Hi Leute,
habe mich mal etwas auf dem polnischen Markt umgeschaut.
Dabei bin ich auf diese zwei Dividenden Aktien gestoßen ...
Was meint Ihr, kann man mal machen oder eher weniger?
Freue mich auf Euer Feedback.
Gruß
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4Die WELT Redaktion hat sich vier Dividendenperlen aus Osteuropa angeschaut. Keine „Zockerbuden“, sondern Unternehmen, die echte Gewinne machen, solide Bilanzen, verständliches Geschäftsmodell, oft Marktführer sind und die man ganz normal in Deutschland handeln kann.
$KRKG (+0,72 %)
Krka aus Slowenien
Pharma mit Wachstum ohne Schulden. Das Unternehmen hat eine ausgesprochen solide Bilanz und ist schuldenfrei. Das ist im Pharmasektor eine absolute Seltenheit. Die Slowenen stellen Generika her – also Medikamente, die immer gebraucht werden. Und das Beste: Seitdem Krka die Dividendenzahlung 2015 aufgenommen hat, konnten sie sie jedes Jahr steigern. Aktuell gibt es gut fünf bis sechs Prozent Rendite. Ein kleiner Wermutstropfen ist: Die Quellensteuer im Land beträgt 25 Prozent und zehn Prozentpunkte davon kann man sich nicht direkt anrechnen lassen.
Ein kleiner Fun-Fact: Wer die Krka-Aktie kauft, wird auch Hotelbesitzer. Denn der Firma gehört auch einer der größten Kur- und Wellness-Betreiber Sloweniens, die „Terme Krka“.
$PZU (+0,51 %)
PZU aus Polen
Der Konzern ist quasi die „Allianz des Ostens“ und das mit richtig viel Marktmacht! PZU ist der größte Versicherer in ganz Mittel- und Osteuropa.
Das Unternehmen besitzt zudem auch noch große Anteile an Banken, unter anderem einen 20-prozentigen Anteil an der Bank Pekao. Das Spannende ist hierbei die Bewertung: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10 ist das Unternehmen günstiger bewertet als westliche Konkurrenten, wächst aber mit der dynamischen polnischen Wirtschaft mit. Die ist letztes Jahr um real mehr als drei Prozent gewachsen.
Für Einkommensinvestoren ist PZU eine echte Cash-Maschine. Die Dividendenrendite liegt oft zwischen sieben und acht Prozent. Damit ist die Aktie ein Schwergewicht fürs Depot und kein kleiner Nebenwert. Die Quellensteuer schlägt mit 19 Prozent zu, wovon man sich vier Prozent zurückholen können.
$IGN1L (+0,23 %)
Ignitis Group aus Litauen
Der Energieversorger aus dem Baltikum baut großflächige Windparks in der Ostsee. Das Baltikum ist dabei, sich energetisch komplett von Russland loszulösen, und Ignitis ist der entscheidende Treiber. Es ist ein Mix aus sicherem Netzbetreiber und aggressivem Green-Tech-Wachstum.
Die Zahlen stimmen auch hier: Die Dividendenrendite liegt bei rund sechs bis sieben Prozent, und der Staat ist als Ankeraktionär an Bord.
$SNP (-0,1 %)
OMV Petrom aus Rumänien
OMV Petrom ist das größte Energieunternehmen in Südosteuropa. Das Schöne für Anleger ist: Petrom gehört mehrheitlich zur österreichischen OMV $OMV (+0,26 %) – man hat also westliches Management, aber rumänische Wachstumschancen.
OMV Petrom ist zudem nicht nur eine Tankstelle. Der Konzern sitzt auf einem riesigen Schatz. Das Projekt heißt „Neptun Deep“ und ist ein gigantisches Gasfeld im Schwarzen Meer, das die Firma jetzt erschließt. Damit wird Rumänien zum größten Gasproduzenten der EU. Das ist Energiesicherheit für ganz Europa.
Auch die Zahlen sind ziemlich gut. OMV Petrom schwimmt im Geld und zahlt oft neben der normalen Dividende noch eine Sonderdividende. So kommen Anleger in guten Jahren schnell auf acht bis zehn Prozent Rendite.
Quelle Text (Auszug), WELT 14.01.2026
Ich will den ersten Tag des Jahres gerade mal dazu nutzen um mir meine finanziellen Eckpfeiler für 2026 vor Augen zu führen. In gewisser Weise ein kleines, öffentliches Selbstgespräch um nicht den Fokus zu verlieren und eine Leitline zu haben an der man sich dann das Jahr über entlanghangeln kann.
Ausgangslage: Ich bin wegen meines beruflichen Hintergrunds schon immer sehr Immobilienlastig bei meinen Investments. Auch 2025 war das nicht anders, über 90% meiner Assets sind Immobilien, weniger als 10% „andere“ – hierzu gehört auch das reguläre Wertpapierdepot. Grundsätzlich fühle ich mich mit einer Übergewichtung in „Steinen“ durchaus wohl, dennoch möchte ich das Verhältnis etwas verschieben um einen größeren Anteil schnell liquidierbarer Assets zu haben. Erstrebenswert ist außerdem weniger Exposure auf Grund von möglichen zusätzlichen staatlichen Regulierungen im Bereich des Miet- und Immobilienrechts (energetische Sanierungspflicht, Mietpreisregulierungen etc.).
Das Depot ist bei mir klar auf Ausschüttungen angelegt, da ich ja bereits über 50 Jahre alt und nicht mehr voll berufstätig bin. Ich brauche also etwas, von dem ich leben kann. In meinem Depot finden sich themenbedingt somit hauptsächlich ‚langweilige Dividendenwerte und ETFs‘. Schön wäre es bis Ende 2026 durchschnittlich 2tsd Euro netto pro Monat an Ausschüttungen zu generieren.
Maßnahme1: Es befindet sich eine kleine Wohnung im Verkauf – Notartermin ist in der zweiten Januarwoche. Erlös nach Abzug Makler- und Transaktionskosten ca. 200tsd, die direkt ins Depot fließen werden. Ich werde meine bestehenden Positionen $TDIV (-0,08 %) und $WINC (+0,49 %) ausbauen sowie meine Einzelaktien $BATS (+1,18 %) , $RIO (+0,33 %) und $PETR4 (-2,58 %) aufstocken.
Maßnahme2: Verkauf eines kleinen Baugrundstücks - wann da ein Abschluss kommt ist aber noch nicht absehbar, da das Grundstück etwas speziell ist. Ich denke ein Verkauf in 2026 ist aber realistisch – Erlös ca. 160tsd. Mit dem Geld möchte ich ein paar weitere Einzelaktien ins Depot nehmen. Je nachdem wie die Kurse bis dahin gelaufen sind denke ich da an: $PZU (+0,51 %) , $PFE (+0,66 %) und $CA (+1,07 %). Eventuell stocke ich auch $JEGP (-0,41 %) weiter auf.
Maßnahme3: Im Februar/März bekomme ich voraussichtlich mein Geld zurück, welches ich einem Gemeinschaftsprojekt für diverses Baumaterial ausgelegt habe. Ca 12tsd Euro. Auch das wird ins Depot wandern. Gegebenenfalls gibt es auch schon erste Rückflüsse aus meinem ersten Haus-Aufteilerprojekt. Wieviel da raus kommt ist aber Spekulation, außerdem kommt da das Geld auf GmbH-Ebene zurück, so dass das erst mal „nicht zählt“.
Maßnahme4: Hier handelt es sich um das größte Brett. Ob das klappt, weiß ich noch nicht – ich gebe dem Ganzen im Moment eine realistische Umsetzungschance von 25-50%. Ich möchte mit zwei Geschäftspartnern ein Paket aus drei Häusern übernehmen. Eine vorläufige Zusage vom Verkäufer haben wir, aber wir müssen es hinbekommen eine Finanzierung aufzustellen. Wir brauchen etwa 3,5 Mio Euro von der Bank und somit wird das sicher nicht einfach werden, zumal wir nur bis Ende Februar Zeit dafür haben und die Häuser einen nicht unerheblichen Gewerbeanteil haben, der von Banken grundsätzlich negativ gesehen wird. Falls es was wird, werde ich berichten. Es wäre mein letzter großer Deal in dem Bereich. Zwei Häuser würden wir aufteilen und abverkaufen, das dritte würden wir behalten.
(Bild generiert mit Lovart.ai, modifiziert in Photoshop)

Da ich ja auch still und heimlich ein 2. Standbein mit Dividendentiteln aufbaue, die aber auch gutes Wachstum versprechen, bin ich auf $PZU (+0,51 %) gestossen, die wohl in mein Depot wandern werden. Was meint Ihr dazu? Sind Marktführer in Polen mit einer Divi Rendite von 7,5% und ein KGV von unter 10.
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