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Dividendenperlen aus Osteuropa

Die WELT Redaktion hat sich vier Dividendenperlen aus Osteuropa angeschaut. Keine „Zockerbuden“, sondern Unternehmen, die echte Gewinne machen, solide Bilanzen, verständliches Geschäftsmodell, oft Marktführer sind und die man ganz normal in Deutschland handeln kann.


$KRKG (+2,51 %)
Krka aus Slowenien

Pharma mit Wachstum ohne Schulden. Das Unternehmen hat eine ausgesprochen solide Bilanz und ist schuldenfrei. Das ist im Pharmasektor eine absolute Seltenheit. Die Slowenen stellen Generika her – also Medikamente, die immer gebraucht werden. Und das Beste: Seitdem Krka die Dividendenzahlung 2015 aufgenommen hat, konnten sie sie jedes Jahr steigern. Aktuell gibt es gut fünf bis sechs Prozent Rendite. Ein kleiner Wermutstropfen ist: Die Quellensteuer im Land beträgt 25 Prozent und zehn Prozentpunkte davon kann man sich nicht direkt anrechnen lassen.


Ein kleiner Fun-Fact: Wer die Krka-Aktie kauft, wird auch Hotelbesitzer. Denn der Firma gehört auch einer der größten Kur- und Wellness-Betreiber Sloweniens, die „Terme Krka“.


$PZU (+0,35 %)
PZU aus Polen

Der Konzern ist quasi die „Allianz des Ostens“ und das mit richtig viel Marktmacht! PZU ist der größte Versicherer in ganz Mittel- und Osteuropa.


Das Unternehmen besitzt zudem auch noch große Anteile an Banken, unter anderem einen 20-prozentigen Anteil an der Bank Pekao. Das Spannende ist hierbei die Bewertung: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10 ist das Unternehmen günstiger bewertet als westliche Konkurrenten, wächst aber mit der dynamischen polnischen Wirtschaft mit. Die ist letztes Jahr um real mehr als drei Prozent gewachsen.


Für Einkommensinvestoren ist PZU eine echte Cash-Maschine. Die Dividendenrendite liegt oft zwischen sieben und acht Prozent. Damit ist die Aktie ein Schwergewicht fürs Depot und kein kleiner Nebenwert. Die Quellensteuer schlägt mit 19 Prozent zu, wovon man sich vier Prozent zurückholen können.


$IGN1L (+3,05 %)
Ignitis Group aus Litauen

Der Energieversorger aus dem Baltikum baut großflächige Windparks in der Ostsee. Das Baltikum ist dabei, sich energetisch komplett von Russland loszulösen, und Ignitis ist der entscheidende Treiber. Es ist ein Mix aus sicherem Netzbetreiber und aggressivem Green-Tech-Wachstum.


Die Zahlen stimmen auch hier: Die Dividendenrendite liegt bei rund sechs bis sieben Prozent, und der Staat ist als Ankeraktionär an Bord.


$SNP
OMV Petrom aus Rumänien

OMV Petrom ist das größte Energieunternehmen in Südosteuropa. Das Schöne für Anleger ist: Petrom gehört mehrheitlich zur österreichischen OMV $OMV (+0,91 %) – man hat also westliches Management, aber rumänische Wachstumschancen.


OMV Petrom ist zudem nicht nur eine Tankstelle. Der Konzern sitzt auf einem riesigen Schatz. Das Projekt heißt „Neptun Deep“ und ist ein gigantisches Gasfeld im Schwarzen Meer, das die Firma jetzt erschließt. Damit wird Rumänien zum größten Gasproduzenten der EU. Das ist Energiesicherheit für ganz Europa.


Auch die Zahlen sind ziemlich gut. OMV Petrom schwimmt im Geld und zahlt oft neben der normalen Dividende noch eine Sonderdividende. So kommen Anleger in guten Jahren schnell auf acht bis zehn Prozent Rendite.


Quelle Text (Auszug), WELT 14.01.2026

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18 Kommentare

$EAST Ich kann diesen ETF empfehlen für den Osten allgemein :)
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@Investment4Life der hat 98 % USA Anteil ....
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@Gebsen79 vielleicht meinen die hier ja die östliche USA 😂
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@Gebsen79 Nur bis zu einem gewissen Grad. Da es ein synthetisch replizierender ETF ist, kann der ETF Anbieter selbst wählen welche Aktien er bei dem ETF hinterlegt. Er sichert dir aber trotzdem die Rendite des abgebildeten Index zu (hier: MSCI EM Eastern Europe ex Russia Net Total Return Index). Damit besteht der ETF also aus z.B. US Aktien, gibt aber die Rendite der Osteuropäischen Werte im Index wieder.
Ok. Klingt für mich null nachvollziehbar und nach völligem Quark, ohne dir dabei zu nahe treten zu wollen. Mag ja vielleicht alles rechtens und erlaubt sein, vielleicht bin ich da auch einfach zu klassisch aufgestellt, Abend ich mag es schon, wenn ich bekomme was draufsteht. Demnach nix für mich
@Gebsen79 hallo leute.!!

Die Darstellung auf Getquin ist komplett falsch. Bitte im Factsheet schauen, welche Unternehmen hinterlegt sind.
>8% NVIDIA Ist kompletter bullshit.. Sowie der Rest


Bissl recherchieren schadet nicht, anstatt alles auf Anhieb zu glauben.
@GuenDolf falsch.. er besteht genau aus NULL USA aktien.
@Investment4Life Danke für den Hinweis....im Datenblatt steht es tatsächlich anders drin....wollte ja auch nur einen flüchtigen Blick drauf werfen und eigentlich nicht noch irgendwo suchen müssen. Aber danke Dir!
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@Investment4Life @Gebsen79 Ich sags jetzt wirklich ungern, aber bevor man so angefressen reagiert sollte man vielleicht selbst etwas recherchieren... Amundi schreibt auf der Seite zum ETF (https://www.amundietf.de/de/professionell/products/equity/amundi-msci-eastern-europe-ex-russia-ucits-etf-dist/lu2090063160) eindeutig, dass der Index zwar keine US Unternehmen enthält, der ETF selbst jedoch sehr wohl auf US Unternehmen basiert. Genau gesagt besteht der ETF aus: 8,22% Broadcom, 7,66% Meta, 7,61% Microsoft, 5,95% Alphabet usw.
Man beachte den hier wichtigen Unterschied zwischen "Indexkomponente" und "Komponente"...
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wie sieht es mit Quellensteuern aus ?
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@Asgard19 Artikel gelesen?😉
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@Novius überflogen , aber in Polen sagt googel

Die polnische Quellensteuer auf Dividenden beträgt 19 Prozent, davon können 15 Prozent auf die in Deutschland fällige Abgeltungsteuer angerechnet werden. Zu viel gezahlte Quellensteuer (hier: vier Prozentpunkte) kann grundsätzlich zurückgefordert werden.
@Novius und zahlt man nun Quellsteuer in Litauen auf Dividenden?
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Seit wann ist Slowenien im Osten von Deutschland? 😂
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@Buffalo Da steht Osteuropa und nicht Ostdeutschland. :D
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@Metis wenn Slowenien Osteuropa ist, dann kannst du Österreich auch dazu zählen. 😂
Wurde schon immer zu Osteuropa gezählt, vermutlich da es dem ehemaligen Jugoslawien entspringt.
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