Liebe Community
Wird die CSGN>UBS Umwandlung automatisch stattfinden oder muss man diese selbst als neue Transaktion auf Getquin erfassen?
Vielen Dank für Euer Feedback ;)
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24Im laufenden Monat hat sich wieder einiges getan - das Rebalancing in meinem Value und Momentum Portfolio ist auch durch. Es sind dieses Mal tatsächlich zwei Unternehmen aus dem DACH-Raum dabei und ich habe wieder etwas dazugelernt: Salzgitter produziert "grünen" Stahl - spannend, aber meiner Meinung nach noch ausbaufähig.
Wie immer könnt ihr hier im Post bei getquin direkt die meisten Dinge nachlesen. Hier gibts meinen aktuellen Blogbeitrag dazu:
Bereits Ende Februar zeichnete sich ab, dass die Erholung von Anfang 2023 ins Stocken gerät. Inflationssorgen liessen die Investierenden vorsichtig werden. Am Freitag, den 10. März 2023, gab es eine weitere Hiobsbotschaft aus dem amerikanischen Markt: Die Silicon Valley Bank meldete Konkurs an. Es handelte sich dabei um eine Bank, welche vor allem auf die Finanzierung von Startups spezialisiert war. Am letzten Sonntag kam es dann zur nächsten Bankschliessung: Die Signature Bank in New York musste ihre Tätigkeit einstellen. Sie war ursprünglich im Immobilienkreditgeschäft tätig. Neu hatte sie viele Einlagen von Unternehmen im Bereich der Kryptowährungen. Beide Banken hatten ein Problem: Ihr Geschäft war kaum diversifiziert und so kam es zu Liquiditätsengpässen und einem sogenannten Bank-Run, bei welchem viele Kundinnen und Kunden ihr Geld gleichzeitig abziehen wollten.
Die Federal Deposit Insurance Corporation, FDIC - sozusagen die Institution, welche für Einlagensicherungen in den USA zuständig ist - reagierte jedoch sofort: Sie sicherte die Einlagen und sorgte dafür, dass diese beiden Ereignisse nicht zu weiteren Problemen im Finanzsystem führten.
Am Montag danach stürzten die Börsenkurse auf breiter Front dennoch in den Keller. Aber bereits am Dienstag war alles wieder vergessen und wir sahen stark steigende Kurse: Es reichte offenbar aus, dass die Inflation in den USA den Erwartungen entsprach und bei rund 6 % stagnierte. Das heisst, während acht Monaten in Folge ging die Inflation in den USA zurück. Das lässt uns hoffen, dass sich nicht alles zu stark verteuert und die Zinsen nicht zu stark steigen. Dennoch ging es die darauffolgende Woche volatil weiter und direkt am nächsten Wochenende gab es den nächsten "Knaller" mit der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS.. die grösste Schweizer Bank schluckt also die zweitgrösste - mal sehen ob das langfristig gut geht oder hier ein noch grösseres Klumpenrisiko geschaffen wurde.
Vermögensverwaltung - Value & Momentum weltweit
Auch im März 2023 ist die Rendite im Value und Momentum Portfolio etwas zurückgegangen. Heute sehen wir eine durchschnittliche Rendite von 14.4 % und eine Rendite seit Start von 51 %. Im Moment kommt das Portfolio nicht so richtig vom Fleck. Aber die Vergangenheit zeigt, dass es nicht viel braucht, damit die Börsenkurse stark ansteigen. Niemand kann wissen, was morgen passiert - wer zum Beispiel ein Jahr wie 2021 an der Börse verpasst, macht die ganze Rendite zunichte. Daher gilt: Dabei bleiben ist alles und was man braucht, ist Geduld.
Rebalancing Value und Momentum
Auch diesen Monat konnte ich wieder zwei Unternehmen finden, welche unterbewertet sind und die strengen Qualitätskriterien erfüllen, um ins Portfolio aufgenommen zu werden:
Neu dabei ist die österreichische Voestalpine AG, welche auf die Stahlverarbeitung spezialisiert ist: Mit 500 Konzerngesellschaften und Standorten in 50 Ländern ist sie auf 5 Kontinenten tätig.Auch die Salzgitter AG ist in der Stahlproduktion und Verarbeitung tätig und hat ihren Hauptsitz in Deutschland.
Beide Unternehmen schauen auf eine lange Geschichte zurück - Salzgitter wurde sogar bereits 1858 gegründet. Erst im Jahr 1961 erhielt das Unternehmen seinen heutigen Namen. Die Energiepreise und die Stahlpreise haben sich etwas normalisiert, was den beiden Unternehmen zugutekommt. Beide Unternehmen sind sehr günstig bewertet und weisen ein hohes Momentum auf.
Verkauft wurde ZIM Integrated Shipping. Das israelische Unternehmen ist zwar noch immer günstig bewertet, hat jedoch sein Momentum komplett verloren. Nur dank der hohen Dividendenausschüttungen betrug der Verlust "lediglich" -31 %. Was noch immer deutlich hinter den Erwartungen liegt. Die Containerschifffahrt konnte nach der Corona-Pandemie von einer hohen Nachfrage und Aufholpotenzial profitieren. Beides hat sich jedoch normalisiert und die Preise in diesem Segment sind gesunken.
Vermögensverwaltung - die Neuen im Portfolio
Salzgitter AG
Wie der Name des Unternehmens vermuten lässt, liegt der Hauptsitz in der deutschen Stadt Salzgitter mit rund 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Den heutigen Namen erhielt die Salzgitter AG im Jahr 1961. Die Wurzeln des Unternehmens gehen jedoch bis ins Jahr 1858 zurück.
Die Salzgitter AG ist in die folgenden Geschäftsbereiche aufgeteilt:
Ab 2021 lieferte die Salzgitter AG grüne Flachstahlprodukte zum Beispiel an Werke der Mecedes-Benz AG. Die Besonderheit daran ist, dass der CO2-Fussabdruck um über 66 % bis 75 % reduziert werden konnte: Um CO2 einzusparen, investierte Salzgitter bereits im Jahr 2019 in die Produktion von Wasserstoff. Den Strom für die Wasserstoffproduktion liefern Windkraftanlagen auf dem Gelände der Salzgitter AG. So wird sichergestellt, dass es sich um sogenannten grünen Wasserstoff handelt, welcher mit erneuerbarer Energie hergestellt wird.
Voestalpine AG
Die Voestalpine AG ist ein österreichisches Unternehmen mit dem Hauptsitz in Linz. Seine Gründung geht auf das Jahr 1938 zurück. Erst im Jahr 1995 fand die Privatisierung mit der Erstnotierung an der Wiener Börse statt.
Das Unternehmen verarbeitet, entwickelt, produziert und vertreibt Stahlprodukte international, aber vor allem auch in Österreich und Europa. Beliefert werden vor allem Bahnunternehmen, die Automobilbranche, das Bauwesen, der Maschinenbau, die Erdöl- und Erdgasindustrie, aber auch die Luft- und Raumfahrt sowie der Bereich Energietechnik.
Heute ist Voestalpine in den in den folgenden Segmenten tätig:
$SZG (+1,46 %)
$VOE (+1,09 %)
$ZIM (-1,01 %)
#value
#valueinvesting
#momentum
#investieren
#märkte
#nachhaltig
$CSGN
$UBSG (-1,38 %)
Man muss sich auch Fehler eingestehen & dabei am besten nicht vergessen auch über sich selbst mal zu lachen zu können. Schönen #memefriday euch. 🙌🏻 $CSGN

Vorgestern $SIVB gestern $CSGN morgen $DBK (-1,02 %) ?
Die Kreditausfallversicherungen (CDS) auf Deutsche Bank steigen gerade dramatisch an! Aktienkurs fällt wie ein Stein und zieht den DAX nach unten.
Wer 2008 miterlebt hat, ahnt, was das bedeutet. Und wer die Bilanz der Deutschen Bank etwas kennt, ahnt was ein Kollaps für Deutschland und die Weltwirtschaft bedeuten würde.
Und dann noch das: "There is no cause for concern about the German banking sector, a spokesperson for the German government said on Friday." (Reuters)
Nur ein Hinweis, was man die nächsten Tage auf dem Schirm haben sollte.
Nachtrag: Die CDS auf $DBK (-1,02 %) zeigen mittlerweile ein Insolvenzrisiko von 25% innerhalb der kommenden 5 Jahre an. In den Büchern stehen übrigens Derivate im Wert von ca. 50.000 Mrd €.
Kennen wir die Risiken in der Bilanz von Credit Suisse 🇨🇭?
Nein! Also nicht einfach blind jetzt in die Aktie $CSGN reinspringen!
... und wer profitiert von der "Bankenkrise" ..?
> Bitcoin
> Edelmetalle
> Luxusgüter
-60% an einem Tag! und das für ein Traditionshaus. $CSGN
Es stellt sich die berechtigte Frage: "Was haben die Bankensysteme von der Finanzkrise 2008 gelernt?" :o(
Ist vielleicht eine blöde Frage, aber wieso wird jetzt die $CSGN nicht von der Börse genommen? Anscheinend kann man sie immer noch handeln.
$CSGN . So auffällig unauffällig .
Anleiheninhaber der Banken verlieren erneut
Im Rahmen der Übernahme der Credit Suisse ($CSGN) hat die Schweizer Aufsichtsbehörde Finma beschlossen, das AT1-Kapital der Credit Suisse vollständig abzuschreiben. Dabei handelt es sich um nichts anderes als Wandelanleihen (auch bekannt als Coco), die in Eigenkapital umgewandelt werden, wenn eine Bank in Schwierigkeiten gerät. Dies ist ein Mechanismus, der nach 2008 eingeführt wurde, um das Kapital der Banken bei Bedarf zu stärken.
Dieser Schritt kam für viele überraschend. Könnte dies einen Ausverkauf von Bankschulden auslösen?
Die Credit Suisse war in den letzten Jahren der schlechte Schüler unter den systemrelevanten Banken in Europa, und mit dem Vertrauensverlust ihrer Kunden (und in gewissem Maße auch der Anleger) war eine Übernahme durch den langjährigen Rivalen UBS ($UBSG (-1,38 %)) die naheliegendste Folge.
Für sie sieht es nach einem guten Geschäft aus, denn sie zahlt nur einen Bruchteil des Eigenkapitals der Bank, das Ende letzten Jahres auf 49 Mrd. USD geschätzt wurde. Nun wird die UBS wahrscheinlich einige Vermögenswerte verkaufen müssen, um Wettbewerbsfragen in den Griff zu bekommen, aber dieses Geschäft wird wahrscheinlich wertsteigernd sein und eine willkommene Nachricht für das Bankensystem als Ganzes darstellen.
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