Bereits gestern wollte ich bei $BRNT (-8,81 %) shorten. Doch leider konnte ich bei Traders Place keine Zertifikate handeln 🧐
Nun also verspätet.
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10Bereits gestern wollte ich bei $BRNT (-8,81 %) shorten. Doch leider konnte ich bei Traders Place keine Zertifikate handeln 🧐
Nun also verspätet.
Soeben vom Derivat auf $BRNT (-8,81 %) getrennt. Wird mir zu heiß übers WE, auch wenn sich der Krieg wohl noch ziehen wird.
Der diesmonatige Neuzugang ist $TEM (+3,67 %)
Durch das durch $BRNT (-8,81 %) frei gewordene Kapital konnte hier heute die erste Tranche erfolgen. Im Laufe des Monats wird die zweite Tranche folgen.
Den Erlös des $SPGI (-0,09 %) Scheins nun in einen kleinen Mini Future (4er Hebel) mit SL auf $BRNT (-8,81 %) investiert, um von weiteren steigenden Ölpreisen zu partizipieren.
Entscheidend wird hierbei sein, sich im Richtigen Moment zu lösen. Daher wird ein manueller SL regelmäßig nachjustiert.
$OXY (-1,54 %)
$OD7F
$OOEA
$XOM (+0,3 %)
$BRNT (-8,81 %)
$SLB (+5,06 %)
$COP (-0,9 %)
$WENS (-0,06 %)
$EXH1 (-0,16 %)
$SHEL (-0,78 %)
$PETR4 (-3,25 %)
Die Spannungen werden schnell erledigt sein. Hohe Ölpreise schaden den amerikanischen Verbrauchern. Das will Trump verhindern. Er will auch mit China ein Abkommen schließen. China importiert viel Öl aus Iran, was ihnen schaden wird. Das gilt ebenso für Indien, mit dem Trump ebenfalls ein Abkommen schließen will.
Trump ist Israel-freundlich und möchte Israel helfen, ihre militärischen Ziele zu erreichen. Dennoch wird er Israel dafür nicht viel Zeit geben. Das wird entweder so schnell wie der Sechs-Tage-Krieg oder spätestens nach zwei Wochen vorbei sein, durch Trump erzwungen.
$OXY (-1,54 %)
$OD7F
$OOEA
$00XM
$BRNT (-8,81 %)
$IS0D
$SLB (+5,06 %)
$COP (-0,9 %)
$WENS (-0,06 %)
$EXH1 (-0,16 %)
$WNRG (-1,41 %)
$SC0V (-0,26 %)
https://oilprice.com/Energy/Oil-Prices/JP-Morgan-Oil-Could-Hit-130But-Were-Still-Calling-60.html
Etwa 20 % der weltweiten Ölproduktion fließen durch die Straße von Hormus
Etwa 90 % der iranischen Ölexporte passieren jährlich die Straße von Hormus, das entspricht etwa 83 % aller iranischen Exporte. Dies liegt daran, dass sich fast alle iranischen Ölexportterminals und großen Häfen im Persischen Golf befinden und es außerhalb der Straße keine nennenswerten Alternativrouten wie Tiefseepiers oder Pipeline-Infrastruktur gibt.
Die Straße von Hormus ist ein schmaler Meeresabschnitt zwischen Iran und Oman.
Er ist nur 33 Kilometer breit, doch täglich werden fast 21 Millionen Barrel Öl durch ihn transportiert.
Das entspricht einem von fünf Barrel, die auf der Erde verbraucht werden. Es handelt sich um den mit Abstand wichtigsten Energieengpass auf unserem Planeten.
Aus diesem Grund wäre es eine Katastrophe, wenn die Straße von Hormus auch nur teilweise geschlossen wird, verlieren wir den Zugang zu mehr als 10 Millionen Barrel Öl pro Tag.
Es gibt keine realistischen Ausweichrouten. Pipelines? Schon fast ausgelastet. Ausweichhäfen? Zu klein.
Man kann nicht über Nacht 20 % des Ölverkehrs umleiten.
Nach etwas Recherche und meiner Einschätzung was würde passieren/was wären die Folgen, wenn die Straße von Hormus blockiert, geschlossen werden würde:
Strategisch:
Die Straße von Hormus ist der weltweit kritischste maritime Engpass. Täglich passieren rund 20 % des weltweit gehandelten Rohöls und 30 % der weltweiten Flüssigerdgaslieferungen diese schmalen Gewässer. Würde der Iran die Straße durch Minen, Schiffsabwehrraketen, Drohnenangriffe oder Schnellboote sperren oder erheblich stören, würde dies nicht nur eine regionale Krise auslösen, sondern auch einen systemischen Schock für die Weltwirtschaft, die Lieferketten und die Sicherheitsarchitektur bedeuten.
Vermutliche erste Effekte:
Energie-Spitzenpreis: Rohöl könnte innerhalb weniger Tage um 30 bis 60 US-Dollar steigen. Brent könnte je nach voraussichtlicher Dauer der Störungen 130 bis 150 US-Dollar erreichen. Erdgas, insbesondere Flüssiggas für Asien, würde akut knapp werden. Erwarten Sie einen Anstieg der *JKM-LNG-Benchmarks in Japan und Korea.
*JKM steht für Japan Korea Marker und ist ein wichtiger Preisbenchmark für Flüssigerdgas (LNG) im asiatischen Markt, insbesondere für Lieferungen nach Japan, Südkorea, China und Taiwan. Der JKM wird von S&P Global Platts ermittelt und spiegelt den Spotmarktpreis von LNG-Ladungen wider, die ab Schiff (DES) geliefert werden
Marine- und kinetische Eskalation: Die in Bahrain stationierte Fünfte US-Flotte würde rasch mobilisiert. Minenräumung, Marineeskorten und möglicherweise kinetische Angriffe auf iranische Küstenstellungen wären die Folge. Israel könnte im Libanon oder in Syrien präventiv vorgehen, da es eine regionale Einkreisung befürchtet.
Folgeeffekte:
Globale Handelsschocks: Energietransporte müssten über den Suez- Kanal oder das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet werden, was Kosten und Lieferzeiten erhöht. Die Transportversicherungsprämien steigen rasant. Die Preise für Containertransporte steigen erneut, insbesondere nach Europa und Asien. Es ist mit zusätzlichen Hafenüberlastungen und kaskadierenden logistischen Verzögerungen zu rechnen.
Makroökonomisch:
Die Zentralbanken energieimportierender Länder (Indien, Japan, EU) beginnen mit defensiven Devisenmarktinterventionen und der Notbeschaffung von Energie. Es ist mit einem Abbau der Reserven, einer Umverteilung des Staatsvermögens und möglichen verdeckten bilateralen Abkommen mit den Golfstaaten zu rechnen.
Lieferketten werden belastet:
Die Düngemittelpreise steigen aufgrund von Erdgasknappheit. Nahrungsmittelpreise, insbesondere Weizen und Sojabohnen, steigen sprunghaft an. Länder, die auf subventionierte Energie angewiesen sind (Pakistan, Ägypten, Indonesien), sind mit Währungsproblemen und inländischer Instabilität konfrontiert.
Staatskreditrisiko:
Steigende Energiekosten belasten die Leistungsbilanzen der Schwellenländer. Länder geraten zunehmend unter Druck, was zu Interventionen des IWF und Herabstufungen der Staatsverschuldung führt. Die Peripherie der Eurozone gerät erneut unter Druck.
US-Finanz- und Militärdruck:
Steigende Ölpreise treiben die Inflationsrate wieder in die Höhe, während die Fed unter Druck steht, die Zinsen zu senken. Die Zinsaufwendungen für US-Schulden steigen. Gleichzeitig steigen die Verteidigungsausgaben sprunghaft an. Die Dollarnachfrage ausländischer Zentralbanken schwächt sich ab, während das Angebot an Staatsanleihen steigt. Dies erhöht das Risiko eines langfristigen Liquiditätsvakuums. Die Zinsen könnten sogar bei stagnierendem Wachstum steigen.
China, der Hauptabnehmer iranischen Öls, befindet sich in einer geopolitischen Zwickmühle. Es könnte diplomatisch intervenieren oder iranischen Lieferungen sogar eine Marineeskorte zur Verfügung stellen. Dies wäre eine direkte Herausforderung für die US-Hegemonie. Russland profitiert von höheren Energiepreisen und globaler Ablenkung und stärkt so seinen Einfluss in der Ukraine.
Maritime Cyber -Sabotage, Hackerangriffe auf die Ölinfrastruktur oder psychologische Störkampagnen gegen die Golfstaaten oder die kritische Infrastruktur der USA könnten auch Folgen.
Weitere Vermutliche Folgen einer Schließung von Hormus:

+ 1
Ich habe mich heute Morgen entschlossen unsere Familie gegen den schwankenden Ölpreis für unsere alte Heizung (so lange sie noch läuft) abzusichern.
Ziel ist eine Absicherung gegen den volatilen Ölpreis, da ich gezwungen bin genau dann Öl zu kaufen, wenn die Tanks leer sind. Dass kann in einem Tief sein, oder eben in einem Hoch.
Hierfür habe ich den halben zu erwartenden Preis für eine Volltankung der Tanks in $CRUD (-8,83 %) und damit orientiert am WTI (West Texas Intermediate) angelegt. Der Preis meiner erworbenen Anteile mit [8,3853€] ist verglichen mit den Preisen in 2024 ein recht guter Kurs.
Zusätzlich gehen nun jeden Monat per Sparplan 250€ in $BRNT (-8,81 %) und damit in den Brent (Nordseeölfelder). Hoffe damit die zweite Hälfte der Heizöltanks zu besparen. Durch die monatliche Sparrate erhoffe ich mir einen normalen durchschnittlichen Preis.
Was haltet ihr davon?
Wie macht ihr das mit eurer Heizöllieferung?
Vicki Hollub, CEO von Occidental ($OXY (-1,54 %) ), warnt vor einem möglichen Engpass bei der Ölversorgung bis Ende 2025 aufgrund unzureichender Ersatzreserven für Rohöl ($BRNT (-8,81 %) ).
Sie betont die Notwendigkeit einer verstärkten Exploration (suche nach neuen Ölquellen) und Produktion, um zukünftige Nachfrage zu decken.
Derzeit hält ein Überangebot die Ölpreise niedrig, aber Hollub erwartet eine Verschiebung im Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage bis 2025.
Die Prognose der OPEC deutet auf eine steigende weltweite Ölnachfrage hin, was zu einem Angebotsdefizit führen könnte, es sei denn, die Produktion wird erhöht.
Citi Research ($C (+0,56 %) ) hat seine Brent-Preisprognosen ($BRNT (-8,81 %) ) für 2024 und 2025 aufgrund von Bedenken hinsichtlich Überangebots gesenkt.
Trotzdem wird erwartet, dass die Preise 2024 über 70 US-Dollar pro Barrel bleiben, da der globale Ölmarkt laut Citi durch OPEC+ "fein ausbalanciert" wird.
Die jüngsten Ereignisse im Roten Meer könnten kurzfristig zu einer Erhöhung des Risikoaufschlags führen.
Die Prognose für 2024 sieht vor, dass OPEC+
Produktionskürzungen beibehält und erst 2025 damit beginnt, diese zu reduzieren.
Für 2025 werden Herausforderungen für OPEC+ erwartet, da trotz verlängerter Produktionskürzungen ein beträchtlicher Überschuss droht, was es schwierig machen könnte, den Preis von 70 US-Dollar pro Barrel für Brent aufrechtzuerhalten.

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