$CAKE (+3,56 %) Zucker raus $NOVO B (-2,42 %) Insulin rein

Novo Nordisk
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Diskussion über NOVO B
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730Coronavirus 2.0
Ihr habt ja bestimmt auch schon alle was vom Hantavirus mitbekommen oder?
In welche Aktien würdet ihr denn jetzt investieren? Mir schwebt so $NOVO B (-2,42 %)
$MRNA (-0,42 %)
$PFE (-0,32 %) vor. Habt ihr noch andere Ideen?
Gibt's schon immer. Nicht wirklich ansteckend. Tötet mehr Virusträger. 🤷
Portfolio Umbau ⚠️🏗️🚧
Hallo Getquin Community,
da ich mein Portfolio schon länger etwas ausdünnen bzw. kompakter gestalten wollte, habe ich mir die letzten Tage Gedanken gemacht wie ich dies am besten umsetze.
Heute habe ich begonnen, $KO (+0,85 %) verkauft und gegen $MAIN (-0,82 %) getauscht. 🏦 🔄 🥤
Hintergrund dazu ist, dass ich aktuell sehr Basiskonsum-lastig bin und im Bereich Finanzen noch gar nicht groß aufgestellt bin (abgesehen von Visa).
Meine Sparpläne der Einzelaktien $SHEL (+0,32 %) , $WM (+1,42 %) , $8001 (-1,81 %) , $MCD (-0,08 %) , $LIN (-0,05 %) und $ALV (+0,43 %) habe ich gestoppt und die Positionen werden aufgelöst, sobald sie im Plus stehen.
Einzelaktien die weiterhin noch monatlich bespart werden sind $NOVO B (-2,42 %) , $PG (+0,76 %) , $PEP (-0,02 %) , $V (+1,14 %) und $DTE (-1,57 %) aufgrund der aktuell attraktiven Bewertungen.
Die Summe der entfernten Sparpläne wird dem $IWDA (+0,48 %) und $FLXI (+1,59 %) zugute kommen. Außerdem lege ich mir den $LDGL (+0,14 %) ETF neu ins Depot als „Cashcow“. 💸
Was haltet ihr von meiner Umstrukturierung?
Hier zu hat @DonkeyInvestor einen guten Artikel geschrieben.
Zwischen Nebel und Konsistenz: Mein Rückblick für April 2026
Den Dip perfekt ausgedribbelt! Mit Bonus und Steuerrückerstattung geht’s jetzt in die Cashflow-Season. 📈⚽
Der April hat gezeigt, dass Beständigkeit kein Schönwetterprojekt ist. Während ich in der Sächsischen Schweiz im dichten Nebel stand und von den Gipfeln der Felsen das Tal vor lauter Nebel nicht sah, spiegelten die Depots die Performance-Wende zum Besseren wider. Sobald die Sonne durchbrach, wich das Grau einem satten Grün.
Nach dem unruhigen März nutzte ich mit Auszahlung des Halbjahresbonus vom Arbeitgeber die Chance. Den Tiefpunkt sehr gut getroffen und ausgedribbelt. Bei meinen Aktien machte Broadcom genau das, was es meistens tat, der Wachstumsmotor sein. Der Weg zur Freiheit ist eine Wanderung durch jedes Wetter. Mal peitscht Wind, mal genießt man den Sonnenuntergang am Leipziger Völki.
Entscheidend ist, stur weiter zu investieren. Intel ist das beste Beispiel. Wer die Aktie zu früh abgeschrieben hat, hat den Turnaround verpasst. Leider war ich nie in Intel investiert. Jedenfalls kenne ich die Zukunft in fünf Jahren nicht, aber ich sichere mir heute meinen Cashflow. Zeit für einen Rückblick.
DISCLAIMER/RISIKOHINWEIS
Bitte vergiss nicht, dass dieser Beitrag lediglich zur Unterhaltung dient. Es handelt sich an keiner Stelle um eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung oder um eine professionelle Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Mache nicht einfach irgendetwas nach, was ich tue. Ich schildere lediglich die Geschehnisse in meinen Depots, übernehme aber keinesfalls eine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Die Geldanlage am Kapitalmarkt ist stets mit Risiken wie Verlust des eingesetzten Kapitals, Kursschwankungen, Liquidationsrisiken oder Marktrisiken verbunden. Gemäß den aktuellen Leitlinien der ESMA und BaFin weise ich ausdrücklich darauf hin, dass dieser Rückblick ausschließlich der Dokumentation meiner persönlichen Anlagestrategie dient und keine Anlageberatung im Sinne des WpIG darstellt. Die von mir vorgestellten Titel sind ausdrücklich nicht als Anlageberatung zu verstehen, sondern sind lediglich Bestandteile meines persönlichen Portfolios zum Berichtszeitpunkt. Bedenke bitte auch, dass ein Interessenkonflikt besteht, da ich natürlich die gehaltenen Titel selbst halte.
Ziehe dir selbst ggf. eine professionelle Beratung zur Hilfe und mache deine eigenen Recherchen.
Gesamtperformance
Intel zeigt es wieder. Bleibt einfach breit aufgestellt und bleibt dran. Dann entpuppen sich eure Depots als Fels in der Brandung.
Meine wichtigsten Performancekennzahlen für mein Gesamtportfolio auf einen Blick:
- TTWROR (Berichtsmonat): + 5,29 % (Vormonat: -4,60 %)
- TTWROR (seit Beginn): +88,98 %
- IZF (Berichtsmonat): +87,17 % (Vormonat: -42,46 %)
- IZF (seit Beginn): +11,49 %
- Delta: + 4.935,78 €
- Absolute Veränderung: +6.139,12 €
Daten, die mit „seit Beginn“ ausgewiesen sind, gelten als seit 31.05.2020.
Performance & Volumen
Nachdem sich der Nebel im April gelichtet hat, zeigt sich die wahre Stärke meiner Allokation. Mein Klassenprimus $AVGO (+5,77 %) führt das grüne Depot nicht nur an, sondern marschiert regelrecht vorweg. In meinen Top 5 festigen $WMT (+1,26 %) und $GOOGL (-0,13 %) ihre Plätze, während die $BAC als stabiler Finanzanker wieder in die Spitzengruppe aufrückt. Auch $FAST (+0,8 %) untermauert mit Beständigkeit meine Strategie auf solide Industriewerte.
Das Highlight ist der Lauf bei $TGT (+1,74 %) : Mein langer Atem zahlt sich massiv aus, das Minus ist auf nur noch 8% geschrumpft. Ein klarer Beleg, dass sich Disziplin in Schwächephasen lohnt. Target scheint durch verbessertes Bestandsmanagement das Vertrauen zurückzugewinnen.
Schattenseiten gibt es bei den aktuellen „Problemkindern“ $NKE (-0,5 %) , $GIS (-0,85 %) und $$CPB (-0,46 %) , die ordentlich Gegenwind spüren. Doch solange die Dividenden verlässlich fließen, bleibe ich entspannt. Ich investiere für den stabilen Cashflow, der meine Freiheit finanziert.
Größte Einzelaktienpositionen nach Volumen am Gesamtportfolio:
Aktienanteil (%) am Gesamtportfolio (und zugehöriges Depot):
$AVGO (+5,77 %) : 3,26 % (Hauptaktiendepot)
$WMT (+1,26 %) : 1,87 % (Hauptaktiendepot)
$GOOGL (-0,13 %) : 1,67 % (Hauptaktiendepot)
$FAST (+0,8 %) : 1,37 % (Hauptaktiendepot)
$BAC (+0,4 %) : 1,35 % (Hauptaktiendepot)
$FDX (+2,88 %) : 1,29 % (Hauptaktiendepot)
Kleinste Einzelaktienpositionen nach Volumen am Gesamtportfolio:
Aktienanteil (%) am Gesamtportfolio (und zugehöriges Depot):
$GIS (-0,85 %) : 0,40 % (Hauptaktiendepot)
$NOVO B (-2,42 %) : 0,41 % (Hauptaktiendepot)
$NKE (-0,5 %) : 0,44 % (Hauptaktiendepot)
$CPB (-0,46 %) : 0,44 % (Hauptaktiendepot)
$DHR (+0,21 %) : 0,55 % (Hauptaktiendepot)
Top-Performer Einzelaktien
Aktien mit Performance seit dem Erstkauf (%) (und das jeweilige Depot):
$AVGO (+5,77 %) : +380 % (Hauptaktiendepot)
$GOOGL (-0,13 %) : +149 % (Hauptaktiendepot)
$WMT (+1,26 %) : +118 % (Hauptaktiendepot)
$NFLX (-0,61 %) : +93 % (Hauptaktiendepot)
$OHI (-0,22 %) : +82 % (Hauptaktiendepot)
Flop-Performer Einzelaktien
Aktien mit Performance seit dem Erstkauf (%) (und das jeweilige Depot):
$NKE (-0,5 %) : -50 % (Hauptaktiendepot)
$GIS (-0,85 %) : -47 % (Hauptaktiendepot)
$CPB (-0,46 %) : -43 % (Hauptaktiendepot)
$NOVO B (-2,42 %) : -32 % (Hauptaktiendepot)
$DHR (+0,21 %) : -27 % (Hauptaktiendepot)
Branchenallokation meiner Einzelaktien
Meine Top 6 Branchen sind:
Konsumgüter: 16,47 % (Vormonat: 17,62 %)
Diverse: 16,40 % (Vormonat: 16,60 %)
Technologie: 14,18 % [ohne Informationstechnologie] (Vormonat: 12,07 %)
Finanzsektor: 11,55 % (Vormonat: 11,39%)
Transport: 9,57 % (Vormonat: 9,13 %)
Handel: 7,59 % (Vormonat: 7,50 %)
Assetallokation
Aktuell bestimmen Aktien und ETFs meine Assetallokation, wobei die ETFs die letzten Monate stetig wachsen, was in Nachkäufen begründet sein kann.
ETFs: 42,8 % (Vormonat: 42,3 %)
Aktien: 57,2 % (Vormonat: 57,7 %)
Investitionen und Nachkäufe
Folgende Summen habe ich per Sparpläne investiert:
Geplante Sparplansumme aus dem fixen Nettogehalt: 1.070 €
Sparquote der Sparpläne am fixen Nettogehalt: 50,20 %
Geplante Sparplansumme aus dem fixen Nettogehalt, inkl. reinvestierten Dividenden nach Plangröße: 1.190 €
Dazu gab es aus Rückflüssen, Erstattungen, Cashback etc. folgende zusätzliche Investitionen als Einmalsparpläne/-nachkäufe:
Nachkäufe/Einmalsparpläne als Cashbackrente aus Erstattungen: 85,00 €
Nachkäufe/Einmalsparpläne als Cashbackrente aus Boni: 774,97 €
Nachkäufe aus anderen Überschüssen: 75,00 €
automatisch reinvestierte Dividenden durch den Broker: 3,99 € (Funktion ist nur bei einem Altdepot aktiviert, da ich die Reinvestition sonst lieber selbst steuere)
Anzahl der außerplanmäßigen Nachkäufe: 7
Passives Einkommen aus Dividenden und ETF-Ausschüttungen
Passives Einkommen im Berichtsmonat
Ich habe im Berichtsmonat 192,02 € an Ausschüttungen erhalten (152,82 € im Vorjahresmonat). Das entspricht einer Veränderung von +25,65 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Wachstum lässt sich zu einem kleinen Teil aus den neuen Positionen des Kryptonachfolgedepots erklären, der Großteil stammt aus dem stetigen Investieren durch Sparpläne, Reinvestition der Dividenden und weitere überschüssige Mittel.
Anzahl der Dividendenzahlungen und ETF-Ausschüttungen: 33
Anzahl der Zahltage: 13 Tage
durchschnittliche Dividende pro Zahlung: 5,82 €
durchschnittliche Dividende pro Zahltag: 14,77 €
Passives Einkommen YTD
YTD habe ich Ausschüttungen i. H. v. 450,34 € erhalten. Setzt man es ins Verhältnis mit meinem Jahresdividendenziel von 2.100 €, dann beträgt die Zielerreichung der Ausschüttung 21,44 % (Soll 25,00 %). Damit liege ich knapp unter dem Soll, das wird sich aber durch die kommenden ausschüttungsstarken Monate drehen.
Nach den drei Berechnungsmethoden ergeben sich folgende Ausschüttungsrenditen:
Ausschüttungsrenditen YTD: 0,70 %
Ausschüttungsrenditen seit Beginn: 4,87 %
Ausschüttungsrenditen YoY: 2,25 %
Die leicht fallende Ausschüttungsrendite seit Beginn und YoY zeigt den untermauerten Kursanstieg. Mit 0,7% YTD zeigt sich, dass mein Vermögensaufbau noch vergleichsweise ein junges Vorhaben ist.
Die Ausschüttungsrendite fiel YoY um 0,87 %, während die relative Schwankung bei 21,88% lag. Das zeigt, dass die Ausschüttungen konstant kommen, aber doch noch recht stark schwanken.
Meine Top Zahler
Die Top-6-Zahler im Berichtsmonat waren:
FIRE-Zahl & Runway
Auch wenn ich später keine Anteile verkaufen möchte, errechne ich auch meine FIRE-Zahl zur Vergleichbarkeit mit Anlegern, die eine ausschließlich thesaurierende Strategie fahren.
Meine FIRE-Zahl basierend auf meinen 12-Monatsausgaben (TTM) von 12.156,86 € betrug 303.921,50 € (Vormonat: 305.512,00 €).
Das ist das Mindestvolumen, das mein Portfolio erreichen müsste, um die Ausgaben rein theoretisch über eine 4-prozentige Entnahme zu decken. Und diese Zahl ist leicht gesunken.
Natürlich schwankt diese Zahl jeden Monat. Sie ist aber nicht die einzige Metrik, um zu bestimmen, wie lange mein Vermögen mich im Ernstfall tragen könnte (ohne Berücksichtigung der Steuern).
Auch die rollierende Ausgabenreichweite (Runway) drückt aus, wie lange ich vom Vermögen leben könnte.
Diese beträgt auf Jahresbasis aktuell 7,92 Jahre (Vormonat 7,41 Jahre) oder umgerechnet rund 94,98 Monate (Vormonat: 88,86 Monate). Im Vergleich zum Vormonat ist sie um 0,51 Jahre gestiegen.
Ich bin also effektiv um etwa ein halbes Jahr mehr "frei" geworden, bedingt aus der Erholung von den aktuellen weltpolitischen Ereignissen.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt ein Plus von 2,80 Jahren vor. Von meinem Runway-Ziel (25 Jahre), welches dem FIRE-Multiplikator entspricht, bin ich noch 17,08 Jahre entfernt. Also noch ein weiter Weg zur finanziellen Freiheit, unter Annahme, dass alles so weiter geht wie bisher.
Die Runway-Stabilität von 97,46% sagt aus, dass mein System trotz der Marktturbulenzen solide dasteht. Zwar haben die Kursschwankungen meine theoretische Reichweite minimal um 0,51 Jahre vorangebracht, aber die hohe Stabilitätskennziffer beweist, dass der Kern meiner Strategie unbeeindruckt bleibt.
Performancevergleich: Portfolio vs. Benchmarks
Um zu sehen, wo ich wirklich stehe, vergleiche ich mein Depot regelmäßig mit den großen Markt-ETFs. So erkenne ich sofort, wie gut meine Performance (TTWROR) im aktuellen Monat und seit dem Start im Vergleich zum Gesamtmarkt abgeschnitten hat.
Mein Depot: -4,60 % (seit meinem Beginn: +88,49 %)
$VWRL (+0,27 %) : -5,55 % (seit meinem Beginn: 62,19 %)
$VUSA (+0,57 %) : -4,05 % (seit meinem Beginn: 53,23 %)
$IMEU (-0,75 %) : -6,87 % (seit meinem Beginn: 74,05 %)
Daten, die mit „seit meinem Beginn“ ausgewiesen sind, gelten als seit 31.05.2020.
Risikokennzahlen
Hier meine Risikokennzahlen bezogen auf den Berichtsmonat:
Maximaler Drawdown:
seit Beginn: 17,17 %
Berichtsmonat: 0,67 %
Maximale Drawdown Duration:
seit Beginn: 702 Tage
Berichtsmonat: 7+ Tage
Volatilität:
seit Beginn: 28,66 %
Berichtsmonat: 2,64 %
Sharpe Ratio:
seit Beginn: 0,41
im Berichtsmonat: 41,68
Semivolatilität:
seit Beginn: 21,26 %
Berichtsmonat: 1,59 %
Der maximale Drawdown im April von lediglich 0,67 % zeigt deutlich, dass sich die Wogen geglättet haben. Während der März noch von einer Korrektur geprägt war, ist die Belastung im April minimal. Die Sharpe Ratio von beeindruckenden 41,68 im Berichtsmonat unterstreicht die exzellente risikoadjustierte Performance in dieser Erholungsphase.
Mit einer monatlichen Volatilität von 2,64 % und einer Semivolatilität von 1,59 % bleiben die Schwankungen weit unter dem historischen Durchschnitt von über 28 %. Das bestätigt mir erneut: Mein System ist stabil. Während sich die langfristigen Kennzahlen kaum bewegen, nutze ich die Ruhe, um mein Fundament weiter zu festigen. Der Fokus bleibt auf dem Cashflow, während die Risiken absolut kontrolliert bleiben.
Ausblick
Nach dem Umsetzungsmonat April blicke ich mit tiefer Zufriedenheit zurück. Der Arbeitgeberbonus und die Steuerrückerstattung sind als echter Turbo direkt in den Markt geflossen. Ich bin extrem dankbar für die Möglichkeit, solche Summen voll investieren zu können, um mein passives Einkommensfundament massiv zu verbreitern.
Privat war der April die Ruhe nach dem Sturm. Ein ausgeglichener Monat, geprägt von Beständigkeit und wenig Trubel. Wie beim Wandern in der Sächsischen Schweiz hat sich der Nebel gelichtet und den Blick auf das Wesentliche freigegeben. Diese Ruhe spiegelt sich auch in meinem Sport wider. Meine Workouts und Laufeinheiten sind mittlerweile so tief verwurzelt, als wären sie automatisiert. Ohne große Motivationsdebatten ziehe ich mein Programm stur und stetig durch, wodurch Kraft und Ausdauer fast wie von selbst weiterwachsen. Und die Worte „stur“ und „stetig“ sind für uns Investoren eine wichtige Grundregel, die wir für das Investieren verinnerlicht haben. Ihr seht also, dass diese Worte viele Lebensbereiche beherrschen.
Ich schließe diesen Rückblick mit einem Gefühl der Gelassenheit. Wenn die Basis stimmt und die Gewohnheiten sitzen, verliert das Rauschen an den Märkten seinen Schrecken. Wer seinen Kurs kennt, lässt sich nicht vom Wind abbringen.
Vielen Dank fürs Lesen. Auf in den weiterhin konstanten Wonnemonat Mai! ☀️
👉 Meine zugehörigen Instagram Carousel-Posts zum Rückblick werden wie folgt veröffentlicht:
08.05.2026: Depotrückblick (Performancekennzahlen, Aktienperformance, -allokation, -branchen, Nachkäufe und Performance-Vergleiche)
09.05.2026: Budgetrückblick (Einnahmen, Ausgaben, Cashflow, Quoten, Budgeteinhaltung und Bürgergeldcheck)
10.05.2026: Cashflowrückblick (allgemeine, YTD und Ist-vs.-Sollvergleich zum passiven Einkommen, Meine Top-Ausschütter, FIRE-Zahl und Kapitalreichweite)
📲 Dort gibt’s unter @frugalfreisein auf Instagram und YouTube regelmäßig Videos, Shorts, Reels und Carousel Posts.
Bitte achtet genau auf die Schreibweise meines Alias. Leider sind in Social Media zu viele Fake- und Phishing-Accounts unterwegs. Ich bin nun auch schon mehrfach „kopiert“ worden.
👉 Wie ist euer persönliches Gefühl für das Börsenjahr gestartet? (Keine Anlageberatung!)
Es läuft und läuft und läuft ...
Was für ein wildes Jahr bisher, ein Rekord jagt den nächsten somit ist es mal Zeit für ein Update und einen groben Depotüberflug.
Zunächst mal grobe Fakten:
- vor knapp einem Jahr konnte ich die 600k Euro Depotstand vermelden, jetzt sind es schon knapp 700k ... das ist verrückt
- aktuell stehe ich bei Gesamtgewinnen von über 300k (aktuelle Performance, Dividenden, Verkäufe)
- meine gesamte historische brutto Dividende wird mit diesem Jahr die 100k knacken
Der Depotstand ist natürlich nur eine Momentaufnahme und daher freue ich mich besonders über die Dividendenentwicklung. Am Ende diesen Jahres werden es deutlich über 20k sein. So weit, so gut ... was sagen die Details?
Änderungen im Depot:
Ok, was ist seit Jahresbeginn im Portfolio passiert?
Einige Low Performer habe ich aussortiert dazu gehörten $MMM (-0,96 %)
$COK (+2,62 %)
$LAND (-0,29 %)
Meine $INTC (-4,06 %) Position habe ich in 3 Schritten auch komplett verkauft, nach den letzten Käufen um die 20$ ist mir das aktuell zu viel Euphorie und vor allem eine irre Bewertung. $ROP (-0,73 %) habe ich etwas reduziert, was erst nach 4 Jahren Haltedauer möglich ist um einfach etwas breiter zu streuen. Das werde ich auch immer mal wieder machen.
Das mit den Verkäufen frei gewordene Geld wurde noch nicht komplett aber doch mehrheitlich wieder investiert. Mit $EIX (+0,08 %) und $BKW (-0,55 %) habe ich einen separaten Energie Anteil aufgebaut und die $DTE (-1,57 %) ist jetzt auch im Depot - ich bin drin. Mein $XDJP (-0,7 %) ETF läuft prächtig und auch meine $XD5E (+0,12 %)
$VFEM (-0,25 %) und $VAPX (+1,37 %) ETFs geben ordentlich Gas, die werden auch weiter ausgebaut. Ansonsten ist viel in bestehende Kandidaten geflossen (zb $ABBV (+2,03 %) oder $PG) (+0,76 %), viele US Werte wurden aufgestockt und bei $BRK.B (+0,16 %) etwas mehr gekauft. Das CHF Depot wurde um $ZURN (-1,05 %) , $SLHN (-0,21 %) , $VZN (-1,31 %) erweitert und bei der $PGHN (-0,59 %) und $BCHN (-0,35 %) habe ich verstärkt nachgekauft.
Ach und ja, die Pommesbude $NOVO B (-2,42 %) scheint noch lebendig :-)
Meine Sparpläne laufen wie gehabt weiter, egal wie die Stimmung gerade ist. Ziel bleibt weiterhin, langfristig mit Dividenden ein ordentliches passives Einkommen aufzubauen.
Ich würde sagen, es läuft 🤓
📈 Mai-Update: Meine Top 4 Nachkäufe
Kurz & knapp: Warum ich diesen Monat bei diesen Titeln die Positionen ausbaue.
SoFi Technologies (SOFI $SOFI (+4,59 %) ) 🏦
Endlich profitabel! Trotz starker Quartalszahlen ist die Aktie noch günstig bewertet. Ein Fintech-Gigant im Werden, der gerade erst richtig loslegt. Die Mitgliederzahlen sind ordentlich gestiegen. Meine Prognose 45€ in 1-2 Jahren.
Novo Nordisk (NVO $NOVO B (-2,42 %) ) 💉
Immer noch Marktführer bei Abnehm-Medikamenten (GLP-1). Die Nachfrage übersteigt das Angebot massiv – ein defensiver Wachstumsgarant mit riesiger Pipeline. Boden ist gebildet und die Quartalszahlen sind bombastisch.
Meine Prognose 180€ in 3 Jahren
Datadog (DDOG $DDOG (-1,14 %) ) 🐕
Ohne Monitoring läuft in der Cloud- und KI-Welt nichts. Datadog ist der Goldstandard und profitiert direkt vom aktuellen KI-Infrastruktur-Boom.
Meine Prognose: wir werden bald ein neues ATH (200€) sehen, danach ist alles möglich 300/400/500€.
FlatexDegiro (FTK $FTK (+1,39 %) ) 📊
Europäischer Marktführer mit beeindruckenden Margen. Die Aktie ist im Vergleich zur US-Konkurrenz massiv unterbewertet und liefert massiven Cashflow.
Außerdem investieren in Amerika 50% der Bevölkerung in Aktien, in Europa erst 20%, da ist auf Dauer noch so einiges möglich. Meine Prognose: 100€ in 3 Jahren.
Diesmal ist es meine Lieblingsassetklasse über die ich erstmalig berichte
Guten Tag zusammen.
Heute gibt es von mir mal keine Analyse zu meiner $ALV (+0,43 %) oder $BATS (+2,3 %) . By the way, bin ich gerade auf der Suche nach einer wirklich coolen Dividendenaktie, aber die finale Analyse ist noch nicht abgeschlossen, ein paar spannende Unternehmen sind noch in der Longlist (z. B. $ABT (+1,33 %) , $NOVO B (-2,42 %) , $SAN (+0,53 %) ) - egal. Darum geht es heute nicht, sondern um P2P Kredite. Kennt Ihr diese Klasse? Seit fast 6 Jahren nutze ich diese Klasse und wollte einfach mal berichten und dann auf meine "drittälteste" Plattform - Income Marketplace eingehen. Wer schöne Grafiken und meine Depotcharts sehen möchte, müsste auf meinen kostenlosen Blogbeitrag ausweichen, wem der Text reicht, bleibt hier ;) - Sonst da: https://steady.page/de/finanzen-anders/posts/7f29f472-572d-49aa-98da-bd0978640036
Warum ich viel Geld ohne Einlagensicherung anlege – und trotzdem ruhig schlafe
„Stellt euch vor, euch bietet jemand dauerhaft 12 % Rendite im Jahr an.“
„Die erste Frage ist nicht wo kann ich unterschreiben, sondern:
Wer trägt hier eigentlich das Risiko?“
Ich selbst investiere seit 2022 einen Teil meines Vermögens in P2P‑Kredite (88.064 € Stand Ende April 2026), konkret über Income Marketplace - Income ist meine drittälteste Plattform. In Bondora bin ich seit fast 6 Jahre investiert.
Das ist kein Selbstversuch aus Langeweile, sondern eine bewusste Beimischung – und ja, bisher mit Renditen deutlich über 10 % p.a.
Damit schlägt das Investment sowohl mein Tagesgeld als auch die meisten meiner breit gestreuten ETF in schwierigen Marktphasen.
Aber:
Wenn irgendwo dauerhaft zweistellige Renditen winken, dann gilt im Rechnungswesen wie im echten Leben:
“If it looks too good to be true, someone is obviously taking risk.”
Die Frage ist also nicht ob Risiko besteht – sondern wer es trägt, wie es strukturiert ist und ob man dafür fair entlohnt wird.
P2P ist kein Sparprodukt.
Es ist eher die Anlageklasse für Menschen, die wissen, dass Rendite nicht vom Himmel fällt, sondern aus übernommenem Risiko.
Wenn euch die Anlageklasse P2P in Videoform interessiert, schau gerne mein Video an:
Außerdem habe ich sehr ausführlich auf meinem Finanzblog über die P2P Anlageklasse berichtet (in 7 Teilen). Hier ist der Link zu Teil 1:
Warum ich gerne in P2P Kredite investiere? Schaut euch diese Grafik an - in meinem Finanzblog :)
Die lila Kurve ist mein Haupt-Aktiendepot bei Scalable, starke Höhen und wenn Donald Trump Zölle ausruft, dann rauscht mein Depot ab. Nichts für schwache Nerven.
Die gelbe Kurve ist mein Investment in P2P-Kredite insgesamt, eine wirklich schöne Renditetreppe. Und Income? In hellgrün, deutlich renditestärker als die gelbe Kurve. D.h. für mich, ich habe hier ein relativ planbares passives Einkommen!
Was ist das Geschäftsmodell – ganz nüchtern?
Bei P2P‑Krediten geben wir Investoren Geld an Kreditgeber, meist Fintechs in Europa oder Schwellenländern.
Diese vergeben (unter anderem) Konsumkredite mit hohen Zinsen – und wir bekommen einen Teil davon ab.
👉 Wir ersetzen ein Stück weit die Bank.
Mit dem kleinen Unterschied, dass wir:
- keine Einlagensicherung
- keine staatliche Absicherung
- und keine Garantie haben.
- wir übernehmen aber auch Teile des Kreditrisikos,
- aber dafür bekommen wir auch höhere Zinsen.
Das ist unbequem – aber ehrlich.
Income Marketplace ist dabei kein Kreditgeber, sondern ein Marktplatz, der Investoren mit Fintech‑Kreditgebern (Loan Originators) zusammenbringt.
👉 Wer sich hier engagiert, investiert nicht in Kredite in Deutschland, sondern in Kreditportfolios aus Europa, Mittel- und Südamerika, Asien. Und das finde ich persönlich sehr spannend.
Income
Warum dann ausgerechnet Income?
Income unterscheidet sich von vielen P2P‑Plattformen an einem Punkt, den man erst zu schätzen weiß, wenn man frühe P2P‑Krisen erlebt hat:
Eine Rückkaufgarantie ist nur so gut wie der Kreditgeber, der sie im Ernstfall bezahlen kann.
Deshalb setzt Income auf ein mehrstufiges Sicherheitskonzept:
- Kreditgeber behalten 20–35 % der Kredite selbst,
- aber nachrangig – wir werden zuerst bedient.
- Fällt ein Kreditgeber ganz aus, kann Income das Portfolio übernehmen
- und über Inkasso weiter abwickeln.
Das ist kein Zaubertrick.
Aber es ist strukturell sauberer als das klassische „Vertrau mir, ich kauf das später zurück“.
Jetzt der ehrliche Teil
Income ist:
- nicht reguliert
- nicht profitabel
- und die Sicherheitsmechanismen wurden noch nie in einer echten Großkrise getestet
Und trotzdem investiere ich.
Warum?
Weil ich:
- das Risiko verstehe
- es begrenze
- und es nicht mit „sicherem Geld“ verwechsle
Oder anders gesagt:
Dieses Geld muss nicht in drei Jahren da sein – aber es darf sehr gerne arbeiten.
Die wichtigste Unterscheidung
Die offiziell ausgewiesenen Ausfälle liegen bei unter 2 %.
Die echten Kreditnehmer‑Ausfälle liegen je nach Land bei 20–25 %.
Das ist kein Widerspruch –
sondern zeigt, dass hier ständig umgeschichtet, zurückgekauft und neu investiert wird.
👉 Die Rendite entsteht nicht, weil niemand ausfällt –
sondern weil das System mit Ausfällen rechnet.
Der Denkfehler vieler Einsteiger
Viele hören:
„Rückkaufgarantie, Auto‑Invest, 12 % – klingt entspannt.“
Und genau das ist der gefährliche Moment.
P2P funktioniert nur dann gut, wenn man:
- diversifiziert
- Kreditgeber kritisch hinterfragt
- und sich innerlich mit Ausfällen arrangiert
Wer absolute Sicherheit sucht, hat hier nichts verloren.
Wer aber Rendite sucht und Risiko bewusst steuert, findet hier eine interessante Nische.
Fazit
Mein Fazit in einem Satz
P2P‑Kredite sind kein Ersatz für Tagesgeld –
sondern eine bewusst riskante Renditebeimischung für Menschen, die wissen, warum sie 12 oder 13 % bekommen.
Und wenn wir darüber nachdenken, dann nicht mit der Frage
„Ist das sicher?“
sondern mit der viel wichtigeren:
„Welches Risiko gehe ich bewusst ein – und bekomme ich dafür einen fairen Preis?“
Wenn ihr ein Konto bei Income eröffnen wollt, dann nutzt doch gerne meinen Affiliate-Link dazu: https://link.finanzenanders.de/income
Das reicht nicht?
Wenn euch Income Marketplace bzw. P2P Investments weiter interessieren, dann gehen wir jetzt ans Eingemachte.
Income Marketplace in Zahlen (damit wir nicht nur über Gefühle reden)
- Gründung: 2020
- Sitz: Tallinn, Estland
- Regulierung: ❌ Keine
- Verwaltetes Investorenvermögen: ~26–27 Mio. EUR
- Finanziertes Kreditvolumen: >220 Mio. EUR
- Durchschnittsrendite: ca. 11–14 % p. a. (13,78 % lt. Income)
- Einlagensicherung: ❌ Keine
- Mein aktuelles Investment: 3.579 €
- Meine aktuelle Rendite: 12,95 %
Kurz gesagt: Kein Sparbuch. Nicht mal ansatzweise, aber dafür sehr renditestark.
Zeitweise habe ich über 10.000 € auf Income investiert, durch unseren Hauskauf habe ich einiges aus meinen gesamten P2P Krediten abgezogen. Das war so geplant. Und jetzt das Schöne, bei Income ist die Überweisung auf mein Referenzkonto kostenfrei und super schnell!
Ich mag die UI / Struktur von Income:
Alles auf einen Blick.
Auch die Cashflow-Prognose gefällt mir sehr.
Warum Income nicht einfach „Mintos mit anderem Logo“ ist
Income versucht ein Problem zu lösen, das P2P‑Investoren seit Corona gut kennen:
Die Rückkaufgarantie ist nur so viel wert wie der Kreditgeber, der sie verspricht.
Daher setzt Income auf zwei zusätzliche Sicherheitsmechanismen:
Sicherheitskonzept 1: Junior Share
(„Skin in the Game – aber bitte richtig“)
Bei fast allen Krediten hält der Kreditgeber einen nachrangigen Eigenanteil – meist 20–35 %.
Das bedeutet:
- Investoren werden vorrangig bedient
- der Kreditgeber bekommt Geld erst, wenn wir vollständig zurückgezahlt sind
- fällt das Portfolio schlechter aus → verliert zuerst der Kreditgeber
👉 Das ist strukturell besser als klassisches „Skin in the Game“, aber:
- Es schützt nicht vor schlechten Inkassoquoten
- Es schützt nicht vor systemischen Krisen
- Es wurde noch nie im großen Stresstest bewiesen
Sicherheitskonzept 2: Cashflow Buffer
(Oder: „Plan B, falls der Kreditgeber verschwindet“)
Falls ein Kreditgeber ausfällt:
- übernimmt Income die Kreditportfolios über SPVs
- Rückzahlungen laufen weiter
- Inkasso erfolgt über lokale Partner
- Verluste sollen durch Überschüsse & Junior Shares abgefedert werden
Klingt gut – und ist konzeptionell sauber.
Aber fairerweise muss man sagen:
Der Ernstfall wurde bislang noch nicht wirklich durchgespielt.
Der bekannte Problemfall ClickCash (Brasilien) war schlicht zu klein, um das System ernsthaft zu testen.
Ausfallquoten: Offenbar niedrig – potenziell brutal unterschiedlich
Hier wird es spannend:
- Offizielle Plattformstatistik (März 2026):
- → nur 1,7 % des Portfolios im Inkasso
- Kreditgeber‑spezifisch:
- → teilweise 20–25 % Ausfälle bei risikoreichen Originatoren
- (z. B. Indonesien, Brasilien mit ClickCash)
Das ist kein Widerspruch:
- Kurzläufer + Buyback + Umschichtung kaschieren kurzfristige Ausfälle
- Langfristig hängt alles an Kreditgeberqualität & Inkassoeffizienz
👉 Diversifikation ist hier kein „nice to have“, sondern überlebenswichtig.
Auto‑Invest: Passives Einkommen – oder passives Wegschauen?
Income lebt vom Auto‑Invest.
Einmal konfigurieren, dann arbeitet das Kapital (meist) fleißig weiter.
Vorteile:
- Zinseszins
- kaum Cash‑Drag
- sehr granular steuerbar
Aber:
- Man darf nicht blind auf Rendite filtern
- wer alle Kreditgeber & Länder nimmt, kauft auch Probleme mit
💡 Meine persönliche Lehre:
Lieber weniger Kreditgeber – dafür verstandene Risiken.
So ist mein Auto-Invest eingestellt
Ich habe aber auch die Möglichkeit manuell zu investieren, wie z. B. in diesen Kurzläufer-Business-Kredit:
Sortiert nach kürzester Laufzeit
Ich habe mir den obersten Kredit ausgesucht und werde 25,41 € investieren.
Erledigt.
Die unbequeme Wahrheit: Income ist (noch) nicht profitabel
Income verdient:
- ca. 2–4 % p. a. Gebühren auf Kreditportfolios
- keine Gebühren von Investoren
Problem:
- Verluste in den Geschäftsberichten
- kein geprüfter Abschluss
- abhängig von Investoren‑ und Finanzierungsrunden
Klartext:
Man investiert auch ein Stück weit in die Hoffnung, dass Income als Plattform überlebt.
Für wen ist Income geeignet – und für wen nicht?
Geeignet für: ✅ Renditeorientierte Anleger
✅ Menschen mit P2P‑Vorerfahrung
✅ Investoren, die Totalverluste mental & finanziell verkraften
✅ Beimischung bis ~5–10 % des Gesamtvermögens
Nicht geeignet für: ❌ Sicherheitsliebhaber
❌ „Das ist mein Notgroschen“-Fraktion
❌ Anleger ohne Zeit zur Risikoüberwachung
❌ Menschen, die glauben, 12 % seien „quasi sicher“
Fazit: Spannend, lukrativ – aber kein Freifahrtschein
Income Marketplace ist keine Wunderanlage, aber:
- strukturell durchdachter als viele P2P‑Plattformen
- transparent
- renditestark
- bislang ohne Verluste für Investoren
👉 Ob das so bleibt, entscheidet nicht das Marketing, sondern:
- ein echter Kreditgeber‑Crash
- eine Rezession in Emerging Markets
- oder die eigene Disziplin beim Investieren
Oder anders gesagt:
Income ist kein Sparbuch.
Aber vielleicht genau deshalb interessant. Auf jeden Fall für mich :)
Disclaimer
Natürlich ist ein Investment in Aktien, ETF, Krypto, … immer mit Risiken verbunden. Meine Gedanken sind darum nicht als konkrete Handlungsempfehlungen (weder Kauf- noch Verkaufsempfehlungen) zu verstehen, sondern sollen deine Art zu denken anregen. So, dass du dir auch eigene Chancen erarbeiten kannst. Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Renditen. Kapital ist gefährdet. Zudem wird keine Richtigkeit auf die Daten und Zahlen gegeben. Bei Links mit * erhalte ich eine Provision, falls du darüber bestellst. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Danke für deine Unterstützung!
Auch mir können Fehler passieren, daher bitte immer gegenprüfen.
Dieser Artikel spiegelt meine Meinung und meine Erfahrung wieder, obwohl dieser durch Income finanziell unterstützt wird.
Die Woche voraus
Mo, 04.05. - 16:00 Uhr: ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen 🌶️
Di, 05.05. - 15:45 Uhr: S&P Global PMI Dienstleistungen
Di, 05.05. - 16:00 Uhr: JOLTs Stellenangebote 🌶️
Mi, 06.05. - 16:30 Uhr: EIA Rohöllagerbestände
Do, 07.05. - 14:30 Uhr: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
Do, 07.05. - 21:00 Uhr: US-Konsumentenkredite
Fr, 08.05. - 16:00 Uhr: Michigan Verbrauchervertrauen
$AMD (+0,77 %)
$PLTR (+3,12 %)
$SHOP (+3,97 %)
$PYPL (-0,1 %)
$DIS (+0,97 %)
$NOVO B (-2,42 %)
$IREN (+5,88 %)
$ARM (+2,64 %)
$CVS (-0,57 %)
$KHC (+0,44 %)

Absicherung gut gelaufener Titel
Mich beschäftigt seit meinem $SAP (+1,45 %) - Distaster immer wieder die Frage, wie man mit gut gelaufenen soliden Aktien umgeht und wie man die Gewinne sichern kann, wenn man eigentlich an das Unternehmen glaubt und deshalb nicht verkauft und eine Buy and Hold-Strategie verfolgt.
Ich war mit SAP bei +120% und habe dann bei 280 nicht verkauft, weil es ja so gut lief. Nach dem Rücksetzer auf 240 € dachte ich, jetzt verkaufe ich auch nicht mehr, das geht schon wieder hoch. Und jetzt sind wir bei 140 Euro :-(
Wie macht Ihr das bei gut gelaufenen Titeln, an die Ihr eigentlich glaubt udn die Ihr behalten wollt? Ich habe z.B. $ALV (+0,43 %) + 90% und möchte die nicht verkaufen, weil es eien solide Aktie ist. Aber wer weiß, vielleicht gibt es irgendwas unvorhergesehenes und dann ist der Gewinn weg. Z.B. bei $NOVO B (-2,42 %) haben ja wahrscheinlich auch viele den Ausstieg verpasst und sind jetzt bei 25% des Höchstkurses.
Habt Ihr dafür eine Idee? Ich kann zeitlich nicht jeden Tag jede Meldung über jede Aktie checken und auswerten bzw. ich würde dann sicher die falsche Entscheidung treffen. Einfach über S/L kann dann natürlich auch den Verkauf bei einem kurzfristigen Rückgang bedeuten, der vielleicht sogar intraday wieder aufgeholt wird. Und natürlich die Frage, wo setzt man den S/L?
Ich danke Euch sehr für Eure Hilfe!
Zwischen Sturmböen und Frühlingserwachen: Mein Rückblick für März 2026
TLDR: Zunehmend antifragil durch den März-Sturm und Fokus auf den Turnaround-Kandidaten. 😊
Der März hat mir mal wieder gezeigt, dass Beständigkeit kein Schönwetterprojekt ist. Während ich an der Ostseeküste zwischen Graupelschauern und Sonnenschein unterwegs war, tobte an den Märkten ein ganz eigener Sturm. Geopolitische Spannungen sorgten für rote Vorzeichen und ein Minus von 4,6% im Depot. Für viele ein Grund zur Unruhe, aber für mich ein wichtiger Testlauf für mein System, das mit jedem dieser Rücksetzer ein Stück antifragiler wird.
Auf der Seebrücke in Graal-Müritz wurde mir bewusst, dass der Weg zur Freiheit weit ist und manchmal peitscht einem der Wind ins Gesicht. Wer aber den Fokus behält und sich nicht von kurzfristigen Wellen im TTWROR oder IZF beirren lässt, kommt ans Ziel. In diesem Monat flogen Schwergewichte wie Alphabet und FedEx aus den Top 5, während Exxon als defensiver Anker nach vorne rückte und meine Target Position sich immer mehr als Turnaround-Maschine zeigt.
Bist du bereit, tief in die Zahlen einzutauchen und zu sehen, wie mein Depot im Sturm an Stärke gewinnt? Dann schnapp dir einen warmen Tee und komm mit auf die Seebrücke. Denn egal wie doll es stürmt. Mien Kopp is klar und de Kurs steiht! Zeit für einen Rückblick.
DISCLAIMER/RISIKOHINWEIS
Bitte vergiss nicht, dass dieser Beitrag lediglich zur Unterhaltung dient. Es handelt sich an keiner Stelle um eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung oder um eine professionelle Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Mache nicht einfach irgendetwas nach, was ich tue. Ich schildere lediglich die Geschehnisse in meinen Depots, übernehme aber keinesfalls eine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Die Geldanlage am Kapitalmarkt ist stets mit Risiken wie Verlust des eingesetzten Kapitals, Kursschwankungen, Liquidationsrisiken oder Marktrisiken verbunden. Gemäß den aktuellen Leitlinien der ESMA und BaFin weise ich ausdrücklich darauf hin, dass dieser Rückblick ausschließlich der Dokumentation meiner persönlichen Anlagestrategie dient und keine Anlageberatung im Sinne des WpIG darstellt. Die von mir vorgestellten Titel sind ausdrücklich nicht als Anlageberatung zu verstehen, sondern sind lediglich Bestandteile meines persönlichen Portfolios zum Berichtszeitpunkt. Bedenke bitte auch, dass ein Interessenkonflikt besteht, da ich natürlich die gehaltenen Titel selbst halte.
Ziehe dir selbst ggf. eine professionelle Beratung zur Hilfe und mache deine eigenen Recherchen.
Gesamtperformance
Lasst die anderen in Panik verfallen. Wenn ihr breit aufgestellt seid, dann entpuppen sich eure Depots als Fels in der Brandung.
Meine wichtigsten Performancekennzahlen für mein Gesamtportfolio auf einen Blick:
- TTWROR (Berichtsmonat): -4,60 % (Vormonat: +3,47%)
- TTWROR (seit Beginn): +79,83 %
- IZF (Berichtsmonat): -42,46 % (Vormonat: +55,90 %)
- IZF (seit Beginn): +9,91 %
- Delta: -4.407,47 €
- Absolute Veränderung: +2.428,28 €
Daten, die mit „seit Beginn“ ausgewiesen sind, gelten als seit 31.05.2020.
Performance & Volumen
Mein Klassenprimus $AVGO (+5,77 %) atmet nach der Rallye etwas durch, während im Tech Sektor insgesamt eine leichte Korrektur spürbar ist. Das macht Platz für die Defensive. Erstmals überhaupt hat es $XOM (+1,08 %) in meine Top 5 nach Volumen geschafft. Der Energie-Riese dient im aktuellen Marktumfeld als wichtiger Stabilitätsanker und gleicht die Schwankungen der Wachstumswerte aus.
Auch $FAST (+0,8 %) schraubt sich konsequent zurück in die Top 5 und unterstreicht meine Strategie auf solide Industriewerte zu setzen, wenn es an den Märkten unruhiger wird. Währenddessen verabschieden sich $GOOG (-0,12 %) und $FDX (+2,88 %) vorerst aus der Riege der volumenstärksten Positionen.
Besonders motivierend ist die Entwicklung bei $$TGT (+1,74 %) . Mein langer Atem bei diesem Turnaround-Kandidaten zahlt sich scheinbar aus. Das Minus hat sich von ehemals 35% auf nur noch 13% reduziert. Ein Beweis dafür, dass sich konsequentes Nachkaufen in Schwächephasen langfristig lohnt. Die Problemkinder am Ende der Kette wie $NOVO B (-2,42 %) , $GIS (-0,85 %) und $CPB (-0,46 %) bekommen gerade ordentlich Gegenwind aber solange die Cashflows stabil bleiben, kann ich beruhigt schlafen, trotz eines Minus von 40%.
Größte Einzelaktienpositionen nach Volumen am Gesamtportfolio:
Aktienanteil (%) am Gesamtportfolio (und zugehöriges Depot):
$AVGO (+5,77 %) : 2,61 % (Hauptaktiendepot)
$WMT (+1,26 %) : 1,92 % (Hauptaktiendepot)
$FAST (+0,8 %) : 1,51 % (Hauptaktiendepot)
$NFLX (-0,61 %) : 1,40 % (Hauptaktiendepot)
$XOM (+1,08 %) : 1,37 % (Hauptaktiendepot)
Kleinste Einzelaktienpositionen nach Volumen am Gesamtportfolio:
Aktienanteil (%) am Gesamtportfolio (und zugehöriges Depot):
$NOVO B (-2,42 %) : 0,36 % (Hauptaktiendepot)
$GIS (-0,85 %) : 0,45 % (Hauptaktiendepot)
$CEU (+0,09 %) : 0,49 % (Hauptaktiendepot)
$NKE (-0,5 %) : 0,56 % (Hauptaktiendepot)
$HTGC (-1,69 %) : 0,58 % (Hauptaktiendepot)
Top-Performer Einzelaktien
Aktien mit Performance seit dem Erstkauf (%) (und das jeweilige Depot):
$AVGO (+5,77 %) : +264 % (Hauptaktiendepot)
$WMT (+1,26 %) : +110 % (Hauptaktiendepot)
$NFLX (-0,61 %) : +103 % (Hauptaktiendepot)
$GOOGL (-0,13 %) : +92 % (Hauptaktiendepot)
$FAST (+0,8 %) : +75 % (Hauptaktiendepot)
Flop-Performer Einzelaktien
Aktien mit Performance seit dem Erstkauf (%) (und das jeweilige Depot):
$DHR (+0,21 %) : -23 % (Hauptaktiendepot)
$CPB (-0,46 %) : -40 % (Hauptaktiendepot)
$NKE (-0,5 %) : -42 % (Hauptaktiendepot)
$NOVO B (-2,42 %) : -42 % (Hauptaktiendepot)
$GIS (-0,85 %) : -44 % (Hauptaktiendepot)
Branchenallokation meiner Einzelaktien
Meine Top 6 Branchen sind:
Konsumgüter: 17,62 %
Diverse: 16,60 %
Technologie: 12,07 % [ohne Informationstechnologie]
Finanzsektor: 11,39 %
Transport: 9,13 %
Handel: 7,50 %
Assetallokation
Aktuell bestimmen Aktien und ETFs meine Assetallokation.
ETFs: 42,3 %
Aktien: 57,7 %
Investitionen und Nachkäufe
Folgende Summen habe ich per Sparpläne investiert:
Geplante Sparplansumme aus dem fixen Nettogehalt: 1.070 €
Sparquote der Sparpläne am fixen Nettogehalt: 50,20 %
Geplante Sparplansumme aus dem fixen Nettogehalt, inkl. reinvestierten Dividenden nach Plangröße: 1.190 €
Dazu gab es aus Rückflüssen, Erstattungen, Cashback etc. folgende zusätzliche Investitionen als Einmalsparpläne/-nachkäufe:
Nachkäufe/Einmalsparpläne als Cashbackrente aus Erstattungen: 0,00 €
Nachkäufe/Einmalsparpläne als Cashbackrente aus Boni: 160,00 €
Nachkäufe aus anderen Überschüssen: 29,99 €
automatisch reinvestierte Dividenden durch den Broker: 7,09 € (Funktion ist nur bei einem Altdepot aktiviert, da ich die Reinvestition sonst lieber selbst steuere)
Anzahl der außerplanmäßigen Nachkäufe: 2
Passives Einkommen aus Dividenden und ETF-Ausschüttungen
Passives Einkommen im Berichtsmonat
Ich habe im Berichtsmonat 173,27 € an Ausschüttungen erhalten (116,96 € im Vorjahresmonat). Das entspricht einer Veränderung von +48,14 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Wachstum lässt sich zu einem kleinen Teil aus den neuen Positionen des Kryptonachfolgedepots erklären, der Großteil stammt aus dem stetigen Investieren durch Sparpläne, Reinvestition der Dividenden und weitere überschüssige Mittel.
Anzahl der Dividendenzahlungen und ETF-Ausschüttungen: 34
Anzahl der Zahltage: 16 Tage
durchschnittliche Dividende pro Zahlung: 5,10 €
durchschnittliche Dividende pro Zahltag: 10,38 €
Passives Einkommen YTD
YTD habe ich Ausschüttungen i. H. v. 450,34 € erhalten. Setzt man es ins Verhältnis mit meinem Jahresdividendenziel von 2.100 €, dann beträgt die Zielerreichung der Ausschüttung 21,44 % (Soll 25,00 %). Damit liege ich knapp unter dem Soll, das wird sich aber durch die kommenden ausschüttungsstarken Monate drehen.
Nach den drei Berechnungsmethoden ergeben sich folgende Ausschüttungsrenditen:
Ausschüttungsrenditen YTD: 0,50 %
Ausschüttungsrenditen seit Beginn: 4,96 %
Ausschüttungsrenditen YoY: 2,27 %
Demzufolge hat mein Gesamtportfolio mir bereits rund 5 % des Einstands zurückgezahlt, in diesem Jahr ein halbes Prozent und innerhalb eines Jahres noch etwas unter 2,5 %. Darin zeigt sich das noch vergleichsweise junge Alter meiner Geldanlage.
Die Ausschüttungsrendite wuchs YoY um 2,32 %, während die relative Schwankung bei 20,86% lag. Das ist der Ausdruck für den heftigen Sprung der Ausschüttung im Vergleich zum März ‘25.
Meine Top Zahler
Die Top-5-Zahler im Berichtsmonat waren:
FIRE-Zahl & Runway
Auch wenn ich später keine Anteile verkaufen möchte, errechne ich auch meine FIRE-Zahl zur Vergleichbarkeit mit Anlegern, die eine ausschließlich thesaurierende Strategie fahren.
Meine FIRE-Zahl basierend auf meinen 12-Monatsausgaben (TTM) von 12.220,48 € betrug 305.512,00 €. Das ist das Mindestvolumen, das mein Portfolio erreichen müsste, um die Ausgaben rein theoretisch über eine 4-prozentige Entnahme zu decken.
Natürlich schwankt diese Zahl jeden Monat. Sie ist aber nicht die einzige Metrik, um zu bestimmen, wie lange mein Vermögen mich im Ernstfall tragen könnte (ohne Berücksichtigung der Steuern).
Auch die rollierende Ausgabenreichweite (Runway) drückt aus, wie lange ich vom Vermögen leben könnte. Diese beträgt auf Jahresbasis aktuell 7,41 Jahre oder umgerechnet rund 88,86 Monate. Im Vergleich zum Vormonat ist sie um 0,08 Jahre gesunken. Ich bin also effektiv um etwa einen Monat weniger "frei" geworden, bedingt aus aktuellen weltpolitischen Ereignissen.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt ein Plus von 2,12 Jahren vor. Von meinem Runway-Ziel (25 Jahre), welches dem FIRE-Multiplikator entspricht, bin ich noch 17,59 Jahre entfernt. Also noch ein weiter Weg zur finanziellen Freiheit, unter Annahme, dass alles so weiter geht wie bisher.
Die Runway-Stabilität von 97,08% sagt aus, dass mein System trotz der Marktturbulenzen solide dasteht. Zwar haben die Kursschwankungen meine theoretische Reichweite minimal um 0,08 Jahre gebremst, aber die hohe Stabilitätskennziffer beweist, dass der Kern meiner Strategie unbeeindruckt bleibt.
Performancevergleich: Portfolio vs. Benchmarks
Um zu sehen, wo ich wirklich stehe, vergleiche ich mein Depot regelmäßig mit den großen Markt-ETFs. So erkenne ich sofort, wie gut meine Performance (TTWROR) im aktuellen Monat und seit dem Start im Vergleich zum Gesamtmarkt abgeschnitten hat.
Mein Depot: -4,60 % (seit meinem Beginn: +88,49 %)
$VWRL (+0,27 %) : -5,55 % (seit meinem Beginn: 62,19 %)
$VUSA (+0,57 %) : -4,05 % (seit meinem Beginn: 53,23 %)
$IMEU (-0,75 %) : -6,87 % (seit meinem Beginn: 74,05 %)
Daten, die mit „seit meinem Beginn“ ausgewiesen sind, gelten als seit 31.05.2020.
Risikokennzahlen
Hier meine Risikokennzahlen bezogen auf den Berichtsmonat:
Maximaler Drawdown:
seit Beginn: 17,17 %
Berichtsmonat: 5,79 %
Maximale Drawdown Duration:
seit Beginn: 702 Tage
Berichtsmonat: 29+ Tage
Volatilität:
seit Beginn: 28,54 %
Berichtsmonat: 3,10 %
Sharpe Ratio:
seit Beginn: 0,36
im Berichtsmonat: -14,14
Semivolatilität:
seit Beginn: 21,20 %
Berichtsmonat: 2,25 %
Der maximale Drawdown im März von 5,79 % zeigt, dass der Wind an der Börse diesen Monat deutlich rauer wehte. Mit einer Drawdown Duration von über 29+ Tagen, die den ganzen März ausfüllt, befindet sich mein Portfolio in einer echten Korrekturphase. Doch genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Während andere nervös werden, sehe ich mein System, das mit jedem dieser Belastungstests ein Stück antifragiler wird.
Die negative Sharpe Ratio von minus 14,14 im Berichtsmonat ist ein rein statistisches Ergebnis der Kursrücksetzer. Viel wichtiger ist der Blick auf das große Ganze. Seit Beginn liegt die Sharpe Ratio bei soliden 0,36. Das bedeutet, ich sammle über die Zeit weiterhin kontinuierlich Rendite über dem risikofreien Zins ein, während ich die Schwankungen gelassen aussitze.
Interessant ist die Volatilität von 3,10 % im März. Sie ist zwar höher als im Vormonat, liegt aber immer noch weit unter dem historischen Schnitt von über 28 %. Auch die Semivolatilität von 2,25 % bestätigt mir, dass die tatsächlichen Abwärtsrisiken trotz der stürmischen Marktlage absolut kontrolliert bleiben.
Mein Fazit für diesen Monat? Die Strategie steht. Ein Minus im Kurs bei gleichzeitigem Cashflow-Wachstum von 48 % ist für mich kein Grund zur Sorge, sondern ein Zeichen, dass der Maschinenraum auf Hochtouren läuft. Während die Kurse kurz zittern, baue ich mein Fundament für die Zukunft weiter aus.
Ausblick
Nachdem ich im März die stürmische See in Graal-Müritz genossen habe, wird der April ein Monat der Umsetzung. Mein System ist bereit. Die Rückstellungen und der satte AG-Bonus stehen an der Startlinie und werden direkt in den Markt fließen, um die aktuellen Sales zu nutzen. Wenn du wissen willst, welche Einzelwerte ich dabei besonders im Fokus habe, bleib auf jeden Fall dran! 😊
Privat war der März vor allem durch meinen Urlaub in Mecklenburg geprägt. Das bewusste Abschalten an der Ostsee und die Zeit in der Heimat mütterlicherseits, in der ich in so vielen Kindheitserinnerungen schwelge, hat meine Energie voll aufgeladen.
Und was Sport und Bewegung angeht, hat sich einmal mehr gezeigt, wie wertvoll feste Routinen sind. Selbst an Tagen, an denen die Motivation mal im Keller war, hat die Disziplin dafür gesorgt, dass meine Sporteinheiten durchgezogen wurden. Ob Fullbody-Workouts mit Hanteln zu Hause oder draußen Laufen. Konstanz im Kleinen schafft die Basis für die großen Erfolge.
In Sachen AI bleibe ich natürlich am Puls der Zeit. Die Kombination aus Gemini und NotebookLM ist für mich mittlerweile ein unverzichtbarer Teil meines Workflows geworden. Meinen Monatsabschluss als Audio Deep Dive zu hören oder komplexe Metriken in klickbaren Dashboards zu visualisieren spart mir nicht nur Zeit, sondern gibt mir völlig neue Einblicke in meine Daten. Dieser Vorwärtsdrang treibt mich an, das Maximum aus der Technik herauszuholen, um meine Freiheit weiter zu automatisieren.
Ich schließe diesen Rückblick mit einem Gefühl von tiefer Zufriedenheit. Die Kombination aus frugaler Gelassenheit und einem wachsenden Cashflow gibt mir die Freiheit, den Blick entspannt auf den Horizont zu richten. Egal wie sehr es an den Börsen stürmt. Wer seinen Kurs kennt, lässt sich nicht vom Wind abbringen.
Vielen Dank fürs Lesen. Und jetzt auf in einen ertragreichen April! ☀️
👉 Meine zugehörigen Instagram Carousel-Posts zum Rückblick werden wie folgt veröffentlicht.
07.04.2026: Depotrückblick (Performancekennzahlen, Aktienperformance, -allokation, -branchen, Nachkäufe und Performance-Vergleiche)
08.04.2026: Budgetrückblick (Einnahmen, Ausgaben, Cashflow, Quoten, Budgeteinhaltung und Bürgergeldcheck)
09.04.2026: Cashflowrückblick (allgemeine, YTD und Ist-vs.-Sollvergleich zum passiven Einkommen, Meine Top-Ausschütter, FIRE-Zahl und Kapitalreichweite)
📲 Dort gibt’s auch aktuell drei Posts die Woche: @frugalfreisein. Instagram-Reels und YouTube-Shorts erscheinen aktuell unter gleichnamigen Kanälen noch unregelmäßig, gleiches gilt für Videos.
Bitte achtet genau auf die Schreibweise meines Alias. Leider sind in Social Media zu viele Fake- und Phishing-Accounts unterwegs. Ich bin nun auch schon mehrfach „kopiert“ worden.
👉 Wie ist euer persönliches Gefühl für das Börsenjahr gestartet? (Keine Anlageberatung!)
Grüße gehen rüber nach Paunsdorf. 😉
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