21Std.·

Maximale Sicherheit?

Liebe Qiners,


ich brauche mal eure geballte Schwarmintelligenz. Meine Eltern haben jüngst ihren Betrieb verkauft und haben nun ca. 1Mio€ auf ihren Konten herumzuliegen (zusätzlich zu den je 100k€ Einlagensicherung). Sie haben keine Ahnung von Kapitalanlage (wurden ein paar Mal von Bankberatern und Versicherungsvertretern hereingelegt). Nun bitten sie mich um Rat für Anlagemöglichkeiten für die nächsten Jahrzehnte.


Ihre allererste Bedingung ist: Maximale Sicherheit! (keine Kapitalmarktschwankungen, kein Währungsrisiko, kein Inflationsverlust, keine Diebstahlgefahr, keine Bankeninsolvenzrisiko) Zweite Bedingung: Maximale Liquidität! (Liquidierung und Überweisung auf Girokonto jederzeit möglich) Dritte Bedingung: Minimale Kosten! (keine Depotgebühr, keine Transaktionskosten, max. 0,1% TER) Alles andere ist egal. Ihr könnt euch denken, dass diese Seite der Kapitalanlage nicht meine Spezialität ist. Deshalb frage ich euch, wie würdet ihr das Geld anlegen?


Meine Idee ist zunächst je 25% in folgende ETFs, verteilt auf drei Broker (IngDiba, Zero Finanzen, SNeo):


1. Amundi Smart Overnight Return UCITS ETF C-EUR (Geldmarkt ETF, am unsichersten wg. der unfunded Swaps, bringt aber die höchste Rendite, ca. 2,48%pa) $CSH2 (+0 %)

2. Shares € Ultrashort Bond UCITS ETF (Acc) (Kurzlaufende EU Unternehmensanleihen, physisch repliziert, zweithöchste Rendite, ca. 2,23%pa) $ERNX (+0,01 %)

3. Xtrackers II Germany Government Bond 0-1 UCITS ETF (Acc) (Kurzlaufende Deutsche Staatsanleihen, physisch repliziert, dürfte der Goldstandard der Sicherheit in Dtl. Sein, 1,96%pa) $XG01 (+0,01 %)

4. Amundi Prime Euro Government Bond 0-1Y UCITS ETF Acc (Kurzlaufende EU Staatsanleihen, physisch repliziert, schaut man auf die Zinsen, sind die aktuell sogar sicherer als die dt. Kurzläufer, 1,95%pa) $PRAB (+0,01 %)


Die Gesamtrendite dieses Depots würde bei ca. 2,16% liegen. Das reicht meinen Eltern völlig aus, sie brauchen das Geld nicht, wollen es aber auch nicht ausgeben. Es soll einfach sicher vor der Inflation bis zu deren Lebensende sinnlos herumliegen, damit sie ruhig schlafen können.


Wohlbemerkt, wir bewegen uns hier auf einem Gebiet, wo ein Geldmarkt-ETF reinste Zockerei ist. Aber was ist noch sicherer für die nächsten 10-30 Jahre, d.h. abgesichert gegen Währungskrisen, Staatskrisen, Bankenausfälle, Geldmarktkollaps, Pestpandemie, Atomschlag, apokalyptische Reiter?


Und nein: Bargeld geht nicht - das verliert gegen Inflation und kann geklaut werden. Gold ist es auch nicht – das schwankt zu sehr und kann ebenfalls geklaut werden. Immobilien sind es auch nicht – die schwanken im Wert und können enteignet werden. Der allbekannte Sicherheitsanker 3xGTAA kommt irgendwie auch nicht infrage – die Gründe sind mir aber gerade entfallen.


Ich könnte ihnen natürlich sagen: "Liebe Eltern, sicher sind nur der Tod und die Steuern. " Aber für solche Späße sind sie nicht zu haben. Außerdem löst der Spruch deren Problem nicht.


Also: Habt ihr Ideen für maximale Sicherheit? Dann gern her damit! Ich fühle mich gerade etwas inkompetent auf diesem Gebiet.


Euer Epi

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70 Kommentare

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Ich glaube die Kombination aus 100% Sicherheit in sämtlichen Bereichen, ständige Liquidation und keine Schwankungen passen einfach nicht zusammen. Da bist du mit deiner Idee wahrscheinlich schon ganz gut aufgestellt.
Wenn du allerdings sagst deine Eltern brauchen und wollen das Geld die nächsten 10-30 Jahre nicht ausgeben wäre es eine Möglichkeit sie mit dem Thema Aktien und Etfs vertraut zu machen? Zeit um Schwankungen auszugleichen wären dann aufjedenfall vorhanden.
Falls das Geld auch in der Rente nicht gebraucht wird, wurde schonmal über ein vorzeitiges Erbe nachgedacht, um den Steuerfreibetrag zu nutzen?
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@Epi, gib’s zu. Aspirin ist deine Tarnidentität.
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14Std.
@AspirinAndi Danke für deine Einschätzung.

Warum meinst du, die Forderungen passen nicht zusammen? So unmöglich klingt es ja nicht, weil Rendite egal ist.

Zu Aktien habe ich ihnen bereits erklärt, dass es langfristig nichts sichereres gibt als der Anteil am Produktivkapital. Leider winken sie wegen der schlechten Erfahrungen mit Bankberatern beim Thema Aktien sofort ab. Zumidnest mein Vater ist da sehr eindeutig. Ansonsten hatte ich auch schon Ideen mit HighDivLowVola ETFs. Aber soweit bin ich gar nicht durchgedrungen. 🤷

Die nächste Stufe wäre natürlich die Frage des vorzeitigen Erbes. Aber die blockiert meine Mutter. 😅 Ist mir egal, ich brauche das Geld nicht.
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@Epi
Deine Mutter kennt dich seit der Emission. Da wäre ich mit Gegenargumenten vorsichtig.
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8Std.
@Yoshika Ja, meine Mutter ist ein wenig wie $BRK.B - hat ein Leben lang Unternehmen geführt, sitzt jetzt auf einem Haufen Cash und weiß nichts damit anzufangen.
Wäre ja auch irrational, das ganze Cash in die Erstemission zu stecken.
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@Epi
Bei meiner Muttergesellschaft scheitert die Kapitalerhöhung regelmäßig an der Hauptversammlung. Nur mal so als Tipp.
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8Std.
@Yoshika Jaja, das ewige Thema der Hauptversammlung zum Jahreswechsel. Was da alles scheitert. Nicht nur die Kapitalerhöhung, oft gibt es nicht einmal eine Entlastung des Vorstandes. 🫣
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@Epi
Meine Muttergesellschaft besitzt leider belastendes Material aus meiner Kindheit. Ich muss daher meine Entlastung grundsätzlich ohne Aussprache beantragen.
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10 Tagesgeldkonten bei zehn verschiedenen Banken.
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21Std.
@Solitair Danke, aber das ist durchdacht und als zu unsicher befunden.

1. Tagesgeld ist rechtlich ein Kredit an die Bank. Bank pleite, Einlage erstmal weg, niemand weiß, was dann passiert.

2. Die Einlagensicherung gilt m. W. pro Person, nicht pro Konto. Mindestens ist das unklar und in einer veritablen Bankenkrise wird es eben auf Person umgestellt. Dann ist alles über 100k weg, wie vor ein paar Jahren in Zypern. Und in unserer Gesellschaft kräht im Krisenfall kein Hahn nach Menschen, die alles über 100k verloren haben.

Hier muss mehr Sicherheit sein, deutlich mehr Sicherheit!
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@Epi zu zweitens: die Einlagensicherung gilt pro Bank. Das heißt wenn man bei derselben Bank drei Konten hat ist man insgesamt nur um 100000 € geschützt, allerdings wenn man drei verschiedene Banken hat dann hat man auch dreimal hunderttausend Euro Schutz.
Ich wüsste auch nicht was daran strittig sein sollte, das ist im einlagensicherungsgesetz geregelt.
Zu erstens: das was dann passiert ist zweitens.
Man könnte das Ganze noch bei Sparkassen und Volksbanken anlegen, die haben soweit ich weiß noch mal eigene Sicherungssysteme, die zusätzlich greifen.

Ich denke "viel mehr" Sicherheit wirst du nicht finden.
Eventuell davon Lebensmittelkonserven kaufen, wenn die Russen einmarschieren oder sowas.
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20Std.
@Solitair Angenommen, das Gesetz wird nicht adhoc geändert - was ich aber für wahrscheinlich halte, und die Sicherung bleibt pro Bank, nicht pro Person.
Wieviel Geld liegt denn im Einlagensicherungsfonds? 6Mrd€? Davon könnte gerade mal vielleicht 1% aller Commerzbankkunden entschädigt werden. Und dann? Dann beginnt das Chaos.

Also: warum denkst du ist die Einlagensicherung sicherer als eine kurzlaufende deutsche Staatsanleihe? Ich denke, im Krisenfall werden zuerst die Anleihen bedient, dann irgendwelche Bankkonten entschädigt.
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@Epi Diese Reihenfolge halte ich für spekulativ. Im absoluten Krisenfall wird es einen haircut geben und wie der gewichtet wird, weiß man nicht.
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@Epi ich meine auch mal gelesen zu haben, dass im Zweifelsfall die 100k pro Person gelten.
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Aber mal im Ernst. Erwarten deine Eltern in den nächsten 5-10 Jahren den totalen gesellschaftlichen Zusammenbruch? Dann nützt ihnen auch kein sichert angelegtes Geld mehr befürchte ich.
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@Wealth-Accelerator Kommer weist darauf hin, dass es pro Person gilt oder gelten könnte, meine ich.
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@Applesplit Ich glaube nicht, dass es hier um eine persönliche Erwartung geht. Vielmehr um eine möglichst objektive Abwägung aller Rahmenbedingungen.
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In der Bankenwelt lernt man etwas über das sogenannte Renditedreieck: Flexibilität (hier gewünscht), Sicherheit (hier gewünscht) und Rendite. Dem Kunden soll man dann sagen: alles drei gibt es nicht und ganz unrecht haben die Banken nicht. Wenn deine Eltern das so wollen, gibt’s schlechthin keine Rendite. Die wollen sie aber eigentlich auch, schließlich wollen sie Inflationskompensation. Läuft nicht. Wie auch immer: Quatsch sie zu Scalable und abonniert dort premium. Das kommt durch den Zins wieder rein: warum: scalable bietet bei premium die Verteilung auf 5 Banken, mithin 500k Einlagensicherung => einfachster Weg. Die übrigen 500k Geldmarkt ETF (aber die Voraussetzungen des gänzlich nicht vorhanden Risikos besteht freilich nicht). Unabhängig davon, denke ich, dass du so sicherheitsaffine Menschen eher mit der großen roten Bank (sNeo), als mit sonnem Broker im darkmodus beeindrucken kannst. Trotzdem bietet SC euch hier einen echten Vorteil. Vielleicht kannst du sie ja auch von einem kleinen Teil, 100k oder so in einem misch Produkt überzeugen. Es gibt von BlackRock so fertige Defensiv Strategien (auch bei SC handelbar). Der kombiniert da dann irgendwie 80% Rente und 20% Aktien oder sowas
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Sorry für die fehlende Absätze… ist am Handy im Browser getippt 😂 $MODR der gehört zB zu der Serie. Den defensive finde ich gerade nicht, da ploppen immer nur diese ganzen KriegsETFs auf
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@Carrington @Epi gute Ideen. Sehe ich ähnlich, mit den Kriterien deiner Eltern wirst du Minimum den Inflationsschutz nicht erfüllen können. Kannst deinen Eltern ja evtl versuchen zu erklären dass das so nicht machbar ist und mal die aktuelle Inflation >3% zeigen und dass das mit den Bonds nicht erfüllbar ist. Schwierig. Grundsätzlich finde ich deine Idee schon echt gut. Am Ende könnte es eine Kombination werden. Die sicheren liquiden Govt/Corp sagt und vielleicht kriegst du deine Eltern ja irgendwie bei so einer Mischung doch zu kleinem Teil Euwax2+ MSCI ACWI (10%/10%) oder als Sahnehäubchen mit 5% 3xGTAA :D oder so 80%Rente/20%Aktien als Beimischung überredet.
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@Epi einen Versuch zu argumentieren, ob wirklich die Mio zu 100% jederzeit liquide sein muss, könntest du versuchen und ob 100% zu keiner Zeit schwanken dürfen auch. Kenne deine Eltern natürlich nicht und liegt nicht in deiner Hand wie deine Eltern entscheiden, aber bei meinen Eltern hab ich zumindest 10-20% Beimischung mit B&H ETF mit Überzeugungsarbeit hinbekommen. Jetzt waren sie 4 Jahre im Markt und wollen nach einem Blick ins Depot jetzt um einen weiteren Teil etwas aufstocken. :D kann mir aber gut vorstellen, dass die Situation meiner und deiner Eltern unterschiedlich ist.
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@flyingsquirrel Salamitaktik klingt sinnvoll mMn. Meine Eltern haben auch mit einer ähnlichen Summe über 3-4 Jahre langsam immer mehr Richtung Börse umgeschichtet.
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@Epi und zu @Carrington 's Idee: bzgl vorzeitigem Erbe und Erbschaftssteuerfreibetrag (je nachdem wie viele Kinder ihr seid) würde ich mal einen Blick drauf werfen.
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14Std.
@flyingsquirrel @Carrington @KevinE Danke für eure Ideen!
An eine Art Risikotreppe hatte ich auch schon mal gedacht, dann aber wegen der unbedingten Sicherheitsforderung verworfen. Aber es stimmt ja, langfristig sind kurzfristige Anleihen garantierte Verluste. Ich könnte also fragen, wieviel stets sofort verfügbar sein soll, was in 5 Jahren und was erst in 20 Jahren. Entsprechend lässt sich dann für diese Zeiträume die Rendite/Sicherheit maximieren. Versuche ich mal.

Aber eins werde ich nicht mehr: versuchen, sie von irgendwas zu überzeugen. Habe ich früher mal, habs bereut. Eigentlich ist es mir auch egal, ich brauche das Geld nicht und ich will keinen Ärger deswegen mit meinen Eltern bei einem Banken oder Börsencrash.
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Leider nie mit sowas auseinandergesetzt. Aber das ist echt Risikoaversion auf Endstufe.
Der Zusammenhang von 2,16% Rendite und Schutz vor Inflation klingt eher nach dem Wunschtraum der EZB statt geldpolitischer Realität.
Ich fürchte, was deine Eltern suchen, gibt es leider nicht.
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13Std.
@Psychedelic_Sunflower Grundsätzlich gebe ich dir Recht. Habe ich meinen Eltern auch gesagt. Aber im Moment und in den letzten Jahrzehnten haben sie ihr Geld einfach auf den Girokonten versauern lassen. Jetzt bekommen sie mit der Mio Muffensausen, weil sie nicht an die Einlagensicherung glauben.
Kannst dir nicht vorstellen, wie zufrieden ihre Augen geglänzt haben, als ich die Rendite vom GeldmarktETF gezeigt habe. Dann habe ich ein paar Risiken der Teile genannt. Schon war es wieder vorbei mit dem Spaß. 😅
Wenn es ein sicheres Loch irgendwo gäbe, dann würden sie die Mio in kleinen Scheinen dort verstecken. Inflationssicherung ist nicht die erste Priorität. 🫣
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Es ist wie du schreibst. Sicherheit und Inflationsausgleich ist im absoluten Sinne nicht zu gewährleisten.
Ich finde deine Auswahl solide und kenne keine bessere.
Alternativ könnten sie dir einen Kredit über 2,16% geben, falls sie dir als „Sicherheitsanker“ mehr Vertrauen.
Aber ob ich in deiner Situation 1 Mio. zu 2,16% haben wollen würde, … Ich glaube nein.

Also ich würde auch kurz laufende Anleihen als Hauptvehikel sehen und ein bisschen Geldmarkt-ETF beimischen.
Einen Rest auf dem Konto lassen und ggf. einen kleinen Teil in Gold parken (aber nur weil es deinen Eltern evtl. Sicherheit vermittelt. In Wirklichkeit ist es genauso schwankend wie alles andere).
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13Std.
@Wealth-Accelerator Danke. Sehe ich auch so.
Das mit dem Kredit würden sie wahrscheinlich machen. Sie wollen ja gern, dass ich eine Immobilie kaufe. Aber ich habe keine Lust, mit meinen Eltern finanziell verflochten zu sein. Da gibt es unschöne Historie mit meiner Schwester (Eltern tauchten jede Woche unangekündigt in ihrem Haus aus - weil es ja "im Grunde" ihnen gehört).
Grundsätzlich will ich meinen Eltern schon helfen, das Problem zu lösen. Aber mit dem Geld will ich eigentlich nichts zu tun haben. Ewige Konfliktquelle.
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13Std.
@Wealth-Accelerator Eher: Gebranntes Kind scheut das Feuer. 😅

Der Luxus einer empfundenen finanziellen Freiheit ist ja: das Geld meiner Eltern ist mir völlig egal. 🧘
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@Epi meine Eltern haben kein Geld… War mein Hauptmotivator mir etwas aufzubauen, um an meinem Esstisch vor meinen Kindern nicht rumzujammern.
Jeder hat seine Prägung 😅
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12Std.
@Wealth-Accelerator Naja, wirklich Geld hatten meine Eltern auch nie. Musste alles fürs Alter gespart werden. Nun ist das Alter da und alles was bleibt, scheint die Angst um eben diese Ersparnisse.

Watch and learn...
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@Epi leider auch typisch. Alles für die Zukunft, die einem nicht das bringt was man sich davon versprochen hat.
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12Std.
@Wealth-Accelerator Ich persönlich finde die ganze Sache psychologisch durchaus spannend. Die Probleme meiner Eltern haben mich dazu gebracht, nochmals anders über Vorsorge und finanzielle Freiheit nachzudenken.
Es bringt ja nichts heute extrem zu sparen, um dann mit 65 plötzlich Multimillionär zu sein, der nichts anderes kann als extrem zu sparen. 😬
Also: maxUrlaub, Stiftung gründen, Freunde einladen, Konzerte, Ausgehen, Leben mit der Liebsten genießen. All das haben meine Eltern nicht gemacht. Nun haben sie einen Haufen Geld und einen Haufen Angst.
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@Epi ja, verstehe ich 100%.
Ich habe mich vor 3 Jahren angefangen unterbewusst immer mal wieder damit zu beschäftigen: wann ist genug?!
Denn mein Ziel ist, das bestmögliche Leben zu haben, nicht den größten Grabstein. Ich habe dann vor ein paar Wochen das Buch „Die with Zero“ gelesen. Das hat eine krass andere Sichtweise geliefert als meine Denke in meinen End-Zwanzigern und geht super stark in deine geschilderte Richtung.

Am Ende kann ich aber psychologisch die Situation deiner Eltern auch verstehen.
Ich gehe für mich persönlich davon aus, dass ich mit dem Sparen bzw. investieren durch bin für mein Leben. Ich nehme nicht mehr so viel ein, wegen aktuellem Fokus auf Familie/Spaß. Wenn du dann merkst, dass nur so viel reinkommt wie du zum guten Leben brauchst, dann fühlt es sich so an als müsse man das Vermögen vor Gefahren schützen, weil man ja einen nachhaltigen Totalverlust oder ähnliches aus eigener Kraft nur noch schwer ausgeglichen bekommt.
Bei mir stelle ich auch Gedanken fest, die nicht Angst vor Vola ist, aber schon, dass durch einen Hacking-Fall oder ähnliches mal richtig was weg sein könnte.
Dann sucht man nach Diversifikation über Strategien, Assets, Banken und Produkte und am Ende wird der Haufen unübersichtlich und nicht vollends angenehm. Es liegt einfach außerhalb der eigenen Kontrolle.

Machen wir es kurz:

Wer aus irgendwelchen Ängsten heraus ein bestimmtes Money-Mindset entwickelt (das augenscheinlich sehr gesund sein kann), wird höchst wahrscheinlich niemals vollendete finanzielle Gelassenheit erfahren.
Die ursprüngliche Angst wird sich in der Regel verschieben auf andere Aspekte.
(Ausnahmen bestätigen die Regel. Und niemand hat gesagt, dass es einfach ist 😅)
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Bei maximal möglicher Sicherheit würde ich den swapbasierten Geldmarkt-ETF und die Unternehmensanleihen direkt streichen.
Alternativ wären ein mit Staatsanleihen besicherten oder hinterlegten Geldmarkt oder Kurzläufer-ETF oder physisch die gute, alte Bundesanleihe über 2 Jahre, aufgeteilt in 3-Monatsschritten. Wie früher geht man dann halt alle 3 Monate zur Bank und rollt entsprechend.
Oder jeweils 50/50, damit man wenigstens 50% jeden Tag auszahlen lassen könnte (die restlichen 50% halt alle 3 Monate über 2 Jahre).
Performance dürfte ungefähr auch an Deinen Vorschlag reichen.
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13Std.
@Olli68 Hmm, mit dem GeldmarktETF und den Corp Bonds ETF dürftest du wohl Recht haben. Da war ich wohl von der krassen ÜberRendite geblendet. 🫣

Die Anleihentreppe wäre grundsätzlich eine Idee. Aber wer soll dann alle 3 Monate zur Bank? Ich jedenfalls nicht! Und meine Eltern wissen noch nicht mal, was Anleihen sind. Ihnen wurde schon ganz schlecht, als ich erklärte, das sei ein Kredit an den Staat. 😅

Also mit den Kurzlaufenden, physisch besicherten deutschen Staatanleihe ETFs in einem neu eröffneten Depot bei einer unbekannten Bank mute ich ihnen bereits ganz schön was zu! Mehr wird es kaum sein können.
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@Epi Vielleicht kannst Du sie dazu kriegen, wenn Du die Erklärung über Bundesschatzbriefe versuchst. Das müssten sie noch kennen und hat noch einen sehr guten Ruf bei Älteren, die mit Börse nichts zu tun haben wollten.
Es gibt auch einen Nachfolger der Bundesschatzbriefe, habe mich damit aber noch nie beschäftigt, da ich seit 2009 nicht mehr in D arbeite.
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12Std.
@Olli68 Die Bundesschatzbriefe sind mir auch schon aufgefallen. Könnte ich mal recherchieren. Allerdings weiß ich nicht, ob die Renditedifferenz zu den Kurzläufer ETFs den Mehraufwand wert ist...
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@Epi Dann mach es Dir einfach und empfehle (wenigstens vorerst) $XG01 . Die sind physisch hinterlegt und immer noch besser und sicherer als auf dem Girokonto. TER müssten 0,07 sein.
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12Std.
@Olli68 Ja, an diese einfachste Option habe ich auch schon gedacht. Dann ist das Thema erstmal erledigt und ich habe dann immer noch Zeit, meinen Eltern zu erklären, dass es Sinnvolleres gibt. Und wenn sie nichts von Anlage wissen wollen, dann bleibt es eben bei dem ETF und meine Eltern und ich haben Ruhe.
Die Lösung gefällt mir. 😬
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Es ist schon ironisch, dass Du als Mr 3xGTAA Eltern hast, die diesen Sicherheitsanspruch haben. 😅

Es hört sich so an, als wollten Deine Eltern einfach nur Gründe finden alle Möglichkeiten der Geldanlage (eigentlich ist es hier ja offenbar eher ein Aufbewahren als ein Vermehren) abzuschmettern. Ich denke Du solltest versuchen sie gaaanz behutsam ein wenig von ihrem Standpunkt des "Null-Risikos" wegzubewegen.

- Du bist der Sohn, nicht ein gieriger Bankberater. Du hast ein originäres Interesse, dass das Vermögen der Eltern steigt. Deine Beratung ist "echt".
- Sicherheit hatten sie auch vorher mit dem eigenen Unternehmen nicht. Allein durch Streuung von Anlagen wird sich die Sicherheit ggü vorher verbessern.
- Eine Anlage an der Börse oder in verschiedene Assetklassen passt viel mehr zu ihrer unternehmerischen Natur, als das horten von Barvermögen.

Das Sicherste ist tatsächlich eine breite Streuung aus Wertpapieren, Cash bzw. Festgeld und Alternativen (Gold/Immobilien). Die Wahrscheinlichkeit, dass gleichzeitig (!) Immobilien enteignet, das physisch versteckte Geld/ Gold gefunden und gestohlen, die Bank pleite geht und alle Wertpapiere wertlos werden ist schon echt an den Haaren herbeigezogen. Wenn man von so einem solchen Katastrophen-Szenario ausgeht, dann bringen einem auch Staatsanleihen oder Festgeld nichts, da man da dann gleichermaßen von einem Risiko eines Währungscrashs ausgehen kann. Da könnte man sich dann wirklich nur noch mit Konserven, Alkohol, Zigaretten und Munition auf die absolute Apokalypse vorbereiten.

Zurück zum eigentlichen Problem: Ich würde mit den Eltern über das Thema Sicherheit reden und versuchen die offenbar vorhandenen Ängste ein Stück aufzulösen. Ich würde fragen, was sie denn als sicher ansehen und wie sie selbst investieren würden. Frag ruhig mal, was passiert, wenn tatsächlich die Million plötzlich weg wäre. Wäre dann die Lebensgrundlage weg? Könnten Deine Eltern noch finaniell überleben (z.B. durch eine Rente und eine selbstgenutzte Immobilie)? Würdest Du Sie unterstützen können und wollen (vielleicht gibt es neben Dir noch Geschwister?). Ich denke für Eltern ist es enorm befriedigend, wenn die Kinder Ihnen ihre uneingeschränkte Unterstützung im Alter zusichern - für den Lebensabschnitt, wo der Leistungspeak vorüber ist und man (hoffentlich) selbst Hilfe annehmen kann. Eine Aussage 'Ihr braucht Euch keine Sorgen machen, weil wir als Familie immer füreinander einstehen' hilft enorm weiter und schweißt zusammen. Vielleicht hilft das die Angst in Bezug auf die Verwaltung des Geldes ein wenig zu nehmen.

Ich würde das Vermögen in verschiedene Assetklassen und Laufzeiten aufteilen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man 1Mio taggleich in bar benötigt ist ja eher gering. z.B. könnte man ein Viertel als Liquiditätsreserve bereitlegen und den Rest rentierlicher anlegen. Im Prinzip finde ich es fast schon gefährlich, wenn das geammte Geld sofort verfügbar ist (Stichwort: Alter, Enkeltrick, Betrüger - "haaalo, hier ist die Spaaarkasse" ). Lieber aufteilen und mit unterschiedlichen Sicherungsmechanismen ausstatten (auch das ist Sicherheit).

Das wichtigere Thema ist hier aber meiner Meinung nach nicht die Allokation, sondern ein strategisches Abholen der Eltern in Ihrer Sichtweise was Sicherheit tatsächlich ist. Ich wünsche Dir viel Erfolg - der Umgang mit den eigenen Eltern ist manchmal nicht leicht. ;)
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12Std.
@NichtRelevant Danke für deine Gedanken. Da könntest du Recht haben, dass ich zuerst im Kopf meiner Eltern, nicht im Depot ansetzen muss. Wahrscheinlich muss ich sogar zuallererst in meinem eigenen Kopf ansetzen.
Ich glaube, ich weiß gar nicht recht, was ICH eigentlich will. Einerseits will ich nichts mit dem Geld meiner Eltern zu tun haben (ewige Streitquelle), andererseits sehe ich die Sorge und Planlosigkeit meiner Eltern, die ich ihnen gern nehmen würde.
Wahrscheinlich sind die ganzen StaatsanleihenETF mehr für meinen Seelenfrieden als für deren. 😅
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@Epi Kann ich gut nachvollziehen (Streitquelle), man will aber auch nicht nur zusehen. Auch wird man oft leider keine Anerkennung bekommen - ich kenne das leider selbst. Ich hatte meiner Mutter den Kauf eines Grundstücks empfohlen und sie hat es auch gekauft (für einen Spottpreis). Sie war Zeit Ihres Lebens überzeugt, dass es ein schlechtes Investment ist und es "...bestimmt inzwischen weniger wert ist. Da sind wir wieder mal reingefallen.. usw. .". Natürlich war es Quatsch, der Marktwert ist kontinuierlich gestiegen, auch der (öffentlich einsehbare) Bodenrichtwert ist in die Höhe geschossen. Geglaubt hat man mir es trotzdem nicht 🤦‍♂️. Sie ist dann verstorben und hat es leider nicht mehr erlebt, dass ich es nach 11 Jahren Gesamthaltezeit für das 6-fache verkauft habe. Mit den eigenen Eltern ist es nicht einfach, da man für die Eltern auch als Erwachsener immer noch "das Kind" ist.
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11Std.
@NichtRelevant Geile Geschichte! Ja, die lieben Eltern. Wenn man selbst erwachsen und eigenständig ist, sind sie meist schon etwas düddelig und aus der Zeit gefallen. Das macht es nicht einfacher. Deine Geschichte ist mir eine weitere Warnung!

5min Online Identverfahren für einen Broker mit meiner Mutter - das Abenteuer des Tages! 😅 Hat sie auch nur gemacht, weil es nichts kostet und sie mir "vertraut". 😅
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Ich wäre ja für All In in irgendeinen Shitcoin 👍
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Ich würde versuchen, die Prämisse der Sicherheit zu hinterfragen.

Ein Festgeldkonto ist keine Garantie für Sicherheit, da es die Inflation nicht vollständig ausgleicht. Es ist ein langsame Ausbluten…

Haben deine Eltern noch andere Vermögenswerte?

Andererseits: Wenn es ihnen Seelenfrieden verschafft und sie über andere Vermögenswerte verfügen, ist es in Ordnung, wenn sie 1 Million für ihren Ruhestand beiseite legen.
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13Std.
@TotallyLost Wer bin ich, ihre Prämissen zu hinterfragen? War ja schon ein Akt, sie zu ERfragen. 😅 Offenbar herrscht da die nackte Angst um den neuen Geldschatz. So viel Geld hatten sie noch nie auf ihren Konten.

Und Festgeld ist m. E. auch nicht so sicher wie man denkt. Was ist, wenn die Bank pleite geht? Festgeld ist ja nur ein Kredit an die Bank mit fester Laufzeit. Dieses Risiko wollen sie nicht tragen. Dann lieber kurzfristiger Kredit an den Staat.

Im Hintergrund sind noch andere Vermögenswerte (Immobilien, Unternehmensanteile). Insgesamt evtl. noch so 2Mio, aber illiquide. Ich dränge gerade etwas, dass sie jetzt das alles liquidieren, solange sie sich noch drum kümmern können. Ich habe besseres zu tun.

Also da kommt noch was in absehbarer Zeit. Aber das Problem bleibt, für sicberheitsfanatische Menschen eine Anlageform zu finden.
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Anders als Du es vorschlägst kannst Du es wahrscheinlich nur regeln, wenn nicht die ganze Mio ständig liquide sein muss.
Alternativ könntest Du die 5 Banken je Elternteil mit den höchsten Tagesgeldzinsen für Neukunden wählen, die der dt. Einlagensicherung unterliegen und diese je nachdem wie lange das Neukundenangebot gilt, nach 3 oder 6 Monaten wechseln.
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13Std.
@Multibagger Grundsätzlich gute Idee. Habe ich aber schon angesprochen, wurde abgewählt. Zu aufwendig, zu unsicher. Das Geld soll einfach sicher vor sich hinmodern. Ein diebstahlsicheres Erdloch mit kleinen Scheinen wäre ihre Ideallösung.
Dass das Geld dann in 20 Jahren nur noch die Hälfte wert ist, irritiert sie etwas, aber damit scheinen sie. eher leben zu können als mit 0,2% Tagesschwankung. 🤷

Langsam merke ich, wieso einen eigenen Stabilitätsanker als Anlagestrategie entwickelt habe. 🤔
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Was spricht denn gegen Festgelder bei deinen Eltern? Du kannst es ja nach verschiedenen Laufzeiten staffeln (6, 12 und 18 Monate). Damit erzielst du eine Rendite näher an den 3% (wenn nicht gar drüber), bist halbwegs flexibel und wenn du es über 3-4 Banken verteilst auch komplett über die Einlagensicherung abgesichert?
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13Std.
@Part_Time_Joe Meine Eltern trauen den Banken nicht, können pleite gehen. An die Einlagensicherung glauben sie nicht, ich übrigens auch nicht. Und Festgeldtreppe ist zu aufwendig. Das müsste jemand machen. Sie können es nicht, ich will es nicht.
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@Epi An die Einlagensicherung glaube ich auch nicht 😅. Wenn eine Deutsche Bank oder Commerzbank darauf zurückgreifen müsste, dann haben wir sowieso andere Probleme. Dann zahlen wir wahrscheinlich ohnehin in Zigaretten und Goldmünzen 😉
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13Std.
@Part_Time_Joe Wenn meine Recherchen stimmen, liegen im Einlagensicherungsfonds gerade mal 6Mrd €. Das reicht für 1% der Einlagen der Commerzbank.
Meine Logik war: der Staat wird zuerst seine Kurzläufer bedienen und dann die Banken retten.
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Direkt den Schenkungsbetrag ausnutzen und an die Kinder verteilen
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Du hast die perspektivisch, individuelle Möglichkeiten in deinem Beitrag angeführt. Mehr Rendite geht zwangsläufig einher mit steigendem Risiko. Wer hätte das Gedacht !?
Ohne sich möglichst nicht mal im geringsten Maße auf den Faktor „Glück“ verlassen zu wollen, wäre das Optimum wohl: schlichter Werterhalt des Vermögens, also max. mögliche Inflationskompensation.
Mehr bedeutet demnach auch Risikozuschlag.
Die gewünschte Lösung wäre die „Eierlegendewollmilchsau“. ☺️
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Hallo @Epi, bei mir steht selbst die Frage bald im Raum. Mich begleitet der Gedanke, auch wenn wir die Dividenden-ETFs in unserer Depots gänzlich meiden ;), ob es nicht mit einer kleiner Beimischung z.B. $TDIV von ca. 5% eher als Globuli(ein Hoch auf Sie, denn sie können helfen) zu starten.

1. Verlustrisiko begrenzt im Verhältnis zum Gesamtkapital

2. kleiner Renditeboost bei positiver Marktlage

3. Dividenden (auch wenn Sie kleiner sind) als positiver Dosenöffner für eine weitere Beimischung eines ETFs

Ob er schwankungsärmer ist in Stressszenarien ist, als nen MSCI World lass ich mal außen vor.

Cheers und nen schönes Wochenende
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1Std.
In Tagesgeld, Festgeld, Geldmarkt ETF aufteilen. Alles Risikoklassen 1.

Bankschliessfach, aber versichert!
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Krass, ich dachte meine Eltern sind der Börse abgeneigt, aber das ist echt verrückt.

Also gefühlt sind es echt erstmal psychologische und philosophische Fragen.
Wer nach „maximaler Sicherheit“ in jeder erdenklichen Dimension (keine Schwankung, kein Inflationsverlust, kein Bankenrisiko, keine Staatskrise, kein Atomsschlag) ruft, sucht in Wahrheit nicht nach einer Geldanlage, sondern nach einem psychologischen Schutzschild gegen Verlustangst.

Dann ist für mich auch dieses "sie brauchen das Geld nicht" und "volle Liquidität" widersprüchlich. Wenn das System kollabiert (worauf ihre Ängste hindeuten), nützt dir die digitale „volle Liquidität“ auf dem Konto exakt gar nichts.


Also was die anderen schon gesagt haben: Wer Geld nicht braucht, der muss es auch nicht kurzfristig verfügbar haben.

Vielleicht kannst du sie mit einer bekannten Firma packen, wie Coca-Cola oder Colgate-Palmolive.
Die haben zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise, Hyperinflation, unzählige Börsencrashes und all das wovor sie Angst haben überstanden und zahlen trotzdem seit über 60 Jahren jedes Jahr sogar mehr Geld an ihre Eigentümer aus. Das ist die echteste Form von Stabilität, die es auf diesem Planeten gibt. Cola und Colgate gab es 100 Jahre vor ihnen und wird es auch 100 Jahre nach ihnen geben.

Schwierige Sache. Ich wünsche dir viel Erfolg.
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