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Anleiheninhaber der Banken verlieren erneut


Im Rahmen der Übernahme der Credit Suisse ($CSGN) hat die Schweizer Aufsichtsbehörde Finma beschlossen, das AT1-Kapital der Credit Suisse vollständig abzuschreiben. Dabei handelt es sich um nichts anderes als Wandelanleihen (auch bekannt als Coco), die in Eigenkapital umgewandelt werden, wenn eine Bank in Schwierigkeiten gerät. Dies ist ein Mechanismus, der nach 2008 eingeführt wurde, um das Kapital der Banken bei Bedarf zu stärken.


Dieser Schritt kam für viele überraschend. Könnte dies einen Ausverkauf von Bankschulden auslösen? 


Die Credit Suisse war in den letzten Jahren der schlechte Schüler unter den systemrelevanten Banken in Europa, und mit dem Vertrauensverlust ihrer Kunden (und in gewissem Maße auch der Anleger) war eine Übernahme durch den langjährigen Rivalen UBS ($UBSG (-1,11 %)) die naheliegendste Folge.


Für sie sieht es nach einem guten Geschäft aus, denn sie zahlt nur einen Bruchteil des Eigenkapitals der Bank, das Ende letzten Jahres auf 49 Mrd. USD geschätzt wurde. Nun wird die UBS wahrscheinlich einige Vermögenswerte verkaufen müssen, um Wettbewerbsfragen in den Griff zu bekommen, aber dieses Geschäft wird wahrscheinlich wertsteigernd sein und eine willkommene Nachricht für das Bankensystem als Ganzes darstellen.


#banken
#ubs
#creditsuisse

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7 Kommentare

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Kann man momentan Parallelen ziehen zur Finanzkrise 2008, indem man den stark gefallenen Anleihenmarkt und damit verbunden die Verluste der Banken die teilweise realisiert werden müssen, einhergehender Vertrauensverlust der Kunden und Anleger, mit den damals geplatzten Hypothekenanleihen gleichsetzt?
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@EnjoyCapitalism Morgen! Ich glaub das ist die goldene Frage, wo man aktuell nicht eine richtige oder falsche Antwort hat.
Was wir merken, ist dass die Monetarisierung der Banken, ab einem bestimmten Zinsniveau, sehr anspruchsvoll wird. Und wie damals mit den Hypothekenanleiehen, müssen jetzt die Regulatoren einen Weg finden, den Banksektor stabil zu halten. Wenn nämlich eine große Bank untergeht, dann hast du sehr schnell Liquiditätsprobleme bei deren Kunde (sei es Private oder Firmen) und dies hätte natürlich wirtschaftlich gesehen sehr schwere Konsequenzen. Aber deswegen haben jetzt die Fed & Finma jeweils eingegriffen (und bei CS hätte dies schon vor Jahren passieren müssen, nur dass deren Haupt-Investoren und der Regulator es nicht wollten).

Was man aber sagen muss, ist dass News/Gerüchte/Angst sich viel schneller verbreiten durch soziale Medien als damals in 2008.
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@TheRealRapha wird auf jeden Fall spannend, vor allem wenn man bedenkt dass eine Rettung von Banken nur mit massiver monetärer Unterstützung möglich ist, was bedeutet dass die Inflationsbekämpfung gefährdet ist. Dazu noch drohende Rezession. Die Notenbanken sind momentan in einer Zwickmühle.
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Persönliche Frage.

Bei deinem Verständnis des Finanzsektors, wieso hast du „nur“ Anteile an Blackrock und sonst keine Finanzdienstleister/Banken im Depot?

Mir ist bewusst, dass in der jetzigen Situation nicht abzusehen ist, wie das ganze dieses Jahr laufen wird.

Aber du könntest dich doch schonmal so positionieren, dass du bei entsprechenden Ausgängen auch direkt bei den richtigen Unternehmen zugreifen kannst. ( Stichwort: $ALLY )
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@Gerit Hab auf so eine Frage gewartet 😅 Ich hatte lange Versicherungstiteln im Portfolio, da ich diese passend für mein Portfolio fand, hauptsächlich wegen interessante & stabile Dividenden. Dies war auch der Grund warum ich Blackrock ins Portfolio genommen hatte.

Und zu den Bank Titeln, finde da gibt es viel bessere Nichen/Sektoren, wo man sei es Wachstum bekommen kann oder stabile Dividenden. Insb. bezogen auf EU Banken, da läuft schon seit Jahren nix mehr. Ich bin auch bei DB investiert (durch Unternehmensanteile von meiner Zeit dort, aber das ist leider sehr überschaubar und deswegen auch nicht eingepflegt :))
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@TheRealRapha

Danke für deine Antwort.

Hast natürlich recht, dass das Wachstum überschaubar ist.

Bei Banken hab ich das Gefühl und aus dem was ich bei Buffett mitnehmen konnte, dass man da wirklich nur einmal alle 10-20 Jahre die Chance hat gut einzusteigen, da macht der Einstieg wirklich am meisten aus, bei Big Tech oder ähnliches, kann man entspannt abwarten und die Unternehmen wachsen schon irgendwie in die Bewertungen rein, aber bei Banken kann man auch gerne mal 10 Jahre seitwärts laufen (ex. Dividenden)

Ich sehe für dich gutes Potential, vor allem, da jetzt der ganze Sektor starker Volatilität unterliegt und vielleicht können wir als Community dann auch noch etwas bei lernen und von deiner Erfahrung und deinem Wissen profitieren. :)
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@Gerit Danke dir ist lieb. Wir schauen intern zu welchen Themen wir Mehrwert bieten können und wenn dies dann passt, dann machen wir es sehr gerne :)
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