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BYD & Co. auf dem Vormarsch – westliche Auto-Bosse sprechen von "existentieller Bedrohung" 😅

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Führende Manager westlicher Autohersteller $STLAM (+2,73 %)
$GM (-0,12 %)
$F (+1,37 %)
$RIVN (-1,6 %) u.a. schlagen angesichts der wachsenden Konkurrenz aus China Alarm.


Von den "Big Three" in den USA bis zu europäischen Konzernen $VOW (+0,93 %)
$MBG (+1,16 %)
$BMW (+0,52 %) wächst die Sorge, dass chinesische Hersteller – darunter BYD $1211 (-0,75 %) – langfristig zur existenziellen Bedrohung werden könnten.


Bereits im Vorfeld einer Anhörung des US-Repräsentantenhauses warnte die Alliance for Automotive Innovation (AAI), die unter anderem Ford, General Motors und Stellantis vertritt: "China stellt eine klare und unmittelbare Bedrohung für die Automobilindustrie in den USA dar."


Der Verband forderte den Kongress auf, bestehende Importbeschränkungen für bestimmte chinesische Technologien beizubehalten, die faktisch den Marktzugang chinesischer Fahrzeuge begrenzen.


Rivian-CEO RJ Scaringe verweist vor allem auf strukturelle Vorteile chinesischer Hersteller. "Es ist nicht so, dass die chinesische Kostenstruktur auf magische Weise funktioniert. Es sind wirklich zwei Dinge, die man sehr deutlich nachvollziehen kann", zitiert ihn Yahoo Finance. Zum einen lägen die Kapitalkosten "in den meisten Fällen nahe Null", da Fabriken stark subventioniert würden. Zum anderen betragen die Arbeitskosten nur ein Viertel bis ein Fünftel des US-Niveaus. Zölle würden diese Unterschiede derzeit "ausgleichen", allerdings nur vorübergehend.


Auch Ford-Chef Jim Farley warnt vor dem Tempo der Entwicklung. "Wir sind ein Jahr hinter den chinesischen Konkurrenten zurück. Sie sind jetzt weltweit noch präsenter", sagte er. In Europa erreichten chinesische Marken zuletzt rund 6,1 Prozent Marktanteil – nahezu doppelt so viel wie im Vorjahr. Farley bezeichnete chinesische Fahrzeuge wiederholt als "existenzielle Bedrohung" und betonte: "Sie stellen eine große Bedrohung für die lokale Arbeitskraft dar und erhalten enorme Subventionen von der Regierung für ihre Exporte." Und weiter: "Als Land müssen wir entscheiden, was faire Wettbewerbsbedingungen sind."


》Unternehmen wie BYD stehen exemplarisch für diesen Aufstieg《


Der Konzern expandiert aggressiv in Europa und andere Märkte und profitiert von staatlicher Unterstützung sowie vertikal integrierten Lieferketten, insbesondere bei Batterien.


Rivian-CEO RJ Scaringe verweist vor allem auf strukturelle Vorteile chinesischer Hersteller. "Es ist nicht so, dass die chinesische Kostenstruktur auf magische Weise funktioniert. Es sind wirklich zwei Dinge, die man sehr deutlich nachvollziehen kann", zitiert ihn Yahoo Finance.


Zum einen lägen die Kapitalkosten "in den meisten Fällen nahe Null", da Fabriken stark subventioniert würden. Zum anderen betragen die Arbeitskosten nur ein Viertel bis ein Fünftel des US-Niveaus.


Zölle würden diese Unterschiede derzeit "ausgleichen", allerdings nur vorübergehend (wie bei allem anderen Zöllen überwiegend zum Nachteil der US Bürger, in Europa haben die Zölle ja schon keine bis kaum noch Wirkung und werden durch europäische Fabriken eh abgelöst 🤫😅)


Auch Ford-Chef Jim Farley warnt vor dem Tempo der Entwicklung. "Wir sind ein Jahr hinter den chinesischen Konkurrenten zurück ( wohlwollend ausgedrückt 😂). Sie sind jetzt weltweit noch präsenter", sagte er.


In Europa erreichten chinesische Marken zuletzt rund 6,1 Prozent Marktanteil – nahezu doppelt so viel wie im Vorjahr. Farley bezeichnete chinesische Fahrzeuge wiederholt als "existenzielle Bedrohung" und betonte: "Sie stellen eine große Bedrohung für die lokale Arbeitskraft dar und erhalten enorme Subventionen von der Regierung für ihre Exporte." Und weiter: "Als Land müssen wir entscheiden, was faire Wettbewerbsbedingungen sind."


Unternehmen wie BYD stehen exemplarisch für diesen Aufstieg. Der Konzern expandiert aggressiv in Europa und andere Märkte und profitiert von staatlicher Unterstützung sowie vertikal integrierten Lieferketten, insbesondere bei Batterien.


General-Motors-Chefin Mary Barra kritisierte zudem Kanadas Entscheidung, jährlich bis zu 49.000 in China produzierte Elektrofahrzeuge zuzulassen. "Ich kann nicht erklären, warum diese Entscheidung in Kanada getroffen wurde", sagte sie und warnte: "Das wird zu einer sehr gefährlichen Entwicklung."


Auch in Europa wächst der Druck. Stellantis-CEO Antonio Filosa und Porsche-Chef Oliver Blume fordern, CO₂-Anreize gezielt an lokal produzierte Fahrzeuge zu koppeln. "Europa erlebt derzeit das Entstehen neuer geopolitischer Rivalitäten", schrieben sie. "Handel, Technologie und industrielle Kapazitäten werden mehr denn je mobilisiert, um nationalen Interessen zu dienen. Die Europäische Union muss sich schnell für einen Weg entscheiden." (klar die Bauen schon in Europa und dann soll am besten noch der Binnenmarkt besteuert werden 🤷🏻‍♂️🫣😂👍🏻)


Branchenexperten erwarten, dass chinesische Hersteller angesichts der Sättigung ihres Heimatmarktes ihre Expansion weiter forcieren. Für westliche Autobauer geht es damit nicht nur um Marktanteile – sondern um die strategische Zukunft ihrer Existens.


》 Fazit《


Jammern auf höchstem Niveau, erst verschlafen sie alle alles, dann geht es ihnen ans Geld und dann wachen sie auf und heulen rum warum sie niemand geweckt hat, so ist Politik-/Lobbyismusverdrossenheit halt 🤷🏻‍♂️


Die Chinesen werden uns wortwörtlich überrollen, aber ein Hoch auf das Management, den Lobbyismus und vor allem die Politik die das erst ermöglicht hat 🤫👍🏻😂

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17 Kommentare

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Aber die Grünen sind natürlich an allem Schuld … Jetzt versuchen deutsche Autohersteller, wie Opel und Mercedes, das Pferd im Galopp wieder umzusatteln auf Verbrenner. Spätestens im nächsten Jahr wundern sich dann eben diese Rückfaller, dass Kosten und Entwicklung vollends außer Kontrolle geraten, weil man eben E-Auto und Verbrenner bedienen möchte. Und König Markus aus Bayern sowie unsere besonders erfolgreiche Wirtschaftministerin hauen zudem zusammen noch ganz viele Sargnägel in die deutsche Wirtschaft. Wirtschaftsnähe und Lobbyismus ist eben keine Wirtschaftskompetenz.
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@Eurosammler wenn einer Schuld hat, ist es der deutsche Wähler, der solch empirisch dummes Personal wählt und es mit der Macht ausstattet. Das Idioten dann idiotisches tun, kann dann nicht verwundern.
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@Eurosammler Opel und deutsch.🤭🤣 Das ist wirklich sehr lange her.🤷🏼‍♂️
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@Get_Rich_or_Die_Tryin Ja, hast natürlich recht, ich meinte natürlich die drei großen Opel-Standorte, die hier eben Arbeitsplätze in Deutschland bieten.
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Wer den Dreck kauft, dem ist nicht zu helfen.
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@Eurosammler die grüne sind sicherlich nicht schuld an den internen Versagen der Autokonzerne aus betrieblicher Sicht.

Allerdings machen sie es auch nicht besser, eher schlimmer, indem sie und ihre rot roten Kollegen noch nachtreten durch ihre Politik.

Wir sind halt ein Industrieland und diese Leute wollen deindustrialisierung. Das klappt nicht beides gleichzeitig.
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Zum Glück haben wir hier ja unsere „hocheffizienten Verbrenner“ 😁
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@jkb92 Lobby, Politik oder Management 🤷🏻‍♂️😅
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@jkb92 Fakt ist $3750 und $1211 werden den Rest der Welt durch Vorsprung, Inovation und Förderung, komplett überrollen und in dem Vergleich zu den Mag 7 im Ki und Co alleine im Bereich Energielösungen die Mag 2 werden...nur so eine Ahnung, aber immerhin halten die beiden alleine über 50% des Marktes und BYD expandiert zudem noch ins unendliche bei EV's 🤫🤷🏻‍♂️😉
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Der CEO von Nokia soll bei der Übernahme durch Microsoft gesagt haben: „Wir haben nichts falsch gemacht … und trotzdem haben wir verloren“.
Welche Sprüche werden sich die deutschen Autobosse wohl ausdenken.
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@Bonus „Über ein Verbrenneraus zu diskutieren, war dennoch richtig und wichtig.“
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@Bonus "Wir hatten den richtigen Riecher, haben aber leider auf's Falsche Pferd gesetzt" 🤫 ...wobei am Ende wieder nur die Politik und die Käufer schuld sind...naja Lobbyismusverdrossenheit und Politiker sind halt nicht alles auf was man setzen sollte 🤷🏻‍♂️😅
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@jkb92 ja, um nochmal aufzuzeigen wie jämmerlich und verloren die alle sind 😅👍🏻👍🏻
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Gut, dann müssen sich die Hersteller hierzulande halt was einfallen lassen. In meiner Jugend hieß es, dass wir von den japanischen Automarken überrannt werden. Jetzt warnen alle vor den Chinesen. Warten wirs einfach ab und sehen was am Ende rauskommt.
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@NichtRelevant Ergänzung: Mein Vorschlag - lasst die Ingenieure machen, nicht die Manager! Dann wird alles gut.
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@NichtRelevant Das wird der Fritze aber nicht gerne hören ;-).
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Wenn die deutschen Autobauer ein gutes E-Auto für 20K auf den Markt gebracht hätten vor ein paar Jahren wäre das Problem deutlich kleiner. Leider haben sie sich zu lange an ihrer alten Strategie festgehalten… und die Politik macht das bis heute.
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