Trotz leichter Konsolidierung bleibt die $BTC (-1,66 %) -Dominanz mit 58–59 % erhöht – deutlich unter dem Hoch von Mitte 2025, aber klar über den Tiefstständen von 2022–2023. Auch der 3-Monats-Altseason-Index bestätigt das Bild: Er verharrt meist unter der neutralen Marke von 50 und schafft es kaum nachhaltig über 75 – dem Schwellenwert für eine echte Altcoin-Saison. Seit 2023 gab es also keinen klaren Regimewechsel, sondern nur kurze Phasen erhöhter Risikobereitschaft für Altcoins.
Bemerkenswert ist die Erholung der vergangenen Woche angesichts der Gegenwinde zuvor: Der CLARITY Act scheiterte am 15. September im Senat, tags darauf folgte die Zinsentscheidung der Fed – dennoch legte der Markt spürbar zu.
Der entscheidende Impuls kam von den Regulierungsbehörden selbst: Die SEC (U.S. Securities and Exchange Commission) und die CFTC (U.S. Commodity Futures Trading Commission) zeigen mit ihrer Innovation Exemption bzw. ihrem vorgeschlagenen Rahmenwerk, dass regulatorische Klarheit auch über den Verwaltungsweg voranschreiten kann, während der Kongress weiter blockiert.
Gleichzeitig nimmt die Agentic Economy Formen an: Autonome Maschinen benötigen maschinennative Zahlungsinfrastruktur – ein Bedarf, der auf programmierbares Geld in Form von Stablecoins verweist.
Ob dies der Beginn einer breiteren Altcoin-Saison ist oder nur ein weiterer isolierter Impuls, bleibt abzuwarten.
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