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Mein Finanzkompass 2026

Ich will den ersten Tag des Jahres gerade mal dazu nutzen um mir meine finanziellen Eckpfeiler für 2026 vor Augen zu führen. In gewisser Weise ein kleines, öffentliches Selbstgespräch um nicht den Fokus zu verlieren und eine Leitline zu haben an der man sich dann das Jahr über entlanghangeln kann.

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Ausgangslage: Ich bin wegen meines beruflichen Hintergrunds schon immer sehr Immobilienlastig bei meinen Investments. Auch 2025 war das nicht anders, über 90% meiner Assets sind Immobilien, weniger als 10% „andere“ – hierzu gehört auch das reguläre Wertpapierdepot. Grundsätzlich fühle ich mich mit einer Übergewichtung in „Steinen“ durchaus wohl, dennoch möchte ich das Verhältnis etwas verschieben um einen größeren Anteil schnell liquidierbarer Assets zu haben. Erstrebenswert ist außerdem weniger Exposure auf Grund von möglichen zusätzlichen staatlichen Regulierungen im Bereich des Miet- und Immobilienrechts (energetische Sanierungspflicht, Mietpreisregulierungen etc.).


Das Depot ist bei mir klar auf Ausschüttungen angelegt, da ich ja bereits über 50 Jahre alt und nicht mehr voll berufstätig bin. Ich brauche also etwas, von dem ich leben kann. In meinem Depot finden sich themenbedingt somit hauptsächlich ‚langweilige Dividendenwerte und ETFs‘. Schön wäre es bis Ende 2026 durchschnittlich 2tsd Euro netto pro Monat an Ausschüttungen zu generieren.


Maßnahme1: Es befindet sich eine kleine Wohnung im Verkauf – Notartermin ist in der zweiten Januarwoche. Erlös nach Abzug Makler- und Transaktionskosten ca. 200tsd, die direkt ins Depot fließen werden. Ich werde meine bestehenden Positionen $TDIV (-0,05 %) und $WINC (+0,82 %) ausbauen sowie meine Einzelaktien $BATS (-2,12 %) , $RIO (+2,7 %) und $PETR4 (+0,57 %) aufstocken.


Maßnahme2: Verkauf eines kleinen Baugrundstücks - wann da ein Abschluss kommt ist aber noch nicht absehbar, da das Grundstück etwas speziell ist. Ich denke ein Verkauf in 2026 ist aber realistisch – Erlös ca. 160tsd. Mit dem Geld möchte ich ein paar weitere Einzelaktien ins Depot nehmen. Je nachdem wie die Kurse bis dahin gelaufen sind denke ich da an: $PZU (+0,28 %) , $PFE (+1,35 %) und $CA (-0,53 %). Eventuell stocke ich auch $JEGP (+0,66 %) weiter auf.


Maßnahme3: Im Februar/März bekomme ich voraussichtlich mein Geld zurück, welches ich einem Gemeinschaftsprojekt für diverses Baumaterial ausgelegt habe. Ca 12tsd Euro. Auch das wird ins Depot wandern. Gegebenenfalls gibt es auch schon erste Rückflüsse aus meinem ersten Haus-Aufteilerprojekt. Wieviel da raus kommt ist aber Spekulation, außerdem kommt da das Geld auf GmbH-Ebene zurück, so dass das erst mal „nicht zählt“.


Maßnahme4: Hier handelt es sich um das größte Brett. Ob das klappt, weiß ich noch nicht – ich gebe dem Ganzen im Moment eine realistische Umsetzungschance von 25-50%. Ich möchte mit zwei Geschäftspartnern ein Paket aus drei Häusern übernehmen. Eine vorläufige Zusage vom Verkäufer haben wir, aber wir müssen es hinbekommen eine Finanzierung aufzustellen. Wir brauchen etwa 3,5 Mio Euro von der Bank und somit wird das sicher nicht einfach werden, zumal wir nur bis Ende Februar Zeit dafür haben und die Häuser einen nicht unerheblichen Gewerbeanteil haben, der von Banken grundsätzlich negativ gesehen wird. Falls es was wird, werde ich berichten. Es wäre mein letzter großer Deal in dem Bereich. Zwei Häuser würden wir aufteilen und abverkaufen, das dritte würden wir behalten.


(Bild generiert mit Lovart.ai, modifiziert in Photoshop)

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2 Kommentare

Hört sich nach einem Plan an! Wie weit seid ihr mit den Finanzierungsgesprächen bei der Bank? Solltest Du Hilfe benötigen, so gerne melden. Bin selbst in diesem Bereich beruflich tätig.
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