheinen skeptisch zu sein, doch die Insider sind es nicht.
Strategische Neuausrichtung trägt Früchte
Die Geschäftszahlen zeigen, warum das der Fall ist. Da Kontron das COM-Geschäft, welches in etwa einen Jahresumsatz von 100 Mio. Euro erzielt hat, verkauft hat, ist der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten mit 1,18 Mrd. Euro nahezu unverändert.
Die Profitabilität hat sich jedoch deutlich verbessert. Das Konzernergebnis ist von 62,3 auf 110,8 Euro gestiegen. Der Gewinn je Aktie kletterte von 1,01 auf 1,80 Euro.
Der Auftragsbestand konnte seit dem Jahreswechsel von 2,08 auf 2,44 Mrd. Euro massiv gesteigert werden. Die Auftragsbücher sind demnach prall gefüllt, was für eine Fortsetzung des Wachstums spricht.
Der Wert der Projekt-Pipeline ist sogar von 6,64 auf 7,80 Mrd. Euro gestiegen.
Die strategische Neuausrichtung des Unternehmens scheint sich auszuzahlen:
Kontron hat den Großteil des IT-Geschäfts im Jahr 2022 an Axians verkauft. Damals verblieben drei IT-Gesellschaften mit einem Umsatz von 220 Mio. Euro in Ungarn, Rumänien und Österreich. 70 Mio. Euro an IT-Geschäft wurden mittlerweile beendet.
Durch den Abgang des COM-Geschäfts und die Reduktion der IT-Aktivitäten gingen rund EUR 170 Mio. Umsatz verloren. Ein weiterer Verkauf von IT-Aktivitäten ist in Planung.
Gleichzeitig konnte aber die Gross Marge von 34,7 % im Jahr 2022 auf 41,7 % in Q3 2025 gesteigert werden. In derselben Zeit stieg das EBITDA von 70 Mio. Euro 2022 auf 220 Mio. Euro (operativ ohne Sondereffekt). Die Fokussierung zahlt sich aus.
Massiver Gewinnsprung in diesem Jahr
Die Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr wurde bestätigt. Kontron stellt weiterhin ein operatives EBITDA von mehr als 220 Mio. Euro in Aussicht, zuzüglich einmaliger positiver Sondereffekte in Höhe von 46 Mio. Euro durch den Verkauf von COM.
Kontron stellt demnach für das laufende Geschäftsjahr einen Gewinnsprung von 1,47 auf etwa 2,47 Euro je Aktie in Aussicht.
Das KGVe liegt demnach bei 9,3.
Darüber hinaus sieht sich das Unternehmen gut positioniert, um den Wachstumskurs und die Profitabilität auch im kommenden Jahr fortzusetzen.
Der gemeldete Gewinn je Aktie könnte dennoch auf der Stelle treten, da der positive Sondereffekt durch den Verkauf von COM wegfallen wird.
Womöglich ist auch das einer der Gründe für den Short-Angriff auf die Aktie. Sinkt der gemeldete Gewinn im nächsten Geschäftsjahr, lässt sich das gut für Negativ-Schlagzeilen nutzen – auch wenn das operative Ergebnis gleichzeitig steigt.
Daher wird auch mit einer steigenden Dividendegerechnet. Die Ausschüttung für 2025 könnte von 0,60 auf 0,83 Euro je Aktie steigen, was einer Dividendenrendite von 3,63 % entspricht
Kontron Aktie: Chart vom 12.11.2025, Kurs: 22,82 EUR – Kürzel: KTN | Quelle: TWS
Aus technischer Sicht war der Abverkauf von untergeordneter Bedeutung. Die Aktie ist nicht in den Abwärtstrend zurückgekehrt, sondern ist abgeprallt und anschließend wieder über 22,50 Euro gestiegen.
Dadurch sind die Bullen wieder im Vorteil. Ausgehend von dieser Basis könnte es jederzeit wieder zu einem Anstieg in Richtung 24 oder 25 Euro kommen. Darüber würde ein Kaufsignalausgelöst.
Fällt die Aktie jedoch unter 22,50 Euro, muss mit einem erneuten Rücksetzer bis 21 Euro gerechnet werden. Wirklich problematisch wird die Sache aber erst unter 20 Euro.
Quelle
Ausblick
Position eröffnet. Seit langem wieder mal ein Kauf heute. Aktuell 2% vom Portfolio, soll auf 5% aufgebaut werden. Langfristig denke ich kein schlechter Einstiegskurs.
$UBER (-1,56 %)
$KTN (-3,47 %)
$ZAL (-4,89 %)
$LNZ (+2,36 %) ein Blick auf 3 laufende und einen potentiell neuen Swingtrade👓
$UBER (-1,56 %) Wie schon vor ein paar Tagen gepostet, war diese Woche der Widerstand an der Abweichung2 des VWAP wieder einmal zu stark, ABER ein ehemaliger Widerstand hat sich zum Wochenschluss als Unterstützung gezeigt. Das wäre schon mal eine gute Basis für einen neuerlichen Versuch in der nächsten Handelswoche. Es bleibt spannend😁
$KTN (-3,47 %) Ähnlich wie Uber ist auch Kontron im Laufe der Handelswoche an einer technischen Widerstandszone gescheitert. Aber auch bei Kontron hat sich eine ehemalige Widerstandzone zum Wochenschluss als Unterstützung gezeigt. Auch hier könnte ein neuerlicher Anstieg den Widerstand nach oben testen und bis zur Abeichung2 des VWAP durchlaufen. Diese Abweichung2 zeigt sich schon das ganze Jahr als Widerstand der nicht nachhaltig geknackt werden konnte.
$ZAL (-4,89 %) kämpft auch, aber ein ganzes „Stockwerk“ darunter😅. Die erste untere Abweichung des VWAP ist seit Juni eine Kampfzone für Zalando. Zumindest hat eine Unterstützung vom Juni zum Wochenschluss gehalten. Ziele für die Take Profit bleiben bestehen. Nach unten sehe ich das Risiko aktuell an der Abweichung2 begrenzt. Dh mein SL ist erst unterhalb dieser Zone.
$LNZ (+2,36 %) bei Lenzing lauere ich wieder auf einen Einstieg. Bei Erreichen der Abeichung1, wo auch eine HighVolumeNode liegt, bin ich wieder mit einer ersten Position dabei💰
Top-Creator dieser Woche