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Die wichtigste Bitcoin Nachricht des Jahres und trotzdem reden viel zu wenige darüber

Stellt euch vor, ihr investiert jahrelang nach geltendem Recht. Ihr haltet eure Bitcoin über 12 Monate, plant langfristig und baut Vermögen auf.

Jetzt steht genau diese Regel auf dem Prüfstand.

Die Bundestagspetition zum Erhalt der einjährigen Haltefrist für Bitcoin und andere Kryptowährungen hat das notwendige Quorum erreicht. Das Thema landet damit im Petitionsausschuss des Bundestages. (Epetitionen⁠)

Egal ob ihr Bitcoin besitzt oder nicht – hier geht es um etwas Grundsätzlicheres:

Wie verlässlich sind die Spielregeln für langfristige Anleger?

Für mich ist Bitcoin kein Lottoschein.

Ich kaufe regelmäßig, denke in Jahrzehnten und nehme bewusst die Volatilität in Kauf.

Wenn der Staat die Regeln im Nachhinein verändert, betrifft das nicht nur Bitcoin. Es betrifft das Vertrauen in den gesamten Investitionsstandort Deutschland.

Man kann Bitcoin lieben.

Man kann Bitcoin hassen.

Aber Rechtssicherheit sollte kein Diskussionsthema sein.

Mich interessiert eure Meinung:

Sollte die einjährige Haltefrist bestehen bleiben oder sollten Kryptogewinne unabhängig von der Haltedauer künftig immer besteuert werden?

Ich bin gespannt auf eure Argumente. Bitte sachlich das Thema ist wichtiger als jede Kursbewegung.

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#BTC
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#Langfristig
#Vermögensaufbau
#Blockchain
#deutschland

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14 Kommentare

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Freistellungsauftrag erhöhen auf bis zu 50.000€ im Jahr, alles darüber mit dem persönlichen Steuersatz versteuern und dann auch Edelmetalle und Krypto miteinbeziehen.
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@GreenWash 50k wird sicher ein Traum bleiben aber im Prinzip stimme ich dir zu. Die Abgeltungssteuer muss weg, es kann doch nicht sein das Leute die Millionen an der Börse verdienen weniger Steuern zahlen, als die die dafür hart arbeiten.
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@Marcie Bin ich ganz deiner Meinung. 🙌
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@GreenWash Warum persönlicher Steuersatz? Einfach nur nein!
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@Marcie Dann muss aber unterschieden werden zwischen Dividenden und realisierten Kursgewinnen
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Genau das ist der Punkt. Arbeitseinkommen wird teilweise deutlich höher belastet als Kapitalerträge. Wenn man die Besteuerung gerechter gestalten will, sollte man das gesamte System betrachten – nicht nur einzelne Einkommensarten.
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Können ja die Regeln ändern, aber für Altbestände sollten auch die alten Regeln gelten.
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Finde die Aufregung darum übertrieben. Klar wäre es geiler für mich, wenn alles so bleibt wie es ist. Aber kann schon auch nachvollziehen wenn man die Regeln ändert.
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Sei doch froh, dass du lange genug in den Genuß gekommen bist. Irgendwann kommt immer die Steuer drauf, also warum sollte es bei Krypto eine dauerhafte Ausnahme geben....
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War doch bei Aktien genauso schon als die Haltefrist wegfiel. Ok für Altbestände gibt/gab es einen Freibetrag auf alte Gewinne von 100k aber das war auch ein kleiner Tropfen auf den Stein.
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Vielleicht haben wir Glück und das Thema kommt gar nicht mehr durch den Bundestag, weil der Laden vorher schon auseinanderfliegt.

Aber es ist natürlich ärgerlich dass man ein paar Spielregeln ändert nur weil man das große Geld wittert - welches so bestimmt nicht kommen wird oder größtenteils durch den nötigen Bürokratieapparat aufgezehrt wird.
Es müsste dann genauso konsequent auf Edelmetalle, Kunst u.ä. angewendet werden.

Am Ende ist es ein weiterer Schritt aus einer bestimmten politischen Ecke, sich unbeliebt zu machen und die uninformierten Massen um sich zu scheren während man den eigenständig denkenden und handelnden Menschen vergrämt.
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@Artiskon Dann macht es die nächste Regierung, Geld brauchen doch alle. (Bei den ganzen Wahlgeschenken)
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Gab es Anfang der 1990er Jahre schon mal mit Immobilien. Da wurde die Steuerfreiheit auf Gewinne mit Immobilien nach einer Haltefrist von 2 Jahren auf 10 Jahre erhöht. Alle gingen davon aus, dass alle, die Immobilien zu diesem Zeitpunkt bereits 2 Jahre hielten, safe waren. Vertrauensschutz. Aber das war einbFall von denkste. Wolltest Du z.B. 5 Jahre nach Erwerb verkaufen, war der Gewinn wieder steuerpflichtig, obwohl DuneinnJahr vorher (vor Beginn des neuen Rechts) steuerfrei hättest verkaufen können.
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Selbst wenn es kommt kann von “im Nachhinein” keine Rede sein. Verkaufe, bevor ein neues Gesetz in Kraft tritt, problem solved.
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