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Hallo meine Lieben,
was denkt ihr darüber? Könnte das Smartphone tatsächlich in nicht ganz ferner Zukunft ein Auslaufmodell sein? Und könntet ihr euch vorstellen, eines der anderen Produkte mit euch herumzutragen? Schreibt eure Meinung und Gedanken dazu gerne in die Kommentare!
Für Elon Musk und Mark Zuckerberg sind die Zeiten der Handys bald vorbei. Sie spekulieren auf andere Technik, die künftig unser Leben bestimmen soll.
Handys sind Technologie von gestern – oder zumindest ein Auslaufmodell. Da sind sich Mark Zuckerberg und Elon Musk relativ einig.
Tim Cook sieht in Smartphones dagegen noch viel Zukunftspotenzial.
Aber egal, ob sich Tech-Milliardäre so oder so äußern, letztlich geht es dabei wohl immer hauptsächlich ums Geld.
Mark Zuckerberg: Augmented-Reality-Brillen als die nächste große Computerplattform
Mark Zuckerberg ist plötzlich Brillenträger – so zumindest im Herbst 2024, als er auf Metas Hauskonferenz Connect mit einer klobigen Nerd-Brille auf die Bühne trat.
Bei dem Brillenmodell handelte es sich um den Prototyp Orion.
Die Augmented-Reality-Brille ist seiner Ansicht nach ein wichtiger Schritt zu einer freihändigen Smartphone-Alternative. Es handelt sich also um ein ganz anderes Konzept als beispielsweise im Falle der Asus AirVision M1, die eher als Monitorersatz gedacht ist:
Laut Meta und einem Bericht des WDR sollen Nutzer mit Orion künftig etwa folgende Dinge tun können:
holografische 3D-Bilder im Sichtfeld sehen
Apps wie auf einem Smartphone bedienen können
Telefon- und Videogespräche führen
Rezeptvorschläge bei einem Blick in den Kühlschrank erhalten
Navigations- und Wegbeschreibungen erhalten
Orion kann mit Sprachbefehlen, Augenbewegungen und Tippen am Bügel bedient werden. Mit einem zusätzlichen EMG-Armband könnt ihr dann auch per Gesten in der Luft Swipen, Klicken und Scrollen.
Die Brille soll 2027 auf den Markt kommen.
Schon in seinem Neujahrspost 2020 auf Facebook äußerte sich Zuckerberg sehr zuversichtlich über das Potential von AR-Brillen:
"Während ich davon ausgehe, dass Smartphones noch für einen Großteil dieses Jahrzehnts unsere Hauptgeräte bleiben, werden wir irgendwann in den 2020er-Jahren einen Durchbruch mit Augmented-Reality-Brillen erleben, der unser Verhältnis zur Technologie neu definieren."
Die Zukunft, die Zuckerberg hier beschreibt, ist aber vor allem eine nach seinen Vorstellungen: Meta hat laut Financial Times seit 2014 über 80 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von AR- und VR-Technologie investiert.
Elon Musk: Neuralinks statt Smartphones
Für Elon Musk sind Handys und auch Smartwatches ebenfalls seit 2020 eine Technologie von gestern:
Die Technik der Zukunft sind für den Milliardär Neuralinks. Neuralink ist ein Unternehmen, das Musk 2016 gegründet hat.
Die Firma entwickelt eine Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer. Anfang 2024 konnte sie einen ersten Erfolg verbuchen: Ein 29-Jähriger Querschnittsgelähmter hatte sich erfolgreich ein Neuralink-Implantat ins Gehirn setzen lassen.
Doch Neuralink soll nicht nur für kranke Menschen da sein: Dieses Jahr hat die Firma laut Wired Markenschutzanträge für mehrere Begriffe gestellt, darunter Telepathy. Telepathie soll es zuerst Menschen mit Lähmungen ermöglichen, Computer und Smartphones durch Gedanken zu steuern.
Ein nächster denkbarer Schritt ist die Kommunikation zwischen Menschen mittels Telepathie, die dann ganz ohne Smartphone auskommt. Ähnlich wie Zuckerberg verfolgt Musk also auch ganz eigene Interessen damit, das Ende des Smartphones anzukündigen.
Tim Cook sieht im Smartphone noch viel Innovationspotential
Für Apple-CEO Tim Cook bleibt für die Zukunft des iPhones wenig überraschend optimistisch.
In einer Telefonkonferenz zum ersten Geschäftsquartal 2025 sieht er laut MacRumors noch viele Möglichkeiten in der Weiterentwicklung von Smartphones:
"Ich denke, es gibt noch viel Innovation beim Smartphone".
Cook betonte gleichzeitig schon früh die große Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für die Zukunft. Anders als etwa Mark Zuckerberg macht das für ihn das Smartphone aber nicht unnötig, sondern zur Schlüsseltechnologie.
Zumindest äußerte er sich 2016 in einem langen Interview mit der Washington Post so:
"Schauen Sie sich die Kerntechnologien an, die heute ein Smartphone ausmachen, und die, die in den Smartphones der Zukunft dominieren werden – wie KI. KI wird dieses Produkt noch unverzichtbarer für Sie machen. Es wird ein noch besserer Assistent werden als heute".
Auch wenn Cooks Aussagen sich in unserem Alltag deutlich realistischer anfühlen als die von Zuckerberg und Musk, steht ein ähnliches Interesse dahinter wie bei seinen Tech-Milliardärs-Kollegen: Auch er will seine Produkte auch 2030 noch an Millionen von Menschen verkaufen.
https://www.gamestar.de/artikel/musk-zuckerberg-cook-smartphone-zukunft,3429964.html