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Der erst 24-jährige KI-Investor Leopold Aschenbrenner steht mit seinem Hedgefonds vor den Trümmern seiner radikalen Anlagestrategie

Der erst 24-jährige KI-Investor Leopold Aschenbrenner steht mit seinem einst extrem erfolgreichen Hedgefonds Situational Awareness LP vor den Trümmern seiner radikalen Anlagestrategie, da ihm ein massiver Hebel im Zuge des jüngsten Tech-Ausverkaufs zum Verhängnis wurde. Um drängende Nachschussforderungen seiner Banken zu bedienen, musste der Fonds in einer Notaktion sein gesamtes, stark auf KI-Infrastruktur und Software-Leerverkäufe konzentriertes öffentliches Aktienportfolio liquidieren und an einen Konkurrenten abstoßen. Während die gigantischen Buchgewinne aus dem ersten Halbjahr damit pulverisiert sind, kämpft das einstige Wunderkind nun durch den hastigen Verkauf lukrativer Private-Equity-Anteile, wie etwa an dem KI-Start-up Anthropic, um das nackte Überleben seines restlichen Fonds. Aschenbrenner war mit seinem Fonds vor allem in KI-Infrastruktur- und Energieaktien wie Nebius, SK Hynix, Micron, CoreWeave und Bloom Energy investiert, während er parallel Leerverkäufe gegen Software-Aktien wie Adobe hielt.


Leopold Aschenbrenners Hedgefonds „Situational Awareness LP“ wurde am 30. Juli 2026 tatsächlich weitgehend zwangsliquidiert, da er mit einem riskanten 4-fachen Hebel massiv auf KI-Infrastruktur-Aktien und Bitcoin-Miner gesetzt hatte. Als diese Sektoren im Juli stark einbrachen und gleichzeitig seine Leerverkäufe auf Software-Aktien gegen ihn liefen, zwangen ungedeckte Margin Calls den Fonds dazu, sein komplettes öffentliches Aktienportfolio auf einen Schlag an den Market-Maker Citadel abzustoßen. Durch diesen Crash halbierte sich das zuvor rasant auf über 20 Milliarden US-Dollar angewachsene Fondsvolumen auf etwa 10 Milliarden US-Dollar. Übrig geblieben sind nun fast ausschließlich nicht-börsennotierte Privatmarktbeteiligungen, die von den kurzfristigen Nachschussforderungen verschont blieben, darunter vor allem ein massiver Anteil am KI-Unternehmen Anthropic im Wert von rund 5 Milliarden US-Dollar.


Leopold Aschenbrenner (* 2001 oder 2002) ist ein deutscher Forscher und Investor im Bereich der künstlichen Intelligenz, der sein Studium an der Columbia University bereits im Alter von 19 Jahren als Jahrgangsbester abschloss. Nach Tätigkeiten für die Global Priorities Initiative in Oxford und den FTX Future Fund schloss er sich 2023 dem „Superalignment“-Team von OpenAI an, wurde dort jedoch im April 2024 nach internen Konflikten über aus seiner Sicht unzureichende Sicherheitsvorkehrungen und wegen eines angeblichen Informationslecks entlassen. Internationale Bekanntheit erlangte er kurz darauf mit seinem vielbeachteten Essay „Situational Awareness“, in dem er die Entwicklung einer allgemeinen künstlichen Intelligenz (AGI) bis zum Jahr 2027 und massive damit einhergehende globale Sicherheitsherausforderungen prognostiziert. Im Zuge dieses Erfolgs gründete er den KI-fokussierten Hedgefonds Situational Awareness LP, der von prominenten Tech-Investoren unterstützt wird.


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2 Kommentare

Interessante Story. Markus Koch hat das gestern auch in seiner closing bell erzählt
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Der krasse Typ hat genau das was man braucht- absolute Respektlosigkeit vor Geld und er ist sehr klug, , man wird ihm immer wieder Geld zur Verfügung stellen, aber die Leine wird wohl kürzer sein. Seine Karriere hat erst begonnen.
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