Geopolitische Ereignisse halten sich nicht an Börsenöffnungszeiten. Als die USA und Israel Ende Februar an einem Samstag koordinierte Angriffe auf den Iran starteten, waren die traditionellen Rohstoffmärkte geschlossen. $HYPE (+0,78 %), eine dezentrale Perpetual-Futures-Börse, die rund um die Uhr operiert, war es nicht.
$HYPE (+0,78 %) ist eine krypto-native Handelsplattform, die auf ihrer eigenen Layer-1-Blockchain basiert. Sie ist vor allem für ihr On-Chain-Orderbuch und einen genehmigungsfreien Mechanismus zur Marktschaffung (HIP-3) bekannt, der es jedem ermöglicht, Perpetual-Futures auf nahezu jedes Asset zu erstellen. Seit der Eskalation im Nahen Osten hat sich #hyperliquid zu einem zentralen Ort für die Echtzeit-Preisfindung von Rohstoffen außerhalb der traditionellen Handelszeiten entwickelt. Sein an Öl gekoppelter Perpetual-Kontrakt verzeichnete Tagesvolumina von bis zu rund 1,7 Milliarden US-Dollar – etwa 250-mal so viel wie vor Beginn des Konflikts. Das offene Interesse über alle HIP-3-Märkte hinweg überstieg 1,2 Milliarden US-Dollar, wobei nur 7 der 30 größten Märkte Krypto-Paare waren. Der Rest entfällt auf Rohstoffe und Aktienindizes.
Dies ist wohl der bislang überzeugendste reale Anwendungsfall für On-Chain-Derivate und ein klares Signal, dass 24/7 genehmigungsfreie Märkte längst keine theoretische Wertvorstellung mehr sind.
