01.07.2026: Bloomberg berichtet, dass $META (+1,57 %) an einem Cloud-Infrastruktur-Geschäft arbeitet, um externen Kunden Zugang zu KI-Rechenleistung und KI-Modellen zu verkaufen. Die Pläne seien noch in Arbeit und könnten sich ändern. Grundlage dieser Aussagen sind Insider, META hat sich dazu noch nicht geäußert.
Die Aktie steigt zwischenzeitlich um +12%, während Neocloud Aktien gleichzeitig um bis zu -15% nachgeben ($IREN (+6,27 %)$NBIS (+1,77 %)$CRWV (+3,43 %)).
Zwei Varianten stehen dem Bericht zufolge im Raum:
- Modelle als Dienst: Entwickler zahlen dafür, auf Metas Infrastruktur gehostete KI-Modelle zu nutzen – inklusive Metas eigener Muse-Spark-Modelle.
- Rohe Rechenleistung: Meta erwägt außerdem, reine KI-Rechenkapazität direkt zu vermieten – ähnlich wie Neocloud-Anbieter, im Rahmen einer internen Initiative namens „Meta Compute".
Was könnte die Nachricht bedeuten?
Der Schritt wäre für Meta eine neue Einnahmequelle – heute stammt der Umsatz fast vollständig aus Werbung. Der Vorstoß könnte Metas Abhängigkeit von Werbeerlösen senken und es in Konkurrenz zu $AMZN (+0,05 %) AWS, $MSFT (+0,16 %) Azure, $GOOGL (+0,21 %) Cloud, $IREN (+6,27 %) , $NBIS (+1,77 %) , $CRWV (+3,43 %) und weiteren Neocloud-Anbietern bringen.
Die Idee ist naheliegend: Zuckerberg hatte im Mai gesagt, ein Cloud-Einstieg sei „definitiv eine Option", falls man überbaue – und SpaceX bzw. xAI hat mit dem Verkauf von Rechenkapazität zuletzt einen ähnlichen Weg vorgemacht.
Kurzfristig könnte dieses bedeuten, dass Meta wirklich Rechenleistung durch Überbauung übrig hat und ein Hinweis auf einen nahenden Capex-Höhepunkt gelesen werden kann. Andererseits könnte es kurzfristig auch lukrativer für $META (+1,57 %) sein die extrem nachgefragte GPU-Rechenleistung sehr profitabel weiterzuverkaufen.
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