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Mögliche Profiteure ?!

Sollte es zu einer militärischen Eskalation oder einem direkten Angriff der USA im Iran (oder generell im Nahen Osten) kommen, reagieren in der Regel drei Sektoren am stärksten: Rüstung (Verteidigung), Energie (Öl/Gas) und Sichere Häfen (Gold/Edelmetalle).

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1. Rüstungsindustrie (Defense & Aerospace)

Dieser Sektor profitiert direkt durch die Erwartung von Regierungsaufträgen für Munition, Raketensysteme, Drohnen und Logistik. US-Unternehmen stehen hier im Fokus, aber auch europäische Werte ziehen oft mit an.

$LMT (+2,77 %)

$RTX (+1,67 %)

$NOC (-0,33 %)

$GD (+0,86 %)

$RHM (-1,46 %)


ETF-Option (Breite Streuung):

iShares US Aerospace & Defense ETF (Fokus auf US-Rüstung):


VanEck Defense UCITS ETF.

VanEck Defense ETF: WKN: A3D9M1 / ISIN: IE000YYE6WK5


2. Energiesektor (Öl & Gas)

Der Irak ist ein bedeutender Ölproduzent. Ein Konflikt in dieser Region schürt sofort Ängste vor Angebotsverknappung oder Blockaden (z. B. Straße von Hormus). Der Ölpreis (Brent/WTI) steigt meist sprunghaft an, was die Margen der großen Ölkonzerne (Big Oil) erhöht.


$CVX (+4,28 %)

$TTE (+0,21 %)

$OXY (+0,63 %)

$SHEL (+0,01 %)

$XOM (+1,86 %)


Zertifikate auf den Ölpreis:

Wer direkt auf den Rohstoffpreis (Brent Crude Oil) setzen möchte, nutzt oft ETCs (Exchange Traded Commodities).

WisdomTree Brent Crude Oil: WKN: A1N49P/M/N / ISIN: JE00B78CGV99


3. Sichere Häfen (Gold & Dollar)

In Zeiten militärischer Unsicherheit flieht Kapital aus risikoreichen Anlagen (wie Tech-Aktien) in sogenannte "Safe Havens".

Gold: Gilt als Krisenwährung Nummer 1.

US-Dollar: Zieht oft an, da er als stabilste Währung gilt, was wiederum exportorientierte US-Unternehmen belasten, aber Dollar-Haltern nützen kann.


$4GLD (-6,48 %)

$ABX (-10,38 %)


Wichtige Risiko-Hinweise

"Sell the News": Märkte preisen Konflikte oft vor dem ersten Schuss ein. Sobald der Angriff tatsächlich stattfindet, kann es paradoxerweise vorkommen, dass die Kurse (z.B. Öl, Gold, Silber)

fallen, weil die Unsicherheit gewichen ist ("Sell on good news, buy on bad news" – oder umgekehrt).

Gesamtmarkt-Reaktion: Während Rüstung und Öl steigen, fallen oft breite Indizes wie der DAX oder der S&P 500 initial, da Transportkosten steigen (schlecht für Airlines wie Lufthansa) und die Konsumlaune sinkt.

Politische Intervention: Bei zu hohem Ölpreis greifen die USA oft in die strategischen Ölreserven ein, was den Preisdruck bei Energieaktien schnell wieder senken kann.

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3 Kommentare

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@Tuetenraudi danke Auto Text Erkennung
Hoffentlich macht USA nicht auch den Fehler 😁
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$IKSA vielleicht auch in diesem Zusammenhang, der Saudi-Arabische Markt öffnet.
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